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Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Druckversion

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Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 15-02-2012

Wie schon in mehreren Therds angekündigt, findet hier nun der Lesekreis zu meinem ersten Buch: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter’’ statt.
Der zweite Teil: ,,Das Biest in Dir – Die Brücke ins Jenseits’’ ist auch bereits erschienen und wenn es hier einen ausreichenden Andrang gibt, würde ich zu dem im Nachhinein auch gerne noch einen zweiten Lesekreis ausrichten.

Aber erstmal sehen wie’s läuft ...

Ich würd mich freuen, wenn ihr hier fleißig eure Kommentare zu den ersten 69 Seiten schreibt Write Natürlich werde ich den Unterhaltungen auch beiwohnen und gern die ein oder andere Frage beantworten Aber keine Angst, ich spoiler nicht Icon_smile

Also, viel Spaß


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - jeronimus - 12-03-2012

Tag zusammen,

ich hatte bereits am Mittwoch schon nen ganzen Haufen geschrieben und dann meinte mein Laptop, er müsse einfach ausgehen. Dann auf ein Neues.

Erstmal allgemein:

Die ersten Kapitel kannte ich ja bereits und habe an ihnen kräftig mitzuarbeiten versucht. Es ist schwer sich in Bekanntem zu verlieren, aber ich kann soweit sagen, dass mir die Story gut gefällt. Allerdings hoffe ich auf etwas "Neues" irgendwas, was mich nicht an etwas erinnert was ich bereits kenne (aber ich kenne auch viel).
Es fällt mir übrigens schwer, den Text nicht wie die eingestellten Texte hier zu behandeln. Sprich ich achte schon sehr genau auf das Geschriebene. Mehr als bei einem mir nicht bekannten Autor ... wenn ihr versteht.

Im Folgenden geh ich auf die einzelnen Kapitel ein. Teilweise sind die angemerkten Sachen auch Dinge, die mir zuvor schon aufgefallen sind, ich mir die Notizen aber zu einem späteren Zeitpunkt aufgeschrieben habe. Das positive ist meistens etwas kürzer als die "negativen" Anmerkungen. Das liegt aber daran, dass ich klar machen will, was ich meine. Bisher fand ich alle Kapitel gut, also bitte im Hinterkopf behalten beim Lesen.

Prolog:

Insgesamt ein stimmungsvoller Anfang. Dafür dass ich das schon kannte, habe ich sehr gut reingefunden. Obwohl ich wusste, was passiert, war es spannend.

Dennoch einige Sachen, die mir unangenehm ausgefallen sind und ohne die mir das noch besser gefallen hätte. Viele der Einschübe, die sich durch das ganze Buch ziehen, haben mich eher gestört. Sicherlich ist das eine Form des Stils, aber ich hätte es ohne besser empfunden. Des Weiteren kann ich verstehen, dass nicht klar sein soll, wer die "Kreaturen" sind. das machts aber auch schwierig "normal" zu schreiben. Man muss vieles umstellen und kann unnätürlich wirken. Ich denke Namen hätten nicht geschadet und gleichzeitig nichts verraten.

Auch wenn der positiv-aspekt kürzer ist, hat mir der Anfang gut gefallen und ich denke, dass das Ziel, den Leser zum Weiterlesen zu bringen, gelungen ist.

Mann im Wirtshaus:

Es passiert nicht viel und das Kapitel dient eher dem Informationsfluss. Skal ist ein finsterer Geselle, aber dennoch sympathisch.

Der Stil gefällt mir hier bereits besser, als im Prolog. Aber hier muss auch keine Identität bewahrt werden Icon_smile Bin gut eingetaucht in das Kapitel.

Der Informationsfluss hätte ich aber definitiv anders eingewoben. Es gibt viele Infos und die werden sozusagen aus Skals Gedanken klar, dabei hätte sich das Gespräch mit dem Wirt viel besser geeignet. Natürlich will Skal nicht reden, aber einige Biere hätten seine Zunge lockern können und er hätte vor sich hin lallen können. Dadurch hätte man Skals Bedrücktheit vertiefen können.

Die Großen Brüder:
In diesem Kapitel führen wir Ryu und Darius ein, wobei letzterer der wichtige ist. was mich persönlich überrascht hat, besonders durch die Perspektivenwahl und da mir Ryu sympathischer war. Auch hier passiert nicht viel, ist aber angenehm kurzweilig.

Was mich hier aber stört und das erwähne ich noch öfters, obwohl das vermutlich auch unter die Kategorie des Stils fällt: Der Schlusssatz gefällt mir überhaupt nicht. In meinen Augen ist das nicht nur effekthascherisch, sondern beraubt die Story auch ihrer Spannung. Außerdem sagt einem der Autor sozusagen, dass diese Stelle sehr, sehr wichtig ist und versucht eine Emotion zu erzwingen, die von selbst kommen sollte. Und es auch würde. Das macht es also doppelt unnötig.

Iatas:

Das erste Kapitel, das ich nicht kannte. Darius erfährt der Auserwählte zu sein, aber gleichzeitig auch keine Wahl hat, als mitzukommen. Ist eine interessante Konstellation. Ist man es doch eher gewöhnt, dass es eher ein Geschenk ist und nicht eine Pflicht. Wer sein Lehrer sein wird ist aber kein Geheimnis. Sollte es aber vermutlich auch nicht sein. Was mir hier besonders gefallen hat, ist die rivalität zwischen D. und Ramier. Da ich nun weiß, das Ramir abzieht, hoffe ich, dass er wieder auftaucht. Laut Aaron ist das ja aber sicher.
Schönes Kapitel, das mehr Fragen aufwirft, als klärt, wozu es natürlich noch zu früh wäre Icon_smile

Leider finden sich in diesem Kapitel einige Fehler. Auf drei Seiten hintereinander um genauer zu sein, aber ich hatte keinen stift zur Hand, weiß daher nicht genau auf welcher Seite. Es handelt sich auch nicht um Vertipper, sondern ganze Wörter die da nichts zu suchen haben. Bei Gelegenheit könnt ich die mal suchen.
Außerdem fiel mir hier stark die Verwendung von Adjektiven nach wörtlichen Reden auf. Ich persönlich mag es, wenn ich selber ein bisschen interpretieren darf. Nicht jeder Satz muss pingeligst intoniert werden. Ich empfinde zwischedruch einen Dialog, der fast ausschließlich aus den wörtl. Reden besteht, sehr erfrischend. Und das Wort "plötzlich" - das man hier im Forum um die Ohren gehauen bekommt - ist auch sehr häufig vorhanden. Z.T. sogar in Verbindung mit weiteren Zeitangaben, wie "Plötzlich im nächsten Moment" (hab das jetzt so aus dem Gedächtnis geschrieben, muss nicht genau so zu finden sein) was mir persönlich gar nicht gefällt.

Reise mit Freunden:

Eines der Kapitel, die mich sehr stark an Dagewesenes erinnert. Insgesamt liest es sich wieder angenehm flüßig und die Dialoge wirken gar nicht konstruiert. Aber diese Lehrer-Schüler Geschichte trägt in großen Lettern "Star Wars"über sich. Ja man denkt schnell an den Vater der Sci-Fi-Fantasy, aber ich kanns halt nicht abstellen. `Überhaupt ist eine Reise, in der von einer Prophezeiung die Rede ist, schon sehr ausgelutscht. Alle Helden haben es getan. Vllt muss das so sein ... tun meine manchmal auch.

Irrietierend fand ich übrigens, dass die Mehrzahl von Alb Alben ist. Ist das so "korrekt"? Nicht nur wegen Markus Heitz hätte ich Albe gesagt, oder wie heitz eben Albae. Ok mehrzahl von Elb ist auch Elben, aber bei Alben muss ich an Album denken ... Außerdem kommt später der Albewald vor, was sich ja selbst widerspricht.

Später kommt das zum Glück nicht mehr vor, aber das Wort "Jüngling" nervt mich in dieser Zahl ungemein. Es klingt zwar altertümlich, aber irgendwie so unnatürlich, Junge oder junge Mann zwischen durch, hätten dem Ganzen gut getan.

Achja und hier fand ich den Endsatz ebenfalls wieder unnötig. Wills nur erwähnen Icon_smile

Die Prophezeiung:

Darius liefert sich wieder verbale Kämpfe mit Ramier. Das gefällt mir wieder sehr gut. Mir gefällt auch Aarons ruhige Art, sehr gut. Überraschend fand ich, dass es keinen Schamanen gibt. Was dahinter steckt, weiß ich noch nicht, hoffe aber stark, dass das geklärt wird. Dass Skal sein Meister wird, war wie erwähnt aber keine Überraschung. Aber ich muss zugeben, dass konnte man auch nicht mystischer verpacken ...

Einzige Mankos in diesem gelungenen Kapitel, waren in meinen AUgen die Blähwörter. Ich weiß nicht genau, ob es hier viel mehr ist, oder ich zuvor nicht so aufmerksam war, aber "etwas" und "ein wenig" usw. mag ich persönlich nicht. zieht den Satz nur in die Länge, ohne mehr Infos zu liefern. außerdem der letzte Satz wieder Icon_smile aber ich glaub den erwähne ich jetzt nicht mehr ....


So dann wäre ich erstmal durch mit meiner Zusammenfassung der Eindrücke zum Gelesenen. Bisher würde ich sagen, dass wir hier eine solide High-Fantasy haben, die sich keine großen Patzer erlaubt. Die Charaktere sind allesamt sympathisch und überzeugen. Ich hasse schlechte Dialoge aber hier gefallen sie mir sehr gut. Ich hoffe, dass noch etwas kommt, was man so nicht kennt. auch wenn ich weiß, wie schwierig das ist.

Es gibt leider einige Tippfehler, über die man aber hinweg sehen kann, und einige Dinge, die ich anders gemacht hätte (Da wir hier ja alle schreiben, ist das sicher fair zu sagen) und die mir so weniger taugen. Unterm Strich lese ich es aber sehr gerne und habe meinen Spaß.
Außerdem bin ich wirklich gespannt, wie sich der Prolog in die Story einwebt.

Gruß
j.



RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 13-03-2012

Ausführliche Stellungnahme meinerseits kommt noch in 1-2 Tagen, bin nur gerade sehr im Streß Icon_panik


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 17-03-2012

Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich hatte echt viel um die Ohren.

Freut mich schonmal, dass du es gut fandest, Jeronimus. Keine Sorge, wenn Kritik gut begründet ist und Sachen widerspiegelt, die so tatsächlich im Text geschehen sind (hatte da auch schon Erfahrungen, bei denen das nicht so war) dann habe ich auch kein Problem mit

Also, zum Prolog: Ich denke, da es bis jetzt kein weiteres Kapitel gibt, bei dem ich die Namen der handelnden Charaktere unterschlage und der Prolog nun auch nicht so extrem lang ist, kann man es mir sicher verzeihen, wenn ich auf diese Art die Spannung zu steigern versuche - und es im Nachhinein sicher auch geschafft habe. Außerdem denke ich, dass der geübte Fantasy-Leser kein Problem damit haben sollte, der Handlung auch so zu folgen.

Der Mann im Wirtshaus: Ja, bei nachträglicher Überlegung denke ich, dass das vielleicht wirklich gar nicht so schlecht gewesen wäre, ihn mit dem Wirt sprechen zu lassen - werd’s mir merken.

Die Großen Brüder: Schön, dass es dir gefallen hat, aber mit den Cliffhangern musst du dich noch mehr oder weniger im gesamten Buch abfinden ... zumindest hin und wieder. Ich finde es eigentlich gerade das Beste, wenn ein Kapitel endet und man dem Leser noch etwas hinzuwerfen kann, so nach dem Motto: ,,Ach und übrigens...’’

Iatas: Na ja, ich glaube, du kanntest das Kapitel schon (bin jetzt aber auch nicht sicher). Ursprünglich gehörte es mal zum vorangegangenen Kapitel, das ist nach diversen Überarbeitungen aber so arg angeschwollen, dass ich irgendwann zwei draus machen musste.
Würd mich freuen, wenn du mir die Fehler, die du gefunden haben willst, noch rausschreiben und hier posten oder mir schicken könntest. Kann mir ja nur helfen, besser zu werden.

Reise mit Fremden: Okay, die Prophezeiungs Kiste ist wirklich ein alter Hut, zumindest der Anfang. Das Ende einer Prophezeiung ist dann ja bekanntermaßen zumeist auch wieder so individuell, dass man da nichts zu meckern findet. Meines ist auf jedenfall ein Unikat ... Zumindest gehe ich davon aus, was, wie ich gerade gemerkt habe, aber überhaupt nichts heißen muss. Mir ist weder beim Schreiben, noch bei nachträglichen Überarbeitungen jemals der Gedanke an Star Wars gekommen, aber jetzt wo du es deutlich machst, fällt es mir auch auf. Alter Meister, (relativ) alter Schüler und neuer Schüler. Aber das war es dann auch mit den zufälligen Sci-Fi-Parallelen. Aber wenn du schon so genaue Vergleiche ziehst, bin ich gespannt auf dein Urteil zu Kapitel 13 ...
Nein, Alben ist richtig. Und Albewald auch. Ist beides so gewollt! (Aber du bist niht der Erste, der danach fragt.)

Die Prophezeiung: Ja, diese Füllwörter sind hin und wieder wirklich meine Schwäche, aber der letzte Satz hingegen ... na gut ich höre auch damit auf mich zu rechtfertigen, wenn du aufhörst es anzukrieden Icon_smile Da gehen die Meinungen wohl doch seht stark auseinanader.


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - rex noctis - 18-03-2012

Hi,
Sorry, dass ich bisher noch nicht geantwortet habe, aber ich hatte auch relativ viel um die Ohren (samt MoPro Icon_wink).
Naja, dann halt jetzt. Icon_smile

@Prolog
Ich hatte den Prolog ja auch schon gelesen. Viel hat sich daran nicht geändert, glaube ich. Ich fand ihn gut, weil er auch genau das erfüllt, was ein Prolog zu erfüllen hat: Er macht neugierig und er kündigt ein bisschen an, was nach der Einleitung kommen wird. Gleichzeitig kann man schon mal ein bisschen nachdenken, wie sich das verknüpfen lasst.
Allerdings fand auch ich dieses Nicht-Erwähnen der beiden Namen ein bisschen gekünstelt - die Spannung hätte sich für mich nicht verringert, dafür wäre das Ganze ein bisschen angenehmer. Was nicht heißt, dass ich mich durch den Prolog durchkämpfen musste. Ich fand ihn schön zu lesen, aber die Sätze wirkten manchmal ein bisschen gestellt. Ein Satz allein von solchen wäre nicht weiter aufgefallen, doch dadurch, dass sie öfter vorkommen, tun sie das eben doch. Wenn das aber einen weitergehenden Grund hat, dann vergiss einfach, was ich gesagt habe. Icon_wink
Aber die Gedanken der einen "Kreatur" fand ich sehr unterhaltsam. Mrgreen

@Skal:
Skal hast du, finde ich, ziemlich gut beschrieben, die Geschichte öffnet so ein bisschen ein anderes Sichtfenster. Man ahnt natürlich bereits, dass Darius Skal zugeteilt werden wird, sobald man das nächste Kapitel liest - ganz sicher bin ich mir aber natürlich nicht. Hat mir gefallen. Pro

Den Rest poste ich morgen oder übermorgen. Icon_smile

LG,
rex


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 18-03-2012

Okay, du scheinst beim Prolog dann also eine ähnliche Meinung zu vertreten wie Jeronimus. Na gut, da hat jeder einen anderen Geschmack. Ich mag es halt so, wie ich's gemacht habe ... und ich denke im Laufe des Buches werdet ihr mir mit der nicht-Erwähnung der Namen noch Recht geben.
Aber mich würde noch interessieren, welche Sätze du gestellt fandest




RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - jeronimus - 19-03-2012

So tag zusammen,

bevor ich die nächsten Seiten debattiere, eine kurze Rückmeldung.

Zitat:Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich hatte echt viel um die Ohren.
Da wir unter uns sind, ist das wohl kein Problem Icon_smile

Zitat:Freut mich schonmal, dass du es gut fandest, Jeronimus. Keine Sorge, wenn Kritik gut begründet ist und Sachen widerspiegelt, die so tatsächlich im Text geschehen sind (hatte da auch schon Erfahrungen, bei denen das nicht so war) dann habe ich auch kein Problem mit
dann hoffe ich, dass du meins so empfindest
Im folgenden möchte ich übrigens nicht penetrant sein und mich rechtfertigem. Ich möchte lediglich genau darauf eingehen, was ich meine ... also bitte nicht falsch verstehen.

Zitat:Also, zum Prolog: Ich denke, da es bis jetzt kein weiteres Kapitel gibt, bei dem ich die Namen der handelnden Charaktere unterschlage und der Prolog nun auch nicht so extrem lang ist, kann man es mir sicher verzeihen, wenn ich auf diese Art die Spannung zu steigern versuche - und es im Nachhinein sicher auch geschafft habe. Außerdem denke ich, dass der geübte Fantasy-Leser kein Problem damit haben sollte, der Handlung auch so zu folgen.

Das ist genau der Punkt, in meinen Augen bewirkst du genau das Gegenteil. Wenn es funktionieren würde, würde ich es ja nicht bemängeln. Natürlich kann ich dem Inhalt folgen, aber wie rex mich bestätigt, ergeben sich "künstlich" wirkende Sätze. Außerdem denke ich, dass die sich durchaus mit Namen im Normalfall ansprechen würden. Sprich nicht nur die Satzkonstellationen sind manchmal eigen sondern auch die Logik. Du schreibst ja aus deren Sicht und warum sollten sie "die Kreatur" sagen / denken? Wenn du verstehst Icon_confused
Ansich ist das ja auch kein großes Manko, mir gehts nur darum, dass dadurch, dass einem beim Lesen solche Fragen kommen, du eher die Spannung bremst. Dabei hätten die Namen nicht gestört. Außerdem werden im NAchhinein die Albe(n) ja nicht wirklich geheim gehalten.

Zitat:Die Großen Brüder: Schön, dass es dir gefallen hat, aber mit den Cliffhangern musst du dich noch mehr oder weniger im gesamten Buch abfinden ... zumindest hin und wieder. Ich finde es eigentlich gerade das Beste, wenn ein Kapitel endet und man dem Leser noch etwas hinzuwerfen kann, so nach dem Motto: ,,Ach und übrigens...’’

Ich gelobe, in den nächsten Threads nicht mehr darauf einzugehen, weil du ziehst es offenbar bis zum Schluss durch. Mir gefällt es nicht, dir schon. Klarer Fall von persönlichem Stil.
Aber hier darf ich das noch Icon_smile

Ich würde es in keinster Weise Cliffhanger nennen. Du brichst nämlich nicht ab und hinterlässt offene Fragen aus dem Kontext, sondern versuchst den Leser dazu zu bringen, weiter zu lesen, indem du ihn auf Kommendes hinweist. Ich wage jetzt zu sagen, dass das eine "billige" Methode ist, die du - und das meine ich als Lob - überhaupt nicht brauchst. Persönlich muss ich immer ganz schön den Kopf schütteln. Aber ich bin nur einer mit einer Meinung. Wie empfindest du das Rex?

Zitat:Iatas: Na ja, ich glaube, du kanntest das Kapitel schon (bin jetzt aber auch nicht sicher). Ursprünglich gehörte es mal zum vorangegangenen Kapitel, das ist nach diversen Überarbeitungen aber so arg angeschwollen, dass ich irgendwann zwei draus machen musste.
Würd mich freuen, wenn du mir die Fehler, die du gefunden haben willst, noch rausschreiben und hier posten oder mir schicken könntest. Kann mir ja nur helfen, besser zu werden.

ich glaube es nicht zu kennen, da müsst ich hier suchen. Nach den Fehler schau ich mal ... moment:

s.34 zeile 11

"Obwohl Darius ...., ...eine GEfahr aus, die der er es noch nie zuvor gespürt hatte"

s.35 zeile 6

"Selbst als er ... verschleppt wurden"
evtl war da mehr, neben einigen Kommafehlern (die aber evtl optional sind)
aber das sollen deine Lektoren finden Icon_smile

Zitat:Reise mit Fremden: Okay, die Prophezeiungs Kiste ist wirklich ein alter Hut, zumindest der Anfang. Das Ende einer Prophezeiung ist dann ja bekanntermaßen zumeist auch wieder so individuell, dass man da nichts zu meckern findet. Meines ist auf jedenfall ein Unikat ... Zumindest gehe ich davon aus, was, wie ich gerade gemerkt habe, aber überhaupt nichts heißen muss. Mir ist weder beim Schreiben, noch bei nachträglichen Überarbeitungen jemals der Gedanke an Star Wars gekommen, aber jetzt wo du es deutlich machst, fällt es mir auch auf. Alter Meister, (relativ) alter Schüler und neuer Schüler. Aber das war es dann auch mit den zufälligen Sci-Fi-Parallelen. Aber wenn du schon so genaue Vergleiche ziehst, bin ich gespannt auf dein Urteil zu Kapitel 13 ...

ich gehe davon aus, dass du das natürlich nicht mit absicht gemacht hast. Aber es gibt einige parallelen noch auch zu anderen Großen. Das muss ja nicht schlecht sein, aber wenn es vielen auffällt, kannst du gar nicht so schnell schauen, wie alle Plagiat schreien ... siehe Eragon ... da schrei ich mit Icon_smile also bei Paolini

Zitat:Nein, Alben ist richtig. Und Albewald auch. Ist beides so gewollt! (Aber du bist niht der Erste, der danach fragt.)
wie sich das nicht widersprechen soll ist mir ein Rätsel. In wie weit es "richtig" sein kann auch. Kannst du natürlich gern so machen, wenn aber alle sich da wundern, würd mir das zu denken geben ...

Zitat:Die Prophezeiung: Ja, diese Füllwörter sind hin und wieder wirklich meine Schwäche, aber der letzte Satz hingegen ... na gut ich höre auch damit auf mich zu rechtfertigen, wenn du aufhörst es anzukrieden Icon_smile Da gehen die Meinungen wohl doch seht stark auseinanader.
Persönlich setz ich da bei mir einfach den Rotstift an, weil es geht auch immer ohne. eine neigung dazu hab ich aber auch ...

ja gehen stark auseinander die meinungen, aber wie erwähnt, lass ich meien Kommentare jetzt stecken Icon_smile

bis im nächsten Thread.
Nochmals die Bitte, nicht alles persönlich zu nehmen. Ich weiß ich kann mich im Ton vergreifen, ist aber nie als Angriff gemeint sondern persönliche Meinung.

Gruß
j.




RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 21-03-2012

(Ich hasse diese Zitat-Felder, weil die manchmal gar nicht so funktionieren, wie sie sollen, wenn ich sie anklicke. Deswegen lasse ich sie weg, aber du weißt ja, was du mir geschrieben hast.)

Ich denke mal, am Ende vom Buch wirst du dann schon verstehen, warum ich mich im Prolog entschieden habe, keine Namen zu verwenden...

Das Ende von: ,,Die Großen Brüder'' war weniger ein Cliffhanger, als viel mehr ein Vorgeschmack auf Kommendes - da stimme ich dir zu. Aber die meisten Cliffhnager sind dann doch offene Enden, die Fragen aufwerfen. So ganz typisch halt.

Wenn du das Kapitel: ,,Die Prophezeiung'', also jenes Kapitel, wo Aaron und Ramir sich von Darius trennen, seinerzeit schon hier im Forum gegengelesen hast, dann kanntest du (zumindest inhaltlich) auch schon das Kapitel: ,,Iatas''. Aber ist ja auch egal. Die beiden Fehler, vorallem der erste Doh sind schon ziemlich peinlich - vorallem so kurz nacheinander. Und davon, die Schuld auf Lektor/Korrekturleser abzuschieben, bin ich überhaupt kein Freund. Es ist ja schließlich mein Buch, mit allen positiven und negativen Aspekten!

Also die Star Wars-Parallele ist bisher noch keinem aufgefallen ... und anderweitig habe ich bisher auch nur einmal etwas gehört, das ein wenig (wenn auch meiner (und nicht nur meiner) Meinung nach ungerechtfertigt) in diese Richtung ging. Warten wir mal ab.

Warum kann ein Wald nicht ,,Albewald'' heißen und die Rasse in Mehrzahl ,,Alben''? Es gibt doch keinen Grund dafür, den Forst eins zu eins genauso zu nennen wie die Namensgebende Spezies und anschließen bloß noch das Wort ,,wald'' hinten dran zu hängen.


Gruß,
Felix


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - rex noctis - 11-04-2012

Gestern fast fertigen Kommentar gelöscht. Auf ein Neues die Antwort auf Seite 23-69...

Die Großen Brüder

Zunächst einmal: ich finde die Idee mit den Großen Brüder wirklich gut; hoffentlich wird die später nochmal ein wenig weiter ausgeführt. Gleichzeitig ist die Tatsache das Darius und Ryu kriminell sind für meinen Geschmack ein wenig zu sehr ausgeführt und immer wieder erwähnt. Klar, sonst wären Wiederholungen drinnen, aber dennoch, dadurch, dass sie ja gewissermaßen erweiterten Mundraub betreiben, da das Dorf ohne das Diebesgut nicht überleben kann, kommt mir „ein junger Krimineller“ etc. ein wenig übertrieben vor. „Zwielichtige Gestalten“ ist zwar eigentlich richtig, aber auch das ist für mich überzogen; ich wäre höchstens bei „Dieben“ geblieben. Ich habe das, glaube ich, schon im Kommentar erwähnt und es ist auch nicht zu schlimm, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben. Icon_smile Ansonsten mag ich Beschreibungen à la „er war der beste Kämpfer weit und breit“ eher weniger, aber bisher ist das nicht zu breit ausgewalzt, daher passt das schon. Icon_smile Allerdings fand ich die Wortwahl teilweise ein wenig unglücklich und eher übertrieben. Bsp.: „[...] knurrte Darius ihn mit verengten Augen an.“ Das ist meiner Meinung nach für eine kleine Plänkelei zu krass und zieht das Ganze ein wenig ins Lächerliche.
Und es mag vielleicht ein bisschen untergegangen sein, aber das Kapitel hat mir durchaus gefallen! Icon_smile
Zur Sache mit dem Kapitelende:

Zitat:Ich würde es in keinster Weise Cliffhanger nennen. Du brichst nämlich nicht ab und hinterlässt offene Fragen aus dem Kontext, sondern versuchst den Leser dazu zu bringen, weiter zu lesen, indem du ihn auf Kommendes hinweist. Ich wage jetzt zu sagen, dass das eine "billige" Methode ist, die du - und das meine ich als Lob - überhaupt nicht brauchst. Persönlich muss ich immer ganz schön den Kopf schütteln. Aber ich bin nur einer mit einer Meinung. Wie empfindest du das Rex?

Ich bin hier jeronimus' Meinung, was das angeht. Ich mag grundsätzlich diese Blicke in die Zukunft nicht, die sagen: „Achtung, Achtung, hier passiert was, das ihr euch merken müsst.“ Zumal ich daran zweifle, dass Ryu diese Entscheidung genau in diesem Moment getroffen hat... Daher hätte es mir besser gefallen, hatte das Kapitel mit dem Absatz davor geendet.
Aber nun, ist eben einfach persönlicher Geschmack, war nur noch mal meine Meinung dazu.

Iatas:

Zitat:Darius erfährt der Auserwählte zu sein, aber gleichzeitig auch keine Wahl hat, als mitzukommen. Ist eine interessante Konstellation. Ist man es doch eher gewöhnt, dass es eher ein Geschenk ist und nicht eine Pflicht.

Stimme ich zu. Gute Idee, logisch nachvollziehbar. Pro
Was mich schmunzeln ließ, war die Szene in Mokkus Haus, wo Darius sich auf einmal von den Sachen bedienen will. Icon_smile
Zum Ende: Dieser Schlusssatz hat mir deutlich besser gefallen als der im Kapitel zuvor. Du hättest das Kapitel vielleicht doch zusammen lassen können...
Ansonsten fand ich das Kapitel wieder gut, sogar eher besser als „Die Großen Brüder“. Icon_smile

Reise mit Fremden:

Nun das erste Kapitel, das mir völlig fremd war: eher ein „Übergangskapitel“, würde ich sagen, das nichts zu Wichtiges beschreibt, sondern mehr ein bisschen mehr Einblick gibt.
„Jüngling“ finde ich schon grundsätzlich ein ziemlich schreckliches Wort, das gehört meiner Meinung nach in Latein- oder Griechisch-Übersetzungen, aber sonst nur sehr selten irgendwo hin. Icon_wink

Zitat:Aber diese Lehrer-Schüler Geschichte trägt in großen Lettern "Star Wars"über sich.

Nun, das stimmt, auch die Ausbildung, aber es stört mich ehrlich gesagt nicht wirklich, „Star Wars“ hat das Prinzip ja auch nicht erfunden, das ist ja eher was sehr Altes.
Zu dem Punkt mit den „Alben“ und „Albewald“:
Ich denke, es geht sowohl „Alben“ als auch „Albe“ und „Albae“. „Albewald“ wiederum bietet für mich keinerlei Widersprüche, im Gegenteil gefällt mir dieses Wort sehr gut.

Die Prophezeiung:

Zitat:Darius liefert sich wieder verbale Kämpfe mit Ramier.

Finde ich auch sehr gelungen.
Und dann kam diese Stelle, wo sich Ramir nur noch mit Aaron unterhält... Das fand ich richtig gut gemacht. In Filmen gefällt mir das meistens gut, weil da leichter zu machen, in Büchern wirkt es aber oft künstlich, an dieser Stelle aber nicht! Pro Die Stelle fand ich wirklich top. Icon_smile
Außerdem baust du gut Vorfreude auf Siegburg auf, zumindest bei mir. Icon_smile
Der Schlusssatz gefiel mir hier übrigens gut, denn das war nicht so Stoppschild, sondern irgendwie schön angedeutet... weiß auch nicht so ganz, wie ich da den Unterschied beschreiben soll. Icon_wink

Gesamtfazit:
Gefällt mir bisher gut! Es kam noch nichts wirklich außergewöhnlich, allerdings sind immer wieder Details drinnen, die etwas Anderes reinbringen. Charaktere sind sympathisch, Dialoge gefallen mir fast alle gut, Stil ist solide => Bisher schönes Debüt und ich bin neugierig darauf, wie's weitergeht! Icon_smile

LG und hoffe, dass die Verspätung nicht zu schlimm ist,
rex


RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 1 - 69 - Felix Hänisch - 11-04-2012

Hi Rex,
na ja, besser spät als nie Icon_smile Ist aber schon in Ordung ...
Erstmal danke für den freundlichen Kommentar. Ich will ja nicht zuweit vorrausgreifen, aber auf ein Wiedersehen mit den Großen Brüdern wirst du noch eine Weile warten müssen...
Interessant finde ich deine Ansicht mit dem erweiterten Mundraub seitens Ryu und Darius. Aber die beiden sind nicht ausschließlich die Robin Hoods der Großen Brüder. Bei ihnen handelt es sich schon eher um Kriminelle, die stehlen um sich selbst zu fröhnen.
Die Bezeichnungen: ,,Albe'' oder ,,Albae'' wirst du in meinem Buch vergebens suchen, ich hab mir vorgenommen, konstant bei ,,Alben'' zu bleiben.
Das Wort ,,Jünglig'' kommt auch nicht sonderlich häufig vor, soll aber, gerade zu Anfang, Darius' Psition deutlich machen (das er sich im Laufe der Geschiche Charakterlich wandelt und reifer wird, sollte für den gängigen Fantasy-Leser ja keine Überraschung sein). Später kommt das Wort dann nicht mehr.

Wenn dir schon der Anfang so gut gefallen hat, dann bin ich gespannt darauf, wie dein Urteil für den weiteren Verlauf der Geschichte aussehen wird Icon_jump

LG Felix