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Hellboy – Krampusnacht (Mike Mignola, Adam Hughes)
Geschrieben von Markus
Mittwoch, der 23. Januar 2019

Verlag: Cross Cult; Sonderheft (Dezember 2018)
Heft: 32 Seiten; 5 €
ISBN-13: 978-3959817288

Genre: Horror/ Grusel


Rezension

Im Jahr 1975 ist Hellboy in Österreich. Dort hört er die Geschichte des Mannes Wilhelm Schulze, der behauptet, Krampus zu sein und eine Kirche mit anscheinend übernatürlichen Kräften verwüstet hat. Hellboy begibt sich zu Schulze, der bereits auf ihn wartet und sogar ein Essen für sie vorbereitet hat. Denn er hat ein ungewöhnliches Ansinnen. Nach Jahrhunderten auf der Erde will er, dass Hellboy ihn tötet und damit zurück in die Hölle sendet.

Hellboy stellt im Portfolio des Cross Cult Verlages nach wie vor etwas besonderes dar. Schließlich war es der erste Titel, den Cross Cult je herausgebracht hat. Zudem feierte Hellboy im Jahr 2018 seinen 25. Geburtstag. Alles gute Gründe, um mal wieder ein Einzelheft des großen roten Jungen aus der Hölle zu veröffentlichen. Und da dies genau zu Weihnachten geschehen ist, fiel die Wahl auf Krampusnacht, in dessen Mittelpunkt der finstere Begleiter des Nikolaus steht.
Mike Mignola bedient sich hier des alten Mythos der Kinder bestrafenden und mitunter fressenden Schreckgestalt. Jedoch nicht, ohne die Mignola typische Variation des Themas, die auch hier sehr überraschend ausfällt. Das beginnt bereits damit, dass in Krampusnacht, die Hauptfigur den Tod sucht, weil sie nicht länger ihre Funktion erfüllen will. Krampus ist seiner Aufgabe überdrüssig geworden und will nur noch sterben. Dafür sucht er sich eben Hellboy aus, weil er seinen Tod in einem letzten großen Kampf sucht. Damit ist der Überraschungen aber nicht genug, denn Mike Mingola hat noch ein weiteres Ass im Ärmel, welches er ganz am Schluss erst ausspielt und der Geschichte so einen überraschenden Dreh und ein offenes Ende verleiht. Krampusnacht ist mit 32 Seiten kurz, aber Mike Mignola erzählt alles, was er muss und verliert sich nicht in Kleinigkeiten. Die Geschichte ist richtig gut und eine tolle Variation des Krampusthemas.

Adam Hughes hat hier gezeichnet und er macht seine Sache richtig gut. Er ist zwar kein Mike Mignola, aber auch er versteht sich darauf Licht und Schatten zu nutzen, um eine gruselige Atmosphäre heraufzubeschwören. Hellboy wird von ihm gut gestaltet und der Krampus ist ganz in der Tradition der besten Hellboymonster.

Als Besonderheit sind Weihnachtserinnerungen Hellboys und ein Sketchbook enthalten.


Fazit

Hellboy ist auf den Spuren eines europäischen Weihnachtsmonsters und Mike Mignola variiert das Thema mal wieder auf seine ganz eigene Art und Weise. Krampusnacht ist kurz, knackig und richtig gut.


Pro & Contra

+ Grundidee der Geschichte
+ das Ende

Bewertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Zeichnungen: 4/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 4/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von Mike Mignola:

Rezension zu Hellboy Bd.1 - Saat der Zerstörung
Rezension zu Hellboy Bd.2 - Der Teufel erwacht
Rezension zu Hellboy Bd.3 - Batman/ Hellboy/ Starman
Rezension zu Hellboy Bd.4 - Sarg in Ketten
Rezension zu Hellboy Bd.5 - Die rechte Hand des Schicksals
Rezension zu Hellboy Bd.6 - Sieger Wurm
Rezension zu Hellboy Bd.7 - Seltsame Orte
Rezension zu Hellboy Bd.8 – Die Troll-Hexe
Rezension zu Hellboy Bd.9 – Ruf der Finsternis
Rezension zu Hellboy Bd.10 – Wilde Jagd
Rezension zu Hellboy Bd.11 – Der Krumme
Rezension zu Hellboy Bd.12 – Der Sturm
Rezension zu Hellboy Bd.13 – Abstieg zur Hölle
Rezension zu Hellboy Bd.14 – Hellboy und die B.U.A.P. 1952
Rezension zu Hellboy Bd.15 – Die Todeskarte
Rezension zu Hellboy Bd.16 – Hellboy und die B.U.A.P. 1953

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Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 24. Januar 2019
 

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