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Harley Quinn/ Power Girl (Amanda Conner, Jimmy Palmiotti, Justin Gray u.a.)
Geschrieben von Markus
Montag, der 09. Mai 2016

Verlag: Panini; (April 2016)
Softcover: 148 Seiten; 16,99 €
ISBN-13: 978-3957987471

Genre: Superhelden


Klappentext

Liebe, Lust und Superfights

Harley Quinn, die verrückte Ex-Geliebte von Batmans Erzfeind Joker, und Power Girl, die Cousine des Superman der Parallelwelt Erde 2, werden auf den liebestollen Planeten Valeron teleportiert. Den will der prüde Weltraum-Tyrann Oreth Odeox von jeder Unmoral und Lasterhaftigkeit säubern und hat zu diesem Zweck aus Vartox, dem lüsternen Macho-Herrscher dieser Welt, eine kaltherzige Bestie gemacht. Geleingt es den beiden heißen Heldinnen, Vartox trotz homoneller Gehirnwäsche für sich zu erwärmen, um der biederen Boshaftigkeit von Oreth Odeox entgegenzuwirken?

Die komplette US-Miniserie in einem Band, geschrieben von Amanda Conner und Jimmy Palmiotti, den Autoren der Bestseller-Serie HARLEY QUINN.


Rezension

Power Girl hat ein Problem und das hört auf den Namen Harley Quinn. Jokers Ex-Freundin hat sie, da sie an Gedächtnisverlust leidet, davon überzeugt sie seien Partnerinnen bei der Verbrechensbekämpfung und kurz darauf fanden sich beide in den Tiefen des Weltraums wieder. Um zur Erde zurückkehren zu können, brauchen sie einen Teleportationsring. Der befindet sich aber an der Hand von Vartox, sexuell umtriebiger Herrscher über Valeron. Da Valeron von Oreth Odeox angegriffen wird und Vartox entführt wurde, müssen Harley und Power Girl gegen den Weltraum-Tyrannen antreten und so verhindern, dass seine biedere Moral sich auf Vartox durchsetzt.

Harley Quinn/ Power Girl zeigt sehr gut, was passiert, wenn man Autoren zwei sehr gut gebaute Heldinnen, von denen eine verrückt ist, in die Hände gibt und sagt: „Macht mal was Lustiges!“ Und das ist in keiner Weise negativ gemeint. Die Handlung an sich ist bereits völlig abstrus und Logik wird auch nicht unbedingt gebraucht, wenn Harley Quinn und Power Girl gemeinsam unterwegs sind. Ihr Abenteuer ist eher eine Ansammlung von absolut irrsinnigen Situationen und Dialogen, die notdürftig durch die Alibihandlung zusammengehalten wird. Das ist aber nicht schlimm. Denn so schaffen es die Autoren, unter denen auch eine Frau ist, falls jemand der Band zu sexistisch sein sollte, das volle Humorpotential von Harley Quinn und ihrer Begleiterin abzurufen. Vor allem ihre Dialoge strotzen vor Humor und Anzüglichkeiten. Dazu kommen Szenen die so herrlich absurd sind, dass man nur lachen kann. Unweigerlich entsteht der Eindruck die Autoren hätten einen Wettstreit ausgetragen, mit der Vorgabe wer die verrücktesten Einfälle hat. Wer gewonnen hat, kann schlecht gesagt werden, nur das Harley Quinn/ Power Girl unheimlich Spaß macht, mit all seinen Anspielungen und Einfällen.

Diverse Zeichner haben an dieser Mini-Serie gearbeitet und natürlich nutzen sie die Gelegenheit die Heldinnen in Pose zu werfen, egal ob sie im Weltraum oder auf einem Planeten sind. Sie leisten alle gute Arbeit, fallen aber nicht besonders auf - mit einer Ausnahme. Die Anspielung auf den Hunter S. Thompson Roman Fear and loathing in Las Vegas ist auch optisch hervorragend gelungen. Ansonsten gibt es beinahe genau so viele optische absurde Einfälle, wie sie auch in der Handlung zu finden sind.


Fazit

Harley Quinn/ Power Girl ist schnell, durchgeknallt, abstrus und witzig. Mit Sicherheit keine hohe Literatur, aber voll Witz, der besonderen Art.


Pro & Contra

+ Anspielung auf Fear and loathing in Las Vegas
+ abstrus und absurd
+ witzig

Bewertung:

Charaktere: 3,5/5
Handlung: 3/5
Zeichnungen: 3,5/5
Humor: 4,5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 4/5


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Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 31. August 2017
 

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