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City of Bones - Chroniken der Unterwelt (Cassandra Clare)
Geschrieben von Markus
Donnerstag, der 19. November 2009

Arena Verlag (15. Januar 2008)
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten, 17,95€
ISBN-13: 978-3401061320

Genre: Fantasy


Klappentext

Willkommen in New York City - der coolsten Stadt der Welt - der Stadt, die niemals schläft. Denn hier sind die Kreaturen der Nacht unterwegs: Feen und Vampire, Engel und Dämonen. Und sie sind auf der Jagd ...

Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace. Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie ins Jaces Welt hineingezogen wird. Was Clary nicht ahnt: Jace ist ein Dämonenjäger. Und als Clary mitten in New York City von den Kreaturen der Unterwelt angegriffen wird, muss sie schleunigst ein paar Antworten auf ihre Fragen finden. Denn sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Das fulminante Debüt der amerikanischen Bestsellerautorin Cassandra Clare


Rezension

„Was bedeutet es?“
Jace´Lächeln blitzte in der Dunkelheit auf. „Es bedeutet: `Seit 1234 sehen wir Schattenjäger in Schwarz besser aus als die Witwen unserer Feinde`“
„Jace ...“
Es bedeutet: Der Abstieg zur Hölle ist leicht, erklärte Jeremiah.

Clary, ein 15jähriges Mädchen bekommt zufällig mit, wie drei Jugendliche, Schattenjäger, einen Dämon töten. Fortan kann sie deren Welt sehen und sie erkennt, wie die Welt wirklich beschaffen ist. Clary ist nun fähig hinter den Zauberglanz zu sehen, anders als die normalen Menschen, Mundies genannt. Als ihre Mutter von Dämonen überfallen wird, kommt sie zum Institut, der Ausbildungsstätte und Stützpunkt der Schattenjäger, und erfährt dort, dass auch sie von Geburt an eine Schattenjägerin ist, nur eben unter Normalsterblichen aufgewachsen. Ihr engster Vertrauter bei ihren neuen Freunden, Jace, stellt sich im weiteren Verlauf als Sohn von Valentin einem abtrünnigen Schattenjäger heraus, der die Reinheit seines Volkes und der Menschen bewahren will. Dies hat Folgen, die Clary zwingen ihr Erbe endgültig anzunehmen.

Diese kurze Zusammenfassung zeigt schon recht deutlich die Vorbilder von Cassandra Clare, die sie zu ihrem Roman inspirierten: Harry Potter, Star Wars und Buffy. Und tatsächlich findet man alle drei Reihen in ihrem Roman wieder, teilweise über deutlich, wenn es um einen Charakter wie Valentin und seine Beweggründe geht, teilweise etwas versteckter, z.B. bei dem familiären Zusammenhängen zwischen Valentin, Jace und Clary. Was Valentin mit Clary zu tun hat, ist dabei schon fast ab der ersten Seite abzusehen, so offensichtlich wurde dieser Teil der Geschichte von Cassandra Clare geschrieben. Wenn man die oben genannten Serien kennt, kann man sich fast sofort die Geschichte des Buches zusammenreimen.

Man hat die Freunde (die der Hauptperson helfen), den Vater-Sohn-Konflikt, die für den Vater unbekannte Tochter usw.
Dass dies nicht als Vorwegnahme der Handlung angesehen werden kann, verrät schon die Fähigkeiten Cassandras Clares, ihre Geschichte überraschend zu gestalten.
Dazu stellt Clary eine Mischung aus Buffy und Willow aus der Anfangszeit der Serie um die Vampirjägerin dar. Einerseits stark und mächtig, andererseits einfach nur naiv und gutgläubig.

Das große Problem des Romans ist Cassandras Clares Vorgehen beim Weiterschreiben der Geschichte. Man hat immer das Gefühl, sie hätte gerade das aufgeschrieben, was ihr zu dem Zeitpunkt in den Sinn kam, ohne darauf zu achten, es richtig einzubinden. Dadurch bekommt der Roman die episodenhafte Struktur einer Fernsehserie, aber eben nie einen weit umspannenden Handlungsbogen, der für einen Roman wichtig ist.
Immer wenn sie eine neue Figur oder einen neuen Gegenstand einführt oder erwähnt, wird diese/r auf den direkt anschließenden dreißig oder fünfzig Seiten eine Rolle spielen. Entweder um Clary in Schwierigkeiten zu bringen oder sie aus eben solchen herauszuholen. Dabei nutzt Cassandra Clare nie ihre Möglichkeiten. Mit Auftauchen des Neuen, kann man als Leser sofort absehen, wie es vermutlich weitergehen wird. Spannend wird es somit leider sehr selten, die Geschichte plätschert, trotz aller Dramatik, die ihr eigentlich innewohnt, vor sich hin.

„Das ist richtig übel“, murmelte Jace.
„Das hast du vorhin auch schon gesagt.“
„Es schien eine Wiederholung wert zu sein.“


Ein weiteres Problem sind noch Cassandra Clares manchmal recht seltsam anmutenden eigenständigen Ideen und plötzlichen Enthüllungen. 
Die mit Dämonenenergie angetriebenen Vampirmotorräder, wirken in diesem Roman einfach fehlplatziert Sie wollen nicht so recht in die Welt der Schattenjäger passen und man merkt, dass Cassandra Clare sie rein wegen des Effektes eingebaut hat, denn notwendig sind sie nicht.
Die Enthüllung über einen der Hauptcharaktere fällt einem dann auch noch negativ ins Auge, gab es vorher nicht den geringsten Hinweis auf sein Geheimnis. Den hätte es aber zumindest geben müssen, um Clarys Frage in diese Richtung verstehen zu können.

Cassandra Clares Schreibstil ist dazu ein weiterer Schwachpunkt. Sie beschreibt viel, leider zu viel. Jedes Staubkorn wird praktisch aufgelistet, aber vor allem schafft sie es nicht, die Beschreibungen von Menschen und Orten fließend in den Text einzubinden. Sie stehen fast immer für sich allein. Somit unterbrechen die Beschreibungen die Handlung. Für die kaum vorhandene Spannung ist das natürlich abträglich.
Die Beschreibungen an sich gelingen ihr aber recht plastisch und man kann sich alles gut in seiner Fantasie vorstellen.
Leider bleiben dafür ihre Charaktere recht oberflächlich. Jedem werden am Anfang Eigenschaften zugeordnet, die er bis zum Ende beibehält, eine Entwicklung macht keiner so recht durch. Selbst Clary nicht, die am Ende praktisch immer noch das kleine, hilflose und naive Mädchen ist, das sie am Anfang schon war.
Hinzu kommt in ihrem Fall noch ein sehr unglaubwürdiges Ereignis hinzu. Denn, wenn sie als Zweijährige etwas wirklich Komplexes gelernt haben soll, das selbst mächtige Schattenjäger nicht kennen, und sich dann 13 Jahre später plötzlich daran erinnern kann, wirkt es einfach an den Haaren herbeigezogen.

Cassandra Clare schafft es leider nicht mit ihrem Debütroman zu überzeugen. Vieles ist zu offensichtlich, zu bemüht. Statt einen Lesefluss zu erzeugen, bremst Cassandra Clare durch die Struktur des Romans den Leser immer wieder aus. Spannung kommt kaum auf, da man als Leser zu viel erraten kann. Die Handlung bietet keine großen Überraschungen und der Schreibstil der Autorin ist noch nicht voll ausgereift. Potential hätte die Geschichte, leider wird es nicht ausgenutzt


Fazit

Als „Fulminantes Debüt“ angekündigt, stellt „City of Bones“ leider nicht mehr als einen gerade durchschnittlichen Roman dar. Die Charaktere wirken blass und stereotyp, die Story kommt nicht so recht in Fahrt und überall gibt es logische Fehler. Es bleibt zu hoffen, dass Cassandra Clare für den zweiten Band „City of Ashes“ an ihren Schwächen gearbeitet hat und ihre Geschichte eigenständiger vorantreibt.


Pro & Contra

+ guter interessanter Hintergrund, der Potential hat
+ schön gestaltetes Cover und gute Verarbeitung des Hardcovers
+  die Figur des Luke weiß zu überzeugen und bietet viele Möglichkeiten zur Entwicklung

- episodenhafte Struktur, die den Leser nicht ins Buch finden lässt
- stereotype Charaktere
- viele Logikfehler
- viele Dinge und Ereignisse wirken fehlplatziert
- häufig hat man den Eindruck Cassandra Clare hat aufgeschrieben, was ihr gerade einfiel, ohne auf die Geschichte zu achten

Bewertung:

Charaktere: 2/5
Handlung: 3/5
Lesespaß: 2,5/5
Preis/Leistung: 3,5/5


Literatopia-Links zu weiteren Titeln von Cassandra Clare:

Rezension zu City of Ashes- Chroniken der Unterwelt
Rezension zu City of Glass - Chroniken der Unterwelt

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, der 21. Oktober 2010
 

Kommentare  

#18 haloooooohooo?!büchersuchti 2014-03-31 16:36
mal zu dem langen kommi von lea
die autoren von Harry potter und herr der ringe und auch noch percy jackson haben sich auch nicht alles selbe einfallen lassen!
da ist auch gnz viel aus der griechischen Sagenwelt und auch aus der Römischen. und das mit den werwölfen und Vampiren finde ich total logisch.
Und außerdem versuch du erstmal so ein Buch zu schreiben.
schon alllein eine gute idee zu finden ist schwierig genug
#17 nicht euer Ernst!?Büchersuchti 2014-03-31 16:31
omg! das ist neben Harry Potter und Herr der Ringe das beste Buch das ich je gelesen hab also mindestens 5 sterne!!!
#16 1,5 Sterne müssten reichen!Lea 2014-02-22 08:21
Also ich muss mich dem Beitrag in vielen Punkten anschließen. City of Bones habe ich vielfach empfohlen bekommen, doch ich bin nie so enttäuscht über ein Buch gewesen.
Mir kommt es auch so vor, als hätte die Autorin sich über nichts Gedanken gemacht, und ihre spontanen Schnapsideen einfach mal niedergeschrieb en, um ein größtmögliches Publikum zu erreichen.
Dämonen und Engel dürfen gerne zusammen in einem Buch auftauchen, aber was haben Vampire und Werwölfe in diesem Universum zu suchen?? Auch wenn es eine halbherzige Erklärung dafür gibt, passt es einfach nicht. Die Eigenerfindung der Autorin, den Kelch der Engel + Runenmalerei und Co. ist okay. Nicht schlecht, aber garantiert auch nichts besonders originelles. Man hätte viel mehr daraus machen können, hätte man unnötiges(teils lächerliches) weggelassen.
Die Charaktere sind ja mal sowas von stereotypisch! Vor allem der beste Freund hat mich genervt, da ich ihn schon gefühlte 1000 Mal woanders gesehen oder gelesen habe.
Die Story will mir nicht ganz einleuchten. Es ist so ein bisschen "Da ist ein Angriff und dann is die im Institut und dann fährt die in soner Kutsche rum..."
Kurz gesagt: Schwach zusammenhängend und viel zu spontan. "Episodenhaft" trifft es gut. Danke, Markus!
Und als letztes der Schreibstil. Ich möchte nicht zählen, wie oft sich Jace eine Strähne aus dem Gesicht pustet. Ich weiß auch nicht, ob ich mit so hohen Zahlen zurechtkomme. Jedenfalls ist der Schreibstil nichts besonderes. Er packt mich einfach nicht, stellt Emotionen nur halbherzig dar, findet aber 1000 verschiedene Wege, um staubige Ecken zu beschreiben.
Von mir wären das dann 1,5 Sterne.
#15 UNFAIRRoseJenna 2013-10-05 19:58
Ich finde es auch besser als bewertet! Die Figuren haben auf jeden Fall Tiefe, das mit den Beschreibungen stimmt allerdings. Welche Logikfehler zum Beispiel?? Spannendes interessantes Buch mit viel Inhalt und guten Dialogen und so hilflos und naiv ist Clary auch wieder nicht!
Die Verfilmung finde ich nicht perfekt aber gut und sehenswert:-)
#14 FilmLucia 2012-12-09 13:35
SCHON GEHÖRT????
Der Film kommt sommer 2012 ins Kino
Aktueller Trailer ist auf Youtube!!!!!
Clary wird von jener Schauspielerin gespielt die das Schneewittchen in Spieglein Spieglein spielte...
Yeahi!!!!
#13 was soll das denn??????lela 2012-09-10 11:25
nur 2,5 sterne????? das buch ist so gut, da reichen ja 5 sterne net!!!!!!!!! das buch ist der hammmmmmmer!!!! !!
#12 Haaammer^Melli 2012-06-16 15:21
so ein geniales Buch & es giebt menschen die es nicht lesen?!
Das dumm, das ist das beste buch was ich jemals gelesen habe
#11 1000 Sterne wären noch zu weniggossip girl 2012-02-28 17:46
Das Buch ist einfach der Hammer wer dieses Buch nit liest ist selbst schuld oder etwa nich?
ich glaube ich werde das Buch ein drittes mal lesen!!!!!!
Ich freu mich schon auf den 4,5 und 6 Band.
Ich bin so über weltigt!!!!
Einfach geil ;-))))
#10 City of BonesTabea 2011-09-09 23:53
Also 2,5 ist wirklich etwas wenig. Dazu hat es mich viel zu sehr in den Bann gezogen!
Besonders diese Unterwelt, die für Clary mit der Zeit immer mehr sichtbar wurde.
Es war spannend, wie sich das zwischen Jace und Clary entwickelt. Auch wenn ich hier und da auch mal gedacht hab, "das muss jetzt doch nicht sein..." (Wie zum Beispiel dass sie zwischen Jace und Simon stehen musste)
Den Charakteren war ich am Anfang etwas misstrauisch gegebüber, weil sie für mich nicht ganz so überzeugend rüber kamen.
Aber ABWARTEN, es kommt ja noch eine ganze Serie... Das wäre für mich auch die Erklärung, dass in der Rezension steht, dass Informationen gefehlt haben. Ich würde mal sagen, dass das die Lücken sind, die mit den späteren Teilen gefüllt werden, dass macht es ja so aufregend!
Aber ein negativer Punkt finde ich ist, dass es eigentlich schon fast ein Überabgebot an Informationen gibt. Das ist nicht unbedingt schlecht! Da ist die Aktion vorprogrammiert . Ich meine nur, dass ich vermutlich nochmal alles lesen werde, ehe ich mit Teil 3 weiter machen kann.
#9 Spinnt ihr ?!kim 2011-07-30 17:17
Das sind die besten Bücher die ich je gelesen hab und das muss schon was heißen... Es kann doch für dieses Buch nichtr nur 2,5Sterne geben!!! Das is mindestens 4 wert!!! Ich freu mich auch schon total auf die anderen Bücher dieser Reihe als ich gehört hab es soll insgesammt 6 (ja richtig gelesen 6)Teile der Serie werden war ich voll aus dem häuschen!!! City of fallen angels, City of lost souls & City of havenly fire sollen se heißen*-* coole namen oder?! Schade nur das man die englischen cover nich überbommen hat die sind sooooo viel schöner als die deutschen... aber arena meint die wären für jugendliche nich geeignet wissen die denn nich was die jugendlichen von heute so alles schon zu sehhen bekommen?! Pah nicht jugendfrei...
JACE & CLARY 4-EVER

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