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Ruhestand
03-09-2008, 08:20 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-10-2008 08:24 von Mike.)
Beitrag: #1
Ruhestand
Ruhestand

Der Minutenzeiger kroch einen weiteren Strich über das Ziffernblatt der Zwölf entgegen. Im Hintergrund summte ein Laserdrucker, der endlos Lieferscheine und Rechnungen ausspuckte. Obwohl es bereits kurz vor fünf war, wollten die Telefone einfach nicht verstummen und heischten mit ihrem aufdringlichen Schrillen wie Kleinkinder nach Aufmerksamkeit.
Eine reguläre Kernarbeitszeit gab es in der Branche schon lange nicht mehr. Erst recht nicht im Vertrieb der Plasmatech GmbH.
Konrad sah zur Uhr. Eine weitere Minute war verstrichen. Es war an der Zeit, ein letztes Mal die Kaffeetasse auszuspülen und Ordnung auf seinem Schreibtisch zu schaffen.
Seinem Schreibtisch ... Das war nicht länger richtig. Ab morgen würde der Arbeitsplatz jemand anderem gehören. Dennoch – achtundvierzig lange Jahre hatte er an dem Monstrum aus Plastik und Stahl geschuftet und irgendwie war das Möbelstück während dieser Zeit zu einem festen Bestandteil seines Selbst geworden.
Als Konrad langsam von dem Stuhl aufstand, dessen Bezug über die Jahre vom Sitzen glänzend geworden war, und sich dabei die Hand in den schmerzenden Rücken drückte, blickten die vier anderen Kollegen beinahe mitleidig zu ihm herüber. Der Moment des Abschieds war nahe.
Sabine Hohenhaus war als Letzte, vor gerade einmal drei Jahren, zu dem Vertriebsteam dazugestoßen. Nichtsdestotrotz war Konrad die zurückhaltende Mittvierzigerin die liebste seiner Büromitstreiter. Wenn er eine Tochter gehabt hätte, so hätte er sie sich vom Wesen wie seine Kollegin gewünscht.
Harald Klewitz – nach Konrad der Dienstälteste im Verkauf – trug seit jeher eine unerträgliche Fahrradfahrermentalität zur Schau: Nach oben buckeln und nach unten treten. Also ein Mann, der Konrad stets sehr suspekt geblieben war.
Karsten Schneider, der wohl ewige Junggeselle, war das konturlose Faktotum des Verkaufs: Keine herausragenden Merkmale, keinerlei Farbe, keine eigene Meinung zu rein gar nichts.
Und dann war da noch Torsten Kaufmann. Ein regelrechter Kotzbrocken, wie Konrad fand. Der 35-Jährige war direkt nach dem BWL-Studium in die Firma gekommen, hatte mit seinem rein theoretischen Hochschulwissen ad hoc ein ekelhaftes Manager-Gebaren an den Tag gelegt und den Chef mit abgedroschenen Rhetorik-Floskeln um den kleinen Finger gewickelt. Heute, sechs Jahre später, hatte er noch immer keine Ahnung von der Praxis, was ihn jedoch nicht davon abhielt, auch weiterhin den Chef in Spe zu mimen.
»Ich bring eben noch meine Tasse weg«, sagte Konrad mit trockener Kehle an niemanden gezielt gerichtet. Die anderen nickten bloß. Frau Hohenhaus strich sich mit dem Knöchel ihres Zeigefingers durch einen Augenwinkel.
Bitte keine Tränen, schoss es Konrad mit Schrecken durch den Kopf.
Auf dem Weg zur Kaffeeküche begegnete er Fräulein Saarbach aus der Buchhaltung. Sie hasste es, wenn er sie so anredete. Nun nickte ihm die junge Frau freundlich lächelnd zu, beeilte sich aber, schnellstens fortzukommen, bevor er es sich überlegen und ein paar Worte zum Abschied an sie richten könnte. Gustav Lehmann, der Leiter des Einkaufs, trat gerade in diesem Augenblick nahezu im Laufschritt in den Flur.
»Ah, Bergmann. Haben Sie’s also geschafft ...« Er klopfte Konrad kameradschaftlich, wie ein langjähriger Kegelbruder, auf die Schulter. »Seien Sie nicht traurig. Vierzig Jahre müssen doch reichen.«
»Achtundvierzig.«
»Wie bitte?«
»Es waren achtundvierzig Jahre«
»Wie auch immer. Ich sage immer: Neue Köpfe, neue Ideen. Nicht wahr?«
Konrad nickte stumm. Noch so ein Rhetorik-Klopfer. Er hätte gern darauf etwas erwidert, doch Lehmann hatte ihn längst stehen gelassen und war Fräulein Saarbach in Richtung der Buchhaltung hinterhergeeilt.
»Ihnen noch alles Gute«, murmelte Konrad mehr zu sich selbst.
Die Kaffeeküche war eigentlich nur eine seitliche Nische am Ende des langen Ganges. Am Kaffeeautomaten konnte man aus einem breiten Angebot wählen. Doch ob man sich nun für Cappuccino, Latte Macciato oder Espresso entschied - die braunschwarze Flüssigkeit, die unten aus dem Gerät heraussprudelte, schmeckte stets gleichermaßen scheußlich. Leider waren die guten alten Kaffeemaschinen schon vor vielen Jahren aus Brandschutzgründen verboten worden.
In der Küche gab es zudem eine Mikrowelle, in der sich die Angestellten das mitgebrachte Mittagessen aufwärmen konnten. Konrad nicht mehr. Zu guter Letzt beherbergte die triste Küchenzeile auch noch ein Handwaschbecken und eine Spülmaschine.
Konrad öffnete die Klappe der Maschine, zog das obere Gitter heraus und stellte seine Kaffeetasse hinein. Andere Kollegen machten sich erst gar nicht die Mühe und stellten ihre Tassen wahllos auf der Spüle ab, wohl in der Hoffnung, dass jemand anderer die Tassen für sie in die Spülmaschine räumen würde. Torsten Kaufmann war einer dieser besagten Kollegen. Offensichtlich war es unter seiner Würde als Top-Manager, das dreckige Geschirr selbst in die Spülmaschine zu räumen.
»Da sind Sie ja.«
Konrad hatte seinen Chef gar nicht kommen hören. Simon Welke war fünfundfünfzig, ging aber gut und gern auch für fünfundvierzig durch. Vielleicht lag es an dem olivfarbenen Teint seiner Haut, den südländischen, braunen Augen oder aber dem durchtrainiertem Körper. Wahrscheinlich an allem zusammen.
»Herr ... Herr Welke«, stammelte Konrad. »Ich hätte mich natürlich noch bei Ihnen verabschiedet, bevor ...«
»Das weiß ich doch, Herr Bergmann. Das weiß ich doch ...« Er zeigte bei seinem Lächeln zwei Reihen strahlendweißer Zähne.
Daran liegt es wohl auch, fügte Konrad noch für sich in Gedanken hinzu.
»Übrigens«, Welke wandte sich nach links und deutete auf einen jungen Mann an seiner Seite, »das ist Herr Sommer.«
Konrad sagte nichts, sondern taxierte den Jungen aufmerksam von oben bis unten.
»Ihr Nachfolger. Ab morgen ...« Wieder das einnehmende Lächeln.
»Oh ja. Ich glaube, wir hatten schon einmal kurz die Gelegenheit ...«
Ohne Zweifel erinnerte sich Konrad noch sehr gut an die Begegnung mit Sommer und auch an den Schock, den er dabei verspürt hatte. In dem kurzen Gespräch war ihm der junge Mann unglaublich dumm vorgekommen. Ohne jedes Bisschen Allgemeinwissen, ohne Sorge um sein äußeres Erscheinungsbild. Konrad wäre niemals auf die Idee gekommen, mit zerrissenen Jeans auf der Arbeit zu erscheinen, geschweige denn zu einem Vorstellungsgespräch. Doch die heutige Jugend sah das wohl anders.
Die demografische Missentwicklung spielte diesen Taugenichtsen zudem auch noch direkt in die Hände. Es gab leider keine ausreichend große Auswahl an jungen Menschen. Die Geburtenrate in Deutschland war vor Jahren besorgniserregend zurückgegangen und die wenigen talentierten jungen Leute flüchteten ins Ausland. Meist in Länder, in denen die Steuer wesentlich geringer und das Leben damit einfacher zu ertragen war.
Zum anderen sorgte der stets fortschreitende Stand der Medizin dafür, dass es immer mehr alte Menschen gab. Es war also nur eine Frage der Zeit, wann das längst überholte Rentensystem kollabieren würde. Vor zehn Jahren war es dann geschehen ...
Aber konnte er sich wirklich darüber beschweren? Er selbst war doch auch Junggeselle geblieben, hatte keine Kinder in die Welt gesetzt. Er trug also ebenso eine Mitschuld an der ganzen Misere, oder nicht?
»... sicherlich nichts aus«, beendete Welke einen Satz, dessen Anfang Konrad nicht mitbekommen hatte.
»Wie bitte?«
»Sie haben doch sicherlich nichts dagegen, wenn Herr Sommer schon gleich jetzt an Ihren Schreibtisch geht.«
»Nein, nein. Meine persönlichen Dinge habe ich bereits letzte Woche ausgeräumt.. Ich ... , nun ich ... äh ...«
Welke zog eine Augenbraue in die Höhe. »Ja ...?«
»Ich könnte Herrn Sommer doch noch für einige Zeit einarbeiten und ...«
Welke schnalzte wie bei einem ungezogenen Kind mit der Zunge und es hätte Konrad nicht gewundert, wenn sein Chef auch noch mahnend den Zeigefinger erhoben hätte.
»Sie wissen doch, wie es funktioniert, Herr Bergmann.«
»Ja, aber ich dachte, falls ich ...«
»Ausgeschlossen. Zudem bin ich mir sicher, dass sich Herr Sommer bestens zurechtfinden wird. Die Kollegen des Vertriebs werden ihn am Anfang sicherlich tatkräftig unterstützen.«
»Es gibt da noch ein paar offene Vorgänge, die ...«
»Herr Bergmann ...«, ein Schatten huschte über Welkes Gesicht und machte deutlich, dass ihn die Unterhaltung allmählich verärgerte, »... es gibt immer offene Vorgänge in einem Unternehmen.«
Der Abteilungsleiter führte Konrad unterdessen aus der Kaffeeküche. Gemeinsam schlenderten sie zurück zum Vertriebsbüro. Als sie eintraten, klatschte Welke kurz in die Hände, als sei er die Gouvernante in einem Internat.
»Alle einmal herhören. Hab ich Ihre Aufmerksamkeit? Gut ...« Er holte theatralisch Luft und setzte ein gekünsteltes Lächeln auf. »Herr Bergmann wird uns nun verlassen. Achtundvierzig Jahre sind eine lange Zeit. Wir sind dankbar für die zuverlässige Arbeit, die er für die Firma geleistet hat. Aber wie für uns alle kommt einmal die Zeit, die Arbeit zu beenden und in den wohlverdienten Ruhestand zu treten.«
Welke zog Konrad an seine Seite und reichte ihm wie bei einem Staatsempfang die Hand. »Vielen Dank von mir und auch im Namen des gesamten Unternehmens.«
Der Reihe nach verabschiedeten sich die anwesenden Mitarbeiter von Konrad. Frau Hohenhaus weinte nun doch.
»Na, na«, brachte Konrad gerade noch hervor, obwohl ihm selbst zum Heulen zumute war. Klewitz murmelte etwas Unverständliches und Schneiders Händedruck war lediglich der Schatten eines solchen.
Welke beendete die Abschiedsrunde. »Es ist uns eine Freude, Ihnen nun ihr Abschiedsgeschenk zu überreichen ... Natürlich nicht hier«, Welke lächelte und Kaufmann stieg nur allzu bereitwillig in das falsche Gekicher über diesen fabulösen Witz ein, »sondern in Form eines Zertifikates. Übrigens ... eine sehr vortreffliche Wahl. Venezianischer Marmor. Nicht billig, aber unsere Mitarbeiter sind uns nun mal auch etwas wert.«
Konrad nickte. Er nahm das Zertifikat entgegen, seinen Mantel aus dem Kleiderschrank, griff seine braune Aktentasche und verließ dann das Firmengebäude, ohne sich noch einmal umzuwenden.
Vor der Tür wartete bereits der Wagen von der Bevölkerungsregulierung. Die beiden Männer, die darin gewartet hatten, stiegen nun aus, als Konrad sich dem Fahrzeug näherte.
Der größere der beiden Männer öffnete die hintere Tür des Wagens. »Bitte, Herr Bergmann. Lassen Sie den Mantel ruhig an. Die Fahrt wird nicht lange dauern.«
Konrad nickte. Abermals stumm. Bevor er einstieg, drehte er sich noch einmal zu dem Mann in dem eleganten schwarzen Anzug um.
»Wird es wehtun?«
»Aber nein, Herr Bergmann. Das wird es nicht. Sie werden sanft einschlafen. Einen schönen Stein haben Sie sich übrigens ausgesucht. Muss teuer gewesen sein. Tolle Firma. Wirklich.«
»Ja, nicht wahr«, erwiderte Konrad bleiern und stieg ein.

ENDE

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03-09-2008, 08:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-09-2008 08:41 von jeronimus.)
Beitrag: #2
RE: Ruhestand
Hallo Mike,

bis zum letzten abschnitt, habe ich mich stark an "about schmidt" erinnert gefühlt.
Ein mann der in die rente muss und einfach hilflos vor sich hin vegetiert, weil er nichts mehr wert ist.

um ehrlich zu sein war ich enttäuscht, weil es fast schon wie eine Kopie wirkte mit einer momentaufnahme, ohne großen Tiefgang, aber ich schäme mich für diesen Gedanken.

Ich muss sagen ich hatte nicht damit gerechnet, dass es so endet. gar nicht. dachte noch bei der überlegung des rentensystems, dass es irgendwie langweilig ist.
aber das ende hat mich getroffen. und das seelisch. genaugenommen bin ich schockiert. zwar ist die idee nicht völlig neu ... schon bei futurama gesehen Mrgreen
aber dennoch schockiert.

ein großes Lob von mir.
ehrlich, darauf kau ich noch

Gruß

Jack Rabbit Slim
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03-09-2008, 09:15
Beitrag: #3
RE: Ruhestand
Hallo Jeronimos,

wow! Da warst du aber fix!

Vielen Dank für dein Lob. Ich muss gestehen, dass ich "About Schmidt" überhaupt nicht kenne (ist das eine Bildungslücke?).
Ich denke auch, dass überhaupt keine Idee heutzutage so richtig neu mehr ist. In ähnlicher Form wurde eigentlich schon alles einmal auf irgendeine Art verwurstet, oder nicht?

Mich hat eigentlich ein Bericht, den ich kürzlich gelesen habe, auf diese Geschichte gebracht.

In England ist es tatsächlich so, dass Rentner, die wegen eines Nierenversagens auf eine Dialyse angewiesen wären, aber leider vorsorglich keine Alters-/Gesundheitsvorsorge getroffen haben trotz der ernstlichen Lage keine solche notwendige Behandlung vom Staat erhalten.
Diese Menschen wissen also, dass sie spätestens in vier Wochen gestorben sein werden. Kein Scherz.
Das hat mich wirklich schockiert und zielt schon ziemlich in die Richtung, in die auch die Pointe dieser Geschichte geht.

Danke noch einmal für's Lesen.

Liebe Grüße
Mike

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03-09-2008, 09:34
Beitrag: #4
RE: Ruhestand
deine antworten sind ja genauso schnell Mrgreen

about schmidt ist tatsächlich ein Film, den man sehen sollte. meiner Meinung nach. Du würdest sicher parallelen finden, die dann wohl auf zufall basieren.

das mit den ideen stimmt natürlich. und für ne geschichte nebenbei eh nicht von nöten.

Zitat:Das hat mich wirklich schockiert und zielt schon ziemlich in die Richtung, in die auch die Pointe dieser Geschichte geht.
sicherlich ist dein ende so schlimm weil es realistisch ist.

Gruß

Jack Rabbit Slim
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03-09-2008, 09:40 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-09-2008 09:46 von Sternchen.)
Beitrag: #5
RE: Ruhestand
Hallo Mike,

Harald Klewitz – nach Konrad der Dienstälteste im Verkauf – trug seit Jeher eine unerträgliche Fahrradfahrermentalität zur Schau: Nach oben buckeln und nach unten treten. Also ein Mann, dem man besser mit Vorsicht begegnete.
=> Ist dir das eingefallen? Von einer Fahrradfahrermentalität hab ich noch nie etwas gehört. Es klingt aber genial. Find ich echt toll!

Die anderen nickten bloß.
=> "Die Anderen nickten bloß."
- Schreibt man hier doch groß, oder nicht?

»Wie bitte?«
»Es waren achtundvierzig Jahre«
»Wie auch immer. Ich sage immer: Neue Köpfe, neue Ideen. Nicht wahr?«

=> Dialog gefällt mir gut. Ich finde es passt gut, dass der Leiter ihn nicht mal versteht. Es ist ihm so egal ihm der Unterschied von acht Jahren ein Begriff ist.

»Das weiß ich doch, Herr Bergmann. Das weiß ich doch ...« Er zeigte bei seinem Lächeln zwei Reihen strahlendweißer Zähne.
Daran liegt es wohl auch, fügte Konrad noch für sich in Gedanken hinzu.

=> Ich bin sehr begeistert, wie du solche Dinge in den Text einflechtest. Erst greifst du auf, dann holst du die gesetzt Information zurück und arbeitest auf eine realitätsnahe Art und Weise damit. Das gefällt mir sehr gut!

Konrad nickte. Abermals stumm. Bevor er einstieg, drehte er sich noch einmal zu dem Mann in dem eleganten schwarzen Anzug um.
»Wird es wehtun?«
»Aber nein, Herr Bergmann. Das wird es nicht. Sie werden sanft einschlafen. Einen schönen Stein haben Sie sich übrigens ausgesucht. Muss teuer gewesen sein. Tolle Firma. Wirklich.«
»Ja, nicht wahr«, erwiderte Konrad bleiern und stieg ein.

=> *hust* *lächel* Ja, der Mike. Immer wieder beim Ende für Überraschungen gut. Du schreibst solche Texte gerne, auch welche, die ein Bild der Zukunft versprechen. Und ich, lese sie gerne.

Eine "schöne" Geschichte. Durchaus gelungen. Einfach Mike. Vom Stil, der Art des Erzählens und dem Ende. Im Grunde wäre ich sogar enttäuscht gewesen, hättest du so kein so schweres Geschütz aufgefahren. Fein, gut gemacht. Angenehm zu lesen und das Ende doch eigentlich erschreckend.
Der Grabstein als Abschiedsgeschenk. Ab ins Loch! Bloß nicht zu viel kosten. So etwas hab ich mir gedacht, als du weiter oben damit angefangen hast, dass das Pensionssystem gebrochen war. So kleine Andeutungen hattest du gut platziert. Vom Stil, wie immer und immer wieder bin ich freilich begeistert. Du benutzt einfache Sätze und reihst sie ausdrucksstark aneinander. Ganz anders als ich.

Schön gemacht. Freu mich auf mehr von dir - wie immer eigentlich.

Liebe Grüße,
Sternchen

"Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht." - Friedrich Hebbel
"Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, daß man an seiner Stelle lügen würde." - Henry Louis Mencken
- Himmelsreich -
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03-09-2008, 09:57 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-09-2008 09:59 von Mike.)
Beitrag: #6
RE: Ruhestand
Hi Sternchen,

meine Güte, ihr seid aber alle früh auf heuteMrgreen

@Jeronimos
Werde mir den Film mal besorgen und schauen. Hört sich jedenfalls interessant an.

@Sternchen


Zitat:Harald Klewitz – nach Konrad der Dienstälteste im Verkauf – trug seit Jeher eine unerträgliche Fahrradfahrermentalität zur Schau: Nach oben buckeln und nach unten treten. Also ein Mann, dem man besser mit Vorsicht begegnete.
=> Ist dir das eingefallen? Von einer Fahrradfahrermentalität hab ich noch nie etwas gehört. Es klingt aber genial. Find ich echt toll!
Schön, wenn ich das behaupten könnte. So weit geht meine Genialität dann aber doch nicht :icon_coolnew:

Zitat:Die anderen nickten bloß.
=> "Die Anderen nickten bloß."
- Schreibt man hier doch groß, oder nicht?
Das ist hier ein Pronomen und wird laut Duden grundsätzlich nicht großgeschrieben. Endlich mal eine einfache Regel, die man sich merken kann.

Zitat:»Das weiß ich doch, Herr Bergmann. Das weiß ich doch ...« Er zeigte bei seinem Lächeln zwei Reihen strahlendweißer Zähne.
Daran liegt es wohl auch, fügte Konrad noch für sich in Gedanken hinzu.

=> Ich bin sehr begeistert, wie du solche Dinge in den Text einflechtest. Erst greifst du auf, dann holst du die gesetzt Information zurück und arbeitest auf eine realitätsnahe Art und Weise damit. Das gefällt mir sehr gut!
Ich weiß aus Erfahrung, dass Dialoge am schwierigsten bei Geschichten hinzubekommen sind. Daher freut mich dein Lob hier besonders. Wenn ich heute noch einmal ganz alte Storys von mir herauskrame, bin ich entsetzt, wie die Dialoge dort klingen.
Du siehst: Mit der Übung kommt die Wirkung.

Zitat:=> *hust* *lächel* Ja, der Mike. Immer wieder beim Ende für Überraschungen gut. Du schreibst solche Texte gerne, auch welche, die ein Bild der Zukunft versprechen. Und ich, lese sie gerne.

Eine "schöne" Geschichte. Durchaus gelungen. Einfach Mike. Vom Stil, der Art des Erzählens und dem Ende. Im Grunde wäre ich sogar enttäuscht gewesen, hättest du so kein so schweres Geschütz aufgefahren. Fein, gut gemacht. Angenehm zu lesen und das Ende doch eigentlich erschreckend.
Ohje ohje, ich werde gerade ganz rot ob des vielen Lobes. Es freut mich ungemein, dass du schon einen eigenen Stil bei mir zu erkennen glaubst. Ich verbeuge mich zutiefst.

Vielen Dank noch einmal für`s Lesen

Liebe Grüße
Mike

Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" ohne "zu" überhaupt nicht zu gebrauchen.
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07-09-2008, 19:37
Beitrag: #7
RE: Ruhestand
Guten Abend, Mike!

So stolpert man also zurück ins Forum und gleich über eine Geschichte wie Deine, die so treffend nachdenklich macht. Ich freue mich, kommentieren zu dürfen!


Zitat: und irgendwie war das Möbelstück während dieser Zeit zu einem festen Bestandteil von ihm geworden.
Das "von ihm" will mir hier gar nicht gefallen, es wirkt so salopp-holprig und paßt nicht recht zum Stil der restlichen Geschichte - ich wurde stets daran erinnert, es hieße nicht "von ihm" sondern "sein". Ein "Bestandteil seiner Selbst" würde mir dementsprechend besser gefallen.

Zitat:blickten die vier anderen Kollegen beinahe wehleidig zu ihm herüber. Der Moment des Abschieds war nahe.
Ist "wehleidig" hier das richtige Wort? Sollte nicht eher "mitleidig" stattdessen stehen? "Wehleidig" wäre doch, wenn Konrad über seinen schmerzenden Rücken zu den Kollegen jammern würde.

Sabine Hohenhaus war als Letzte, vor gerade einmal drei Jahren, zu dem Vertriebsteam dazugestoßen. Nichtsdestotrotz war Konrad die scheue Mittvierzigerin die liebste von seinen Büromitstreitern.

Zitat:Harald Klewitz – nach Konrad der Dienstälteste im Verkauf – trug seit Jeher eine unerträgliche Fahrradfahrermentalität zur Schau: Nach oben buckeln und nach unten treten. Also ein Mann, dem man besser mit Vorsicht begegnete.
"seit jeher", und ich glaube, daß nach Doppelpunkten klein weitergeschrieben wird. Das Bild mit dem Fahrradfahren finde ich wirklich treffend und gut gewählt, auch sehr bezeichnend für die heutige Welt!
Den Nachsatz finde ich hingegen ziemlich redundant, da sich das aus der doch negativen Bemerkung über seinen Charakter erschließt. Du könntest stattdessen schreiben, daß er Konrad immer suspekt gewesen war.

Zitat:Bitte keine Tränen, schoss es Konrad mit Schreck durch den Kopf.
"mit Schrecken"

Zitat:»Ah, Bergmann. Haben Sie’s also geschafft ...« Er klopfte Konrad kameradschaftlich, wie ein langjähriger Kegelbruder, auf die Schulter. »Seien Sie nicht traurig. Vierzig Jahre müssen doch reichen.«
»Achtundvierzig.«
»Wie bitte?«
»Es waren achtundvierzig Jahre«
»Wie auch immer. Ich sage immer: Neue Köpfe, neue Ideen. Nicht wahr?«
Konrad nickte stumm. Noch so ein Rhetorik-Klopfer. Er hätte gern darauf etwas erwidert, doch Lehmann hatte ihn längst stehen gelassen und war Fräulein Saarbach in Richtung der Buchhaltung hinterhergeeilt.
»Ihnen noch alles Gute«, murmelte Konrad mehr zu sich selbst.
Gefällt mir ausgesprochen gut! Diese höflich-distancierte Floskelleere die in der heutigen Zeit so sehr überhand nimmt ("Und, wie geht's Dir?" - "Schlecht" - "Jaja, freut mich, bis dann mal!") hast Du hier sehr den Nerv getroffen!

Zitat:Hier gab es einen Kaffeeautomaten, der eine Auswahl an Cappuccino, heißer Schokolade, Mokka, Espresso und Latte Macchiato anbot. Doch was man auch letztendlich auswählte, die braunschwarze Flüssigkeit, die unten aus dem Gerät heraussprudelte, schmeckte stets gleichermaßen scheußlich.

Ich glaube, Du hast schon Bekanntschaft mit der Kaffeemaschine an meinem Arbeitsplatz gemacht! Icon_wink - dennoch würde ich die Aufzählung ein wenig umformulieren, der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit halber. Außerdem kann - so sagt es mir zumindest mein Sprachverständnis - eine Auswahl nur aus einer Obergruppe getroffen werden, d.h. Cappuccino, Espresso etc. sind "eine Auswahl an Kaffee" und "eine Auswahl an Cappuccino" wäre dann Cappuccino mit Schaum, mit Schlagobers, mit Haselnuß etc.
Wenn ich Dir einen Vorschlag machen darf? Am Kaffeeautomaten konnte man aus einem breiten Angebot wählen. Doch ob man sich nun für Cappuccino, Latte Macciato oder Espresso entschied - die braunschwarze Flüssigkeit, die unten aus dem Gerät heraussprudelte, schmeckte stets gleichermaßen scheußlich.

Zitat:Als Sie eintraten, klatschte Welke kurz in die Hände,
sie klein.

Zitat:»Es ist uns eine Freude, Ihnen nun ihr Abschiedsgeschenk zu überreichen ... Natürlich nicht hier«, Welke lächelte und Kaufmann stieg nur allzu bereitwillig in das falsche Gekicher über diesen fabulösen Witz ein, »sondern in Form eines Zertifikates. Übrigens ... eine sehr vortreffliche Wahl. Venezianischer Marmor. Nicht billig, aber unsere Mitarbeiter sind uns nun mal auch etwas wert.«
Schluck. Großes Schluck. Man ahnt so etwas kommen, und es kommt doch überraschend. Wirklich gut gemacht und nie zuviel verraten!

Zitat:Vor der Tür wartete bereits der Wagen von der Bevölkerungsregulierung.

Grenzgeniale Wortschöpfung.

Zitat:»Wird es wehtun?«
»Aber nein, Herr Bergmann. Das wird es nicht. Sie werden sanft einschlafen. Einen schönen Stein haben Sie sich übrigens ausgesucht. Muss teuer gewesen sein. Tolle Firma. Wirklich.«
»Ja, nicht wahr«, erwiderte Konrad bleiern und stieg ein.
Du hast wirklich einen Sinn für Dialoge, ein sehr schönes (also, stilistisch schön meine ich, rund) Ende.

Dennoch bleiben bei mir einige Fragen zurück - neben den weltanschaulichen, schwarzsehenden und gesellschaftskritischen, die durch Deine Geschichte angeregt wurden: Wie verabschiedet er sich, zum Beispiel, von seiner Frau und seinen Kindern, oder ist das dann gar nicht mehr vorgesehen? An manchen Stellen hätte ich mir mehr Beschreibung von Konrad als Menschen gewünscht, was war er für ein Mensch am Feierabend, in den letzten 48 Jahren (oder ist das auch nicht mehr vorgesehen?) - andererseits macht gerade die Allgemeinheit des Konrads, der genausogut Sepp oder Willi heißen könnte, die Geschichte so vortrefflich betroffen.

Ich hoffe, Du läßt Dich von meinen Kritikpunkten nicht einschüchtern und noch viel mehr von Dir lesen - ich bin gespannt!

Liebe Grüße talblick

Ich bin absolut dafür, daß man Narren von gefährlichen Waffen fernhält. Beginnen wir mit Schreibmaschinen. (Frank Lloyd Wright)

Prinzessin von Kagran
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08-09-2008, 08:24
Beitrag: #8
RE: Ruhestand
Guten Morgen, talblick,

ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut. Sehr scharfsinnig und auch sehr konstruktiv. Dein Beitrag hat mir sehr geholfen, die Geschichte noch zu verbessern.


Zitat:
Zitat: und irgendwie war das Möbelstück während dieser Zeit zu einem festen Bestandteil von ihm geworden.
Das "von ihm" will mir hier gar nicht gefallen, es wirkt so salopp-holprig und paßt nicht recht zum Stil der restlichen Geschichte - ich wurde stets daran erinnert, es hieße nicht "von ihm" sondern "sein". Ein "Bestandteil seiner Selbst" würde mir dementsprechend besser gefallen.
Du hast Recht. Der Genitiv will hier besser passen als der Dativ. "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod!" Mrgreen

Zitat:
Zitat:blickten die vier anderen Kollegen beinahe wehleidig zu ihm herüber. Der Moment des Abschieds war nahe.
Ist "wehleidig" hier das richtige Wort? Sollte nicht eher "mitleidig" stattdessen stehen? "Wehleidig" wäre doch, wenn Konrad über seinen schmerzenden Rücken zu den Kollegen jammern würde.
Ich hatte einen gequälten Gesichtsausdruck vor Augen. Schließlich wissen ja alle, was mit Konrad passieren wird, wenn er die Firma in wenigen Minuten verlässt. "Mitleidig" passt aber auch sehr gut (wenn nicht sogar besser). Ich werde es gern übernehmen.

Zitat:
Zitat:Harald Klewitz – nach Konrad der Dienstälteste im Verkauf – trug seit Jeher eine unerträgliche Fahrradfahrermentalität zur Schau: Nach oben buckeln und nach unten treten. Also ein Mann, dem man besser mit Vorsicht begegnete.
"seit jeher", und ich glaube, daß nach Doppelpunkten klein weitergeschrieben wird. Das Bild mit dem Fahrradfahren finde ich wirklich treffend und gut gewählt, auch sehr bezeichnend für die heutige Welt!
Den Nachsatz finde ich hingegen ziemlich redundant, da sich das aus der doch negativen Bemerkung über seinen Charakter erschließt. Du könntest stattdessen schreiben, daß er Konrad immer suspekt gewesen war.
Mein Duden (ich habe die 24. Auflage und glaube, das ist die aktuellste) sagt: Nach Doppelpunkte grundsätzlich großgeschrieben.
Was den Nachsatz betrifft, so hast du auch hier Recht. Wahrscheinlich ist dies die Folge eines schreiberischen Suchens nach der richtigen Formulierung und daher gleich doppeltgemoppelt in den Text eingeflossen.

Zitat:Gefällt mir ausgesprochen gut! Diese höflich-distancierte Floskelleere die in der heutigen Zeit so sehr überhand nimmt ("Und, wie geht's Dir?" - "Schlecht" - "Jaja, freut mich, bis dann mal!") hast Du hier sehr den Nerv getroffen!
Hört, hört! Mrgreen

Zitat:
Zitat:Hier gab es einen Kaffeeautomaten, der eine Auswahl an Cappuccino, heißer Schokolade, Mokka, Espresso und Latte Macchiato anbot. Doch was man auch letztendlich auswählte, die braunschwarze Flüssigkeit, die unten aus dem Gerät heraussprudelte, schmeckte stets gleichermaßen scheußlich.

Ich glaube, Du hast schon Bekanntschaft mit der Kaffeemaschine an meinem Arbeitsplatz gemacht! Icon_wink - dennoch würde ich die Aufzählung ein wenig umformulieren, der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit halber. Außerdem kann - so sagt es mir zumindest mein Sprachverständnis - eine Auswahl nur aus einer Obergruppe getroffen werden, d.h. Cappuccino, Espresso etc. sind "eine Auswahl an Kaffee" und "eine Auswahl an Cappuccino" wäre dann Cappuccino mit Schaum, mit Schlagobers, mit Haselnuß etc.
Wenn ich Dir einen Vorschlag machen darf? Am Kaffeeautomaten konnte man aus einem breiten Angebot wählen. Doch ob man sich nun für Cappuccino, Latte Macciato oder Espresso entschied - die braunschwarze Flüssigkeit, die unten aus dem Gerät heraussprudelte, schmeckte stets gleichermaßen scheußlich.
Sehr feinsinnig bemerkt. Wäre mir selbst niemals aufgefallen, aber du hast Recht. Werde deinen Vorschlag gerne übernehmen.

Zitat:Du hast wirklich einen Sinn für Dialoge, ein sehr schönes (also, stilistisch schön meine ich, rund) Ende.
Vielen Dank. Das höre ich gern. Zumal ich weiß, wie schwierig glaubhafte Dialoge sind.

Zitat:Dennoch bleiben bei mir einige Fragen zurück - neben den weltanschaulichen, schwarzsehenden und gesellschaftskritischen, die durch Deine Geschichte angeregt wurden: Wie verabschiedet er sich, zum Beispiel, von seiner Frau und seinen Kindern, oder ist das dann gar nicht mehr vorgesehen? An manchen Stellen hätte ich mir mehr Beschreibung von Konrad als Menschen gewünscht, was war er für ein Mensch am Feierabend, in den letzten 48 Jahren (oder ist das auch nicht mehr vorgesehen?) - andererseits macht gerade die Allgemeinheit des Konrads, der genausogut Sepp oder Willi heißen könnte, die Geschichte so vortrefflich betroffen.
Ja ... Das ist wahrscheinlich auch der Schwachpunkt der Story. Ich hatte als Idee den Leitsatz vor Augen: "Direkt von der Arbeit in die Holzkiste".
Um dieses Bild zu verstärken, musste Konrad also wirklich direkt nach der Arbeit abgefangen werden.
Na ja, meine Geschichte zeigt nun mal ein düsteres Szenarium der (nahen?) Zukunft. Vielleicht hat Konrad sich schon am Tag zuvor oder am Morgen von seiner Familie verabschiedet.
Ich werde versuchen, Konrad auch noch ein paar Facetten mehr zu geben (vielleicht gerade hier Erinnerungen an seine Familie, etc.). Mal sehen, wie ich das hinbekomme.

Zitat:Ich hoffe, Du läßt Dich von meinen Kritikpunkten nicht einschüchtern
Im Gegenteil. Deine Kritik ist sehr willkommen und dankbar zur Kenntnis genommen.

Zitat:und noch viel mehr von Dir lesen - ich bin gespannt!

Danke schon mal im Voraus.

Liebe Grüße
Mike

Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" ohne "zu" überhaupt nicht zu gebrauchen.
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14-09-2008, 20:37
Beitrag: #9
RE: Ruhestand
Hey Mike, dann will ich mal was neues von dir lesen =)

Du Hast mich erwischt =) Ich wäre nie auf das Ende gekommen, wie sagt man so schön Sozialverträgliches Frühableben =) Geschickt deutest du das Ende an und gibst es doch nicht aus den Händen. Der Umstand das er ihn unbedingt einarbeiten wollte kam mir ein wenig seltsam vor, aber durchaus verständlich und dann lass ichd as Ende und dachte nur, ohja das war gut, sehr gut sogar.
Verbesserungesvorschläge habe ich garkeine ich kann nur sagen, gut gut, weiter so. =)

Visit the Freak
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15-09-2008, 08:08
Beitrag: #10
RE: Ruhestand
Hallo Mindfreak,

vielen Dank für deinen Kommentar und das Lob zur Geschichte.

Ich denke, ich würde meinen Chef auch beknieen, noch etwas länger arbeiten zu dürfen, wenn ich DIESE Alternative vor Augen hätte.Mrgreen

Danke noch mal für's Lesen.

Liebe Grüße
Mike

Wer "brauchen" ohne "zu" gebraucht, braucht "brauchen" ohne "zu" überhaupt nicht zu gebrauchen.
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