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Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Druckversion

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Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Zack - 28-02-2009

Hallo zusammen,

ich wollte mal wissen, wie lange Taschenbücher bei euch nicht einigermaßen okay aussehen? Irgendwie scheint das von Mensch zu Mensch verschieden zu sein - aber auch von Verlag zu Verlag!

Ich lese meistens in der Bahn, deswegen verbringen meine Bücher viel Zeit im Rucksack. Eingequetscht zwischen Unibüchern, Mäppchen und Trinkflasche, dem ständigen Herauskramen des Schreibblocks ausgesetzt ...

Und die Überraschung: Ich rezensiere derzeit ja relativ viel vom UBooks-Verlag (zum Beispiel Succubus Blues) und muss sagen: Die Bücher machen echt was mit!

Bisher sehen echt alle noch was wie neu. Trotz, dass ich Bücher gerne aufgeklappt und verkehrt rum hinlege, wenn ich kurz das Lesen unterbrechen muss (jaaa, Sünde) - keine Knicke im Buchrücken! - und trotz teilweise 2-3 Wochen Rucksack ... nicht einmal nennenswert geschädigte Ecken. Könnte man sogar als neu weiterverkaufen Icon_wink ...

Im Gegensatz dazu hatte ich auch schon Taschenbücher, die mir nach ein Mal lesen auseinandergefallen sind *lol* ... also Buchrücken total verknickt und dann lösen sich die Seiten auch noch davon ab - AUTSCH. Also bisschen bessere Qualität hätte ich für mein Geld schon gerne ...

Wie siehts bei euch aus?

Grüße

- Zack


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Helene - 12-04-2009

Nun, ich habe Taschenbücher die teilweise über 20 Jahre alt und leider so vergilbt sind wie antike Bücher, obwohl sie ordentlich im Regal stehen. Dagegen ist wohl kein Kraut gewachsen Icon_confused
Vielleicht sollte ich sie öfter abstauben. Zwei meiner Uraltbücher sind so abgegriffen, dass sie fast auseinander fallen. In solchen Fällen denke ich von Zeit zu Zeit daran, sie zu ersetzen, indem ich ein auch gebrauchtes, aber weniger mitgenommenes Exemplar bei Amazon Market Place kaufe.
Obwohl das auch daneben gehen kann, denn das "Wir Kinder vom Bahnhofszoo" Exemplar, kam ebenso zerfleddert bei mir an, wie mein Eigenes. ;-)

Herzlichst Helene


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - AngelOfShadow - 12-04-2009

Hey Helene,

das Buch heißt "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" - das ist in Berlin ;o)

Liebe Grüße,
Angel


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Meluse - 12-04-2009

Da ich meine Bücher selten irgendwohin mitnehme sind sie ziemlich verwöhnt. Was sie aber trotzdem haben, sind diese hässlichen Knicke am Buchrücken. Je öffter man sie dann ließt (oder jemandem ausborgt) je mehr hässliche Knicke kommen dazu. Doch mir ist noch nie ein Buch auseinander gefallen - ich bin halt einfach viel zu sorgsam zu ihnen.
Hardcover ist mit lieber, weil ich die Knicke nicht leiden kann. Ich kaufe aber meist Mängelexemplare und davon gibt es von Taschenbüchern deutlich mehr.

Was haltet ihr denn von Mängelexemplaren? Meist sind die Beschädigungen am Buch ja kaum merkbar, der Preis aber wesentlich geringer.


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Lars - 13-04-2009

Ich lege immer großen Wert auf den einwandfreien Zustand meiner Bücher, sodass bei mir nur wenige Taschenbücher nennenswerte Schäden aufweisen.

Die einzigen bei denen das doch sehr stark der Fall ist, sind Taschenbücher mit 900+ Seiten, zum Beispiel die Romane von Rebecca Gablé: Die fallen doch relativ schnell auseinander und sind bei mir allesamt nicht mehr ganz in allzu gutem ZustandIcon_slash


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - lu - 14-04-2009

Also ich bin bei Taschenbüchern immer so vorsichtig, dass ich alle Leute verrückt mache, denen ich meine Bücher borge - "Bitte den Rücken *nicht* knicken!" - das praktiziere ich dann auch selbst, auch wenn das bedeutet, dass ich die mittleren 200 Seiten nur bei halbgeöffnetem Buch lesen kann *lach*. Dafür schaun meine Taschenbücher dann aber auch nach mehrmaligem Lesen noch wie neu aus.

Ausnahmen gibt's natürlich; manche Taschenbücher bekommen auch bei aller Vorsicht im Rücken Knicke und Bücher, mit denen ich wirklich arbeiten muss, also für eine Seminararbeit oder sowas, die knicke ich auch mal absichtlich, damit sie endlich offen liegen bleiben. Auseinandergefallen ist mir noch keins.

Und von Mängelexemplaren halte ich seehr viel; für die gilt ja die Buchpreisbindung nicht, also kriegt man sie sehr günstig - obwohl ich nur in letzter Not ein Buch kaufe. Mein Budget lässt das nicht so zu und die Bibliothek hat echt viel. Icon_smile


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Sternchen - 15-04-2009

Hallo zusammen,

Ich habe ja schon fast Angst, hier etwas hinein zu schreiben. Mrgreen Aber als Kontrast, taugt meine Unachtsamkeit in dieser Diskussion ja alle Mal. - Jedes meiner Bücher macht deutlich, ob und wie oft es gelesen ist. Ich knicke Buchrücken, Eselsohren, klebe keine Ecken ab und lass auch mal ab und an einfach ein Buch vom Bett auf den Boden fallen - vor allem, wenn ich dabei einschlafe.

Bei mir überleben nur echte Überlebensexperten.
Wie zum Beispiel das eine Buch von UBooks "Von Unholden und Hexen" oder aber auch Bücher von Lyx, die oft wirklich stabil und toll gebunden sind. Das aller schlimmst zugerichtetste Buch ist "Blutrote Küsse" - da ich damit ziemlich oft in die Badewanne gestiegen bin. Da helfen irgendwann auch die Handtücher, zum drauflegen am Wannenrand, auch nicht mehr. Mrgreen

Ob ich´s nicht schlimm find? - Ich muss ehrlich sagen: "Nein". Natürlich wünsch ich mir ab und an nachträglich, ich hätte auf das eine oder andere Buch, dass mir später sehr ans Herz wächst, doch besser aufgepasst, aber im groben und ganzen sind für mich Bücher Gebrauchsgegenstände. Und ich hab auch nichts dagegen, wenn man ihnen diese Tatsache ansieht.

Meluse schrieb:Was haltet ihr denn von Mängelexemplaren? Meist sind die Beschädigungen am Buch ja kaum merkbar, der Preis aber wesentlich geringer.
=> Ich hab auch welche und überhaupt kein Problem damit. Die sind selten "wirklich" beschädigt und vom Preis natürlich super angenehm.

* Sternchen schnell aus dem Forum läuft, damit se nicht am Scheiterhaufen landet. Mrgreen

Liebe Grüße,
Sternchen

PS: Und nein, wenn ich mir ein Buch ausborge, passiert nichts schlimmes damit. Auf diese pass ich natürlich auf wie auf meinen Augapfel. Gehört sich schließlich so! Meinen darf auch niemand was antun - nur ich. *g*


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Mauriel - 15-04-2009

Puh, also das ist ganz unterschiedlich...
Ich habe Taschenbücher, die sehen noch aus wie neu, und welche, die sind total zerknautscht. ^^
Das liegt wohl einfach daran, dass ich weder besonders sorgsam noch besonders wüst mit Büchern umgehe. Einige habe ich einfach schon aus zweiter Hand, die sind dann eh schon älter und bissl abgegriffener, in anderen habe ich einfach schon so oft gelesen, dass da eben diverse Spuren zurückbleiben.

So Knicke im Rücken hat bei mir fast jedes Taschenbuch. Das finde ich auch nicht störend, dann sieht man eben wenigstens, dass ich es auch gelesen habe. ^^
Und kleine Eselsohren haben meine eigentlich auch immer, allerdings nur so an den äußeren Ecken, also der Umschlag vorne und hinten mit den ersten drei, vier Seiten. Sind auch nur mini, aber das entsteht eben, wenn man die mal in den Rucksack stopft oder so.

Finde ich persönlich jetzt aber auch nicht so schlimm.
Solange man das Buch noch lesen kann und nicht mutwillig zerstört bin ich da eigentlich sehr kulant.

Mit geliehenen Büchern gehe ich natürlich anders um, da achte ich sorgsam darauf, sie so zurückzugeben, wie ich sie bekommen habe. Icon_wink


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - LadydesBlauenMondes - 16-04-2009

Hi ihr,

also, dass manche schon nach dem ersten Lesen auseinanderfallen hab ich noch nicht erlebt. Nur die, die wirklich schon alt und sehr oft gelesen wurden, sehen entsprechend aus.

Helene schrieb:Nun, ich habe Taschenbücher die teilweise über 20 Jahre alt und leider so vergilbt sind wie antike Bücher, obwohl sie ordentlich im Regal stehen.

Sowas haben meine Eltern auch. Bücher die ungefähr so alt sind wie ich. Icon_smile "Die Säulen der Erde" z.B., sind auch schon vom Rand her vergibt, aber da wo die Buchstaben beginnen, dann wieder heller. Davon bin ich eigentlich recht begeistert, denn es passt irgendwie zu einem historischen Roman. Der Buchrücken ist auch schon zerknickt und geklebt, aber ich finde, dass gibt dem irgendwie einen ganz eigenen Charme. Bücher sind da um gelesen zu werden und sie dürfen auch gelesen aussehen! Gelesen, aber nicht zerfleddert. Ersetzen würde ich das, deshalb, glaube ich nicht, es ist doch schön, wenn man sieht, dass das mal 20 Mark gekostet hat. Icon_smile

Sternchen schrieb:Jedes meiner Bücher macht deutlich, ob und wie oft es gelesen ist.

Genau das meine ich. Ich finde sowas "hat was". Auch wenn ich pfleglich mit Büchern umgehe, darf man trotzdem sehen, dass sie gelesen wurden.

Grundsätzlich habens Bücher bei mir aber auch ganz gut. Da ich mit dem Auto zur Arbeit fahre, schleppe ich nur welche mit mir herum, wenn ich in Urlaub fahre. Da haben es dann aber manche ein bisschen schwerer, wenn sie mit Sonnencreme betatscht, oder mit Sand beworfen werden. Aber eigentlich gebe ich schon auf sie acht.

Liebe Grüße,
Lady


RE: Überlebensquote von Taschenbüchern? ... - Helene - 17-04-2009

(12-04-2009, 18:43)AngelOfShadow schrieb: Hey Helene,

das Buch heißt "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" - das ist in Berlin ;o)

Liebe Grüße,
Angel

Pffft, wie peinlich ist das denn? Smiley_emoticons_blush
Da hat sich wohl etwas aus dem Sprachgebrauch der damals 14 jährigen Leserin eingeschlichen. In Berlin war ich dann mit 17, doch der Bahnhof Zoo war aufgrund des Films und der damit einhergehenden Schaulustigen wie leergefegt.

Herzlichst Helene
(16-04-2009, 14:03)LadydesBlauenMondes schrieb: Sowas haben meine Eltern auch. Bücher die ungefähr so alt sind wie ich. Icon_smile "Die Säulen der Erde" z.B., sind auch schon vom Rand her vergibt, aber da wo die Buchstaben beginnen, dann wieder heller. Davon bin ich eigentlich recht begeistert, denn es passt irgendwie zu einem historischen Roman.

Ja, genau Sternchen. "Die Säulen der Erde" stehen auch bei mir, vermutlich im ähnlichen Zustand wie bei deinen Eltern. Icon_smile Tatsächlich ziehe ich sie auch manchmal aus dem Regal und bin erstaunt über die alten DM Preise. Das ist schon ganz urig, da muss ich dir zustimmen.
Einer meiner Söhen ist übrigens auch 21, aber der interessiert sich nicht für Bücher. Doch ich kann mich anhand der Bücher, zurückversetzen in das entsprechende "Lesejahr". Ich habe die Angewohnheit, das Lesedatum in das Buch zu schreiben. Eigentlich sind dadurch mit den Büchern immer schöne Erinnerungen verbunden.

Lieben Gruß
Helene