UnOrdinary (Uru-chan)

unordinary

Lines (Oktober 2024)
ca. 336 Seiten, 16,00 EUR
ISBN: 978-3-551-63043-8

Genre: Action, Fantasy


Klappentext

An der Wellston-Oberschule verfügt die Schulelite über unvorstellbare Kräfte und Fähigkeiten. Um seine Schulzeit unbeschadet zu überstehen, zieht John es vor, unter dem Radar zu bleiben. Und so schenkt anfangs niemand ihm, dem ganz gewöhnlichen Teenager, groß Aufmerksamkeit. Allerdings hat John eine geheime Vergangenheit, welche die gesamte soziale Ordnung der Schule zu Fall bringen droht. Und bald ist auch er nicht mehr sicher vor Verrat und Verschwörungen innerhalb der Schulhierarchie…


Rezension

Es ist ganz normal, dass Menschen Kräfte besitzen. Und genauso normal ist, dass das Recht des Stärkeren regiert. So ist es einfach nur Alltag, dass Schüler in der Schule aufeinander losgehen. Und zwischen all dem ist John, ein Zero – also ein Mensch ohne Kräfte. In dieser Welt hat jemand wie er absolut nichts zu sagen. Und das lassen ihn seine Mitschüler an der Wellston-Oberschule auch deutlich spüren. Einzig Sera, die als die Stärkste an der Schule gilt, scheint etwas mit ihm zu tun haben zu wollen. Sie ist sogar mittlerweile eine sehr gute Freundin für ihn geworden. Das wiederum gefällt den anderen, die an der Spitze stehen, gar nicht. Sie können nicht nachvollziehen, wieso sich Sera so komisch verhält und fangen an herum zu schnüffeln. Und dabei sehen sie John das erste Mal wirklich – und entdecken einige Ungereimtheiten. Wieso scheint ein Zero so absolut furchtlos gegenüber den hohen Tieren an der Schule?

„UnOrdinary“ ist komplett in Farbe gehalten. Man verfolgt den Alltag von John und muss auch als Leser erst Stück für Stück hinter seine Geheimnisse kommen. Er vertritt klar die Meinung, diese Welt muss geändert werden. Nicht die Kraft sollte darüber entscheiden, wer das Sagen hat. Doch solche Meinungen laut zu äußern sind strengstens verboten. Da Sera anfängt ihm zuzuhören, bringt er sie damit in Schwierigkeiten. Da man im ersten Band selbst noch keine Auflösungen der Geheimnisse kennt, fällt es etwas schwer mit den Charakteren mit zu fiebern. Teilweise sind ihre Handlungen nicht wirklich nachvollziehbar. Und auch wenn dargestellt werden soll, wie wichtig Kraft in dieser Welt ist, wirkt es doch etwas absurd, wie angriffslustig die Mitschüler werden, nur weil John ein Zero ist. Und auch, wie wenig sich Lehrer für all das interessieren.

Es ist sehr hilfreich, dass der ganze Band in Farbe ist, denn teilweise kommt man durcheinander wer gerade spricht. Das wird aber dadurch aufgelöst, dass jeder Charakter seine eigene Farbe erhalten hat, in der dann auch ihre Sprechblasen gehalten sind. Die Zeichnungen sind abwechslungsreich gestaltet, man kann die Charaktere gut auseinander halten, obwohl es sehr viele davon gibt. Aber insgesamt sind die Zeichnungen eher durchwachsen. Bewegungen wirken eher steif und John mit seinen verschiedenen Frisuren erkennt man nur, weil es dazu gesagt wird.


Fazit

„UnOrdinary“ hat keine super bewegende Story, verspricht aber zum Ende des ersten Bandes im nächsten Band mal ein paar Geheimnisse aufzudecken.


Pro & Contra

+ abwechslungsreiche Charaktere
+ komplett in Farbe

o einfacher Storyaufbau

- durchwachsene Zeichnungen

Bewertungsterne3

Handlung: 3/5
Charaktere: 2,5/5
Zeichnungen: 3/5
Lesespaß: 2,5/5
Preis/Leistung: 2,5/5