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KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Druckversion

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KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Mordrakhel - 24-07-2014

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Ich grüße euch,

mögt ihr den Geruch von Pferden, von klirrenden Schwertern? Oder das Donnern von Hufen und das Geschrei der Menge in den Städten? Beäugt von Dieben und Stadtwachen gleichermaßen?

Dann könnte dieser Roman etwas für euch sein: "KYLE - Im Kreis des Feuers" (taufrisch vor vier Tagen herausgekommen) entführt euch in eine archaisch-mittelalterliche Welt. Es ist eine Welt im Zeitenwandel, eine Ära, in der die Alte Magie auf dem Rückzug ist und sich eine neue Aristokratie herausbildet.

In dieser Welt lebt der junge Außenseiter Kyle. Doch Kyle ist kein Kämpfer und kein Adeliger. Er ist ein Tunichtgut, der von Drachen und schönen Jungfrauen träumt. Dabei wird er gehetzt von den Schlägern der DeBracy, denen er als Leibeigener gehört. Aber als sich bei einem Botengang ins Nachbardorf eine unerwartete Begegnung mit dem raubeinigen Haudegen Finley ergibt, führt Kyles Weg in die Reichshauptstadt Calhuh. Und hier erlernt Kyle nicht nur, sich seiner Häscher zu erwehren, sondern wird in einen Strudel aus Leidenschaft, Hass und Verrat gezogen; einem Mahlstrom aus blutiger Gewalt und fleischlichem Verlangen – und den Dämonen seiner Vergangenheit.

Um Euch, meine lieben Leserinnen und Leser, einen Eindruck vom Look meiner neuen Welt zu geben, habe ich einige renommierte Künstler aus der Medienbranche um mich gesammelt.



Concept Artists wie Daniel Lieske (bekannt durch die Wormworld-Saga) und Anca Adelina Finta, die mit mir bereits zu Ascaron-Zeiten zusammengearbeitet hatten, sind ebenso vertreten wie Newcomer wie Antje Krüger und Sandra Püttner.

[Bild: 51arAUxzcuL._BO2,204,203,200_PIsitb-stic..._OU03_.jpg]

"KYLE - Im Kreis des Feuers" ist als eBook für den Kindle bei Amazon erschienen. Mit 590 Seiten Umfang ist auch die Leseprobe mit mehr als 50 Seiten recht üppig ausgefallen. Schaut doch mal hinein.

Und aktuelle News poste ich auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/KyleSagaRoman

Ich freue mich auf spannende Gespräche mit euch!

Michael T. Bhatty




RE: KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Mordrakhel - 25-07-2014

Leseprobe gefällig?


Prolog



Funken stieben gleich Glühwürmchen empor.
Hell loderte das Feuer in der verfallenen Durumhag-Nar’U und Flammenzungen tanzten verglühend in die kalten Höhen über der einsamen Klippe. Das schmutzige Braun und Rot des Abendlichtes in den tosenden Wolkenbergen würde schon bald dem fahlen Wolfsgrau einer noch eisigeren Nacht weichen.

Die fernen Bäume am Rand des dunklen Zedernwaldes wiegten sich im Tanz des Windes und die Gestalt in dem Mantel streckte die Hände den Flammen entgegen, um sich zu wärmen. Selbst im Schein der Flammen wirkte ihre Haut kalt; seltsam gräulich und violett, wenngleich ihr eine zeitlose Jugend inne war. Sie genoss die Wärme für einen Moment, bevor sie mit schlanken Fingern den fein geschmiedeten Verschluss löste.

Mit einem dumpfen Rascheln sackte der schwere Pelzumhang auf den gefrorenen Boden. Still öffnete sie die Schnallen ihrer Rüstung und nahm sorgsam die ledernen Panzerelemente von ihren Oberschenkeln, ihrem Becken und ihren Armen, bevor sie sich mit geschickten Bewegungen von den Brustplatten befreite.

Der Wind biss nach ihrem grazilen Körper. Sie seufzte und schlüpfte aus dem glänzenden Stoff ihres seidenen Unterkleides, nur noch einen Lendenschurz tragend. Dunkelrote, bläuliche wie auch silbrige Symbole schlängelten sich über ihren Körper: ihre Mutter hatte ihr diese Zeichen mit spitzer Nadel und geweihter Tinte unter die helle Haut getrieben, als sie ihre erste Blutquelle erreicht hatte, jenen Zyklus, der das Mädchen von der Frau trennte.

Ihre Fingerspitzen zeichneten die Formen nach. Formen, die wild und fließend gleich dem Flügelschlag der göttlichen Kreaturen waren, die Schnelligkeit ihrer Muskeln betonend. Verfeinert mit Symbolen und Mustern umflossen sie ihren Körper von der Scham über Hüfte und Schulterblätter hinauf bis zum Nacken, verzweigten sich auf Armen und Beinen und verbanden sich zu einer Einheit, die sie zu einem lebenden Kunstwerk machten. Symbole, von denen ein jedes für sich stand, und die doch endlos miteinander verschlungen waren.

Sie biss die Zähne zusammen. Die Symbole spiegelten die Elemente wider, aus denen diese Welt geformt worden war; eine Kunst, die nur noch wenige ihres Volkes kannten. Ein Geheimnis, welches im Laufe der Jahrhunderte vergessen worden war. Seit damals, seit die Goblinached an diesen Gestaden gelandet waren; Kreaturen, die einst Sklaven ihres Volkes gewesen waren und nun durch die Kriegerkaste von der Heimat in Thamalel ferngehalten wurden.

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Entschlossen kniete sie vor der Statue nieder, die man vor Jahrhunderten in einen der Monolithen geschlagen hatte. Die steinernen Arme ausgebreitet, blickten die kalten Augen auf sie nieder und beobachteten sie, wie sie vier Edelsteine, schimmernd und glitzernd, versetzt mit Grün und Rot, Blau und Violett vor sich auf dem Boden verteilte, wie sie Muster im Sand bildend diese zu ihrer Linken und ihrer Rechten verschob, bis sie mit den Positionen zufrieden war. Der Schein des Feuers tanzte ungeduldig in den rauen, ungeschliffenen Edelsteinen.
Schließlich sah sie auf. Das Bildnis der ersten Priesterin war verwittert, doch noch immer konnte sie die Schönheit des sinnliches Leibes spüren, ausgedrückt durch die dezente Neigung des Beckens oder durch die fließenden Linien, die vom Hals abwärts die sanften Rundungen ihres Busens und ihres Bauches umspielten.

Mit spitzen Fingern löste die Elfin auch den Lendenschurz und schloss einen Moment lang die Augen. Sofort biss der Wind nach ihrer nackten Pforte, doch sie ignorierte das Zerren und Kratzen der luftigen Fänge. Letztlich war Kälte nichts Unbekanntes für sie, kam sie doch aus Durum Thamalel. Die Durum – Festung - von Thamalel hatte der bergigen Region ihren Namen gegeben. Kalte, vereiste Hänge und dunkle Höhlen des Berges Thama’Nyr hatten ihrem Volk Schutz vor den sich so unaufhaltsam ausbreitenden Goblinached geboten. Eine kalte Zuflucht, auch wenn die Böen im Tiefland von Durum Thamalel, der Ebene von Nar’U, weitaus peitschender waren, als in den geschützteren Schluchten des nahen Gebirgsausläufers.

Und obwohl sie die Kälte der Schluchten und Höhlen gewohnt war, war die Wärme des von der Glut aufgeheizten Bodens eine Wohltat, und sie genoss es, ihre nackten Füße über den mit Sand bedeckten Steinboden gleiten zu lassen, abgeschliffen von Felsen und Mauerwerk von den endlosen Winden. Ihre Bewegungen waren zart, anmutig, beinahe still, ganz so, wie sich ein Reh durchs Unterholz bewegt. Nur ihre silbernen Fußkettchen klirrten leise und das raue Gefühl des Sandes zwischen ihren Zehen bereitete ihr eine erwartungsvolle Vorfreude, beinahe so, als würde sie im Liebesspiel den Körper einer Geliebten erkunden.

[Bild: 51arAUxzcuL._BO2,204,203,200_PIsitb-stic..._OU03_.jpg]



RE: KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Mordrakhel - 04-08-2014

Hiho,

anbei ein kleines Experiment. Ich habe einmal eine Leseprobe eingesprochen.





Freue mich über Feedback (und auch natürlich über 2Gefällt mirs" auf youtube, WENN es denn gefällt;-)

Liebe Grüße,

Michael


RE: KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Mordrakhel - 24-08-2014

So, nachdem ich aus dem Gamescom-Wahnsinn zurück bin, hier noch ein versprochener Einblick, wie ich arbeite...

Inspiration ziehe ich aus allem, insbesondere natürlich auch aus Reisen. Die Hauptstadt Calhuh aus KYLE ist z.B. eine Mischung aus Cadiz, Spanien, und Valetta, Malta... dazu noch eine Prise hanseatischer Städte.

Oft erstellte ich mir Fake-Bilder, um das Flair "einzuatmen"

[Bild: 10530578_276919675835974_2196404581392952633_o.jpg]


RE: KYLE - Im Kreis des Feuers (Michael T. Bhatty) - Mordrakhel - 11-01-2015

Sodele, wir hatten vor ein paar Monaten mal (im Café?) über Lesungen gepostet.

Anbei meine Erfahrungen von der letzten Ringcon 2014 und meiner Lesung zu "Kyle - Im Kreis des Feuers"

Anbei der erste Teil von insgesamt fünf videos, insgesamt ca. 50 Minuten.

Die Folien, die ihr im Hintergrund seht, sind die Originale, um zwischen den einzelnen Leseteilen ein paar Making-of-Häppchen einzustreuen. Von der Idee, eine lange Passage am Stück zu lesen, hatte ich schnell abstand genommen, sondern eher Häppchen zu verschiedenen Themen angeteasert.





Da die Tonqualität der Originalaufnahme sehr verrauscht war, habe ich die Lesung selbst neu eingesprochen. Deckt sich aber ungefähr 1:1.

Schaut/Hört doch mal rein und ich freue mich über Feedback, Likes, Teilungen u.v.m.

Cheers,
M
Read

















Enjoy!music