Es ist: 19-09-2020, 10:41
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Menschen ~ Kham
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Menschen ~ Kham
Menschen


Die überwiegende Mehrzahl aller Athalem bevölkernden Wesen sind Menschen. Trotz der Tatsache, dass weder ihre Wahrnehmungsfähigkeit noch ihre magischen Fähigkeiten wie Gestaltwandlung sonderlich ausgeprägt sind, hat ihre Anpassungsfähigkeit dazu geführt, dass sie sich im Laufe der Zeit durchsetzten. Durch Kriege, Bündnisse und Handelsverbindungen sind weite Teile Athalems unter menschlicher Herrschaft, wobei Völkern wie den Elben und anderen Autonomie zugestanden wird.
Menschen sind durchschnittlich wenig magisch begabt; einzelne Individuen können jedoch starke magische Kräfte entwickeln. Ihre anderen Mängel haben die Menschen mit kulturellen Errungenschaften ausgeglichen.
Durch ihre Anpassungsfähigkeit existieren unter den Menschen viele verschiedene Völker.


Kham

Charaktere: Arjuk, Lucian Kai'har, Sayed


Die Kham werden von Bewohnern Athalems oft auch „Ostländer“ genannt, was den anderen Völkern im Osten allerdings nicht sehr schmeichelt.

Merkmale:

In Athalem erkennt man die Kham leicht an der dunklen Farbe von Haar und Augen.

Kultur:

Ursprung
In der Wüste Sheragi lebten seit Alters her zahlreiche Nomadenvölker. Als ein Volk mit gemeinsamer Identität und einer politischen Organisation entwickelten sie sich aber erst, als der Handel zu ihrem Hauptgeschäft wurde.

Die Sheragi-Kham
Jenseits der Wüste Sheragi befand sich in alter Zeit die blühende Zivilisation der Y’lei. Für Athalem ging der einzige Weg, mit dieser Zivilisation in Kontakt zu treten, durch die große Wüste Sheragi. Auf diesen Transithandel spezialisierten sich die Kham. Der Großteil des Volkes wurde allmählich in den Oasenstädten sesshaft, die sich zu Stadtstaaten mit einflussreichen Handelsdynastien bildeten. Die Kham entwickelten ein hohes Geschick in Logistik und Handel, erlangten Wohlstand und profitierten dadurch, dass sie Zugang zu dem Wissen sowohl von Y’lei als auch von Athalem hatten.

Die Friya-Kham und das Kham-Reich
Einige Kham jedoch blieben auch weiterhin Nomaden. Als eine lange Dürreperiode die Viehherden zu vernichten drohte, entschloss sich der Legende nach der Verbund einiger Familien unter der Führung von Samirjuk dazu, nach fruchtbareren Weidegründen zu suchen. Ihr Weg führte sie in die Steppe am Friya-Meer (See südlich der Blauen Berge). Der Legende nach lief ein weißes Wildpferd ihnen voraus und zeigte ihnen den Weg zu den besten Weidegründen.

Die Stämme lebten weiterhin nomadisch und gewannen ihren Sheragi-Verwandten die Handelsrouten zwischen der Wüstengrenze und den größten Städten Athalems ab. Als ihre militärische Schlagkraft stieg, eroberten sie vom Rücken ihrer berüchtigten Pferde aus ein großes Territorium in Athalem, das sich zum Höhepunkt ihrer Macht von der Friya-Ebene bis zu Noato erstreckte.
Im Gegensatz zu den einzelnen Stadtstaaten Sheragis wurde unter den Friya-Kham auch ein zusammenhängender Staatsapparat etabliert.

Untergang der Sheragi-Kham. Als in Y’lei, jenseits der Wüste, Verfall und Krieg einsetzte, versiegte mit dem Transit-Handel die Stütze der Sheragi-Kham.

Untergang der Friya-Kham. Die Friya-Kham konzentrierten sich nun endgültig auf den Handel innerhalb von Athalem und konnten ihr Reich so noch eine Weile halten. Sie fielen schließlich gegen neue aufstrebende Mächte in Athalem, welche sich das uralte Wissen der Magier zu Nutze machten, das die Kham nicht kannten.

Gruppierungen. Die Friya-Kham entwickelten eine viel größere Einheitlichkeit als die Sheragi-Kham, denn sie waren geographisch weniger verstreut und unterstanden einem einheitlichen Staatsapparat.
Die beiden Großgruppen blieben zwar (auch durch den Handel) stets in Kontakt und knüpfen an dieselben Traditionen an. Doch als die Friya-Kham sich Athalem zuwandten und die Sheragi-Kham ihren Wohlstand verloren, wuchs die Distanz zwischen den beiden Gruppen.
Bezeichnend ist, dass die Sheragi-Kham bis heute das Kamel als ihr Symbol sehen, während die Friya-Kham in den veränderten klimatischen Bedingungen dem Pferd - das sie als erste domestizierten und verbreiteten - Verehrung entgegen bringen.

Die Kham heute
West-Kham / Athalem-Kham (Minderheiten). Durch die geographische Ausdehnung der Friya-Kham sind die Nachfahren dieses Volkes bis heute als Minderheiten in Athalem: Manche bewahren einige Traditionen bei gleichzeitiger Anpassung an die Region; sie verdingen sich als Kunsthandwerker und weiterhin oft als Händler, durch ihr altes Wissen auch als Heiler oder Gelehrte. In den Unterschichten von Athalem leben eher wenige Kham; Familien aus diesem Milieu sind nach dem Zusammenbruch des Reiches oft in die Stammgebiete ihrer Vorfahren zurückgekehrt.
In den Athalem-Metropolen konnten einige Familien, die im Kham-Reich als Gouverneure oder Verwalter eingesetzt worden waren, ihren gehobenen Status bis heute verteidigen und stellen einen wichtigen Teil in der gebildeten herrschenden Elite dar (Beispiel: die Fürstentümer von Noato und Kayro’har).
Allgemein sind die Nachfahren der Kham zwar oft stolz und interessiert an ihrem Erbe, leben sie aber nur in geringem Ausmaß.
Ost-Kham / Sheragi- und Friya-Kham (Stammgebiete). Lebendig ist die Kultur der Kham in den traditionellen Stammgebieten im Osten geblieben: In Sheragi und in der Friya-Ebene, wo auf dem Lande oft auch noch nomadisch gelebt wird. Abseits der großen wirtschaftlichen und politischen Zentren fristen die Nachfahren der alten Kham dort jedoch meist ein Dasein in schlechten Lebensverhältnissen. Armut, Gesetzlosigkeit und Bandentum bestimmen den Alltag. Die Lebensbedingungen der Ost-Kham stehen also im krassen Gegensatz zu dem angesehenen Stand der Händler, Handwerker und Gelehrten der West-Kham.

Sprachen (Khami-Dialekte)

Alt-Khami stellt heute nur noch eine Wissenschaftssprache dar. Da jedoch viel des Kham-Wissens (auch von jenseits der Wüste) nur in dieser Sprache vorliegt, ist sie für Gelehrte weiterhin wichtig. Für die Kham selbst hat Alt-Khami auch für das Bewusstsein ihrer eigenen Tradition, Geschichte und die Einheit ihres weit verstreuten Volkes eine Bedeutung.

Das moderne Khami gibt es in Sheragi- und Friya-Ausprägung, die in ihren Standardformen gegenseitig verständlich sind. In der großen und dünn besiedelten Sheragi-Wüste allerdings gibt es eine Vielzahl von Dialekten, die teils nicht untereinander verständlich sind.

Die West-Kham, die als Minderheiten in Athalem leben, haben oftmals die Lokalsprache vollkommen übernommen.

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel
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