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Countdown (Diskussion) - Druckversion

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Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 10-07-2011

Hallo.

Dies ist der Diskussionsthread für die gemeinsame Geschichte 'Countdown'. Die erarbeiteten Geschichten werden in einem separaten 'Thread' hintereinander veröffentlicht.

Die Gesamtgeschichte ist nach Jahreszahlen aufgebaut, wobei eine jede Jahreszahl eine Geschichte darstellt. Sollte eine Geschichte länger werden, dann entsprechend in Kapiteln aufteilen und hintereinander veröffentlichen.

Teilnehmer und Jahresgeschichten:
1914 - Dreadnoughts
1923 - Federlehrling
1932 - Dreadnoughts
1941 - Dreadnoughts
1950 - Dreadnoughts
1969 - Jadeaugen
1978 - Lilly
1987 - Dreadnoughts
1996 - Saryn
2005 - Adsartha

(Reihenfolge ist vorläufig, kann noch verändert werden - muss aber nicht.)

Die jeweiligen Vorgaben werden von mir (nachdem eine Geschichte fertig und veröffentlicht wurde) für den Nachfolger festgesetzt. Wichtig dabei sind, dass es nur marginale Vorgaben sind, wie beispielsweise dass Figur A nicht sterben darf, da diese noch benötigt wird. Oder kleine Informationen, die unterschwellig eingebaut werden könnten. Sollten sich bei einer Person/einem Umstand Details ansammeln (und diese vertretbar sein), sind diese auch in den Folgegeschichten zu verwenden.

Wichtig für das Grundverständnis:
Das wird eine Parallelwelt, die wir hier gemeinsam aus den Angeln heben. Daher sind einige kleine Unterschiede zur Realwelt herauszuarbeiten und darzustellen. Bei auftauchenden Problemen, die ich hoffentlich alle seit langer Zeit eliminiert habe, werden wir dies hier demokratisch ausdiskutieren. Ziel der Fertigstellung ist um Oktober/November 2011. EDIT: Spätestens 23.12.2011!

Sollte Teja dies lesen:
Ich brauche Dich für das Jahr 1941 oder 1950.

Anmerkung 1:
Die erste Weihnachtsgeschichte wurde bei den Postkarten veröffentlicht, desgleichen die zweite. 2010 war das Ziel mit den Reliarts die Spielwiese und das Tagebuch zu unterstützen. Dieses Jahr sind die Gemeinsamen Geschichten dran.

Anmerkung 2:
Mir ist klar, dass durch diese Offenlegung das Projekt frühzeitig erkannt wird. Nach vielfältigen Überlegungen bin ich der Meinung, dass dieser Weg der einzig machbare ist. Leitlinie in diesem Zusammenhang ist der Spaß beim 'Wir-versuchen-mal-was-Neues'.
Wenn jemand im Übrigen beim Vier-Wochen-Projekt mitmachen möchte, ist dies kein Problem. Die Zeit bis Fertigstellung dieses Projektes sollte ausreichen.

Anmerkung 3:
Die erste Geschichte wird von mir verfasst und im Laufe der nächsten Woche eingestellt. Im Übrigen habt ihr auch die Freiheit, die Titel eurer Geschichten frei zu wählen, nur die Jahreszahl sollte davor stehen.

Ich hoffe, ich habe jetzt alles. In diesem Sinne, auf bald.

LGD.

(Edit) Anmerkung 4:
Bis auf wenige Ausnahmen, die ich anzeigen werde, dürfen keine Anglizismen/englische Ausdrücke gebraucht werden. Äquivalente in Deutsch sind zu verwenden. Das ist ebenfalls ein Ausdruck dieser Zeitlinie. Und der Gesellschaft. (Betrifft vorwiegend Zeit ab 1950.)


RE: Countdown (Diskussion) - Lilly - 12-07-2011

Uiuiui, jetzt bin ich richtig gespannt. Icon_jump

Freu mich schon aufs Write (hoffentlich kann ich's noch ...)

P.S.: Musste echt eine Weile suchen, bis ich das hier gefunden hab. *g* Ich bin nicht mehr in Form ... Find's aber spitze! (Normal hätte ich jetzt "cool" gesagt, aber ich übe schon mal die deutschen Äquivalente. Mrgreen )


RE: Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 12-07-2011

Zitat:Freu mich schon aufs Write (hoffentlich kann ich's noch ...)
Ich glaube an Dich, Lilly.

Zitat:Find's aber spitze! (Normal hätte ich jetzt "cool" gesagt, aber ich übe schon mal die deutschen Äquivalente.
*hust* Brav. Icon_fies

Hintergrund zu den Äquivalenten:
In unserer Welt gab es nach dem Krieg Maßnahmen von westalliierter und sowjetischer Seite, das besetzte Deutschland jeweils für sich zu gewinnen. Amerikahäuser und Häuser der Freundschaft mit der Sowjetunion sollten die positiven Seiten vermitteln. (Ich schreibe es neutral.) Durch das angeknackste Ego (salopp formuliert) schlichen sich dann (nicht nur wegen der Weltsprache Englisch) Ersatzgebräuchlichkeiten ein. Man könnte auch unterstellen, dass es gesellschaftliche Trittbrettfahrer waren - aber das wäre zu verallgemeinernd.

Hier (!) hat es sowas nicht gegeben. Und die Menschen in dieser Zeitlinie brauchen auch sowas gar nicht. (Mehr wäre zu enthüllend. Mrgreen ) Natürlich wird man versuchen, Anglizismen einzuführen - aber sehr spät und nicht so dominierend wie bei uns.

Aber was quatsch ich da: Ich freu mich Dich dabei zu haben. Icon_smile

LGD.


RE: Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 17-07-2011

So, Moin.

Nummer 1 wie angekündigt soweit eingestellt. Ich hab schon einige Fehlerchen rausgekriegt, aber wenn noch jemand was findet, bitte hier in die Diskussion schreiben. (Ich seh grad nichts mehr. Icon_ugly ) Oh, und auch wenn es völliger Murks ist.

@Federlehrling:
Informationen zu '1923' folgen morgen.

LGD.


RE: Countdown (Diskussion) - Federlehrling - 17-07-2011

Fein, fein. Ich sehe dann zu, dass ich mich in den nächsten Tagen einmal in den Ablauf hineindenke.
Beste Grüße!


RE: Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 17-07-2011

Okay, auf Nachfrage:

Zu Nummer 1:
General -> Lothar von Trotha
Gouverneur -> Theodor Leutwein

Hintergrund:
In der Realität haben sich die Offiziere der Schutztruppe in Südwestafrika gegen General von Trothas Ernennung und Kriegsführung beim zuständigen Kolonialamt beschwert. Als die drohende Vernichtung der Herero als sein endgültiges Ziel erkennbar war, wollten einige Offiziere den General bereits selbständig von seinem Amt entheben.

Theodor Leutwein ist der einzige vor Ort, dem ich eine solche Entscheidung (Selbständigkeit) als Gouverneur zutraue. Nicht ohne Grund wurde er weitestgehends seiner Funktionen beraubt.

Der Hereroaufstand fand in dieser Welt statt - nur die Vernichtung nicht. Zudem hat Südwest als einzige Kolonie kaum bis gar keine Eingeborenenverbände aufgestellt. Hier in dieser Welt ziehen alle an einem Strang, von daher hat die südafrikanische Union durchaus mehr Probleme, als in der Realität, wo nur knapp 3.000 deutsche Soldaten und Polizisten aktiv waren.

LGD.


RE: Countdown (Diskussion) - Lilith 13 - 18-07-2011

Hi Dread,

zum ersten Teil ... Pro

Was mir aufgefallen ist:

Zitat:Hendriks Hände suchten krampfhaft nach Halt, fanden aber nur scharfe Kanten, die scharf ins Fleisch schnitten, während sie an den Schatten der Felsen vorbeiflogen.
Doppelung von scharf

Zitat:Unendliche Stunden vorher, in einem Dorf namens Gibeon, ...
Zusammen trudelten sie stumm den Abhang hinunter.
Ein Planwagen mit einem älteren Weißen und einem vierzehnjähriger Junge, den Hendrik nur vage kannte. Der Vater hob die Planen. Karabiner, Stilhandgranaten, Munitionskisten, die Hendriks Männer eilig abluden. Der Junge half, so gut es ging. Irgendwann ein Brummen, ein Dröhnen - dann flog ein hölzerner Vogel über sie hinweg.
Die dunkle Welt drehte sich immer schneller, während spitze Brocken klaffende Löcher in ihren Kleider hinterließen.
Aus dem künstlichen Vogel fielen kleine Punkte hinab auf die Erde. Explosionen, Schreie, Splitter gruben sich in die Leiber. Aus einigen Hütten loderten gierige Feuerzungen in den Himmel.
Abgeschürfte Haut, zerkratzte Arme und Beine.
Von Süden näherte sich eine Wolke aus Staub und Tod. Pferde mit Menschen in fremder Uniform. Sie schossen sofort. Hendriks Männer hatten keine Chance, wurden von den Salven niedergemäht. Blieben neben ihren Frauen und Kindern schreiend stumm liegen.
Immer schneller wurde der rollende Fall, bis Lothar kurz vor dem Fluss bewegungslos liegenblieb.
Der weiße Mann lag halb auf seinem Sohn, im Hinterkopf ein hässliches Loch. Der Sohn schrie, versuchte sich von seinem Vater zu befreien. Krabbelte auf allen vieren panisch auf Hendrik zu, der sich mit einigen seiner Getreuen im Schutz des Planwagens befand. Davor die sterbenden Pferde. Und der weißer Hut des alten Mannes.
Die Gewehre auf die Speichen der Räder gelegt, anvisiert, Schuss, nachladen.
Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Bod-
Und Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen.
Dunkelheit schlich sich gnädig in seinen Kopf und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Nur noch einige lose Steine, die nachrutschten, dann ebbte der steinige Lärm ab und die Nacht drang wieder hindurch. Das leise Plätschern des Flusses. Das Gelächter des Mondes. Das enttäuschte Blinken der Sterne.
(Die Formatierung haut jetzt zwar nicht hin, weil ich es mir in Word kopiert hatte, aber ist ja egal.)
Dieser rasante Wechsel zwischen Rückblende und dem Jetzt wirkt nicht. Du reißt den Leser dadurch immer wieder raus. Besser wäre es, es klar abzutrennen. Dazu gleich mehr ... Icon_smile

Zitat:Ein vierzehnjähriger Junge mit einem Durchschuss ...
Lothar, Lothar, Lothar ...
Irgendwann vor zehn Jahren ...
Hier finde ich den Übergang von der Rückblende in die nächste auch nicht so wirklich glücklich gewählt. Mein Vorschlag:

Zitat:"Kaktus." Der alte Mann richtete sich auf. "Kannst Du laufen?"
Lothar versuchte aufzustehen, doch er kam nur langsam auf die Beine. Wankend. Das Gesicht verzogen, die Lippen zusammengepresst. Dann nickte er.
"Ich versuchs."
Zaghafte vorsichtige Schritte. Die Arme ausgestreckt, die Hände lauerten auf eine Möglichkeit sich festzuhalten. Ein wankender Tanz auf lockerem Gestein. Ab und zu lösten sich kleinere Brocken und stürzten den Abhang hinunter, während Hendrik und Lothar zwischen den großen Felsen nur mühsam vorankamen. Der Junge hinter dem alten Mann. Schritt für Schritt, während der Erdtrabant belustigt hinunter schaute und mit den Sternen bereits Wetten abschloss.
Mehrere kleine Steine unter Lothars Schuhen rissen ihn plötzlich von den Beinen und er stürzte stumm an Hendrik vorbei, verpasste die ausgestreckte Hand - konnte sich jedoch für einen kurzen Moment an der weißen Hose festhalten, bevor der Schwung weiter an ihm zerrte. Und den alten Mann ebenfalls mitzog.
Hendriks Hände suchten krampfhaft nach Halt, fanden aber nur scharfe Kanten, die scharf ins Fleisch schnitten, während sie an den Schatten der Felsen vorbeiflogen.
Zusammen trudelten sie stumm den Abhang hinunter. Die dunkle Welt drehte sich immer schneller, während spitze Brocken klaffende Löcher in ihren Kleider hinterließen. Abgeschürfte Haut, zerkratzte Arme und Beine.
Immer schneller wurde der rollende Fall, bis Lothar kurz vor dem Fluss bewegungslos liegenblieb.

*

Unendliche Stunden vorher, in einem Dorf namens Gibeon, ...
Ein Planwagen mit einem älteren Weißen und einem vierzehnjähriger Junge, den Hendrik nur vage kannte. Der Vater hob die Planen. Karabiner, Stilhandgranaten, Munitionskisten, die Hendriks Männer eilig abluden. Der Junge half, so gut es ging. Irgendwann ein Brummen, ein Dröhnen - dann flog ein hölzerner Vogel über sie hinweg.
Aus dem künstlichen Vogel fielen kleine Punkte hinab auf die Erde. Explosionen, Schreie, Splitter gruben sich in die Leiber. Aus einigen Hütten loderten gierige Feuerzungen in den Himmel.
Von Süden näherte sich eine Wolke aus Staub und Tod. Pferde mit Menschen in fremder Uniform. Sie schossen sofort. Hendriks Männer hatten keine Chance, wurden von den Salven niedergemäht. Blieben neben ihren Frauen und Kindern schreiend stumm liegen.
Der weiße Mann lag halb auf seinem Sohn, im Hinterkopf ein hässliches Loch. Der Sohn schrie, versuchte sich von seinem Vater zu befreien. Krabbelte auf allen vieren panisch auf Hendrik zu, der sich mit einigen seiner Getreuen im Schutz des Planwagens befand. Davor die sterbenden Pferde. Und der weißer Hut des alten Mannes.
Die Gewehre auf die Speichen der Räder gelegt, anvisiert, Schuss, nachladen.
Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Boden.
Lothar, Lothar, Lothar ...


Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen.
Dunkelheit schlich sich gnädig in seinen Kopf und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Nur noch einige lose Steine, die nachrutschten, dann ebbte der steinige Lärm ab und die Nacht drang wieder hindurch. Das leise Plätschern des Flusses. Das Gelächter des Mondes. Das enttäuschte Blinken der Sterne.

*

Irgendwann vor zehn Jahren ...
Ein älterer Weißer in kaiserlicher Uniform. Herrischer Blick. Sein Hut an der einen Seite nach oben umgeschlagen. Er stand bei einem langen Tisch. Flaschen mit Feuerwasser, Aschenbecher, weiße Glace-Handschuhe, kartographische Landkarten - abseits einige andere verschwommene Menschen
.
Ich finde, so liest es sich viel besser. Icon_smile

Zitat:Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen.
Dunkelheit schlich sich gnädig in seinen Kopf und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Doppelung von Kopf Icon_smile
Vorschlag für Satz Nr. 2: Dunkelheit senkte sich gnädig auf ihn herab und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.

Zitat:Es ging sehr schnell, dann war der General weg.
Icon_shocked Äh ... was?
Wohin? Wie? Warum?

Zitat:Zwei Reptilienaugen, die ihn hungrig anstarrten.
Reptilienaugen? Ein Leopard mit Reptilienaugen? Echt?

So, das war's schon, was ich zu meckern hab. Icon_wink

LG
Lilith



RE: Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 18-07-2011

Moin Lilith. Schön Dich zu sehen. Icon_smile

Die Anmerkungen habe ich mir zu Herzen genommen, die Erinnerung wurde mehr zusammengefasst. Desweiteren sind die Namen des Generals und Gouverneurs eingebaut und auch die Verweise, analog zu Hendrik Witbooi. *hust* Und aus den blöden R-Augen habe ich Katzenaugen gemacht. Große Katzenaugen.

Kleine zusätzliche Hintergrundinformation zu von Lettow-Vorbeck:
Der Mann hat es geschafft, sich den alliierten Truppen im heutigen Tansania und benachbarten Staaten bis Kriegsende der Gefangennahme zu widersetzen. Die angewandte Taktik wird Guerillia-Taktik genannt, die er sehr erfolgreich ausführte. Tatsächlich war er kurz vorher (wahrscheinlich auch während des Herero-Aufstandes) in Deutsch-Südwestafrika stationiert, bevor er nach Ostafrika versetzt wurde.

Generelle Information:
Bei dem Stein, den Hendrik in der Hand hält, handelt es sich um ein Trümmerstück des Gibeon-Meteoriten. Mrgreen

@Federlehrling:
Es ist ein Traum von mir, das, was ich Dir jetzt schreibe, selbst zu machen:
Du musst diesen Mann ... aus der Geschichte ausradieren.

Dein fragliches Datum ist der 09.November 1923.
Ort: München.
Hauptpersonen: Lothar Krieger und ein Namibier namens Joseph Koper. Beide * 1900, Lothar 30.10., Joseph 15.01.
Nebenpersonen: wahlweise aufgrund des obigen Vorfalls, jedoch zwingend Eduard Dietl, zum Zeitpunkt Hauptmann und Kompaniechef einer Gebirgsjägerkompanie. Er wollte mit seiner Einheit am Putsch teilnehmen, es kam jedoch nicht dazu. Hier muss er teilnehmen. (Reichswehr gegen Reichswehr.)

Generelle Anmerkung:
Natürlich dürft ihr euch nach Herzenslust austoben. Wenn ihr meint, eine eurer Figuren würde hier gut passen, nur zu. Falls ihr meint, die Impulse hier zu verbauen, ebenfalls. Ansonsten Fragen.

LGD.







RE: Countdown (Diskussion) - Lilith 13 - 19-07-2011

Hi Dread,

ich muss noch mal nerven ... so à la Kluchschaissa. Mrgreen

Ich weiß nicht, ob es gestern ein wenig untergegangen ist, oder ob du die Stelle so lassen möchtest ... und zwar die hier:

Zitat:Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Bod-
Und Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen. Unweit von Lothar, der kurz vor dem Fluss liegen geblieben war.
Dunkelheit senkte sich gnädig auf ihn herab und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Nur noch einige lose Brocken, die nachrutschten, dann ebbte der steinige Lärm ab und die Nacht drang wieder hindurch. Das leise Plätschern des Flusses. Das Gelächter des Mondes. Das enttäuschte Blinken der Sterne.

*

Ein vierzehnjähriger Junge mit einem Durchschuss ...
Lothar, Lothar, Lothar ...

Meiner bescheidenen Meinung nach, wäre es vorteilhafter, das Ganze noch ein wenig zu verschieben und minimal abzuändern. Weil so gehst du immer noch von einer Rückblende in die nächste und das ist nicht gut. Diese beiden einzelnen Sätze bzw. Satzfetzen unten würden sich weiter oben viel besser machen. Mein Vorschlag:

Zitat:Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Boden. (Hier den Satz beenden und danch die beiden Zeilen von unten einfügen) Ein vierzehnjähriger Junge mit einem Durchschuss ...
Lothar, Lothar, Lothar ...


Und Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen. Unweit von Lothar, der kurz vor dem Fluss liegen geblieben war.
Dunkelheit senkte sich gnädig auf ihn herab und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Nur noch einige lose Brocken, die nachrutschten, dann ebbte der steinige Lärm ab und die Nacht drang wieder hindurch. Das leise Plätschern des Flusses. Das Gelächter des Mondes. Das enttäuschte Blinken der Sterne.

*

Und jetzt mit der anderen Rückblende beginnen ... so hast du einen sauberen Schnitt. Icon_wink

Und dann bei dem Satz hier aber noch statt Junge einfach ein "er" einfügen:
Zitat:Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Boden.
Sonst hast du da drei Mal Junge stehen.

LG
Lilith



RE: Countdown (Diskussion) - Dreadnoughts - 19-07-2011

Lilith! Icon_smile

Zitat:ich muss noch mal nerven ... so à la Kluchschaissa.
Fürs Protokoll: Du gehörst für mich zu den überaus begabten Schriftsteller, deren Meinungen ich sehr schätze.

Zitat:Ich weiß nicht, ob es gestern ein wenig untergegangen ist, oder ob du die Stelle so lassen möchtest ... und zwar die hier:
Ich weiß, was Du meinst. Allerdings habe ich es im Kopf sauber abgetrennt. Folgende Hintergrundinformationen hatte ich dabei vor Augen:
Hendrik fällt. Im Fallen kommen Erinnerungsfetzen der letzten Stunde in seinen Kopf. (Gibeon.) Von ihm selbst verursacht.
Während des Sturzes greift er unbeabsichtigt nach dem Meteoritenstein, der seine Gedanken/Erinnerungen 'lenkt'. (So hatte ich es beim Schreiben im Kopf.)

Nunja, vieles von dem, was ich dachte, steht da nicht mehr. Von daher werde ich nochmal drüberschauen. Allerdings finde ich (persönlich) diese Stelle ...
Zitat:Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Bod-
Und Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen.
... eigentlich soweit in Ordnung, weil die Gedanken mit dem Aufprallen am Felsen unterbrochen werden.

Hm. Hört sich jetzt wie eine Flut von Ausflüchten an. Nee, ehrlich, ich nehme mich der Szene nochmal an.

Danke fürs Drüberschauen. Icon_smile

LGD.


Edit:
Die Passage mit dem Durchschuss passte oben nicht mehr, ebenda 'Lothar, Lothar, ...'. Die Namensnennung sollte die Verbindung von Lothar Krieger zu Lothar von Trotha sein - habe ich besser rausgenommen. Fragliche Stelle sieht jetzt so aus:

Der Junge hatte ihn fast erreicht - als etwas durch seinen Körper sauste. Blutspritzer, ein verzerrtes Gesicht, dann stürzte der Junge zu Bod-
Und Hendrik prallte mit dem Kopf an einen dunklen Felsen. Unweit von Lothar, der kurz vor dem Fluss liegen geblieben war.
Dunkelheit senkte sich gnädig auf ihn herab und legte seine trudelnden Erinnerungen schlafen.
Nur noch einige lose Brocken, die nachrutschten, dann ebbte der steinige Lärm ab und die Nacht drang wieder hindurch. Das leise Plätschern des Flusses. Das Gelächter des Mondes. Das enttäuschte Blinken der Sterne.

*

Irgendwann vor zehn Jahren ...

LGD.