Thilo Corzilius (12.02.2014)

Interview mit Thilo Corzilius

thilo corzilius 2014Literatopia: Hallo Thilo! Schön, wieder einmal mit Dir zu plaudern. Erzähl uns doch erst einmal etwas über Deinen aktuellen Roman „Dorn“ – was erwartet die Leser?

Thilo Corzilius: Hallo Judith, danke für die erneute Einladung zum Interview.

In „Dorn“ erzähle ich eine Geschichte in einem klassischen High Fantasy Setting.

Im Zentrum steht Markgraf Deckard aus dem abgelegenen Fürstentum Falkenberg. Deckard muss zum Konklave in die Hauptstadt des Ehernen Reiches reisen, um dort an der Wahl eines neuen Großkönigs teilzunehmen. Was zunächst nach einer lästigen Pflichterfüllung aussieht, wird schnell zu einem ausufernden Abenteuer. Intrigen, Machtgier, Verrat, ferne Länder, epische Schlachten, uralte Magie, treue Freunde und erbitterte Widersacher erwarten ihn auf seiner Reise, die (soviel sei verraten) etwas länger wird als zunächst von ihm geplant.

Literatopia: Die Idee zu „Dorn“ reifte viele Jahre, bevor Du sie in diesem Buch zu Papier gebracht hast. Wie kam es dazu, dass Du diese alte Idee verwirklichen konntest?

Thilo Corzilius: Der Entwurf der Welt Dorn ist in unregelmäßigen Abständen ein Freizeitbegleiter, seit meinen frühen Teenagerjahren. Die Zielvorgabe war nicht, einen Roman oder einen Hintergrund für ein Pen & Paper Rollenspiel zu schaffen, obwohl ich auch nie ausgeschlossen hatte, dass es zum gegebenen Zeitpunkt vielleicht mal dazu kommen könnte. Das Ziel war eigentlich, eine komplexe, in sich konsistente Welt zu schaffen, die mir glaubwürdig erscheint. Ich war damals etwas angenervt davon, ständig High Fantasy Romane zu lesen, denen man anmerkte, dass ihre Weltenentwürfe abseits des Plots quasi überhaupt nicht existierten. Das hat mich damals irgendwann so sehr gelangweilt, dass ich mich selbst an den Weltenbau begeben habe, als ich bei Tolkien entdeckte, dass es auch ganz anders geht. Ich wollte einen Raum schaffen, in dem man überall Geschichten ansiedeln könnte. Die Welt sollte die Geschichten erzählen, nicht die Geschichten die Welt diktieren.

Der konkrete Anlass für den Roman war dann, dass der Piper Verlag mit mir lieber etwas anderes machen wollte als noch einen Urban Fantasy Roman. Ich fragte also, wie es denn mit klassischer High Fantasy wäre und ich wurde gebeten, einen Entwurf einzureichen. Unter den ganzen grob skizzierten Geschichten von Dorn brannte ich vor allem darauf, die von Deckard zu erzählen. Sie schien mir auch am ehesten geeignet für einen solchen Roman – gerade, weil ich sie doch für verhältnismäßig episch halte.
(Wie nah die letztendliche Fassung an den erwähnten allerersten Skizzen ist, verblüfft mich übrigens immer wieder. Es ist ja beinahe anderthalb Jahrzehnte her, dass ich den Namen „Deckard von Falkenberg“ das erste Mal auf kariertes Papier geschrieben habe. In meinem Leben hat sich so viel entwickelt und verändert seitdem – aber diese Geschichte ist irgendwie die ganze Zeit über nahezu dieselbe geblieben.)

Literatopia: „Dorn“ ist spürbar von Tolkiens „Der Herr der Ringe“ inspiriert. Was bedeutet Dir Tolkiens Werk? Und welche anderen Fantasyromane haben „Dorn“ beeinflusst?

Thilo Corzilius: Tolkien war immens wichtig für Dorn. Ich hatte zwar schon zuvor High Fantasy gelesen, aber gerade für jemanden, der mit zu kulissenartigen Weltenentwürfen haderte, war Mittelerde ein gefundenes Fressen. „Der Herr der Ringe“ war schließlich der Anstoß, um es selbst mit der Weltenschöpfung zu probieren. Ich hatte es zur Konfirmation von meiner Schwester geschenkt bekommen und es hat mich nicht mehr losgelassen.

Natürlich war mir bewusst, dass ich die schiere Komplexität von Mittelerde niemals auch nur im Ansatz würde erreichen können. Aber ich wollte auch so etwas haben: Eine in sich stimmige, glaubwürdige Welt, die ich immer weiter beschreiben und ausarbeiten konnte und die Platz für Geschichten bot.

Einfluss auf „Dorn“ haben außer Tolkien sicherlich auch die Neschan-Bücher von Ralf Isau, weil es die ersten dicken Wälzer gewesen sind, die ich als Kind gelesen habe. „Die Steine der Wandlung“ von Christopher Zimmer gehörte auch zu jenen Fantasywerken, die viel Inspiration bereithielten. Dann kam die Beschäftigung mit klassischen Sagen wie die um König Artus oder die Nibelungen. Seit acht oder neun Jahren gewinnen die etwas düstereren, teils dreckigen Weltenentwürfe auch viel Einfluss. Westeros war sicher nicht unwichtig, aber auch Stephen Kings Mittwelt. Ganz besonders interessant fand ich in den letzten Jahren das Setting, welches Scott Lynch um seine Protagonisten Locke Lamora und Jean Tannen entwirft.

Literatopia: In Deinem Roman erwähnst Du weitere ferne Länder, die in „Dorn“ selbst zwar keine große Rolle spielen, aber die Neugier des Lesers wecken. Wird es weitere Romane in der Welt von „Dorn“ geben? Vielleicht Geschichten aus Ebben oder den Verlorenen Landen?  

Thilo Corzilius: Gerade Ebben oder die Verlorenen Lande halten natürlich sehr viel Stoff zum Erzählen bereit. Es gäbe auch zu beidem jeweils eine Geschichte, die sich meiner Meinung nach gut in Romanform erzählen ließe. Momentan weiß ich aber noch nicht genau, in welcher Form mich meine literarische Reise noch mal nach Dorn verschlägt.
Nur so viel kann ich sagen: Der Roman „Dorn“ ist an und für sich abgeschlossen. Deckards Geschichte ist erzählt und es gibt auch keinen Plan und kein Hintertürchen, sie irgendwann einmal fortzusetzen. Das ist wichtig und gut so.

Literatopia: Dein Protagonist, Deckard von Falkenberg, ist ein ausgesprochener Gutmensch – liegt darin auch sein größter Fehler? In jüngster Zeit waren vor allem düstere Antihelden beliebt. Warum hast Du für einen aufrichtigen und herzensguten Helden entschieden?

Thilo Corzilius: Gerade in der Aufrichtigkeit liegt das größte Potential, um zu fallen. Das zeigt uns das Leben doch immer wieder sehr eindringlich. Und ich fand es sehr spannend, mit diesem Gedanken zu spielen.

Deckard hat zwar ein gutes Herz, er ist aber ja auch kein astrein stereotypischer Held. Er hat den starken inneren Drang, das Richtige zu tun – ohne letztlich aber ganz exakt zu wissen, was das ist (ich habe es in einer Leserunde neulich einmal das „Ned Stark Syndrom“ genannt). Das führt dazu, dass er sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart dazu verurteilt ist, entweder zu scheitern oder stets scharf an der Kante dazu zu balancieren. Allem, was ihm gelingt, haftet immer ein Nachgeschmack an – das zieht sich durch den gesamten Roman.

Ich wollte diese innere Zerrissenheit, des Sich-Verantwortlich-Fühlens einmal richtig herauszuarbeiten. Das war der Anspruch und ich hoffe, es ist mir nachvollziehbar geglückt.

Literatopia: Deine Heldengruppe ist mit einem Markgrafen, einem Elbenmädchen, einem alten Mann und einem Harjennerprinz recht bunt gemischt. Welche Person ist Dir besonders ans Herz gewachsen?

Thilo Corzilius: Lemander. Ganz ursprünglich war er mal eine Art Gandalf. Die Vorstellung des Mentors, der stets den Überblick bewahrt, hat mich früher fasziniert. Doch diese Charakterisierung war mir schließlich viel zu eintönig. Jetzt ist er ein gerissener alter Kerl, der sich zwar zum Moralapostel aufschwingen kann, aber der viel lieber säuft und Soldaten beim Kartenspiel betrügt. Lemander zu schreiben hat noch mehr Spaß gemacht als ich zunächst angenommen hatte. Er würde als „Antiheld“ (wie oben so schön von Dir erwähnt) eine viel bessere Figur abgeben als Deckard.

Literatopia: „Dorn“ hat einen eigenen Schöpfungsmythos. Magst Du unseren Lesern mehr darüber erzählen? Welche Götter werden in „Dorn“ verehrt?

Thilo Corzilius: Der Schöpfungsmythos von Dorn erzählt von einem Gott, der in einen tiefen Schlaf fällt. In diesem Schlaf erträumt er sich sieben Kinder, die die Welt erschaffen (ja, ich weiß dass das ein wenig nach Tolkien klingt. Aber das muss man mit einem Augenzwinkern nehmen. Ich war ein tolkien- und fantasybegeisterter Junge und ich hatte nie – auch später nicht – die Absicht, mit Dorn das Rad der Fantasy neu zu erfinden. Ich wollte meine Sache nur ordentlich machen).

Jedes dieser Götterkinder, der Illunín, war für einen anderen Bereich der Schöpfung zuständig. Naía erschuf beispielsweise alles, was mit Wasser zu tun hat und Fain alle Pflanzen und Wälder. Die Elben haben diesen ursprünglichen Schöpfungsmythos noch bewahrt.

Als der erste König des Ehernen Reiches alle möglichen Fürstentümer und Stämme der Menschen vereinte, brachten diese natürlich auch alle ihre lokalen Religionen mit. Die Folgen waren Verwirrungen und Streitigkeiten. Der König griff dann mit harter Hand durch und verordnete einfach übergreifend den Siebengötterkult quasi als Staatsreligion. Und der ist im Prinzip nichts anderes als der Mythos um die Illunín. Allerdings führte dieses rigorose Vorgehen auch dazu, dass die Menschen in ihrem neu verordneten Glauben nicht mehr so recht Fuß fassten. Religion ist daher im Ehernen Reich nicht von sehr vordergründiger Bedeutung. Es ist mehr so eine Art Heiligenkult, der ins Abergläubische abdriftet. Seeleute werfen z. B. gerne mal eine Münze in den Opferstock der Naía, die quasi zur Schutzpatronin der Seeleute geworden ist.

Literatopia: Für „Dorn“ hast Du selbst eine Karte entworfen. Wie lange hast Du daran gearbeitet? Und hat sich seit der ersten Idee viel verändert?

Thilo Corzilius: Ich habe in meinem Blog kürzlich mal ein kleines Making Of in Essay-Form veröffentlicht. Da sind einige Fotos von Kartenskizzen zu sehen – und die zeigen ganz deutlich: Ja, sie hat sich mehrmals verändert im Laufe der Jahre. Ganz einfach, weil ich immer mehr Orte erfunden habe, die einen Platz brauchten. Aber man kann auch erkennen, dass geografische Grundideen meistens von Beginn an Bestand hatten. Das Eherne Reich lag beispielsweise schon immer auf dieser immens großen Landzunge.

Für das Buch musste ich mich aber zumindest im Ehernen Reich nicht bloß bei der groben Geographie, sondern auch bei den Details auf endgültige Formen festlegen. Die Karte, die vorn im Buch ist, hat mich etwa zwei Tage Arbeit gekostet – aber das macht nichts, denn das Ergebnis ist recht hübsch geworden, finde ich.

Literatopia: Den Abschluss von „Dorn“ bildet „Das Lied vom Tanzenden König“ von Uwe Reckzeh. Hat er dieses Lied für Deinen Roman geschrieben?

Thilo Corzilius: Ja. Uwe ist mein bester Freund und in den letzten Jahren so etwas wie ein Beirat zur Weltenschöpfung Dorn geworden. Von ihm stammen einige sehr gute Ideenansätze, die ich oft auch weiterverfolgt habe. Als ich dann erwähnte, dass ich auch einige Lieder und Gedichte in den Roman einfließen lassen wolle, äußerte er den Wunsch, doch auch ein wenig für Dorn dichten zu dürfen. „Das Lied vom tanzenden König“ war allerdings zu lang, um es dort in der Geschichte in Gänze zu bringen, wo es tatsächlich gesungen wird. Aber Piper bot letztlich an, dass man es doch am Ende komplett abdrucken könne.

Er dichtet übrigens weiter fleißig für die Welt Dorn (und meint gerade scherzhaft per SMS, ich solle den Paparazzi für’s Interview nicht so viele private Details erzählen).

Literatopia: Auch in „Dorn“ gibst Du eine Mailadresse an, unter der Dich Fans erreichen können. Wie viel Fanpost trudelt bei Dir ein?

Thilo Corzilius: Ich werde jetzt nicht erschlagen von Fanpost. Aber es kommt durchaus alle paar Tage mal vor, dass Leute mailen, um sich für ein schönes Leseerlebnis zu bedanken. Das freut mich jedes Mal sehr. Es ist einfach wunderbar, wenn man als Autor andere Leute mit seinen Geschichten unterhalten kann.

Literatopia: Zu „Dorn“ gibt es einen Buchtrailer inklusive Blick in Dein Arbeitszimmer. Wie wichtig schätzt Du solches Beiwerk für den Erfolg eines Buches ein? Zählt Präsenz im World Wide Web heute mehr als noch vor einigen Jahren?

Thilo Corzilius: Welchen Stellenwert solche kleinen Bonmots wie das Video oder der eben erwähnte Essay in Bezug auf Verkaufszahlen haben, weiß ich nicht. Ich kann noch nicht einmal abschätzen, ob sie überhaupt irgendeinen Einfluss haben. Allerdings gefällt es mir, solche Dinge bei anderen Autoren zu entdecken. Es macht das Ganze irgendwie lebendiger.

Wie wichtig die Präsenz im Netz im Endeffekt ist, kann ich ebenfalls nicht mit Bestimmtheit sagen. Wenn ich mein eigenes Konsumverhalten betrachte, fällt mir allerdings schon auf, welchen Einfluss die digitale Vernetzung darauf hat. Ich kann Dinge gezielter entdecken. Ich sehe, was anderen Leuten gefällt. Ich sehe worüber geredet wird.

Andersherum betrachtet: Wenn ich beispielsweise über Facebook verkünde, dass ich ein neues Buch geschrieben habe, wissen es auf einen Schlag gleich mehrere hundert Leute. Dass solch ein Informationsfluss schneller ein breiteres Interesse wecken kann, bezweifle ich nicht. Viele Leute kommen durch das Internet an Informationen – da ist es nur logisch, diese Informationen auch dort zu platzieren. Allerdings kann ich jetzt keine exakten Vergleiche und Zahlen liefern a lá „früher war es so, heute ist es anders“ – die hab ich einfach nicht.

Literatopia: 2011 warst Du noch ein Newcomer, inzwischen bist Du fester Bestandteil der deutschen Phantastik-Szene. Wie ist der Kontakt zu Deinen Autorenkollegen? Und wie beurteilst Du die Entwicklung der deutschen Phantastik?

Thilo Corzilius: Ich habe in den letzten Jahren eine Menge Leute kennengelernt, das stimmt. Zu manchen gibt es mehr und sehr herzlichen Kontakt, zu anderen weniger oder keinen. Ich habe auch neue Freunde gewonnen. Das fühlt sich aber offengestanden ziemlich genau so an, als wenn man in anderen Kreisen Kontakte knüpft: Fußballverein, Universität, Arbeit, Nachbarschaft, Kirchengemeinde etc. Der Unterschied ist nur, dass in diesem Kreis von Menschen viele Leute selbst Bücher schreiben.
Ich schließe aus Deiner Frage mal, Du meinst mit „deutscher Phantastik-Szene“ die deutschsprachige phantastische Literatur und die, die direkt oder indirekt an ihr beteiligt sind?

Auch hier (wie oben schon) ist es ehrlich gesagt schwer, dazu verbindliche Aussagen zu treffen. Alles was ich dazu sagen kann, ist folglich rein subjektiv. In meiner Wahrnehmung hat die deutschsprachige Phantastik in den letzten zehn Jahren kräftig geboomt. Es gibt mehr deutschsprachige Phantastikautor(inn)en und eine größere Leserschaft als jemals zuvor. Gleichzeitig scheint das rasante Wachstum aktuell jedoch Vergangenheit zu sein. Es herrscht ein gefühltes Schwanken zwischen einer Sättigung des Marktes und einer großen Unsicherheit ob der künftigen Entwicklungen. Niemand scheint zum Beispiel zu wissen, wie sich der Markt im Bereich der E-Books und besonders im Bereich der Selfpublisher entwickelt.

Auf der anderen Seite haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass es nicht nur eine Vielzahl von deutschsprachigen Phantasten und Phantastinnen gibt, sondern dass diese auch hervorragende und qualitativ hochwertige Geschichten schaffen können.
Aber wohin die Reise letztlich geht, kann ich nicht vorhersagen.

Literatopia: Wie stehst Du zu eBooks? Eine schöne Alternative, vor allem für unterwegs? Oder bevorzugst Du ein Buch zum Anfassen und ins Regal stellen?

Thilo Corzilius: Mir begegnet in der Diskussion um E-Books sehr viel Schwarz-Weiß-Denken. Da ist viel Emotionalität im Spiel. Aber für mich ist es sehr klar, dass E-Books weder der Untergang unserer Kulturlandschaft, noch eine quasi-religöse Offenbarung sind.

Ja, ich bevorzuge „ein Buch zum Anfassen und ins Regal stellen“, wenn ich die Wahl habe. Aber ich bevorzuge auch Fotos „zum Anfassen und ins Regal stellen“
Allerdings ist das (wie gesagt) eine Vorliebe, kein Dogma. Ich hasse E-Books deshalb nicht. Warum auch? Sie bieten doch immense Chancen. Abgesehen vom Mobilitätsfaktor, schaffen E-Books doch ganz neue Möglichkeiten: Plötzlich lesen Leute Bücher, die vorher nie eines in die Hand genommen hätten. Geschichten können in ganz anderen Formaten veröffentlicht werden (beispielsweise in kurzen Stückelungen wie Serienstaffeln – oder vielleicht erlebt die Novelle ja eine Renaissance?). Von der ganzen Indie- und Selfpublisherszene ganz zu schweigen, die ja (entgegen aller bösen Behauptungen) keineswegs ausschließlich Schrott veröffentlicht. Ich sehe nichts Schlechtes daran, wenn wir unserem Textkonsum einen neuen und zeitgemäßen Rahmen verschaffen. Klassische Bücher sterben deshalb ja nicht aus.

Alles, was Kritiker da vorzubringen haben, bringen Kritiker schon seit Jahrtausenden gegen jede Art von Neuerung vor.

Literatopia: Herzlichen Dank für das schöne Interview, Thilo!

Thilo Corzilius: Ich habe zu danken, Judith!


Autorenfoto: Copyright by Björn Redemann

Autorenhomepage: www.thilocorzilius.de

Rezension zu "Dorn"

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Rezension zu "Ravinia"


Dieses Interview wurde von Judith Gor für Literatopia.de geführt. Alle Rechte vorbehalten.

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