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Ian Fleming´s James Bond Bd.7 – Spezialakten (Declan Shalvey, Ibrahim Moustafa u.a.)
Geschrieben von Markus
Samstag, der 30. März 2019

Verlag: Splitter-Verlag; (Dezember 2018)
Gebundene Ausgabe: 144 Seiten; 22,80 €
ISBN-13: 978-3962192709

Genre: Thriller


Klappentext

Dieser Band enthält vier aufregende Bond-Oneshots von Superstars der Comicszene! Kieron Gillen und Antonio Fuso präsentieren SERVICE: Ein Attentäter nimmt die Beziehung zwischen England und den USA ins Visier und will die Nationen ins Chaos stürzen...
...und zwar mit einem antiken Enfield-Gewehr!
Jody Houser und Jacob Edgar bringen uns MONEYPENNY: Auf einer Routinemission deckt Moneypenny einen ausgeklügelten Mordplan auf, der eine beunruhigende Ähnlichkeit zu einem Terroranschlag aus ihrer Kindheit aufweist.
Ibrahim Moustafas SOLSTICE: Bei der Verfolgung eines Russen reist 007 nach Paris – aber ist Bond hier der Jäger oder der Gejagte?
Und von Declan Shalvey und PF Holden kommt M: Seine Vergangenheit holt M ein, als ein traumatisches Ereignis alte Wunden aufreißt. M ist gezwungen, zum Schauplatz eines alten Verbrechens zurückzukehren... SEINES Verbrechens.


Rezension

Bevor es in The Body ein weiteres großes Abenteuer des Geheimagenten ihrer Majestät gibt, schicken verschiedene Autoren und Zeichner James Bond und seine Gefährten und Freunde auf verschiedene Kurzeinsätze, die es aber ebenso in sich haben, wie die großen Fälle.

Service

Der Außenminister der USA beleidigt öffentlich Großbritannien und spricht ihm jegliche Nützlichkeit ab. Dies führt dazu, dass eine Terrorzelle einen Anschlag auf den Minister vorbereitet. Dies allerdings mit veralteten Mitteln, denn die Mitglieder trauern den alten, großen Zeiten des britischen Reiches nach. Für Bond ist der Fall eine Herausforderung. Offiziell kann er nicht agieren und darf somit keine Waffe tragen.
Kieron Gillen hat einen knackigen Einsatz für Bond geschrieben, der hier mit einfachsten Mitteln arbeiten muss. Die Schlusspointe ist unheimlich gut gesetzt und passt einfach zu Bond.
Antonio Fusos Zeichnungen sind eine Enttäuschung, sie erfüllen zwar ihren Zweck, aber die Gesichter fallen einfach zu grob aus und wirken mehr wie eine Fläche und haben kaum Mimik.

Moneypenny

Moneypenny, M und drei Agenten in Ausbildung reisen nach Boston zu einem Seminar und bald findet sich Moneypenny in der Rolle wieder, in der sie M sieht. Nicht als Sekretärin, sondern als Bodyguard und Schutzengel.
Jody Houser wirft einen Blick auf die Gründe, warum Moneypenny zu einer Agentin wurde und sie nun im Vorzimmer von M sitzt. Dabei stellt sich heraus, das nicht alles so ist, wie es scheint. Der Rest der Handlung ist nett, aber nicht mehr als guter Durchschnitt.
Jacob Edgar ist als Zeichner eine klare Verbesserung gegenüber Antonio Fuso. Bei ihm sind die Gesichter ausdrucksstärker und die Action dynamischer.

Solstice

Bond bekommt von M einen sehr persönlichen Auftrag. Seine Tochter ist mit einem ehemaligen russischen Geheimagenten, Zima, zusammen. Der scheint M kompromittieren zu wollen und arbeitet für eine Zelle von Exilanten, die im Fokus der Geheimdienste steht. Bond soll Zima aus der Gleichung nehmen – und zwar endgültig.
Ibrahim Moustafa liefert eine sehr persönliche Geschichte für M ab, in der die Charaktere nicht zu kurz kommen. Hier zeigt sich Bonds unbedingte Loyalität zu seinem Chef. Die Zeichnungen sind sehr gut, wenngleich Abstriche gemacht werden müssen, wenn es zum Kampf zwischen Zima und Bond kommt. Dieser ist nicht wirklich gut choreografiert. Da aber die Charaktere von Bond und M im Mittelpunkt stehen, ist das fast egal und Solstice ist ein sehr gut erzähltes Abenteuer für Bond und M.

M

M erhält eine Nachricht, die aus nichts weiter besteht als einer Patrone. Sein Weg führt ihn daraufhin nach Belfast und zu seinen Anfängen in der britischen Armee, die nicht gerade unter einem guten Stern standen. Sammy ein alter Bekannter versucht M mit einer Schuld, die dieser auf sich geladen hat, als die IRA noch aktiv war, zu erpressen. Glücklicherweise hat M einen Plan. Allein auf sich gestellt, beschließt er das Problem ein für allemal zu lösen.
Declan Shalvey verleiht M neue Facetten und zeigt auch dessen dunkle Seite. Der Leser lernt ihn also mehr als sonst kennen. Schade ist nur, dass sich Shalvey nicht getraut her, bis zum Schluss konsequent zu bleiben. Auf diese Weise wäre aus einer sehr guten Geschichte eine herausragende geworden.
PJ Holden liefert passende und atmosphärisch dichte Bilder ab, die die Geschichte unterstützen und erzählen.


Fazit

Spezialakten beinhaltet vier Kurzgeschichten, die jede für sich die Welt James Bonds vertiefen und einen Blick auf die Nebencharaktere gewähren, wie er sonst nicht möglich ist. Gerade M und Moneypenny gewinnen an Kontur.


Pro & Contra

+ starke Auftritte von Moneypenny und M
+ Abenteuer sind persönlicher
+ durchweg spannend erzählt und mit guten Ideen

Bewertung:

Handlung: 4/5
Charaktere: 4/5
Zeichnungen: 3,5/5
Lesespaß: 4,5/5
Preis/ Leistung: 4/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von Ian Fleming:

Rezension zu James Bond – Casino Royale
Rezension zu James Bond – Leben und sterben lassen
Rezension zu James Bond – Moonraker
Rezension zu James Bond – Diamantenfieber
Rezension zu James Bond – Liebesgrüße aus Moskau
Rezension zu James Bond – Goldfinger
Rezension zu James Bond – In tödlicher Mission

Literatopia-Links zu weiteren Bond-Romanen:

Rezension zu James Bond – Carte Blanche
Rezension zu James Bond – Trigger Mortis

Literatopia-Links zu weiteren Bond-Comics:

Rezension zu James Bond - Vargr
Rezension zu James Bond – Eidolon
Rezension zu James Bond – Hammerhead
Rezension zu James Bond – Black Box
Rezension zu James Bond – Kill Chain

Zuletzt aktualisiert: Samstag, der 30. März 2019
 

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