Dienstag, 18. Juni 2019

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Rezensionen im Februar (2010)
Geschrieben von Jessica
Montag, der 08. März 2010
Liebe LeserInnen,

der Februar ist nun schon einige Tage vergangen und wir konnten uns über erste frühlingshafte Tage freuen. Nachdem der Winter am Wochenende noch mal zugeschlagen hat, flüchtet sich der eine oder andere vielleicht wieder ins heimelige Wohnzimmer und sucht nach Zerstreuung in Buchform.
Hier möchten wir natürlich unterstützen und präsentieren euch deshalb eine kleine Auswahl unserer im Februar rezensierten Bücher.



Belletristik

Der Drachenläufer von Khaled Hosseini, den unsere Chefredakteurin Angelika begleitet hat, ist ein wunderbares, tiefpsychologisches Debüt, das ohne große Aktion zu fesseln versteht. Wer sich für bildhafte Reisen in fremde Länder, oder für Afghanistan allgemein begeistern kann, wird seine Freude ebenso an der Geschichte finden wie emotionale Abenteurer auf der Suche nach dem Besonderen.

Alina Bronskys Scherbenpark ist Gegenwartsliteratur in sehr kurzweiliger Form, die durch Wortwitz, Sprachgefühl und distanzierte Nähe ohne das Gefühl des Ausgeschlossenseins gewinnt. Ein überzeugendes Debüt!

Historik

Über den historischen Krimi Schnee in Venedig von Nicolas Remin sagt Patricia: Ein interessanter Einstand für einen historischen Krimi mit bekannten Persönlichkeiten - sicherlich werden in den Folgebänden weitere interessante, historische Persönlichkeiten aus der österreichischen Monarchie auftreten. Durch das unnachahmliche Flair der Zeit kann man leichter über einige Längen in der Geschichte hinwegsehen, sie fesselt zwar nicht immer, ist aber interessant zu lesen und bietet eine Menge an historischen Fakten und Einblicken.

Ebenfalls von Patricia unter die Lupe genommen wurde Die Kinderdiebin von Mila Lippke. Hierzu lautet das Fazit folgendermaßen: Historische Fakten rund um die Medizin, ein Rückbesinnen in alte Zeiten und eine gut recherchierte Gesellschaftsstudie sind die Besonderheiten dieses historischen Medizinkrimis. Noch gar nicht so lange her, so liegen doch schon Welten dazwischen, für Fans von historischen Krimis ein unbedingtes Muss.

Dark Fantasy

Auch in Stadt der Finsternis – Duell der Schatten von fackelt das Autorenpaar Ilona Andrews ein blutiges Feuerwerk ab. In Punkto Ironie und Action kann diesen Büchern derzeit kaum eine andere Urban Fantasy-Reihe das Wasser reichen. Und Kate Daniels ist als Protagonistin einfach unschlagbar – mit ihrem aufrichtigen Herzen und bissigen Wortwitz muss man sie einfach lieben!

Schattenwandler – Gideon von Jacquelyn Frank bietet nicht viele Neuerungen zum ersten Band, ist aber reifer und authentischer geschrieben. Die Liebesgeschichte steht im Vordergrund, weshalb andere Geschichtsstränge unterzugehen drohen und spannungsgeladene Szenen wenig fesselnd beschrieben werden.

Fantasy

Die Prophezeiung der Schwestern von Michelle Zink ist ein spannender Roman, der von Anfang an in seinen Bann zieht. Der Leser erkundet zusammen mit der Protagonistin langsam die Rätsel rund um die Prophezeiung. Die facettenreichen Charaktere verleihen dem Roman zusätzliches Flair. Wer actionreiche Szenen erwartet, ist hier allerdings fehl am Platz.

Rubinrot von Kerstin Gier erhält folgendes Fazit: Quark edit bisquitis – nur einer der kleinen, feinen Höhepunkte dieses Meisterwerkes der Jugendfantasy. Intelligente, humorvolle und lebendige Charaktere in einer ungewöhnlichen Geschichte und witzige, sarkastische, kleine, feine Nadelstiche sorgen für ein Dauergrinsen und der gewohnt lockere Schreibstil für eine Wohlfühlatmosphäre. Dieses Buch verzaubert, einmal angefangen kann man sich der Magie nicht mehr entziehen. Dies ist nicht nur ein Jugendbuch, auch Erwachsene werden sich bestens unterhalten fühlen.

Horror / Mystery

Reiter der Apokalypse von Michael McBride bleibt hinter dem Potential der Grundidee zurück, kann aber mit Spannung und Kurzweiligkeit punkten. Wer die Welt untergehen sehen will, ist hier richtig.

Thriller

Das Gesicht der anderen von Beverly Barton ist ein typischer Romantic-Thriller, in dem die Anziehungskraft der beiden Hauptcharaktere neben dem Krimihintergrund eine leicht lesbare Geschichte präsentiert. Echte Thriller-Fans sollten die Finger davon lassen; die hingegen, die mal etwas leichtere Kost für zwischendurch suchen, sind mit diesem Roman gut beraten.

5 Tage im Sommer von Kate Pepper bekam von der Chefredakteurin Jessica das folgende Urteil: Ein Thriller, der emotional unter die Haut geht und jeden Leser anspricht, der selbst Familie hat oder haben möchte. Ein Horrorszenario, das man dem ärgsten Feind nicht wünschen würde. Kein herausragendes Stück der Thriller-Szene, aber in seiner Machart erinnerungswürdig und durchaus lesenswert.

Manga / Comic

Eine bildgewaltige Neuinterpretation der Nibelungensage durch Alex Alice ist Siegfried Bd. 1. Dieser schafft das Kunststück verschiedene Einflüsse zu kombinieren und lässt den Leser neugierig und ungeduldig wartend auf die weiteren Bände zurück.

Pechschwarz, grob und absolut geschmacklos – so beschreibt Redaktionsmitglied Lukas The Goon - Krudes Zeug von Eric Powell. Die Dialoge sind köstlich und die Ideen zum Schreien komisch. The Goon ist zu Recht Kult und wenn ein Auftakt so ausfällt, sollte sich der Leser für die folgenden Bände warm anziehen.

Science-Fiction

Beim letzten Theorem von Arthur C. Clarke und Frederik Pohl kommt Rezensent Dennis zu folgendem Ergebnis: Viele gute Ideen leider zusammenhanglos in eine Story gepresst, die lange nicht preisgibt, worauf es die Autoren anlegen. Der gut ausgearbeitete Protagonist ist dabei umgeben von überzeichneten Nebendarstellern. Trotzdem liest sich das Buch flüssig und hat durchaus lohnenswerte Stellen.

Sachbuch

Mit Marilyn Manson: Seziert von Gavin Baddeley liegt hier eine Biographie vor, die sich mit viel mehr als dem typischen Lebenslauf beschäftigt. Viele Hintergrundinformationen und tolle Fotos machen das Buch nicht nur für eingefleischte Fans zu einem Muss.

Mit Notbuch haben Michael Kernbach und Luci van Org einen sehr fragwürdigen Überlebensratgeber auf den Markt gebracht, der das Land definitiv in zwei Lager spalten wird. Für sanfte und leicht ekelbare Gemüter gänzlich ungeeignet, dürfte das Buch aber auch seine Anhänger finden.

Sonstiges

Ein wahres Lesevergnügen für junge Mädchen und jung gebliebene Erwachsene, kurzweilig, witzig, aber mit viel Tiefgang stellt Plötzlich blond von Meg Cabot dar.



Weitere Rezensionen von unseren Redakteuren findet ihr links im Menü – oder klickt einfach hier, um zur Übersicht zu gelangen.

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern wünscht
euer Literatopia-Team
Zuletzt aktualisiert: Dienstag, der 01. Februar 2011
 

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