Montag, 20. Januar 2020

Phantast (Download)

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Danke schön für diese Informationen, ich lerne immer Neuigkeiten von euren Posts. Sehr gute Seite ...

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Habe das Buch vor einigen Jahren gelesen. Nun, 2019, in einer Welt voller Unruhe lebend, denke ich ...

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Sehr interessant
Ich habe eine frage zu dem Buch die sabrina hat die eigendlich denn max von der strasse geschupst ...

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Ich bin begeistert von Ihren Arbeiten als Kabarettists und Autor. Immer weiter so.
Black Widow Bd.2 – Tödliche Begegnungen (Nathan Edmondson, Phil Noto)
Geschrieben von Markus
Donnerstag, der 28. Januar 2016

Verlag: Panini; (Oktober 2015)
Softcover; 140 Seiten; 16,99 €
ISBN-13: 978-3957984005

Genre: Superhelden


Klappentext

Die Spionin, die sie liebten

Wenn sie nicht mit den Avengers die Welt rettet, versucht Black Widow Natasha Romanova Buße zu tun für ihre Vergangenheit als Agentin und Auftragskillerin des KGB. Auf ihren Missionen für ihr Seelenheil oder für SHIELD, die sie nach Prag genauso wie nach Macau und San Francisco führen, trifft sie auf ihre ehemaligen Liebhaber Hawkeye, Daredevil und den Winter Soldier, aber auch auf Tony Stark und die kompromisslosen Antihelden X-23 und Punisher. Außerdem gerät Black Widow mit der mysteriösen, mächtigen Organisation Chaos aneinander, und plötzlich droht sich Natashas Welt in einen Trümmerhaufen zu verwandeln....

Superhelden- und Spionage-Action mit der Heldin aus den Avengers-Film-Hits, gescchrieben von Nathan Edmondson (PUNISHER) und gezeichnet von Phil Noto (AVENGERS: ORIGIN)


Rezension

Black Widow ist zurück. Gemeinsam mit Isaiah Ross, ihrem Anwalt und Manager versucht sie Buße zu tun und nimmt Aufträge in aller Welt an, die ihr dafür geeignet scheinen. Nathan Edmondson schickt sie in Tödliche Begegnungen auf verschiedene Missionen, die im großen Ganzen irgendwie zusammenhängen.

Nebel des Krieges

Ihre erste Mission führt sie nach San Francisco. Dort will sie Cyberterroristen unterwandern, allerdings scheint sie aufgeflogen zu sein. Ein Scharfschütze versucht sie zu töten. Sie kann ihn stellen und ihm ein Handy abnehmen, welches ihm von seinem Auftraggeber gegeben wurde. Als sie ihn weiter verhören will, mischt sich ihr ehemaliger Liebhaber Daredevil ein und rät ihr die Stadt zu verlassen, solange er noch darüber nachdenkt, zu welcher Sorte Mensch sie gehört. Zu den Guten oder den Bösen. Eine interessante Geschichte mit Action, die aber nebensächlich ist, da Edmondson vor allem auf Natashas Seelenleben eingeht.

Bitterkalt

Black Widow trifft auf den Winter Soldier. Während Natasha einen Zug ausrauben will, oder besser etwas für ihren Klienten wiederbeschaffen, was jemand anderes in seinen Besitz gebracht hat, will Bucky Barnes eben verhindern, dass der Zug von einer Bande ausgeraubt wird. Gemeinsam müssen sie fliehen und Black Widow wird verletzt. Zeitgleich treibt Isaiah Schulden bei einem alten Klienten ein, mit einem unvorhersehbaren Ende. Actionreiche Geschichte, die Isaiah besser charakterisiert.

Freund oder Feind?

Das Handy, welches Black Widow in Nebel des Krieges, dem Attentäter abgenommen hat, konnte entschlüsselt werden und Natasha macht sich auf den Weg. Dabei trifft sie auf Crossbones – und den Punisher.
Wer den zweiten Band des Punisher gelesen hat, kennt die Geschichte bereits, allerdings aus einem anderen Blickwinkel. Hier wird gezeigt, wie es dazu kam, dass sich Frank Castle und Natasha Romanova an Bord eines alten Öltankers treffen und was geschehen ist, während die Beiden sich kurzzeitig an Bord trennten. Gut geschrieben und erneut bewahrt jemand Black Widow unerwartet davor, etwas zu tun, was sie bedauern würde.

Totale Erinnerung

Vor Jahren in Islamabad. Black Widow hat den Auftrag einen Mann names Rashid aus der Stadt zu bringen. Dabei stellt sich ihr Hawkeye in den Weg. So liefern sich beide ein Gefecht, aus dem keiner letztlich als Sieger hervorgehen will und vermeidet den anderen zu verletzen. In der Gegenwart wird Isaiah von gerade eben jenem Rashid gefangengehalten und gefoltert, um an Black Widow heranzukommen.
Eine Geschichte die vor allem vom Konflikt zwischen Hawkeye und Black Widow lebt und vor allem von den jeweiligen Versuchen den anderen aufzuhalten, ohne ihm zu schaden. Teilweise wird die Handlung rein über die Bilder erzählt, was vorzüglich klappt, da Phil Noto ein hervorragender Zeichner ist.

Femmes Fatales

Um Isaiah zu befreien, braucht Natasha Hilfe. Deswegen wendet sie sich an Laura Kinney, einem Klon von Wolverine. In Las Vegas stürmen sie das Hotel in dem sich Rashid aufhält. Der hat eine Falle vorbereitet, aber nicht damit gerechnet, dass Black Widow Verstärkung haben könnte. Spektakulär und mit neuen Rätseln und Andeutungen auf die Zukunft.

Somalia

Ein neues Problem taucht auf. Im Fernsehen wird die Frage gestellt, ob Menschen und Superhelden wie Black Widow Fluch oder Segen sind. Derweil hält sich Natasha für eine Rettungsmission in Somalia auf. Erneut schreibt Nathan Edmondson eine fesselnde Geschichte und verbindet sie mit weiteren Einblicken in Black Widows Innenleben und erschafft so richtige Charaktere und keine Abziehbilder.

Während die Marvel-Hauptserien sich wenig trauen und auf Nummer sicher gehen und so den typischen Superheldenstandard bei den Zeichnungen zeigen, scheint man bei den Nebenserien experimentierfreudiger zu sein. Nur so ist es zu erklären, dass sich Serien wie Black Widow und Elektra deutlich von anderen unterscheiden. Für Black Widow – Tödliche Begegnungen ist Phil Noto zuständig und er zeigt, dass es im Superheldengenre nicht immer der gleiche Stil vorherrschen muss. Er arbeitet detaillierter und anspruchsvoller als so manch anderer. Zum Teil sind seine Zeichnungen nicht getuscht, sondern die Farbe direkt auf die Bleistiftzeichnung aufgetragen worden. Er setzt nur da Tusche ein, wo sie notwendig ist. Dadurch bekommt Black Widow ein ganz eigenes Aussehen, welches sie deutlich vom Durchschnitt abhebt und etwas realer erscheinen lässt. Auch die Dynamik gewinnt und lässt die Zeichnungen genauso rasant wirken wie die Handlung. Phil Noto weiß, wie er die Atmosphäre und Spannung am Besten unterstützen kann und wählt keine knallbunten Farben, sondern nimmt gedeckte Töne, die das Geschehen viel besser verorten und nicht wie ein Superheldencomic erscheinen lassen.

Neben einer Einleitung gibt es die Lebensläufe von Nathan Edmondson und Phil Noto zu lesen und zwei Variant-Cover von Annie Wu und John Tyler Christopher als Bonusmaterial.


Fazit

Black Widow ist ein sehr gut geschriebener Comic mit ebensolchen Zeichnungen. Es wäre zu wünschen, Marvel wäre immer so mutig und experimentierfreudig wie hier.


Pro & Contra

+ sehr gute Zeichnungen von Phil Noto
+ spannende Gesschichten mit wirklichen Charakteren

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Zeichnungen: 4,5/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 5/5


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Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 08. Februar 2017
 

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