Mara-Special mit Tommy Krappweis (02.01.2011)

Special zu "Mara und der Feuerbringer" 
 mit Tommy Krappweis

Literatopia: Hallo Tommy! Schön, wieder mit Dir zu sprechen. Pünktlich zur Buchmesse ist der zweite Band von „Mara und der Feuerbringer“ erschienen, passend dazu gab es eine Signierstunde in Frankfurt. Wie hast Du die Messe erlebt?

Tommy Krappweis: Wie die Buchmesse halt so ist, viele Menschen, hoher Geräuschpegel, noch höhere Ansteckungsgefahr und dazwischen dann gottseidank nette Leute, an denen man sich ein bisschen festhalten kann, damit das Overload-Lämpchen nicht dauernd blinkt. Allerdings bin ich Schlimmeres gewöhnt. Ich habe früher auch auf Messen gearbeitet, z.B. mal zusammen mit Mirco Nontschev für Minolta die CeBit durch moderiert, jede volle Stunde. Wir hatten tatsächlich Sauerstoff-Geräte hinter der Bühne, um dazwischen etwas anderes zu atmen als die Luft fremder Menschen.

Literatopia: Im ersten Mara Band treten die mythologischen und operngemachten Figuren Loki, Logi und Loge auf. Was hat es mit diesen drei Gestalten auf sich? Und wie kam es zu der Idee, die wagnerische Opernwelt der alten Mythologie gegenüberzustellen?

Tommy Krappweis: Noch als es eigentlich der Pitch für eine TV-Serie sein sollte, wusste ich, dass ich die alten Götter irgendwie gegen neuere Versionen antreten lassen wollte. Ursprünglich sollte einer der Götter sogar mal die Hauptfigur sein. Aber diese „Oh-ich-bin-eigentlich-ein-Gott“-Nummer war ja sogar vor Percy Jackson schon so hinlänglich bekannt, dass Douglas Adams bereits Gags damit getrieben hat. Genau genommen gibt’s das ja schon bei den Griechen mit Perseus und Co. Neil Gaiman hat dem ganzen dann die Krone aufgesetzt mit Sandman, American Gods, Anansi Boys… Und obwohl ich in „Mara“ sehr gerne mit Klischees spiele, um sie als solche zu benennen und auf links zu drehen wie einen Socken, war mir das dann doch etwas zu abgegriffen. Richard Wagner und überhaupt das ganze Operetten-Germanentum mit Flügelhelmen und beleibten Hörnerhelmfrauen als pervertierte Versionen der alten „Originale“ fand ich von Anfang an faszinierend. Jeder hat sich seine Götter und Helden so zurecht gedengelt, wie er sie gerade brauchte. Auch der Dr. Faust durfte ja mal für die Aufklärer, mal für die Konservativen als Held herhalten. Und der alte Arminius mit seiner Varusschlacht 9. N. Chr. wurde so plötzlich zu einem Denkmal mit dem Namen Hermann und einem Schwert, das sich gen „Erbfeind“ Frankreich reckt. Großartiger Stoff!

Literatopia: Wie würdest Du rückblickend auf zwei Bände die Beziehung zwischen Mara und dem Professor beschreiben? Eher ein Lehrer-Schüler Verhältnis mit freundschaftlicher Basis? Oder sieht Mara in ihm doch ein Stück weit eine Vaterfigur?

Tommy Krappweis: Das Verhältnis zwischen den beiden ist gleichzeitig einfach und komplex. Einfach, weil es klar ist, woher deren ursprüngliche Motive kommen: Mara braucht Hilfe bei ihrer Aufgabe und Professor Weissinger ist fasziniert davon, sein Studienfach lebendig vor sich zu sehen. Komplex wird es in der Schicht darunter: Mara sieht den Professor wie einen Freund und da ist durchaus auch Eifersucht mit ihm Spiel, denn er ist ja IHR Begleiter. Jetzt interessiert sich aber der Prof wohl für Maras Mutter und umgekehrt genauso. Das findet Mara sowohl gut als auch schlecht und Ja, das geht – vor allem in dem Alter in dem sich Mara befindet. Da darf man gerne mal ambivalent sein. Professor Weissinger selbst will Mara natürlich auch schützen und witzigerweise muss Mara ihn ebenso immer wieder beschützen, retten oder befreien. Auf der anderen Seite gerät er gerade durch Mara immer wieder in die irrsten Situationen und wird ganz schön gebeutelt dabei. Das erzeugt bei ihr widerum ein dauerhaft schlechtes Gewissen und sie versucht immer mehr, auf ihn aufzupassen. Eine saubere gegenseitige Abhängigkeit hab ich mir da zusammengedichtet – es macht großen Spaß, die beiden zu schreiben!

Literatopia: Der Professor muss eigentlich Klausuren korrigieren und Uniaufgaben erfüllen, findet aber immer Zeit für Mara und sogar für ein Esoterikseminar. Wie hart ist sein Unialltag wirklich?

Tommy Krappweis: Wenn man es mal zusammenrechnet, sind es in der Tat nur ein paar Tage netto. Zudem bewegen wir uns auch ganz bewusst im Bereich der Wochenenden, denn sonst würde Mara laufend die Schule schwänzen. Das Seminar ist während der Ferien, in Band I denkt Mara ja sogar, dass ihre Mutter mit ihr in den Urlaub fährt. Falsch gedacht. Die Klausuren sind inzwischen ein Running Gag geworden und ich werde des Öfteren gefragt, ob die denn noch korrigiert werden. Ich werde das Thema auf jeden Fall behandeln und nicht einfach ignorieren.

Literatopia: Welchen Charakter aus „Mara und der Feuerbringer“ hast Du besonders ins Herz geschlossen? Und gibt es vielleicht auch einen, den Du im Nachhinein gerne austauschen würdest?

Tommy Krappweis: Abgesehen vom Offensichtlichen mag ich die Polizistin aus Band I, die in Band II leider nicht vorkommen konnte, weil es dann doch sehr weit hergeholt wäre, wenn eine Münchner Polizistin bei Osnabrück auftaucht nur damit sie im Buch steht. In Band III gibt es aber ein Wiedersehen. Ebenso mit den anderen Figuren aus Maras Umfeld wie Larissa und Co. Auf jeden Fall ist Loki ein toller Charakter, der super viel Spaß macht zu schreiben, weil er schneller durch die Gefühle blättert als ein Daumenkino. Und mir machen auch die alten Götter Spaß, weil ich mich dafür ganz tief in die eddischen Texte wühlen muss um die Versformen zu imitieren. Die Verse der Hel sind zum Beispiel „Loddfáfnirs Lied“ aus der Lieder-Edda/Codex Regius nachempfunden. Ich habe während des Schreibens der Storyline laufend Charaktere ausgetauscht, vor allem deren Geschlecht gewechselt. Die Polizistin war zum Beispiel ursprünglich ein Mann, aber somit zu nah am üblichen Kommissar-Klischee dran. Wenn ich mich dann aber mal entschieden habe, verschwende ich daran keinen Gedanken mehr, denn das wäre kontraproduktiv.

Literatopia: Wirst Du von Deinen Charakteren noch manchmal überrascht? Bei vielen Autoren entwickeln ja vor allem Protagonisten gern ein Eigenleben – was meinst Du, woran das liegt?

Tommy Krappweis: Mara und der Professor sprechen und ich muss nur schnell genug tippen. Das klingt wie ein Klischee, ist aber die Wahrheit. Ebenso ergeht es uns mit Bernd das Brot, Chili und Briegel. Ich weiß noch, dass ich eine Folge in der sie Scrabble spielen, innerhalb einer lächerlich kurzen Zeit geschrieben habe (ich darf gar nicht sagen wie schnell das ging, sorry) und beim nochmal Durchlesen nichts fand, was ich hätte korrigieren müssen. Ebenso erging es auch dem Redakteur beim Ki.Ka und ebenso erging es wiederum mir, als ich die Folge drehte. Und die Folge ist auch richtig scheiße geworden. Scherz, das Ding ist ein Knaller und der größte Beweis dafür, dass die Figuren ein Eigenleben in unseren Köpfen haben. Beim gemeinsamen Schreiben des Bernd-Kinofilms führt das natürlich zu Verwehungen, denn wir sitzen da zu dritt dran und letztlich hat ja doch jeder sein eigenes Brot im Kopf. Klingt komisch, was?... Hm.

Literatopia: Bei den esoterischen Verwirrungen bedienst Du Dich gerne im familiären Umfeld. Mit welchen Esoterikentgleisungen hattest Du persönlich schon zu kämpfen? Energiepyramiden für Obst? Vielleicht sogar sterbenslangweilige Seminare?

Tommy Krappweis: Fast alles. Eine Ex-Freundin von mir durfte im Alter von 14 zu einem Baumsprechseminar mit ihrer Mutter gehen und drei Stunden lang auf eine Antwort vom Baum warten, meine Stiefmutter besaß die Energie-Pyramide und mein Vater schnitt immer die Druckstellen ab. Meine leibliche Mutter war mal eine Zeit lang auf der Suche nach den Ursachen ihrer Heiß/Kalt-Wallungen und bevor dann endlich ein hervorragender schulmedizinischer Arzt die Schilddrüse als Übeltäter ausmachte, wurde unter anderem wünschelgerutet und die Hand aufgelegt. Was man eben so macht, wenn man verdammt noch mal Antworten will und nicht der Typ ist, der aufgibt. Allerdings hat sich das in der gesamten Familie inzwischen wieder gelegt und alle amüsieren sich über Mara. Meine Familie ist vor allem durch meinen Vater absolut Witzgeprüft.

Literatopia: Betätigen sich Deine Leutchen auch als Probeleser? Und sind sie dann restlos begeistert oder sagen Dir auch mal: „Mensch Tommy, die Szene ist aber nix!“?

Tommy Krappweis: Wir sind innerhalb der Firma nicht nur gewohnt, das Material der anderen zu kommentieren, sondern nach bis zu vierzehn gemeinsamen Jahren auch ganz gut darin, zu verstehen, was der andere meint. Das heißt nicht, dass man sich über Kritik freut – vor allem nicht, wenn man gerade mal wieder etwas besonders gelungen fand. Das tut jedes Mal weh. Aber mit der Zeit hat jeder von uns gemerkt, dass es sein Werk letztlich verbessert, wenn er sich die Meinungen anhört. Das heißt ja nicht, dass man es so umsetzen muss. Man kann ja auch einen dritten Weg finden, der die Kritik originell berücksichtigt und bestenfalls in etwas viel Besseres verwandelt. In der bumm film zeigen wir uns auch gegenseitig Roh- und Feinschnitte und setzen uns dann schon nochmal auf den Hintern, um die angesprochenen Stellen besser zu machen.

Literatopia: Inzwischen hast Du Leserunden mitgemacht, einige Rezensionen zu Deinem Geschreibsel gelesen, Interviews gegeben, Signierstunden abgehalten. Wie waren Deine Erfahrungen mit Mara insgesamt? Und was war Dein schönstes Autorenerlebnis 2010?

Tommy Krappweis: Am schönsten ist es immer wieder, wenn eine Schule sich entschließt, meine Bücher als Schullektüre zu verwenden und ich dann eingeladen werde, um das ganze nachzubesprechen. Das ist jedes Mal ein Knaller, denn die Fragen zeigen mir, dass ich da den richtigen Riecher hatte: Sowohl meine ungewöhnliche und unwillige Heldin, wie auch die vielen Reste der alten Religion im Heute kommen bei den Schülern und Schülerinnen gleichermaßen gut an und ich muss für so manche Antwort auf die Fragen in Simeks Lexikon blättern. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, wenn ich eine Aula betrete und 120 Leute winken mir mit meinem eigenen Buch zu. Auch das gemeinsame Entschlüsseln alter eddischer Metaphern macht immer wieder großen Spaß. Die Schüler und Schülerinnen hängen sich da richtig rein und verbeißen sich in diesen Texten aus dem 12 Jahrhundert. Ein großartiges Erlebnis, das immer wieder auch die Lehrer verblüfft. „Also, SO haben wir die selten erlebt…“ höre ich oft. Und gern! Es gibt aber noch zwei weitere Momente, die ich wirklich toll fand: Zum einen mein Auftritt mit den Büchern im Berliner Kookaburra Comedy Club – da war der jüngste Zuhörer 23 Jahre alt und es hat genauso funktioniert. Und dann noch diese denkwürdige Lesung auf den Fantasy Days 2010, wo ich kein einziges Sterbenswörtchen vorgelesen habe, weil der Vortrag völlig abdriftete Richtung Standup. Mir werden aber auch die teils grauenhaften, teils einfach nur verstörenden Hotels in Erinnerung bleiben.


(für alle, die den folgenden Bericht nicht glauben ...)


Literatopia: Wenn wir schon bei Standup sind – so ein Hoteltrauma wäre natürlich verdammt interessant!? (musst ja keine Namen nennen) Wie pfercht man denn Autoren wie Dich ein?

Tommy Krappweis: Das ist unterschiedlich. Generell sind die Hotels im Umfeld eines TV-Engagements besser als die vom Buchautoren Krappweis. Ich schlief schon in Hotels, bei denen ich minütlich auf den Besuch von Norman Bates im Blümchenkleid wartete. Ein anderes Mal bekam ich den Schlüssel überreicht mit einem verheißungsvollen: „Oh, sie haben das Ferrari-Zimmer…“ Das bedeutete in dem Fall aber nicht „…den Ferrari unter unseren Zimmern“ sondern in der Tat eine Art Kinderbett aus Ferrari-thematisch bedrucktem Sperrholz und einem ungelenk gepinselten Nürburg-Ring an der Wand. Oder ich klingelte bei Sauwetter ewig an der Tür des Hotels, rief dort an und klingelte noch etwas mehr - und die Dame die mir endlich öffnete weigerte sich standhaft, mir zu glauben, dass ich mehr als einmal geklingelt hatte, denn sie hatte es ja nur einmal gehört. Ich war außerdem eingeschneit, Internet- und Mobilfunktechnisch von der Außenwelt abgeschnitten, hungrig, durstig, kaltwassergeduscht, verstört von einer Armada an Püppchen, Venezia-Masken und funktionslosen Marionetten und wenn ich noch ein einziges Bild mit Goldrahmen und aufgeklebten Violinen-Teilen sehe, dann schreie ich.

Literatopia: In den Büchern finden sich immer wieder Anspielungen auf Tolkien. Was bedeutet er für Dich? Du hast uns ja bereits gestanden, dass Fantasy Deine Einstiegsdroge war. Was ist denn der beste Stoff in Deinem Bücherregal?

Tommy Krappweis: Das ist immer eine schwierige Frage. Ich habe erst vor kurzem im Fantasy-Forum.net wieder auf die „Chronicles of Thomas Covenant the Unbeliever“ von Stephen R. Donaldson hingewiesen. Ein leprakranker Autor aus dem Heute landet in einem tolkienesken Land und ist dort völlig gesund. Um nicht wahnsinnig zu werden oder nach dem „aufwachen“ vollends zu verzweifeln, wenn er wieder krank ist, versucht er einfach nichts von alldem zu glauben und sich so passiv wie möglich zu verhalten. Natürlich geht das nicht so leicht. Diese Bücher haben mich so nachhaltig beeinflusst wie sonst vielleicht nur Buster Keaton und die Beatles. Schon in dieser Beschreibung erkennt man ja etwas aus Mara wieder. Sie versucht auch, immer wieder zu zweifeln und sich zu entziehen. Wenn man so will, spürt man sogar etwas von Bernd das Brot hindurch, aber das wäre dann schon sehr kurzarmig. Ansonsten haben mich die „Riverworld“ Bücher fasziniert und sehr stark beeinflusst, was konzeptionelles Denken über Stoffe angeht und Neil Gaiman ist der personifizierte Sandman.

Literatopia: Wie wird sich Maras esoterikverrückte Mutter entwickeln? Kommt sie wenigstens ein bisschen von ihrem astralen Denken los?

Tommy Krappweis: Ich sags mal so: Da passiert was und es bleibt nicht wie es ist. Mehr will ich hierzu nicht sagen. Ok, will ich schon, aber tu ich nicht.

Literatopia: Woher stammen eigentlich Redewendungen wie „zum Obst machen“? Sind die von Dir oder hast Du die schon in der Kindheit aufgeschnappt? Benutzt Du sie auch im Alltag?

Tommy Krappweis: „Zum Obst machen oder werden“ habe ich das erste Mal von meinem Regie-Kollegen Matthias Edlinger gehört, als der davon erzählte, wie er bei der Moderation einer Filmpremiere die Aufgabe hatte, mit einem Messer vermeintlich wütend auf die Bühne zu stürmen und den Moderator zu erlegen. Dann sollte ganz schnell das Licht ausgehen und der Film beginnen. Was eigentlich als Gag gedacht war, geriet zu einem dieser tödlich peinlichen Momente, an die man sich manchmal Jahre später unter der Dusche zurückerinnert. Ich musste damals so lachen, als er von sich selbst sagte: „…ja und dann machte sich der Edlinger bei der Premiere seines eigenen Filmes zum Obst.“ Ansonsten sind alle Redwendungen oder ungewöhnlichen Worte entweder von mir oder aus meinem direkten Umfeld. „Bampf“ stammt, glaube ich, von meinem Vater, der am Anfang unserer gemeinsamen Männer-WG nach der Scheidung nichts anderes kochen konnte als Bampf mit Reis, Nudeln oder Bampf mit Bampf.

Literatopia: Was wird uns allgemein in Band 3 erwarten? Und weißt Du schon, welche Farbe das Buch haben wird?

Tommy Krappweis: In Band III erwartet uns die Götterdämmerung! Alles andere wäre blöd. Es gibt diesen schönen Spruch über Film und Bühne: „Never put a Gun on Stage and not fire it.“ Das beherzige ich immer und immer wieder. Ich hab die Götterdämmerung auf die Bühne gezerrt und jetzt muss auch gegötterdämmert werden. Und zwar so, dass es rummst. Ansonsten wird das Buch wohl Grün wie die Hoffnung und die Erde.

Literatopia: Vielen Dank für das schöne Interview, Tommy!

Tommy Krappweis: Liebend gerne und jederzeit wieder.

 

(Tommy Krappweis mit der Literatopia-Chefredaktion auf der Frankfurter Buchmesse 2010.
Bild: Copyright by Nadine Preiß)


Fotos von Tommy Krappweis: Copyright by Studio Backlight

Mehr über Mara: http://www.maraundderfeuerbringer.de/

ausführliches Interview mit Tommy Krappweis (November 2009)

Rezension zu "Mara und der Feuerbringer" (Band 1)

Rezension zu "Mara und der Feuerbringer - Das Todesmal" (Band 2)

Rezension zu "Mara und der Feuerbringer - Götterdämmerung" (Band 3)


Dieses Interview wurde von Judith Gor für Literatopia geführt. Alle Rechte vorbehalten.

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