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Geschichte eines Labels
27-02-2010, 11:49 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-04-2010 10:41 von adoras.)
Beitrag #1
Geschichte eines Labels
Rotkäppchen war schon seit einer Stunde im Bad und feilte am Outfit. Das mußte heute endlich werden. Sie war als einzige noch Jungfrau in diesem verdammten Märchenwald, einfach peinlich. Gestern bei der Fete berichtete Schneewittchen von ihren diesbezügli-chen Erlebnissen. Kunststück, bei sieben Zwergen. Aber selbst Gretel hatte es gepackt, Ok mit Hänsel, zählt eigentlich nicht. Aber der war gar nicht ihr Bruder! Deswegen waren sie damals auch abgehauen. Die Wahrheit war allerdings unter die Märchenwald-zensur gefallen und wurde von den Gebrüdern Grimm umgeschrieben.
„Rotkäppchen, wird das heute noch was mit dir, die Grossmutter wartet.“ Die Stimme ihrer Mutter klang leicht genervt. „Ja, nur kein Stress“, Rotkäppchen zog noch mal die Augenbrauen mit Kohle nach, fertig. Sie öffnete die Tür. „Ich bin startklar.“
Die Mutter musterte sie misstrauisch. „Du sollst der Großmutter was zu essen bringen und nicht zum Fasching gehen. Was ist denn das für eine Kriegsbemalung?“
„Ach Mutti, du hast keine Ahnung, das trägt man jetzt.“ Rotkäppchen nahm den Korb, warf der Mutter einen Handkuss zu, „Tschüss“ und verschwand aus dem Haus.
Ihr Weg führte sie an einem kleinen See vorbei. Der gehörte zum Plan. Rotkäppchen wollte heute auf Optik setzen. Vielleicht war bei dem schönen Wetter auch ein hübscher Prinz, Ritter oder so was in der Richtung unterwegs. Am Ufer angekommen stellte sie den Korb ab und schaute sich um. Na ja, zu sehen war keiner.
Aber vielleicht wurde sie gesehen!
Rotkäppchen begann sich langsam auszuziehen. Als alle Kleider am Boden lagen, schritt sie majestätisch Richtung Wasser. Dabei schwenkte sie betont die Hüfte, so dass ihre schönen Brüste leicht auf und ab wippten. Also, mehr ging wirklich nicht.
Und sie hatte schon einen Fan!
Der Wolf war gelangweilt um den See geschlichen. Plötzlich traute er seinen Augen nicht. Rotkäppchen beim ausziehen. Blitzschnell war er auf einen Baum geklettert und hatte seine Stielaugen ausgefahren.
Rotkäppchen stand bis zum Knie im See und ließ zur Abkühlung Wassertropfen über ihren Körper perlen. Sanft strich sie dabei über die Brüste, die fest und frech in die Sonne lachten. Der Wolf war aufgeregt, das trieb den Puls und die Gier nach besserer Sicht. So war er auf dem Ast weiter nach vorne gekrochen. Schwerer Fehler. Kurzes knacken, wildes Armrudern und er stürzte Richtung Abkühlung. Knapp zwanzig Meter vor Rotkäppchen schlug er in den See.
Die blickte erschrocken hoch.
„Hilfe Hilfe ich kann nicht schwimmen!“
Ein Wolf war zwar nicht das, was Rotkäppchen ins Auge gefasst hatte, aber deswegen konnte sie ihn ja nicht absaufen lassen. Sie schwamm die paar Meter zu der strampelnden Wasserfontäne, packte den Wolf am Schwanz und zog den Zappler aus dem Wasser ans Ufer. Plötzlich begannen um den Wolf tausende Sterne zu flimmern. Er verschwamm und vor Rotkäppchen stand ein wunderschöner Prinz. Stattlich gebaut, was durch die fehlen-den Kleider klar ins Auge stach. „Ich danke dir Rotkäppchen, du hast mich gerettet.“
Rotkäppchen strahlte. Das war ja wie im Märchen. „Gern geschehen, mein Prinz. Habe ich da jetzt einen Wunsch frei?"
Der Prinz nickte freundlich. Dabei zeigte er mit dem Finger nach unten. „Du kannst aber erst mal loslassen." Rotkäppchen sprang erschrocken zurück. Was hatte der den da jetzt? Das war ja ... wou, das ist also das, wovon alle erzählen, ja einwandfrei, wieso hatte sie eigentlich losgelassen ... Rotkäppchen ging wieder einen Schritt auf den Prinzen zu.
„Halt!“ Eine schrille Stimme erscholl und eine Fee rauschte durch die Lüfte heran.
„Finger weg!“
Rotkäppchen blickte wütend auf den Störenfried. „Was willst du denn?“
Die Fee reagierte bestimmt. „Anziehen Fräulein und ab zur Großmutter.“ Dann zeigte sie auf den Prinzen. „Und den muss ich zurückverwandeln. Programmierfehler, das soll Froschkönig für Erwachsene werden. Falsches Märchen, der gehört gar nicht hierher. Tut mir Leid.“ Sie hob den Stock Richtung Prinz und schlagartig stand wieder der Wolf da. Der zog den Schwanz ein und schlich sich von dannen. Seine Schnauze zierte aber ein Grinsen. Er wusste ja wo die Großmutter wohnte.

Rotkäppchen betrat die Stube. „Großmutter, bist du da?“
„Ich warte schon“, kam es mit tiefer Stimme vom Bett. Rotkäppchen blickte erschrocken in Richtung der Stimme. „Wolf, was machst du denn da?“
"Dreimal darfst du raten", er ließ seinen Schwanz kreisen.
Rotkäppchen schüttelte den Kopf. „Kannst du abhaken, ein Wolf kommt nicht in Frage. Und wo ist meine Großmutter, hast du die etwa gefressen?"
Der Wolf tippte mit dem Finger an die Stirn. „Das sind doch Märchen. Die habe ich mit Baldrian abgefüllt und unters Bett gerollt. Wer frisst den so was Altes. Und was das andere betrifft, Rotkäppchen wir wissen doch jetzt wie es geht. Du ziehst dich aus, packst meine Rute und ich stehe als Prinz zur Verfügung. Olé ... “ er ließ seinen Schwanz kreisen.
„Du meinst das klappt wieder?“
„Klar, den Fehler beheben die nicht so schnell. Hop hop, raus aus den Klamotten.“
Rotkäppchen riss sich voller Hoffnung die Kleider runter. Der Wolf schien recht zu haben. Zumindest sein Schwanz ließ sich nicht mehr kreisen. Das Teil stand schon. Und das würde sich ja verwandeln. Einwandfrei! Rotkäppchen schritt in geübter Pose auf den Wolf zu und streckte die Hand aus.
„Halt“ eine Fensterscheibe klirrte und der Doppellauf eines Gewehrs schob sich in den Raum. „Rotkäppchen tritt zur Seite, du bist gerettet.“ Hinter dem Gewehr tauchte das Gesicht des Revierförster auf. Rotkäppchen hatte sich erschrocken umgedreht und stampfte wieder wütend mit dem Fuss auf.
„Wer hat dich denn gerufen, was heißt hier retten, du störst!“
Der Jäger nickte gelassen. „Rotkäppchen du stehst unter Schock. Der Wolf hat deine Großmutter gefressen und jetzt wäre er über dich hergefallen, dieser Verbrecher.“
Der Wolf blickte ängstlich zum Jäger. „Erzähle bitte nicht so ein Scheiss. Die Großmutter liegt unterm Bett." Er hob die Bettdecke und man sah den Arm der Großmutter.
Der Jäger richtete den Lauf auf den Wolf. „Mich täuschst du nicht. Dann hast du Oma als Vorrat hingelegt und die Reihenfolge geändert. Aber für dich gibt es keine Reihenfolge mehr. Hier zieht Ordnung ein, ich dulde keine Sodomie.“ Zwei Blitze, ein lauter Knall, kurzes Aufbäumen und der Wolf brach tot zusammen.
„Du Idiot“, Rotkäppchen stürmte nackt auf den Jäger zu und scheuerte ihm eine. „ Du hast mir die ganze Nummer versaut.“
„Welche Nummer?“
„DIE Nummer“
„Mit einem Wolf?“, der Jäger wurde blass.
„Quatsch, der wäre vorher ein Prinz geworden!“
Der Jäger blickte irritiert. Das schien ihn alles zu überfordern. Zumal Rotkäppchen splitternackt vor ihm stand. Die blickte ihn nachdenklich an.
„Sagen wir mal so, du bist jetzt eigentlich schadenersatzpflichtig.“
„Schaden. ...was?“ Der Jäger schluckte.
„Du springst ein!“
„Rotkäppchen, ich könnte dein Vater sein!“
„Dass du nicht der Hauptgewinn bist, weiß ich auch. Aber siehst du hier weit und breit eine Alternative? Die einzige hast du erschossen. Ich will heute Abend zur Fete keine Jungfrau mehr sein, Basta.“ Sie schritt auf ihn zu und lächelte hold.
„Wir testen jetzt mal deine Eignung!“
Sie nahm resolut die Hand des Erwählten und begann damit ihre Brüste zu streicheln. Dabei ließ sie seine Finger betont über ihre aufgerichteten, harten Knospen gleiten. „Ich weiß jetzt wo man hinschauen muss und was passiert.“ Sie nickte mit dem Kopf in Richtung seiner Hose. Der Jäger senkte den Blick und schaute ebenfalls hin. Die Hose spannte. Rotkäppchen begann vorsichtig neugierig mit ihrer Hand über diese interessante Stelle zu streicheln. Auf und ab, wobei sie das Gefühl hatte, dass da etwas in ihrer Hand wuchs. Das Blut schoss ihr ins Gesicht und ein unbekanntes Gefühl der Lust schien alles andere an Gedanken zu verdrängen. Ihr Griff wurde fester und fordernder.
Auf der Stirn des Försters begannen sich Schweißperlen zu sammeln.
Da erscholl in der Ferne ein Kuckuck!
Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz. Alarm, der Notruf. Der Jäger straffte sich. „Rotkäppchen der Dienst ruft, ein Notfall. Selbstverständlich stehe ich zu meiner Verpflichtung. Sobald ich fertig bin, komme ich zurück.“ Er schulterte sein Gewehr und eilte mit schnellen Schritten in den Wald. Man könnte meinen er flieht.
Rotkäppchen setzte sich an den Tisch und langsam kullerten Tränen über ihr Gesicht. War sie so hässlich? Warum blieb sie übrig? Die Tränen nahmen an Geschwindigkeit zu.
„Rotkäppchen warum weinst du?“ Die Großmutter war aufgewacht und hatte sich über das kleine Häufchen Unglück gebeugt.
„Ach Großmutter ... “ und Rotkäppchen erzählte ihr ganzes Elend.
Die Großmutter war eine praktische Frau. Sie überlegte und entwickelte einen Plan. Wenn Rotkäppchen keinen findet, so muss Rotkäppchen eben gefunden werden. Sie inserierte in der Waldzeitung, dass Abends ein hübsches Mädchen mit roter Kappe gerne Besuch von interessanten Rittern, Prinzen, gerne auch ein König, hätte. Und damit alle im Dunkeln das Haus mit Rotkäppchen finden, stellte sie ein rotes Licht ins Fenster.
Tja, ihr ahnt es schon. Richtig, es blieb nicht bei einem Besucher und auch nicht einem Besuch durch den Besucher. Kleine Völkerwanderung. Um Reihenfolgen herzustellen mußten Termine her, um Termine zu bekommen, Geschenke.
Ein neuer Geschäftszweig war entstanden und mit der Zeit wurde die Marke „Rot“ auch außerhalb des Märchenwaldes übernommen.
Zum Beispiel bei den sterblichen Zweibeinern. Rote Stiefel, rote Taschen, rote Beleuchtung als Label einer Branche. Und was für einer. Allein im Land der streitbaren Zweibeiner, also die, die öfters ihre Nachbarn überfallen hatten, war der Umsatz gigantisch. So gingen alle Zweibeiner gerne ins Kino und schleppten im Jahr um die achthundert Millionen an Scheinen hin. Da kann die Branche Rot nur lachen.
Dort wird der Körpereinsatz mit jährlich vierzehn Milliarden belohnt.
Tja, das hätten sich Großmutter und Rotkäppchen nicht träumen lassen.
Aber alles fängt mal klein an. Und nicht alles bleibt nur ein Märchen.
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02-03-2010, 21:03 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02-03-2010 21:07 von Elia.)
Beitrag #2
RE: Geschichte eines Labels
So, mal schauen..

Für alle vermeindlichen Rechtschreibefehler kein Gewähr. Bin mir manchmal selbst nicht sicher.

Zitat:Rotkäppchen nahm den Korb warf der Mutter einen Handkuss zu „Tschüss“ und verschwand aus dem Haus.

nach Korb ein Komma.

Zitat:Aber vielleicht wurde sie gesehen. Rottpchen begann sich langsam auszuziehen.

Rotkäppchen mit einem t, dafür mit zwei p's!

Zitat:Dabei schwenkte sie leicht die Hüften, so das ihre schönen Brüste leich auf und ab wippten

so dass

Zitat:Und sie hatte schon einne Fan

sollte wohl einen heissen.

Zitat:Sie schwamm die paar Meter zu der strampelnden Wasserfontäne, packte ihn am Schwanz und zog den Zappler Richtung See.

wenn du vorher zu der strampelnden Wasserfontänte schreibst, musst du danach packte den Wolf am schreiben.

Und wieso zog sie ihn in Richtung See? Er ist ja schon im See..

Zitat:Plötzlich begannen um den Wolf tausende Sterne zu flimmern, er verschwamm und vor Rotkäpchen stand ein wunderschöner Prinz

nach flimmern würde ich Punkt machen.
Rotkäppchen mit zwei p.

Zitat:Ich danke dir Rotkäpchen, du hast mich gerettet.“

...

Zitat:„Halt“ eine schrille Stimme erscholl und eine Fee rauschte durch die Lüfte heran.

Nach "Halt" müsstest du glaube ich gross weiterschreiben. Zudem wäre wohl ein Ausrufezeichen angebracht.

Zitat:dann hast du eine häßlich Warze auf deiner Nase

hässliche

Zitat:Dann will dich gr keiner.

gar

Zitat:Programmierfehler, dass soll Froschkönig für Erwachsene werden

Das und nicht dass..

Ich verstehe nicht ganz, worin der Programmierfehler liegt? Die Fee sagt ja, es sollte Froschkönig für erwachsene werden^^

Zitat:Rotkäpchen stampfte wütend mit dem Fuss auf. Chansenvermassler!
Die Fee hob das nicht an.

Chancenvermassler mit c und nicht s, und wenn du keine Probleme mit Feministinnen willst, dann Chancenvermasslerin ;-)

Zitat:„ So Fräulein, anziehen und ab zur Grossmutter. Sie wandte sich an den Wolf.

Schlusszeichen fehlt.

Zitat:Seine Schnauze zierte aber ein grinsen.

Grinsen gross

Zitat:Worla ... “ er ließ seinen Schwanz kreisen.

Tippfehler?

Zitat:. „Erzähle bitte nicht so ein Scheiss. Die Grossmutter liegt unterm Bett. Er hob die Bettdecke und man sah den Arm der Grossmutter.

Schlusszeichen setzen.

Zitat:„Das du nicht der Hauptgewinn bist, weiß ich auch.

Dass

Zitat:Aber siehst du hier weit und breit eine Alternative.

Ein Fragezeichen wäre angebracht.
Zudem finde ich, weit und breit passt hier nicht. Das passt irgendwie mehr in negativen Sätzen. Z.b. ich sehe weit und breit keine Alternativen.
Irgendwo wäre besser!

Zitat:Man könnte meinen er flieht.

er fliehe

Zitat:War sie so hässlich. Warum bleib sie übrig?

Nach hässlich Fragezeichen. blieb.

Zitat:Und damit alle im dunkeln das Haus mit Rotkäppchen finden, stellte sie ein rotes Licht ins Fenster.

Ich glaube im Dunkeln ist gross. Bin mir aber nicht sicher.

Zitat:Tja, ihr ahnt es schon. Richtig es blieb nicht bei einem Besucher und auch nicht einem Besuch durch den Besucher.

Nach Richtig muss irgend ein Satzzeichen hin. Bei "einem Besuch durch den Besucher" verstehe ich nicht ganz, was das heissen soll..

Zitat:Tja, dass hätten sich Grossmutter und Rotkäppchen nicht träumen lassen.

Das


So, soviel zur Rechtschreibung.
Die Fehler stören zwar nicht gross beim Lesen, aber trotzdem hätte ich die Geschichte vllt. noch ein wenig genauer bearbeitet, vor dem Posten.

Aber abgesehen davon, fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam und auch lustig.
Manchmal ist deine Zeichensetzung ein wenig komisch. Z.b. setzt du sehr viele Punkte, was zu sehr kurzen Sätzen führt. War das beabsichtigt?

Aber wie gesagt, die Geschicte an sich ist echt lesenswert!

mfg jean1390
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03-03-2010, 22:08
Beitrag #3
RE: Geschichte eines Labels
hallo jean

vielen dank für dein durchkämmen. ja, ich bin etwas lässig mit der buchstabenordnung ...;-)
die kurzen sätze sind tatsächlich absicht. ist irgenwie teil meines stils.
am wochenende werden ich den text mit deinen hinweisen konfrontieren,
da muss er durch ...

bg
adoras
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06-03-2010, 14:40
Beitrag #4
RE: Geschichte eines Labels
hallo jean

durchgekämmt und damit kurz zu deinen fragen.

programmierfehler wird im satz danach erklärt. froschkönig für erwachsene ok, aber falsches märchen.

weit und breit ist negativ gemeint, unterschwelliger vorwurf an seine ballerleistung ...

..."lerin" fällt aus. diese politsiche krampfsprache bürgerinnen und bürger, wählerinnen und wähler klärt das problem emanzipation nicht, es kaschiert ...
ich warte noch auf osterhäsinnen und osterhasen ...:-)

nicht nur ein besuch des besucher heißt, er kam öfter, halt ein "freier"

bg
adoras
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13-03-2010, 15:27
Beitrag #5
RE: Geschichte eines Labels
Die Geschichte war amüsant, zwar ein wenig pervers, aber was soll´s. Icon_smile
Ansonsten haben mir die kleinen Ausrufe nicht gefallen.
[/quote]Kleine Völkerwanderung.[quote]
Das Ende kam unerwartet. Falls es dein Zeil war, dann hast du es damit genau getroffen, doch es kommt im Gegensatz zum Anfang lächerlich vor. Ich hatte etwas Größeres erwartet. Icon_nosmile
Soviel zur Kritik. Wie bereits gesagt, war die Geschichte amüsant und es hat viel Spaß gemacht, sie zu lesen. Icon_smile

"Denkst du, ich habe den Verstand verloren?" - Alice
"Ich fürchte Ja. Du hast eine Meise, du bist verrückt. Nicht bei Sinnen. Aber ich verrate dir was. Das macht eben die Besten aus." - Ihr Vater
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14-03-2010, 10:49
Beitrag #6
RE: Geschichte eines Labels
hallo "plätscherbacke"

viel mir so ein bei wassergeist ...:-)
danke für dein feetback.
ja, der schluss war genau so gewollt, denn es ging nur um ihn. ich denke 14 milliarden umsatz zeigt die verlogenheit unserer gesellschaft. mcdonalds sagt dir vielleicht mehr, die schaffen schlappe 3 milliarden.
liebe grüße
adoras
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03-04-2010, 22:47 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-04-2010 22:49 von coco.)
Beitrag #7
RE: Geschichte eines Labels
Hallo adoras,

war ja klar, dass die Brüder Grimm alles jugendfrei zurecht fälschen mussten! Schon der Name, Rot-Käppchen, da muss man sich ja was denken. Also nee!

Falls ich auf der automatischen Rechtschreibkorrektur herum hacken darf...

Erstmal reagiert deine N-Taste schwerfällig, oft fehlt das zweite "n" im "denn":

Was ist den das für eine Kriegsbemalung?
Was hatte der den da jetzt.


Dann sehe ich die Anreden etwas anders. Sie sind Einschübe, gehören also zwischenn Kommata:

Gern geschehen mein Prinz.
Noch ein freches Wort mein Fräulein, dann hast du eine häßliche Warze auf deiner Nase.
Wolf was machst du denn da?

Die Anreden gehören IMHO eingekommat, also
Gern geschehen, mein Prinz. und Wolf, was machst du denn da.

Was hat der Akkusativ mit Akkus zu tun? Genau, beiden geht zu früh die Luft aus. Hier fehlen nur keine Elektronen, sondern "en"-Endungen:

sie zeigte auf den Prinz
Sie zeigte mit ihrem Stock auf den Prinz

Besser wäre hier: "den Prinzen".

Auch die P-Taste solltest du mal wieder ölen, denn ziemlich oft fehlt der Hauptdarstellerin eines. In diesem Exemplar fehlt auch das Komma dahinter und hinten auch ein "r":

Rotkäpchen du stehst unte Schock.

Über das lästige "ß" könnten wir lange diskutieren. Die alten und neuen Regeln widersprechen sich dermaßen, dass ich diese "Fehler" gar nicht als solche ansehe; aber darauf hinweisen tu ich trotzdem mal.
"Frißt" ist veraltet; man schreibt heute "frisst", weil das "i" kurz ist.
Dies darf man "Scheiß" finden, wegem dem vorangehenden Doppelvokal "ei".
Die "Großmutter" finde ich nicht so - sie verdient ihr "ß" für das lange "o".
So was "Altes" spielt hier Objekt, wird daher groß geschieben.

Wer frißt den so was altes.
Erzähle bitte nicht so ein Scheiss.
Die Grossmutter war aufgewacht


Jetzt noch ein paar exemplarische Vertipper:

über das kleine Häufchen Unglück gebäugt.
Geb-äugt mit den Augen - oder krumm "gebeugt"?

Der Jäger blickte irretiert.
Irre getiert - oder eher "irritiert"?

Allein im Land der streitbaren Zweibeiner, also die, die öfters
Hier plädiere ich für "denen", auch wen nman im Alltag nicht so exakt spricht.

Als alle Kleider am Boden lagen schritt sie majeästetisch Richtung Wasser.
Komma hinter "lagen". Und "maje-ästetisch" ist zwar nett, schreibt man aber eigentlich majestätisch (was der Ästhetik von Majo nichts nimmt).

Durchgeknallte Grüße,
coco

Die folgende Aussage ist falsch. Der vorhergehende Satz ist wahr.
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04-04-2010, 13:02
Beitrag #8
RE: Geschichte eines Labels
hallo coco,

danke für die arbeit. mit der tastatur liegst du nicht schlecht. je nach krümellage klemmt es mal leicht. ansonsten bin ich aber eh etwas lässig mit meiner buchstabenordnung. werde deine hinweise aber einarbeiten ...

schöne restostern
adoras
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