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Gernhardt Preis für Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann
Geschrieben von Judith
Sonntag, der 20. Juni 2010

Der Robert Gernhardt Preis 2010 geht an Peter Kurzeck für sein Romanprojekt „Vorabend“ – den fünften Band seiner autobiographischen Chronik „Das alte Jahrhundert“ – und an Andreas Martin Widmann für sein Romanprojekt „Die Glücksparade“.

Die drei Juroren Eva Demski (Frankfurt am Main), Karl-Heinz Götze (Aix-en-Provence) und Christoph Schröder (Frankfurt am Main) wählten diese beiden literarischen Vorhaben unter insgesamt 46 Bewerbungen aus. Der mit einem Preisgeld von insgesamt 24.000 Euro dotierte Förderpreis wird am 20. September im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm übergeben.

„Ein vielfach ausgezeichneter, renommierter Erzähler und ein junger Autor am Beginn seiner Laufbahn: Die beiden Namen Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann stehen für Tradition und Zukunft der Literatur“, sagte Eva Kühne-Hörmann, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, heute in Wiesbaden zur Entscheidung der Jury.

Der 1943 geborene, in Oberhessen aufgewachsene Erzähler Peter Kurzeck überzeugte die Jury mit seinem Romanprojekt „durch seinen fotografischen Blick fürs Detail, durch seine poetische Sprache und nicht zuletzt durch seine außergewöhnliche Erzählperspektive, die Perspektive von Kleinbauern, Handwerkern, Gießereiarbeitern in einem oberhessischen Dorf der fünfziger, sechziger und siebziger Jahre. Ein Erzähler, der mit magischer Sprachkraft ein ganzes Universum neu erfindet.“

Auch der 1979 geborene Andreas Martin Widmann erzählt in „Die Glücksparade“ von Menschen, die nicht so oft in Büchern vorkommen: von einem Mann, der eine Stelle als Platzwart auf einem Campingplatz annehmen und mit seiner Familie in einen Wohncontainer umziehen muss, vom Auseinanderbrechen einer Familie und vom Auseinanderbrechen einer Welt aus der Perspektive eines Halbwüchsigen, der sich zunehmend innerlich von seinen Eltern distanziert. Die Jury lobte die „genaue Beobachtungsgabe, den treffsicheren, schnörkellosen Ton und die erzählerische Konsequenz des Romanprojekts“.

Mit dem im vorigen Jahr erstmals vergebenen Robert Gernhardt Preis wollen das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stifter, die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, eine organisatorisch selbständige, rechtlich unselbständige Anstalt des öffentlichen Rechts in der Landesbank Hessen-Thüringen, Autorinnen und Autoren aus Hessen die Realisierung eines größeren literarischen Projekts ermöglichen und an den Autor Robert Gernhardt (1937-2006) erinnern. Es werden jährlich zwei gleichwertige Auszeichnungen mit einem Preisgeld von je 12.000 Euro ausgelobt.

Erste Preisträger waren 2009 der aus Bad Nauheim stammende Frankfurter Autor Andreas Maier mit seinem Romanprojekt „Ortsumgehung“, das in diesem Herbst im Suhrkamp Verlag erscheint, und die Frankfurter Autoren Elsemarie Maletzke und Christian Golusda mit ihrem gemeinsamen Reise-Reim-Projekt „Frau M grüßt herzlich Dr. Krittel“, das unter dem Titel „Sturm und Tang“ in diesem Herbst im Weissbooks Verlag publiziert wird.


(Quelle: boersenblatt)
Zuletzt aktualisiert: Sonntag, der 20. Juni 2010
 

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