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Wolfsspuren (1/4)
21-08-2010, 19:06 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-09-2010 18:59 von Lanna.)
Beitrag #1
Wolfsspuren (1/4)
Vorweg:
Eigentlich soll diese Geschichte in Richtung Horror gehen – aber wer meine Schwierigkeiten mit dem Spannungsbogen kennt, wird verstehen, dass ich schon zufrieden bin, wenn sie zumindest spannend ist *zwinker*
Falls es mir nicht gelungen ist, gebe ich die Versuche endgültig auf – wäre aber trotzdem für konkrete Vorschläge und misslungene Textstellen dankbar.

Ob ich den Titel mag oder nicht, weiß ich noch nicht. Eigentlich bin ich total zufrieden mit ihm – uneigentlich sprießen solche Titel im Moment ja im Bereich Urban-Fantasy nur so aus dem Boden. Wer einen besseren Vorschlag hat, darf sich melden.
Hinweis: Kann Spuren von Wölfen enthalten. (sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen *grins*)

Dann noch für Khonar-Interessierte:
Die zweite Hauptperson, Marek, ist einer meiner ältesten „Helden“, einer der ersten vier, die es überhaupt gab. Auch der Antagonist der Geschichte gehört zum Fundament – und die Gegend selbst, das Totenfenn, ist der Grundstein, auf dem ganz Khonar aufgebaut ist. Die Idee für die Geschichte ist ebenfalls fast schon historisch, und ich bin sehr froh, sie endlich ausformuliert zu haben.
Kleine Erklärungen werde ich auch direkt unter den Teilen anfügen, wobei in dieser Geschichte nicht so viele fremdartige Begriffe oder Kulturen auftauchen werden.

Und an Saryn: Ich habe beim Schreiben oft an Wolfhund gedacht.

~ Geschichten aus Khonar ~


überarbeitet: 23.08.2010




Wolfsspuren
~ Totenfenn, nahe Sern, Herbst 1483 n. A. ~


»Hast du das gehört?«
Garu blinzelte lustlos in die Dunkelheit und schüttelte den Kopf. Warum war er überhaupt hier? Die Nachtluft war kalt und feucht, genauso wie der Boden und jeder einzelne Knochen in seinem Körper. Weder sein Wollumhang, noch Hemd oder Wams hatten dem etwas entgegenzusetzen.
»Er ist hinterm Wall«, flüsterte Marek heiser. Seine Finger schlugen einen chaotischen Rhythmus auf den Griff seines Langdolchs und erinnerten Garu an die Beine einer Spinne im Todeskampf. Nicht eine Minute lang konnte der Junge stillhalten.
»Da sitzt er schon seit drei Nächten, wenn’s nach dir geht.«
Marek überhörte den Einwurf, so wie er jedes vernünftige Argument gegen seine Theorie ignorierte.
Natürlich war es möglich, dass da draußen ein hungriger Wolf herumlief – vielleicht sogar ein Bär, der noch nicht müde genug war, um sich über den Winter in einer Höhle zu verkriechen. Aber Marek war fest davon überzeugt, einem Fennwolf hinterher zu jagen. Auf dieser Seite des Totenfenns!
Nur wegen der närrischen Bauern, die in ihrer Angst alles übertreiben mussten, dem Biest sogar Hinterlist unterstellten, weil es ihre Wolfsangeln und Gruben umging. Niemand hier außer Garu schien in Erwägung zu ziehen, dass es einfach keinen Wolf gab – der infolge dessen auch nicht in irgendwelche Fallen geraten konnte.
Von solchen Argumenten ließ der Jungmagier sich nicht beirren. Angespannt starrte er in die Nacht hinaus, die ihren düsteren Griff um das Gehöft am Rande des Fenns geschlossen hatte. Seit Einbruch der Dämmerung saßen sie in diesem Verschlag und warteten auf das ›Ungeheuer‹.
Garu wandte sich von dem Spalt in der Bretterwand und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Feldflasche. Der Honigwein prickelte durch seine Kehle, löschte seinen Ärger. So teuer die nordische Spezialität hier am Ende der Welt auch sein mochte – auf diesen Luxus wollte er nicht verzichten. Vor allem nicht bei einer Saukälte wie dieser.
Noch ein paar erfolglose Nächte und der Junge würde aufgeben. Leichter konnte man sich den Aufenthalt in einem Gildenhaus eigentlich nicht verdienen.
»Heute kommt er«, prophezeite Marek in die Stille.
Garu schnaubte mürrisch und bewegte die starren Finger. »Wenn du so toll zauberst wie du wahrsagst, versteh ich, warum du deine Abschlussprüfung schon viermal verpatzt hast.«
Die leichenblauen Augen seines Gegenübers richteten sich auf ihn – die blassen Lippen waren fest aufeinandergepresst – und Garu konnte das Pochen der Adern hinter den Schläfen deutlich erkennen. Kurz wirkte Marek, als würde er sich auf ihn stürzen.
Stattdessen zog er die schmalen Augenbrauen zusammen und wandte seinen Blick wieder ab.
»Reiß dein Maul besser nicht zu weit auf«, erwiderte er mit eisiger Stimme, gegen die der Wind wie eine Sommerbrise um den Verschlag säuselte. »Du bist doch nur hier, weil sie dich sonst aus dem Gildenhaus geschmissen hätten. Questpater.« Das letzte Wort spuckte er förmlich aus.
»Und darum geht’s dir, stimmt’s?« Garu nahm einen weiteren Schluck, bevor er die Feldflasche sicher verstaute. »Du ärgerst dich schwarz darüber, dass du auf jemanden wie mich angewiesen bist. Aber ich sag dir eins, Junge: Das hast du dir ganz allein zuzuschreiben.« Niemand in Sern mochte Marek. Und inzwischen konnte Garu nur allzu gut nachvollziehen, warum. »Wenn du für deine Prüfungen üben würdest, statt Geister zu jagen, könntest du schon längst ein Held sein. Wie alt bist du? Zwanzig?«
Der Blick des Jungmagiers war bereits wieder in die Dunkelheit gerichtet, seine Finger so fest um das Heft des Langdolchs geschlossen, dass sich die fahle Haut über seinen Knöcheln weiß färbte.
»He, hörst du mir zu?«
»Er ist da«, flüsterte Marek und zog etwas aus seiner Manteltasche, ohne sich von der Schwärze abzuwenden. »Ich seh ihn.«
Es überraschte Garu nicht, dass er selbst nichts entdecken konnte, als er ebenfalls aus dem Fenster spähte. Schatten und dunkle Schemen – wie in den beiden vergangenen Nächten.
»Ich seh eine ganze Menge, wenn ich’s mir nur lang genug einrede. Ein warmes Feuer zum Beispiel. Oder ein weiches Bett.«
»Sei still!«
Die Worte waren wie ein Messerstich und Garu beobachtet schweigend, wie Marek eine daumengroße Phiole ansetzte. Ihre Form ähnelte den Fläschchen, die von Bauern unter der Hand verkauft wurden – schwarzgebrannter Kartoffelschnaps. In einem Schluck leerte Marek sie und schüttelte sich.
Das hätte er dem störrischen Jungmagier nun wirklich nicht zugetraut.
»Na, dann lass uns deine Bestie mal erschlagen gehen.«
Finger aus Eis griffen in Garus Eingeweide und ließen seine Stimme zittern. Allerdings war es nicht die Ankündigung, dass der Wolf offenbar endlich aufgetaucht war; vielmehr jagte Mareks Verhalten ihm einen Schauer über den Rücken. Der Junge war schon in einer gemütlicheren Umgebung merkwürdig – sein leerer Blick unter dem fransigen Haar, die hagere, hochgewachsene Gestalt, die ständige schlechte Laune –, aber in den letzten Nächten war er Garu zeitweise regelrecht unheimlich geworden.
»Er läuft zur Weide.«
Mit diesen Worten wirbelte Marek herum, richtete die leichenblauen Augen ein weiteres Mal auf Garu. Die Pupillen schienen im Zwielicht zu glühen.
»Wir fangen ihn lebend«, offenbarte er einen neuen Teil seines schwachsinnigen Plans. »Wenn du ihn verwundest, kann ich ihn am Boden halten, bis du ihn gefesselt hast.«
Einen Moment lang wusste Garu nicht, ob er lachen oder weinen sollte.
»Welcher Zwerg hat dir denn ins Bier gepisst?«, entfuhr es ihm. »Du kannst nicht mal eine ordentliche Illusion erschaffen! Wie willst du einen Wolf kontrollieren?« Dann erst erfasste er die eigentliche Aussage. »Und warum – in Avakks Namen! – willst du ihn fangen
»Komm!«
Mit zwei Schritten war Marek an der Tür, die unter dem Ruck beinahe aus den Angeln riss. Mit weit weniger Begeisterung griff Garu seinen Rucksack und überprüfte aus Gewohnheit, ob sein Waidblatt sicher in der Scheide an seinem Gürtel ruhte. Das unterarmlange, schwere Jagdmesser begleitete ihn auf jeder Pirsch und hatte schon so manches Wild niedergestreckt. Obwohl eine solche Bewaffnung in diesem Fall mehr als überflüssig war, nahm Garu auch Köcher und Bogen auf, bevor er sich die Sturmlaterne schnappte. Marek hielt Licht offenbar nicht für unbedingt notwendig auf einer Wolfsjagd. So wie er seinen gesunden Menschenverstand als überflüssiges Gepäck direkt in Sern gelassen hatte.
Dennoch folgte Garu ihm in die Dunkelheit, die außerhalb des Schuppens lauerte; immerhin trug er die Verantwortung für den Jungmagier und seine Jagd, die bisher mangels Beute recht eintönig gewesen war. Von dem Wolf – oder gar einem Fennwolf – fehlte auch weiterhin jede Spur.
Marek war bereits einige Schritte weit gekommen, fort von dem steinernen Wohnhaus, den Ställen und der Scheune. Über ihnen hingen Wolken vor den Sternen und das Licht reichte kaum sechs Meter weit.
Absurd. Total sinnlos, ging es Garu durch den Kopf, aber er korrigierte sich. Notwendig. Ohne Quest kein Zimmer im Gildenhaus. Leicht verdiente Heldenehre.
»Komm!«, wiederholte Marek seine Aufforderung, unterstrich sie dieses Mal noch mit einer harschen Geste. Seine Stimme prickelte wie Raureif durch die Nacht.
Garu folgte ihm, weil jedes Gegenargument auf taube Ohren gestoßen wäre. Allerdings überraschte es ihn, wie behände und zielstrebig Marek sich seinen Weg in die Schatten bahnte. Vielleicht war der Junge ständig in den falschen Unterricht geraten – Jäger statt Magier, auch wenn er der schlacksigen Gestalt niemals solches Geschick zugetraut hätte.
Kurz hielt Marek inne, starrte in die Dunkelheit vor ihm und warf einen Blick über die Schulter.
»Mach das Licht aus.«
»Klar, die Sonne scheint ja hell genug.«
Garu erklomm die Erhebung, auf der sein Schützling zum Stehen gekommen war. Um sie her war Wiese, die in Schwärze verschwand. Außer Mareks flachem Atem und seinem eigenen war nichts in der Nacht zu hören.
»Zum Jagen müssen wir unsere Beute sehen – nicht von ihr gesehen werden«, belehrte der Junge ihn in bissigem Tonfall und griff unter sein verwaschenes Hemd. »Wir werden ihn hören, wenn er uns zu nahe kommt.«
»Ysarion hätte dich durchprügeln sollen, statt zu versuchen, einen Magier aus dir zu machen.«
Marek ignorierte ihn.
Als seine Hand wieder zum Vorschein kam, hielt er einen länglichen Glassplitter darin, die Kanten bearbeitet und abgerundet, im Inneren ein mattes Glühen.
Garu verdrehte die Augen. »Wo hast du den her?«, wollte er entgegen jede Vernunft wissen.
»Aus der Schublade von Meister Dania. Und spar dir deinen Kommentar«, fügte der Junge hinzu und winkte ab. »Sie ist eine ignorante Vettel und hat’s verdient. Jetzt mach das Licht aus.«
»Einen Dreck werd ich tun!«
Marek starrte ihn an, als würde er ihn mit seinem Blick erdolchen wollen. Dann richtete er seine Konzentration auf die Flamme der Sturmlaterne. Mit zusammengekniffenen Augen fixierte er das Flackern, atmete stoßweise. Die ganze hagere Gestalt erzitterte unter der Anstrengung, das Feuerchen mit Magie zu ersticken.
Sein Gegner in diesem mentalen Duell glomm unbeirrt weiter.
»Scheiße!«
Marek schnellte vor und schlug mit dem Dolchknauf nach der Laterne. Im letzten Moment wich Garu seitlich aus, so dass sein Gegenüber an ihm vorbei stolperte. Trotz der Kälte und der Sinnlosigkeit dieses Unterfangens konnte er sich ein Grinsen nicht verkneifen.
»Du verstehst bestimmt, wenn ich mich nicht auf deine grandiosen Zauberkünste verlasse, sondern den verfluchten Wolf einfach töte.«
»Zum Abgrund, du versoffener Molch!«
Ein langgezogenes Jaulen teilte die Nacht in zwei Hälften. Auf der einen Seite fand Garu sich wieder, wie er versuchte, die Stimme zum Schweigen zu bringen, die ihm erklärte, dass er niemals zuvor einen solchen Laut gehört hatte. Auf der anderen Seite stand Marek und bedachte die Dunkelheit mit einem herausfordernden Blick.
Die Stille zwischen ihnen hielt wenige Atemzüge an, bevor das Heulen erneut erklang.
Näher.






Khonar-Lexikon

Questpater
bei dieser Betitelung bin ich noch nicht sicher, ob die Bezeichnung bleibt. Mit „Questpater“ werden vollausgebildete Helden bezeichnet, die die „Patenschaft“ für einen Held in Ausbildung übernehmen und diesen auf einem Quest begleiten. Alleine darf ein Azubi-Held nämlich noch nicht losziehen. Findet er keinen Questpater, muss er zu Hause bleiben.
Totenfenn
das Totenfenn ist ein tödlicher Morast (Sprechende Namen sind einfach toll), das die Grenze zwischen dem Großreich Medevien und Xannur (oder auch: Dämonenreich) bildet. Ein unüberwindbares Hindernis für Armeen und somit eine ziemlich sichere Grenze. Geografisch gesehen (KLICK) liegt das Totenfenn genau da, wo auf der Karte der Fluss Kor eingezeichnet ist. Die Festung Korenvest ist nur noch eine gewaltige Ruine inmitten des mehrere Kilometer breiten Sumpfstreifens. Auf der Karte ist auch Sern eingezeichnet, das 900 n.A. noch nicht existierte und erst seit 10 Jahren ein Gildenhaus besitzt.
Gildenhaus
zwar müsste es genau genommen: Heldengildenhaus oder Haus der Heldengilde heißen, aber unter Helden und Bevölkerung hat sich „Gildenhaus“ eingebürgert. Dort werden Junghelden angelernt, ausgebildet, unterrichtet, aber auch Quests abgegeben und angenommen. Jeder Held, der etwas zum Erhalt der Gilde beiträgt (vorzugsweise Quests erledigt), darf dort kostenlos nächtigen und wird mit Nahrung und Ausrüstung versorgt.
Avakk
ist Teil der devhischen Gottheit Assu’Avakk, auch „der Entzweite“ genannt. Avakk ist die aggressivere Seite, die für Aktion, Kampf und im modernen Medevien auch für Verbrechen und Unrecht steht.
Abgrund
der Abgrund („Zum Abgrund!“) ist das devhische Pendant zur christlichen Hölle, ein Ort, an dem die Geister von Ungläubigen nach dem Tod Qualen durchleiden müssen.

Falls was fehlt, einfach nachfragen *zwinker*

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.«
(Alistair, Dragon Age)

»You can be anything that you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«

(Zack Finfrock)
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21-08-2010, 23:35
Beitrag #2
RE: Wolfsspuren (1/4)
Hallo Lanna,

ich muss sagen, der erste Teil gefällt mir schon mal sehr. Du verstehst es, mit deinen Figuren umzugehen, die durch ihr Auftreten und Handeln schnell auch dem Leser bekannt werden.
Auch der Spannungsbogen, aufgelockert durch den leisen Humor, passt.

Sehr gut gefallen mir auch viele sprachliche und erzählerische Feinheiten, so zum Beispiel die folgenden zwei Sätze:

Zitat:Marek hielt Licht offenbar nicht für unbedingt notwendig auf einer Wolfsjagd. So wie er seinen gesunden Menschenverstand als überflüssiges Gepäck direkt in Sern gelassen hatte.

Bin gespannt, wie es weitergeht.

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22-08-2010, 09:46
Beitrag #3
RE: Wolfsspuren (1/4)
Guten Morgen, Philipp!

Wow, über so einen Kommentar freue ich mich einfach mal widerstandslos:
[Bild: smiley_emoticons_hurra_fruehling3.gif]

Tausend Dank für solch aufbauende Worte! (Jetzt hoffe ich nur, ich kann deinen Erwartungen in der Fortsetzung gerecht werden *lach*)

Im Laufe des Tages wird es weitergehen - aber erstmal geh ich Frühstücken.
Nochmals Dankeschön Icon_smile

Liebe Grüße
Lanna (die grade -> Icon_panik aber mit dem ->Mrgreen Gesichtsausdruck)

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22-08-2010, 13:14
Beitrag #4
RE: Wolfsspuren (1/4)
Sanyasala Lanna!

Du weißt (spätestens jetzt), wie sehr ich deine Geschichten aus Khonar liebe - also bleibe ich hier nicht lange fern Icon_smile

So, zum Text *les*
*les*
*les*
Read

... bei allen grünen Höllen, ich habe ja gar nichts zum Anmerken gefunden! *überrascht tu*
Nur:
Zitat:Auf [i]dieser Seite des Totenfenns!
solltest du korrigieren.

Deine Erklärungen sind wie immer spannend zu lesen (mich interessiert so etwas ja immer sehr!) und es freut mich immer wieder, dass man nicht nur einen Text hingeklatscht bekommt. Ich finde deine Charaktere glaubwürdig, amüsant, spannend, gut beschrieben - und das nach einem so kurzen Text! Chapeau!

Insgesamt denke ich mir (mal wieder), dass ich mich glücklich schätzen könnte, in deiner Welt wiedergeboren zu werden - ich würde mit Begeisterung jeden Winkel erkunden Pro
Und für Marek habe ich echt schon ein geniales Bild im Kopf *grins* Ich bin beinahe versucht, ihn zu zeichnen ... Wenn ich neben meinen Trollen Zeit dafür finde, zeichne, scanne und schicke ich es dir *androh* Mrgreen

Fazit: Mehr! Viel mehr!
Wenn du eine Geschichtensammlung "Geschichten aus Khonar" herausgibst, dann bin ich die erste, die ein Exemplar kauft!
So, genug gepriesen Icon_wink Ab an die Tastatur, liebe Lanna!

Mit liebsten Grüßen,
Trin

"Unmöglich? Du selbst bist doch die Fürstin des Unmöglichen. Du hast mir das Leben geschenkt und es dann zur Hölle gemacht. Zwei Väter hast Du mir gegeben, und beide mir entrissen. Unter Schmerzen mich geboren und zu Schmerzen mich verdammt. Nun spreche ich zu Dir aus dem Grabe, zu dem Du mir die Welt geschaffen hast: Ich bin Deine Tochter - und Dein Tod."
- aus Bastard -

(Avatar: Eigenkreation)
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22-08-2010, 13:56 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-08-2010 13:57 von Lanna.)
Beitrag #5
RE: Wolfsspuren (1/4)
Hey Trin!

Wie schön, dich unter den Wolfsspuren zu finden Icon_smile Und noch dazu auch mit Lob im Gepäck Icon_bussi

Zitat:Deine Erklärungen sind wie immer spannend zu lesen (mich interessiert so etwas ja immer sehr!) und es freut mich immer wieder, dass man nicht nur einen Text hingeklatscht bekommt.
Icon_smile Ich mag es ja auch gerne, Hintergründe zu erfahren *zu Saryns Herz des Dämons schiel* und rede auch selbst sehr, sehr gerne über Khonar. Beim Ausformulieren der Welt kommen mir meistens die besten Ideen *lach* Und weil ich ja inzwischen weiß, dass zu Khonar-Geschichten immer noch irgendwelche Fragen kommen, wollte ich dieses Mal vorsorgen Icon_wink

Zitat:Insgesamt denke ich mir (mal wieder), dass ich mich glücklich schätzen könnte, in deiner Welt wiedergeboren zu werden

Mrgreen Na, das kommt aber ganz auf Volk und Zeit an. Als Twelde im 8 Jhdt. n.A. in Phendraake hättest du zum Beispiel nix zu lachen. Oder erst als Dragen in Saigard beim Götterfall Icon_panik Oder als Fisch im Kor beim "Ende" des Endlosen Krieges Icon_rolleyes
Ähm ... ja ... ignorier das *grins* Ich bin nur so froh über das Lob!

Zitat:Und für Marek habe ich echt schon ein geniales Bild im Kopf *grins* Ich bin beinahe versucht, ihn zu zeichnen ... Wenn ich neben meinen Trollen Zeit dafür finde, zeichne, scanne und schicke ich es dir *androh*
Auch wenn es vermutlich nicht meinem Bild von Marek entspricht (ich hab selten ein festes Bild von meinen Prots im Kopf, aber Marek mag ich einfach so gerne), würd ich mich echt drüber freuen, deinen Eindruck zu sehen Icon_wink

Zitat:Wenn du eine Geschichtensammlung "Geschichten aus Khonar" herausgibst, dann bin ich die erste, die ein Exemplar kauft!
*hust* also es ist ja schon eine ganze Weile in Planung, dass mein Mann und ich irgendwann mal (in ferner, ferner Zukunft) ein RollenspielSystem auf der Welt aufbauen

Und nicht zu vergessen:
[Bild: smiley_emoticons_hurra_fruehling1_tuerkis.gif]

(nachdem ich jetzt meine tausend Schriftarten endlich mal auf 117 reduziert habe, mach ich mich auch gleich ans nochmal-korrektur-lesen vom zweiten Teil.)
Das fehlende [/ i] ist mein Makro Schuld. Aber keine Ahnung, warum es da geschlampt hat. *makro verhauen geh*

Ganz liebe Grüße
Lanna

EDIT: Es war doch nicht mein Makro, das geschlampt hat Smiley_emoticons_blush

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22-08-2010, 14:22
Beitrag #6
RE: Wolfsspuren (1/4)
Hallihallo Lanna.

Der Titel deiner neuen/alten Geschichte hat mich ja schon neugierig gemacht - und natürlich musste ich sofort an den Wolfshund denken :D
Ich seh schon, jetzt nimmst du seine Rückkehr selbst in die Hand? Icon_wink

Bin schon sehr gespannt, was noch so passiert Icon_smile

Zitat:Garu blinzelte lustlos in die Dunkelheit und schüttelte den Kopf.
Ist der Name Absicht? Icon_wink

Zitat:Seine Finger schlugen einen chaotischen Rhythmus auf den Griff seines Langdolchs und erinnerten Garu an die Beine einer Spinne im Todeskampf.
Pro

Zitat:Auf [i]dieser Seite des Totenfenns!
Da ist dir bei der Formatierung ein Fehler unterlaufen.
Ich nehme mal an, die Betonung sollte auf "dieser" liegen.

Zitat:Nur wegen der närrischen Bauern, die in ihrer Angst alles übertreiben mussten, dem Biest sogar Hinterlist unterstellten, weil es ihre Wolfsangeln und Gruben umging.
Bah, jetzt bin ich schon wieder neidisch auf die Durchdachtheit deiner Welt. Naja auf dieses ... ich weiß nicht ... es wirkt einfach so authentisch. Wolfsangeln - sowas gibts? Wusste ich nicht^^
Ich schätze mehr Recherche würde mir auch gut tun :D

Zitat:Von solcher Logik ließ der Jungmagier sich nicht beirren.
Finde ich nicht sooo oschön formuliert. Wie wäre es mit "Von solchen Argumenten [...]"?

Zitat:die ihren düsteren Griff um das Gehöft am Rande des Fenns geschlossen hatte.
Das hingegen finde ich sehr schön Icon_smile

Zitat:Seit Einbruch der Dämmerung saßen sie in diesem Verschlag und warteten auf das Ungeheuer.
Hm, ich weiß, in erzählenden Texten kommen Anführungszeichen ja recht klar definierte Einsatzmöglichkeiten zu, hier würde ich sie aber vielleicht anstelle des Kursiven verwenden, weil sie Mareks Meinung gegenüber Garus Theorie klarer herrausstellen.

Zitat:Garu wandte sich von dem Fenster ab, das nicht mehr war als eine größere Spalte in der Bretterwand, und nahm einen tiefen Schluck aus seiner Feldflasche.
Bin wahrscheinlich der Letzte, der hierzu was sagen sollte, aber der Zusatz "das nciht mehr [...]" ist eigentlich nicht nötig und ich finde es stört hier gerade etwas den Lesefluss. Andererseits ist es nichts großartig, deshalb solltest dus wahrscheinlich drin lassen ... wollte es nur erwähnt haben :D

Zitat:prophezeite Marek in die Stille
Da kannst du nichts für, aber ich lese im ersten Moment immer Menarek ^^

Zitat:Garu konnte das Pochen der Adern hinter den Schläfen deutlich erkennen.
Hm, wir befinden uns in Dunkelheit bzw. Zwielicht. Klar, das kann unter künstlerische Freiheit fallen, aber ich könnte sowas nciht mal bei hellichtem Tag sehen^^

Zitat:»Du bist doch nur hier, weil sie dich sonst aus dem Gildenhaus geschmissen hätten. Questpater.«
So so. Da liegt Konfliktpotenzial in der Luft Icon_wink

Zitat:»Ich seh eine ganze Menge, wenn ich’s mir nur lang genug einrede. Ein warmes Feuer zum Beispiel. Oder ein weiches Bett.«
Mrgreen

Zitat:daumengroße Phiole ansetzte und in einem Schluck leerte.
Das hätte er dem störrischen Jungmagier nun wirklich nicht zugetraut.
Ich hoffe wir erfahren noch, was in der Phiole war. Und warum man sowas nciht in einem Schluck trinken sollte.
Wie, ich bin neugierig?^^

Zitat: sein leerer Blick unter dem fransigen Haar, die hagere, hochgewachsene Gestalt, die ständige schlechte Laune –
Hm, wenn die Namen vertauscht wären, hätte ich eine Vermutung ^^

Zitat:»Und warum – in Avakks Namen! – willst du ihn fangen?«
Das wüsste ich aber auch gerne^^

Zitat:Waidblatt
Gibts den Begriff wirklich oder darf ich dich zu einer echt gelungenen Wortneuschöpfung beglückwünschen?^^

Zitat:So wie er seinen gesunden Menschenverstand als überflüssiges Gepäck direkt in Sern gelassen hatte.
ProMrgreen

Zitat:dem Wolf – oder gar einem Fennwolf
Ich nehme an, wir erfahren noch, was den Unterschied ausmacht, oder?^^

Zitat:das Licht reichte kaum sechs Meter weit.
Ich frag mich an solchen Stellen immer, wie man feststellt, dass es sechs Meter sind. Geht da einer mit einem Maßband rum? Icon_wink
Wie wärs mit "nur wenige Meter"?

Zitat:Seine Stimme prickelte wie Raureif durch die Nacht.
Ich weiß zwar nicht, wie eine Stimme wie Raureif tonmäßig prickelt, aber der Vergleich ist so schön, da werd ich mich daran sicher nciht stören^^

Zitat:Um sie her war Wiese
"herum"?

Zitat:Gestalt erzitterte unter der Anstrengung, das Feuerchen mit Magie zu ersticken
Ich habe erst gedacht, es ginge um den Funken in dem Kristall, nicht um die Laterne. Vielleicht kannst du das ja etwas stärker herausstellen.

Zitat:Die Stille zwischen ihnen hielt wenige Atemzüge an, bevor das Heulen erneut erklang.
Näher.
So, schön übergeleitet, jetzt aber her mit dem nächsten Teil Icon_wink

Ja, was soll ich sagen?
Du schaffst eine vielversprechende Ausgangssituation, die mich auf jeden Fall neugierig macht. Vor allen Dingen möchte ich wissen, was zur Hölle mit Marek los ist^^

Handwerklich gibt es wie immer nichts zu meckern, auch wenn sich ein, zwei Fehler eingeschlichen haben, die ich aber erwähnt habe.

Khonar wirkt wie immer sehr authentisch und nachvollziehbar, das Setting einfach glaubwürdig.

Kurz:
Pro und ich will wissen wie es weitergeht Icon_wink

Beste Grüße, Saryn

Mein Blog, jetzt auch in Betrieb: Die Weltenschmiede

Was es von mir auf literatopia gibt: Werkeverzeichnis

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22-08-2010, 15:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22-08-2010 16:01 von Lanna.)
Beitrag #7
RE: Wolfsspuren (1/4)
Oh Gott, Saryn, ich hab voll den Schreck bekommen, wo ich deinen langen Kommentar gesehen hab *lach*

Erstmal durchatmen und davon erholen Icon_wink

Zitat: und natürlich musste ich sofort an den Wolfshund denken :D
Ich seh schon, jetzt nimmst du seine Rückkehr selbst in die Hand?

Ja Mrgreen
Man, ich hab ehrlich beim Herz nie daran gedacht, dass ich selbst solche Wolfsviecher in Khonar hab. Hat mich schon bissl geärgert, aber ich denke mal, du glaubst mir, wenn ich versichere, dass ich mir nicht einfach Wolfhund genommen hab und eine eigene Geschichte drum baue *lach*

Zitat: Ist der Name Absicht?
Mein erster Gedanke war: HÄ? ... *grübel* Garu ... *denk*
*atem anhalt* ohoh ... *gaaaanz vorsichtig dran denk, wie die »Fennwölfe« auf der anderen Seite des Fenns genannt werden*
*dickste Wand im Haus such und Kopf gegen schlag* *und nochmal*
Ich nehme an, du beziehst dich auf »Loup-Garou«, das ich zu besagter Namensgestaltung auf der anderen Fennseite genutzt habe (Lu-garū) ... so ein ... (darf ich es sagen?) Scheiß!
*in den Tisch beiß*
Falls deine Frage bisher noch nicht beantwortet ist: Nein, es war absolut gar keine Absicht. Und ich ärger mich grad tot.
(Aber ein Fennwolf ist KEIN Werwolf. Werwölfe im klassischen Sinne gibt es in Khonar nicht – und auch nicht im Teenie-Romance-Sinne)
Bei Garu hab ich ein ganz anderes Problem gehabt: Etwa zur gleichen Zeit im gleichen Ort hält sich noch ein Held auf, der »Savu deGaric« heißt und eigentlich aus einer ganz anderen Ecke kommt, weshalb mir die Namensgleichheit egal war. Aber irgendwie hat es beide plötzlich nach Sern gezogen. Das fand ich schon ärgerlich.
Aber das hier jetzt ... warum ist mir das nicht selbst aufgefallen? *wein*
Ich sprech »Garu« allerdings mit langem a aus, Lu-garu dagegen mit langem u.
Kleiner Trost. *seufz*
Nachher durchforste ich mal meine Namenslisten, und sehe, was sich retten lässt *grml*

Zitat: Da ist dir bei der Formatierung ein Fehler unterlaufen.
Ich nehme mal an, die Betonung sollte auf "dieser" liegen.

Jup, schon ausgemerzt Icon_smile

Zitat: Bah, jetzt bin ich schon wieder neidisch auf die Durchdachtheit deiner Welt. Naja auf dieses ... ich weiß nicht ... es wirkt einfach so authentisch. Wolfsangeln - sowas gibts? Wusste ich nicht^^
Ich schätze mehr Recherche würde mir auch gut tun :D

Uh, Neid. Das steht grade auf der Liste möglicher Laster im Noriiten-Orden, aber ich bin unschlüssig, ob ich es aufnehmen soll. *hust*
Aber ich freu mich natürlich, beneidet zu werden *grins*
Nein, ernsthaft, ich bin inzwischen schon ziemlich stolz auf Khonar und ich freue mich natürlich zu hören, dass die Welt so gut rüberkommt. Gerade auf Konsequenz und Authentizität lege ich sehr großen Wert.
Die Wolfsangeln waren allerdings mehr so ein ... Zufallsprodukt. Ich hab nach Jagdwaffen gesucht (Garu und Marek waren zuerst mit Schwertern unterwegs Icon_ugly ) und bin dabei auch über Methoden zur Wolfsjagd gestolpert. Nach der Lektüre des Wiki-Artikels fand ich es eine nette Idee und hab den Satz noch eingebaut Icon_smile
(ich liebe es, wenn Leser nach meinen Geschichten ein kleines bisschen schlauer sind als vorher Mrgreen )

Zitat: Finde ich nicht sooo oschön formuliert. Wie wäre es mit "Von solchen Argumenten [...]"?
*lach* ach, echt jetzt Saryn ... das hatte ich da stehen. Wortwörtlich. Und dann hab ich gedacht, dass es eigenlich keine »Argumente« sind, nur weil Garu die Bauern für Lügner hält, und hab es in »Logik« geändert. Was man macht, man machts verkehrt *grins*
Aber ich änder es gerne wieder zurück, vom Klang her gefielen mir die Argumente nämlich auch besser Icon_wink

Zitat: Hm, ich weiß, in erzählenden Texten kommen Anführungszeichen ja recht klar definierte Einsatzmöglichkeiten zu, hier würde ich sie aber vielleicht anstelle des Kursiven verwenden, weil sie Mareks Meinung gegenüber Garus Theorie klarer herrausstellen.
Zuerst hatte das Ungeheuer weder Kursiv noch sonst irgendwas. Aber ich denke, ich werd ihm einfache Anführungszeichen verpassen. Früher mochte ich die nie, weil sie wie Komma und Apostroph aussehen, aber die französischen sind ja ganz chic

Zitat: Bin wahrscheinlich der Letzte, der hierzu was sagen sollte, aber der Zusatz "das nciht mehr [...]" ist eigentlich nicht nötig und ich finde es stört hier gerade etwas den Lesefluss. Andererseits ist es nichts großartig, deshalb solltest dus wahrscheinlich drin lassen ... wollte es nur erwähnt haben :D
echt unheimlich, dass du nur Stellen hast, die ich selbst erst nach längerem Überlegen geändert habe. (merke: nicht mehr überlegen, nur noch stur posten *grins*)
Am Anfang hatte ich so gut wie gar keine Beschreibung und wollte zumindest grob umreißen, wo Garu und Marek sich aufhalten. Und ein Fenster in einem Verschlag klingt komisch. Hm ... vielleicht schreib ich: »Garu wandte sich von der breiten Spalte in der Bretterwand ab und ...«

Zitat: Da kannst du nichts für, aber ich lese im ersten Moment immer Menarek ^^
»Leider hat er mittelschwere Minderwertigkeitskomplexe« Mrgreen streich das »mittel« und das »Minderwertigkeits« und der Satz trifft auch auf Marek zu *lach*
Ich liebe ja den Namen Marek – da verstoße ich sogar gegen meinen Grundsatz, keine Real-Namen in Fantasygeschichten zu verwenden. (hab in Khonar immerhin nur 3 Namen, von denen ich weiß, dass es »echte« Namen sind *stolzsei*)

Zitat: Hm, wir befinden uns in Dunkelheit bzw. Zwielicht. Klar, das kann unter künstlerische Freiheit fallen, aber ich könnte sowas nciht mal bei hellichtem Tag sehen^^
Hm ... also an den Schläfen hab ich es selbst noch nicht gesehen, aber ich Adern auf dem Handrücken, die schwellen richtig an, wenn ich mich anstrenge. Und wenn man dünne Haut und kaum Fleisch über den Adern hat, müsste man die doch auch im Gesicht sehen? Aber ich überleg mal, ob mir was anderes Schönes einfällt, womit Marek seinen Zorn zum Ausdruck bringen kann.

Zitat: Ich hoffe wir erfahren noch, was in der Phiole war. Und warum man sowas nciht in einem Schluck trinken sollte.
Wie, ich bin neugierig?^^

Erinner mich nach dem letzten Teil nochmal dran, dann gibt es eine umfangreiche Aufklärung zu Mareks Verhalten, die in der Geschichte leider nicht unterzubringen war *zwinker*

EDIT:Ich hab jetzt was eingefügt:
"und Garu beobachtet schweigend, wie Marek eine daumengroße Phiole ansetzte. Ihre Form ähnelte den Fläschchen, die von Bauern unter der Hand verkauft wurden – schwarzgebrannter Kartoffelschnaps. In einem Schluck leerte Marek sie und schüttelte sich.
Das hätte er dem störrischen Jungmagier nun wirklich nicht zugetraut."
Allerdings ist hoffentlich klar, dass es nur Garus Einschätzung ist. Er glaubt einfach, Marek würde sich Mut ansaufen (geht da ganz von seinen eigenen Vorlieben aus *lach*


Zitat: Hm, wenn die Namen vertauscht wären, hätte ich eine Vermutung ^^
Mrgreen

Zitat: Das wüsste ich aber auch gerne^^
siehe zwei weiter oben – DIESE Erklärung zieht sich in meinem Ordner bereits über 6 Geschichtenideen/plots

Zitat: Gibts den Begriff wirklich oder darf ich dich zu einer echt gelungenen Wortneuschöpfung beglückwünschen?^^
Leider nicht meins, sondern hier (ich find den Begriff auch total schön)
Zitat: Ich nehme an, wir erfahren noch, was den Unterschied ausmacht, oder?^^
Ja, ich hoffe, das wird im nächsten Teil deutlich *lach*

Zitat: Ich frag mich an solchen Stellen immer, wie man feststellt, dass es sechs Meter sind. Geht da einer mit einem Maßband rum?
Wie wärs mit "nur wenige Meter"?

Also mein Ausbilder – und das ist jetzt kein Witz, sondern tatsächlich so – kann Papiergrößen (zum Beispiel das Format eines Buches) auf den Millimeter (!) genau schätzen.
Der guckt sich das Buch an und sagt dir: »23,3 cm mal 12,5 cm. Vielleicht auch 12,55« ... Und der hat auch noch immer Recht damit Icon_ugly
Ich selbst dagegen kann nichmal auf nen Meter genau schätzen Mrgreen
Ich dachte mir hier, weil Garu ja ausgebildete Jäger ist, wird er Entfernungen vielleicht grob einschätzen können? Hm ... andererseits ist es jetzt nicht soo wichtig, wie weit das Licht reicht.
Ich denk noch drüber nach Icon_smile

Zitat: Ich weiß zwar nicht, wie eine Stimme wie Raureif tonmäßig prickelt, aber der Vergleich ist so schön, da werd ich mich daran sicher nciht stören^^
Ein Vergleich ist ja auch nicht dafür da, damit man sich etwas besser vorstellen kann! ... oder ... ähm ... eigentlich schon *grins*
Aber wenn es dir gefällt, bleibt es natürlich! Danke Icon_smile

Zitat: Um sie her war Wiese
"herum"?

Macke von mir: »um ... herum« mag ich nicht besonders, deshalb schreib ich oft »um sie her«, weiß aber nicht, ob es grammatikalisch erlaubt ist. Müsst ich mal nachforschen

Zitat: Ich habe erst gedacht, es ginge um den Funken in dem Kristall, nicht um die Laterne. Vielleicht kannst du das ja etwas stärker herausstellen.
Oh, klar – typischer Fall von betriebsblind: Im Kristall ist kein Feuer / Funken sondern pure Magie. Ich schau drüber

Zitat: So, schön übergeleitet, jetzt aber her mit dem nächsten Teil
Is ja schon da! :P

Zitat: Du schaffst eine vielversprechende Ausgangssituation, die mich auf jeden Fall neugierig macht. Vor allen Dingen möchte ich wissen, was zur Hölle mit Marek los ist^^
[Bild: smiley_emoticons_hurra_fruehling2_tuerkis.gif]
(ich freu mich vor allem, dass Garu nicht zu blass neben Marek rüberkommt, aber Marek trotzdem interessant ist. Und dass alle wissen wollen, wie es weitergeht. Es ist spannend! Ich hab eine spanende Geschichte geschrieben! YAY! (zumindest mal einen spannenden Anfang ... Icon_ugly ))

Zitat: Khonar wirkt wie immer sehr authentisch und nachvollziehbar, das Setting einfach glaubwürdig.
Icon_bussi

Und auch für die angemerkten Lobstellen ein super dickes Dankeschön! Hab da jetzt nicht jede einzelne zitieren wollen, sonst wären es noch mehr Smileys geworden. Aber ich freu mich natürlich drüber. Vielen Dank!

Ganz liebe Grüße
Lanna (die hofft, dass die Geschichte weiter gut ankommt, weil sie dann gaaanz viel Motivation zum Urlaub hat, wieder zu schreiben *grins*)

(Warum wird meine Antwort auf deine Kommentare immer so lang? ...)

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.«
(Alistair, Dragon Age)

»You can be anything that you want on the internet.
What's funny is how many people choose to be stupid.«

(Zack Finfrock)
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23-08-2010, 19:22
Beitrag #8
RE: Wolfsspuren (1/4)
Jo Lanna,

Zitat:»Hast du das gehört?«
Garu blinzelte lustlos in die Dunkelheit und schüttelte den Kopf.

Ob er das gehört hat, ist doch die Frage. Nicht ob er es gesehen hat.

Zitat:Seine Finger schlugen einen chaotischen Rhythmus auf den Griff seines Langdolchs und erinnerten Garu an die Beine einer Spinne im Todeskampf.

Wie kann ein Rythmus chaotisch sein?

Zitat:Aber Marek war fest davon überzeugt, einem Fennwolf hinterher zu jagen. Auf dieser Seite des Totenfenns!

Auf welcher Seite? Und wieso will Marek so unbedingt diesen Fennwolf jagen? Um den Bauern etwas zu beweisen, ihre Dankbarkeit ect. zu gewinnen oder so was in der Art?

Zitat:Von solchen Argumenten ließ der Jungmagier sich nicht beirren.

Bei einem Magier erwartet man doch eher einen Stab oder?

Zitat:Noch ein paar erfolglose Nächte und der Junge würde aufgeben. Leichter konnte man sich de Aufenthalt in einem Gildenhaus eigentlich nicht verdienen.

Der Junge bzw. Marek will ein Held werden? Interessant.
Wieso will jeder eigentlich unbedingt ein Held werden? Und was treibt alle dazu?

Zitat:Niemand in Sern mochte Marek. Und inzwischen konnte Garu nur allzu gut nachvollziehen, warum.

Ich finde, Marek hast du ganz gut rüber gebracht. Denn mittlerweile mag ich ihn auch nicht so ... xD

Zitat:Ihre Form ähnelte den Fläschchen, die von Bauern unter der Hand verkauft wurden – schwarzgebrannter Kartoffelschnaps.

Darf man fragen, was dieser schwarzgebrannter Kartoffelschnaps bewirkt?

Zitat:»Na, dann lass uns deine Bestie mal erschlagen gehen.«
Finger aus Eis griffen in Garus Eingeweide und ließen seine Stimme zittern. Allerdings war es nicht die Ankündigung, dass der Wolf offenbar endlich aufgetaucht war; vielmehr jagte Mareks Verhalten ihm einen Schauer über den Rücken. Der Junge war schon in einer gemütlicheren Umgebung merkwürdig – sein leerer Blick unter dem fransigen Haar, die hagere, hochgewachsene Gestalt, die ständige schlechte Laune –, aber in den letzten Nächten war er Garu zeitweise regelrecht unheimlich geworden.

Jetzt plötzlich? Garu fand ihn doch schon am Anfang merkwürdig und das hat sich mit der Zeit nicht wirklich verändert. Wieso erwähnt er seine "gewisse Abneigung und Furcht" erst jetzt? Denn bis hierhin hab ich sie nicht bemerkt. Na ja, nur die Abneigung.

Zitat: So wie er seinen gesunden Menschenverstand als überflüssiges Gepäck direkt in Sern gelassen hatte.

Im Serm oder?

Zitat:Absurd. Total sinnlos, ging es Garu durch den Kopf, aber er korrigierte sich.
Notwendig. Ohne Quest kein Zimmer im Gildenhaus. Leicht verdiente Heldenehre.
Gedanken kursiv: Absurd. Total sinnlos, ging es Garu durch den Kopf, aber er korrigierte sich.
Notwendig. Ohne Quest kein Zimmer im Gildenhaus. Leicht verdiente Heldenehre.


Zitat:Um sie her war Wiese, die in Schwärze verschwand.

Sind sie nicht im Totenfenn?

Zitat:»Du verstehst bestimmt, wenn ich mich nicht auf deine grandiosen Zauberkünste verlassen, sondern den verfluchten Wolf einfach töte.«

Heißt es nicht: "Du verstehst bestimmt, [dass] wenn ich mich nicht auf deine grandiosen Zauberkünste verlasse[e], [sondern] den verfluchten Wolf einfach töte." ? Ansonsten klingt der Satz für mich falsch und ergibt keinen Sinn.

Zitat:Die Stille zwischen ihnen hielt wenige Atemzüge an, bevor das Heulen erneut erklang.
Näher.

Die Spannung hier finde ich sehr gelungen.

Nach Horror sieht das wirklich nicht so aus, aber das erübrigt sich erst in der Mitte bzw. ab der letzten paar Abschnitte. Bis jetzt finde ich es gar nicht mal so schlecht und die zwei Figuren scheinen recht gelungen zu sein. Ich hab sogar schon ein Bild im Kopf. Icon_smile
Die Geschichten aus Khonar hab ich noch nicht gelesen, denn dann hätte ich dir bestimmt besseren Kommentare geben können.Oder vielleicht auch nicht. xP
Was mich ein wenig irritiert, ist, dass Marek plötzlich doch magische Kräfte zu haben scheint. Er konnte den Wolf aufspüren. Als Jäger wäre er wohl nach seinem Duell mit der Flamme wohl weitaus mehr qualifizierter. :P
So, bis auf das und die kleinen Makel, die ich dir an den Kopf geworfen habe, finde ich es wie bereits gesagt gar nicht mal so schlecht. Ich freue mich schon auf deine Fortsetzung und bin gespannt, wie es weiter geht! :D

Kleine Grüße
KleinerWassergeistCowsleep

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23-08-2010, 20:58
Beitrag #9
RE: Wolfsspuren (1/4)
Hi KleinerWassergeist! Icon_smile

Wie schön, dass der Titel offenbar nicht so sehr abschreckt, wie ich befürchtet hatte, sondern scheinbar sogar eher anlockt. Ich geh einfach mal der Reihe nach durch deine Anmerkungen, bedanke mich aber schon direkt jetzt für deinen Kommentar! Schön, dass auch du gespannt auf die Fortsetzung bist. Dann hab ich es schonmal nicht komplett falsch gemacht *lach*

Wunder dich bitte nicht, wenn ich bei den Details mal etwas vom Thema abkomme – der Hintergrund zu diesen Geschichten ist im Moment mein einziges Hobby Mrgreen

Zitat: Ob er das gehört hat, ist doch die Frage. Nicht ob er es gesehen hat.
Aber normalerweise kann man ja auch sehen, was ein Geräusch verursacht. Ich denke (hab keine Erfahrung damit), dass man auf der Pirsch hauptsächlich mit den Augen nach seiner Beute Ausschau hält. Also wenn ein Ast knackt, guckt man nach, ob man das dazugehörige Reh entdeckt. Oder in diesem Fall eben den Wolf *lach*

Zitat: Wie kann ein Rythmus chaotisch sein?
Mehrere Rhythmen vermischt, zum Beispiel zwei Takte Walzer, dann drei Foxtrott und zwei Discofox Mrgreen Nein, ich hatte eher so ein nervöses Geklopfe im Kopf, dem schon anzuhören ist, dass es einem gewissen Takt folgt, aber trotzdem ziemlich chaotisch klingt.

Zitat: Auf welcher Seite? Und wieso will Marek so unbedingt diesen Fennwolf jagen? Um den Bauern etwas zu beweisen, ihre Dankbarkeit ect. zu gewinnen oder so was in der Art?
Na, auf DIESER Seite Icon_wink Aber mir fällt grad auf, dass ich in der Geschichte gar nicht erwähne, dass das Totenfenn ein breiter Streifen quer durchs Land ist. Es ist die Grenze von zwei Reichen, das der Menschen auf »dieser« Seite (wo Marek und Garu sind), das der Dämonen auf »der anderen« Seite, wo die Fennwölfe sich eigentlich rumtreiben.
Eine Erklärung zu Mareks Verhalten werde ich allgemein unter den letzten Teil der Geschichte posten, aber ich kann schonmal verraten, dass er aus purem Egoismus handelt. Auch wenn er selbst es nicht so nennen würde.

Zitat: Bei einem Magier erwartet man doch eher einen Stab oder?
Bei einem durchschnittlichen Fantasy-Klischee-Magier vielleicht. Aber ich bin bemüht, so etwas in meiner Welt großflächig auszurotten Icon_wink Da Magie bei mir starken Einschränkungen unterliegt (zum Beispiel bekommt ein Magier während des Zauberns nichts von dem mit, was um ihn herum geschieht und ist deshalb vollkommen wehrlos), sind meine Magier normalerweise auch mit Waffen geübt.

Zitat: Der Junge bzw. Marek will ein Held werden? Interessant.
Wieso will jeder eigentlich unbedingt ein Held werden? Und was treibt alle dazu?

»Held« ist bei mir (in Khonar) tatsächlich eine Berufsbezeichnung, so wie Bäcker, Händler oder Postbote. Marek wurde eher unfreiwillig ins Heldenhaus gesteckt – allerdings war er vorher in einem überfüllten Waisenhaus, so dass seine Situation sich ziemlich verbessert hat *zwinker*
Meine Helden wollen Gutes tun, deshalb werden sie Held. Oder sie stammen aus einer Adelsfamilie und die Ausbildung wird von ihnen erwartet. Oder sie wurden als Kinder in die Hände der Gilde gegeben und kennen es gar nicht anders. Icon_smile (über meine Heldengilde könnte ich seitenlang schreiben)

Zitat: Ich finde, Marek hast du ganz gut rüber gebracht. Denn mittlerweile mag ich ihn auch nicht so ... xD
Klingt zwar fies, aber das freut mich Icon_smile Ich selbst mag Marek total, aber zu meinen Charakteren hab ich sowieso immer ein gestörtes Verhältnis. Ich wollte ihn durchaus unsympathisch rüberbringen.

Zitat: Darf man fragen, was dieser schwarzgebrannter Kartoffelschnaps bewirkt?
Er macht besoffen Icon_ugly
Kartoffelschnaps = Wodka
schwarzgebrannt = illegal in einem Bauernkeller hergestellt
Auch meine Helden sind nur Menschen Mrgreen

Zitat: Jetzt plötzlich? Garu fand ihn doch schon am Anfang merkwürdig und das hat sich mit der Zeit nicht wirklich verändert. Wieso erwähnt er seine "gewisse Abneigung und Furcht" erst jetzt? Denn bis hierhin hab ich sie nicht bemerkt. Na ja, nur die Abneigung.
Hm ja, an der Stelle bin ich selbst noch in Grübelei, wie ich die Bedrohlichkeit etwas besser rüberbringen kann. Mareks Haltung ändert sich, seine Stimme, sein Blick ... es ist nur ganz wenig und wird von Garu nicht im Detail wahrgenommen ... ich markier es mir mal

Zitat: Im Serm oder?
»Sern« ist eine kleine Stadt, aus der Marek und Garu kommen. Also so wie: »In Berlin«

Zitat: Gedanken kursiv: Absurd. Total sinnlos, ging es Garu durch den Kopf, aber er korrigierte sich.
Notwendig. Ohne Quest kein Zimmer im Gildenhaus. Leicht verdiente Heldenehre.

Hm, da scheint dann was nicht zu stimmen – in meinem Dokument und in meiner Forumsansicht sind die Gedanken hier bereits kursiv.

Zitat: Sind sie nicht im Totenfenn?
Nur in der Nähe; ein Bauernhof in einem Sumpf würde ja auch reichlich wenig Sinn machen Icon_wink

Zitat: Heißt es nicht: "Du verstehst bestimmt, [dass] wenn ich mich nicht auf deine grandiosen Zauberkünste verlasse[e], [sondern] den verfluchten Wolf einfach töte." ? Ansonsten klingt der Satz für mich falsch und ergibt keinen Sinn.
also das »verlasse« hatte ein »n« zuviel, das ist mir durch die Lappen gegangen. Ansonsten muss ich mal nachdenken *hm*
dass/wenn kann man hier – meine ich – gleichsetzen. Aber ich bin absolut nicht sicher, ob das nicht wieder so ein Dialektding aus der Gegend hier ist. Also in korrektem Deutsch hieße der Satz:
»Du verstehst bestimmt, dass ich mich nicht auf deine grandiosen Zauberkünste verlassen werde. Stattdessen werde ich ich den verfluchten Wolf einfach (selbst) töten.«
Ironisch gemeint – mit dem Unterton: Du kannst nicht mal ein kleines Feuerchen löschen, wie willst du dann einen Wolf niederstrecken? Nee, lass mal, ich mach besser alles selbst.

Zitat: Nach Horror sieht das wirklich nicht so aus, aber das erübrigt sich erst in der Mitte bzw. ab der letzten paar Abschnitte.
Ja, eine kleine Einleitung und die Einführung der Personen wollte ich dann schon erst schreiben, bevor ich mit dem Horror loslege Mrgreen

Zitat: Die Geschichten aus Khonar hab ich noch nicht gelesen, denn dann hätte ich dir bestimmt besseren Kommentare geben können.Oder vielleicht auch nicht. xP
Hm, ich denke nicht. Die anderen Geschichten haben bisher weder mit dem Thema (Wölfe/Totenfenn) noch mit den beiden Hauptpersonen etwas zu tun. Sie spiele nur alle in der gleichen Welt, allerdings auch zu unterschiedlichen Zeiten und eben mit ganz unterschiedlichen Personen.

Zitat: Was mich ein wenig irritiert, ist, dass Marek plötzlich doch magische Kräfte zu haben scheint. Er konnte den Wolf aufspüren.
Jup, das ist kein Logikfehler von mir, sondern absolut durchdacht *grins*
Auch dazu gibt es unter dem letzten Teil dann eine kleine Erklärung – nur das mit dem Wolf ... also eigentlich hat Marek hier nur Glück, dass das Vieh sich blicken lässt. Wäre das nicht der Fall, hätte mein lieber Magier sich noch eine Ewigkeit und drei Tage auf die Lauer gelegt. Er ist recht stur. Und uneinsichtig. Aber dass er dem Wolf dann durch die Dunkelheit folgen kann ... dazu in der Erklärung mehr.

Ich hoffe, damit konnt ich alle Fragen klären? Falls nicht, einfach nochmal nachhaken – bei eigenen Geschichten klingt ja immer alles komplett logisch, wenn man sie selbst liest *lach*

Ich bin gespannt, was du zur Fortsetzung sagst!

Liebe Grüße
Lanna

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.«
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What's funny is how many people choose to be stupid.«

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25-08-2010, 10:22 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-08-2010 10:33 von LadydesBlauenMondes.)
Beitrag #10
RE: Wolfsspuren (1/4)
Hallo Lanna,

wenn du was in Fantasy einstellst, bin ich doch dabei. Icon_smile

Zitat: Hinweis: Kann Spuren von Wölfen enthalten. (sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen *grins*)

Icon_lol

Zitat: Die Nachtluft war kalt und feucht, genauso wie der Boden und jeder einzelne Knochen in seinem Körper.

Einfach nur damit ich mal was angemerkt habe: Genaugenommen können Knochen ja agar nicht kalt werden (solange sie im Körper sind) bzw. kann man die Knochen gar nicht spüren. Aber: Der Satz liest sich toll und man weiss sofort, wie sich der arme Kerl fühlt.

Zitat: Die leichenblauen Augen

Aus Gewohnheit hab ich erstmal „leuchtendblau“ gelesen, aber das wäre eine zu klischeehafte Beschreibung. Hmm, sind Leichen blau?

Zitat: »Welcher Zwerg hat dir denn ins Bier gepisst?«,

Beleidigungen in der Fantsy sind doch immerwieder herrlich. Icon_lol

Zitat: Kurz hielt Marek inne, starrte in die Dunkelheit vor ihm und warf einen Blick über die Schulter.

Müsste es nicht heißen „vor sich“?

Also ich muss sagen, dass bei mir die Spannung noch nicht so richtig aufgekommen ist. Ich weiss nicht, ob die vielleicht noch kommt –jetzt wo der Wolf näherzukommen scheint- aber bisher ist irgendwie noch nichts passiert. Und vom Gefühl her würde ich sagen, dass du dieses „Nichts passieren“ zu sehr in die Länge gezogen hast.
Da du Spannung erzeugen willst, sollte der Fokus nicht auf dem Magier und seinem Begleiter liegen (die du lang und breit beschrieben hast) sondern eher auf der Atmosphäre. Ich bin zwar auch kein Profi in Sachen Spannungsaufbau, aber hier würde ich näher auf die Atmosphär eingehen. Auf die Dunkelheit um sie herum, vielleicht auf gruselige Geräusche in der Nacht usw. Alle anderen Infos die man braucht (also das die Jagd überflüssig ist, wer sie sind usw.) könntest du auch in dem Dialog zwischen den beiden unterbringen. Der Dialog gefällt mir eigentlich ganz gut, nur manchmal find die „Einschübe“ zu lang, sodass ich nicht mehr wusste, was der erste gesagt hat bis endlich die Antwort vom anderen kam. Du hättest jetzt wahrscheinlich gerne eine konkrete Textstelle von mir, aber das ist eher so ein Gefühl von mir, was sich auf den ganzen Text bezieht, bzw. auf die Stimmung insgesamt die bei mir angekommen ist.

Ich weiss ja, dass du uns Khonar und deine Prots näher bringen willst, aber für den Spannungsaufbau ist mir das als Anfang zu lang. Mal sehen, was die weiteren Teile bringen. Icon_wink

Das mag jetzt war negativ klingen, aber ich mag die Geschichte trotzdem. Garu und Marek sind tolle Protas und ihre Mission ist herrlich sinnlos. Den Humor den du eingestreut hast, mag ich auch. Mrgreen

Liebe Grüße,
Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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