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He-Man und die Masters of the Universe/ Thundercats (Rob David, Lloy Goldfine, Freddie E. Williams II)
Geschrieben von Markus
Freitag, der 01. März 2019

Verlag: Panini; (Januar 2019)
Softcover: 156 Seiten; 16,99 €
ISBN-13: 978-3741611124

Genre: Fantasy


Klappentext

Bei der Macht von Grayskull, HOOOOOOOOOO!

He-Man und die Masters of the Universe beschützen den Planeten Eternia, vor dem grausamen Skeletor und seinen monströsen Schergen. Doch nun greift auch noch Mumion an, der das unendliche Böse einer fremden, weit entfernten Welt verkörpert. Mumion braucht He-Mans Schwert der Macht, damit er auf seiner Welt die ThunderCats um Leo besiegen kann, der seinerseits das Schwert der Omen schwingt. Als sich Skeletor und Mumion vereinen, stehen die Schicksale beider Welten und ihrer Helden auf dem Spiel....

Das komplette Crossover zwischen den Masters und den ThunderCats in einem Band, geschrieben von Rob David und Lloyd Goldfine (HE-MAN UND DIE MASTERS OF THEUNIVERSE), mit atemberaubenden Zeichnungen von Freddie E. Williams II (BATMAN/ TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES).


Rezension

Mumion, der größte Gegner der ThunderCats, will endlich den Sieg erringen. Dazu braucht er He-Mans Schwert der Macht. Er kommt mit seinen Helfern also nach Eternia und greift an. Die ThunderCats folgen ihm selbstverständlich, um ihn aufzuhalten, und die Masters gehen gegen Mumion, Skeletor und ihre monströsen Helfern gemeinsam mit ihren neuen Freunden vor. Und dieser Kampf geht nicht ohne Verlust ab.

Crossover gibt es viele. Immer wieder gibt es dabei auch ungewöhnliche Konstellationen, wie die DC-Helden und die Looney Tunes. Aber wenn die Masters of the Universe und die ThunderCats in einem aufeinandertreffen, ist dies dennoch etwas ganz besonderes. Denn die Zeichentrickserien zu den Figuren waren in den 80er Jahren mehr als nur beliebt. Wie eine Bombe schlugen sie als Actionfiguren in den Kinderzimmern dieser Welt ein. Insbesondere der Siegeszug der Masters of the Universe war bis dahin ohne Gleichen. Wenn also die ThunderCats und die Masters aufeinandertreffen, so ist das für sehr viele mehr als nur ein kleiner Blick zurück auf die eigene Kindheit. Dies ist ein Crossover, welches sich viele vielleicht insgeheim gewünscht haben, weil es ihre Lieblingsfiguren zusammenführt. Da fällt es auch schwer objektiv an die Sache heranzugehen. Zum Glück geht dies aber, da Rob David und Lloyd Goldfine zwar keine innovative Geschichte geschrieben haben, aber eine mit durchaus der ein oder anderen Überraschung. Inhaltlich orientieren sie sich an der letzten Masters of the Universe-Reihe von DC, in der es nicht gerade zimperlich zuging. Und so findet sich auch in diesem Crossover eine gewisse Härte wieder, die ihm aber gut tut. Das Crossover hat aber ansonsten nichts mit der anderen Reihe zu tun. Die Sorceress ist am Leben und Orko darf wie gewohnt chaotisch zaubern. Die üblichen Handlungsstränge eines solchen Zusammentreffens werden natürlich abgearbeitet und so treten Leo und He-Man gegeneinander an, allerdings mit einem kleinen Twist, der das Ganze nicht so altbekannt werden lässt. Die Autoren stellen zudem die einzelnen Charakteren ihren Pendants gegenüber und sorgen auf diese Weise für viel Witz in den Dialogen und einen richtigen Schockmoment mit einer überraschenden Lösung haben sie ebenso zu bieten. Und wenn am Ende He-Man, Leo und ihre Gegenspieler quer durch das Universum springen, ist endgültig der Punkt erreicht, an dem keine Wünsche offen bleiben. Hohe Literatur ist He-Man und die Masters of the Universe/ ThunderCats mit Sicherheit nicht, aber astreiner Fanservice und auf seine Weise mehr als gut geschrieben. Die Fanlager beider Reihen, wenn sie nicht sowieso ein und dieselben sind, müssen zugreifen.

Wie bereits beim Crossover zwischen den Turtles und Batman überzeugt Freddie E. Williams II mit seinen Zeichnungen und sorgt für einen optischen Leckerbissen. Manch einem mögen die Muskelberge übertrieben sein, das gehört jedoch zu diesen Serien einfach dazu und ist in diesem Rahmen vollkommen in Ordnung. Das hätte deutlich schlechter aussehen können. Dazu beeindrucken die ein- und zweiseitigen Zeichnungen. Gerade Battlecat ist ein ganz besonders gelungenes Beispiel hierfür.


Fazit

Ein perfektes Crossover. Die 80er Heroen passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Dieser Comic beinhaltet alles, was die Helden ausmacht und bietet Spannung, Dramatik und Humor. Und wenn dann noch jemand Zweifel an diesem Crossover hat, muss er nur einen Blick auf Freddie E. Williams Zeichnungen werfen, um von der Idee überzeugt zu sein.


Pro & Contra

+ versehen mit Schockmomenten
+ brillante Zeichnungen
+ gut eingesetzter Humor

Bewertung:

Charaktere: 4/5
Handlung: 4/5
Zeichnungen: 5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung: 5/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von He-Man und die Masters of the Universe:

Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.1
Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.3
Rezension zu Das DC-Universum vs. Masters of the Universe
Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.4
Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.5
Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.6
Rezension zu He-Man und die Masters of the Universe Bd.7
Rezension zu The Art of He-Man und die Masters of the Universe

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 02. März 2019
 

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