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Haempes offener Brief an Wolfgang Stadler
Geschrieben von Thor Haempe
Sonntag, der 11. April 2010
Lieber Herr Stadler,

ich weiß, Sie hatten und haben es nicht leicht. Da schreiben Sie einen tollen Enthüllungs-Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, und keinen interessiert es, was es zu enthüllen gibt. Niemand interessiert es, dass Sie viel davon selbst erlebt haben wollen und die ganze Sache so mysteriös ist, dass Sie keinen anderen Weg sahen, als einen Roman daraus zu machen. Die Wahrheit konnten Sie nicht schreiben und die Wahrheit können Sie nicht sagen. Ich verstehe das nur zu gut.

Ihr Anliegen war Ihnen so wichtig, dass Sie keine Mühe und keine Kosten scheuten um uns unwissende Öffentlichkeit zu informieren. Als wahrscheinlich etliche Verlage Ihnen ob der Brisanz Ihres Buches die Unterstützung versagten – Sie sagten ja selbst, dass Ihnen nichts mehr anderes übrig blieb –, machten Sie aus der Not eine Untugend und entschlossen sich, Ihr Werk selbst an den Verlag zu bringen. Welche Überredung musste dazu notwendig gewesen sein! Sie mussten den Verlag sogar dafür bezahlen, damit er Ihr Werk veröffentlicht, sich die Veröffentlichung also regelrecht erkaufen. Das ist schon wahre Begeisterung, tiefe Überzeugung!

Nun ja, es ist auch nicht jedermanns Sache, diese Zeitphänomene beim Untersberg in den Nördlichen Kalkalpen. Sehr mysteriös und sehr seltsam. Sagenhaft und sagenumwoben wie der ganze Untersberg. Da muss ich Ihnen im Namen der unzähligen Leser für Ihr Buch, das uns diesen Untersberg, seine Mysterien und mächtige Steine näher bringt, doch einen tiefen Dank sagen. Endlich hat uns jemand die Augen geöffnet über dieses Naturphänomen.

Leider, leider wollten sich anscheinend nicht allzu viele die Augen öffnen lassen. Zu viele Ignoranten, die Ihr Enthüllungswerk verschmähten. Der Welt muss aber die Augen geöffnet werden. Daher, lieber Herr Stadler, auch diese Zeilen. Damit die Menschheit die Augen öffnet.

Sie selbst tun natürlich auch alles, damit die Menschheit endlich davon erfährt. Nein, nicht von dem Mysterium, sondern von Ihrem Buch. Sie haben sich acht Monate oder so Zeit gelassen – oder hat das Zeitphänomen Sie ebenfalls getroffen? –, ehe Sie in vielen Foren auf Ihr wunderbares Werk hinweisen. Natürlich in der gegebenen Art und Weise. Sie vergeuden keine Zeit damit, erst lange Vorstellungen zu schreiben und zu recherchieren, ob Sie im passenden Forum sind. Jedes Forum ist passend. Jeder Post muss knallhart und prägnant und penetrant auf Ihr Buch verweisen. Natürlich verstehe ich, dass Sie ob der Brisanz der ganzen Angelegenheit, nicht damit ins Haus fallen, dass Sie der Autor sind. Wobei Sie es ja auch nicht wirklich sind, sondern ein Stan Wolf. Weil nur ein Pseudonym Sie schützen konnte vor der ganzen Wolfsmeute.

Sie haben es wirklich nicht leicht, lieber Herr Stadler. Denn was weht Ihnen statt Dankbarkeit und Anerkennung entgegen? Der harte Forenwind der Wirklichkeit. Aber Sie lassen sich davon nicht beirren. Die Welt muss von Ihrem Werk erfahren. Sie muss endlich davon Kenntnis nehmen. Da dürfen Sie ein paar Gegenwinde nicht stören. Denn Ihr Werk ist doch einfach toll, das sagen sogar die Rezensenten bei Amazon. So toll, dass die meisten Rezensenten Ihr Buch dazu auserkoren haben, ihre erste Amazon-Rezension zu verfassen. Natürlich hat jemand es sich in seinem Überschwang und seiner Begeisterung nicht nehmen lassen, eine (mittlerweile verschwundene) Rezension unter Ihrem Namen zu verfassen. Lieber Herr Stadler, ich kann einfach nur Danke sagen. Sie haben uns so viel enthüllt!

Wir müssen Ihnen wirklich dankbar sein, lieber Herr Stadler. Was heißt wir? Alle müssen Ihnen dankbar sein!
Sie haben mit diesem Werk so viele wunderbare und hilfreiche Dinge getan, dass sie mir gar nicht alle einfallen wollen:
Sie haben einen Verlag finanziell unterstützt; Sie haben mich zu diesen Dankeszeilen inspiriert; Sie haben die Forengemeinschaften mit wunderbaren Posts überzogen; Sie haben so viel über sich enthüllt:
Was bleibt am Ende noch zu sagen, ehe alles wieder in einem Zeitloch verschwinden wird?

Vielleicht das: Machen Sie so weiter, lieber Herr Stadler! Die Welt braucht Sie! Nicht unbedingt Ihr Werk oder eine Fortsetzung davon, doch so viele Menschen haben Ihnen so viel zu verdanken. Denn was kann es schöneres geben, als die Menschen zum Lachen zu bringen?

Es grüßt Sie herzlich
Ihr dankbarer Thor Haempe
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 11. April 2010
 

Kommentare  

#3 Wolfgang StadlerKarl Pöhlmann 2014-10-08 11:28
Tja was wäre denn, wenn da doch so eine Portion Wahrheit drin wäre, in seinen Büchern. Da würde doch so für manche eine Welt zusammenbrechen . Und dabei fühlt man sich doch anders viel sicherer. So ist es schon besser wenn man nicht anerkennt, was nicht sein darf. Auch so andere Autoren wie Prestom Nichols (Das Montauk Projekt), Ernsting (Der Tag an dem die Götter starben) etc. haben halt alle eine rege Phantasie! Und das Deutsche Reich soll es noch geben? Dann hätte man ja die 2 Weltkriege ganz umsonst gemacht! Undenkbar!!!
#2 Danke!Thor Haempe 2010-04-11 20:04
Herzlichen Dank!

Briefe mögen altmodisch sein, aber nicht alles altmodische ist von Übel ... äh schlecht, meine ich :-)).
#1 ...Angelika 2010-04-11 18:59
Dankbare Grüße auch von mir, doch nicht an den lieben Herrn, an den dieses Schreiben gerichtet ist, sondern an Thor Haempe. - Ich hab mich ehrlich amüsiert.

Liebe Grüße,
Angelika

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