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OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - Druckversion

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Seiten: 1 2


OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - drakir - 21-01-2009

Von Licht und Schatten
vor 5247 Jahren

Protagonisten: Wolk, Anil, Félen
Ort: ~unbekannt~




Ich bin Anil, der im Licht wandelt. Meine Füße wandern da, wo mich die Götter meinen Weg finden lassen. Ich bin im Einklang mit allem Lebenden. Ich bin sein Bruder, sein Freund und sein Wächter. Auf ewig werde ich das Leben schützen.

Die Sonne stand im Zenith. Es war ein heißer Tag, in dem ansonsten verregneten Sommer. Dampfschwaden stiegen zwischen den Gräsern auf und hüllten Bäume und Sträucher in durchsichtige Schleier. Die Sonnenstrahlen spielten mit dem Nebel und brachten ihn zum Leuchten. Félen stand in einem Meer von sich öffnenden Blumen und genoss die Farbenpracht, die sich ihr offenbarte. Blüten in orange, meergrün, purpur und dem Blau der Tiefsee schienen sich zu ihr zu neigen, ihr zum Wohlgefallen. Sie streckte die Arme aus, drehte sich im Kreis und ließ sich in das tiefe saftige Gras der Ebene fallen. Sanft fingen sie die Pflanzen auf und umfingen sie weich. Félen schloss mit einem Lächeln ihre Augen. Tief atmete sie die feuchte Luft ein, die den Geruch von Erde mit sich brachte. Ein klingendes, glockengleiches Lachen drang an ihr Ohr.
„Wenn du dich jetzt schon so verausgabst, wirst du keine Freude mehr übrig haben, wenn wir an dem Ort sind, den ich dir zeigen will - und das wäre eine furchtbares Verbrechen!“ Félen konnte die Zufriedenheit über ihr Glück in der Stimme hören. Wie sanft und freundlich er doch war. Sie schlug die Augen auf. Neben ihr im Gras lag Anil, der Mann den sie liebte. Er war nicht kräftig gebaut und auch ansonsten sah er nicht besonders aus. Für einen Elben war er auf den ersten Blick unauffällig. Deswegen hatte es lange gedauert, bis er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Erst ein Blick in seine Augen, die von Innen strahlten und große Willenskraft zeigten, hatte, zusammen mit seiner melodischen Stimme, die wie keine andere für den Gesang geschaffen schien, ihr Interesse an ihm geweckt. Dafür war ihr Verlangen nach ihm, dann aber umso stärker gewesen. Es lag nun zehn Jahre zurück, für elbische Maßstäbe eine geringe Zeitspanne, als ihre Liebe entflammt war und doch war sie schon dermaßen gewachsen, ihre Wurzeln reichten so tief, dass sie ohne einander nicht mehr auskamen. Félen dreht sich rasch auf die Seite und lag nun halb auf Anils Brust. Sie konnte sein Herz im Einklang mit dem ihrigen spüren. Ihre blauen Augen sahen tief in seine dunklen rot durchzogenen. Eine ungewöhnliche Färbung, die sehr selten vorkam und als Omen für große Taten gesehen wurde. Langsam näherten sich ihre Lippen den seinen, kamen immer näher, gleich würden sie sich berühren und weich umschließen. Félen konnte schon die Gier nach ihrem Kuss in Anils Gesicht sehen, er konnte es kaum erwarten, sie in seine Arme zu schließen. Ihre Münder erreichten beinahe schon einander – da stütze sie sich kraftvoll auf seiner Brust auf, so dass sich ihm ein kleines Stöhnen entrang, und lief durch das Gras- und Blumenmeer lachend davon.
„Komm schon, mein Großer! Wenn du eine Belohnung haben willst, musst du sie dir erst verdienen.“
Félen hielt kurz an, drehte sich um und streckte verführerisch ihre Brust raus.
„Und glaube mir, bereuen wirst du es nicht, - wenn du dein Versprechen hältst, mir das Wunderbarste zu zeigen, was sich auf dieser Welt finden lässt.“
Sie zwinkerte Anil zu und lief weiter.
Anil hatte sich gerade erhoben und richtete seinen Waffengurt, aber dem Versprechen von Félens Worten konnte er nicht widerstehen. Er lief ihr so schnell er konnte nach. - Irgendwie schien es ihm unvernünftig noch mehr Zeit zu verlieren.

Sie waren lachend und sich den größten Teil der Zeit im Arm haltend weiter gezogen. Die Sonne schien nur für sie zu scheinen und die Vögel führten ihr Ballett am Himmel auf. Adler und Falken kreisten im sanftem Wind elegant über ihren Köpfen, schienen ihre persönliche Leibgarde zu sein.
Schmetterlinge umkreisten Félen und setzten sich auf ihre Schulter, hüllten sie so in ein leuchtendes, lebendes Kleid.
Nach geraumer Zeit erreichten sie den Saum eines kleinen Waldgebietes. Anil wies mit seinem Arm zwischen die alten, mächtigen Eichen.
„Dort drinnen ist es. Noch ein paar Schritte und ich werde dir, das Schönste zeigen, was deine Augen je erblickt haben. Komm, folge mir.“
Sie gingen in den Wald, dessen Boden von Laub und Moos bedeckt war. Eichhörnchen betrachteten sie neugierig, ließen aber von ihnen ab, da die Anwesenheit der beiden Elben ihnen keine Aussicht auf Futter brachte. Nach kurzer Zeit erreichten sie einen kleinen Flusslauf dessen Wasser silbrig glänzte, ihm folgten sie, bis Anil schließlich vor einer Wand aus Sträuchern stehen blieb. Er ergriff sanft Félens Oberarm, um auch sie zum Stehenbleiben zu bewegen.
„Warte!“ Sein Blick fing den ihren. „Bevor wir weitergehen möchte ich, dass du deine Stiefel ablegst und deine Augen schließt. Auf diesem Boden zu wandeln, reicht tiefer in dich hinab, wenn du die Erde, das Leben, das in ihr pulsiert, spüren kannst.“
Félen hörte die Wahrheit in seinen Worte. Ohne zu Widersprechen zog sie ihre weichen Lederstiefel aus. Anschließend schloss sie lächelnd ihre Augen.
Dann ließ sie sich von Anil weiterführen. Sie hörte wie sie durch die Sträucher gingen und dann spürte sie es. Eine Kraft erhob sich aus der Erde, glitt durch sie hindurch, ließ sie innerlich jubilieren, verließ sie wieder und verband sie mit ihrer Umgebung. Alles an diesem Ort konnte sie mit einem Mal spüren. Sie musste nicht die Augen öffnen, ihr Innerstes „sah“ ihn, wusste seine Schönheit wahrzunehmen. Ein Fluss aus Silber strömte durch sie hindurch, die Vögel nahm sie in ihrem wahren Gefieder war. Amseln trugen statt des schwarzen, das bunte Gefieder ihre Träume, Spechte stolzierten im prunkvollen Gold und die frechen Rotkehlchen waren gerade eben mit den Farben des Regenbogens zufrieden. Eine kleiner See in den sich schäumend ein Wasserfall ergoss lag vor ihr. Die Energie aller Lebewesen und der Erde floss in sie und ließ sie sehen.
Nach einiger Zeit öffnete Félen ihre Augen. Der See glitzerte tatsächlich silbern im Licht der Sonne und das Gezwitscher der Vögel klang lieblich in ihren Ohren. Frieden lag über diesem Platz. Selbst das Spinnennetz, das sich vor dem Wasserfall spannte und in dessen Fäden kleine Wassertropfen glänzten, war kein Zeichen des Verfalls, sondern symbolisierte das Leben. Mit glänzenden Augen drehte sie sich zu Anil. Ihre Arme schlossen sich um seine Hüfte. Mit ihrem Kopf an seiner Brust, begann sie zu sprechen.
„Es ist wunderbar. Ich ...ich kann alles spüren, jedes noch so kleine Geschöpf, ich spüre ihren Frieden an diesem Ort. Es ist unglaublich. Wie heißt er? Ich möchte seinen Namen wissen, damit ich ihn immer im Herzen tragen kann.“ Sie hob ihren Kopf und blickte in sein Gesicht.
„Wir haben noch keinen Namen für ihn.“ Anil sah sie liebevoll an. „Ich möchte, dass du ihm einen gibst. Das ist mein Geschenk für Dich.“
Félen wich mit kraus gezogener Stirn zurück.
„Er hat noch keinen Namen? - Aber wieso nicht? Die Ältesten wissen doch bestimmt von ihm. Sie müssen ihn doch spüren können. Etwas stimmt nicht. Sag es mir.“
„Nichts. Es ist alles, in Ordnung. Keine Ahnung warum sie ihn nicht spüren konnten.“ Aber Félen ließ sich nicht beirren. Anils Stimme war höher geworden, während er sprach, wie sie es immer tat, wenn er etwas verbergen wollte. Dazu wechselte er unruhig von einem Fuß auf den anderen. Sie ließ ihn los und machte einen Schritt zurück. Ein ärgerlicher Unterton schlich sich in ihre Stimme.
„Anil, du sagst mir sofort, was nicht stimmt, oder du kannst deine Belohnung für die nächsten Monate vergessen!“
Anil wand sich unter ihrem unnachgiebigen Blick. Bevor er antwortete, schluckte er.
„Also gut. Wir haben keinen Namen für ihn, weil... weil dies ein Heiligtum der Wolks ist. Er ist eigentlich für uns verboten,...“ Er hob beschwichtigend die Arme, als sich dunkle Zornesfalten auf Félens Stirn abzeichneten, „aber als ich durch Zufall gestern auf ihn gestoßen bin, ist ja auch nichts passiert. Er ist so wunderbar. Ich wollte dir seine Schönheit zeigen. Solch eine Schönheit sollte uns nicht vorenthalten bleiben. Vor allem nicht dir. Außerdem... bleiben wir ja auch nicht lange. Was sollen die Wolks schon dagegen haben! Sie... Sie sind doch so naturverbunden, da können sie doch nicht wollen, solch ein Wunder zu verbergen.“ Er geriet immer mehr ins Stocken, denn je weiter er redete, desto düsterer wurden die Gesichtszüge seiner Liebsten, ihre Wangen wurden tiefrot und glühend heiß, aber leider nicht, weil er ihr honigsüße Worte ins Ohr flüsterte.
„Wie konntest du es wagen mich hierher zu bringen!“ Das Brüllen eines Bären war nun im Vergleich zu Félen ein Flüstern. „Du weißt, wie empfindlich die Wolks in Bezug auf ihre heiligen Stätten sind. Du bringst uns in Gefahr. Du bringst mich in Gefahr, dabei sagst du, du liebst mich. Ohne Erlaubnis darf niemand einen solchen Ort betreten, meinst du diese Regeln wären aus Spaß aufgestellt worden. Hast du...“
Anil hielt ihr den Mund zu. Zuerst wehrte sie sich dagegen, versuchte in seine Hand zu beißen, aber als sie den Schatten der Furcht in seinen Augen sah, ließ sie davon ab. Félen verschränkte die Arme vor der Brust und atmete schnell ein und aus, ihr Herz hämmerte noch immer vor Wut gegen ihre Brust.
„Psst, ich habe etwas gehört - und das war kein Tier!“
Anil sah sich hektisch um, musterte die Baumwipfel. Seine Augen irrten suchend über jeden Zweig, jeden Strauch. Das Zittern in seiner Stimme konnte Félen nicht ignorieren, der Zorn verließ ihre Züge und wurde durch Unsicherheit ersetzt.
„Anil, was ist...“
Er drehte sich ruckartig wieder zu ihr um. Zischend fuhr er sie an.
„Sei still, wir sind nicht allein!“ Langsam zog Anil sein Schwert, die Klinge glänzte in der Sonne und spiegelte die Wasseroberfläche des Sees. Vorsichtig setzte er seine Schritte und drehte sich im Kreis. Aufmerksam suchend. Doch er konnte nichts entdecken, nicht der kleinste Hinweis auf Gefahr war zu sehen. Mit der linken Hand griff er zu seiner Hüfte und zog seinen Jagddolch. Mit einem Flüstern reichte er ihn, ohne seinen Blick von den Bäumen abzuwenden, Félen.
„Hier! Nimm! Und dann gehe rüber zum Wasserfall. Sorge dafür, dass die Felswand in deinem Rücken ist, damit sich niemand von hinten an dich heranschleichen kann!“ Sie zögerte. Sie wollte nicht von Anils Seite weichen. „Geh schon! Du stehst mir nur im Weg, wenn du hier bleibst.“ Anil gab ihr einen Schubser und endlich setzte sie sich in Bewegung. Eiligen Schrittes ging sie zu der Felswand und presste sich an den kalten, rauhen Stein. Kühl lag er an ihrer Haut. Normalerweise wäre es angenehm gewesen, aber nun kam es ihr vor, die Kälte des Todes kröche in sie.
Anil stand jetzt in der Mitte der Lichtung, drehte sich im Kreis, wechselte immer wieder seine Position, seine Augen huschten über die Umgebung. Die Vögel hatten aufgehört zu singen, Stille machte sich breit, verschluckte jeden möglichen Laut.
Félens Herz hämmerte gegen ihre Brust. Eine Träne stahl sich in ihren Augenwinkel, sie strich sie mit dem Ärmel fort. Gebannt starrte sie auf die Lichtung. Die behaarte Hand die sich aus dem nassen Vorhang schob, bemerkte sie nicht, bis sie sich um ihren Hals legte und ihr mit einem Knacken das Genick brach.

Ein hässliches Knirschen durchbrach die unnatürliche Stille und übertönte das Rauschen des Wassers. Sofort fuhr Anil herum.
Er konnte gerade noch sehen, wie sich eine Hand hinter den Wasserfall zurückzog. Félen sank wie eine erschlaffte Marionette zu Boden, das Licht des Lebens war aus ihren Augen gewichen.
„Nein! Félen!“ Langgezogen, voll Schmerz schrie Anil ihren Namen. In diesem Moment starb jegliches Gefühl in ihm. Sein Herz war ihm herausgerissen worden und eine Wunde klaffte in seiner Brust, die sich niemals schließen würde.
Der nasse Vorhang teilte sich vor ihm, zum Vorschein kam eine etwa elbengroße Gestalt, die Anil aber an Muskeln und Masse übertraf. Sie war stark behaart und auf ihren Schultern ruhte ein Kopf dem eines Wolfes gleich. Tätowierungen, verschlungene Zeichnungen, waren in ihrem Gesicht zu sehen und in ihrer rechten Hand ruhte ein kurzes Messer, so scharf, das es das Licht selbst zu spalten schien. Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf.
Der Wolk legte seinen Kopf schief und betrachtete Anil aus seinen undurchdringlichen schwarzen Augen.
„Mörder! Tier! Du hast sie getötet. Du hast meine Liebe getötet. Komm und hol mich. Hol dir meinen Hass!“ Anils Wut kannte keine Grenzen, als er jetzt den Mörder seiner Félen sah. Donnergrollen schien seine Stimme zu begleiten, war sie einst melodisch gewesen, verzerrte sie der Hass nun zu etwas dunklem, kreischendem.
Der Wolk betrachtete ihn weiterhin ruhig. Dann nickte er, warf seine Klinge beiseite und stieß ein lautes Heulen aus.
Anil verstand. „So willst du es also. Ein Zweikampf mit bloßen Händen. Soll mir Recht sein.“ Er warf sein Schwert in das Gras. „Jetzt komm endlich. Setzen wir dem allem ein Ende!“
Anil stürmte vor und warf sich blind auf seinen Feind. Zwei Schritt bevor er den Wolk erreichte, sprang er in die Luft. Er wollte ihm einen gewaltigen Tritt verpassen, doch sein Gegner war nicht mehr da. Anil spürte eine Hand an seinem Rücken, die ihm Schwung gab und im nächsten Moment krachte er gegen die Felswand. Schmerz raste durch seinen Körper, wurde aber von dem tief in ihm überdeckt. Außer der klaffenden Wunde in seinem Herzen konnte er nichts mehr fühlen. Ein Arm legte sich um seinen Hals, sofort langte er nach oben, griff in den Arm und mit Schwung brachte er ihn nach unten. Sein Hals war wieder frei und Anil zog seinen Kopf durch die entstandene Lücke nach hinten heraus. Er trat in den Rücken des Wolks, ergriff den Arm, der sich um ihn gelegt hatte und verdrehte ihn so, dass der Kämpfer keine Möglichkeit mehr hatte ihn zu benutzen. Dann trat Anil ihm von hinten ins rechte Knie. Der Wolk sank darauf herab. Anil ergriff sofort die Gelegenheit. Seine Hände legten sich um Hinterkopf und Kiefer und mit einem Ruck brach er dem Wolk ebenfalls das Genick, so wie dieser es seiner Félen angetan hatte.
Noch in der Bewegung, während sein Feind fiel, wandte sich Anil um.
Mit unsicheren Schritten ging er zu der am Boden liegenden Félen und kniete sich neben ihr nieder. Sanft strich er über ihr bronzenes Haar, schloss ihre Augen – für immer. Tränen stiegen in seine, denen er freien Lauf ließ. Er versank in der Trauer um die einzige Person, die er je geliebt hatte.
Erst Stunden später kam er wieder zu sich. Die Nacht war hereingebrochen und der Mond stand, sein fahles Licht spendend, hoch am Himmel. Anil raffte sich auf und suchte sein Schwert. Als er es fand, umfing seine Hand fest den Griff, grimmig sah er sich um. Dann steckte er es weg und ging wieder zu Félen. Ganz sacht hob er sie vom Boden. Leicht war sie. Die Last der Welt lag nicht mehr auf ihren Schultern, aber umso mehr auf seinen.
Liebe war nur noch ein ungekanntes Wort, ein totes Gefühl in ihm. Zusammen mit Félen niedergestreckt. Leere, Hass und Trauer herrschten nun, wo einst Mitleid und Barmherzigkeit gewohnt hatten.
Anil ging zum Rand der Lichtung, doch bevor er sie verließ, wandte er sich an die umgebenden Bäume und Sträucher, an alle Lebewesen, die ihn hören konnten.Ruhig und bestimmt, denn Kälte umfing nun sein Herz.
„All die Jahre habe ich die Natur geachtet, ihre Gesetze, habe sie immer geschützt. Doch es ist vorbei, nicht länger werde ich es tun.
Die Finsternis soll mein Zeuge und fortan mein Verbündeter sein! Ich werde meinen Namen ablegen, denn er hielt mich zurück zu tun, was schon längst hätte getan werden müssen. Fortan werde ich nicht mehr Anil genannt, mein Name sei Duri’el ird òrâ. Merkt ihn auch gut! Ihr werdet vor ihm erzittern! Ihr seid Tiere und wie Tiere werde ich euch jagen.“ Sein Stimme gewann an Hass und Lautstärke.
„Hört ihr! Wolks! Ich werde nicht ruhen, bis ich den letzten von euch getötet habe!“
Der Elb, bisher als Anil bekannt, wartete. Aber nichts, kein Blatt rührte sich, kein Laut war zu hören. Er schloss die Augen und atmete tief durch, bevor er den Ort seines Unglücks verließ.

Ich bin Duri’el ird òrâ, der Dunkle. Mein Pfad ist der Pfad der Vergeltung. Ich werde sie finden, demütigen und vernichten. Was auf meinem Weg steht, wird sterben. Tod den Tieren! Tod allen Wolks!


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - Adsartha - 04-02-2009

Hallo drakir,
also die erste Geschichte zu Athalem und dann auch noch zu einem Thema, dass mich besonders tangiert, da ich ja den Charakter Duri’el ird òrâ als Anführer der abtrünnigen Elben in Blutmond eingeführt habe. Wundere dich also nicht, dass ich heute besonders kritisch schau.

Zitat:Ich bin Anil, der im Licht wandelt. Meine Füße wandern da, wo mich die Götter meinen Weg finden lassen. Ich bin im Einklang mit allem Lebenden. Ich bin sein Bruder, sein Freund und sein Wächter. Auf ewig werde ich das Leben schützen.
- Es tut mir leid, aber nachdem ich das gelesen hab, war ich schon etwas negativ auf die Geschichte eingestellt. Du kannst doch gut schreiben, warum dann dieses klischeehafte Bild des Naturumarmers am Anfang. Da kommt es mir fast hoch. Icon_nosmile

Zitat:Die Sonne stand im Zenith. Es war ein heißer Tag, in dem ansonsten verregneten Sommer.
- Zenit.
- Aber eigentlich hätt ich diese Sätze rausgenommen und mit den nächsten angefangen. Das wirkt stimmungsvoller und nicht so gewöhnlich.

Zitat:Sie streckte die Arme aus, drehte sich im Kreis und ließ sich in das tiefe saftige Gras der Heide fallen.
- Hier musste ich das erste Mal herzhaft lachen. Du erwähnst Bäume, Sträucher, also sehe ich einen dichten, grünen Wald, doch nun die Heide.
Eine Heide ist ein kärgliches Gebiet, das durch übermäßige Begrasung durch Scahfe entstanden ist. Da wächst nichts höher als kniehöhe, außer die Bewirtschaftung wird extensiviert, dann gibt es auch höhere Sträucher und Kiefern. Nichts davon passt zu dem Bild, dass du in den Sätzen davor gezeichnet hast.
Wiki -Artikel zur Heidelandschaft

Zitat:Sanft fingen sie die Pflanzen auf und umfingen sie weich.

- Hm, ja, Wiki sagt Wacholder und Heidekrautgewächse, beides nicht sehr weich.

Zitat:Ein klingendes, glockengleiches Lachen drang an ihr Ohr.
- Das hab ich schon so oft gelesen, okay, hier hier kommt es von einem Mann, darum ist es dann mal etwas anderes.

Zitat:„Wenn du dich jetzt schon so verausgabst, wirst du keine Freude mehr übrig haben, wenn wir an dem Ort sind, den ich dir zeigen will - und das wäre eine furchtbares Verbrechen!“
- Es wäre ein furchtbares Verbrechen. Allerdings frage ich mich, wie man keine Freude mehr überhaben kann. Energie kann man verausgaben, aber Freude, nein.

Zitat:Félen konnte die Zufriedenheit über ihr Glück in der Stimme hören.
- Den Satz hab ich erst beim dritten Lesen verstanden. Zum einen find ich ihn umständlich, und zum anderen verstehe ich nicht, warum er zufrieden sein sollt, wenn er doch eben noch meinte, sie solle sich nicht so verausgaben.

Zitat:Sie schlug die Augen auf. Neben ihr im Gras lag Anil, der Mann den sie liebte.
- Kein Fehler hier, doch eine passende Stelle für eine Frage. Die kursive Einleitung beschäftigt sich mit Anil, die ganze Geschichte handelt eigentlich von Anil und seiner Wandlung, warum steht dann Felen im Vordergrund und nicht er?

Zitat:Deswegen hatte es lange gedauert, bis er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte.
- hatte auf sich ziehen können - ist ja schon ne Weile her.

Zitat:Erst ein Blick in seine Augen, die von Innen strahlten und große Willenskraft zeigten, hatte, zusammen mit seiner melodischen Stimme, die wie keine andere für den Gesang geschaffen schien, ihr Interesse an ihm geweckt.
- Hm, wie kam es denn dazu, dass sie sich in die Augen geschaut haben? Dazu muss man sich ja schon sehr nahe kommen.

Zitat:Es lag nun zehn Jahre zurück, für elbische Maßstäbe eine geringe Zeitspanne, als ihre Liebe entflammt war und doch war sie schon dermaßen gewachsen, ihre Wurzeln reichten so tief, dass sie ohne einander nicht mehr auskamen.
- Dieser Satz ist völlig durcheinander geraten. Da würden ein paar Punkte oder Ähnliches gut tun.

Zitat:Félen dreht sich rasch auf die Seite und lag nun halb auf Anils Brust. Sie konnte sein Herz im Einklang mit dem ihrigen spüren. Ihre blauen Augen sahen tief in seine dunklen rot durchzogenen.
- Das würde ich auch schöner formulieren. Sind die Augen nun dunkelrot oder dunkel mit roten Sprenkeln? Was ist eigentlich dunkel? Dunkelbraun, Dunkelgrün??
- Ach so, hab ich schon gesagt, dass diese Stelle total nach einem schnulzigen Liebesroman klingt. Mrgreen

Zitat:Langsam näherten sich ihre Lippen den seinen, kamen immer näher, gleich würden sie sich berühren und weich umschließen.
- Das könnte voll im neuen Julia-Roman stehen. Mrgreen

Zitat:Ihre Münder erreichten beinahe schon einander – da stütze sie sich kraftvoll auf seiner Brust auf, so dass sich ihm ein kleines Stöhnen entrang, und lief durch das Gras- und Blumenmeer lachend davon.
- Zum ersten Teil - die brauchen aber lange. Mann oh Mann.
- Zum zweiten Teil - wie wärs wenn sie zwischendurch noch aufspringen würde. Icon_wink

Zitat:„Komm schon, mein Großer! Wenn du eine Belohnung haben willst, musst du sie dir erst verdienen.“
- Mein Großer?! :icon_gucker: So red ich meinen Bruder an oder meinen besten Freund, aber doch nicht meine große Liebe!

Zitat:Félen hielt kurz an, drehte sich um und streckte verführerisch ihre Brust raus.
- Ah ja. Wie das geht würd ich gern mal wissen. Ne verführerische Pose ist okay, doch die Brust ausstrecken, nope. Außer sie trägt nen aufreizendes Kleid mit einem tief ausgeschnittenen Dekolleté, so dass der Busen betont und hochgepresst wird.

Zitat:Anil hatte sich gerade aufgerichtet und richtete seinen Waffengurt, aber dem Versprechen von Félens Worten konnte er nicht widerstehen.
- Hier hast du eine Dopplung.
Anil hatte sich gerade aufgerichtet und war dabei seine Gewänder zu ordnen,
aber dem (...)


Zitat:Er lief ihr so schnell er konnte nach. - Irgendwie schien es ihm unvernünftig noch mehr Zeit zu verlieren.
- Komma nach unvernünftig, doch warum hier und auch schon vorher die Gedankenstriche. Die wollen für mich nicht so recht passen.

Zitat:Die Sonne schien nur für sie zu scheinen und die Vögel führten ihr Ballett am Himmel auf.
- Auch hier doppelst du.
Ach, dieser Kitsch. Balletttanzende Vögel. Icon_ugly

Zitat:Schmetterlinge umkreisten Félen und setzten sich auf ihre Schulter, hüllten sie so in ein leuchtendes, lebendes Kleid.
- Das wird ja immer schlimmer.
- Das "umkreisten" doppelt sich übrigens mit dem kreisen der Adler aus dem satz davor.

Zitat:Anil wies mit seinem Arm zwischen die alten, mächtigen Eichen.

- nach "Arm" ist ein LZ zu viel.

Zitat:„Dort drinnen ist es. Noch ein paar Schritte und ich werde dir, das Schönste zeigen, was deine Augen je erblickt haben.

- werde dir das ...., das ...

Zitat:Komm, folge mir.“
- Komm, folge mir!

Zitat:Eichhörnchen betrachteten sie neugierig, ließen aber von ihnen ab, da die Anwesenheit der beiden Elben ihnen keine Aussicht auf Futter brachte.
- Die Anwesenheit von wem anders also schon?

Zitat:Nach kurzer Zeit erreichten sie einen kleinen Flusslauf dessen Wasser silbrig glänzte, ihm folgten sie, bis Anil schließlich vor einer Wand aus Sträuchern stehen blieb.

- Flusslauf, dessen ... Punkt. Ihm folgten sie ...

Zitat:„Bevor wir weitergehen möchte ich, dass du deine Stiefel ablegst und deine Augen schließt.
- weitergehen, möchte

Zitat:Félen hörte die Wahrheit in seinen Worte. Ohne zu Widersprechen zog sie ihre weichen Lederstiefel aus. Anschließend schloss sie lächelnd ihre Augen.
- Warum trägt sie als alles liebende Elbin überhupt Stiefel? Mrgreen

Zitat:Sie hörte wie sie durch die Sträucher gingen und dann spürte sie es.

- Wenn sie durch Sträucher gehen, hört sie das nicht nur, sie merkt das auch mehr als deutlich. Icon_wink

Zitat:Amseln trugen statt des schwarzen, das bunte Gefieder ihre Träume, Spechte stolzierten im prunkvollen Gold und die frechen Rotkehlchen waren gerade eben mit den Farben des Regenbogens zufrieden.

- ihrer Träume
- Wieso "gerade eben zufrieden"? Sind die andern unzufrieden? Haben sie sich das alles ausgesucht.

Zitat: Die Energie aller Lebewesen und der Erde floss in sie und ließ sie sehen.
- Hast du bereits erwähnt, kann also weg.

Zitat:Der See glitzerte tatsächlich silbern im Licht der Sonne und das Gezwitscher der Vögel klang lieblich in ihren Ohren.
- Der Fluss hat auch schon silbrig geglitzert.

Zitat:Frieden lag über diesem Platz. Selbst das Spinnennetz, das sich vor dem Wasserfall spannte und in dessen Fäden kleine Wassertropfen glänzten, war kein Zeichen des Verfalls, sondern symbolisierte das Leben.
- Warum sollte ein Spinnennetz denn auch bitte ein Zeichen des Verfalls sein? Spinnen sind in jedem Biotop zu finden. Sie erhalten das Gleichgewicht der Natur!

Zitat:„Es ist wunderbar. Ich ...ich kann alles spüren, jedes noch so kleine Geschöpf, ich spüre ihren Frieden an diesem Ort. Es ist unglaublich.
- Ich verstehe nicht, warum dieser Frieden so etwas Besonderes ist. Die Elben leben doch in Wäldern, erhalten und beschützen sie. Da dürfte Frieden das alltäglichste sein, bei ihrem Streben nach Gleichgewicht.

Zitat:„Wir, die Elben, haben noch keinen Namen für ihn.“

- Ja, wenn sie auch Elbin ist, müsste sie das wissen. So würd meiner Ansicht nach auch keiner reden. Würd das streichen und gleich mit dem Teil danach anfangen.

Zitat:„Nichts. Es ist alles, in Ordnung.

- Es ist alles in Ordnung.

Zitat:Keine Ahnung warum sie ihn nicht spüren konnten.
- Das ist mit zu umgangssprachlich. Elben reden ja meinst akzentuiert.

Zitat:“ Aber Félen ließ sich nicht beirren. Anils Stimme war höher geworden, während er sprach, wie sie es immer tat, wenn er etwas verbergen wollte. Dazu wechselte er unruhig von einem Fuß auf den anderen.
- Was für ein schlechter Lügner. Das mit den Füßen würd ich streichen.

Zitat:Anil wand sich unter ihrem unnachgiebigen Blick. Bevor er antwortete, schluckte er.
- Was für ein Schwächling. Sorry, aber so kommt das bei mir an.

Zitat:„Also gut. Wir haben keinen Namen für ihn, weil... weil dies ein Heiligtum der Wolks ist. Er ist eigentlich für uns verboten,...“
- Leerzeichen vor und nach den Auslassungspunkten.

Zitat:Er hob beschwichtigend die Arme, als sich dunkle Zornesfalten auf Félens Stirn abzeichneten, „aber als ich durch Zufall gestern auf ihn gestoßen bin, ist ja auch nichts passiert. Er ist so wunderbar. Ich wollte dir seine Schönheit zeigen. Solch eine Schönheit sollte uns nicht vorenthalten bleiben. Vor allem nicht dir.

- Verboten? Warum?
- Wenn es ein Heiligtum der Wolks ist, warum sollen dann die Elben ihm einen Namen geben?

Zitat:Außerdem... bleiben wir ja auch nicht lange.
- LZ um die Auslassungspunkte.

Zitat:Was sollen die Wolks schon dagegen haben! Sie... Sie sind doch so naturverbunden, da können sie doch nicht wollen, solch ein Wunder zu verbergen.“

- Auch hier.
- Was ... dagegen haben? ... naturverbunden, da können sie solch ein Wunder nicht verbergen wollen.

Zitat:„Wie konntest du es wagen mich hierher zu bringen!“ Das Brüllen eines Bären war nun im Vergleich zu Félen ein Flüstern.
- wagen, mich ?!
- Das Brüllen eines Bären war nicht mehr als ein Flüstern im Verlgeich zu Felens Stimme.
- Aber erstaunlich, dass sie als gediegene Elbin da so rumbrüllt, noch dazu auf dieser ach so friedlichen Lichtung und mit den Wolks in der Nähe.

Zitat:„Du weißt, wie empfindlich die Wolks in Bezug auf ihre heiligen Stätten sind. Du bringst uns in Gefahr. Du bringst mich in Gefahr, dabei sagst du, du liebst mich.
- Und sie steht immer noch da und schreit. Klar.

Zitat:Ohne Erlaubnis darf niemand einen solchen Ort betreten, meinst du diese Regeln wären aus Spaß aufgestellt worden.

- betreten Punkt Meinst du, diese Regeln ...?

Zitat:Hast du...“
- LZ vor die Auslassungspunkte.

Zitat:Anil hielt ihr den Mund zu. Zuerst wehrte sie sich dagegen, versuchte in seine Hand zu beißen, aber als sie den Schatten der Furcht in seinen Augen sah, ließ sie davon ab.
- versuchte, in

Zitat:Félen verschränkte die Arme vor der Brust und atmete schnell ein und aus, ihr Herz hämmerte noch immer vor Wut gegen ihre Brust.
- Sie sieht die Furcht, verschränkt aber die Arme? Das ist doch ein Zeichen von Abwehr, auf Distanz gehen.

Zitat:„Psst, ich habe etwas gehört - und das war kein Vogel oder Tier!“
- *lol* Vögel sind also keine Tiere? Streich den Teil, bitte, denn der Anfang reicht völlig, wirkt auch alleine viel eindringlicher.

Zitat:Anil sah sich hektisch um, musterte die Baumwipfel.

- Er mustert wohl nicht die Wipfel, sondern sucht die Umgebung ab. Icon_wink

Zitat:Seine Augen irrten suchend über jeden Zweig, jeden Strauch.
- So, wie hier.

Zitat:„Anil, was ist...“
- "Anil, was ist ...?"
- Wie kann man nur so dumm sein?

Zitat:Langsam zog Anil sein Schwert, die Klinge glänzte in der Sonne und spiegelte die Wasseroberfläche des Sees.

- Ich glaub, du hast jetzt genug Beschreibungen drin. Es wird Zeit für Spannung, darum weg mit diesem Teilsatz.

Zitat:Vorsichtig setzte er seine Schritte und drehte sich im Kreis.

- Dreht er sich nun im Kreis oder setzt er Schritte?

Zitat:Mit der linken Hand griff er zu seiner Hüfte und zog seinen Jagddolch.
- griff er an seine Hüfte

Zitat:Mit einem Flüstern reichte er ihn, ohne seinen Blick von den Bäumen abzuwenden, Félen.
- Sätze bitte nicht so zwerstückeln.
... reichte er ihn Felén, ohne ...

Zitat:„Hier! Nimm!

- Hier, nimm!

Zitat:Und dann gehe rüber zum Wasserfall. Sorge dafür, dass die Felswand in deinem Rücken ist, damit sich niemand von hinten an dich heranschleichen kann!“

- Und dann geh rüber ... Sorg ...

Zitat:Sie zögerte. Sie wollte nicht von Anils Seite weichen.
- Hm, dumm und schwer von Begriff.

Zitat:Anil stand jetzt in der Mitte der Lichtung, drehte sich im Kreis, wechselte immer wieder seine Position, seine Augen huschten über die Umgebung.
- Hier wieder, dreht er sich oder wechselt er die Position? Das sind zwei verschiedene Sachen.

Zitat:Die Vögel hatten aufgehört zu singen, Stille machte sich breit, verschluckte jeden möglichen Laut.
- Hm, Vögel hören auf zu singen, wenn sie beunruhigt sind. Da die Wolks dort wohl üblich sind, brauchen sie also auch nicht beunruhigt sein.
- Wie lang stehen die da eigentlich? Wie wärs mal mit Flucht?

Zitat:Félens Herz hämmerte gegen ihre Brust. Eine Träne stahl sich in ihren Augenwinkel, sie strich sie mit dem Ärmel fort.
- Warum weint sie denn jetzt?

Zitat:Die behaarte Hand die sich aus dem nassen Vorhang schob, bemerkte sie nicht, bis sie sich um ihren Hals legte und ihr mit einem Knacken das Genick brach.
- Wo kommt jetzt das Wasser her? Sie steht doch mit dem Rücken zum ach so kalten Felsen. Nirgendwo ein Wasserfall da.

Zitat:Ein hässliches Knirschen durchbrach die unnatürliche Stille und übertönte das Rauschen des Wassers. Sofort fuhr Anil herum.
- So laut knirscht kein Genick!
- Ist es nicht eigentlich auch eine Entweihung des Heiligtums, wenn der Wolk dort die Frau tötet?? Und ich dachte, sie wären zivilisiert, die Wolks. Icon_confused

Zitat:Er konnte gerade noch sehen, wie sich eine Hand hinter den Wasserfall zurückzog. Félen sank wie eine erschlaffte Marionette zu Boden, das Licht des Lebens war aus ihren Augen gewichen.
- Was für ein Pathos. Icon_nosmile
Und er, was macht er? Hinrennen, den Angreifer suchen?

Zitat:„Nein! Félen!“ Langgezogen, voll Schmerz schrie Anil ihren Namen. In diesem Moment starb jegliches Gefühl in ihm. Sein Herz war ihm herausgerissen worden und eine Wunde klaffte in seiner Brust, die sich niemals schließen würde.
- Boah, das ist jetzt nicht dein Ernst. Eine ewiglange Hinleitung und dann alles an Gefühl in diesen drei Sätzen zusmmengeklatscht.

Zitat:Der nasse Vorhang teilte sich vor ihm, zum Vorschein kam eine etwa elbengroße Gestalt, die Anil aber an Muskeln und Masse übertraf. Sie war stark behaart und auf ihren Schultern ruhte ein Kopf dem eines Wolfes gleich. Tätowierungen, verschlungene Zeichnungen, waren in ihrem Gesicht zu sehen und in ihrer rechten Hand ruhte ein kurzes Messer, so scharf, das es das Licht selbst zu spalten schien. Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf.
- Ach, nein wirklich!
- Der lilane Teil liest sich wie ein Lexikoneintrag - genauso langweilig.

Zitat:„Mörder! Tier! Du hast sie getötet. Du hast meine Liebe getötet. Komm und hol mich. Hol dir meinen Hass!“

- -_-

Zitat:Anils Wut kannte keine Grenzen, als er jetzt den Mörder seiner Félen sah.
- seiner Felen?

Zitat:Donnergrollen schien seine Stimme zu begleiten, war sie einst melodisch gewesen, verzerrte sie der Hass nun zu etwas dunklem, kreischendem.
- Dunklem, Kreischendem

Zitat:„So willst du es also. Ein Zweikampf mit bloßen Händen. Soll mir Recht sein.“ Er warf sein Schwert in das Gras. „Jetzt komm endlich. Setzen wir dem allem ein Ende!“
- dem allem? Was ist denn dem allen?
- Ach, und warum wird die Frau einfach hinterrücks gekillt und er kriegt nen Zweikampf. Why?

Zitat:Sein Hals war wieder frei und Anil zog seinen Kopf durch die entstandene Lücke nach hinten heraus. Er trat in den Rücken des Wolks, ergriff den Arm, der sich um ihn gelegt hatte und verdrehte ihn so, dass der Kämpfer keine Möglichkeit mehr hatte ihn zu benutzen.
- Die Bewegung versteh ich nicht.

Zitat:Dann trat Anil ihm von hinten ins rechte Knie. Der Wolk sank darauf herab. Anil ergriff sofort die Gelegenheit. Seine Hände legten sich um Hinterkopf und Kiefer und mit einem Ruck brach er dem Wolk ebenfalls das Genick, so wie dieser es seiner Félen angetan hatte.
- schon wieder seiner Felen.
- Und was für ein Schwächling ist bitte der Wolk? Das war ja ein Witz von Kampf.

Zitat:Erst Stunden später kam er wieder zu sich.

- Und da kommt kein anderer Wolk vorbei?

Zitat:Als er es fand, umfing seine Hand fest den Griff, grimmig sah er sich um.
- ... Griff. Grimmig ...

Zitat:Die Last der Welt lag nicht mehr auf ihren Schultern, aber umso mehr auf seinen.
- Tat sie das? Warum? Das hast du vorher nie erwähnt.

Zitat:Ruhig und bestimmt, denn Kälte umfing nun sein Herz.
- vor "Ruhig" fehlt ein LZ

Zitat:„All die Jahre habe ich die Natur geachtet, ihre Gesetze, habe sie immer geschützt. Doch es ist vorbei, nicht länger werde ich es tun.
Die Finsternis soll mein Zeuge und fortan mein Verbündeter sein! Ich werde meinen Namen ablegen, denn er hielt mich zurück zu tun, was schon längst hätte getan werden müssen.

- Wie hat ihn denn sein Name zurückgehalten?? Und was hat ihm denn die Natur getan?

Zitat:Fortan werde ich nicht mehr Anil genannt, mein Name sei Duri’el ird òrâ. Merkt ihn auch gut! Ihr werdet vor ihm erzittern! Ihr seid Tiere und wie Tiere werde ich euch jagen.“ Sein Stimme gewann an Hass und Lautstärke.
„Hört ihr! Wolks! Ich werde nicht ruhen, bis ich den letzten von euch getötet habe!“
- Wären da wirklich Wolks hätten die ihn schon längst angegriffen.

Zitat:Ich bin Duri’el ird òrâ, der Dunkle. Mein Pfad ist der Pfad der Vergeltung. Ich werde sie finden, demütigen und vernichten. Was auf meinem Weg steht, wird sterben. Tod den Tieren! Tod allen Wolks!
- Hier gilt dasselbe wie am Anfang. Das wirkt unglaublich aufgesetzt, nach Effekt heischend. Mein Rat, weg damit!

So, das war also deine Variante, wie der Anführer der Duredhel entstanden ist. Um ehrlich zu sein, ich bin enttäusch. Sehr sogar. Diese Geschichte strotzt vor Klischees, wie eine unfähige aber naturverliebte Elbin, allerschlimmsten Kitsch und kleinen bis großen Logikfehlern. Fast so, als hätte sie ein Anfäger geschrieben, sorry.

Das Lexikon sagt:
Zitat:vor etwa 5400 Jahren: Zum ersten Mal werden Zwerge in den Schriften und Aufzeichnungen erwähnt. Elben und Wolks befrieden sich und tauschen ihr Wissen um die Natur und ihre Geheimnisse aus.

vor etwa 5213 Jahren: Die Dúredhel spalten sich vom Volk der Elben ab und beginnen die Grabmäler und Religionsstätten der Wolks zu schänden.
- Deine Geschichte spielt vor 5213, was bedeutet, dass zwischen den Völkern Frieden herrscht. Zudem sollen die Wolks zivilisiert sein. Also warum reden die nicht, gehen zu dem Rat der Elben um sich zu beschweren, sondern killen die Frau??? Das hat für mich nichts mit Frieden oder Zivilisation zu tun, das ist rohe Primitivität!

Dann dieser Pathos von Anil, da stirbt seine Frau und Bumm ist er der hasszerfressende Böse - Sorry, das klappt nie!

Die Spannug fehlt überall. Zuerst machst du diese kitschüberladene Einleitung, der schon fast an Schundromane erinnern, dann verhält sich Felen total dumm, und am Ende ist nicht mal der Kampf mit dem Wolk eine Herausforderung.

Mein Fazit: Enttäuschend, sowohl in der Idee als in der Umsetzung.

Tut mir leid.

Adsartha


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - drakir - 05-02-2009

Hallo Adsartha,

dann auf zum deinem zweiten Kommi.

Zitat:- Es tut mir leid, aber nachdem ich das gelesen hab, war ich schon etwas negativ auf die Geschichte eingestellt. Du kannst doch gut schreiben, warum dann dieses klischeehafte Bild des Naturumarmers am Anfang. Da kommt es mir fast hoch.
Darf ich sagen wieso?
Elben sind nun mal naturverbunden. Aber von Umarmer steht da nichts.

Zitat:- Hier musste ich das erste Mal herzhaft lachen. Du erwähnst Bäume, Sträucher, also sehe ich einen dichten, grünen Wald, doch nun die Heide.
Ich könnte mich jetzt herausreden und sagen, dass wäre nur der Name des Ortes, aber du hast Recht, ist ein Fehler und "Heide" wird gegen "Ebene" getauscht

Zitat:- Es wäre ein furchtbares Verbrechen. Allerdings frage ich mich, wie man keine Freude mehr überhaben kann. Energie kann man verausgaben, aber Freude, nein.
Erstmal sagt er das mit einem Lachen, ist also nicht ernst gemeint, zum anderen kann man sich zu sehr freuen, so dass alles weitere nicht mehr so viel Glück schenkt, das geht. Wenn du dich wirklich über etwas freust, kann es tatsächlich passieren, das das nächste nur noch eine abgeschwächte Reaktion hervorruft und genau das ist gemeint. Werde ich also nicht ändern.

Zitat:Zum einen find ich ihn umständlich, und zum anderen verstehe ich nicht, warum er zufrieden sein sollt, wenn er doch eben noch meinte, sie solle sich nicht so verausgaben.
Ehrlich gesagt, verstehe ich hier das Problem ist. Natürlich ist er zufrieden darüber, dass sie glücklich ist, alles andere wäre doch nur seltsam.

Zitat:- Kein Fehler hier, doch eine passende Stelle für eine Frage. Die kursive Einleitung beschäftigt sich mit Anil, die ganze Geschichte handelt eigentlich von Anil und seiner Wandlung, warum steht dann Felen im Vordergrund und nicht er?
Weil Felen der Grund ist. Nur weil es im Endeffekt um ihn geht, muss er ja nicht im Mittelpunkt stehen. Prots können auch über andere beschrieben werden, wie andere zu ihnen stehen, nicht nur durch sich selbst und genau das tue ich hier.

Zitat:- Hm, wie kam es denn dazu, dass sie sich in die Augen geschaut haben? Dazu muss man sich ja schon sehr nahe kommen.
Öhm, nö. Ich erinnere mich genau, dass ich mich zum ersten Mal wirklich verliebt habe, als ich meiner späteren Freundin über fünf bis zehn Meter hinweg in die Augen gesehen habe. Da muss man nicht wirklich nah beieinander stehen.

Zitat:- Dieser Satz ist völlig durcheinander geraten. Da würden ein paar Punkte oder Ähnliches gut tun.
Naja durcheinander ist er nicht. Aber vielleicht ein Punkt vor dem "und" könnte vielleicht hin, überlege ich mir mal.

Zitat: Das könnte voll im neuen Julia-Roman stehen.
Du liest die Dinger.Icon_shocked
Ist aber tatsächlich Absicht.

Zitat:„Komm schon, mein Großer! Wenn du eine Belohnung haben willst, musst du sie dir erst verdienen.“
- Mein Großer?! So red ich meinen Bruder an oder meinen besten Freund, aber doch nicht meine große Liebe!
Hmm, dazu kann ich nur sagen, unterschiedliche Erfahrungen. Dass passt für mich und ja ich nenne meine Freundin tatsächlich auch mal "meine Kleine", also warum nicht auch "mein Großer", besonders wenn es halb zum ärgern ist.

Zitat:- Ah ja. Wie das geht würd ich gern mal wissen. Ne verführerische Pose ist okay, doch die Brust ausstrecken, nope. Außer sie trägt nen aufreizendes Kleid mit einem tief ausgeschnittenen Dekolleté, so dass der Busen betont und hochgepresst wird.
Also geht es doch, ich suche dir aber auch dazu gerne ein Foto raus.

Zitat:Zitat:
Anil hatte sich gerade aufgerichtet und richtete seinen Waffengurt, aber dem Versprechen von Félens Worten konnte er nicht widerstehen.
- Hier hast du eine Dopplung.
Stimt, ich schau mal.

Zitat:Die Sonne schien nur für sie zu scheinen und die Vögel führten ihr Ballett am Himmel auf.
- Auch hier doppelst du.
Ach, dieser Kitsch. Balletttanzende Vögel.
Naja, so eine richtige Dopplung ist das nicht, aber ich verstehe, was du meinst. Ma schauen, ob ich was besseres finde.

Zitat:Zitat:
Eichhörnchen betrachteten sie neugierig, ließen aber von ihnen ab, da die Anwesenheit der beiden Elben ihnen keine Aussicht auf Futter brachte.
- Die Anwesenheit von wem anders also schon?
Sicher, warum nicht?

Zitat:Zitat:
Félen hörte die Wahrheit in seinen Worte. Ohne zu Widersprechen zog sie ihre weichen Lederstiefel aus. Anschließend schloss sie lächelnd ihre Augen.
- Warum trägt sie als alles liebende Elbin überhupt Stiefel?
Ähm, wiel sie vielleicht zwar naturverbunden ist, aber nicht vollkommen dämlich. Stiefel sollte man schon tragen, es sei denn man will sich dauernd neue Füße besorgen. Und zwischen naturverbunden und Veganer oder weltfremd gibt es noch einen Unterschied.
Ich glaube, du hast die Einstellung: Wenn Elb naturverbunden und naturliebend darf er kein Blümchen pflücken und kein Tier töten. Das ist Unsinn. Gerade dann wird er nämlich der Natur helfen sich zu entwickeln und das heißt auch töten. Deinen Ansatz findest du auch in meiner Geschichte nicht.

Zitat:- Wenn sie durch Sträucher gehen, hört sie das nicht nur, sie merkt das auch mehr als deutlich.
Nicht unbedingt. Wenn Anil ihr die Zweige zur Seite drückt spürt sie es nicht. Aber mal sehen.

Zitat:itat:
Amseln trugen statt des schwarzen, das bunte Gefieder ihre Träume, Spechte stolzierten im prunkvollen Gold und die frechen Rotkehlchen waren gerade eben mit den Farben des Regenbogens zufrieden.

- ihrer Träume
- Wieso "gerade eben zufrieden"? Sind die andern unzufrieden? Haben sie sich das alles ausgesucht.
Ähm, ich verstehe mal wieder das Problem nicht. Das ist eine ganz normale Formulierung, die schon zu tausenden banutzt wurde.

Zitat:Der See glitzerte tatsächlich silbern im Licht der Sonne und das Gezwitscher der Vögel klang lieblich in ihren Ohren.
- Der Fluss hat auch schon silbrig geglitzert.
Stimmt, bleibt aber, dass es ja jetzt eine Bestätigung ist, dass er es auch in Wirklichkeit tut.

Zitat:Zitat:
Frieden lag über diesem Platz. Selbst das Spinnennetz, das sich vor dem Wasserfall spannte und in dessen Fäden kleine Wassertropfen glänzten, war kein Zeichen des Verfalls, sondern symbolisierte das Leben.
- Warum sollte ein Spinnennetz denn auch bitte ein Zeichen des Verfalls sein? Spinnen sind in jedem Biotop zu finden. Sie erhalten das Gleichgewicht der Natur!
Für einen Biologen nicht, stimmt. Icon_wink
Aber im Allgemeinen werden Spinnennetze nicht als positiv wahrgenommen und stehen für Verfall, da sie eigentlich nur an Orten zu finden sind, wo schon lange niemand mehr war. Sie stehen in dem Sinne für den Tod und sind nicht positiv besetzt. Deswegen bleibt es auch so.

Zitat:Zitat:
„Es ist wunderbar. Ich ...ich kann alles spüren, jedes noch so kleine Geschöpf, ich spüre ihren Frieden an diesem Ort. Es ist unglaublich.
- Ich verstehe nicht, warum dieser Frieden so etwas Besonderes ist. Die Elben leben doch in Wäldern, erhalten und beschützen sie. Da dürfte Frieden das alltäglichste sein, bei ihrem Streben nach Gleichgewicht.
Ganz einfach, weil eben in ihren Wäldern kein Frieden herrscht, die Tiere erst recht keinen empfinden können, denn Gleichgewicht bedeutet auch, "Fressen und Gefressen werden", gerade du solltest das doch wissen. Im Prinzip herrscht ei permanenter Kampf in den Wäldern, dessen Wächter die Elben sind. Nur die ELben selbst kämpfen nicht.
Also ist es ungewöhnlich, wenn die Tiere Frieden empfinden, gerade für einen Elben.

Zitat:Zitat:
„Wir, die Elben, haben noch keinen Namen für ihn.“

- Ja, wenn sie auch Elbin ist, müsste sie das wissen. So würd meiner Ansicht nach auch keiner reden. Würd das streichen und gleich mit dem Teil danach anfangen.
Nö, muss sie nicht. Oder kennst du jeden Strauch und jeden Ort, da wo du wohnst. Und wenn ich von einem Ort nicht weiß, kann ich auch nicht wissen, ob es dafür schon einen Namen gibt.

Zitat:Zitat:
Anil wand sich unter ihrem unnachgiebigen Blick. Bevor er antwortete, schluckte er.
- Was für ein Schwächling. Sorry, aber so kommt das bei mir an.
Was hat das mit Schwächlicng zu tun? Sie hat ihn bei einer Lüge erwischt, da wird jeder Mann meistens kleinlaut, besonders bei einer solchen, mit der er sie in Gefahr bringt.

Zitat:Zitat:
Er hob beschwichtigend die Arme, als sich dunkle Zornesfalten auf Félens Stirn abzeichneten, „aber als ich durch Zufall gestern auf ihn gestoßen bin, ist ja auch nichts passiert. Er ist so wunderbar. Ich wollte dir seine Schönheit zeigen. Solch eine Schönheit sollte uns nicht vorenthalten bleiben. Vor allem nicht dir.

- Verboten? Warum?
- Wenn es ein Heiligtum der Wolks ist, warum sollen dann die Elben ihm einen Namen geben?
Zu 1.: Weil es ein Hieligtum der WOlks ist und sie nicht wollen, dass die Elben es betreten.
zu 2.: Weil man normalerweise alles einem Namen gibt. Und nicht die ELben sollen ihm einen geben, sondern Felen, dass ist ein Unterschied.

Zitat:- Aber erstaunlich, dass sie als gediegene Elbin da so rumbrüllt, noch dazu auf dieser ach so friedlichen Lichtung und mit den Wolks in der Nähe.
Ein Wort: Wut! Ich kenne so ein paar Frauen, die so reagieren würden und da nicht mehr rational drüber nachdnekne würden.
Empfinde das auch als normale Reaktionen, wenn ich mitbekomme, dass mich jemand so leichtfertig in Gefahr bringt, dann lasse ich meiner Wut auch erstmal freien Lauf, sie zu unterdrücken dürfte schwer fallen.

Zitat:Zitat:
„Du weißt, wie empfindlich die Wolks in Bezug auf ihre heiligen Stätten sind. Du bringst uns in Gefahr. Du bringst mich in Gefahr, dabei sagst du, du liebst mich.
- Und sie steht immer noch da und schreit. Klar.
Siehe oben.

Zitat:- *lol* Vögel sind also keine Tiere?
In dem Sinne nicht für mich. Wenn ich Tier schreiben würde, dürften die meisten Vögel nicht mit einschließen, aus meiner Erfahrung heraus.

Zitat:Zitat:
Vorsichtig setzte er seine Schritte und drehte sich im Kreis.

- Dreht er sich nun im Kreis oder setzt er Schritte?
Beides. Geht durchaus gleichzeitig.

Zitat:Zitat:
Sie zögerte. Sie wollte nicht von Anils Seite weichen.
- Hm, dumm und schwer von Begriff.
Nö, ängstlich und nicht gewohnt in Gefahr zu kommen.
Da sucht man die Nähe desjenigen, der einen beschützen kann.

Zitat:Zitat:
Anil stand jetzt in der Mitte der Lichtung, drehte sich im Kreis, wechselte immer wieder seine Position, seine Augen huschten über die Umgebung.
- Hier wieder, dreht er sich oder wechselt er die Position? Das sind zwei verschiedene Sachen.
Nö sind nicht zwei verschiedene Sachen. drehe ich mich im Kreis wechsel ich shcon mal meine Position, zum anderen auch meine Haltung, beides ist damit gemeint.

Zitat:Zitat:
Die Vögel hatten aufgehört zu singen, Stille machte sich breit, verschluckte jeden möglichen Laut.
- Hm, Vögel hören auf zu singen, wenn sie beunruhigt sind. Da die Wolks dort wohl üblich sind, brauchen sie also auch nicht beunruhigt sein.
Als Biologin weißt du doch sicher, das Tiere Gefahr spüren. Genau das ist hier der Fall.

Zitat:- Wie lang stehen die da eigentlich? Wie wärs mal mit Flucht?
Das wäre das DÜmmst, das sie machen könnten. Wenn ich einer Gefahr gegenüber stehe in einem unbekannten Gebiet, laufe ich nicht weg, denn dann kann sie mir in den Rücken fallen, ohne das ich sie sehe, besonders wenn ich nicht weiß, wo sie ist. Stehenbleiben und beobachten ist das einzig richtige, besonders in einem Wald in dem man nicht schnell voran kommt.

Zitat:- Warum weint sie denn jetzt?
Angst!

Zitat:Die behaarte Hand die sich aus dem nassen Vorhang schob, bemerkte sie nicht, bis sie sich um ihren Hals legte und ihr mit einem Knacken das Genick brach.
- Wo kommt jetzt das Wasser her? Sie steht doch mit dem Rücken zum ach so kalten Felsen. Nirgendwo ein Wasserfall da.
Der wird vorher schon erwähnt.
Zitat:„Hier! Nimm! Und dann gehe rüber zum Wasserfall

Zitat:itat:
Ein hässliches Knirschen durchbrach die unnatürliche Stille und übertönte das Rauschen des Wassers. Sofort fuhr Anil herum.
- So laut knirscht kein Genick!
Doch tut es, wenn nichts anderes zu hören ist, ist das sogar sehr laut. Glaub mir ich durfte ähnliche Geräusche schon häufig hören. Glücklicherweise keinen Genickbruch, aber knirschende Knochen sind schon ein paar mal vorgekommen.

Zitat:- Ist es nicht eigentlich auch eine Entweihung des Heiligtums, wenn der Wolk dort die Frau tötet?? Und ich dachte, sie wären zivivilieisert, die Wolks.
Es wäre eine größere Entweihung sie leben zu lassen. Sie ist so gesehen eine ungläubige, also kann ihr Tod durch die Hand eines Wolks den Ort nicht entweihen, aber halt ihre Anwesenheit.

Zitat:Zitat:
Der nasse Vorhang teilte sich vor ihm, zum Vorschein kam eine etwa elbengroße Gestalt, die Anil aber an Muskeln und Masse übertraf. Sie war stark behaart und auf ihren Schultern ruhte ein Kopf dem eines Wolfes gleich. Tätowierungen, verschlungene Zeichnungen, waren in ihrem Gesicht zu sehen und in ihrer rechten Hand ruhte ein kurzes Messer, so scharf, das es das Licht selbst zu spalten schien. Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf.
- Ach, nein wirklich!
Der Sarkasmus ist ziemlich fehl am Platz. Und nur weil du den Lexikoneintrag gelesen hast, müssen das nicht alle getan haben.

Zitat: Ach, und warum wird die Frau einfach hinterrücks gekillt und er kriegt nen Zweikampf. Why?
Weil die Frau da stand, wo er sie so töten konnte. Anil sieht ihn, kann also nicht einfach so getötet werden, au0ßerdem stellt er eine Herausforderung da, die Frau nicht.

Zitat:Zitat:
Sein Hals war wieder frei und Anil zog seinen Kopf durch die entstandene Lücke nach hinten heraus. Er trat in den Rücken des Wolks, ergriff den Arm, der sich um ihn gelegt hatte und verdrehte ihn so, dass der Kämpfer keine Möglichkeit mehr hatte ihn zu benutzen.
- Die Bewegung versteh ich nicht.
Ich könnte es noch genauer beschreiben, aber dann wird es langweilig. Ich denke schon, dass sie nachvollziehbar ist, wenn es auch versucht. So schwer ist das nicht.

Zitat: Und was für ein Schwächling ist bitte der Wolk? Das war ja ein Witz von Kampf.
Auch wenn es jetzt hart klingt. Aber hier zeigt sich, dass du keine Ahnung hast, wie ein wirklicher Kampf ablaufen würde. Der Kampf kann nicht länger dauern, denn sonst wäre er ein Witz. Anil ist dem Wolk körperlich eindeutig unterlegen, da kann es keinen langen Kampf geben, entweder ist alles ganz schnell vorbei oder Anil kann sich gleich die Kehle selbst durchschneiden. Der Kampf ist einfach nur realistisch dargestellt und nicht übertrieben und unrealistisch, wie sonst in der Fantasy üblich.
Eine Technik und Shcluß, mehr kann es da nicht geben. Um es klar zu sagen, jemand mit 70 Kilo hat gegen jemand mit locker 120 Kilo der auch im Kampf ausgebildet ist, absolut keine Chance, wenn er den Kampf nicht sofort beendet.

Zitat:Zitat:
Erst Stunden später kam er wieder zu sich.

- Und da kommt kein anderer Wolk vorbei?
Warum? Ein Wächter sollte reichen.

Zitat:Zitat:
Die Last der Welt lag nicht mehr auf ihren Schultern, aber umso mehr auf seinen.
- Tat sie das? Warum? Das hast du vorher nie erwähnt
Ich könnte auch schreiben "die Last des Lebens" würde das Gleiche meinen. Nicht immer ist damit gemeint, dass sie für alles verantwortlich ist. Manchmal ist einfach die Last in der Welt zu leben damit gemeint. Ergibt sich aber auch, aus meiner Sicht, aus dem Zusammenhang.

Zitat:Zitat:
„All die Jahre habe ich die Natur geachtet, ihre Gesetze, habe sie immer geschützt. Doch es ist vorbei, nicht länger werde ich es tun.
Die Finsternis soll mein Zeuge und fortan mein Verbündeter sein! Ich werde meinen Namen ablegen, denn er hielt mich zurück zu tun, was schon längst hätte getan werden müssen.

- Wie hat ihn denn sein Name zurückgehalten?? Und was hat ihm denn die Natur getan?
Weil sein Name ihn mit seinem Volk verbindet, dass mit den Wolks einen Pakt geschlossen hat. Bißchen mitdenken, denn alles vorkauen will nicht.

Zitat:Zitat:
Fortan werde ich nicht mehr Anil genannt, mein Name sei Duri’el ird òrâ. Merkt ihn auch gut! Ihr werdet vor ihm erzittern! Ihr seid Tiere und wie Tiere werde ich euch jagen.“ Sein Stimme gewann an Hass und Lautstärke.
„Hört ihr! Wolks! Ich werde nicht ruhen, bis ich den letzten von euch getötet habe!“
- Wären da wirklich Wolks hätten die ihn schon längst angegriffen.
Ja und? Er schreit es raus, um Wut und Trauer Luft zu machen, mehr nicht. Ob ihn jemand hört, ist ihm doch egal.

Zitat:Zitat:
Ich bin Duri’el ird òrâ, der Dunkle. Mein Pfad ist der Pfad der Vergeltung. Ich werde sie finden, demütigen und vernichten. Was auf meinem Weg steht, wird sterben. Tod den Tieren! Tod allen Wolks!
- Hier gilt dasselbe wie am Anfang. Das wirkt unglaublich aufgesetzt, nach Effekt heischend. Mein Rat, weg damit!
Bleibt, da es so eine Klammer bildet, die ich haben will.

Zitat:So, das war also deine Variante, wie der Anführer der Duredhel entstanden ist. Um ehrlich zu sein, ich bin enttäusch. Sehr sogar.
Tut mir leid, da kann man nichts machen.

Zitat:Diese Geschichte strotzt vor Klischees, wie eine unfähige aber naturverliebte Elbin, allerschlimmsten Kitsch und kleinen bis großen Logikfehlern.
Öhm, Logikfehler sind da keine drin. Ist eigentlich alles recht logisch aufgebaut, nur muss man sich auch bemühen, die Geschichte zu lesen und zu verstehen. Wenn man sie nur zerreißt, weil man sauer ist, dass jemand anderes ein Thema bearbeitet hat, was man selbst wollte, ist das kein Grund einfach alles schlecht zu machen. Vor allem in der Art und Weise, wie du sie hier teilweise zur Schau stellst, mit dem Sarkasmus und allem.
Und ja, am Anfang ist es absichtlich etwas kitschig, weil es die Geschichte unterstützt und ANil einen Grund gibt.

Zitat:- Deine Geschichte spielt vor 5213, was bedeutet, dass zwischen den Völkern Frieden herrscht. Zudem sollen die Wolks zivilisiert sein. Also warum reden die nicht, gehen zu dem Rat der Elben um sich zu beschweren, sondern killen die Frau??? Das hat für mich nichts mit Frieden oder Zivilisation zu tun, das ist rohe Primitivität!
Ich sehe da nirgendwo einen Widerspruch.
Frieden herrscht zwischen ihnen. Ja, und?
Glaubst du allen ernstes, dass sich die Duredhel von heute auf morgen abgespalten haben? Dafür braucht es Gründe und eine Entwicklung und die muss früher einsetzen und hier beginnt sie unter anderem. Ist also kein Widerspruch zur Zeitlinie. Auch hier, anstatt einfach zu verteufeln, weil man gefrustet ist, wäre mitdenken ein bißchen angebracht.
Und ja, die Wolks sind zivilisiert und nicht primitiv. Nur ist es eine archaische Zivilisation.
Die Indianer und andere Naturvölker waren auch zivilisiert und haben trotzdem jeden getötet, der ungefragt ihre heiligen Stätten betreten hat. Das hat nichts mit primitiv oder nicht zu tun, sondern einfach mit der Entweihung von heiligen Stätten und der, für sie, angemessenen Reaktion darauf. Dazu wird auch noch einVertrag gebrochen.

Zitat:Dann dieser Pathos von Anil, da stirbt seine Frau und Bumm ist er der hasszerfressende Böse - Sorry, das klappt nie!
Ähm, wo steht das?
Das habe ich nicht geschreiben. Im Moment steht da nur seine unmittelbare Reaktion, nicht mehr und nicht weniger und die ist durchaus nachvollziehbar, wenn man sich nicht dagegen mit Händen und FÜßen sträubt.

Zitat: dann verhält sich Felen total dumm, und am Ende ist nicht mal der Kampf mit dem Wolk eine Herausforderung.
Felen verhält sich nicht dumm und warum der Kampf so kurz ist, habe ich oben begründet.

Weißt du irgendwie habe ich das Gefühl, dass es dir überhaupt nicht um die Geschichte ging, sondern nur darum, dass ich etwas geschrieben habe, was du auch ganz gerne gemaht hättest. Wenn dem so ist, dann sag es einfach, aber bitte bewerte trotzdem die Geschichte dann objektiv und suche nicht nach Fehlern, die nicht existent sind, und anderen Begründungen, ok?

Zu deiner Informationen. Anil ist zwar Träger des Namens, aber die Duredhel werden sich aus meiner Sicht nur nach ihm benennen, da er der erste war, der in Friedenszeiten einen Wolk getötet hat. Er ist ihr Vorbild, ob er aber ihr Anführer ist, ist noch die Frage. Für mich tragen sie seinen Namen, um ihn zu ehren und eine Identifikationsfigur zu haben. Ein Leitbild.
Aber da ich es hier noch nicht niedergeschrieben habe und auch niemand anderes, kann es sich immer noch ändern.

Zitat:Enttäuschend, sowohl in der Idee als in der Umsetzung.
Von der Umsetzung kannst du meinetwegen enttäuscht sein, die Idee ist zwar nicht neu, aber für mich der einzige nachvollziehbare Grund für den Beginn. Irgendjemand muss sterben, jemand der geliebt wird, um alles ins Rollen zu bringen.

Lg,
Drakir


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - Adsartha - 05-02-2009

Hallo drakir,
als ich deine Antwort das erste Mal las, war ich zugegeben etwas aufgebracht, doch nun beim zweiten Lesen muss ich fast darüber lachen. Ich find es herrlich, wie du meine profunde Kritik einfach abschmetterst, und dann auch noch mit so einer Begründung.
Unter Bischofswein war es noch Rache für einen Negativkommentar, hier also nun Verärgerung oder gar Neid, weil du mir eine Geschichte vor der Nase weggeschnapt hättest. Icon_lol

(Ja, ich habe Duri’el ird òrâ in Blutmond genannt, aber einfach weil es für die Geschichte notwendig war, Kadiyas und somit das Wissen der Dae'Ran über die Duredhél zu offenbaren. Über die Entstehung des Charakters oder die frühe Zeit der Dunkelelben wollt ich jedoch nie schreiben, da mein Schwerpunkt ganz klar bei den Dae`Ran liegt oder auch bei den heutigen Duredhél.)

Nachdem das klargestellt ist, nun noch einmal knapp die großen Punkte, warum deine Geschichte für mich enttäuschend ist.

1. Der Anfang
Ich verstehe durchaus, dass du die Gefühle der beiden, die tiefe Liebe zeigen wolltest. Doch hier ist es mir einfach zu viel des Guten. Es trieft ja gerade zu beim Lesen. Vielleicht bin ich, was das angeht, auch etwas sehr kritisch, weil ich selber in diesem Genre zu Hause bin. Doch bei mir löst dieser Anfang nur ein genervtes Augenrollen mit Kicheranfällen aus, während das Gefühl tiefer Verbundenheit nicht bei mir ankommt. Da fehlen mir kleine Details, die man nur kennt, wenn man schon lange zusammen ist. Wo ist das Besondere, das Einzigartige? Das will ich sehen, nicht das millionenfach durchgekaute.

2. Die Gestaltung der Felén
Dies ist ein Punkt der sicherlich Geschmackssache ist, doch da er ein großer Teil meines Nichtgefallens ist, werde ich ihn trotzdem nennen. Bei mir kommt Felén folgendermaßen an: schwach und hilflos.
Das ist kein Frauenbild, das ich lesen möchte. Ich bevorzuge weibliche Charaktere, die nicht nur in einer Ecke stehen und den Mann machen lassen. Das hat auch nichts mit Elb oder Nichtelb zu tun, ist ein allgemeines Klischee, dass ich überhaupt nicht mehr sehen kann. Eine stärkere Figur hätte deiner Geschichte auch sehr wohl gut getan.

3. Das Ende/ der Endkampf
Okay, der Wolk ist stärker und größer, doch das heißt nicht gleich besser. Du sagst, ein langer Kampf wäre unrealistisch, ABER das ist nicht richtig. Und vor allem nicht wichtig! Du schreibst hier kein Sachbuch, sondern Fantasy. Jeder Autor/ jeder Lektor wird dir sagen, dass dabei der Leser das wichtigste ist. Und der Leser will unterhalten werden!
Da wühlt man sich also durch den Kitsch, dann wird Felén getötet und alles was man dann bekommt ist ein kleiner Kampf über 4-5 Zeilen?! Ich bitte dich! Da muss Action rein, Spannung, Wut, Schmerz, Blut - all das fehlt bei dir.

4. Das Rahmenkonstrukt
Schau ich mir das kursive an und dann das dazwischen hab ich folgendes Bild grob: Superguter Anil, der im Licht wandelt und kein Wässerchen trüben kann --> Tod seiner Freundin --> Super böser Anil, der alles verflucht und von Hass zerfressen ist.
Das ist mir too much. Niemand wird von heute auf Morgen böse. Das ist ein Prozess. Sicher gibt es große Wendepunkte, und der Tod Feléns kann gerne der Anlass sein für einen Wandel - das hast du ja auch gut gemacht.
Durch den Rahmen bekommt allerdings alles etwas absolutes, endgültiges. Ein so war es - Beng - Jetzt ist es so.
Lässt du das kursive indes weg hat der Charakter viel mehr Spielraum sich weiter zu entwickeln.


----- So, das waren die groben Punkte, nun zu deinen Anmerkungen, von denen ich mir einige gern noch einmal rausgreifen möchte.

Zitat:Elben sind nun mal naturverbunden. Aber von Umarmer steht da nichts.
- Naturumarmer ist ein Begriff, für das was du hier zeigst. Einen Elben, der durch die Natur rumrennt, sich übertrieben an allem freut und hach wie glücklich ist. Das wirkt so wie ein drogendurchwirkter Hippie, sorry. Aber das finde ich ziemlich albern.

Zitat:
Zitat:- Hm, wie kam es denn dazu, dass sie sich in die Augen geschaut haben? Dazu muss man sich ja schon sehr nahe kommen.
Öhm, nö. Ich erinnere mich genau, dass ich mich zum ersten Mal wirklich verliebt habe, als ich meiner späteren Freundin über fünf bis zehn Meter hinweg in die Augen gesehen habe. Da muss man nicht wirklich nah beieinander stehen.
- Mag sein, doch wenn sie ihn lange ignoriert hat, dann würde mich trotzdem interessieren, wie es dazu kam, dass sie sich in die Augen geschaut und verliebt haben. Es muss sicher nicht rein, doch es wäre ein schönes Detail.

Zitat:
Zitat: Das könnte voll im neuen Julia-Roman stehen.
Du liest die Dinger.Icon_shocked
Ist aber tatsächlich Absicht.
- Wie bereits oben erwähnt, machst du dir so sie Geschcihte kaputt, weil es einfach nur lächerlich beim Lesen ankommt.

Zitat:
Zitat:Zitat:
Eichhörnchen betrachteten sie neugierig, ließen aber von ihnen ab, da die Anwesenheit der beiden Elben ihnen keine Aussicht auf Futter brachte.
- Die Anwesenheit von wem anders also schon?
Sicher, warum nicht?
- Tja, wer füttert die denn? Die Wolks?
Eichhörnchen sind ja Sammler. Sie sammeln Nüsse und Samen. Also geht da irgendwer durch den Wald und verstreut das für die? Wie lieb.

Zitat:Ähm, wiel sie vielleicht zwar naturverbunden ist, aber nicht vollkommen dämlich. Stiefel sollte man schon tragen, es sei denn man will sich dauernd neue Füße besorgen. Und zwischen naturverbunden und Veganer oder weltfremd gibt es noch einen Unterschied.
Ich glaube, du hast die Einstellung: Wenn Elb naturverbunden und naturliebend darf er kein Blümchen pflücken und kein Tier töten. Das ist Unsinn. Gerade dann wird er nämlich der Natur helfen sich zu entwickeln und das heißt auch töten. Deinen Ansatz findest du auch in meiner Geschichte nicht.
- Nein, diese Meinung hab ich nicht. Und ich finde deine Art hier auch sehr herablassend, aber lassen wir das. Viele Naturvölker laufen barfuß und das ihr Leben lang. Ohne neue Füße. Wie? Ganz einfach, Abhärtung! Wenn man von klein auf barfuß läuft, kriegt man ne tolle Hornhaut - und gerade Elben, die naturverbunden sind, müsste sehr an dem Kontakt mit dieser gelegen sein. Da sie nur im Wald sind passiert ihren Füßen ja auch kaum was, außer vielleicht ein oder zwei spitze Steinchen.

Zitat:
Zitat:- Wenn sie durch Sträucher gehen, hört sie das nicht nur, sie merkt das auch mehr als deutlich.
Nicht unbedingt. Wenn Anil ihr die Zweige zur Seite drückt spürt sie es nicht. Aber mal sehen.
- Ja, er kann die oben wegdrücken, das schreibst du aber nicht, und selbst wenn, was ich mit den Büchen unten? Ich seh da ein dichtes Gestrüpp und da kann man nie alles wegdrücken, weil es ja kurze und lange Zweige gibt.

Zitat:
Zitat:Der See glitzerte tatsächlich silbern im Licht der Sonne und das Gezwitscher der Vögel klang lieblich in ihren Ohren.
- Der Fluss hat auch schon silbrig geglitzert.
Stimmt, bleibt aber, dass es ja jetzt eine Bestätigung ist, dass er es auch in Wirklichkeit tut.
- Eine Bestätigung, dass er es in Wirklichkeit tut? Was ist das bitte für eine Antwort?
(Das ist ne ganz klare inhaltliche Dopplung, die von wenig Phantasie zeugt.)


Zitat:Für einen Biologen nicht, stimmt. Icon_wink
Aber im Allgemeinen werden Spinnennetze nicht als positiv wahrgenommen und stehen für Verfall, da sie eigentlich nur an Orten zu finden sind, wo schon lange niemand mehr war. Sie stehen in dem Sinne für den Tod und sind nicht positiv besetzt. Deswegen bleibt es auch so.
- Spinnen sind auf jeder Wiese und in jedem Wald zu finden, zu hunderten. Oft bauen sie ihre Netze auch abends ab und dann am frühen Morgen wieder neu. Das hat also nichts mit Orten zu tun, an denen lange keiner war.
Es mag sicher Ruinen geben, in denen es vor Netzen nur so wimmelt, aber da ist dann eher die Größe durch die Ungestörtheit beeinflusst und nicht das Vorhandensein an sich. All dies hat nichts mit dem Wissen eines Biologen zu tun. Und selbst wenn, du schreibst über Elben, und für diese sind Spinnen garantiert keine Boten des Todes oder Verfalls. Allein auf einem Quadratmeter Wiese können sich an die Hundert Spinnen finden. Wir mögen das oft übersehen, aber für einen Elben sind Spinnen sicherlich alltäglich.

Zitat:Ganz einfach, weil eben in ihren Wäldern kein Frieden herrscht, die Tiere erst recht keinen empfinden können, denn Gleichgewicht bedeutet auch, "Fressen und Gefressen werden", gerade du solltest das doch wissen. Im Prinzip herrscht ei permanenter Kampf in den Wäldern, dessen Wächter die Elben sind. Nur die ELben selbst kämpfen nicht.
Also ist es ungewöhnlich, wenn die Tiere Frieden empfinden, gerade für einen Elben.
- Wenn man das liest könnte man denken, die Tiere machen den ganzen Tag nichts anderes als wegrennen und jagen, hetzen und Angst haben. Jeder Wald ist für einen der durchwandert friedlich, und selbst wenn ich jetzt mal deine Erklärungsversuche als Grundlage nehme - Leben dann die Tiere auf der Lichtung von Luft und Liebe?
Fressen und Gefressen werden ist normal, für die Tiere selbstverständlich, doch das hat nichts mit Friedlichkeit oder Unruhe zu tun. Frieden ist allein menschlich geprägt, von unserem Empfinden, das wir in der Natur erleben.
Demnach müssten die Elben, da ja auch sie um den Kreislauf des Lebens wissen, überall im Wald Frieden empfinden, wenn nicht gerade ein Kampf dort stattfindet.

Zitat:
Zitat:Zitat:
Anil wand sich unter ihrem unnachgiebigen Blick. Bevor er antwortete, schluckte er.
- Was für ein Schwächling. Sorry, aber so kommt das bei mir an.
Was hat das mit Schwächlicng zu tun? Sie hat ihn bei einer Lüge erwischt, da wird jeder Mann meistens kleinlaut, besonders bei einer solchen, mit der er sie in Gefahr bringt.
- Tut mir leid, aber das sehe ich anders. Selbst wenn er kleinlaut wird, drückt er das nie so deutlich aus. Also ich hab noch nie einen Mann gesehen, der nervös von einem Bein auf das andere hüpft, nur weil seine Freundin ihn böse ansieht. Gegen das Schlucken habe ich nichts. Unsicherheit ist okay, doch das Hibbeln ist mir zu viel hier.

Zitat:
Zitat:- Aber erstaunlich, dass sie als gediegene Elbin da so rumbrüllt, noch dazu auf dieser ach so friedlichen Lichtung und mit den Wolks in der Nähe.
Ein Wort: Wut! Ich kenne so ein paar Frauen, die so reagieren würden und da nicht mehr rational drüber nachdnekne würden.
Empfinde das auch als normale Reaktionen, wenn ich mitbekomme, dass mich jemand so leichtfertig in Gefahr bringt, dann lasse ich meiner Wut auch erstmal freien Lauf, sie zu unterdrücken dürfte schwer fallen.
- Wut ja. Hm, weil er sie in Gefahr gebracht hat. Icon_confused Das ist wieder so eine Stelle, an der ich Felén nicht nachvollziehen kann. Ein logischer Mensch würde TROTZ Wut die Gefahr voran stellen und da nicht rumbrüllen und somit extra noch auf sich aufmerksam machen. Die Devise müsste heißen, erst weg, dann Anschreien.

Zitat:
Zitat:- *lol* Vögel sind also keine Tiere?
In dem Sinne nicht für mich. Wenn ich Tier schreiben würde, dürften die meisten Vögel nicht mit einschließen, aus meiner Erfahrung heraus.
- Äh ja, das muss ich nicht verstehen, oder? Vögel sind für die meisten Leser nach den Vierbeinern die ersten, die bedacht werden. Vögel sind ja auch am meisten im Fokus. Schau dir nur mal an was zuerst da war, Vogelschutzverbände oder Tierschutzverbände. Vögel sind doch das erste, was man sieht und hört, wenn man in die Natur geht. Und selbst wenn der Leser es nicht miteinbezieht. Vögel gehören zu den Tieren, ihre Extranennung irritiert nur!

Zitat:
Zitat:Zitat:
Vorsichtig setzte er seine Schritte und drehte sich im Kreis.

- Dreht er sich nun im Kreis oder setzt er Schritte?
Beides. Geht durchaus gleichzeitig.
- Wenn ich mich im kreis drehe, setze ich nicht meine Schritte, ich drehe die Füße leicht, ja. Aber das ist kein Schritte setzen.

Zitat:
Zitat:Zitat:
Sie zögerte. Sie wollte nicht von Anils Seite weichen.
- Hm, dumm und schwer von Begriff.
Nö, ängstlich und nicht gewohnt in Gefahr zu kommen.
Da sucht man die Nähe desjenigen, der einen beschützen kann.
- Dazu hab ich ja unter den groben Kritikpunkten schon etwas gesagt.

Zitat:
Zitat:Zitat:
Anil stand jetzt in der Mitte der Lichtung, drehte sich im Kreis, wechselte immer wieder seine Position, seine Augen huschten über die Umgebung.
- Hier wieder, dreht er sich oder wechselt er die Position? Das sind zwei verschiedene Sachen.
Nö sind nicht zwei verschiedene Sachen. drehe ich mich im Kreis wechsel ich shcon mal meine Position, zum anderen auch meine Haltung, beides ist damit gemeint.
- Nope, ein im Kreis drehen ist ein schlichtes drehen! Da ist nichts mit Position, Körperhaltung vielleicht, aber nicht Position, weil Otrswechsel.

Zitat:
Zitat:Zitat:
Die Vögel hatten aufgehört zu singen, Stille machte sich breit, verschluckte jeden möglichen Laut.
- Hm, Vögel hören auf zu singen, wenn sie beunruhigt sind. Da die Wolks dort wohl üblich sind, brauchen sie also auch nicht beunruhigt sein.
Als Biologin weißt du doch sicher, das Tiere Gefahr spüren. Genau das ist hier der Fall.
- Klar, Vögel spüren Gefahr, aber sie sind nicht in Gefahr! Die Wolks tun ihnen ja nichts, also warum beunruhigt sein? Das Verstummen eines Vogels ist Selbstschutz, um seine Position einem möglichen Jäger nicht zu verraten.
Also entweder haben sie konsequent Angst vor den Wolks, weil diese sie vielleicht jagen, dann müssten sie von Anfang an still sein, weil der Wolk ja da ist, oder aber sie singen die ganze Zeit weiter. So einfach ist das.

Zitat:
Zitat:- Wie lang stehen die da eigentlich? Wie wärs mal mit Flucht?
Das wäre das DÜmmst, das sie machen könnten. Wenn ich einer Gefahr gegenüber stehe in einem unbekannten Gebiet, laufe ich nicht weg, denn dann kann sie mir in den Rücken fallen, ohne das ich sie sehe, besonders wenn ich nicht weiß, wo sie ist. Stehenbleiben und beobachten ist das einzig richtige, besonders in einem Wald in dem man nicht schnell voran kommt.
- Sie stehen ja keiner direkten Gefahr gegenüber. Wissen ja nichts von dem Wolk, sie ahnen ihn, ja. Aber noch wäre Flucht das beste, bevor der mögliche Beobachter Hilfe ruft und sie einer Übermacht gegenüberstehen.
Flucht bietet ja auch die Möglichkeit zum abhängen.

Zitat:
Zitat:- Warum weint sie denn jetzt?
Angst!
- Vor was? Vor wem? Noch ist ja nichts passiert. Du lässt sie einfach weinen, sagst aber dem Leser nicht warum. Soll er das jetzt raten?

Zitat:
Zitat:Die behaarte Hand die sich aus dem nassen Vorhang schob, bemerkte sie nicht, bis sie sich um ihren Hals legte und ihr mit einem Knacken das Genick brach.
- Wo kommt jetzt das Wasser her? Sie steht doch mit dem Rücken zum ach so kalten Felsen. Nirgendwo ein Wasserfall da.
Der wird vorher schon erwähnt.
- Ja, ganz am Anfang mal. Und dann als er sagt "stell dich dahin", aber dann nicht mehr, als sie sich positioniert. Ich sah sie da an einer Felswand stehen, deshalb kommt jetzt die Hand überraschend.
Auch wird sie sich ja nicht direkt an das Wasser stellen, da wird sie ja nass und sieht zudem nichts. Wenn der Wasserfall aber so groß ist, dass sich dahinter ein Wolk versteckt, spritzt das wie sau. Etwas Abstand wäre also ratsam.
Aber du stellst sie an einen nassen, rutschigen Ort, der ihr auch noch die Sicht nimmt. Joah, du hast Recht, das ist voll logisch. Icon_wink

Zitat:
Zitat:itat:
Ein hässliches Knirschen durchbrach die unnatürliche Stille und übertönte das Rauschen des Wassers. Sofort fuhr Anil herum.
- So laut knirscht kein Genick!
Doch tut es, wenn nichts anderes zu hören ist, ist das sogar sehr laut. Glaub mir ich durfte ähnliche Geräusche schon häufig hören. Glücklicherweise keinen Genickbruch, aber knirschende Knochen sind schon ein paar mal vorgekommen.
- Ähem, kein anderer Laut? Was ist mit dem Wasserfall? Dahinter steht ein Wolk, was eine gewisse Größe und Breite und somit gewaltige Wassermasse bedingt, wie bereits erwähnt. Das rauscht doch viel zu laut!
(Hab mir das auch noch mal von nem erfahrenen Krankenpfleger aus der Rettungsstelle bestäzigen lassen.)

Zitat:
Zitat:Zitat:
Der nasse Vorhang teilte sich vor ihm, zum Vorschein kam eine etwa elbengroße Gestalt, die Anil aber an Muskeln und Masse übertraf. Sie war stark behaart und auf ihren Schultern ruhte ein Kopf dem eines Wolfes gleich. Tätowierungen, verschlungene Zeichnungen, waren in ihrem Gesicht zu sehen und in ihrer rechten Hand ruhte ein kurzes Messer, so scharf, das es das Licht selbst zu spalten schien. Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf.
- Ach, nein wirklich!
Der Sarkasmus ist ziemlich fehl am Platz. Und nur weil du den Lexikoneintrag gelesen hast, müssen das nicht alle getan haben.
- Dieser Sarkasmus ist wohl angebracht, und das hat nichts mit dem Lexikonbeitrag zu tun, wie du hier meinst. Einfache Logik. Die Elben sind in einem Heiligtum der Wolks, sie haben Angst vor den Wolks. Wer soll da jetzt kommen? Ein Zwerg?
Der Teil "Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf." ist daher einfach überflüssig. Den Teil davor, die Beschreibung ist in meinen Augen ebenfalls unschön, weil du einfach lieblos Detail an Detail aneinanderreihst (das meinte ich mit liest sich wie ein Lexikonbeitrag), anstatt es lebendig zu gestalten und in den Text einfließen zu lassen.
Ein schnelles (nicht Anspruch auf Optimalität verlangendes) Beispiel:
Der nasse Vorhang teilte sich und enthüllte die massige Gestalt eines Wolks, wie ihn Anil noch nie gesehen hatte. So groß wie ein Elb war er, mit Muskeln, die so deutlich hervortraten, als wollten sie jeden Moment das dichte Haarkleid sprengen. Ein leises, bedrohliches Knurren schwoll aus dem Wolfsschädel, während sich die Lefzen verzogen und eine reihe blanker Reißzähne offenbarten. Zusammen mit den verschlungenen Zeichen, die sich über das gesamte Gesicht und die Schultern zogen, bot er ein so furchterregendes Bild, dass Anil vor Furcht beinahe das Herz stehen geblieben wäre. Nur die Wut, der unbändige Zorn auf den Mörder ....
(Das Messer hab ich aus der Bechreibung mal rausgenommen, kann man auch noch später einbauen.

Zitat:Auch wenn es jetzt hart klingt. Aber hier zeigt sich, dass du keine Ahnung hast, wie ein wirklicher Kampf ablaufen würde. Der Kampf kann nicht länger dauern, denn sonst wäre er ein Witz. Anil ist dem Wolk körperlich eindeutig unterlegen, da kann es keinen langen Kampf geben, entweder ist alles ganz schnell vorbei oder Anil kann sich gleich die Kehle selbst durchschneiden. Der Kampf ist einfach nur realistisch dargestellt und nicht übertrieben und unrealistisch, wie sonst in der Fantasy üblich.
Eine Technik und Shcluß, mehr kann es da nicht geben. Um es klar zu sagen, jemand mit 70 Kilo hat gegen jemand mit locker 120 Kilo der auch im Kampf ausgebildet ist, absolut keine Chance, wenn er den Kampf nicht sofort beendet.
- Ich hab oben schon was dazu gesagt, aber mal ne kleine Frage noch hier. Wie sonst in fantasy üblich. Ja, schreibst du das denn nicht, Fantasy?
Noch einmal, du schreibst hier kein Sachbuch, der Leser will unterhalten werden. Also tue das auch, denn er ist dein Kunde.
Ach, und zu dem "Wenn man es versucht, versteht man schon, wie die Bewegung aussieht" - Ich hab das mehrere Male gelesen und nicht gerafft, und auch hier gilt, der Leser will das sehen, als schreib es so, dass er das auch kann!

Zitat:
Zitat:Zitat:
Die Last der Welt lag nicht mehr auf ihren Schultern, aber umso mehr auf seinen.
- Tat sie das? Warum? Das hast du vorher nie erwähnt
Ich könnte auch schreiben "die Last des Lebens" würde das Gleiche meinen. Nicht immer ist damit gemeint, dass sie für alles verantwortlich ist. Manchmal ist einfach die Last in der Welt zu leben damit gemeint. Ergibt sich aber auch, aus meiner Sicht, aus dem Zusammenhang.
- Für mich nicht. Sie schien auch nicht belastet durch das Leben, eher sehr lebensfroh. Aber selbst wenn das Leben für sie eine Last war, dann müsste Anil ja dankbar sein statt wütend. Icon_wink

Zitat:- Wie hat ihn denn sein Name zurückgehalten?? Und was hat ihm denn die Natur getan?
Weil sein Name ihn mit seinem Volk verbindet, dass mit den Wolks einen Pakt geschlossen hat. Bißchen mitdenken, denn alles vorkauen will nicht.
[/quote]
- Ich denke viel, doch du gibst mir keine Anhaltspunkte. Ein Name kann nicht zurückhalten. Wovor auch, er hatte ja keinen Hass bisher. Daher musste er auch nicht zurückgehalten werden!

Zitat:
Zitat:Zitat:
Fortan werde ich nicht mehr Anil genannt, mein Name sei Duri’el ird òrâ. Merkt ihn auch gut! Ihr werdet vor ihm erzittern! Ihr seid Tiere und wie Tiere werde ich euch jagen.“ Sein Stimme gewann an Hass und Lautstärke.
„Hört ihr! Wolks! Ich werde nicht ruhen, bis ich den letzten von euch getötet habe!“
- Wären da wirklich Wolks hätten die ihn schon längst angegriffen.
Ja und? Er schreit es raus, um Wut und Trauer Luft zu machen, mehr nicht. Ob ihn jemand hört, ist ihm doch egal.
- Nicht so ganz, denn es könnten ihn ja Wolks hören und er wäre erledigt, aber okay, ich nehm das mal so hin.

Zitat:So, das war also deine Variante, wie der Anführer der Duredhel entstanden ist. Um ehrlich zu sein, ich bin enttäusch. Sehr sogar.
Tut mir leid, da kann man nichts machen.

Zitat:Öhm, Logikfehler sind da keine drin.
- Doch einige, aber das:

Zitat:Ist eigentlich alles recht logisch aufgebaut, nur muss man sich auch bemühen, die Geschichte zu lesen und zu verstehen. Wenn man sie nur zerreißt, weil man sauer ist, dass jemand anderes ein Thema bearbeitet hat, was man selbst wollte, ist das kein Grund einfach alles schlecht zu machen. Vor allem in der Art und Weise, wie du sie hier teilweise zur Schau stellst, mit dem Sarkasmus und allem.
Und ja, am Anfang ist es absichtlich etwas kitschig, weil es die Geschichte unterstützt und ANil einen Grund gibt.

zeigt mir nur eins, nämlich das du das bist, was du gerne anderen vorwirfst, kritikunfähig.
- Ich habe dir gesagt, was mich stört, was ich unlogisch finde, was man hätte besser machen können, doch alles was ich erhalte ist:
"Du hast unrecht, es bleibt so. Du bist ja nur verärgert, weil ich dir ne Geschichte geklaut hab."

Sicherlich mögen nicht alle meine Kritikpunkte berechtigt gewesen sein, doch du hast hier ja fast alles abgeschmettert, dabei solltest du gerade was Action und Liebesbeziehungen Tipps und Hinweise annehmen, denn da haperts es bei dir meines Erachtens noch gewaltig. Genauso empfinde ich es mit dem Spannungsaufbau - wie schon bei Bischofswein.

Ich hoffe,
damit hab noch einmal begründet, wieso es zum "entäuschend" als Fazit kam.

LG
Adsartha

PS: Die Umsetzung ist für mich auch deshalb enttäuschend, weil ich den Chara des Duri’el ird òrâ als ersten Elb gezeichnet hatte, der sich von den anderen abgewandt hat. Er ist also etwasa Neues, geht andere Wege. Da hätte ich mir etwas Spannendes, Ungewöhnliches gewünscht, um diese Besonderheit seines Status emporzuheben.
Also sag ich Mal, dass die Idee mit der verlorenen Liebe ist zwar viel gesehen, aber okay. Die Umsetzung ist das Problem.


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - Dreadnoughts - 05-02-2009

Moin ihr Beiden.

*Mod an*

*legt 2 Zigarren, 2 Flaschen Schnaps und 2 Morgensterne vor die Geschichte*
Entweder ihr findet wieder zu Euch oder ... (-.-)
Und wenn ihr Euch weiter unterhalten wollt, dann mit Niveau oder mittels persönlichen Nachrichten.

*Mod aus*

(Trotzdem) Liebe Grüße
Euer D. Icon_wink


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - drakir - 06-02-2009

Hallo Adsartha.

erstmal: Das wird meine letzte öffentliche Antwort auf diese Geschichte zu einem deiner Kommentare, alles weitere sollten wir gegebenenfalls per Pn klären.

Erstens: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus, soll heißen, wenn du derart aggressiv, herablassend und sarkastisch einen Kommentar unter meine Geschichte setzt, dann wundere dich nicht, wie meine Antwort ausfällt.
Wer austeilt sollte auch einstecken können.

und hier fängst du gleich wieder damit an:
Zitat:als ich deine Antwort das erste Mal las, war ich zugegeben etwas aufgebracht, doch nun beim zweiten Lesen muss ich fast darüber lachen.
Wie soll man solch einen Komi überhaupt ernst nehmen können?
Wenn du willst, dass man es tut, dann schreib ihn anders und komm mir nicht wieder mit deiner Ausrede "Ich bin halt so!"
Dann lerne halt vernünftig zu kommentieren, ohne so beleidigend und ausfallend zu werden.

Zitat: Ich find es herrlich, wie du meine profunde Kritik einfach abschmetterst, und dann auch noch mit so einer Begründung.
Ich habe deine sogenannte profunde Kritik nicht einfach abgeschmettert. Alles was ich abgelehnt habe, habe ich auch ausreichend begründet. Nur weil du deinen Willen jetzt durchgesetzt sehen willst, musst du nicht so tun, als ob ich alles ignoriert hätte.

Zitat:Unter Bischofswein war es noch Rache für einen Negativkommentar, hier also nun Verärgerung oder gar Neid, weil du mir eine Geschichte vor der Nase weggeschnapt hättest.
Da du es ja mit Logik hast.
Das ist durchaus logisch gedacht. Sowohl im Falle von Bischofswein als auch jetzt.
Denn sehen wir uns an, was du dir heute alles geleistet hast. Erst greifst du mich auf unterste Schiene in einer Art und Weise im Feedback an und zwar ohne Grund, nur weil eine Geschichte da steht, die dir nicht passt und die du lieber geschrieben hättest und es auch so da sagst und dann zerreißt du sie. Ich bitte dich. Wenn da nicht Enttäuschung darüber mitspielt, dass ich dir zuvor gekommen bin, dann bist du die größte Selbstverleugnerin die ich kenne. Ganz nebenbei, will ich dir auch gleich sagen, dass ich sowas nicht mehr lesen will, wie ich es heute im Feedback musste.
Das ist allerunterste Schublade und zeugt von einer ungeheuren Ignoranz deinerseits gegenüber der Arbeit die Sternchen und ich hier leisten. Sowohl sie als auch ich, haben bisher um Längen mehr zu Athalem beigetragen als du. Und das wirst du auch so schnell nicht erreichen. Wir haben unheimlich viel Arbeit investiert, was auch genau der Grund ist, warum ich keine Zeit habe mich erstmal aktiv in ein Spiel einzuklinken. Aber das nur am Rande.

Zitat:1. Der Anfang
Ich verstehe durchaus, dass du die Gefühle der beiden, die tiefe Liebe zeigen wolltest. Doch hier ist es mir einfach zu viel des Guten. Es trieft ja gerade zu beim Lesen. Vielleicht bin ich, was das angeht, auch etwas sehr kritisch, weil ich selber in diesem Genre zu Hause bin. Doch bei mir löst dieser Anfang nur ein genervtes Augenrollen mit Kicheranfällen aus, während das Gefühl tiefer Verbundenheit nicht bei mir ankommt. Da fehlen mir kleine Details, die man nur kennt, wenn man schon lange zusammen ist. Wo ist das Besondere, das Einzigartige? Das will ich sehen, nicht das millionenfach durchgekaute.
Siehst du und ich sehe das anders, willst du mir jetzt deinen Willen aufzwingen, denn genauso liest sich dein ganzer Kommi. Wenn es dir nicht gefällt gut, aber dann sag es gefälligst auf eine vernünftige Art und Weise.

Zitat:2. Die Gestaltung der Felén
Dies ist ein Punkt der sicherlich Geschmackssache ist, doch da er ein großer Teil meines Nichtgefallens ist, werde ich ihn trotzdem nennen. Bei mir kommt Felén folgendermaßen an: schwach und hilflos.
Das ist kein Frauenbild, das ich lesen möchte. Ich bevorzuge weibliche Charaktere, die nicht nur in einer Ecke stehen und den Mann machen lassen. Das hat auch nichts mit Elb oder Nichtelb zu tun, ist ein allgemeines Klischee, dass ich überhaupt nicht mehr sehen kann. Eine stärkere Figur hätte deiner Geschichte auch sehr wohl gut getan.
Auch Geschmackssache. Aber wenn ich dich richtig verstehe, willst du also die heroische Kriegerin, die tausendmal durchgekaut wurde und auch langsam langweilig wird, oder die total emanzipierte Frau, dann bräuchte sie aber auch keinen Mann mehr. Ich könnte tausend Frauenarten aufzählen, alle wurden schon durchgekaut, jede passt jemand anderen nicht oder wirkt lächerlich auf ihn und für mich wäre eine Kampfemanze bei dieser Geschichte lächerlich. Akzeptiere es oder nicht? Aber wirf mir nicht vor, sie wäre schlecht beschrieben, wenn sie es nicht ist.

Zitat:3. Das Ende/ der Endkampf
Okay, der Wolk ist stärker und größer, doch das heißt nicht gleich besser. Du sagst, ein langer Kampf wäre unrealistisch, ABER das ist nicht richtig.
Glaubst du diesen Unsinn wirklich?Icon_shocked
Hast du mal einen echten Kampf gesehen? Da machen schon drei Kilo einen Riesenunterschied!

Zitat:Und vor allem nicht wichtig! Du schreibst hier kein Sachbuch, sondern Fantasy
Stimmt, aber das heißt nicht, dass ich völligen Blödsinn schreiben muss.

Zitat:Jeder Autor/ jeder Lektor wird dir sagen, dass dabei der Leser das wichtigste ist. Und der Leser will unterhalten werden!
Ist auch okay. Aber für mich ist es nicht unterhaltend einen völlig abstrusen Kampf zu lesen, der überhaupt keinen Sinn macht, dass kann ich nicht sehen, da bekomme ich zuviel.

Zitat:Ich bitte dich! Da muss Action rein, Spannung, Wut, Schmerz, Blut - all das fehlt bei dir.
Action ist drin, wenn auch kurz. Wut auch. Schmerz ebenso und Spannung ja auch ein bißchen.
Ich sehe natürlich ein, das ein Problem ist das zu sehen und aus den Sätzen rauszulesen und aus dem Gesprochenen, wenn man soweiso schon negativ eingestellt ist, aber ganz ehrlich, das ist nicht mein Problem, sondern deins. Und ja jetzt habe ich zum ersten Mal wirklich was abgeschmettert, einfach so.

Zitat:4. Das Rahmenkonstrukt
Schau ich mir das kursive an und dann das dazwischen hab ich folgendes Bild grob: Superguter Anil, der im Licht wandelt und kein Wässerchen trüben kann --> Tod seiner Freundin --> Super böser Anil, der alles verflucht und von Hass zerfressen ist.
Das ist mir too much. Niemand wird von heute auf Morgen böse. Das ist ein Prozess. Sicher gibt es große Wendepunkte, und der Tod Feléns kann gerne der Anlass sein für einen Wandel - das hast du ja auch gut gemacht.
Das Bild ist auch ok. Ich habe nirgendwo stehen, dass zwischen den beiden kursiven Teilen nicht eine Entwicklung ist, das behauptest du, nicht ich. Und am Ende meiner ersten Antwort habe ich das sogar gesagt.
Aber auch hier gilt, ist Geschmackssache und ich will es drin haben, weil es für mich ein guter Rahmen ist.

Zitat:Zitat:
Elben sind nun mal naturverbunden. Aber von Umarmer steht da nichts.
- Naturumarmer ist ein Begriff, für das was du hier zeigst. Einen Elben, der durch die Natur rumrennt, sich übertrieben an allem freut und hach wie glücklich ist. Das wirkt so wie ein drogendurchwirkter Hippie, sorry. Aber das finde ich einfach albern.
Ähm, das steht da nicht. Ich weiß nicht wo du das rauslesen willst. Aber sie sind zu zweit unterwegs und genießen den Tag. Soll ich sie jetzt mit Trauermienen rumlaufen lassen oder was?
Find es albern, aber das ist nicht nachvollziehbar, weil du nur einen kurzen Blick auf sie wirfst und sie sonst nicht gesehen hast. Deine SChlüsse sind einfach übertrieben und aufs ärgste ausgereizt und zwar ohne Grund.

Zitat:- Mag sein, doch wenn sie ihn lange ignoriert hat, dann würde mich trotzdem interessieren, wie es dazu kam, dass sie sich in die Augen geschaut und verliebt haben. Es muss sicher nicht rein, doch es wäre ein schönes Detail.
Du solltest dich schon entscheiden. Klischee und Kitsch oder nicht. Aber du kannst es nicht erst verdammen und dann nachher einfordern. Icon_wink

Zitat:- Wie bereits oben erwähnt, machst du dir so sie Geschichte kaputt, weil es einfach nur lächerlich beim Lesen ankommt.
Deine Sicht. Aber die werde ich nicht ändern können, dazu bist du zu voreingenommen. Weil ich die Geschihte geschrieben habe, weil du ein anderes Frauenbild haben willst und und und ....

Zitat:- Tja, wer füttert die denn? Die Wolks?
Eichhörnchen sind ja Sammler. Sie sammeln Nüsse und Samen. Also geht da irgendwer durch den Wald und verstreut das für die? Wie lieb.
Schön, dass du dich an solchen Kleinigkeiten aufhängen und sie absichtlich missverstehen kannst. Mit ist das nicht mal eine Antwort mehr wert.

Zitat:- Nein, diese Meinung hab ich nicht. Und ich finde deine Art hier auch sehr herablassend, aber lassen wir das. Viele Naturvölker laufen barfuß und das ihr Leben lang. Ohne neue Füße. Wie? Ganz einfach, Abhärtung! Wenn man von klein auf barfuß läuft, kriegt man ne tolle Hornhaut - und gerade Elben, die naturverbunden sind, müsste sehr an dem Kontakt mit dieser gelegen sein. Da sie nur im Wald sind passiert ihren Füßen ja auch kaum was, außer vielleicht ein oder zwei spitze Steinchen.
Wie oben schon erwähnt:
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Zügle dich doch einfach bei deinen Kommis, dann wird sowas nicht mehr passieren.
Abgesehen davon, wer sagt, dass sie den ganzen Tag im Wald unterwegs sind. Ich kann dazu nichts finden, nirgendwo.

Zitat:- Ja, er kann die oben wegdrücken, das schreibst du aber nicht, und selbst wenn, was ich mit den Büchen unten? Ich seh da ein dichtes Gestrüpp und da kann man nie alles wegdrücken, weil es ja kurze und lange Zweige gibt.
Ich schreibe es nicht, weil es aus ihrer Sicht ist und sie hat die Augen nicht offen, also kann sie es nicht sehen.

Zitat:- Eine Bestätigung, dass er es in Wirklichkeit tut. Was ist das bitte für eine Antwort?
Das ist ne ganz klare inhaltliche Dopplung, die von wenig Phantasie zeugt.
Schön das du dich darüber amüsieren kannst. Aber merkst du eigentlich, wie sehr du damit ausfallend wirst. Abgesehen davon, nur wenn man wirklich nichts zu sagen hat, muss man sich wohl auf sowas stürzen und meinen sich darüber lustig zu machen.
Das hat nichts mit Phantasielosigkeit zu tun, die könnte ich höchstens dir vorwerfen, denn anscheinend hast du gar nicht erst versucht irgendetwas nachzuvollziehen in der Geschichte, sondern immer sofort verteufelt.
Nochmal diese Dopplung steht da aus dem oben genannten Grund und ist auch sinnvoll, daher bleibt sie.

Zitat:- Mein lieber Drakir. Spinnen sind auf jeder Wiese und in jedem Wald zu finden, zu hunderten. Oft bauen sie ihre Netze auch abends ab und dann am frühen Morgen wieder neu. Das hat also nichts mit Orten zu tun, an denen lange keiner war.
Es mag sicher Ruinen geben, in denen es vor Netzen nur so wimmelt, aber da ist dann eher die Größe durch die Ungestörtheit beeinflusst und nicht das Vorhandensein an sich. All dies hat nichts mit dem Wissen eines Biologen zu tun. Und selbst wenn, du schreibst über Elben, und für diese sind Spinnen garantiert keine Boten des Todes oder Verfalls. Allein auf einem Quadratmeter Wiese können sich an die Hundert Spinnen finden. Wir mögen das oft übersehen, aber für einen Elben sind Spinnen sicherlich alltäglich.
Adsartha, du musst mir nicht erklären, was ich eh schon weiß. Aber es ist nun mal so und wenn du jetzt nicht vollkommen auf stur geschaltet hast, wirst du mir auch zustimmen, dass Spinnennetzen im Allgemeinen mit Zerfall und Tod assoziiert werden, egal wie alltäglich sie für einen sind.

Zitat:- Wenn man das liest könnte man denken, die Tiere machen den ganzen Tag nichts anderes als wegrennen und jagen, hetzen und Angst haben. Jeder Wald ist für einen der durchwandert friedlich, und selbst wenn ich jetzt mal deine Erklärungsversuche als Grundlage nehme - Leben dann die Tiere auf der Lichtung von Luft und Liebe?
Man kann sich auch absichtlich dumm stellen und nichts verstehen wollen und das will ich dir mal unterstellen. Denn sonst könnte ich mir nicht erklären was das soll.
Aber: An dem Ort finden die Tiere eine Ruhepause von ihrem Alltag, also wirklichen Frieden, nicht mehr und nicht weniger.

Zitat:- Tut mir leid, aber das sehe ich anders. Selbst wenn er kleinlaut wird, drückt er das nie so deutlich aus. Also ich hab noch nie einen Mann gesehen, der nervös von einem Bein auf das andere hüpft, nur weil seine Freundin ihn böse ansieht. Gegen das Schlucken habe ich nichts. Unsicherheit ist okay, doch das Hibbeln ist mir zu viel hier.
Dann hast du Glück gehabt. Und hier liegt dann ja auch gleich eine besondere Situation vor und nichts alltägliches, aber du wirst wahrscheinlcih wieder soweiso keine Erklärung gelten lassen.

Zitat: Ein logischer Mensch würde TROTZ Wut die Gefahr voran stellen und da nicht rumbrüllen und somit extra noch auf sich aufmerksam machen. Die Devise müsste heißen, erst weg, dann Anschreien.
Wo du gerade mit Logik kommst. Ihr Verhalten ist logisch, denn in so einem Moment schaltet sich der Verstand bei den meisten Menschen erstmal aus, da ist nichts mit rational denken, da müsste man schon über extreme Selbstbeherrschung verfügen.

Zitat:- Wenn ich mich im kreis drehe, setze ich nicht meine Schritte, ich drehe die Füße leicht, ja. Aber das ist kein Schritte setzen.
Und schon wieder willst du es nicht nachvollziehen. Ich kann vorwärts gehen und gleichzeitig mich im Kreis drehen. Ich weiß, dass heutzutage nicht mehr viele Kinder sowas können, aber es gehörte mal zu den Grundfähigkeiten. Icon_wink

Zitat:Zitat:
Zitat:
Anil stand jetzt in der Mitte der Lichtung, drehte sich im Kreis, wechselte immer wieder seine Position, seine Augen huschten über die Umgebung.
- Hier wieder, dreht er sich oder wechselt er die Position? Das sind zwei verschiedene Sachen.
Nö sind nicht zwei verschiedene Sachen. drehe ich mich im Kreis wechsel ich shcon mal meine Position, zum anderen auch meine Haltung, beides ist damit gemeint.
- Nope, ein im Kreis drehen ist ein schlichtes drehen! Da ist nichts mit Position, Körperhaltung vielleicht, aber nicht Position, weil Otrswechsel.
Auch hier: Wenn du es nicht verstehen willst, bitte sehr. Aber es ist möglich, schau dir mal einfach einen Mantel und Degen-Film an und du siehst hunderte solcher Manöver.

Zitat:Zitat:
Die Vögel hatten aufgehört zu singen, Stille machte sich breit, verschluckte jeden möglichen Laut.
- Hm, Vögel hören auf zu singen, wenn sie beunruhigt sind. Da die Wolks dort wohl üblich sind, brauchen sie also auch nicht beunruhigt sein.
Als Biologin weißt du doch sicher, das Tiere Gefahr spüren. Genau das ist hier der Fall.
- Klar, Vögel spüren Gefahr, aber sie sind nicht in Gefahr! Die Wolks tun ihnen ja nichts, also warum beunruhigt sein? Das Verstummen eines Vogels ist Selbstschutz, um seine Position einem möglichen Jäger nicht zu verraten.
Also entweder haben sie konsequent Angst vor den Wolks, weil diese sie vielleicht jagen, dann müssten sie von Anfang an still sein, weil der Wolk ja da ist, oder aber sie singen die ganze Zeit weiter. So einfach ist das.
Ich sage jetzt einfach mal, dies ist ein besonderer Ort, an dem normalerweise kein Blut fließt, keine Gefahr herrscht, die Vögel spüren das und verstummen deswegen, weil es eine ungewohnte Situation ist.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Zitat:- Sie stehen ja keiner direkten Gefahr gegenüber. Wissen ja nichts von dem Wolk, sie ahnen ihn, ja. Aber noch wäre Flucht das beste, bevor der mögliche Beobachter Hilfe ruft und sie einer Übermacht gegenüberstehen.
Du denkst echt wie jemand, der keine Ahnung vom Kämpfen hat, tut mir leid. Es wäre Schwachsinn wegzurennen, denn im Wald kommt man nur langsam voran und hat keinen Platz, um sich zu wehren. Die Lichtung ist der einzige logische Ort zu kämpfen, da man den Angreifer, wer immer es auch sein mag, früher sieht.

Zitat:Zitat:
Zitat:
- Warum weint sie denn jetzt?
Angst!
- Vor was? Vor wem? Noch ist ja nichts passiert. Du lässt sie einfach weinen, sagst aber dem Leser nicht warum. Soll er das jetzt raten?
Wegen der ganzen Situation. Es ist schön, wenn du solch eine Powerfrau bist, dass du keine Angst bekommt bei sowas, aber bitte gestehe doch andere solche zu.

Zitat:Aber du stellst sie an einen nassen, rutschigen Ort, der ihr auch noch die Sicht nimmt. Joah, du hast Recht, das ist voll logisch!
Ja, es ist logisch. Denn erstmal erweckt dieser Ort Sicherheit, denn hinter ihr ist eine Felswand, dass diese im Endeffekt keinen Schutz bietet, ist zuerst nicht zu sehen.

Zitat:- Ähem, kein anderer Laut? Was ist mit dem Wasserfall? Dahinter steht ein Wolk, was eine gewisse Größe und Breite und somit gewaltige Wassermasse bedingt, wie bereits erwähnt. Das rauscht doch viel zu laut!
(Hab mir das auch noch mal von nem erfahrenen Krankenpfleger aus der Rettungsstelle bestäzigen lassen.)
Soll ich für dich Wasserfällchen schreiben?
Man kann sich auch hinter kleinen Wasserfällen verstecken, aber ich versteh schon, das würde bedeuten, du müsstest auf die Geschichte eingehen und dir etwas vorstellen.
Ganz nebenbei, woher will der Rettungssanitäter das wissen? Der dürfte normalerweise erst da sein, wenn alles passiert ist.

Zitat:Dieser Sarkasmus ist wohl angebracht, und das hat nichts mit dem Lexikonbeitrag zu tun, wie du hier meinst. Einfache Logik. Die Elben sind in einem Heiligtum der Wolks, sie haben Angst vor den Wolks. Wer soll da jetzt kommen? Ein Zwerg?
Der Teil "Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf." ist daher einfach überflüssig. Den Teil davor, die Beschreibung ist in meinen Augen ebenfalls unschön, weil du einfach lieblos Detail an Detail aneinanderreihst (das meinte ich mit liest sich wie ein Lexikonbeitrag), anstatt es lebendig zu gestalten und in den Text einfließen zu lassen.
Sarkasmus ist in dieser Form niemals angebracht, wollte dir sowieso schon bei einem Kommi zu jemand anderen dazu was schreiben, aber ich kann es auch hier tun.
Durch diese Art des Kommentierens wirkst du unheimlich überheblich und als ob du die Weisheit mit Löffeln gefressen hättest. Lass das einfach.
Abgesehen davon, deine Version liest sich genauso wie meine, du hast nur einen Satz mehr, der aber auch nichts bringt.

Zitat:Dieser Sarkasmus ist wohl angebracht, und das hat nichts mit dem Lexikonbeitrag zu tun, wie du hier meinst. Einfache Logik. Die Elben sind in einem Heiligtum der Wolks, sie haben Angst vor den Wolks. Wer soll da jetzt kommen? Ein Zwerg?
Der Teil "Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf." ist daher einfach überflüssig. Den Teil davor, die Beschreibung ist in meinen Augen ebenfalls unschön, weil du einfach lieblos Detail an Detail aneinanderreihst (das meinte ich mit liest sich wie ein Lexikonbeitrag), anstatt es lebendig zu gestalten und in den Text einfließen zu lassen.
Ok, für dich die Kurzfassung.
Anil wird von hinten gewürgt, er bringt seinen Oberkörper runter, zieht seinen Kopf nach hinten raus, hält Arm des Wolks fest, dreht den auf den Rücken, bricht ihm das Genick.
Ich hoffe es ist jetzt klarer, aber es steht auch genauso in der Geschichte.

Zitat:Zitat:
Zitat:
Zitat:
Die Last der Welt lag nicht mehr auf ihren Schultern, aber umso mehr auf seinen.
- Tat sie das? Warum? Das hast du vorher nie erwähnt
Ich könnte auch schreiben "die Last des Lebens" würde das Gleiche meinen. Nicht immer ist damit gemeint, dass sie für alles verantwortlich ist. Manchmal ist einfach die Last in der Welt zu leben damit gemeint. Ergibt sich aber auch, aus meiner Sicht, aus dem Zusammenhang.
- Für mich nicht. Sie schien auch nicht belastet durch das Leben, eher sehr lebensfroh. Aber selbst wenn das Leben für sie eine Last war, dann müsste Anil ja dankbar sein statt wütend.

Zitat:
- Wie hat ihn denn sein Name zurückgehalten?? Und was hat ihm denn die Natur getan?
Weil sein Name ihn mit seinem Volk verbindet, dass mit den Wolks einen Pakt geschlossen hat. Bißchen mitdenken, denn alles vorkauen will nicht.
- Ich denke viel, doch du gibst mir keine Anhaltspunkte. Ein Name kann nicht zurückhalten. Wovor auch, er hatte ja keinen Hass bisher. Daher musste er auch nicht zurückgehalten werden![/quote]
Stell dich bitte nicht dümmer, als du bist. Ich hasse solche Profilierungsspielchen und habe keine Lust drauf.

Zitat:zeigt mir nur eins, nämlich das du das bist, was du gerne anderen vorwirfst, kritikunfähig.
- Ich habe dir gesagt, was mich stört, was ich unlogisch finde, was man hätte besser machen können, doch alles was ich erhalte ist:
"Du hast unrecht, es bleibt so. Du bist ja nur verärgert, weil ich dir ne Geschichte geklaut hab."
Erstens verbitte ich mir das gerade von dir, da du wirlich alles abgeschmettert hast, was ich dir zu den weiteren Teilen von Zweierlei Blut geschrieben habe und zum anderen, weißt du, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Denn alles was ich ablehne, tue ich wohl begründet und vor allem nehme ich Kritik an. Ich habe keine Geschichte hier stehen, die nicht irgendeine Änderung erfahren hätte und selbst hier habe ich dir stellenweise rechtgegeben. Also komm mir nicht so, nur weil du der Meinung bist, ich müsste alles übernehmen, was du sagst und dann beleidigt bist, wenn ich es nicht tue. Wir haben hier unterschiedliche Vorstellungen, aber du kannst mir doch nicht wirklich deine aufzwingen wollen, überleg mal, was du da verlangst.

Zitat:bgeschmettert, dabei solltest du gerade was Action und Liebesbeziehungen Tipps und Hinweise annehmen, denn da haperts es bei dir meines Erachtens noch gewaltig.
Tut mir leid, Adsartha, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Kampfszenen kann ich und nur weil dir diese Liebesszenen nicht gefallen hat, weil es nicht dein Frauenbild ist, heißt es nicht, dass ich es nicht kann. Ich sage nicht, dass ich es perfekt kann, aber du unterstellst mir hier, darin ein Stümper zu sein und dagegen muss ich mich einfach wehren. Was die Kampfszenen betrifft:
Fass dir mal lieber an die eigene Nase, denn die hast du auch nicht im Griff, wobei bei dir noch völlige Unkenntnis und Erfahrung dazu kommt, die ich besitze.

Zitat:Ich hoffe,
damit hab noch einmal begründet, wieso es zum "entäuschend" als Fazit kam.
Begründet hast du bis auf den Anfang gar nichts. Du hast dir nur Luft verschafft und mich weiterhin angegriffen und auf deinen Willen gepocht, aber wirkliche Begründungen hast du nicht geliefert und auf den Text oder meine Antworten bist du auch nicht wirklich eingegangen. Vielleicht solltest du dir mal ins Gedächtnis rufen, dass man nur, weil man viel kommentiert, trotzdem nicht verlangen kann, dass alle der eigenen Meinung sind und vor allem, dass auch ein paar Verhaltensregeln eingehalten werden sollten.
Und ja, ich habe mich als Reaktion auf deinen Kommi auch über ein paar hinweggesetzt. Das konnte ich nicht anders.

Zitat:PS: Die Umsetzung ist für mich auch deshalb enttäuschend, weil ich den Chara des Duri’el ird òrâ als ersten Elb gezeichnet hatte, der sich von den anderen abgewandt hat.
Ich finde es lustig, dass du schreibst, ich wollte die Geshcihcte nicht schreiben, aber jetzt zugibst, den Elb entworfen zu haben und gewisse Vorstellungen zu haben, die du umgesetzt gesehen haben wolltest, sprich sie selbst aufschreiben wolltest. Icon_wink

Zitat:Also sag ich Mal, dass die Idee mit der verlorenen Liebe ist zwar viel gesehen, aber okay. Die Umsetzung ist das Problem.
Die hast du aus meiner Sicht, aber nur zu einem Problem gemacht.

Lg,
Drakir

P.S.: Alles weitere bitte per PN, denn das gehört nicht hierher.


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - drakir - 06-02-2009

Hi Dreadnoughts,

Ich habe deine Anmerkung nicht ignoriert, sondern sie kam wohl, als ich gerade meine Antwort geschrieben habe.
Sorry.
Wird aber ab jetzt so gemacht, wie du sagst.

Lg,
Drakir


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - LadydesBlauenMondes - 06-02-2009

hallo drakir,

dann will ich mich mal gleich, ohne langes geschwafel auf deine geschichte stürzen. Icon_smile

Zitat:da stütze sie sich kraftvoll auf seiner Brust auf, so dass sich ihm ein kleines Stöhnen entrang,

stützte

Zitat:Eine kleiner See in den sich schäumend ein Wasserfall ergoss lag vor ihr.

ein kleiner See

Zitat:„Psst, ich habe etwas gehört - und das war kein Vogel oder Tier!“

besonders der teil nach dem strich hört sich ungelenk an. mein erster gedanke war: "ein vogel ist ein tier!" dann hab ich gedacht: durch einfügen eines "oder ein anderes tier" könnte man den halbsatz noch retten. jetzt bin ich inzwischen soweit zu sagen: in so einer situation sollte er gar nicht soviel sagen. Icon_wink

Zitat:Sie zögerte. Sie wollte nicht von Anils Seite weichen.

auch schon im bisherigen text ist mir aufgefallen dass du das "sie" ziemlich oft benutzt. da ich aber weiss wie schwer das zu vermeiden ist, hab ich das ertmal nicht angemerkt. an dieser stelle hier ist mir aber eine schöne alternative eingefallen: "Sie zögerte, wollte nicht von Anils Seite weichen."

Zitat:Schmerz raste durch seinen Körper, wurde aber von dem tief in ihm überdeckt. Außer der klaffenden Wunde in seinem Herzen konnte er nichts mehr fühlen.

irgendwie konnte ich mit diesem "tief" nichts anfangen bis ich den zweiten satz gelesen hatte. ich finde dieses "tief" könntest du besser ausdrücken, vllt sowas wie "tiefsitzenden trauer/hass" oder so ähnlich.

Zitat:Mit unsicheren Schritten ging er zu der am Boden liegenden Félen und kniete sich neben ihr nieder.

"kniete neben ihr nieder" hört sich mMn besser an.

so, ich habe deine geschichte bereits gestern abend gelesen und habe während dem heimweg darüber nachgedacht. sie ist irgendwie nicht das, was ich von dir erwartet habe, aber ich kann dieses gefühl im moment nicht näher definieren. vllt weil du sonst komplexere handlungsabläufe hast, oder auch komplexere gefühle beschreibst?

hier ist der handlunsablauf ziemlich klar, nicht unbedingt vorhersehbar, aber auch nicht sonderlich überraschend.

gerade der anfang wirkt auf mich recht kitschig, was ich z.b. gar nicht von dir erwartet hätte. einem anfänger würde ich jetzt sagen, dass er diesen kitsch doch irgendwie vermeiden sollte, aber hier hab ich das gefühl, dass das irgendwie absicht war. Icon_wink mein empfinden dabei ist, dass die emotionen deiner prots nicht ganz so deutlich rübergekommen sind, als wenn du es nicht ganz so „standardmäßig“ erzählt hättest. wobei ich durchaus weis, wie schwierig das sein kann, etwas nicht klischeebelastetes zu schreiben. daher sollte das jetzt eher ein hinweis sein, als wirkliche kritik. irgendwie passt der kischt nämlich auch zur situation, schließlich ist es ein wunderschöner tag und die beiden sind verliebt. Icon_wink

wo mir dann wirklich die emotionen etwas zu schwach waren, war auf der lichtung. da hättest du aus der situation, wie sie da stehen und gebannt darauf warten, dass etwas passiert, mehr herausholen können. sowohl von den emotionen her, als auch aus der spannung. spontaner einfall: während anil da steht und wartet, dass der wolk auftaucht, könnte z.b. ein tier im gebüsch rascheln und dann in anils blick kommen, sodass (zumindest der leser) erstmal beruhigt ist und dann kann der wolk félen umbringen.

über das ende musste ich länger nachdenken. also anil legt seine elbischen namen ab und wird ein dunkelelb? wendet er sich damit gegen sein eigenes volk? wenn ja, dann ist mir félens tod als begründung nicht ausreichend. ihr tod schürt den hass gegen die wolks, ja, aber nicht gegen sein eigens volk. vllt hab ich da auch irgendwas nicht richtig verstanden, denn als „lebenswandelpunkt“ ist félens tod doch ein guter grund.

so ja, ich glaube ich bin grad ein opfer meiner erwartungen geworden. ich hatte irgendwie was total spannendes erwartet. aber ich denke im grunde geht es hier nur darum den wandel anils darzustellen, der eben durch den tod seiner geliebten ausgelöst wird. ich denke das ist dir schon gelungen, denn seine liebe zu félen ist deutlich geworden, genauso wie sein hass auf die wolks.

ich denke deine geschichte ist der anfang, erst jetzt wird anils weiterer weg, er wirklich wichtig für die geschichte athalems.

lg

Lady


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - drakir - 06-02-2009

Hallo Lady,

Danke für deinen Kommentar. Icon_smile

Zitat:besonders der teil nach dem strich hört sich ungelenk an. mein erster gedanke war: "ein vogel ist ein tier!" dann hab ich gedacht: durch einfügen eines "oder ein anderes tier" könnte man den halbsatz noch retten. jetzt bin ich inzwischen soweit zu sagen: in so einer situation sollte er gar nicht soviel sagen.
Ok, vielleicht ist es doch besser, den Halbsatz zu streichen. Ich sehe es ein.

Zitat:auch schon im bisherigen text ist mir aufgefallen dass du das "sie" ziemlich oft benutzt. da ich aber weiss wie schwer das zu vermeiden ist, hab ich das ertmal nicht angemerkt. an dieser stelle hier ist mir aber eine schöne alternative eingefallen: "Sie zögerte, wollte nicht von Anils Seite weichen."
Da werde ich dann nochmal drüber schauen, versprochen.

Zitat:hier ist der handlunsablauf ziemlich klar, nicht unbedingt vorhersehbar, aber auch nicht sonderlich überraschend.
Ja, ich gebe zu, ich wollte mal etwas geradlinieges ohne viele Schnörkel.

Zitat:aber hier hab ich das gefühl, dass das irgendwie absicht war.
Ja war Absicht, ich wollte das Ganze so idyllisch wie möglich haben.

Zitat:irgendwie passt der kischt nämlich auch zur situation, schließlich ist es ein wunderschöner tag und die beiden sind verliebt.
Du ahnst gar nicht, wie erleichtert ich bin, dass du das sagst. Icon_smile

Zitat:spontaner einfall: während anil da steht und wartet, dass der wolk auftaucht, könnte z.b. ein tier im gebüsch rascheln und dann in anils blick kommen, sodass (zumindest der leser) erstmal beruhigt ist und dann kann der wolk félen umbringen.
Das hatte ich zuerst überlegt, aber irgendwie war mir das zuviel Klischee, ich wolte lieber den harten Bruch. Mal sehen vielleicht überlege ich es mir nochmal.

Zitat:wendet er sich damit gegen sein eigenes volk?
Nein, bisher noch nicht. Sein Haß und Zorn konzentrieren sich im Moment nur auf die Wolks. Der Bruch mit seinem Volk kommt erst später endgültig.

Zitat:aber ich denke im grunde geht es hier nur darum den wandel anils darzustellen, der eben durch den tod seiner geliebten ausgelöst wird. ich denke das ist dir schon gelungen, denn seine liebe zu félen ist deutlich geworden, genauso wie sein hass auf die wolks.
Mir ging es wirlich nur darum den Wandel Anils darzustellen oder besser dessen Beginn. Ich freue mich, dass mir wohl doch gelungen ist, das nachvollziehbar zu gestalten. *freu*

Zitat:ich denke deine geschichte ist der anfang, erst jetzt wird anils weiterer weg, er wirklich wichtig für die geschichte athalems.
Ja, so war es von mir gedacht. Die Entwicklung ab jetzt, wird wichtig. Das hier ist nur die Ursache warum. Ich habe dafür auch schon ein paar Ideen, mal sehen, wann ich dazu komme, sie aufzuschreiben.

Auch wenn dir die Geschichte nicht ganz gefallen hat, bin ich schon mal froh, dass du seine Entwicklung einingermaßen gut dargestellt findest. freut mich, dass du meine Geschichte halbwegs positiv fandest. Das nächste Mal werde ich dann auch wieder etwas weniger einfaches schreiben, versprochen. Mit weniger Kitsch. Icon_wink

Lg,
Drakir


RE: OT: Von Licht und Schatten (vor 5247 Jahren) - Adsartha - 06-02-2009

Hallo drakir!

Eigentlich wollte ich dir Gestern schon eine PN schreiben, doch dann habe ich mir nochmals deine Antwort auf meine Antwort durchgelesen und ich möchte es so, wie es jetzt (hier) steht, also von dir wahrgenommen wurde, ungern so im Raum lassen. Icon_smile

Ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, sondern verstehst, dass ich auch hier einen Abschluss finden möchte.

Wie ich aus deiner Antwort entnehmen konnte, hast du einige Dinge, die ich sagte, leider falsch aufgenommen oder den Aspekt, den ich wirklich kritisiert habe, übersehen. Das soll kein Vorwurf sein, denn in einigen Fällen habe ich mich etwas schwammig ausgedrückt, und der Ärger macht dann den Rest.
Damit dies nicht wieder passiert, werde ich nun wirklich um Sachlichkeit bemüht, jeden Punkt deiner letzten Antwort durchgehen, noch einmal versuchen, ordentlich und mit ruhigen Worten Klarheit zu schaffen und so das böse Blut, das sich hier angestaut zu haben scheint, zur Ader lassen.

Zitat drakir: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus, soll heißen, wenn du derart aggressiv, herablassend und sarkastisch einen Kommentar unter meine Geschichte setzt, dann wundere dich nicht, wie meine Antwort ausfällt.
Wer austeilt sollte auch einstecken können.

-- Du hast Recht. Meine erste Antwort war zum Teil etwas außerhalb des ordentlichen Tons. Dafür entschuldige ich mich hiermit. Ein Abrutschen ins Sarkastische oder böswillig scheinende war niemals meine Absicht, passiert allerdings manches Mal im Eifer des Gefechts jedem einmal. Vielleicht mir etwas mehr als anderen, vielleicht wirkt es aber auch nur so, weil ich ja doch recht viel kommentiere. Ich weiß es nicht, doch wie gesagt, tut es mir leid, ich begründe es hier mit der Enttäuschung und dem Unverständnis, das ich teilweise beim Lesen empfand. (Dazu später etwas mehr).

Zitat Adsartha: Als ich deine Antwort das erste Mal las, war ich zugegeben etwas aufgebracht, doch nun beim zweiten Lesen muss ich fast darüber lachen.
Zitat drakir: Wie soll man solch einen Komi überhaupt ernst nehmen können?
Wenn du willst, dass man es tut, dann schreib ihn anders und komm mir nicht wieder mit deiner Ausrede "Ich bin halt so!"
Dann lerne halt vernünftig zu kommentieren, ohne so beleidigend und ausfallend zu werden.

-- Ich gebe zu, dass es vielleicht etwas unglücklich war, hinzuschreiben, dass ich lachen musste, doch mancher deiner Antworten wirkten auf mich doch recht abstrus. Die von dir hier erwähnte Ausrede habe ich so nie getroffen. Im Gegenteil, der Thread auf den du dich hier beziehst, war eine Entschuldigung und eine Bitte um Nachsicht bzw. Mitteilung, wenn sich jemand persönlich angegriffen fühlt! Das dies hier bei dir der Fall war, sehe nun auch ich. Eine Ausrede habe ich dafür nicht, aber einen Grund, nämlich vornehmlich deine, in meinen Augen ziemlich unverschämte, Unterstellung, ich wäre hier mit der Absicht alles zu zerreißen in den Thread gekommen und hätte mir anschließend nicht mal die Mühe gemacht, es ordentlich zu lesen. Ich habe es nämlich sehr aufmerksam gelesen, sehr interessiert, und vielleicht lag da der Fehler. Denn wie bereits erwähnt, bin ich mit sehr, sehr großen Erwartungen an diese Geschichte herangegangen. Nicht nur weil sie die erste und somit eine Werbung für die Rubrik ist, sondern auch, weil sie von dir stammte. Zuletzt hatte ich ja von dir die Geschichte zur Musterung und Monster Ex gelesen. Beide haben mir gefallen, wie ich auch zum Ausdruck gebracht habe. Mit diesem positiven Eindruck bin ich also zu dieser Geschichte gekommen, und ich erzähle wohl auch nicht Schlimmes, wenn ich verrat, dass ich schon des längeren von dieser Geschichte wusste. Sternchen hat mir nämlich in einem Chat einmal davon erzählt und seit dem habe ich mit positiver Erwartung darauf geharrt.

Zitat Adsartha: Ich find es herrlich, wie du meine profunde Kritik einfach abschmetterst, und dann auch noch mit so einer Begründung.
Zitat drakir: Ich habe deine sogenannte profunde Kritik nicht einfach abgeschmettert. Alles was ich abgelehnt habe, habe ich auch ausreichend begründet. Nur weil du deinen Willen jetzt durchgesetzt sehen willst, musst du nicht so tun, als ob ich alles ignoriert hätte.
-- Ich habe nie behauptet, dass du alles ignoriert hast, mir ist sehr wohl aufgefallen, das du einiges übernommen und über anderes noch nachdenken wolltest. Was mich hier störte, waren die Reaktionen auf meine Kritik zu:
- Kitsch am Anfang, den du nur begründet hast mit: das sollte so
- fehlende Spannung im Kampf, die du mit Realismus abgeschmettert hast
- schwache Gestaltung der Felén, der du mit wilden klischeehaften Amazonen begegnet bist.
- einige weitere Kleinigkeiten, die hier aber noch kommen.

Ich möchte diesen Platz nutzen, um zu sagen, dass ich nichts dagegen habe, wenn jemand Kritik ablehnt. Niemand muss alles übernehmen und wie du schon zurecht angemerkt hast, auch ich tue das nicht.
Doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass du keinen wahren Grund hast, warum du meine Verbesserungsvorschläge, und mehr waren es nicht, nicht annehmen kannst.
Mehr dazu kommt an den einzelnen Punkten später.

Zitat Adsartha:Unter Bischofswein war es noch Rache für einen Negativkommentar, hier also nun Verärgerung oder gar Neid, weil du mir eine Geschichte vor der Nase weggeschnapt hättest.
Zitat drakir: Da du es ja mit Logik hast. Das ist durchaus logisch gedacht. Sowohl im Falle von Bischofswein als auch jetzt. Denn sehen wir uns an, was du dir heute alles geleistet hast. Erst greifst du mich auf unterste Schiene in einer Art und Weise im Feedback an und zwar ohne Grund, nur weil eine Geschichte da steht, die dir nicht passt und die du lieber geschrieben hättest und es auch so da sagst und dann zerreißt du sie. Ich bitte dich. Wenn da nicht Enttäuschung darüber mitspielt, dass ich dir zuvor gekommen bin, dann bist du die größte Selbstverleugnerin die ich kenne. Ganz nebenbei, will ich dir auch gleich sagen, dass ich sowas nicht mehr lesen will, wie ich es heute im Feedback musste. Das ist allerunterste Schublade und zeugt von einer ungeheuren Ignoranz deinerseits gegenüber der Arbeit die Sternchen und ich hier leisten. Sowohl sie als auch ich, haben bisher um Längen mehr zu Athalem beigetragen als du. Und das wirst du auch so schnell nicht erreichen. Wir haben unheimlich viel Arbeit investiert, was auch genau der Grund ist, warum ich keine Zeit habe mich erstmal aktiv in ein Spiel einzuklinken. Aber das nur am Rande.
-- Auch hierzu möchte ich gerne etwas sagen:
Mein Kommentar unter deiner Geschichte erfolgte vor dem Feedbackeintrag, aber das nur am Rande. Wichtig ist mir hier zweierlei: Erstens war mein Feedbackbeitrag keine Kritik an dir, wie ich dort auch kundtat. Mir ist durchaus bewusst, wie viel ihr, Sternchen und du, für Athalem tut, das kannst du mir glauben. Allerdings bist du, was nicht abwertend gemeint ist, im Moment (nur) Regisseur, du gibst also die Rahmenhandlung vor und leitest an. Das du da ein riesen Mitspracherecht hast, ist für mich selbstverständlich. Meine Anfrage unter dem Feedback bezog sich aber auf die Schauspieler, also die aktiven Rollenspieler, und ihr Mitspracherecht. Bisher wurde dieses bei Euch immer groß geschrieben, was ich sehr schön finde. In den Regeln zur Geschichtenrubrik fehlten es mir indes, was wie mir Sternchen bereits mitteilte, ein Verständnisfehler meinerseits war. Aber Ichigos Anschlussbeitrag zeigt mir, dass ich nicht die einzige war, die diesem Fehler unterlag, deshalb ist er wohl verzeihlich, und ich denke, die Variante, die wir jetzt gefunden haben, ist eine sehr schöne Lösung.
Nun fällt natürlich auf, dass der Feedbackbeitrag wenige Minuten nach der ersten Antwort unter diese Geschichte entstand, und ich würde lügen, wenn ich sagen würd, dass sie nicht der Anlass war. Aber nicht, weil ich sie schreiben wollt, wie du annimmst – das beweise ich später auch noch – sondern, weil sie mir ganz einfach nicht gefiel.
Ich habe also diese Geschichte gelesen – es hätte aber auch jede andere zu Athalem sein können - war enttäuscht und habe mir dann überlegt, warum ist diese Geschichte eigentlich sofort OT? Versteh mich nicht falsch, es geht mir um das Absolute hinter dem Kürzel. OT bedeutet für mich: Genauso war es und nicht anders. Da Athalem aber in meinen Augen von der Gruppe lebt, fand ich das nicht ganz in Ordnung. Warum nicht etwas Raum lassen?
Ich meine, so war es ja, wenn ich das von Sternchen richtig verstanden habe auch gedacht.
Eine Geschichte wird gepostet, ihr prüft den Hintergrund und wenn einer sagt, ey, das wollt ich auch oder hm, das gefällt mir so nicht, dann wird das OT aufgeschoben.
Deine Geschichte wurde aber bereits mit dem Kürzel OT eingestellt, was ich allen „normalen Usern“ gegenüber etwas unfair fand.
Hm, ich hoffe, du verstehst jetzt was ich meine. *grübel*
Zu deinem Vorwurf, ich hätt nur so viel gemeckert, weil ich die Geschichte ebenfalls wollte, hatte ich zwar schon in einer vorherigen Antwort was gesagt, aber da du mir nicht zu glauben scheinst, dass mein Schwerpunkt wo anders liegt, hab ich einmal den Verlauf eines ICQ – Gesprächs von Sternchen und mir vom 22.01.09. rausgesucht – einfach um das noch mal zu klären, da ich ungern als böse Neiderin dastehen möchte. Da das Gespräch aber recht lang war, würde ich es dir als Word-Datei zukommen lassen - damit dieses Missverständnis zwischen uns aus der Welt ist (dafür bräuchte ich aber mal deine Email-Adresse).

So nun aber weiter:
Zitat Adsartha: Der Anfang (…)
Zitat drakir: Siehst du und ich sehe das anders, willst du mir jetzt deinen Willen aufzwingen, denn genauso liest sich dein ganzer Kommi. Wenn es dir nicht gefällt gut, aber dann sag es gefälligst auf eine vernünftige Art und Weise.
-- Nein, ich wollte dir nicht meinen Willen aufzwingen, ich habe lediglich angemerkt, dass mir hier zu viel Kitsch und zu wenig Besonderes drinsteckt, vielleicht zu wenig drakir (?), denn so wie es im Moment steht, ist es halt schon millionenfach gelesen. Dieser Kritikpunkt, dass es etwas zu bekannt ist, es an was neuem fehlt, ist im Forum oft zu finden, und auch du hast ihn, meines Erachtens schon mehr als einmal gegeben, wenn ich mich nicht irre. Es ist keine böswillige Kritik, sondern wieder mein Bedauern hier zwischen den Zeilen. Wobei, und das muss ich eingestehen, ich wohl was Liebesbeziehungen angeht besonders kritisch bin, da ich schon sehr, sehr viele Geschichte dieses Genre gelesen habe und auch selber etwas dort zu Hause bin.

Zitat Adsartha. Die Gestaltung der Felén (…)

Zitat drakir: Auch Geschmackssache. Aber wenn ich dich richtig verstehe, willst du also die heroische Kriegerin, die tausendmal durchgekaut wurde und auch langsam langweilig wird, oder die total emanzipierte Frau, dann bräuchte sie aber auch keinen Mann mehr. Ich könnte tausend Frauenarten aufzählen, alle wurden schon durchgekaut, jede passt jemand anderen nicht oder wirkt lächerlich auf ihn und für mich wäre eine Kampfemanze bei dieser Geschichte lächerlich. Akzeptiere es oder nicht? Aber wirf mir nicht vor, sie wäre schlecht beschrieben, wenn sie es nicht ist.
- Das die Gestaltung Feléns eindeutig Geschmackssache ist, habe ich am Anfang dieses Punktes gleich vorneweg genommen. Ich verteufele deine Gestaltung nicht, verlangte auch nicht nach einer Kampfemanze, (obwohl das vielleicht lustig geworden wär Icon_wink ). Dieser Punkt sollte lediglich unterstreichen, warum ICH deine Geschichte so enttäuschend fand, weil ich so ein Fazit ja auch begründen muss, nicht?
Eine Kämpferin muss es nicht sein, ich hätte einfach etwas mehr Tatkraft von ihr als gut empfunden, doch das ist, wie ich sagte, Geschmackssache. Ich wollte es daher genannt haben, doch wenn du Felén so lassen möchtest, geht das für mich auch in Ordnung, was ich, mit `Geschmackssache` ausdrücken wollte.

Zitat Adsartha. Das Ende/ der Endkampf
Zitat Drakir: Glaubst du diesen Unsinn wirklich?
Hast du mal einen echten Kampf gesehen? Da machen schon drei Kilo einen Riesenunterschied!

-- Da ich sachlich bleiben wollte, beschränke ich mich auf das Wesentliche: Ja, das glaube ich. Und ja, ich habe schon Kämpfe gesehen, sogar selber schon einige gehabt, auch gegen schwerere, stärkere männliche Mitglieder der Spezies Mensch.
In meinen Augen sind daher nicht nur das Gewicht und seine Muskelmasse entscheidend für einen Kampf, sondern auch Wendigkeit, Technik und Einfallsreichtum. Auch Fairness spielt eine Rolle. Ein kleiner, unsportlicher Schwächling kann einen erfahrenen Kämpfer durchaus schlagen, wenn er ihm zum Beispiel Sand in die Augen wirft. Aber das nur am Rande, denn meine eigentlich Kritik war ja diese:

Zitat Adsartha:Und vor allem nicht wichtig! Du schreibst hier kein Sachbuch, sondern Fantasy Stimmt, aber das heißt nicht, dass ich völligen Blödsinn schreiben muss.

und

Zitat Adartha:Jeder Autor/ jeder Lektor wird dir sagen, dass dabei der Leser das wichtigste ist. Und der Leser will unterhalten werden!

Du sagst: Ist auch okay. Aber für mich ist es nicht unterhaltend einen völlig abstrusen Kampf zu lesen, der überhaupt keinen Sinn macht, dass kann ich nicht sehen, da bekomme ich zuviel.
-- Leider sehen es aber die meisten anders und ich kann mir nicht vorstellen, dass du zum Beispiel Herr der Ringe liest und denkst, was für ein doofes Buch, weil die Kämpfe nicht realistisch sind. Aber selbst wenn dem so sein sollte. Ein Autor und das bist du, ist ein Verkäufer, und dieser muss sich leider nach seinen Kunden richten. In diese Falle dem Leser. Ich bin einer dieser Leser und ich bin von deinem Produkt enttäuscht. Ich vergleiche die Erfahrung, die ich beim Lesen hatte, mal mit einem Film. Nach anderthalb Stunden Vorgeplänkel stehen sich die beiden wichtigen Personen endlich gegenüber, der Mörder und der Rächer, der den Tod seiner Frau rächen will. Darauf habe ich hingefiebert. Und dann geht’s los, sie rennen auf einander los, treffen sich und dann Peng, eine Drehung, ein Knack, vorbei!
Ist es da nicht nachvollziehbar, dass ich da frustriert aufschreie? Ich denke schon.

Du sagst ja selber:
Zitat drakir: Action ist drin, wenn auch kurz. Wut auch. Schmerz ebenso und Spannung ja auch ein bißchen. Ich sehe natürlich ein, das ein Problem ist das zu sehen und aus den Sätzen rauszulesen und aus dem Gesprochenen, wenn man soweiso schon negativ eingestellt ist, aber ganz ehrlich, das ist nicht mein Problem, sondern deins. Und ja jetzt habe ich zum ersten Mal wirklich was abgeschmettert, einfach so.
-- Also die Action kommt mir zu kurz, die Spannung, die Wut und den Schmerz bezog ich jetzt nur auf den Kampf, sprich auf Verletzungen der beiden Kämpfer, gegenseitiges Taktieren etc.
In der Geschichte selbst sind die Gefühle Wut und Schmerz natürlich vertreten, das hab ich nie bestritten, nur etwas die Ausführung selbiger kritisiert. Icon_wink

Zitat Adsartha . Das Rahmenkonstrukt
Zitat drakir: Das Bild ist auch ok. Ich habe nirgendwo stehen, dass zwischen den beiden kursiven Teilen nicht eine Entwicklung ist, das behauptest du, nicht ich. Und am Ende meiner ersten Antwort habe ich das sogar gesagt.
Aber auch hier gilt, ist Geschmackssache und ich will es drin haben, weil es für mich ein guter Rahmen ist.

- Es ist natürlich in Ordnung, wenn du es drin behalten möchtest. Auch hier wollte ich lediglich sagen, wie es auf mich wirkt, nämlich Gut -> Peng -> Böse. Gerade das Rahmenkonstrukt macht diese Wirkung für mich absolut. Hm, und auch Lady scheint es so zu gehen, wenn ich das richtig verstanden habe, doch letztendlich liegt die Entscheidung, und das habe ich nie bestritten, bei dir.

Zitat Adsartha:
Naturumarmer ist ein Begriff, für das was du hier zeigst. Einen Elben, der durch die Natur rumrennt, sich übertrieben an allem freut und hach wie glücklich ist. Das wirkt so wie ein drogendurchwirkter Hippie, sorry. Aber das finde ich einfach albern.

Zitat drakir: Ähm, das steht da nicht. Ich weiß nicht wo du das rauslesen willst. Aber sie sind zu zweit unterwegs und genießen den Tag. Soll ich sie jetzt mit Trauermienen rumlaufen lassen oder was?
Find es albern, aber das ist nicht nachvollziehbar, weil du nur einen kurzen Blick auf sie wirfst und sie sonst nicht gesehen hast. Deine Schlüsse sind einfach übertrieben und aufs ärgste ausgereizt und zwar ohne Grund.
- Du hast Recht, es steht so nicht da, aber das ist es was ich raus lese, bei Formulierungen, wie die Blumen reckten sich ihr zum wohl gefallen. Ich wollte auch hier lediglich anmerken, dass das auf mich etwas übertrieben wirkt.

Zitat Adsartha:- Mag sein, doch wenn sie ihn lange ignoriert hat, dann würde mich trotzdem interessieren, wie es dazu kam, dass sie sich in die Augen geschaut und verliebt haben. Es muss sicher nicht rein, doch es wäre ein schönes Detail.
Zitat drakir: Du solltest dich schon entscheiden. Klischee und Kitsch oder nicht. Aber du kannst es nicht erst verdammen und dann nachher einfordern.
-- Ähm, hier versteh ich deine Antwort nicht so ganz. Daher denke ich mal, dass wir uns missverstanden haben. Das Klischee und Kitsch bezog sich auf die Art und Weise die beiden miteinander umgehen – das mit den so tief in den Augen schauen, dem Herzschlag oder den Wurzeln. Hier jedoch meinte ich, dass die kleine Geschichte, wie sie sich kennen gelernt haben – das hätte man in ein, zwei Sätzen sagen können – ein interessantes Detail wäre. Also um die Geschichte etwas auszuschmücken. Von Kitsch war hier nie die Rede. Icon_wink

Zitat Adsartha:- Wie bereits oben erwähnt, machst du dir so sie Geschichte kaputt, weil es einfach nur lächerlich beim Lesen ankommt.
Zitat drakir: Deine Sicht. Aber die werde ich nicht ändern können, dazu bist du zu voreingenommen. Weil ich die Geschihte geschrieben habe, weil du ein anderes Frauenbild haben willst und und und ....
-- Ja, wie du schon selber sagst: es ist meine Sicht. Mehr nicht. Mehr habe ich aber auch nie gesagt, denn mehr kann eine Kritik auch nie sein. Ändern kannst du es schon, wenn du einige meiner, und auch Ladys, Vorschläge beherzigen würdest. Wenn du das nicht möchtest, bleibt es natürlich bei meiner Sicht. Zu den anderen Punkten hab ich, denke ich, oben schon was gesagt, um sie zu entkräften.

Zitat Adsartha:- Tja, wer füttert die denn? Die Wolks?
Zitat drakir: Eichhörnchen sind ja Sammler. Sie sammeln Nüsse und Samen. Also geht da irgendwer durch den Wald und verstreut das für die? Wie lieb.
Schön, dass du dich an solchen Kleinigkeiten aufhängen und sie absichtlich missverstehen kannst. Mit ist das nicht mal eine Antwort mehr wert.

- Ich hänge mich nicht auf, sondern kritisiere, wie du es auch tust, Details. Du schreibst, dass die Eichhörnchen die Elben neugierig betrachten, dann aber wieder gehen, weil sie von denen kein Futter erwartet können. Das macht mich natürlich stutzig, weil ich mich bei der Formulierung unwillkürlich fragen muss, ob sie sonst von jemandem Futter kriegen. Das ist vielleicht nicht wichtig, zugegeben, aber ich bin beim Lesen halt drüber gestolpert und das wollte ich anmerken.

Zitat Adsartha:- Nein, diese Meinung hab ich nicht. Und ich finde deine Art hier auch sehr herablassend, aber lassen wir das. Viele Naturvölker laufen barfuß und das ihr Leben lang. Ohne neue Füße. Wie? Ganz einfach, Abhärtung! Wenn man von klein auf barfuß läuft, kriegt man ne tolle Hornhaut - und gerade Elben, die naturverbunden sind, müsste sehr an dem Kontakt mit dieser gelegen sein. Da sie nur im Wald sind passiert ihren Füßen ja auch kaum was, außer vielleicht ein oder zwei spitze Steinchen.
Zitat drakir: Wie oben schon erwähnt:
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Zügle dich doch einfach bei deinen Kommis, dann wird sowas nicht mehr passieren.
Abgesehen davon, wer sagt, dass sie den ganzen Tag im Wald unterwegs sind. Ich kann dazu nichts finden, nirgendwo.

- Hm, den ersten Teil lasse ich mal weg, sondern beziehe mich auf die inhaltliche Kritik. Meine Frage war, warum sie Schuhe tragen. Hättest du gesagt, meine Elben machen das eben, wär das für mich okay gewesen, doch du meintest ja das keine Schuhe blöd wären, was nicht stimmt. Auch hier verstehe ich deine Antwort wieder nicht. Die Welt ist jung, es gibt keine Menschen, und die Elben sind naturverbunden. Sie leben also in der Natur, ob nun Wald oder Wiese ist ja egal. Sie könnten daher getrost barfuß gehen, finde ich (siehe Naturvölker oder auch Hobbits. Icon_wink ). Wenn du das nicht möchtest, sprich deine Elben anders angelegt hast, ist das doch in Ordnung, dann sag das einfach, anstatt mit kaputten Füßen zu kommen. Icon_wink

Zitat Adsartha:- Ja, er kann die oben wegdrücken, das schreibst du aber nicht, und selbst wenn, was ich mit den Büchen unten? Ich seh da ein dichtes Gestrüpp und da kann man nie alles wegdrücken, weil es ja kurze und lange Zweige gibt.
Zitat drakir: Ich schreibe es nicht, weil es aus ihrer Sicht ist und sie hat die Augen nicht offen, also kann sie es nicht sehen.
-- Ich verstehe, was du meinst. Sie sieht also nicht, hört nur. Ich sehe das Bild allerdings beim Lesen und da fiel es mir komisch auf, dass sie unberührt durch die Büsche kommt. Daher meine Nachfrage. Icon_wink

Zitat Adsartha:- Eine Bestätigung, dass er es in Wirklichkeit tut. Was ist das bitte für eine Antwort?
Das ist ne ganz klare inhaltliche Dopplung, die von wenig Phantasie zeugt.

Zitat drakir: Schön das du dich darüber amüsieren kannst. Aber merkst du eigentlich, wie sehr du damit ausfallend wirst. Abgesehen davon, nur wenn man wirklich nichts zu sagen hat, muss man sich wohl auf sowas stürzen und meinen sich darüber lustig zu machen.
Das hat nichts mit Phantasielosigkeit zu tun, die könnte ich höchstens dir vorwerfen, denn anscheinend hast du gar nicht erst versucht irgendetwas nachzuvollziehen in der Geschichte, sondern immer sofort verteufelt. Nochmal diese Dopplung steht da aus dem oben genannten Grund und ist auch sinnvoll, daher bleibt sie.

-- Zwischen amüsieren und lustig machen ist für mich ein Unterschied. Ja, ich finde es amüsant, wenn du zweimal dieselbe Formulierung verwendest und dann sagst, es wäre eine Bestätigung, das es wirklich so wäre.
Ganz ehrlich: Ich verstehe diese Antwort nicht mal. Wozu willst du etwas bestätigen? Wenn du einmal sagst, der Fluss ist silbern, dann glaubt man dir das doch. Wenn du es dann für einen See noch einmal sagst, dann wirkt das für mich, als hättest du aus versehen, zweimal die selbe Formulierung verwendet. Sowas passiert, ist ja auch kein Problem. Deine Reaktion verstehe ich jedoch wikrlich nicht.

Zitat Adsartha: Spinnen sind auf jeder Wiese und in jedem Wald zu finden, zu hunderten. (…) Wir mögen das oft übersehen, aber für einen Elben sind Spinnen sicherlich alltäglich.
Zitat drakir: Adsartha, du musst mir nicht erklären, was ich eh schon weiß. Aber es ist nun mal so und wenn du jetzt nicht vollkommen auf stur geschaltet hast, wirst du mir auch zustimmen, dass Spinnennetzen im Allgemeinen mit Zerfall und Tod assoziiert werden, egal wie alltäglich sie für einen sind.
- Ganz ehrlich und objektiv, ohne Misston oder Sturheit: Ja, in Gebäuden stehen Spinnennetze vielleicht für Zerfall, Tod hingegen nicht für mich (auch nicht für die, die ich gefragt hab.) Vielleicht liest du da andere Literatur, hast daher ein anderes Bild. Wie gesagt, in Gebäuden gehe ich mit dem Zerfall mit, nicht jedoch in einem Wald, in dem ja deine Geschichte spielt, und auch nicht, wenn du wie hier aus Sicht der Elben schreibst!
Dies ist mein Empfinden, wenn du es anders siehst, lass es stehen, doch wundere dich nicht, wenn sich die Leute wundern.

Zitat Adsartha:- Wenn man das liest könnte man denken, die Tiere machen den ganzen Tag nichts anderes als wegrennen und jagen, hetzen und Angst haben. (…) Leben dann die Tiere auf der Lichtung von Luft und Liebe?
Zitat drakir: Man kann sich auch absichtlich dumm stellen und nichts verstehen wollen und das will ich dir mal unterstellen. Denn sonst könnte ich mir nicht erklären was das soll.
Aber: An dem Ort finden die Tiere eine Ruhepause von ihrem Alltag, also wirklichen Frieden, nicht mehr und nicht weniger.

- Hm, also versteh ich das jetzt richtig, wenn ich sage, dass die Tiere aus dem umliegenden Wald dort hinkommen, um sich auszuruhen, Frieden zu finden. Fast so, als würde dort eine Art Nichtangriffspakt herrschen? Okay, das versteh ich. 

Zitat Adsartha:- Tut mir leid, aber das sehe ich anders. Selbst wenn er kleinlaut wird, drückt er das nie so deutlich aus. Also ich hab noch nie einen Mann gesehen, der nervös von einem Bein auf das andere hüpft, nur weil seine Freundin ihn böse ansieht. Gegen das Schlucken habe ich nichts. Unsicherheit ist okay, doch das Hibbeln ist mir zu viel hier.
Zitat drakir: Dann hast du Glück gehabt. Und hier liegt dann ja auch gleich eine besondere Situation vor und nichts alltägliches, aber du wirst wahrscheinlcih wieder soweiso keine Erklärung gelten lassen.
-- Hm, hier spielen wahrscheinlich unterschiedliche Erfahrungswerte rein. Aufgefallen ist es mir trotzdem, daher hab ich mich gewundert, wenn du es behalten willst, ist das, wie bereits erwähnt, völlig für mich okay. Anmerken und Nachfragen muss doch aber erlaubt sein. Icon_wink

Zitat Adsartha: Ein logischer Mensch würde TROTZ Wut die Gefahr voran stellen und da nicht rumbrüllen und somit extra noch auf sich aufmerksam machen. Die Devise müsste heißen, erst weg, dann Anschreien.
Zitat drakir: Wo du gerade mit Logik kommst. Ihr Verhalten ist logisch, denn in so einem Moment schaltet sich der Verstand bei den meisten Menschen erstmal aus, da ist nichts mit rational denken, da müsste man schon über extreme Selbstbeherrschung verfügen.
- Auch hier denke ich haben wir andere Erfahrungswerte. Icon_smile

Zitat Adsartha:- Wenn ich mich im kreis drehe, setze ich nicht meine Schritte, ich drehe die Füße leicht, ja. Aber das ist kein Schritte setzen.
Zitat Drakir: Und schon wieder willst du es nicht nachvollziehen. Ich kann vorwärts gehen und gleichzeitig mich im Kreis drehen. Ich weiß, dass heutzutage nicht mehr viele Kinder sowas können, aber es gehörte mal zu den Grundfähigkeiten.
-- Doch, ich will es verstehen, darum frage ich ja. Icon_wink
Und jetzt, wo du sagst, dass er vorwärts geht und dabei einen Kreis beschreibt, verstehe ich die Bewegung auch. Vorher hab ich gedacht, er würde an einem Ort bleiben und sich einmal um sich selbst drehen, also um 360 Grad, da wollten die Schritte für mich nicht passen. Das gilt dann auch für die andere Stelle, denke ich, daher gehe ich darauf jetzt nicht ein, wenn es okay ist.

Zitat Adsartha: Klar, Vögel spüren Gefahr, aber sie sind nicht in Gefahr! Die Wolks tun ihnen ja nichts, also warum beunruhigt sein? Das Verstummen eines Vogels ist Selbstschutz, um seine Position einem möglichen Jäger nicht zu verraten.
Also entweder haben sie konsequent Angst vor den Wolks, weil diese sie vielleicht jagen, dann müssten sie von Anfang an still sein, weil der Wolk ja da ist, oder aber sie singen die ganze Zeit weiter. So einfach ist das.

Zitat drakir: Ich sage jetzt einfach mal, dies ist ein besonderer Ort, an dem normalerweise kein Blut fließt, keine Gefahr herrscht, die Vögel spüren das und verstummen deswegen, weil es eine ungewohnte Situation ist.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

- Jupp, hast du. Icon_smile Nun, da ich das Konzept des Friedens auf der Lichtung verstanden habe, verstehe ich das auch. Sie spüren also die Spannung, wissen, dass gleich etwas passieren wird. Okay, das hab ich vorher nicht so gelesen.

Zitat Adsartha:- Sie stehen ja keiner direkten Gefahr gegenüber. Wissen ja nichts von dem Wolk, sie ahnen ihn, ja. Aber noch wäre Flucht das beste, bevor der mögliche Beobachter Hilfe ruft und sie einer Übermacht gegenüberstehen.
Zitat drakir: Du denkst echt wie jemand, der keine Ahnung vom Kämpfen hat, tut mir leid. Es wäre Schwachsinn wegzurennen, denn im Wald kommt man nur langsam voran und hat keinen Platz, um sich zu wehren. Die Lichtung ist der einzige logische Ort zu kämpfen, da man den Angreifer, wer immer es auch sein mag, früher sieht.
- Ich denke, hier gehen unsere Meinungen oder besser Ansichten, was logisch wäre auseinander. Ich für meinen Teil würde mein Heil im Schutz des Waldes suchen, deshalb steht es hier als Anmerkung. Ich sehe, dass du da andere Ansichten hast, in Ordnung.

Zitat Adsartha: Vor was? Vor wem? Noch ist ja nichts passiert. Du lässt sie einfach weinen, sagst aber dem Leser nicht warum. Soll er das jetzt raten?
Zitat drakir: Wegen der ganzen Situation. Es ist schön, wenn du solch eine Powerfrau bist, dass du keine Angst bekommt bei sowas, aber bitte gestehe doch andere solche zu.
-- Hm, hier kommt wohl wieder dein Felén Konzept zu tragen. Icon_wink Ich sehe eine Frau auf einer Lichtung, auf dere vielleicht etwas passieren könnte, da würd ich keinen weinen lassen. Okay, vielleicht ein Kind, das nicht weiß, was vor sich geht, aber auch hier ist das dann Geschmackssache. Aber bitte versteh dann, wenn ich keine richtige Beziehung zu deiner weiblichen Figur aufbauen kann. In meinen Augen ist sie einfach nicht nachvollziehbar.

Zitat Adsartha: Aber du stellst sie an einen nassen, rutschigen Ort, der ihr auch noch die Sicht nimmt. Joah, du hast Recht, das ist voll logisch!
Zitat drakir: Ja, es ist logisch. Denn erstmal erweckt dieser Ort Sicherheit, denn hinter ihr ist eine Felswand, dass diese im Endeffekt keinen Schutz bietet, ist zuerst nicht zu sehen.
- Okay, ich verstehe deinen Standpunkt. Mauer gleich Schutz. Im Text fehlt mir die Umgebung an dieser Stelle allerdings etwas. Ich habe einfach kein klares Bild von der Größe des Wasserfalls, seine Ausmaße und somit wie groß die Felswand ist.
Daher auch dieses Problem:

Zitat Adsartha:- Ähem, kein anderer Laut? Was ist mit dem Wasserfall? Dahinter steht ein Wolk, was eine gewisse Größe und Breite und somit gewaltige Wassermasse bedingt, wie bereits erwähnt. Das rauscht doch viel zu laut!
(Hab mir das auch noch mal von nem erfahrenen Krankenpfleger aus der Rettungsstelle bestäzigen lassen.)

Zitat drakir: Soll ich für dich Wasserfällchen schreiben? Man kann sich auch hinter kleinen Wasserfällen verstecken, aber ich versteh schon, das würde bedeuten, du müsstest auf die Geschichte eingehen und dir etwas vorstellen.
Ganz nebenbei, woher will der Rettungssanitäter das wissen? Der dürfte normalerweise erst da sein, wenn alles passiert ist.

-- Wie gesagt, ich habe kein Bild von diesem Wasserfall. Für mich ist das meist etwas großes, gewaltiges, so mindestens 3-4 Meter. Daher assoziiere ich damit gewaltiges Wasser und somit auch einen gewissen Geräuschpegel. Natürlich geht auch ein kleiner Wasserfall, irgendwie. Der Mangel liegt hier dann, in meinen Augen, in mangelnder Beschreibung.

Zitat Adsartha:Dieser Sarkasmus ist wohl angebracht, und das hat nichts mit dem Lexikonbeitrag zu tun, wie du hier meinst. Einfache Logik. Die Elben sind in einem Heiligtum der Wolks, sie haben Angst vor den Wolks. Wer soll da jetzt kommen? Ein Zwerg?
Der Teil "Ein Wolk!, schoss es Anil durch den Kopf." ist daher einfach überflüssig. Den Teil davor, die Beschreibung ist in meinen Augen ebenfalls unschön, weil du einfach lieblos Detail an Detail aneinanderreihst (das meinte ich mit liest sich wie ein Lexikonbeitrag), anstatt es lebendig zu gestalten und in den Text einfließen zu lassen.

Zitat drakir: Sarkasmus ist in dieser Form niemals angebracht, wollte dir sowieso schon bei einem Kommi zu jemand anderen dazu was schreiben, aber ich kann es auch hier tun.Durch diese Art des Kommentierens wirkst du unheimlich überheblich und als ob du die Weisheit mit Löffeln gefressen hättest. Lass das einfach.
-- Du wolltest mir was sagen? Bitte, tue das dann per PN, wenn es eine andere Geschichte betrifft, aber dann wundere dich bitte nicht, wenn ich das selbe tue, denn auch du hast dich in meinen Augen in letzter Zeit einige Male im Ton vergriffen. Warum es hier geschah, habe ich am Anfang, hoffe ich, erklärt.
Denn auch hier war ich von der „Plattheit“ der Einführung des Wolks und Anils Reaktion geradezu wie vor den Kopf gestoßen.
Du sagst:
Abgesehen davon, deine Version liest sich genauso wie meine, du hast nur einen Satz mehr, der aber auch nichts bringt.
- Ich jedoch sehe da einen Unterschied. Du reihst Merkmale aneinander, ich bringe sie zum Leben, indem der Wolk nicht nur da steht, während der Beschreibung, sondern auch etwas tut. Das es trotzdem recht ähnlich ist, liegt einfach daran, dass ich mich an deiner Vorlage orientiert habe. Icon_wink

Zitat drakir: Ok, für dich die Kurzfassung.
Anil wird von hinten gewürgt, er bringt seinen Oberkörper runter, zieht seinen Kopf nach hinten raus, hält Arm des Wolks fest, dreht den auf den Rücken, bricht ihm das Genick.
Ich hoffe es ist jetzt klarer, aber es steht auch genauso in der Geschichte.

-- Es tut mir leid, aber ich sehe und verstehe den Anfang nicht. Wenn er gewürgt wird, wie kriegt er dann seinen Kopf frei, indem er den Oberkörper runterbringt? Lässt er sich fallen? Aber dann müsste doch der sehr viel kräftigere Wolk ihn halten. *Kopf zerbrech*

Zitat Adsartha: Für mich nicht. Sie schien auch nicht belastet durch das Leben, eher sehr lebensfroh. Aber selbst wenn das Leben für sie eine Last war, dann müsste Anil ja dankbar sein statt wütend.
Zitat Adsartha: Wie hat ihn denn sein Name zurückgehalten?? Und was hat ihm denn die Natur getan?
Zitat Adsartha: Ich denke viel, doch du gibst mir keine Anhaltspunkte. Ein Name kann nicht zurückhalten. Wovor auch, er hatte ja keinen Hass bisher. Daher musste er auch nicht zurückgehalten werden!

Zitat drakir: Stell dich bitte nicht dümmer, als du bist. Ich hasse solche Profilierungsspielchen und habe keine Lust drauf.
-- Das hat nicht das Geringste mit Dummstellen zu tun. Ich verstehe einfach manche deiner Formulierungen nicht. Ich habe dir gezeigt, welche. Was du daraus machst, ist dir überlassen. *schulterzuck*

Zitat Adsartha: zeigt mir nur eins, nämlich das du das bist, was du gerne anderen vorwirfst, kritikunfähig. Ich habe dir gesagt, was mich stört, was ich unlogisch finde, was man hätte besser machen können, doch alles was ich erhalte ist:
"Du hast unrecht, es bleibt so. Du bist ja nur verärgert, weil ich dir ne Geschichte geklaut hab."

Zitat drakir: Erstens verbitte ich mir das gerade von dir, da du wirklich alles abgeschmettert hast, was ich dir zu den weiteren Teilen von Zweierlei Blut geschrieben habe und zum anderen, weißt du, dass das nicht der Wahrheit entspricht. Denn alles was ich ablehne, tue ich wohl begründet und vor allem nehme ich Kritik an. Ich habe keine Geschichte hier stehen, die nicht irgendeine Änderung erfahren hätte und selbst hier habe ich dir stellenweise rechtgegeben. Also komm mir nicht so, nur weil du der Meinung bist, ich müsste alles übernehmen, was du sagst und dann beleidigt bist, wenn ich es nicht tue. Wir haben hier unterschiedliche Vorstellungen, aber du kannst mir doch nicht wirklich deine aufzwingen wollen, überleg mal, was du da verlangst.
-- Ich wollte nie, dass du alles änderst. Ich habe wie bei jeder Geschichte angemerkt, was ich nicht verstehe, unlogisch finde oder wo ich noch Verbesserungspotenzial sehe. Warum es bei dir so viel wurde habe ich hier nun noch einmal sachlich zu erklären versucht. Kommentieren ist nun mal Subjektiv und das ist meine Meinung, und wäre es auch, wenn diese Geschichte wo anders gestanden hätte.
(Kurz zu Zweilerlei Blut: Nein, ich habe nicht alles abgelehnt. Im Gegenteil, ich habe komplett den Prolog überarbeitet, und mich bei dir bedankt, weil du mir Tipps gegeben hast. Was ich abgelehnt habe, war die komplette Konzeptänderung des Felsenlabyrinths. Nicht, weil ich es so schlecht fand, was ich glaub ich auch gesagt habe, sondern, weil ich einfach alles hätte ändern müssen.)
Hier können kleine Änderungen schon so viel bewirken, davon ein komplettes Konzept zu ändern, habe ich, wie du bei meiner Geschichte nie geredet. Icon_wink

Zitat Adsartha: Dabei solltest du gerade was Action und Liebesbeziehungen Tipps und Hinweise annehmen, denn da haperts es bei dir meines Erachtens noch gewaltig.
Zitat drakir: Tut mir leid, Adsartha, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Kampfszenen kann ich und nur weil dir diese Liebesszenen nicht gefallen hat, weil es nicht dein Frauenbild ist, heißt es nicht, dass ich es nicht kann. Ich sage nicht, dass ich es perfekt kann, aber du unterstellst mir hier, darin ein Stümper zu sein und dagegen muss ich mich einfach wehren. Was die Kampfszenen betrifft:
Fass dir mal lieber an die eigene Nase, denn die hast du auch nicht im Griff, wobei bei dir noch völlige Unkenntnis und Erfahrung dazu kommt, die ich besitze.

-- O_o Okay, ich bleibe sachlich. *tief durchatmet* Da steht, dass ich finde, dass du noch etwas mehr Hilfe bei Action und Liebesszenen brauchst. Ich finde! Warum? Weil sie mir nicht gefallen, nicht an das heranreichen, was ich schon an anderen Stellen gelesen habe. Und ich habe viel gelesen. Ich sage nicht, dass du stümperst, sondern dass es dort in meinen Augen hapert, sprich du dich noch verbessern kannst. Das hat auch nichts mit meinem Frauenbild zu tun. Kitsch ist Kitsch, das wird auch beim hundertsten Lesen nicht besser, tut mir leid.
Zu den Kampfszenen: Vielleicht schreibe ich nicht so realistisch, aber meine machen mir und einigen andern mehr Spaß beim Lesen, ganz einfach weil sie spannender sind. Icon_wink

Zitat Adsartha: Ich hoffe, damit hab noch einmal begründet, wieso es zum "entäuschend" als Fazit kam.
Zitat drakir: Begründet hast du bis auf den Anfang gar nichts. Du hast dir nur Luft verschafft und mich weiterhin angegriffen und auf deinen Willen gepocht, aber wirkliche Begründungen hast du nicht geliefert und auf den Text oder meine Antworten bist du auch nicht wirklich eingegangen. Vielleicht solltest du dir mal ins Gedächtnis rufen, dass man nur, weil man viel kommentiert, trotzdem nicht verlangen kann, dass alle der eigenen Meinung sind und vor allem, dass auch ein paar Verhaltensregeln eingehalten werden sollten.
Und ja, ich habe mich als Reaktion auf deinen Kommi auch über ein paar hinweggesetzt. Das konnte ich nicht anders.

-- Ich bin nicht auf alles eingegangen, ja, sondern nur das, was ich für wichtig hielt, sprich wo meines Erachtens noch Probleme bestanden. Falls du dich an einigen Stellen unbeachtet gefühlt haben solltest, tut es mir natürlich leid. Zu dem Unterstrichenen, so finde ich habe ich meine Zweifel oder Probleme mit deinem Text sehr gut begründet. Wenn nicht, so habe ich das doch hoffentlich jetzt geschafft. Dieses Mal, auch wie ich hoffe, sachlich, und ohne mich im Ton zu vergreifen.

Damit ist diese Angelegenheit dann für mich, und ich hoffe auch für dich im positiven Sinne geklärt.

LG
Adsartha

PS:
Zitat Adsartha: Die Umsetzung ist für mich auch deshalb enttäuschend, weil ich den Chara des Duri’el ird òrâ als ersten Elb gezeichnet hatte, der sich von den anderen abgewandt hat.
Zitat drakir: Ich finde es lustig, dass du schreibst, ich wollte die Geshcihcte nicht schreiben, aber jetzt zugibst, den Elb entworfen zu haben und gewisse Vorstellungen zu haben, die du umgesetzt gesehen haben wolltest, sprich sie selbst aufschreiben wolltest.
-- Ähm, das habe ich nicht gesagt, drakir. Ich habe gesagt, ich habe ihn gezeichnet, als erster Elb, der sich von den Elben abgewandt hat. Genauso steht es im Blutmond und auch im Neuentdeckungsthread, daher kam ja wohl auch deine Idee, oder? Von einem Konzept sagte ich nichts, ebenso wenig von einer Vorstellung. Doch bitte versteh, dass wenn man eine Person irgendwo am Rande einführt besonders neugierig ist, wenn jemand diese aufgreift.
(Aber wie gesagt, ich kann dir gerne das ICQ-Gespräch schicken. Oder du lässt es dir von Sternchen bestätigen, dass ich nicht vorhatte, diese Geschichte zu schreiben, wenn du ihr mehr glaubst, als mir. Sie hat den Verlauf ja auch.)