Donnerstag, 17. Oktober 2019

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Green Arrow – Auferstehung (Kevin Smith, Phil Hester)
Geschrieben von Markus
Freitag, der 20. Mai 2016

Verlag: Panini; (Oktober 2015)
Softcover: 244 Seiten; 24,99 €
ISBN-13: 978-3957984777

Genre: Superhelden


Klappentext

Ein Green Arrow-Klassiker

Der tot geglaubte Oliver Queen alias Green Arrow kehrt zurück! Vor Jahren angeblich bei einer Flugzeugexplosion ums Leben gekommen, ist er auf einmal wieder da. Nicht nur sein ehemaliger Partner Roy Harper und seine Ex-Geliebte Black Canary sind wie vor den Kopf gestoßen, auch Batman und die übrigen Mitglieder der Justice League wollen wissen, wie diese unerwartete Wiederauferstehung möglich ist. Doch Arrow weiß nichts mehr von seinem Tod, und auch was sein einstiges Leben betrifft, hat er zahlreiche Erinnerungslücken, was ihn aber nicht davon abhält, mit seinem Bogen und einem Köcher voller Pfeile die Fährte eines Serienkillers aufzunehmen...

Eine der besten Green Arrow-Geschichten, von Filmemacher und Comic-Autor Kevin Smith (alias Silent Bob) und Zeichner Phil Hester (FLASH – STAFFEL NULL). Ein Muss für jeden Fan des TV-Serienhits Arrow!


Rezension

Green Arrow ist von den Toten auferstanden. Nur hat die Sache einen Haken. Er kann sich nicht an seinen Tod erinnern und auch nicht daran, was kurz vorher passiert ist. Er weiß nur eins, er will auf jeden Fall wieder Verbrechen bekämpfen. Stanley Doyle, sein neuer Mäzen hilft ihm dabei. Er tut alles, um Oliver Queen wieder in die Spur zu bringen und hat alles technische in seinem Haus gegen alte Versionen ausgetauscht, um Oliver die Eingewöhnung so leicht wie möglich zu machen. Das schließt auch ein, herauszufinden, warum Green Arrow von den Toten zurück ist, was dieser erstmal akzeptieren muss. Den Grund wollen die anderen Superhelden ebenfalls wissen, allen voran Batman, der sowieso nie wirklich jemanden vertraut. Dafür kann er auch sicher stellen, dass Oliver Queen wirklich er selbst ist. Bevor Oliver endlich herausfindet, wer ihn zurückgeschickt hat, muss er sich mit Freunden und Feinden auseinandersetzen und ebenso mit dem Grund, der hinter Stanley Doyles Hilfe steckt.

Kevin Smith ist vor allem als Regisseur von Filmen wie Clerks oder Dogma bekannt, allerdings hat er mittlerweile ebenso im Comicbereich Karriere gemacht. Nach einem Handlungsbogen über Daredevil kam er 2001 zu Green Arrow und brachte dort den lange toten Oliver Queen zurück und dies durchaus auf spektakuläre Art und Weise. Im Prinzip kann seine Geschichte in drei große Abschnitte eingeteilt werden. Anfangs geht es um einen Serienkiller, den Green Arrow jagt, gleichzeitig geht es um die Konsequenzen  die Green Arrows  Tod für Freunde und Verwandte hatte und wie er sich neu einrichtete. Dieser Teil ist bereits gut geschrieben und präsentiert einen sehr witzigen Dialog zwischen Batman und Superman. Der Mittelteil hingegen lässt dann Oliver Queen mit all jenen Superhelden zusammentreffen, die ihn für tot hielten. Hieraus und aus der Tatsache, dass die letzten 10 Jahre für Oliver Queen nicht stattgefunden haben, entsteht eine ungeheure Komik. Green Arrow teilt gegen alle aus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sein Schlagabtausch mit Batman ist super und nur in ihm findet er jemanden, der mithalten kann. Der letzte Teil löst die Geschichte geradezu mystisch auf und lässt Green Arrow in einem leicht neuen Licht erscheinen. Kevin Smith schöpft also aus dem Vollen, in Bezug auf die Charaktere und den sich daraus ergebenden Konstellationen, die viel Konflikt- und ebenso Humorpotential bieten. Zusammen mit der sich entwickelnden Spannung aufgrund der Fragen, die sich aus Oliver Queens Rückkehr ergeben, wird Auferstehung zu sehr guter Unterhaltung und einer echt guten Green Arrow-Geschichte, die tatsächlich die Bezeichnung Klassiker verdient.

Kevin Smith schreibt hervorragend, Phil Hester ist leider längst nicht so gut. Er zeichnet überaus cartoonhaft, mit groben Linien und kantigen Gesichtern. Seine Bilder wirken wie Zeichnungen aus den 90er Jahren Zeichentrickfilmen, mit geringen Ansprüchen an Details und Ausdrucksstärke der Gesichter. Und auch wenn sehr viel Humor in Kevin Smiths Dialogen steckt, passen die Zeichnungen nicht wirklich zu der im Grundton düsteren Handlung. Die viel aufwendigeren Coverbilder sind da viel passender und angemessener.


Fazit

In Green Arrow – Auferstehung verbindet Kevin Smith eine sehr gute Geschichte mit Humor und hat so tatsächlich einen modernen Klassiker für DCs Superhelden geschaffen. Nur Phil Hesters Zeichnungen können nicht mit dem Inhalt mithalten.


Pro & Contra

+ gut geschriebene Dialoge
+ Green Arrow nimmt kein Blatt vor den Mund

- Phil Hesters Stil passt nicht so recht

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 4,5/5
Zeichnungen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Preis/Leistung: 4,5/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln über Green Arrow:

Rezension zu Green Arrow – Das erste Jahr
Rezension zu Green Arrow – Der Klang der Gewalt

Zuletzt aktualisiert: Freitag, der 17. Juni 2016
 

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