Montag, 22. April 2019

Gewinnspiel

Phantast (Download)

phantast21 weltenschoepferinnen

Neueste Kommentare

Ich bin begeistert von Ihren Arbeiten als Kabarettists und Autor. Immer weiter so.
Hallo Jeronimus :) Ich habe die dunkle Edition gehört. Ich meine zu wissen, dass sich die zwei Editionen ...

Weiterlesen...

Hey Sniffu, ich gebe dir absolut recht. Vielleicht hätte ich die Hörbuchfassung erwähnen sollen. ABER ...

Weiterlesen...

Klings Werke wirken in erster Linie als Hörbuch. Die Bücher lesen sich wie Drehbücher - natürlich ...

Weiterlesen...

Da ich beide bisher erschienenen Bücher großartig fand, freue ich mich auf ihr neuestes Werk.
Doctor Strange – Verdammnis (Donny Cates, Nick Spencer, Rod Reis)
Geschrieben von Markus
Samstag, der 02. März 2019

Verlag: Panini; (Januar 2019)
Softcover: 132 Seiten; 15,99 €
ISBN-13: 978-3741611063

Genre: Superhelden


Klappentext

Die Hölle auf Erden

Dr. Strange will Las Vegas, das bei einem Angriff von Hydra schwer zerstört wurde, wiederauferstehen lassen. Doch als der Meistermagier die Stadt aus der Verdammnis zurückholt, entfesselt er zugleich Oberteufel Mephisto und dessen höllischen Einfluss. Dem erliegen nicht nur viele Menschen, sondern auch die Avengers. Jetzt müssen es Blade, Iron Fist, Moon Knight, Ghost Rider und andere Helden richten...

Marvels härteste und düsterste Helden kämpfen gegen die Verdammnis, inszeniert von Donny Cates (DOCTOR STRANGE), Rod Reis (SECRET EMPIRE), Phil Noto (BLACK WIDOW) und anderen.


Rezension

Der Kampf um die Freiheit in den USA ist vorbei. Hydra hat verloren und Captain America ist wieder er selbst. Während der Kämpfe wurde Las Vegas teilweise zerstört und in die Hölle hinabgezogen. Doctor Strange will dies rückgängig machen und spricht einen Zauber aus. Wie es aber nun mal immer so mit der Magie ist, hat sie durchaus unerwartete Nebenwirkung. In diesem Fall kommen Mephisto und seine Diener mit an die Oberfläche und Las Vegas wird zur Hölle auf Erden, in dem selbst die kleinsten Verfehlungen zum Verlust der Seele führen. Da die angestammten Helden schon bald korrumpiert werden und auf Seiten Mephistos kämpfen, versammelt Wong eine äußerst seltsame Heldentruppe um sich, die unter anderem aus dem Vampirjäger Blade und dem Ghost Rider besteht. Er tritt also sozusagen mit einer Truppe B-Helden gegen Mephisto und die Hölle an.

Das Event Secret Empire ist vorbei, aber die Auswirkungen sind zu spüren und dies macht sich Donny Cates zu nutze. Er erzählt in Verdammnis eine Geschichte, die sich mit den Nachwirkungen des Secret Empire und Hydras Herrschaft beschäftigt. Seine Wahl fiel dabei auf das zerstörte Las Vegas, welches er Dr. Strange zurückholen lässt und es ganz klischeemäßig als ein Sündenpfuhl zeigt, allerdings dieses Mal mit der direkten Bestrafung durch die Hölle. Der Ansatz mag zwar nicht neu sein, ist aber in seiner Konsequenz ganz gut. Fiel kann Donny Cates natürlich nicht herausholen, dazu ist die Handlung zu einfach strukturiert. Immerhin gibt Dr. Stranges Versagen die Gelegenheit zu mehreren Auftritten von Helden, die normalerweise mehr als nur in der zweiten Reihe stehen. Moon Knight und der Ghost Rider mögen da vielleicht noch eine kleine Ausnahme bilden, aber spätestens mit Blade, präsentiert Donny Cates hier einen der sträflich vernachlässigten Helden Marvels. Die Helden um Wong sind hier auch gleichzeitig das interessanteste an Verdammnis. Ihr Zusammenspiel und ihre Auseinandersetzungen sind es, die etwas Würze in die Geschichte bringen, ansonsten ist sie recht vorhersehbar und bietet eigentlich keine Überraschungen. Etwas ärgerlich ist es, dass nicht alle relevanten Hefte enthalten sind, sondern auf weitere Veröffentlichungen zurückgegriffen werden muss, um keine Lücken in der Handlung zu haben. Auf diesen Umstand weist Panini sogar im Vorwort hin. Die Geschichte ist glücklicherweise nicht komplex oder schwierig und bleibt dennoch verständlich. Verdammnis ist eine vergnüglicher und solider Ausflug in die Hölle mit dem Namen Las Vegas, reißt aber keine Bäume aus und ist bestenfalls Mittelmaß. Die angedeutete Fortsetzung hingegen verspricht da mehr und könnte zu Marvels Pendant zu DCs Justice League Dark führen.

Die Zeichnungen sind eigentlich nicht gerade als gut zu bezeichnen. Der Stil ist zu grob, Figuren sehen nicht immer gleich aus und die Perspektive verrutscht schon mal, wodurch die Charaktere anders aussehen. Jedoch passt es im Zusammenhang unheimlich gut. So wie die Hölle alles verzerrt und Gut und Böse auf dem Kopf stehen, so verzerrt sind die Zeichnungen. Aus diesem Blickwinkel sind die Bilder unglaublich passend ideal für Verdammnis.


Fazit

Verdammnis ist ein mehr als durchschnittliches Crossover und es sind leider nicht alle Hefte in diesem Sammelband enthalten. Donny Cates schöpft seine Möglichkeiten leider nicht vollkommen aus. Die Zeichnungen sind für den Inhalt in Ordnung.


Pro & Contra

+ Zeichnungen passen zum Inhalt

- nicht alle Hefte enthalten
- Donny Cates erzählt recht einfach

Bewertung:

Handlung: 3/5
Charaktere: 2,5/5
Zeichnungen: 3/5
Lesespaß: 3,5/5
Preis/Leistung: 3,5/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln mit Dr. Strange:

Rezension zu Dr. Strange – Anfang und Ende

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 02. März 2019
 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren