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Judiths phantastische Highlights 2025

Liebe Leser*innen,

eigentlich könnte ich fast die gleiche Einleitung wie in meinem Rückblick im letzten Jahr schreiben, denn auch 2025 war kein besonders gutes Jahr ... die Dystopie wird eher dunkler und es fällt oft schwer, auch all die positiven Entwicklungen und die kleinen Utopien wahrzunehmen. Ein Bild, das mich in diesem Jahr sehr beeindruckt hat, war das eines Mannes auf einem kleinen Berg, der seinen krebskranken Hund in einer Schubkarre voller Decken auf ein letztes großes Abenteuer mitgenommen hat. Da draußen gibt es wahnsinnig viele Menschen, die empathisch und rücksichtsvoll miteinander und mit ihren Tieren umgehen. Und während Social-Media-Algorithmen Hass und Hetze pushen, will ich im nächsten Jahr versuchen, mich stärker auf die Menschen zu konzentrieren, die die Utopie im Kleinen schaffen. 

Auch die Autor*innen, deren Bücher ich gleich als meine Highlights vorstellen werde, sind größtenteils die gleichen wie im letzten Jahr. Das liegt schlicht daran, dass sie für mich persönlich aktuell die besten deutschsprachigen Phantastikautor*innen sind, bei denen Inhalt und Stil gleichermaßen aus der Büchermasse herausragen. Wenn ich ein neues Buch von ihnen aufschlage, kann ich nahezu sicher sein, nicht enttäuscht zu werden, sondern im Gegenteil erneut mitgerissen und begeistert zu werden: 

"Der Himmel wird zur See" von Sven Haupt

Diesen Roman von Sven Haupt habe ich gleich zwei Mal gelesen. Beim ersten Mal ganz langsam, weil das Buch so dünn war - was ich eigentlich mag, doch bei Büchern von Sven Haupt will ich nie, dass sie enden. Beim zweiten Mal habe ich den Roman in zwei Tagen gelesen und hätte es an einem geschafft, wenn ich nicht so spät abends angefangen hätte. "Der Himmel wird zur See" ist zuglech ein ganz typischer Haupt-Roman und etwas völlig Neues. In einer ferneren Zukunft hat die Menschheit die Erde verlassen und führt noch immer Krieg gegen die Künstliche Intelligenz und die Roboter, die die Erde bevölkern. Raumschiffpilotin Hannah soll das Unmögliche wagen und zur Erde reisen, um dringend benötigtes Wissen zu bergen. Sie erwartet die Hölle und findet ein Wunderland voll empathischer künstlicher Wesen. "Der Himmel wird zur See" ist wieder ein unheimlich kreativer, poetischer und bildgewaltiger SF-Roman geworden, bei dem die Grenzen zur Fantasy verschwimmen und der im Kern zutiefst menschlich und utopisch ist. 

"Anarchie Déco 1930" von Judith und Christian Vogt

"Anarchie Déco" gehört zu meinen Lieblingsbüchern von Judith und Christian Vogt und ich war gespannt, ob der Nachfolger "Anarchie Déco 1930" mithalten kann. Tatsächlich sind es zwei nahezu gleichwertig großartige Romane, die sich perfekt ergänzen und zugleich einzeln lesen lassen (warum aber sollte man das wollen?). Der zweite Band ist brutaler als der erste, der Faschismus hat große Teile der Gesellschaft bereits mitgerissen und für die Protagonist*innen brechen bittere Zeiten an. Statt sich gemeinsam dem Feind zu stellen, bekriegen sich Anarchisten und Kommunisten, während die Nationalsozialisten mächtiger werden. Hoffnung bietet der Zusammenhalt unter den Protagonist*innen, die Widerstand leisten und sich gegenseitig beschützen. Gerade in unserer Zeit thematisch hochaktuell, auch wenn die Autor*innen sich hier den fatalen Entwicklungen im 20. Jahrhundert widmen. Besser kann man diese dunkle Zeit nicht mit Fantasyelementen vereinen. 

"Denial of Service" von Aiki Mira

Dieses Mal wirft Aiki Mira einen Blick in eine recht nahe Zukunft, in der Frankfurt von einer Milliardärin gekauft und in die erste Privatstadt Deutschlands transformiert wurde. Eine supersmarte, KI-gesteuerte Stadt, die wie ein Mix aus Solar- und Cyberpunk daherkommt und auf den ersten Blick strahlend grün und sauber wirkt. Auf den zweiten Blick sieht man die tiefen Schatten und die sozialen Verwerfungen. Aiki Mira konzentriert sich auf ihre Protagonist*innen, die zusammen einem merkwürdigen Todesfall nachgehen, bei dem die Stadt untätig bleibt. Ein Fehler im System. Im supersmarten Frankfurt ist nicht alles so perfekt, wie es scheint, und hinter den Kulissen vollziehen sich große Veränderungen. Wie auch in anderen Romanen von Aiki Mira hat man beim Lesen das Gefühl, als würde they die Geschichte aus dieser Zukunft heraus erzählen, als wäre they längst Teil davon. 

 "Die denkenden Wälder" von Alan Dean Foster

Neben "Das Wort für Welt ist Wald" von Ursula K. Le Guin dürfte vor allem "Die denkenden Wälder" von Alan Dean Foster Vorlage für James Camerons "Avatar" gewesen sein. Der SF-Klassiker kommt jedoch ohne Wild-West-Story und White Savior aus. Stattdessen beschreibt Alan Dean Foster Midworld als faszinierendes Ökosystem, in dem sich alles gegenseitig auffrisst und in dem Menschen, die vor Jahrhunderten auf dem Planeten abstürzten, Teil dieses Ökosystems geworden sind. Der Dschungel bedeckt nahezu die gesamte Oberfläche des Planeten, der vor Leben schier überquillt und auf dem die Menschen in symbiotischen Beziehungen mit intelligenten Tier-Pflanze-Hybriden, sogenannten Pelzigern, leben. Aus der Sicht neu ankommender Menschen sind sie "primitive" Indigene, da sie als Jäger und Sammler im Einklang mit der sie umgebenden Natur leben. Trotz ihrer weit überlebegenen Technologie sind die Menschen hilflos im Dschungel, während die vermeintlichen Indigenen perfekt an das Ökosystem angepasst sind. Alan Dean Foster erzählt zunächst vom Aufeinandertreffen der Menschen Midworlds mit den neuen Kolonisten und beschreibt eindrücklich die kulturellen Unterschiede und beidseitigen Vorurteile. Später kommt es zum Konflikt, da die Kolonisten eine seltene Ressource ausbeuten wollen und die Menschen Midworlds dies nicht zulassen. Die Faszination von "Die denkenden Wälder" liegt vor allem in der Darstellung der unterschiedlichen Lebensformen und ihrer (Ko-)Evolution - einer der besten SF-Romane, die ich bisher gelesen habe! 

"Arborealität" von Rebecca Campbell

Eine kleine Region in Kanada in der nahen Zukunft: Die Klimakrise verändert das Leben der Menschen. Die Welt, die sie kennen, geht Stück für Stück verloren. Überschwemmungen versalzen die Böden, Waldbrände vernichten Dörfer und Städte. Viele entscheiden sich, zu gehen - manche, zu bleiben. Während in der Nachbarschaft immer mehr Häuser leer stehen, nutzt ein Mann deren Gärten zur Renaturierung. Menschen retten Bücher aus einer verfallenden Uni-Bibliothek. Ein Mann baut eine Geige für ein hochgegabtes Mädchen, während das Leben immer schwieriger wird. Manchen Menschen gelingt es, sich an die fortwährende Krise anzupassen. Sie verzweifeln und sie machen trotzdem weiter, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt. "Arborealität" ist das bisher beeindruckendste Buch über die Klimakrise, das ich bisher gelesen habe. Wissenschaftlich fundiert und ganz nah an den Menschen. Ein Mosaikroman aus sechs Erzählungen, die miteinander verbunden sind und durch die man erkennt, dass es sich auch inmitten der eskalierenden Klimakatastrophe lohnt, in die Zukunft zu investieren. 

"Bury Our Bones in the Midnight Soil" von V. E. Schwab

Hin und wieder lese ich sehr gerne Vampir-Romane, wenn sie gut geschrieben sind - und wenn die Vampire nicht glitzern! "Bury Our Bones in the Midnight Soil" erinnert ein wenig an "Interview mit einem Vampir" und beschreibt über mehrere Jahrhunderte die Leben dreier Vampirinnen, die mehr oder weniger freiwillig den Weg in die Nacht gehen und darin Freiheit finden. Diese Freiheit bezahlen sie mit einem unstillbaren, quälenden Hunger. Sabine, die älteste der Vampirinnen, zieht eine Spur aus Blut und Tod durch Europa und erfährt, dass ihre Unsterblichkeit relativ ist und dass ihr Geist, auch wenn ihr Körper jung und schön bleibt, allmählich zerfällt. Über die Jahrhunderte verwandelt sie sich in ein Monstrum, das ihre einstige Liebe jagt. Historische Fantasy und moderne Urban Fantasy verschmelzen zu einem der besten Vampirromane der vergangenen Jahre. Besonders gefallen haben mir die unterschiedlichen weiblichen Perspektiven. 

Es liegen noch einige tolle Bücher auf meinem SuB, die ich eigentlich in diesem Jahr noch lesen wollte ... vermutlich werde ich ein oder zwei davon im nächsten Jahresrückblick vorstellen, denn sie sind wirklich vielversprechend. Und wenn ich so in die Verlagsprogramme schaue, erwarten uns im nächsten Jahr einige tolle Veröffentlichungen. Auch wenn ich von 2026 nicht viel erwarte und eher vieles befürchte - es wird viel Gutes zu Lesen geben. Auch für Euch. 

Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr. Wenn es nicht gut werden will, versucht, es gut zu machen - für Euch! 

Viele Grüße

- Judith

BuCon 2025 - Menschen wie ich ...

Liebe Leser*innen,

Bücherstände und Menschen auf dem Buchmesse Convent 2025 von oben, ein buntes Treiben in der großen Halle2025 ist nicht mein Jahr und ich hatte tatsächlich überlegt, den Buchmesse Convent ausfallen zu lassen - letztlich bin ich froh, dass ich doch da war, und es war ein toller Tag voll interessanter und aufbauender Gespräche. Dieses Mal habe ich nur drei Programmpunkte besucht, dazu später mehr. Die meiste Zeit stand ich draußen - das Wetter war wieder einmal perfekt - und habe mich mit unterschiedlichsten Leuten unterhalten. In meinem privaten Umfeld gibt es wenige Menschen, die lesen, und eigentlich niemanden, der so wie ich gerne Science Fiction / Phantastik liest. Austauschen über SFF kann ich mich eigentlich nur im Netz, insofern war es wieder einmal großartig, so viele Menschen zu treffen, die meine Begeisterung für die Phantastik teilen, die Phantastik lesen, schreiben und darüber berichten. Es war schön, von Menschen umgeben zu sein, die wie ich sind, auch wenn wir nicht immer die gleichen Bücher mögen. Aber in meiner "Bubble" sind wir uns doch sehr ähnlich, wie Basics stimmen, auch politisch, und wenn man wie ich im "real life" immer viel Kontra und Unverständnis bekommt, tut es schlicht gut, mit Menschen zu reden, denen man nichts groß erklären muss, die einfach nur wissend nicken und die im Gegensatz zu mir noch mehr Hoffnung mitbringen. 

Aprospros Hoffnung - der Tag begann mit der Vorstellung von "Das Science Fiction Jahr 2025" mit Alessandra Reß, Melanie Wylutzki und Michael Wehren und das Schwerpunktthema ist dieses Mal "Utopien".  Es ging im Panel insbesondere um Solarpunk und Utopien im Kleinen, also all das Positive, zu dem Menschen auch fähig sind. Ich habe einen Artikel und zwei Rezensionen zum SF-Jahrbuch beigesteuert und war freudig überrascht, dass der Raum sehr gut gefüllt war. Leider war nur eine halbe Stunde Zeit und die Diskussion erstarb, bevor sie richtig beginnen konnte. Nächstes Jahr sollte man eine Stunde einplanen!. 

Plakat auf dem Buchmesse Convent 2025: Amrûn - Die BuntermacherDanach unterhielt ich mich eine Stunde mit Freunden und Bekannten, ehe es weiter ging zum Piper-Verlagspanel, das ebenfalls sehr gut besucht war - so gut, dass manche nicht mehr in den Raum passten. Lektorin Kathrin Dodenhoeft und Autorin und Übersetzerin Judith Vogt stellten aktuelle Verlagstitel vor, parallel zu einer lebhaften Diskussion, die eigentlich im Anschluss stattfinden sollte. Doch die Leser*innen hatten viel Redebedarf und so war das Panel eher eine große Diskussion mit eingeschobenen Buchvorstellungen. Diskutiert wurde unter anderem über die allgegenwärtige Dark Romance / Dark Romantasy, über englische Titel für deutschsprachige Bücher (finde auch ich langsam too much) und Romane, die ursprünglich einmal Fanfictions waren, wobei sich die Leser*innen nicht einig waren, wo Fanfiction anfängt und aufhört. Bei dem großen Redebedarf würde sich eine größere Talkrunde für den BuCon anbieten. 

Eigentlich wollte ich dann gerne zur Lesung von Aiki Mira aus dem neuen Roman "Denial of Service", den ich gerade lese - aber ich hatte so brutalen Hunger, dass ich mir stattdessen Pommes organisiert habe und wieder zum Schwätzen übergegangen bin. Immerhin habe ich Aiki dann draußen noch kurz getroffen und wir konnten uns noch kurz unterhalten, zusammen mit Thorsten Küper, mit dem wir über die aktuellen Querelen in der Szene gesprochen haben.

Die Lesung der Vögte ist ein Pflichtprogrammpunkt beim BuCon. Dieses Mal haben sie aus ihrem bald erscheinenden Romantasy-Roman "The Icebound Kingdom" gelesen, zusammen mit James A. Sullivan und Susann Loevenich. Aus ihrem Roman "Der Glückskrämer" wurde ebenfalls zu viert gelesen. Es war (wie immer!) legendär und sehr amüsant. Die Vögte sind einfach großartige Vorleser*innen und Susann Loevenich konnte da locker mithalten. Momentan habe ich wenig Lust auf Fantasy, aber "Der Glückskrämer" klingt nach einem sehr humorvollen Fantasybuch, notiert euch das mal. "The Icebound Kingdom" werde ich natürlich lesen und bin schon sehr gespannt, wie die Vögte das umsetzen. Die Lesung klang schon mal vielversprechend. James A. Sullivan hat die drei unterstützt und noch ein bisschen was über seinen aktuellen historischen Roman "Die mutige Rebellin" erzählt, den er zusammen mit Patricia Eckermann über Rosa Parks geschrieben hat. Nach der Lesung posierten James A. Sullivan, Nora Bendzko und Judith Vogt für ein gemeinsames Foto (siehe unten). 

Den Rest des Tages verbrachte ich wieder mit Gesprächen, die meiste Zeit draußen. Ein großes Thema war Künstliche Intelligenz und der Einsatz von sogenannter KI bei Coverillustrationen und beim Übersetzen. Die meisten stehen diesem Einsatz von KI kritisch gegenüber, wie ich, insbesondere da Trainigsdaten quasi aus Diebstahl stammen, denn kaum jemand hat sein Einverständnis gegeben, dass die eigenen Bilder und Texte dafür benutzt werden dürfen. In einem Artikel habe ich kürzlich gelesen, dass sich das Internet von einem Kooperationsraum in eine Extraktionszone verwandelt hat und das trifft es leider erschreckend gut. Das Thema ist zu komplex für einen BuCon-Bericht, aber es treibt die Phantastikszene um, natürlich. 

James A. Sullivan, Nora Bendzko und Judith Vogt auf dem Buchmesse Convent 2025 - Nora Bendzko hält ein Schild in der Hand: Phantastik für Alle, Faschos raus aus unserem HausEin paar Bücher habe ich am Ende auch noch erworben: "Totenlied", den neuen Band der "Kemet"-Reihe von Melanie Vogltanz und Jenny Wood, das sie mir auch gleich signiert haben. "Frozen, Ghosted, Dead" von Sameena Jehanzeb, das ich mir letztes Jahr eigentlich schon holen wollte. Die aktuelle "Queer*Welten"-Ausgabe musste natürlich auch mit, sowie mein Belegexemplar von "Das Science Fiction Jahr 2025". Am Amrûn-Stand habe ich dann natürlich auch noch vorbeigeschaut, ist quasi auch Pflicht, auch wenn ich viele der großartigen Bücher schon habe. Dann habe ich mich noch nett mit Christoph Grimm, dem Herausgeber des Weltenportals, unterhalten und festgestellt, dass man mich auf der neuen Ausgabe von Frank Lauenroths "Black Ice" zitiert hat :D - und zum Abschluss gab es natürlich wieder die Heimfahrt mit "Perry Rhodan"-Chefredakteur Klaus Frick, der den BuCon-Ehrenpreis für sein Lebenswerk abgestaubt hat und dafür eigentlich noch zu jung ist. 

Fazit: Ein schöner Tag, ein viel zu kurzer Tag, ein Tag, am dem es für alle okay war, dass meine Stimmung eher getrübt war ... ein Tag unter Leuten, die ein bisschen wie ich sind, mit denen ich mich verbunden fühlte. Bis nächstes Jahr!

- Judith

Judiths phantastische Highlights 2024

Liebe Leser*innen,

was für ein Jahr ... für viele in meiner Bubble war es ein anstrengendes, oft deprimierendes Jahr voller Momente, in denen man sich fragt, ob man in einem absurden Paralleluniversum gelandet ist. Ich hatte öfter das Gefühl, in einem Science-Fiction-Roman zu leben - leider nicht in einer Utopie, sondern in einer Dystopie. Immerhin gab es auch in diesem Jahr gleich mehrere Bücher, die mich tief beeindruckt und aus denen sich viele Szenen in meine Erinnerung gebrannt haben:

"Anahita" von Sven Haupt

"Anahita" hat mich ähnlich begeistert wie "Niemandes Schlaf" und ich kann gar nicht sagen, welches Buch mir letztlich besser gefällt, da sie einerseits viele Parallelen haben und zugleich völlig andere Geschichten erzählen. Sven Haupt hat einen wunderbaren, humorvollen und nachdenklich stimmenden Stil und "Anahita" bietet als Space Fantasy traumhafte Bilder, die man zu gerne auf der Kinoleinwand sehen würde. Der Roman spielt überwiegend auf einem Wasserplaneten, der ebenso viele Wunder wie tödliche Gefahren bereithält und handelt im Kern von Krieg und Macht und einer matriarchalischen Gesellschaft, die sich voller Leidenschaft, Kreativität und Verzweiflung einer aggressiven Übermacht entgegenstellt. "Anahita" ist Space Opera, Steampunk, Fantasy und New Weird, erinnert an James Camerons "Avatar", ist aber vielschichtiger und hat zwei starke Protagonist*innen, deren Wege sich miteinander verflechten, die sich aufeinander zu und voneinander weg bewegen und die sich auf völlig unterschiedliche Art verwandeln, um in diesem Krieg zu bestehen. 

"Ich, Hannibal" von Judith und Christian Vogt

Auch "Ich, Hannibal" handelt von Krieg und widmet sich insbesondere weiblichen und queeren Perspektiven. Der Fantasyroman spielt in einem antiken Setting und ist eine phantastische Neuerzählung des legendären Feldzuges über die Alpen, allerdings ist hier Feldherr Hannibal tot - ermordet von seiner Frau, die seinen Platz einnimmt und auf einer gigantischen Elefantenbestie das Heer gegen Rom führt. Sie versucht, einen gerechten Krieg zu führen und Zivilisten, insbesondere Frauen, zu schonen. Ihr zur Seite steht die Bestienjägerin Tamenzut, die die phantastischen Kreaturen der Antike unterwirft und sie als Waffen in Hannibals Heer einfügt. Währenddessen leidet die Römerin Fulvia unter der Ungerechtigkeit des Patriarchats und wird zur Verräterin. Und so geht es auch hier um Macht, die meist Männern vorbehalten ist und die Hannibal versucht, zu ergreifen, um zu überleben. Sie erweist sich als brillante Stratega, führt ihr Heer von einem Sieg zum anderen und muss doch immer um ihre Position fürchten. In einer Welt voller Bestien erweisen sich Menschen, meist Männer, als die wahren Bestien. 

"Proxi" von Aiki Mira

"Proxi" spielt in der gleichen Welt wie "Neongrau" und "Neurobiest", allerdings weiter in der Zukunft (der Roman lässt sich wie die beiden Vorgänger gut als Einzelroman lesen). Die Polykrise (Klimakrise, Umweltverschmutzung, ...) hat den Planeten stark verändert: die Menschen leben in wenigen Megastädten wie Europolis und verbringen ihre Leben zu einem großen Teil in virtuellen Welten wie Proxi, in denen die Vergangenheit konserviert ist. Währenddessen breitet sich in Europa Proto, eine gigantische Wüste aus Müll, immer weiter aus und formt eine neue, bizarre Landschaft mit Dünen aus Mikroplastik und Plastiglomeraten, die wie verkrüppelte Bäume in den trüben Himmel ragen. Als Proxi zerstört wird, brechen Tell/Monae, Kawi und Dion in einem Solarcamper auf, um den geheimen Server mit dem Backup zu finden. Proto erscheint ihnen zunächst lebensfeindlich, doch je weiter sie in die fremdartige Landschaft vordringen, desto mehr Leben entdecken sie. "Proxi" ist ein dystopischer Roadtrip, der sich zu einer Utopie wandelt und in beeindruckenden Bildern erzählt, wie es nach der Katastrophe weitergehen könnte. Zugleich müssen sich die Protagonist*innen mit ihren persönlichen Katastrophen auseinandersetzen und finden in der Fremde zu sich selbst. Der bisher beste Roman von Aiki Mira. 

"7 Sorten Schnee" von Juri Pavlovic

Mit Elfen kann ich eigentlich wenig anfangen, doch "7 Sorten Schnee" hat mich positiv überrascht und mir sehr schöne, cozy Lesestunden beschert. Der Roman spielt in einer Elfenstadt im hohen Norden der Fantasywelt, die Leser*innen von Juri Pavlovic bereits aus Büchern wie "Feuerjäger" und "Krieg und Kröten" kennen. Idalir liegt seit Jahrhunderten im Krieg mit Drachen, die vermehrt gesichtet werden, nachdem ein Fremder, der Südländer Raban, in der Stadt auftaucht. Er verfügt über magische Heilkräfte und wird fortan von den Elfen für den in ihrer Religion prophezeiten Lichtbringer gehalten. Auch Flores Tempeste glaubt daran, insbesondere da sein Schicksal eng mit dem des Lichtbringers verwoben sein soll. Flores ist der Ziehsohn einer Ritterfamilie und darf, da er mit seinem Vater nicht blutsverwandt ist, selbst nicht Ritter werden. So steht er dem Haushalt als Seneschall vor und kümmert sich unter anderem um Raban, der bei den Tempestes wohnt. Zwischen den beiden entsteht schnell eine Freundschaft - und bald mehr. Trotz oder auch wegen aller Unterschiede ergänzen sich die beiden perfekt und kommen gemeinsam einem uralten Geheimnis auf die Spur, das die Zukunft der Stadt bedroht. "7 Sorten Schnee" ist ein recht dickes Buch, dennoch fliegen die Seiten nur so dahin und es gibt viele schlicht schöne Momente voller Liebe, Freundschaft und Menschlichkeit. 

"Wolfszone" von Christian Endres

"Wolfszone" ist quasi Cyberpunk in der brandenburgischen Pampa. In naher Zukunft wird Müll illegal im Wald entsorgt, unter anderem Nanotechnologie, die das hiesige Wolfsrudel infiziert und in riesige Cyborgwölfe verwandelt. Deutschland ist mal wieder gespalten: Die einen wollen die Wölfe vom Militär beseitigen lassen, während ProW@lf-Aktivist*innen für den Schutz der Tiere demonstrieren. Während in Berlin um eine Entscheidung gerungen wird, wird der Wald nahe dem Dorf Dölmov abgeriegelt. Privatdetektiv Joe Denzinger interessiert sich nicht für die Wölfe, doch sein neuer Auftrag führt ihn zum militärischen Sperrgebiet. Die Tochter eine der reichsten Frauen Deutschlands, der Chefin eines Rüstungskonzerns, soll dort im ProW@lf-Camp verschwunden sein. Also fährt Joe hin und latscht in brütender Hitze durch das Dorf, um Informationen zu sammeln. Es dauert, bis er eine richtige Spur hat, auch weil er sich ablenken lässt, doch dann wird es brandgefährlich ... "Wolfszone" ist ein höchst unterhaltsamer Thriller und zugleich Climate Fiction und Cyberpunk in einem zukünftigen Brandenburg, das austrocknet. 

"Die Geißel des Himmels" von Ursula K. Le Guin

Gerade erst gelesen, Rezension folgt - aber hier schon mal: Wow, wieder ein großartiger Roman von Ursula K. Le Guin, der sich erschreckend modern liest und unter anderem die Klimakrise thematisiert. Im Kern geht es jedoch um Träume und einen außergewöhnlichen Mann, George Orr, dessen Träume die Realität verändern - und zwar rückwirkend. Er ist als Träumer der einzige, der sich erinnern kann, dass die Dinge eigentlich einmal anders waren. Orr will nicht immer wieder die Realität verändern und versucht, seine Träume mit Medikamenten zu unterdrücken. Nach einer Überdosis macht er eine Therapie und vertraut sich dem Psychiater und Schlafforscher Willam Haber an. Der glaubt Orr natürlich zunächst nicht, doch als er erkennt, dass dessen Träume tatsächlich die Realität verändern, nutzt er diese, um die Welt zu einem - aus seiner Sicht - besseren Ort zu machen. Er missbraucht Orr für seine Schöpfungsideen, doch dieser bemerkt bald, was Haber tut, weiß aber nicht, wie er ihn davon abbringen soll. Zudem führt jede Weltverbesserung auch zu Verschlechterungen (wie der Auslöschung von Milliarden Menschen) ... Ein sehr kreativer, bedrückender Roman über Träume, Schlaf und Realität und damit ein Klassiker der New Wave der Science Fiction.

Ich hoffe, ihr hattet ebenfalls einige ähnlich beeindruckende Leseerlebnisse. Zumindest von manchen weiß ich, dass hier genannte Bücher auch ihnen sehr gut gefallen haben. Ich werde jetzt mal in anderen Rückblicken stöbern, ob ich noch ein Must-Read fürs nächste Jahr entdecke - ansonsten ist in den Vorschauen bereits der eine oder andere spannende Titel in Sicht. 

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und ein hoffentlich gutes neues Jahr - und natürlich viele schöne Lesestunden!

Viele Grüße

- Judith

BuCon 2024 - Phantastische Parallelwelten

Liebe Leser*innen,

BuCon-Banner am Eingang mit abgebildetem Maskottchen (ein Drache mit Büchern)wieder ist ein Buchmesse Convent vorbei, der Tag ging wahnsinnig schnell rum und ich könnte fast meinen Bericht vom letzten Jahr nochmal posten, auch wenn natürlich vieles anders war. Kommen wir jedoch zuerst zu dem, was gleich war: sehr viele Menschen, sehr viele Stände und sehr viele Panels und Lesungen parallel, ein rappelvolles Programm und ein Con, der inzwischen eine richtige Messe ist und erneut an seine Grenzen stößt. Wieder hieß es Schlangestehen am Eingang, wobei es dank dem tollen BuCon-Team zügig voranging. Wieder Reizüberflutung beim Betreten des Bürgerhauses, es war warm und laut und es fühlte sich an, als wäre das Interesse an Phantastik gigantisch. Das war es auch bei den Anwesenden, die trotz dem Gewimmel nur ein sehr kleiner Teil aller Lesenden in Deutschland waren. Denn machen wir uns nichts vor, Phantastik ist und bleibt eine Nische, eine sehr schöne Nische voller wunderbarer Bücher, von denen man sehr viele auf dem BuCon bestaunen durfte - und sehr viele Autor*innen treffen. Für die deutschsprachige Phantastikszene ist der BuCon das wohl wichtigste Event (neben der LBM) und gerade deshalb ist es schade, wenn der Tag so wahnsinnig vollgestopft ist, dass wir in Parallelwelten nebeinander existierten. Wenn der BuCon weiter wachsen soll, sollte man darüber nachdenken, ihn auf zwei Tage zu legen. Dann würde etwas mehr Raum für Pausen bleiben, in denen man in Ruhe quatschen kann, ohne automatisch etwas zu verpassen. Auch war es dem wieder guten Wetter zu verdanken, dass das Bürgerhaus nicht geplatzt ist, denn der Platz zwischen den Gebäuden war die ganze Zeit voller Menschen, die sich in Ruhe unterhalten wollten oder einfach Luft (!) und etwas Abkühlung gesucht haben. Wenn es mal ein Jahr regnen sollte, wohin mit diesen vielen Leuten? 

Aber genug gejammert, der Bericht soll keine Meckerei werden, denn es war schön - so schön, dass man sich einfach mehr Zeit dafür wünscht, mehr Raum. Ich habe leider einige Leute verpasst, da ist man den ganzen Tag auf dem gleichen Con und sieht sich nicht ein einziges Mal bzw. läuft wohl mehrmals aneinander vorbei und sieht sich nicht. Ich habe auch Panels verpasst, weil ich im Gespräch war, aber auch diese Gespräche waren mir wichtig und machen für mich den wichtigsten Teil des Cons aus, denn die Bücher kenne ich ja großteils schon. Spannender ist es, sich mit Leuten aus der Szene auszutauschen, insbesondere auch mit befreundeten Redakteur*innen wie Eva Bergschneider, die inzwischen auf Booknerds aktiv ist, und Ralf von sf-lit, bei dem wir mit Spannung erwarten, wer denn dieses Jahr den sf-lit Award abräumt ;) ... an Markus Mäurer von TOR online bin ich mehrmals vorbeigehuscht, erst abends ergab sich endlich die Gelegenheit, ein wenig zu plaudern und eine Artikelidee, die ich gerade begraben hatte, wurde wiederbelebt. 

Juri Pavlovic am Amrûn Stand zusammen mit dem neuen Roman 7 Sorten SchneeAber fangen wir von vorne an: Der Tag begann mit dem Abholen meines Exemplars der Weltenportal-Sonderausgabe "Vampire" am Stand des Eridanus-Verlags, der mich später noch mit gruseligen Schokolollys versorgte. Jana Hoffhenke wollte mir "Anahita" von Sven Haupt ans Herz legen und als ich sagte, das ich das doch schon gelesen und rezensiert habe, kam die Frage: "okay, wer bist du???".  Danach erwarb ich den ersten "Shinigami"-Band von M. H. Steinmetz, weil Cyberpunk, der schnell und hart ist, muss einfach gelesen werden (und das Interview mit ihm, das im nächsten PHANTAST erscheint, hat mich neugierig gemacht). Danach begrüßte ich Jürgen Eglseer und Juri Pavlovic am Amrûn-Stand und folgte ihnen mittags zu ihrem Panel zu progressiver Phantastik, das mit einigen Vorurteilen aufräumte, Begeisterung fürs Thema weckte und interessante, deprimierende Details zum Buchmarkt enthielt. Es war nie leicht für Kleinverlage, aber die letzten Jahre waren wie permanente Schläge mitten ins Gesicht, umso erstaunlicher und schöner, dass der Amrûn Verlag weitermacht und Bücher wie "7 Sorten Schnee", das neue Werk von Juri Pavlovic, veröffentlicht. Daraus gab es auch noch eine kleine Lesung. 

Später sah ich Jürgen wieder beim Queer*Welten-Panel, zusammen mit den Herausgeber*innen Judith Vogt und Heike Knopp-Sullivan, die Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Magazins gaben und berichteten, wie um die Queer*Welten herum ein kleine Community entstanden ist, die hoffentlich weiter wächst. Vor allem war in diesem Panel schön zu sehen, dass Jürgen wirklich mit Herzblut dabei ist (Judith und Heike natürlich auch), denn ein Magazin wie die Queer*Welten ist so special interest, das am Ende für die Macher*innen finanziell nichts übrig bleibt und dennoch wird sogar darauf geachtet, dass auch die alten Ausgaben noch verfügbar sind. Man kann versuchen, Trends hinterher zu rennen und nur danach schauen, was am meisten Umsatz bringt (und damit durchaus auch scheitern), aber da ist man in der Phantastik ohnehin falsch ... oder man macht das, wovon man wirklich überzeugt ist, und auch wenn es so mehr ein Hobby neben dem Brotjob bleibt, so schafft man doch einiges, worauf man stolz sein kann und das manchen Menschen wirklich etwas bedeutet.  Für mich ist der Amrûn Verlag ein echtes Juwel in der phantastischen Landschaft. 

Aiki Mira bei der Lesung auf dem BuCon mit Tablet in der HandZwischenzeitlich war ich natürlich wieder bei der Lesung von Aiki Mira, dieses mal aus "Neurobiest" und "Proxi". Aiki liest einfach wundervoll und auch wenn ich die Bücher beide bereits gelesen hatte, entstanden die Bilder neu in meinem Kopf. Ich bin eigentlich kein großes Fan von Lesungen, da viele Autor*innen eben "nur" vorlesen, aber bei Aiki hört man die besondere Melodie der Bücher und kann völlig in der Stimme versinken. Interessant war, dass Aiki viele der fremdsprachigen Wörter und Neologismen anders ausgesprochen hat, als ich sie gelesen habe, aber auch darum geht es beim Lesen: jeder schafft sich dabei seine eigene Welt und Autor*innen haben nur begrenzt Einfluss darauf, was in den Köpfen der Leser*innen entsteht. Und wir sprechen schließlich auch nicht alle gleich, man sagt, ich habe einen sehr deutlichen Dialekt, den ich natürlich selbst nicht wahrnehme! ;) 

Am frühen Abend ging es zur Doppellesung von Judith und Christian Vogt und James A. Sullivan, die inzwischen Tradition auf dem BuCon hat (leider mit Unterbrechungen). Dieses Jahr wurde aus "Ich, Hannibal" und "Schlangen und Stein" gelesen und wieder liehen sich die Autor*innen gegenseitig die Stimmen für ihre Protagonist*innen. Vor allem Judith liest toll und die drei harmonieren gut. Während James eher ruhigere, ernste Szenen vorgelesen hat, die den Einstieg in die Welt von "Schlangen und Stein" bilden, wählten die Vögte unter anderem eine Szene aus der Mitte des Romans, die zugleich unglaublich lustig und sehr ernst war. Die Stunde verging wie ein Wimpernschlag ... 

bucon20244Danach hatte ich noch eine Stunde zum Plaudern und während viele dann zum Abendessen gingen, besuchte ich noch das Weltenportal-Panel, das leider den undankbaren Slot um 19:00 Uhr bekommen hat und daher mäßig besucht war - denn wie gesagt, viele gehen dann bereits essen. Und parallel ist das Perry-Rhodan-Panel, das einzige, das um diese Uhrzeit noch stark besucht ist. Beim Weltenportal waren neben Herausgeber Christoph Grimm gleich fünf Autor*innen dabei, die aus ihren Vampirgeschichten gelesen haben. Yvonne Tunnat zusammen mit Kind und wow, beide lesen phantastisch. Bei Perry Rhodan schaute ich dann auch noch kurz vorbei bzw. schaute mir an, wie sich die Fanmeute am Ende des Panels auf den Chefredakteur stürzte, der noch mit vollem Körpereinsatz Fragen beantwortete - und sich dieses Mal relativ schnell losreißen konnte, um mich nach Hause zu fahren. Und seine Kolleg*innen. Wir waren dann auch echt schnell in Karlsruhe, ohne Stau und sonstige Zwischenfälle. Und bei den guten Gesprächen verging auch hier die Zeit wie im Flug ... noch zehn solche Fahrten mit Klaus Frick und ich lese vielleicht wirklich mal in Perry Rhodan rein. Zumindest habe ich Spannendes über die SF-Serie erfahren. 

Wen und was ich leider verpasst habe: Dieter Rieken war am Eridanus-Stand, wo ich mehrmals vorbeischaute und ihn leider nie gesehen habe (aber immerhin seine Bücher). Theresa Hannig war auch da, ich habe sie leider nicht ein einziges Mal gesehen. Auch den phantastischen Poetry Slam habe ich verpasst, dabei hatte ich mir den noch extra aufgeschrieben, aber dann die Zeit verlabert, was natürlich auch gut war. Und die Ernährungssituation war erwartungsgemäß sehr ungesund bei mir, sprich Pommes und Süßigkeiten :D ... aber es ist ja nicht jeden Tag ein Con. 

bucon20245Auf Instagram habe ich auch noch ein paar Fotos geteilt, dieses Mal alle mit dem neuen Handy geschossen, denn man altes, geliebtes  Ding ist unverschämterweise kurz vor dem BuCon verreckt. Auf den Fotos sehr ihr übrigens (sofern ihr die Leute nicht erkannt habt, in der Reihenfolge von oben nach unten): Juri Pavlovic zusammen mit "7 Sorten Schnee", Aiki Mira, Judith und Christian Vogt zusammen mit James Sullivan und ein Teil der Weltenportal-Crew (Yvonne Tunnat,  Nicole Hobusch , Christoph Grimm und Anna Eichenbach).  

So, ich denke, genug erzählt, die RGZ-Fehler dürft ihr behalten (ich lese wohl die Tage nochmal drüber und korrigiere sie dann).  Ab jetzt ein Jahr Vorfreude auf den BuCon 2025 :D

Viele Grüße

- Judith