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Batman Rebirth Bd.2 – Selbstmord-Trip (Tom King, Mitch Gerads, Mikel Janin)
Geschrieben von Markus
Mittwoch, der 12. September 2018

Verlag: Panini; (April 2018)
Softcover: 164 Seiten; 15,99 €
ISBN-13: 978-3741607424

Genre: Superhelden


Klappentext

Batmans Suicide Squad

Für eine wahre Selbstmordmission versammelt der Dunkle Ritter mehrere verurteilte Kriminelle und verrückte Superschurken unter seinem Kommando, darunter Catwoman, mit der er einst eine heiße Romanze hatte. Mit dieser „Suicide Squad“ will Batman die berüchtigte Insel Santa Prisca stürmen, über die sein gefürchteter Feind Bane als brutaler Diktator herrscht. Denn der meisterhafte Stratege und Kämpfer aus Gotham City ist wild entschlossen, Bane und seiner schwer bewaffneten Armee den Psycho-Piraten zu entreißen, um das Leben einer Freundin zu retten. Batmans neue düstere Abenteuer, geschrieben von Eisner Award-Gewinner Tom King (GRAYSON) und mit Zeichnungen von Mikel Janin (JUSTICE LEAGUE DARK) und Mitch Gerads (SHERIF OF BABYLON)


Rezension

Der Psycho-Pirat ist entkommen und versteckt sich auf der Insel Santa Prisca, der Heimat von Bane. Batman weiß um die Stärke Banes, weswegen er ein Team zusammenstellt, das ihn unterstützen soll, um sein Ziel zu erreichen. Das Problem ist allerdings, dass seine Verbündeten Kriminelle sind und ihre Loyalität zumindest im Zweifel steht. Unter anderem begleitet Catwoman ihn auf die Insel seines Erzfeindes Bane, auf der anscheinend nicht alles so läuft, wie es Batman geplant hat.

Nach den Ereignissen um Gotham und Gotham Girl gibt es noch so einiges aufzuarbeiten. Und daran macht sich Tom King im neuen Band von Batman unter dem Rebirth-Banner. Natürlich kann es Batman nicht auf sich sitzen lassen, dass sich der Psycho-Pirat nun in den Händen Banes befindet, vor allem da Gotham Girl seine Hilfe braucht. Also lässt Tom King Batman und sein Team aus Verbrechern auf Bane los. Auf den ersten Blick wirkt Selbstmord-Trip wie ein typischer Einbruchsfilm. Ein Team wird zusammengestellt und los geht es. Nur was so clever beginnt, endet dann doch in einem großen alltäglichen Actionfinale. Tom King täuscht vor, mehr erzählen zu haben, als er letztendlich tut. Er hat viele gute Ansätze,, um aus seiner Geschichte mehr zumachen, nur bleiben die Charaktermomente etwas zu oberflächlich. Statt sie auszubauen und damit Bane und Batman in der Tiefe zu charakterisieren, macht King schnell weiter. Vermutlich um keine Langeweile aufkommen zu lassen, nur leider passiert dann das. Denn gerade die ruhigen Momente sind die wirklich starken in diesem Band. Und ein bisschen mehr Eigenständigkeit wäre ebenso wünschenswert gewesen. Bane wirkt mehr als alles andere wie eine Marlon Brando-Kopie aus Apokalypse Now. Dazu kommt, dass Batmans Plan ungewohnt unsicher ist, da ist der Leser besseres gewohnt. Selbstmord-Trip ist eine eher durchschnittliche Geschichte mit Batman.

Die stärkere der beiden Geschichten in diesem Band ist Auf den Dächern.
Catwoman wurde wegen 327-fachen Mordes zum Tode verurteilt. Batman ist gekommen, um sie ins Gefängnis zu bringen. Aber bevor es dazu kommen kann, hat Catwoman eine Bitte.
Catwoman und Batman waren schon immer eines der interessantesten Paare im Bereich des Superheldencomics. Und dieser Fakt wird hier ein weiteres Mal unter Beweis gestellt. Ihre spezielle Beziehung wird hier sehr gut dargestellt und es gibt so gar ein halbwegs überraschendes Ende. Von dieser Qualität hätte Selbstmord-Trip gerne sein können.

Bei den Zeichnungen gibt es gewohnte bis gute Superheldenkost. Etwas außergewöhnlicher sind die von Auf den Dächern, die die Stimmung der Geschichte gut transportieren.


Fazit

Batman – Selbstmord-Trip ist ein vergleichsweise schwacher Auftritt des Dunklen Ritters. Nur Auf den Dächern, in dem die Beziehung zwischen Batman und Catwoman teils auf neue Füße gestellt wird, kann richtig überzeugen. Schade, gerade bei der Titelgeschichte wäre bedeutend mehr drin gewesen.


Pro & Contra

+ Catwoman und Batman über den Dächern von Gotham
+ gemeinsame Aktivitäten von Catwoman und Batman

0 Geschichte schwach und nicht logisch
0 Batmans Plan ist kaum nachvollziehbar
- Bane wirkt wie eine Karikatur von Colonel Kurtz aus Apokalypse Now

Bewertung:

Charaktere: 3,5/5
Handlung: 3,5/5
Zeichnungen: 3,5/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 4/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von Batman in der Rebirth-Ära:

Rezension zu Batman Rebirth Bd.1

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, der 12. September 2018
 

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