Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf für Simone Veil

Die französische Publizistin und Politikerin Simone Veil erhält den diesjährigen Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung werde bei einem Festakt im Dezember überreicht, teilte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Freitag mit. Die Jury begründete ihr Votum für die 82-jährige Veil damit, dass die Politikerin stets für die Beachtung der Menschenrechte und die Verständigung der Völker eingetreten sei. Ganz im Sinne von Heine habe sie dazu beigetragen, Europa eine Seele zu geben.

Der Preis zählt zu den bedeutendsten Literatur- und Persönlichkeitspreisen in Deutschland und wird seit 1972 verliehen. Der Heine-Preis wird durch die vom Rat der Stadt Düsseldorf eingesetzte Jury «an Persönlichkeiten verliehen, die durch ihr geistiges Schaffen im Sinne der Grundrechte des Menschen, für die sich Heinrich Heine eingesetzt hat, den sozialen und politischen Fortschritt fördern, der Völkerverständigung dienen oder die Erkenntnis von der Zusammengehörigkeit aller Menschen verbreiten».

Der Preis, den Düsseldorf als Vaterstadt zu Ehren des 1797 geborenen Heinrich Heine gestiftet hat, wird in diesem Jahr zum 17. Mal vergeben. Zunächst erfolgte die Vergabe in dreijährigem Rhythmus, seit 1981 in zweijährigem Rhythmus. Am 13. Dezember ist der 213. Geburtstag von Heinrich Heine.

Die bisherigen Heine-Preisträger sind unter anderen die Schriftsteller Amos Oz (2008), Robert Gernhardt (2004) und Elfriede Jelinek (2002).


Quelle: yahoo.de

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