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Rabengott (Bernhard Hennen)
Geschrieben von Angelika
Dienstag, der 25. August 2009


Heyne (März 09)
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten
ISBN: 978-3-453-52549-8
€ 8,95 [D] | € 9,20 [A]
Leseprobe


Genre: Fantasy


Klappentext

Dies ist die Geschichte des Kriegers Tikian, der in der Stadt des Rabengottes auf die Spur eines dunklen Geheimnisses stößt: Eines Nachts erblickt er im gefährlichsten Viertel der Stadt das Gesicht einer Frau am Fenster, das er fortan nicht mehr vergessen kann. Als er zurückkehrt, findet er jedoch nur eine Ruine vor. Tikians Suche nach der mysteriösen Schönen beschwört bald mehr als nur Geister herauf ...


Rezension

Bernhard Hennen Fans aufgepasst: Aventurien ist zurück! - Im Schatten der bereits sehnsüchtig erwarteten Neuerscheinung Elfenkönigin erschien ein weiterer DSA-Roman des beliebten Autors im Heyne-Verlag. Die seit 1997 bekannte, nun leicht überarbeitete Geschichte „Das Gesicht am Fenster“ erhielt neben dem neuen Titel „Rabengott“ auch ein neues – zu Rabensturm passendes – Erscheinungsbild.

"Bernhard Hennen erschafft eine bildgewaltige und fesselnde Welt, in die der Leser vollkommen eintaucht."
Bild am Sonntag

Lang war der Krieg im Dschungel. Entbehrungsreich und von Krankheit gezeichnet. Ohne nennenswerten Besitz verschlägt es Tikian nach Al´Anfa, auf der Suche nach einer besseren Zukunft. Doch Träume verblassen zu Staub, Vergangenheit wird zur Zukunft und bald findet sich der spitzzüngige Söldner nicht nur als Sklave wieder, sondern auch in einer verschwörerischen Verkettung gefährlicher Geheimnisse ...

Im Dreh- und Angelpunkt dieser Geschichte steht die Stadt Al´Anfa, eine der größten des Kontinents. Vom Adel geführt, ist sie – wie die Machthaber selbst – reich und zieht nicht wenige Söldner an. Dass Tikian gerade dort auf sein Glück hofft, ist demnach nur zu gut verständlich. Und so betritt man mit ihm gemeinsam eine Stadt voll Atmosphäre, die nicht nur wunderbar beschrieben sondern auch mit jeder Faser authentisch wirkt. Ebenso interessant sind Bernhard Hennens Protagonisten. Zwar nicht frei von Klischees, aber liebenswert, hangeln sie sich durch die unliebsamsten Umstände. Ihre Leidenschaften und Charakterzüge tragen gut zum Grundgefühl des Romans bei und unterstützen die Handlung im Hintergrund.

Und gerade dieser Hintergrund hat es in sich. Denn wer „Rabengott“ lesen möchte, braucht neben der Freude an einer extrem vielschichtigen Welterschaffung noch eine große Portion Leidenschaft für Kriminalgeschichten. Tikians Suche mündet in einem Verwirrspiel der Vergangenheit und Gegenwart. Durchwachsen von unterschiedlichen Handlungssträngen wird dieses zwar spannend erzählt, fordert jedoch eine bodenlose Detailfreude, um sich wahrhaft daran zu erfreuen. Erschwert wird dieser Eindruck durch die zu dieser Zeit noch recht zähen Schreibweise des Autors, die man mit heutigen Werken leider nicht vergleichen kann. Wer Bernhard Hennens jüngeren Romane kennt, den erwartet in dieser Hinsicht eine unausweichliche, wenn auch nicht vorwerfbare Enttäuschung.


Fazit

Bernhard Hennen beweist einmal mehr mit Fingerspitzengefühl und Detailarbeit sein geradezu meisterliches Gespür für die Welt Aventurien. Wer „Rabensturm“ mochte und/oder sich für phantastische Kriminalgeschichten begeistern kann, wird an diesem Buch bestimmt seine Freude haben.


Pro und Kontra

+ authentisches Aventurien
+ liebenswerte Protagonisten
+ für DSA-Neulinge geeignet

o Kriminalgeschichte

- Nebencharaktere nicht immer nachvollziehbar
- schwacher Stil im Vergleich zu jüngeren Werken

Bewertung:

Handlung 3,5 / 5
Charaktere: 3,5 / 5
Lesespaß: 2,5 / 5
Preis/Leistung: 4 / 5

Interview mit Bernhard Hennen (2012)

altes Interview von 2009 (mit vielen Leserfragen!)

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Zuletzt aktualisiert: Montag, der 26. August 2013
 

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