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Blutklinge (5/10) - Druckversion

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Blutklinge (5/10) - Lanna - 13-08-2015

überarbeitet: 29.08.



~*~

Der Sonnenuntergang kroch rot über die Stoffbahnen des Zeltes und die Luft kühlte allmählich ab, als Xephos’ Trupp zurückkehrte. Stimmen und Gelächter drangen vom großen Übungsplatz herauf, eine kleine Veränderung nur in den täglichen Hintergrundgeräuschen, die Makku jedoch aufmerken ließ. Schnaufend stellten er und Ilnor den letzten Zuber ab, in dem die Organe des Kadavers in einem Konservierungsbad schwammen.
Das Rumpeln ließ den Waldelben aufschrecken, der offenbar im Sitzen eingeschlafen war. Wie im Reflex zuckte die rechte Hand in Richtung seiner Begleiterin, doch bevor seine Finger sie berührten, hielt er inne. Den ganzen Tag über hatte er sie nicht ein Mal angefasst, weder ihre Hand gehalten noch ihr Gesicht gewaschen, obwohl Makku ihm einen Eimer Wasser hingestellt hatte, nachdem er den Verband gewechselt hatte.
»Das Herzlicht ist flüchtig im schwarzen Schlaf«, hatte der Wilde gesagt und es wohl für eine Erklärung gehalten.
Makku war es reichlich egal, solange die Hautschichten gut zusammenwuchsen. Noch war die Waldelbe nicht zu Bewusstsein gekommen, aber ihre Brust hob und senkte sich inzwischen wieder unter starken Atemzügen.
Ein guter Zeitpunkt, um seine Arbeit vorzuzeigen.
Draußen erklang eine vertraute Stimme, ein kurzer Moment Stille. Als die Stoffbahn zurückgeschlagen wurde, wandte auch Rasd den Kopf Richtung Eingang.
Xephos trat ein.
Blut und Schlamm verklebten die lederne Rüstung und das kurz geschorene Haar und er wirkte fast ebenso wild wie seine beiden Gefangenen. Nur dass er noch dazu seine gesättigte Blutklinge am Waffengurt trug, die Trollzahnschneide kaum zu erkennen unter der braunroten Kruste.
Er bot zweifellos ein imposantes Bild, das sich allein mit seiner körperlichen Erscheinung nicht erklären ließ. Egal wo Xephos auftauchte – er beeindruckte. Dabei war er für einen Söldner und besonders im Vergleich zu den Stiernacken, die hier im Lager herumliefen, von eher schmaler Statur, legte mehr Wert auf Geschick und Wendigkeit als auf pure Muskelmasse.
Es war das Schwert – die Blutklinge. Als Sphärengeborener spürte Makku es stärker, konnte es an etwas festmachen, die Faszination für diesen unscheinbaren Mann, während die einfachen Bürger nur Maulaffen feilboten. Und selbst mit dem Wissen darum fiel es ihm schwer, sich dem Einfluss zu entziehen.
Das Gefühl verflüchtigte sich erst, als Xephos Ilnor hinausschickte und müde auf einen Schemel sank wie ein alter, gebrochener Mann. Die Klinge forderte ihren Zoll.
»Sie wird überleben«, beantwortete Makku die unausgesprochene Frage »Ihr Bein wird heilen.«
Xephos nickte nur, straffte dann seine Schultern. Als sei ihm bewusst geworden, dass sie nicht alleine waren.
»Ich habe nichts anderes von meinem Nekromanten erwartet.«
»Den Eindruck hatte ich nicht.«
»Makku …«
Er verstummte, als der nächste Besucher das Zelt betrat und im Eingangsbereich stehen blieb. Nihel gab vor allem deshalb ein besseres Bild ab als sie beide, weil er weder vor Schlamm noch vor Blut triefte. Dafür wirkte er genau erschöpft wie ihr Hauptmann.
»Na, da hat sich jemand fein rausgehalten«, scherzte Makku, auch wenn er sehr viel lieber Antworten bekommen hätte.
Aber er gönnte Xephos die wenigen Augenblicke, die er Ruhe fand. An diesem Ort, der anderen – auch gestandenen – Männern Albträume ins Bett schickte.
Nihel erwiderte das Grinsen matt. »Du kannst mit deinem Spott kommen, wenn du deinen ersten Sphärenriss geöffnet hast«, stichelte er zurück. Dann deutete er auf die Waldelbe. »Hat der Sprung ihr arg zugesetzt?«
»Sie hat geschrien wie ein Ferkel beim Schlachter, aber das könnte auch an deinem Gesicht gelegen haben.«
Beiläufig bemerkte er, wie Rasd bei seinen Worten verärgert die Augenbrauen zusammenzog. Dreckiger Wilder, der keinen Spaß verstand. Makku war es leid, in seinem eigenen Zelt unter Beobachtung zu stehen.
»Was hast du jetzt mit deinen Gefangenen vor?«, wollte er von Xephos wissen. »Oder sind sie Gäste?«
»Gäste, die dieses Zelt nicht verlassen dürfen. Vorerst.«
Er kannte diesen Gesichtsausdruck. Ihr Hauptmann hatte keine Ahnung, was er mit den beiden Waldelben anstellen sollte. Aus einem Gefühl heraus hatte er sie angeschleppt, so wie er seine besten – und seine schlechtesten – Entscheidungen aus einem Gefühl heraus traf. Beeinflusst von der Klinge an seiner Seite.
»Dreck!«, spuckte Makku aus.
»Ich durfte nicht zulassen, dass sie stirbt!«, fuhr Xephos auf, seine Hand am Schwertgriff, als suche er nach Bestätigung. »Es wäre … falsch gewesen.«
In diesem Zelt stand er mit seiner Entscheidung alleine. Nihel schüttelte nur müde den Kopf und bedachte die Anwesenheit der beiden Waldelben mit einem kaum hörbaren Seufzen. Sie kannten die Blutklinge lange genug, um zu wissen, dass jede Gegenrede verschwendeter Atem war.
»Was ist mit den Feen?«, lenkte Makku ein. »Stimmt es, dass Schlächter im Sumpf unterwegs sind?«
Xephos nickte schwerfälllig. »Haben fünf unserer Männer getötet und den gesamten Feentrupp. Die beiden gehören nicht zu ihnen. Sie sind in Lanneqs Auftrag unterwegs.«
»Behauptet Rasd«, fügte Nihel hinzu.
»Er hätte sich mit den Schlächtern zurückziehen können. Aber er ist geblieben. Hat sich uns ergeben, als wir Qai aus dem Morast fischten. Sein Leben liegt in meiner Hand und er weiß, dass es verwirkt ist, wenn er gelogen hat.«
Nihel zuckte mit den Schultern. »Mag sein.«
Kurz schloss er die Augen, legte den Kopf in den Nacken und atmete tief durch.
»Verlang nie wieder von mir, einen instabilen Riss zu öffnen. Nicht einmal ein Feenschlächter hat den Wahnsinn verdient, der zwischen den Sphären lauert.«
Er drehte sich um, als sei damit alles gesagt. Statt ihn zurechtzuweisen, nickte Xephos ein weiteres Mal, obwohl Nihel es nicht sehen konnte.
»Das war gute Arbeit. Von euch beiden.«
Der Hexer winkte halbherzig ab und verließ das Zelt, ohne die Stoffbahn zurück vor den Eingang zu ziehen. Ein Lufthauch wehte herein, brachte das Versprechen einer kühlen Nacht, wenn erst die Sonne vollständig versunken war. An Schlaf wagte Makku allerdings nicht zu denken. Nicht zuletzt Rasds Blick erinnerte ihn daran, wie viele Fragen noch offen waren.
Der Waldelb hatte ihrem Gespräch aufmerksam gelauscht, doch seine Miene verschloss sich, als Xephos ihn ins Visier nahm.
»Jetzt zu deinem Teil unserer Abmachung. Qai lebt, wie ich es dir zugesichert habe.«
Rasd nickte, langsam und bedächtig, als könne er damit falsche Versprechungen machen. »Sie wacht auf und erzählt dir, was wir wissen.«
»Du erzählst es mir. Und zwar jetzt
In Xephos’ Stimme schwang eine unmissverständliche Drohung, von der der Waldelb sich allerdings nicht beeindrucken ließ. Er schüttelte den Kopf, dieses Mal entschieden.
»Wir sprachen einen Handel. Du rettest ihr Leben, sie teilt unser Wissen.«
»Ihr Leben ist gerettet.«
»Solche Probleme hätten wir nicht, wenn unsere Gäste unsere Gefangenen wären«, warf Makku ein.
Wie erwartet missfiel es Xephos, seine Entscheidung in Frage gestellt zu sehen. Aber unter seinem Ärger entdeckte Makku auch Einsicht. Ihr Hauptmann wusste nur zu gut, wie schnell ihm die Königstreuen einen Strick aus seinem Handel mit zwei Waldelben drehen konnten.
Er stemmte sich hoch und seufzte schwer.
»Wann wird sie aufwachen?«, wollte er von Makku wissen. Als sei er Hellseher.
»Im Lauf der Nacht vielleicht. Morgen früh, oder gegen Mittag. Soll ich bei ihr bleiben?«
Xephos schüttelte den Kopf und wandte sich zum Gehen.
»Ilnor kann das übernehmen. Leg du dich schlafen, wenn du keine Komplikationen erwartest. Morgen brauche ich dich im Vollbesitz deiner Kräfte.«
Ohne Erklärung verließ er das Zelt, wartete aber wenige Meter entfernt auf dem ausgetretenen Pfad, bis Makku zu ihm aufschloss. Offenbar sorgte er sich nicht darum, dass ihre Gäste über Nacht verschwinden würden.
Wäre vielleicht besser.
»Was ist morgen?«, wollte Makku wissen.
Xephos sah nicht aus, als müsse er darauf hingewiesen werden, dass ein paar weitere Entscheidungen dieser Sorte – getroffen nur aus einem Gefühl heraus – ihn zum Gespött der Männer machen würden. Und ein Kommandant, über den ein ganzer Söldnerhaufen lachte, hatte schlechte Karten.
Bisher war davon noch nichts zu merken. In der Luft hingen Stimmen und das Schleifen von Metall über Stein, der Geruch von süßem Apfelwein und Rübeneintopf. Zwischen den Zelten entflammten Lagerfeuer, flackernde Inseln in der aufziehenden Dunkelheit. Makkus Arbeitsstätte lag wie die Behausung eines Aussätzigen etliche Meter entfernt, so dass sie vollkommen ungestört waren. Trotzdem zögerte Xephos.
»Ich hoffe, es wird ein schöner Tag«, erwiderte er schließlich. »Aber der Feentrupp, den wir verfolgt haben … da war was faul.«
»Sagt das dein Schwert?«
»Das sagt mein Verstand!«
Beschwichtigend hob Makku die Hände. »Werd nicht gleich empfindlich.«
»Es waren zu viele Magier«, überging Xephos den Schlagabtausch. »Kaum Bewaffnete, vielleicht sogar ein paar Zivilisten. Ich befürchte, die Schlächter haben eine Siedlung aufgeschreckt.«
»Dreck.«
Es war wie ein Stich in ein Wespennest. Bisher waren sie die Jäger gewesen und die Feen ihre Beute – ihr Ziel das Auffinden genau dieser Siedlung. Damit sie sie geplant und wohldurchdacht auslöschen konnten.
Jetzt würden die Feen erbarmungslos alles töten, was sie auch nur im Ansatz als Bedrohung für ihre Siedlung sahen.
»Sie werden keine Schwierigkeiten haben, unserer Spur zu folgen«, sprach Xephos es aus. »Sie werden uns jagen. Und sie werden uns vernichten wollen. Ich wüsste gerne, wie mächtig unser Gegner ist.«
»Die beiden Wilden?«
»Sind wohl schon eine Weile in dieser Gegend. Sie haben sich den Schlächtern angeschlossen, weil Lanneq den Quellstein will. Mehr hat Rasd mir nicht verraten.«
»Du weißt, dass ich Mittel und Wege hab, ihn zum Sprechen zu bringen.«
»Dieses Mal nicht, Makku.« Xephos seufzte schwer. »Im Kampf hätte ich Qai um ein Haar erschlagen. Aber die Klinge hat sie nur gestreift. Hat sich geweigert, sie zu töten. Sie und Rasd spielen eine wichtige Rolle.«
»Schade. Ich hatte mich schon auf eine nette Foltersitzung gefreut.«
Makku grinste, auch wenn ihm nicht danach war. Dieses Schwert machte mehr Scherereien als es eine Frau je könnte. Laut aussprechen würde er den Gedanken in Xephos’ Gegenwart nicht – dafür hing er zu sehr an seinem Leben. Aber zum Glück war ihrem Hauptmann selbst hin und wieder bewusst, dass es nicht immer leicht war, von einer Blutklinge als Träger auserwählt zu sein. Weder für den Auserwählten noch für seine treusten Begleiter, von denen es inzwischen nur noch ihn und Nihel gab. Zwei Sphärengeborene, die zumindest ansatzweise nachvollziehen konnten, wie es sich anfühlte, Spielball einer höheren Macht zu sein. Die Magie konnte ebenso eigenwillig sein wie die Blutklinge.
»Folgst du mir, Makku?«, fragte Xephos unsicher in das Schweigen hinein, als habe er jeden einzelnen Gedanken gehört.
»Bis in die Leere, mein Freund.«
Die Worte wischten jeden Zweifel zwischen ihnen fort und eine Weile lang standen sie in einträchtiger Stille nebeneinander. Über ihnen wuchs die Nacht, in der Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören glaubte.
»Ich muss mit den Söldnerführern sprechen«, brach Xephos schließlich sein Schweigen. »Die Männer müssen vorbereitet sein.«
»Wenn die dreckigen Wilden was können, dann ist es Feen töten.«
»Sie waren zu wenige, um es mit einer ganzen Siedlung aufzunehmen.«
Makku schnaubte und folgte dem Blick in die Ferne. »Hoffentlich finden wenigstens wir den Quellstein. Wär schade, wenn er den Schlächtern in die Hände fällt.«
Xephos schwieg. Lauschte dem Flüstern seiner Klinge, der er mit jedem Kampf mehr vertraute.
Eines Tages würde sie ihn hintergehen. Und Makku hoffte – nicht ganz uneigennützig – dass dieser Tag in weiter Ferne lag.

~*~






RE: Blutklinge (5/10) - Eselfine - 25-08-2015

Hallo, Lanna!

Und weiter geht’s mit dem Vorschlagregen. Der vielleicht gar nicht mehr so ein Regen, sondern mehr ein Tröpfeln ist, wer weiß?

(13-08-2015, 12:53)Lanna schrieb: Der Sonnenuntergang kroch rot über die Stoffbahnen des Zeltes und die Luft kühlte allmählich ab, als Xephos’ Trupp zurückkehrte. Stimmen und Gelächter drangen vom großen Übungsplatz herauf, eine kleine Veränderung nur in den täglichen Hintergrundgeräuschen, die für Makku doch eindeutig war.
Liest sich etwas seltsam, der letzte Nebensatz. Vielleicht etwas wie „die Makku jedoch aufmerken ließ“?

Zitat:Schnaufend stellten er und Ilnor den letzten Zuber ab, in dem die Organe des Kadavers in magischem Öl schwammen. Das Rumpeln ließ den Waldelben aufschrecken, der offenbar im Sitzen eingeschlafen war. Sofort fiel sein Blick auf seine Begleiterin, deren Atmung inzwischen wieder deutlich sichtbar war. Einmal hatte Makku den Verband bereits gewechselt und sich versichert, dass die Hautschichten gut zusammenwuchsen. Zu Bewusstsein war sie bisher nicht gekommen.
Kann man das durch die Magie bereits so schnell sehen? Mächtiges Zeug, wirklich.

Zitat:Rasds Kopf ruckte herum, Richtung Eingang. Im gleichen Moment wurde die Stoffbahn zurückgeschlagen und Xephos trat ein. Blut und Schlamm verklebte die lederne Rüstung und das kurz geschorene Haar und er wirkte fast ebenso wild wie seine beiden Gefangenen. Nur dass er noch dazu seine gesättigte Blutklinge am Waffengurt trug, die Trollzahnschneide kaum zu erkennen unter der braunroten Kruste.
Vorschlag: „Auf das Geräusch zurückgeschlagener Stoffbahn ruckte Rasds Kopf herum, Richtung Eingang. Xephos trat ein. Blut und Schlamm […]“
Hier begegnen wir also zum ersten Mal der namensgebenden Blutklinge, und dann auch noch in blutiger Ummantelung Icon_ugly
Trollzahn war doch dieses magische Material, das schärfer geschliffen werden kann als Metall? Die Klinge ist also dementsprechend auch magisch?
(Ja, dem weiteren Text zu schließen. Aber irgendwie finde ich es gut, dass diese Information im Prinzip hier schon fällt, und das ganz beiläufig Pro )

Zitat:Er bot ein imposantes Bild, das mit seiner Erscheinung nichts zu tun hatte. Egal wo Xephos eintrat – er beeindruckte. Dabei war er für einen Söldner und besonders im Vergleich zu den Stiernacken, die hier im Lager herumliefen, von eher schmaler Statur, legte mehr Wert auf Geschick und Wendigkeit als auf pure Muskelmasse.
Vorschlag: „Er bot ein imposantes Bild, was aber nicht an seiner Erscheinung lag.“ Oder etwas in diese Richtung … Aber es sagt im Prinzip genau das aus, was du geschrieben hast. Hm.

Zitat:Es lag an dem Schwert – an der Blutklinge. Als Sphärengeborener spürte Makku es stärker, konnte es an etwas festmachen, die Faszination für diesen unscheinbaren Mann, während die einfachen Bürger nur Maulaffen feilboten. Und selbst mit dem Wissen darum war es schwer, sich dem Einfluss zu entziehen.
Ein Sphärengeborener? Jemand, der mit Magie umgehen kann? Dieser kalten Magie, die er gegen die Feenmagie einsetzt?

Zitat:Es ließ erst locker, als Makku Ilnor nach draußen schickte und Xephos müde auf einen Schemel sank wie ein alter, gebrochener Mann. Die Klinge forderte ihren Zoll.
„lockerlassen“ verstehe ich eher als Tätigkeit, also im Sinne von „Er ließ einfach nicht locker, auch wenn ihm schon hundert Mal gesagt wurde, dass er nervt“, weniger als Eindruck, der vergeht.
Vorschlag: „Der Eindruck schwand erst, nachdem Makku Ilnor nach draußen geschickt hatte und Xephos müde auf einen Schemel sank wie ein alter, gebrochener Mann.“

Zitat:»Sie wird überleben«, beantwortete er die unausgesprochene Frage zwischen ihnen und deutete auf die Waldelbe.
Hier stört mich das „zwischen ihnen“, und das „er“ beziehe ich hier noch auf Xephos, obwohl der ja eher die Frage stellen würde.
Vorschlag: „Sie wird überleben“, beantwortete Makku die unausgesprochene Frage des Hauptmanns mit einem Nicken zu der Waldelbe hin.“

8quote]Makku hob zu einem Einwand an, verstummte aber, als der nächste Besucher sein Zelt betrat. Ein Stück schmaler als ihr Hauptmann, wenn auch nicht so hager wie er selbst, gab Nihel vor allem deshalb ein besseres Bild ab als sie beide, weil er weder vor Schlamm noch vor Blut triefte.[/quote]
Na, da ist ja eine Begängnis bei Makku Icon_wink
Inwiefern möchte Makku etwas einwenden? Zunächst hat Xephos ja nur seine Erwartungshaltung ausgedrückt. Vielleicht auch gewissermaßen ein wenig Vertrauen in die Fähigkeiten seines Nekromanten.
Nicht so hager wie der Hauptmann oder Makku? Würde ich hier weniger missverständlich formulieren.

Zitat:»Na, da hat sich jemand fein rausgehalten«, scherzte Makku, auch wenn er sehr viel lieber Antworten bekommen hätte.
Ist es tatsächlich eher ein Scherz oder mehr eine Art Sticheln, wenn auch kameradschaftlich?
Zitat:Aber er gönnte Xephos die wenigen Augenblicke, die er Ruhe fand. An diesem Ort, der anderen – auch gestandenen – Männern Albträume ins Bett schickte.

Zitat:Nihel erwiderte das Grinsen. »Du kannst mit deinem Spott kommen, wenn du deinen ersten Sphärenriss geöffnet hast«, stichelte er zurück. Dann fiel sein Blick auf die Waldelbe. »Hat der Sprung ihr arg zugesetzt?«
Ah, hier hast du das Sticheln schon verwendet. Hm, dann so etwas wie … eeh … Warum fällt mir eigentlich in solchen Momenten immer nichts ein? Zumindest empfinde ich Scherzen nicht als Stichelei, also weniger darauf ausgerichtet, den Gegenüber ein wenig zu ärgern, sondern mehr, in zum Lachen zu bringen. Allerdings kann das eine persönliche Wahrnehmung sein.

Zitat:»Sie hat geschrien wie ein Ferkel beim Schlachter, aber das könnte auch an deinem Gesicht gelegen haben.«
Beiläufig bemerkte er, wie Rasd bei seinen Worten verärgert die Augenbrauen zusammenzog. Dreckiger Wilder, der keinen Spaß verstand. Makku war es Leid, in seinem eigenen Zelt unter Beobachtung zu stehen.
Erst beobachtet von den Söldnern, dann von Rasd?
„leid“ klein, glaube ich, zumindest sieht es seltsam aus und die Autokorrektur meckert auch.

Zitat:»Was hast du jetzt mit deinen Gefangenen vor?«, wollte er von Xephos wissen. »Oder sind sie Gäste?«
»Gäste, die dieses Zelt nicht verlassen dürfen. Vorerst.«
Pro
Ich mag solche Äußerungen immer. Das ist in etwa so wie „Bitten von der Sorte, die man nicht abschlagen kann“.

Zitat:Er kannte diesen Blick. Ihr Hauptmann hatte keine Ahnung, was er mit den beiden Waldelben anstellen sollte. Aus einem Gefühl heraus hatte er sie angeschleppt, so wie er seine besten – und seine schlechtesten – Entscheidungen aus einem Gefühl heraus traf. Beeinflusst von der Klinge an seiner Seite.
Hier bekommt man also den ersten Einblick in die Fähigkeiten des Schwertes. Oder besser Nebenwirkungen? Auf jeden Fall frage ich mich hier, welche Art von Magie das Ding so emittiert. Dieselbe Magie, die Makku nutzt? Eine dritte Art? (Ich schließe Feenmagie gerade aus, obwohl das ein lustiger Twist wäre.)

Zitat:»Dreck!«, spuckte Makku aus.
»Ich durfte nicht zulassen, dass sie stirbt!«, fuhr Xephos auf. Sein Blick richtete sich auf die Waldelbe. »Es wäre … falsch gewesen.«
Nihel schüttelte den Kopf, ebenfalls nicht überzeugt von dieser Entscheidung. Aber sie kannten Xephos lange genug, um zu wissen, dass jede Gegenrede verschwendet war.
Die Wendung „Sein Blick richtete sich auf […]“ hast du zwar jetzt schon ein Weilchen nicht mehr genommen, aber da ich es in den anderen Parts schon öfter gelesen habe, empfinde ich es trotzdem als Wiederholung. Außerdem finde ich es seltsam, dass er, wenn er sich vor Makku rechtfertigt, wegschaut, die Waldelbe ansieht. Ist es nicht besser, dass er sich erklärt und Makku dabei in die Augen sieht? Deshalb der Vorschlag:
„Dreck!“, spuckte Makku aus.
„Ich durfte nicht zulassen, dass sie stirbt!“, fuhr Xephos auf, seine Hand suchte wie als Bestätigung nach dem Griff seines Schwerts. „Es wäre … falsch gewesen.“
Nihel schüttelte mit einem kaum hörbaren Seufzer den Kopf, ein deutliches Zeichen dafür, dass er ebenfalls nicht sonderlich von der Entscheidung des Hauptmanns überzeugt war. Aber sie kannten Xephos lange genug, um zu wissen, dass jede Gegenrede nur verschwendeter Atem war.


Zitat:»Was machen wir wegen der Feen?«, wollte Nihel schlicht wissen.
Hier ist mir der Übergang etwas abrupt. Klar, auch Nihel weiß, was du ja auch so geschrieben hast, dass Widerspruch zwecklos ist und er dann auch nicht großartig darauf rumpochen muss. Vielleicht würde das Problem, das ich hier habe, mit einem Wort gelöst sein:
„Was machen wir wegen der Feen?“, wollte Nihel stattdessen wissen.

Zitat:Damit lenkte er Makkus Aufmerksamkeit auf die Frage, was überhaupt im Sumpf geschehen war. Bevor und nachdem ihr Hauptmann neue Freunde gefunden hatte.
Neue Freunde Icon_lol

Zitat:Ohne sich bitten zu lassen, tat Xephos ihm den Gefallen und fasste die Ereignisse zusammen.
Hm. Nihel möchte wissen, was sie wegen der Feen tun wollen. Makku überlegt, was eigentlich passiert ist – sagt das aber nicht laut, und Xephos reagiert auf Nihels Frage erst einmal mit einer langen Erzählung, die Makkus Gedanken beantwortet? Das erscheint mir nicht ganz logisch. Vielleicht noch ein Einschub, dass Xephos sichergehen möchte, dass Makku über das Geschehene informiert ist? Oder Xephos beantwortet erst Nihels Frage (meinetwegen auch ausweichend) und geht dann auf Makkus fragenden Gesichtsausdruck ein.

Zitat:Sie waren einer Gruppe Feen auf der Spur gewesen und auf sie gestoßen, als sie bereits von Waldelben angegriffen worden waren. Wie von Sinnen hatten die Feenschlächter sich ausgetobt, erst zum Rückzug geblasen, als ausnahmslos jede Fee – außerdem fünf von Xephos’ Männern sowie vier ihrer eigenen – im Schlamm gelegen hatte. Nur Qai hatte noch gezuckt. Und als Xephos zu ihr getreten war – in diesem Moment nicht sicher, ob er sie töten oder leben lassen sollte – war Rasd wie aus dem Nichts aufgetaucht. Hatte erklärt, sie seien kein Teil der Feenschlächter und im Auftrag Lanneqs unterwegs.
Daraufhin hatte Xephos kurzerhand die Entscheidung getroffen, von Nihel einen Riss zum Lager öffnen zu lassen und die Waldelbe auf direktem Weg zu seinem Nekromanten zu schicken.
Der Wilde schien tatsächlich in jedem Punkt seiner Erzählung die Wahrheit gesagt zu haben.
Das hier beantwortet ja eben nicht Nihels Frage. Ignoriert der Hauptmann die Fragen des Magiers immer leichtfertig und reagiert auf Gedanken seines Nekromanten?
Andererseits, zum Inhalt: Das macht die Geschichte noch einmal klar. Interessanter wäre es einerseits gewesen, wenn die Versionen nicht völlig übereingestimmt hätten. Aber andererseits würde das ja Makkus Misstrauen berechtigen, und bis jetzt hast du die Elben ja alles tun lassen, um Makkus Verstimmung völlig grundlos erscheinen zu lassen.
Hier bin ich tatsächlich etwas zwiegespalten, was die Wichtigkeit dieser Stelle angeht. Klar, es hat seine Berechtigung, dass Xephos das Ganze noch einmal erzählt. Aber dadurch, dass beide Versionen im Grunde genommen gleich sind, kennt der Leser die Geschichte schon. Schwierig.

Zitat:Er lauschte ebenso aufmerksam wie Makku, als höre er die Geschichte zum ersten Mal. Hin und wieder nickte er, verschloss sich allerdings, als Xephos ihn ansah.
Inwiefern verschloss er sich? Meinst du seinen Gesichtsausdruck?

Zitat:»Jetzt zu deinem Teil unserer Abmachung. Qai lebt, wie ich es dir zugesichert habe.«
Rasd nickte erneut, langsam und bedächtig, als könne er damit falsche Versprechungen machen. »Sie wacht auf und erzählt dir, was wir wissen.«
»Du erzählst es mir. Und zwar jetzt
In Xephos’ Stimme schwang eine unmissverständliche Drohung, von der der Waldelb sich allerdings nicht beeindrucken ließ. Er schüttelte den Kopf, dieses Mal entschieden.
»Wir sprachen einen Handel. Du rettest ihr Leben, sie teilt unser Wissen.«
»Ihr Leben ist gerettet.«
Oho, es gibt also wirklich nichts umsonst. Bin mal gespannt, was Qai so ausspuckt. Wenn sie es tut.

Zitat:Wie erwartet missfiel es Xephos, seine Entscheidung in Frage gestellt zu sehen. Aber unter Schmutz und Ärger entdeckte Makku auch Zustimmung. Einen Handel mit Waldelben zu schließen …
Icon_confused
Unter Schmutz und Ärger auf Xephos‘ Gesicht? Zustimmung im Sinne von Zustimmung zu Makkus Hinweis auf die Annehmlichkeiten, die eine Befragung von Gefangenen für sie mit sich bringen würde?
(Ich bin heute wirklich müde, auch wenn ich mir das nicht erklären kann. Verzeih mir meine gelegentlichen „Das muss ich mal für mich selbst klären“-Anmerkungen und wirres Gelaber.)

Zitat:Ihr Hauptmann stemmte sich hoch und seufzte schwer.
»Wann wird sie aufwachen?«, wollte er von Makku wissen. Als sei er Hellseher.
„Als sei er ein Hellseher.“

Zitat:»Im Lauf der Nacht vielleicht. Morgen früh, oder zum Mittag. Soll ich bei ihr bleiben?«
„Zum Mittag“ klingt für mich immer wie „beim Mittagessen“ Icon_ugly Sagt man bei euch auch „gegen Mittag“ oder ist das wieder so eine regionale Sache?

Zitat:Xephos schüttelte den Kopf, warf einen letzten Blick auf Rasd und wandte sich zum Gehen.
»Ilnor kann das übernehmen. Leg du dich schlafen, wenn du keine Komplikationen erwartest. Morgen brauche ich dich im Vollbesitz deiner Kräfte.«
Ohne Erklärung verließ er das Zelt, wartete aber wenige Meter entfernt, bis Makku und Nihel zu ihm aufschlossen. Offenbar sorgte er sich nicht darum, dass ihre Gäste über Nacht verschwinden würden.
Wäre vielleicht besser.
»Was ist morgen?«, wollte Makku wissen.
„wartete aber wenige Meter entfernt auf dem Vorplatz“ oder so etwas, denn ich hatte hier (wohl meiner Müdigkeit geschuldet) ein paar Probleme, ihn aus dem Zelt zu bugsieren und dann erst warten zu lassen. Für mich klang es so, als würde er zwar das Zelt verlassen, aber im Zelt warten …

Zitat:Xephos sah nicht aus, als müsse er darauf hingewiesen werden, dass ein paar weitere Entscheidungen dieser Sorte ihn zum Gespött der Männer machen würden.
Entscheidungen welcher Sorte? Hier kann ich dir irgendwie nicht ganz folgen.

Zitat:Makkus Arbeitsstätte lag wie ein Aussätziger etliche Meter entfernt, so dass sie vollkommen ungestört waren. Trotzdem zögerte Xephos.
Ich stelle mir gerade das Zelt vor, dass wie ein Aussätziger auf dem Boden liegt und um Almosen bettelt …
„lag wie die eines Aussätzigen“ vielleicht?

Zitat:»Ich hoffe, es wird ein schöner Tag«, erwiderte er schließlich. »Aber der Feentrupp, den wir verfolgt haben … da war was faul.«
»Sagt das dein Schwert?«
»Das sagt mein Verstand!«
Beschwichtigend hob Makku die Hände. »Werd nicht gleich empfindlich.«
Icon_lol
Der gute Xephos scheint ja einiges gewohnt zu sein mit seinem Schwert. Warum auch immer, aber ich frage mich gerade, wie er zu dieser Klinge gekommen ist. Erfährt man noch etwas darüber oder ist das absolut unrelevant?

Zitat:»Es waren zu viele Magier«, überging Xephos den Schlagabtausch. »Kaum Bewaffnete, vielleicht sogar ein paar Zivilisten. Ich befürchte, die Feenschlächter haben eine Siedlung aufgeschreckt.«
»Dreck.«
Es war wie ein Stich in ein Wespennest. Bisher waren sie die Jäger gewesen und die Feen ihre Beute – ihr Ziel das Auffinden genau dieser Siedlung. Damit sie sie geplant und wohldurchdachte auslöschen konnten. Aber die Feenschlächter waren ihnen zuvorgekommen. Zumindest was das Finden anbelangte. Die Auslöschung war wohl weniger erfolgreich gewesen.
Es gibt also unter den Feen genauso wie unter den Menschen „Berufe“ oder Fähigkeiten oder wie auch immer man das nennen kann – Magier, Bewaffnete, die üblichen Zivilisten (die nicht getötet werden? Führen die Söldner und auch die Waldelben also direkt einen Krieg gegen die Feen?).
„wohldurchdacht“, da hat sich ein „e“ eingeschlichen.
Wohl eher einen Vernichtungskrieg …

Zitat:Jetzt würden die Feen erbarmungslos alles töten, was sich in einem gewissen Umkreis um ihre Siedlung befand.
Ist wieder eine Geschmackssache, aber das „gewiss“ würde ich etwas spezifizieren, sodass man sich als Leser etwas darunter vorstellen kann. Im Umkreis von mehreren Meilen? Ein paar Schritten? Im gesamten Sumpf? Einfach, um dem Konflikt eine greifbare Größe zu geben.

Zitat:»Sie werden keine Schwierigkeiten haben, unserer Spur zu folgen«, sprach Xephos es aus. »Wir werden kämpfen müssen, und ich wüsste gerne, wie mächtig unser Gegner ist.«
»Die beiden Wilden?«
»Sie sind wohl schon eine Weile in dieser Gegend. Haben sich den Schlächtern angeschlossen, weil Lanneq den Quellstein will. Mehr hat Rasd mir nicht verraten.«
»Du weißt, dass ich Mittel und Wege hab, ihn zum Sprechen zu bringen.«
»Dieses Mal nicht, Makku.« Xephos seufzte schwer und ließ seinen Blick über die wachsende Dunkelheit gleiten. »Im Kampf hätte ich Qai um ein Haar erschlagen. Aber die Klinge hat sie nur gestreift. Hat sich geweigert, sie zu töten. Sie und Rasd spielen eine wichtige Rolle.«
Das ist in der Tat interessant. Mal sehen, was sich da noch ergibt, was Qais Rolle tatsächlich ist. Und Rasds, den Guten wollen wir ja nicht vergessen Icon_ugly

Zitat:Makku grinste, auch wenn ihm nicht danach war. Dieses Schwert machte mehr Scherereien als es eine Frau je könnte. Laut aussprechen würde er den Gedanken in Xephos’ Gegenwart nicht – dafür hing er zu sehr an seinem Leben. Aber zum Glück war ihrem Hauptmann selbst hin und wieder bewusst, dass es nicht immer leicht war, von einer Blutklinge als Träger auserwählt zu sein.
Das Schwert wählt also seinen Träger aus.

Zitat:Um sie die Nacht, in der Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören glaubte.

Vorschlag: „In der Nacht um sie herum glaubte Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören.“
Das gibt zwar nicht mehr den Einigkeitsaspekt wieder, zwei Männer, die schweigend in der ihnen nicht ganz freundlich gesinnten Nacht stehen und genau wissen, dass sie gemeinsam ins Verderben gehen würden für einander, aber es liest sich mMn weitaus besser, nicht so … abgehackt. Vielleicht findest du ja noch eine andere Formulierung.

Zitat:»Ich muss mit den Söldnerführern sprechen«, brach Xephos schließlich sein Schweigen. »Die Männer müssen vorbereitet sein.«
»Wenn die dreckigen Wilden was können, dann ist es Feen töten.«
»Es waren zu wenige, um es mit einer ganzen Siedlung aufzunehmen.«
Makku schnaubte und folgte dem Blick in die Ferne. »Hoffentlich finden wenigstens wir den Quellstein. Wär schade, wenn er den Schlächtern in die Hände fällt.«
„etwas können“ finde ich besser.
„folgte dem Blick in die Ferne“ nehme ich aus irgendeinem Grund hier wörtlich Icon_ugly Wie kann er einem Blick des Hauptmanns folgen, wenn es dunkel ist? So genau sieht er doch dann gar nicht, wohin dieser guckt, zumal sie etwas abseits der Feuer sind, also auch abseits des Lichts?

Zitat:Xephos schwieg. Lauschte dem Flüstern seiner Klinge, der er mit jedem Kampf mehr vertraute.
Eines Tages würde sie ihn hintergehen. Und Makku hoffte – nicht ganz uneigennützig – dass dieser Tag in weiter Ferne lag.
Ist das wieder so ein kleiner Teaser? Icon_wink

So, das wäre es auch schon mit Teil 5. Bin gespannt, wie es weitergeht. Ich habe so meine Vermutungen – es kommt zum Kampf mit den Feen, man erfährt Qais Rolle und Makku darf mit seiner Magie durch die Gegend werfen (oder zerstören? Icon_ugly ), vielleicht ist der Tag des Verrats der Blutklinge doch nicht so fern, wie Makku es hofft? Wir werden sehen.

Viele Grüße,
Eselfine


RE: Blutklinge (5/10) - Lanna - 25-08-2015

Hi Fine!

Obwohl ich mich ja oft schwertue, meine geliebten Geschichten zu ändern (und seien es nur Formulierungen) Icon_ugly , macht es mir im Moment total viel Spaß, mit deinen und slaintes Anmerkungen zu arbeiten, Dinge zu überdenken und von anderen Seiten zu betrachten. Das nur zur Info, falls du dir immer noch Sorgen um deine Art zu kommentieren machst. Bei mir triffst du da genau den richtigen Ton Icon_smile

Zitat:
Zitat:[...], eine kleine Veränderung nur in den täglichen Hintergrundgeräuschen, die für Makku doch eindeutig war.

Liest sich etwas seltsam, der letzte Nebensatz. Vielleicht etwas wie „die Makku jedoch aufmerken ließ“?
Gekauft. Der Nebensatz hat mir selbst nicht so gut gefallen, aber du weißt ja wie das ist, wenn man bei eigenen Formulierungen nach Alternativen sucht *lach*

Zitat:Kann man das durch die Magie bereits so schnell sehen? Mächtiges Zeug, wirklich.
Ich bin ja oft selbst skeptisch, wenn Magie zu mächtig ist und alles kann ... aber ja, in dieser Welt sind die Möglichkeiten der Magie hauptsächlich durch die Fähigkeiten des Anwenders (und seinen körperlichen/geistigen Kapazitäten) begrenzt und durch die benötigten Zutaten. Wobei bei Qais Heilung noch ein anderer Aspekt reinspielt, der später kurz erwähnt wird.
Ich hoffe, das stört im Gesamtbild nicht zu stark.

Zitat:
Zitat: Rasds Kopf ruckte herum, Richtung Eingang. Im gleichen Moment wurde die Stoffbahn zurückgeschlagen und Xephos trat ein. Blut und Schlamm verklebte die lederne Rüstung und das kurz geschorene Haar und er wirkte fast ebenso wild wie seine beiden Gefangenen. Nur dass er noch dazu seine gesättigte Blutklinge am Waffengurt trug, die Trollzahnschneide kaum zu erkennen unter der braunroten Kruste.
Vorschlag: „Auf das Geräusch zurückgeschlagener Stoffbahn ruckte Rasds Kopf herum, Richtung Eingang. Xephos trat ein. Blut und Schlamm […]“
Hier begegnen wir also zum ersten Mal der namensgebenden Blutklinge, und dann auch noch in blutiger Ummantelung Icon_ugly
Trollzahn war doch dieses magische Material, das schärfer geschliffen werden kann als Metall? Die Klinge ist also dementsprechend auch magisch?
(Ja, dem weiteren Text zu schließen. Aber irgendwie finde ich es gut, dass diese Information im Prinzip hier schon fällt, und das ganz beiläufig Pro )
"Xephos trat ein." als eigenständigen Satz herauszustellen gefällt mir sehr gut. Ich beantworte gerade deinen Kommentar, während ich nebenbei die Änderungen durchführe, aber hier bin ich noch nicht sicher, wie ich den Satz im Endeffekt formulieren werde. Vor allem überlege ich jetzt schon minutenlang, welches Geräusch eigentlich so eine Stoffbahn macht, wenn man sie zurückschlägt. Zischend, raschelnd, rauschend, reißend? Stoff über Stoff, schleifend vielleicht? Es gibt im Deutschen ja definitiv zu wenig passende Worte für Geräuschbeschreibungen *lach*
Zur Blutklinge: Jup, eindeutig magisch, das Teil. So eine Art uraltes Artefakt, von dem niemand mehr weiß, wer es überhaupt zu welchem Zweck geschaffen hat. Eine kleine Anlehnung auch an die intelligenten (und/oder verfluchten) Waffen aus typischen Rollenspielabenteuern. Und ein bisschen in die Richtung "With great power comes great responsibility."
Freut mich, dass die Einführung gelungen ist Icon_smile

Zitat:
Zitat: Er bot ein imposantes Bild, das mit seiner Erscheinung nichts zu tun hatte. Egal wo Xephos eintrat – er beeindruckte. Dabei war er für einen Söldner und besonders im Vergleich zu den Stiernacken, die hier im Lager herumliefen, von eher schmaler Statur, legte mehr Wert auf Geschick und Wendigkeit als auf pure Muskelmasse.
Vorschlag: „Er bot ein imposantes Bild, was aber nicht an seiner Erscheinung lag.“ Oder etwas in diese Richtung … Aber es sagt im Prinzip genau das aus, was du geschrieben hast. Hm.
Die Stelle hab ich schon mehrfach umgeschrieben, bevor ich die Geschichte eingestellt habe. Ich habs jetzt mal geändert in:
Er bot ein imposantes Bild, was kaum an seiner körperlichen Erscheinung lag.
Eine dieser Stellen, an denen ich genau weiß, was ich sagen will, aber nicht die passenden Wörter dafür finde.

Zitat:Ein Sphärengeborener? Jemand, der mit Magie umgehen kann? Dieser kalten Magie, die er gegen die Feenmagie einsetzt?
Genau, "Sphärengeboren" sind alle Menschen, die Magie wahrnehmen und dadurch auch manipulieren können. Quasi das, was man so unter "Magier" kennt. Wobei halt jeder Sphärengeborener auch nochmal einen indiviuellen Zugang hat, anders an die Magie herangeht und so. Makku kennt sich gut mit der Feenmagie aus, weil er sich damit schon lange beschäftigt, während Nihel zum Beispiel kaum Ahnung davon hat, dafür aber eben Sphärenrisse erschaffen kann, woran Makku wiederum scheitert. Ist also auch eine Frage der persönlichen Interessen, worin ein Sphärengeborener gut/schlecht ist.

Zitat:
Zitat: Es ließ erst locker, als Makku Ilnor nach draußen schickte und Xephos müde auf einen Schemel sank wie ein alter, gebrochener Mann. Die Klinge forderte ihren Zoll.
„lockerlassen“ verstehe ich eher als Tätigkeit, also im Sinne von „Er ließ einfach nicht locker, auch wenn ihm schon hundert Mal gesagt wurde, dass er nervt“, weniger als Eindruck, der vergeht.
Vorschlag: „Der Eindruck schwand erst, nachdem Makku Ilnor nach draußen geschickt hatte und Xephos müde auf einen Schemel sank wie ein alter, gebrochener Mann.“
geändert in:
Das Gefühl verflüchtigte sich erst, als Xephos Ilnor nach draußen schickte und müde ...
Wobei ich noch nicht sicher bin, ob ich beim "Gefühl" bleibe oder doch den "Eindruck" nehme, den hatte ich in einer älteren Version zu Anfang drin, hab ihn glaub ich wegen der Nähe zu "beeindruckte" rausgeworfen.
Bei "lockerlassen" stimme ich dir nämlich zu, da hatte ich noch im Kopf, dass es die Klinge selbst ist, die nicht lockerlässt, was ich aber im Text dann gar nicht umgesetzt habe.
(Außerdem schickt jetzt Xephos selbst Ilnor weg - nicht mehr Makku - damit ich eine Namensdoppelung von Makku durch die folgende Änderung vermeiden kann. Passt auch eigentlich besser in das Gespann, weil Xephos das Sagen hat und er der einzige ist, der Makku die Kontrolle über das Geschehen in seinem eigenen Zelt wegnehmen darf. *kleiner exkurs in tiefenpsychologie*)

Zitat:
Zitat:»Sie wird überleben«, beantwortete er die unausgesprochene Frage zwischen ihnen und deutete auf die Waldelbe
Hier stört mich das „zwischen ihnen“, und das „er“ beziehe ich hier noch auf Xephos, obwohl der ja eher die Frage stellen würde.
Vorschlag: „Sie wird überleben“, beantwortete Makku die unausgesprochene Frage des Hauptmanns mit einem Nicken zu der Waldelbe hin.“
Du triffst hier echt viele Stellen, an denen ich selbst unsicher war. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass ich es nicht drauf ankommen lassen und gleich meine grauen Zellen anstrengen sollte *lach*
Geändert in:
»Sie wird überleben«, beantwortete Makku die unausgesprochene Frage und deutete auf die Waldelbe.

Zitat:
Zitat:Makku hob zu einem Einwand an, verstummte aber, als der nächste Besucher sein Zelt betrat. Ein Stück schmaler als ihr Hauptmann, wenn auch nicht so hager wie er selbst, gab Nihel vor allem deshalb ein besseres Bild ab als sie beide, weil er weder vor Schlamm noch vor Blut triefte.
Na, da ist ja eine Begängnis bei Makku Icon_wink
Inwiefern möchte Makku etwas einwenden? Zunächst hat Xephos ja nur seine Erwartungshaltung ausgedrückt. Vielleicht auch gewissermaßen ein wenig Vertrauen in die Fähigkeiten seines Nekromanten.
Nicht so hager wie der Hauptmann oder Makku? Würde ich hier weniger missverständlich formulieren.
Ja, in so nem Söldnerlager gibts keinen Satellitenempfang, da muss man sich seine Abendunterhaltung im Zelt des Nekromanten suchen Icon_ugly
Xephos sagt ja "Ich habe nichts anderes von meinem Nekromanten erwartet", aber gleichzeitig hatte ich gehofft, durch Makkus Gedanken etablieren zu können, dass da sehr wohl Misstrauen zwischen den beiden steht, wenn es um die Befolgung von Befehlen geht, wenn Makku Dinge tun soll, die er nicht gerne tut.
Wäre es für Xephos tatsächlich eine solche Selbstverständlichkeit, dass die Waldelbe überleben wird, weil er seinem Nekromanten vertraut, hätte er nicht den Befehl als eine Art Drohung mitliefern lassen ("Wenn sie deinetwegen stirbt, hast du einen Befehl missachtet und hängst am Galgen"), und es hätte keinen Söldner gebraucht, der Wache schiebt.
Hinweise darauf, dass er eben NICHT unbedingt erwartet, dass Makku seine Arbeit gut macht. Dass Xephos nicht unbedingt erwartet, dass die Elbe noch lebt, wenn er ins Lager kommt.
Ich kann absolut verstehen, wenn das nicht rüberkommt. Ich selbst bin für solche Sachen als Leser meistens total unempfänglich und als Autor immer unsicher, wie viel "zu wenig" ist und wie viel "zu viel".
Bin aber im Moment noch unschlüssig, ob ich dann einfach hier diesen "Einwand" rausnehmen soll und Makku stattdessen nur mit den Schultern zuckt (vielleicht mit einem kurzen, unausgesprochenen GEdanken in diese Richtung?), oder ob ich es irgendwie kurz und knapp besser ausgedrückt bekomme, was Makku an dieser Aussage von Xephos stört.
Also im Prinzip will Makku hier was sagen wie "Ja klar, deshalb stand jeder meiner Handgriffe unter Beobachtung" - wobei mir die dritte Möglichkeit einfällt, dass er tatsächlich einen Einwand äußern könnte, und Nihel dann Xephos' Erwiderung darauf unterbricht. Puh, da muss ich nochmal in mich gehen. Geändert wird an dieser Stelle aber mit ziemlich großer Sicherheit etwas Icon_wink
Und dann noch zum "hager": Je nach Änderungen im ersten Teil könnte ich das "er" durch "Makku" ersetzen, also "nicht so hager wie Makku selbst", wobei ich dieses Beschreibungen ohnehin nicht sonderlich mag. Sie sind eher für den Leser drin. Wenn ich zu sehr dran verzweifle, schreib ich einfach: "sein Zelt betrat. Nihel gab vor allem deshalb ein besseres Bild als sie beide ab, weil er weder vor Schlamm noch vor Blut triefte."
Hm ... bin gerade echt in Versuchung, das zu tun. Falls sich jemand über mangelnde Beschreibung beschwert, kann ichs ja wieder reinschieben Icon_ugly (wobei ich eh nicht weiß, ob Makku sich selbst als "hager" bezeichnen würde. So wird er aus Xephos Sicht im ersten Kapitel des geplanten Romans beschrieben, aber das ist halt Xephos Meinung und die beiden sind auch ein paar Jahre (und Wunden) älter *lach*).
YOLO! Der Beschreibungssatz fliegt raus!

Zitat:
Zitat: »Na, da hat sich jemand fein rausgehalten«, scherzte Makku, auch wenn er sehr viel lieber Antworten bekommen hätte.
Ist es tatsächlich eher ein Scherz oder mehr eine Art Sticheln, wenn auch kameradschaftlich?
[...]
Ah, hier hast du das Sticheln schon verwendet. Hm, dann so etwas wie … eeh … Warum fällt mir eigentlich in solchen Momenten immer nichts ein? Zumindest empfinde ich Scherzen nicht als Stichelei, also weniger darauf ausgerichtet, den Gegenüber ein wenig zu ärgern, sondern mehr, in zum Lachen zu bringen. Allerdings kann das eine persönliche Wahrnehmung sein.
Puh, schwierig. Mir gefällt das durch und durch Positive an "scherzen". Gerade weil Makku bisher ja eher als Misanthrop und Miesepeter präsentiert wurde, möchte ich in seiner Interaktion mit Nihel betonen, das er auch eine nette Seite hat, dass er seinen Stachelpanzer ablegen kann. Nihel und Makku sind ein Herz und eine Seele (wenn man sowas über zwei gestandene Söldnermagier sagen kann Icon_ugly ), deshalb will ich hier Makkus freundschaftliche Seite betonen.
Also von meinem Sprachgeschmack her wäre "feixen" das perfekte Wort, aber leider heißt es im allgemeinen Sprachgebrauch etwas anderes als ich darunter verstehe Mrgreen "necken" klingt zu sehr nach verliebtem Paar, "foppen" find ich scheußlich - oh, "flachsen" vielleicht?
Ausgerechnet jetzt hat der Duden natürlich "Wartung, die - Substantiv, feminin", aber ich glaube, "flachsen" könnte funktionieren. Wobei es vielleicht mehr nach Klein-Jungen-Streich klingt ... hm ...
wie lange man über ein einzelnes Wort und seine Synonyme nachdenken kann Icon_ugly

Und jetzt muss ich auch noch eine Pause machen - setze die Antwort dann später fort und lade nachher noch die geänderte Version hoch! Und während ich esse, kann ich mir Gedanken zu "Pro und Contra: flachsen" machen Mrgreen

Bis nachher und liebe Grüße
Lanna


RE: Blutklinge (5/10) - Eselfine - 25-08-2015

Hi Lanna!

Bevor du mir hier noch dazwischen kommst und eine riesige, lange Antwort hochlädst, melde ich mich schnell noch mal dazwischen :P

(25-08-2015, 16:43)Lanna schrieb: Obwohl ich mich ja oft schwertue, meine geliebten Geschichten zu ändern (und seien es nur Formulierungen) Icon_ugly , macht es mir im Moment total viel Spaß, mit deinen und slaintes Anmerkungen zu arbeiten, Dinge zu überdenken und von anderen Seiten zu betrachten. Das nur zur Info, falls du dir immer noch Sorgen um deine Art zu kommentieren machst. Bei mir triffst du da genau den richtigen Ton
Icon_bussi
Das motiviert mich gleich dazu, meinen Senf zu Part 6 hinzuzugeben (auch wenn du wohl noch, je nach Müdigkeitsfaktor, drei-fünf Tage warten musst). Da ich für einen Kommentar so im Schnitt vier, fünf Stunden brauche und ein sehr faules Wesen bin, kannst du dir ja vorstellen, wie viel Überwindung es mich manchmal kostet, eine längere Geschichte zu kommentieren. Aber bei deiner Blutklinge macht es mir Spaß.

Zitat:
Zitat:Kann man das durch die Magie bereits so schnell sehen? Mächtiges Zeug, wirklich.
Ich bin ja oft selbst skeptisch, wenn Magie zu mächtig ist und alles kann ... aber ja, in dieser Welt sind die Möglichkeiten der Magie hauptsächlich durch die Fähigkeiten des Anwenders (und seinen körperlichen/geistigen Kapazitäten) begrenzt und durch die benötigten Zutaten. Wobei bei Qais Heilung noch ein anderer Aspekt reinspielt, der später kurz erwähnt wird.
Ich hoffe, das stört im Gesamtbild nicht zu stark.
Nein, störend empfand ich das nicht, aber vielleicht liegt es daran, dass ich solche Dinge oft stillschweigend akzeptiere. Es sei denn, der Autor prahlt (über seinen Chara) offen damit herum, sodass es nervig wird. Aber ich stelle mir durchaus vor, dass Makku nicht der unverwundbare Superheld ist, weshalb es mich nicht stört, dass er schnell und gut heilen kann. Und wenn es noch einen Grund gibt, dann ist es ja noch besser Icon_wink

Zitat:"Xephos trat ein." als eigenständigen Satz herauszustellen gefällt mir sehr gut. Ich beantworte gerade deinen Kommentar, während ich nebenbei die Änderungen durchführe, aber hier bin ich noch nicht sicher, wie ich den Satz im Endeffekt formulieren werde. Vor allem überlege ich jetzt schon minutenlang, welches Geräusch eigentlich so eine Stoffbahn macht, wenn man sie zurückschlägt. Zischend, raschelnd, rauschend, reißend? Stoff über Stoff, schleifend vielleicht? Es gibt im Deutschen ja definitiv zu wenig passende Worte für Geräuschbeschreibungen *lach*
Große, schwere Zeltbahnen flappen, wenn du mich fragst, so wie Segel. Knattern noch eher im Wind. Aber beim Zurückschlagen ... Zischen klingt nach entweichendem Dampf, Rascheln zu sehr nach Papier, Rauschen nach Blättern auf Bäumen, Reißen wie kaputt ... Ist wirklich schwer.

Zitat:Zur Blutklinge: Jup, eindeutig magisch, das Teil. So eine Art uraltes Artefakt, von dem niemand mehr weiß, wer es überhaupt zu welchem Zweck geschaffen hat. Eine kleine Anlehnung auch an die intelligenten (und/oder verfluchten) Waffen aus typischen Rollenspielabenteuern. Und ein bisschen in die Richtung "With great power comes great responsibility."
Freut mich, dass die Einführung gelungen ist
Tfu, immer diese Waffen mit Hirn, und am Ende lernen sie auch noch, zu laufen Icon_uglyMrgreen

Zitat:Die Stelle hab ich schon mehrfach umgeschrieben, bevor ich die Geschichte eingestellt habe. Ich habs jetzt mal geändert in:
Er bot ein imposantes Bild, was kaum an seiner körperlichen Erscheinung lag.
Eine dieser Stellen, an denen ich genau weiß, was ich sagen will, aber nicht die passenden Wörter dafür finde.
Das drückt es jetzt schon deutlicher aus als der erste Entwurf.

Zitat:Genau, "Sphärengeboren" sind alle Menschen, die Magie wahrnehmen und dadurch auch manipulieren können. Quasi das, was man so unter "Magier" kennt. Wobei halt jeder Sphärengeborener auch nochmal einen indiviuellen Zugang hat, anders an die Magie herangeht und so. Makku kennt sich gut mit der Feenmagie aus, weil er sich damit schon lange beschäftigt, während Nihel zum Beispiel kaum Ahnung davon hat, dafür aber eben Sphärenrisse erschaffen kann, woran Makku wiederum scheitert. Ist also auch eine Frage der persönlichen Interessen, worin ein Sphärengeborener gut/schlecht ist.
Aha, das ist also so was wie eine Grundfähigkeit, und die Leute spezialisieren sich dann.

Zitat:geändert in:
Das Gefühl verflüchtigte sich erst, als Xephos Ilnor nach draußen schickte und müde ...
Wobei ich noch nicht sicher bin, ob ich beim "Gefühl" bleibe oder doch den "Eindruck" nehme, den hatte ich in einer älteren Version zu Anfang drin, hab ihn glaub ich wegen der Nähe zu "beeindruckte" rausgeworfen.
Eindruck passt hier besser. Duden schlägt noch Dinge vor wie Anschauung, Anschein, Bild, Empfindung, Erinnerung, Gefühl, Illusion, Schein, Vorstellung, Wahrnehmung; (gehoben) Empfinden, aber irgendwie passt das alles nicht so richtig.

Zitat:(Außerdem schickt jetzt Xephos selbst Ilnor weg - nicht mehr Makku - damit ich eine Namensdoppelung von Makku durch die folgende Änderung vermeiden kann. Passt auch eigentlich besser in das Gespann, weil Xephos das Sagen hat und er der einzige ist, der Makku die Kontrolle über das Geschehen in seinem eigenen Zelt wegnehmen darf. *kleiner exkurs in tiefenpsychologie*)
Pro

Zitat:Ja, in so nem Söldnerlager gibts keinen Satellitenempfang, da muss man sich seine Abendunterhaltung im Zelt des Nekromanten suchen Icon_ugly
Xephos sagt ja "Ich habe nichts anderes von meinem Nekromanten erwartet", aber gleichzeitig hatte ich gehofft, durch Makkus Gedanken etablieren zu können, dass da sehr wohl Misstrauen zwischen den beiden steht, wenn es um die Befolgung von Befehlen geht, wenn Makku Dinge tun soll, die er nicht gerne tut.
Wäre es für Xephos tatsächlich eine solche Selbstverständlichkeit, dass die Waldelbe überleben wird, weil er seinem Nekromanten vertraut, hätte er nicht den Befehl als eine Art Drohung mitliefern lassen ("Wenn sie deinetwegen stirbt, hast du einen Befehl missachtet und hängst am Galgen"), und es hätte keinen Söldner gebraucht, der Wache schiebt.
Hinweise darauf, dass er eben NICHT unbedingt erwartet, dass Makku seine Arbeit gut macht. Dass Xephos nicht unbedingt erwartet, dass die Elbe noch lebt, wenn er ins Lager kommt.
Ich kann absolut verstehen, wenn das nicht rüberkommt. Ich selbst bin für solche Sachen als Leser meistens total unempfänglich und als Autor immer unsicher, wie viel "zu wenig" ist und wie viel "zu viel".
Das Problem ist dann bloß diese Vertrautheit am Ende des Parts. Oder eher das Vertrauen? Sie wirkten beide auf mich nicht so, als würden sie sich gegenseitig misstrauen, nicht ein bisschen. Sondern eher so, als würde Makku Xephos sehr nahe stehen, sodass Xephos sogar seine Zweifel und Gedanken mit ihm teilt, was eher den Eindruck unterstreichen würde, dass Xephos nichts anderes von Makku erwartet hat, als dass er die Waldelbe heilt.

Zitat:Und dann noch zum "hager": Je nach Änderungen im ersten Teil könnte ich das "er" durch "Makku" ersetzen, also "nicht so hager wie Makku selbst", wobei ich dieses Beschreibungen ohnehin nicht sonderlich mag. Sie sind eher für den Leser drin. Wenn ich zu sehr dran verzweifle, schreib ich einfach: "sein Zelt betrat. Nihel gab vor allem deshalb ein besseres Bild als sie beide ab, weil er weder vor Schlamm noch vor Blut triefte."
Hm ... bin gerade echt in Versuchung, das zu tun. Falls sich jemand über mangelnde Beschreibung beschwert, kann ichs ja wieder reinschieben Icon_ugly (wobei ich eh nicht weiß, ob Makku sich selbst als "hager" bezeichnen würde. So wird er aus Xephos Sicht im ersten Kapitel des geplanten Romans beschrieben, aber das ist halt Xephos Meinung und die beiden sind auch ein paar Jahre (und Wunden) älter *lach*).
YOLO! Der Beschreibungssatz fliegt raus!
Pro
Mich als Leser interessiert es auch nicht sonderlich. Ich weiß ja schon, dass Xephos Eindruck macht, aber es nicht an seiner Bärenstatur und den vielen Muskeln liegt, sondern an dem Schwert an seiner Seite. Wie hager oder nicht hager (ich habe gerade zwei Mal "hafer" geschrieben Icon_ugly ) er dann ist, spielt ja keine Rolle, es sei denn, seine Hagernis/heit/wasauchimmer lässt die Feen immer erblassen.

Zitat:Puh, schwierig. Mir gefällt das durch und durch Positive an "scherzen". Gerade weil Makku bisher ja eher als Misanthrop und Miesepeter präsentiert wurde, möchte ich in seiner Interaktion mit Nihel betonen, das er auch eine nette Seite hat, dass er seinen Stachelpanzer ablegen kann. Nihel und Makku sind ein Herz und eine Seele (wenn man sowas über zwei gestandene Söldnermagier sagen kann Icon_ugly ), deshalb will ich hier Makkus freundschaftliche Seite betonen.
Also von meinem Sprachgeschmack her wäre "feixen" das perfekte Wort, aber leider heißt es im allgemeinen Sprachgebrauch etwas anderes als ich darunter verstehe Mrgreen "necken" klingt zu sehr nach verliebtem Paar, "foppen" find ich scheußlich - oh, "flachsen" vielleicht?
Ausgerechnet jetzt hat der Duden natürlich "Wartung, die - Substantiv, feminin", aber ich glaube, "flachsen" könnte funktionieren. Wobei es vielleicht mehr nach Klein-Jungen-Streich klingt ... hm ...
wie lange man über ein einzelnes Wort und seine Synonyme nachdenken kann Icon_ugly
Feixen ist für mich breites Grinsen, nachdem man einen frechen Kommentar gemacht hat. Würde also an sich passen ... Duden sagt noch hochnehmen und veräppeln. Aufziehen vielleicht?

Viele Grüße,
Eselfine


RE: Blutklinge (5/10) - Lanna - 25-08-2015

Weiter geht's.

Mir ist aufgefallen, dass ich heute wieder viel schwafel, unter anderem deshalb, weil ich die Antwort nutze, meine Gedanken zu sortieren. Entschuldige bitte, falls es dadurch anstrengend zu lesen wird, mein Kopf arbeite irgendwie besser, wenn meine Finger gleichzeitig tippen können Icon_ugly
Bezüglich des "scherzen"-Problems bin ich noch auf keinen grünen Zweig gekommen, ist aber noch in Arbeit.

Zitat:
Zitat:... Makku war es Leid, in seinem eigenen Zelt unter Beobachtung zu stehen.
Erst beobachtet von den Söldnern, dann von Rasd?
„leid“ klein, glaube ich, zumindest sieht es seltsam aus und die Autokorrektur meckert auch.
Genau, für einen wie Makku, der gewohnt ist, dass die Leute ihn meiden, ist die ständige Aufmerksamket hier einfach zu viel. Noch was, das er von mir hat *lach*
Und ja: "leid" klein *seufz* Man sollte meinen, gerade ich müsste mir sowas gemerkt bekommen, aber "leid" und "recht" schreibe ich grundsätzlich groß und bin meistens auch davon überzeugt, dass es richtig ist Icon_rolleyes

Zitat:Die Wendung „Sein Blick richtete sich auf […] hast du zwar jetzt schon ein Weilchen nicht mehr genommen, aber da ich es in den anderen Parts schon öfter gelesen habe, empfinde ich es trotzdem als Wiederholung“
[...]
Hier ist mir der Übergang etwas abrupt. Klar, auch Nihel weiß, was du ja auch so geschrieben hast, dass Widerspruch zwecklos ist und er dann auch nicht großartig darauf rumpochen muss.
[...]
Hm. Nihel möchte wissen, was sie wegen der Feen tun wollen. Makku überlegt, was eigentlich passiert ist – sagt das aber nicht laut, und Xephos reagiert auf Nihels Frage erst einmal mit einer langen Erzählung, die Makkus Gedanken beantwortet?
.
Diese drei Anmerkungen nehme ich mal zusammen, weil es ja im Prinzip um eine große Textstelle geht.
Der gerichtete Blick kommt definitiv weg, ich achte da schon selbst immer drauf (weil ich weiß, dass ich zu "Blick"-Formulierungen neige), überseh es aber noch ganz oft. Dein Vorschlag mit dem Griff zum Schwert gefällt mir sehr gut!
Den abrupten Übergang und den Logikbruch, warum Xephos auf Makkus gedachte Frage eingeht, habe ich damit gelöst, dass ich einfach Makku die Frage nach den Feen stellen lasse. Das ergab in meiner Version wirklich keinen Sinn, da war ich wohl zu tief im "Infos für den Leser"-Modus *lach*
Das ganze sieht jetzt erstmal so aus:

»Dreck!«, spuckte Makku aus.
»Ich durfte nicht zulassen, dass sie stirbt!«, fuhr Xephos auf, seine Hand am Schwertgriff, als suche er nach Bestätigung. »Es wäre … falsch gewesen.«
In diesem Zelt stand er mit seiner Entscheidung alleine. Nihel schüttelte nur den Kopf und bedachte die Anwesenheit der beiden Waldelben mit einem kaum hörbaren Seufzen. Sie kannten die Blutklinge lange genug, um zu wissen, dass jede Gegenrede verschwendeter Atem war.
»Was ist mit den Feen?«, lenkte Makku ein.
Vielleicht wurde Xephos’ Handeln nachvollziehbar, wenn er selbst erzählte, wie er mitten im Sumpf neue Freunde gefunden hatte.
Ohne aufzusehen tat Xephos ihm den Gefallen und fasste die Ereignisse zusammen.
Sie waren einer Gruppe Feen auf der Spur gewesen ...


Zitat:Andererseits, zum Inhalt: Das macht die Geschichte noch einmal klar. Interessanter wäre es einerseits gewesen, wenn die Versionen nicht völlig übereingestimmt hätten. Aber andererseits würde das ja Makkus Misstrauen berechtigen, und bis jetzt hast du die Elben ja alles tun lassen, um Makkus Verstimmung völlig grundlos erscheinen zu lassen.
Hier bin ich tatsächlich etwas zwiegespalten, was die Wichtigkeit dieser Stelle angeht. Klar, es hat seine Berechtigung, dass Xephos das Ganze noch einmal erzählt. Aber dadurch, dass beide Versionen im Grunde genommen gleich sind, kennt der Leser die Geschichte schon. Schwierig.
Ja, wie auch schon bei der ersten "Zusammenfassung", bin ich mir unsicher, wie detailliert diese hier sein soll/muss. Der Teil ab "Nur Qai hatte noch gezuckt" ist ja neu, den will ich auf jeden Fall drin haben. Ich überlege auch manchmal, ob ich es Xephos nicht in wörtliche Rede verpacken lassen soll, mag das bei solchen längeren Erzählpassagen aber eigentlich nicht so gerne.
Die ersten beiden Sätze könnte ich vielleicht noch kürzen - ich denke, da werde ich mal noch mehr Rückmeldungen sammeln und dann schaun, wie es im Durchschnitt so ankommt mit diesen Rückblenden.
Also wichtig ist hier, dass Qai vollkommen hilflos war und dass Xephos eben nicht "nur" aus einem Gefühl heraus entschieden hat, sie zu retten, sondern auch, weil er erfährt, dass sie was mit Lanneq zu schaffen hat. Einen verwundeten Feenschlächter hätte er mit ziemlicher Sicherheit getötet (im geplanten Roman hat Xephos schon im 1. Kapitel so seinen Ärger mit einem von denen *lach*).

Zitat:
Er lauschte ebenso aufmerksam wie Makku, als höre er die Geschichte zum ersten Mal. Hin und wieder nickte er, verschloss sich allerdings, als Xephos ihn ansah.
Inwiefern verschloss er sich? Meinst du seinen Gesichtsausdruck?
Ja, quasi "er legte einen verschlossenen Gesichtsausdruck auf". Kann man da sagen "er verschloss seine Miene"? Das klingt für mich merkwürdig, mir fällt im Moment aber auch keine Alternative ein.

Zitat:
Zitat: Wie erwartet missfiel es Xephos, seine Entscheidung in Frage gestellt zu sehen. Aber unter Schmutz und Ärger entdeckte Makku auch Zustimmung. Einen Handel mit Waldelben zu schließen …
Unter Schmutz und Ärger auf Xephos‘ Gesicht? Zustimmung im Sinne von Zustimmung zu Makkus Hinweis auf die Annehmlichkeiten, die eine Befragung von Gefangenen für sie mit sich bringen würde?
(Ich bin heute wirklich müde, auch wenn ich mir das nicht erklären kann. Verzeih mir meine gelegentlichen „Das muss ich mal für mich selbst klären“-Anmerkungen und wirres Gelaber.)
(Na, dann passen dein Kommentar und meine Antwort wenigstens hervorragend zusammen, so viel wie ich hier für mich selbst beim Antworten klären muss Mrgreen )
Zustimmung im Sinne von: Eigentlich wäre es besser, wenn sie unsere Gefangenen wären. Sowohl was die Befragungsmöglichkeiten angeht, wie auch den Eindruck, den es auf die Söldner macht. Habe mal "Zustimmung" in "Einsicht" geändert, bin aber nicht sicher, ob es besser passt. Die Stelle lautet jetzt:
Aber unter Schmutz und Ärger entdeckte Makku auch Einsicht. Ihr Hauptmann wusste nur zu gut, wie schnell ihm die Königstreuen einen Strick aus seinem Handel mit zwei Waldelben drehen konnten.
(dann kommt auch nochmal dieses Interne Problem (Küstenfürst vs. König) durch - auch wenn ich mir jetzt den Begriffs "Königstreue" aus einem anderen Roman ausgeliehen habe *lach*
Allerdings bin ich nicht ganz sicher, ob der Sprung zwischen "Befragung" und "königsuntreues Verhalten" jetzt womöglich zu groß ist. Xephos' Rechtfertigung ist halt: "Wir nehmen sie mit, die haben Informationen". Wenn die Infos aber nicht geliefert werden, fragt man sich, ob der Hauptmann überhaupt weiß, was er tut, und das ist für einen Hauptmann natürlich nie gut.)

Zitat:
Zitat:Ihr Hauptmann stemmte sich hoch und seufzte schwer.
»Wann wird sie aufwachen?«, wollte er von Makku wissen. Als sei er Hellseher.
„Als sei er ein Hellseher.“
Oh, da muss ich drüber schlafen. Bei mir hieß das schon immer "Bin ich Hellseher oder was?" Mrgreen

Zitat:
Zitat: »Im Lauf der Nacht vielleicht. Morgen früh, oder zum Mittag. Soll ich bei ihr bleiben?«
„Zum Mittag“ klingt für mich immer wie „beim Mittagessen“ Icon_ugly Sagt man bei euch auch „gegen Mittag“ oder ist das wieder so eine regionale Sache?
das dagegen ist nichts Regionales. Ich überlege gerade, ob da womöglich mal "zum Mittag hin" stand, mach es mir aber nicht unnötig schwer und ändere einfach in "gegen Mittag" - so wie es jeder vernünftige Mensch bei uns in der Gegend auch sagt Icon_ugly

Zitat:
Zitat: Ohne Erklärung verließ er das Zelt, wartete aber wenige Meter entfernt, bis Makku und Nihel zu ihm aufschlossen. ...
„wartete aber wenige Meter entfernt auf dem Vorplatz“ oder so etwas, denn ich hatte hier (wohl meiner Müdigkeit geschuldet) ein paar Probleme, ihn aus dem Zelt zu bugsieren und dann erst warten zu lassen. Für mich klang es so, als würde er zwar das Zelt verlassen, aber im Zelt warten …
jup, auch hier kann ich dir nur recht geben (keine Ahnung, ob man "recht" hier groß oder klein schreibt, ich schreibs ab jetzt aus Prinzip immer klein! Icon_rolleyes Mrgreen ), ist geändert in:
Ohne Erklärung verließ er das Zelt, wartete aber wenige Meter entfernt auf dem ausgetretenen Pfad, bis Makku und Nihel zu ihm aufschlossen.

Zitat:
Zitat: Xephos sah nicht aus, als müsse er darauf hingewiesen werden, dass ein paar weitere Entscheidungen dieser Sorte ihn zum Gespött der Männer machen würden.
Entscheidungen welcher Sorte? Hier kann ich dir irgendwie nicht ganz folgen.
Hm ... Entscheidungen der Sorte "Es fühlt sich falsch an, deshalb töte ich die Frau, deren Leute mich und meine Söldner töten wollten, heute mal nicht."
Also allgemein diese Entscheidungen aus einem Gefühl heraus, und im Speziellen eben die, Qai zu retten und Rasd nicht zu foltern, um an möglicherweise wichtige Infos zu kommen. Die zwei Waldelben, die dabei waren, als Söldner von Waldelben getötet wurden, als Gäste(!) im Lager aufzunehmen, nicht als Gefangene irgendwo anzuketten. Sie nichtmal bewachen zu lassen, weil er eben im Gefühl hat, dass sie schon nicht weglaufen werden.
Hm ... eine Möglichkeit wäre:
dass ein paar weitere Entscheidungen dieser Sorte - getroffen nur aus einem Gefühl heraus - ihn zum Gespött der Männer machen würde.
So mach ich das glaub ich mal.

Zitat:
Zitat:Makkus Arbeitsstätte lag wie ein Aussätziger etliche Meter entfernt, so dass sie vollkommen ungestört waren. Trotzdem zögerte Xephos.
Ich stelle mir gerade das Zelt vor, dass wie ein Aussätziger auf dem Boden liegt und um Almosen bettelt …
„lag wie die eines Aussätzigen“ vielleicht?
Icon_lol Ja, so vollgestopft wie diese Welt mit Magie ist, wäre das vielleicht sogar ein nichtmal so unrealistisches Bild Mrgreen Und seit ich die Anmerkung gelesen hab, krieg ich dieses Bild nicht mehr aus dem Kopf. Also muss der Vergleich geändert werden, hilft alles nix:
Makkus Arbeitsstätte lag wie die Behausung eines Aussätzigen etliche Meter entfernt

Zitat:Der gute Xephos scheint ja einiges gewohnt zu sein mit seinem Schwert. Warum auch immer, aber ich frage mich gerade, wie er zu dieser Klinge gekommen ist. Erfährt man noch etwas darüber oder ist das absolut unrelevant?
Lustigerweise gibt es dieses Schwert in der Planung für den Roman, aus dem ich Figuren und Welt ja entliehen habe, gar nicht. Bzw. dort wird es in dieser Art nicht erwähnt, es ist nur am Rande geplant gewesen, dass Xephos manchmal in eine Art Kampfrausch fällt, den er selbst "seine Blutzeit" nennt und dass er irgendwie mit seinem Schwert verbunden ist, auf damals noch unbestimmte Art und Weise. Aber für Makkus Geschichte war mir das irgendwie zu unmagisch und es hat mir einfach die Erklärung gefehlt, warum das so ist. Also hat er diese Blutklinge bekommen.
Lange Rede, kurzer Sinn: absolut unrelevant Icon_ugly sorry.

Zitat:Es gibt also unter den Feen genauso wie unter den Menschen „Berufe“ oder Fähigkeiten oder wie auch immer man das nennen kann – Magier, Bewaffnete, die üblichen Zivilisten (die nicht getötet werden? Führen die Söldner und auch die Waldelben also direkt einen Krieg gegen die Feen?).
„wohldurchdacht“, da hat sich ein „e“ eingeschlichen.
Wohl eher einen Vernichtungskrieg …
Ja, die Feen haben eine eigene Zivilisation samt Arbeitsteilung, also Krieger, Verteidiger, Jäger, Sammler, Handwerker, Magier, Frauen und Kinder Icon_smile
Als "Krieg" würde ich es nicht direkt bezeichnen, weil die Feen normalerweise ihre erste Verteidigung darauf bauen, nicht entdeckt zu werden. Also wenns nach den Feen gehen würde, würden sich alle Völker einfach in Ruhe lassen, aber wenn sie gezwungen werden zu kämpfen, tun sie das auch.
Die Feenschlächter (bzw. auch die Waldelben im Allgemeinen) sind auf die Vernichtung der Feen aus, den Menschen (Xephos und seinen Söldner) geht es in erster Linie um den Quellstein.
Dass Zivilisten nicht getötet werden, will ich so jetzt nicht behaupten. Die Feenschlächter tragen ihren Namen schon zu recht Icon_ugly

Zitat:
Zitat: Jetzt würden die Feen erbarmungslos alles töten, was sich in einem gewissen Umkreis um ihre Siedlung befand.
Ist wieder eine Geschmackssache, aber das „gewiss“ würde ich etwas spezifizieren, sodass man sich als Leser etwas darunter vorstellen kann. Im Umkreis von mehreren Meilen? Ein paar Schritten? Im gesamten Sumpf? Einfach, um dem Konflikt eine greifbare Größe zu geben.
Joa, das stimmt schon, eine konrekte Größe wäre gut.
In meinem Kopf war das eher schwammig, weil ja niemand weiß, was die Feen sich dabei denken und wo sie die Grenze ziehen. Eventuell sollte ich von dem "Abstand" weg, eher Richtung Gefahr:
Jetzt würden die Feen erbarmungslos alles töten, was sie auch nur im Ansatz als Bedrohung für ihre Siedlung sahen.

Zitat:
Zitat:Um sie die Nacht, in der Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören glaubte.
Vorschlag: „In der Nacht um sie herum glaubte Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören.“
Das gibt zwar nicht mehr den Einigkeitsaspekt wieder, zwei Männer, die schweigend in der ihnen nicht ganz freundlich gesinnten Nacht stehen und genau wissen, dass sie gemeinsam ins Verderben gehen würden für einander, aber es liest sich mMn weitaus besser, nicht so … abgehackt. Vielleicht findest du ja noch eine andere Formulierung.
Ich mag diese Doppelungen nicht "um sie herum" oder auch "durch etwas hindurch" (deshalb schreib ich auch oft "Um sie her"). Ein Verb täte dem Satz aber vermutlich schon gut
Deshalb versuch ichs in eine etwas andere Richtung:
Über ihnen wuchs die Nacht, in der Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören glaubte

Zitat:
Zitat:»Ich muss mit den Söldnerführern sprechen«, brach Xephos schließlich sein Schweigen. »Die Männer müssen vorbereitet sein.«
»Wenn die dreckigen Wilden was können, dann ist es Feen töten.«
»Es waren zu wenige, um es mit einer ganzen Siedlung aufzunehmen.«
Makku schnaubte und folgte dem Blick in die Ferne. »Hoffentlich finden wenigstens wir den Quellstein. Wär schade, wenn er den Schlächtern in die Hände fällt.«
„etwas können“ finde ich besser.
„folgte dem Blick in die Ferne“ nehme ich aus irgendeinem Grund hier wörtlich Icon_ugly Wie kann er einem Blick des Hauptmanns folgen, wenn es dunkel ist? So genau sieht er doch dann gar nicht, wohin dieser guckt, zumal sie etwas abseits der Feuer sind, also auch abseits des Lichts?
Hier bleib ich beim verkürzten "was", da hab ich bei Makkus Sprache versucht drauf zu achten, dass er eher mal was verkürzt.
Bei dem BLick geht es ja nicht darum, dass Makku erkennt, wie Xephos einen einzelnen Baum in fünfhundert Meter Entfernung fixiert. Xephos starrt ja recht undefiniert "in die Ferne", das ist in dieser Situation quasi alles, was nicht gerade zum Söldnerlager gehört. Ich denke schon, dass man sowas auch bei Dunkelheit erkennen kann, bzw. zumindest vermuten kann, wohin dieser Blick gerade gerichtet ist. Vor allem halt in Ermangelung der Möglichkeiten, worauf er sonst gerichtet sein könnte.
Ich könnte ihn den Blick auch an den Himmel richten lassen, aber dann könnte ich nicht widerstehen, die Leere einzubauen, die dort oben zu sehen ist und das wäre so ohne Zusammenhang und Erklärung glaube ich sehr irritierend. Für den Roman war extra ein Prolog geplant, um das Phänomen zu erklären Icon_ugly
Wenn sich noch mehr dran stören, muss ich mich wohl nach Alternativen umsehen, aber erstmal würd ich es gerne so lassen.

Zitat:Ich habe so meine Vermutungen – es kommt zum Kampf mit den Feen, man erfährt Qais Rolle und Makku darf mit seiner Magie durch die Gegend werfen (oder zerstören? Icon_ugly ), vielleicht ist der Tag des Verrats der Blutklinge doch nicht so fern, wie Makku es hofft?
Ich sag da jetzt mal nichts zu, finde deine Vermutungen aber sehr interessant und hilfreich zu kennen, da es für mich ein großer Hinweis ist, welche geweckten Erwartungen ich erfülle und welche nicht.

Zum Schluss dann erstmal wieder ein Dankeschön Icon_smile und dann noch eine Entschuldigung dafür, dass sich die Antwort dieses Mal so in die Länge zieht *lach* Aber ich hab wieder sehr viel für mich und die Geschichte mitnehmen können und freu mich auch schon richtig auf deine nächsten Kommentare Icon_wink

Liebe Grüße
Lanna

OH, kurzer Nachtrag noch, weil deine Antwort zwischendurch kam:
Zitat:Das Problem ist dann bloß diese Vertrautheit am Ende des Parts. Oder eher das Vertrauen? Sie wirkten beide auf mich nicht so, als würden sie sich gegenseitig misstrauen, nicht ein bisschen. Sondern eher so, als würde Makku Xephos sehr nahe stehen, sodass Xephos sogar seine Zweifel und Gedanken mit ihm teilt, was eher den Eindruck unterstreichen würde, dass Xephos nichts anderes von Makku erwartet hat, als dass er die Waldelbe heilt.
Ja, da hab ich mir selbst ins Knie geschossen, mit dieser Beziehung. Denn einerseits vertrauen die beiden sich teilweise wirklich blind, im Kampf und vor allem darin, dass sie sich gegenseitig immer die Wahrheit sagen und sowas. Aber andererseits haben sie bei manchen Dingen grundverschiedene Einstellungen und sind sich nicht immer einig - vor allem was Dinge angeht, die mit der Blutklinge zu tun haben. Das kommt später nochmal kurz zur Sprache.
Das ist für mich (als "Mutti" der Figuren) das spannende an dieser Beziehung und gleichzeitig halt super hinderlich beim Schreiben. Makku vertraut Xephos. Aber nicht der Blutklinge. Und das weiß Xephos. Deshalb vertraut er Makku zwar auf menschlicher/sozialer Ebene, aber nicht Makkus Loyalität gegenüber Xephos' Entscheidungen aka den Entscheidungen der Blutklinge.
Ist vermutlich für diese Geschichte ein zu dickes Problem und ich würd es besser rausnehmen, aber ... aber ... es gehört doch zu Xephos und Makku dazu. Ich werd aber nochmal verstärkt nach Möglichkeiten Ausschau halten, Andeutungen einzustreuen.


RE: Blutklinge (5/10) - Eselfine - 27-08-2015

Hallo Lanna.

Und noch eine Rückmeldung von mir, zum zweiten Teil deiner Antwort Icon_wink

(25-08-2015, 20:43)Lanna schrieb: Weiter geht's.

Mir ist aufgefallen, dass ich heute wieder viel schwafel, unter anderem deshalb, weil ich die Antwort nutze, meine Gedanken zu sortieren. Entschuldige bitte, falls es dadurch anstrengend zu lesen wird, mein Kopf arbeite irgendwie besser, wenn meine Finger gleichzeitig tippen können Icon_ugly
Dann weißt du ja, warum ich bisweilen in meinen Kommentaren ins Schwafeln verfalle - es denkt sich besser, wenn nebenbei die Finger genau diese Gedanken auf die Tastatur hämmern.

Zitat:Und ja: "leid" klein *seufz* Man sollte meinen, gerade ich müsste mir sowas gemerkt bekommen, aber "leid" und "recht" schreibe ich grundsätzlich groß und bin meistens auch davon überzeugt, dass es richtig ist
Das ist auch ein Trauerspiel mit den beiden, ich bin mir da auch nie ganz sicher, wann man es nun groß oder klein schreibt, wann man es klein schreiben muss und wann nicht ... Meistens merke ich es erst, wenn es komisch aussieht. Oder wenn eine nervige blaue Wellenlinie darunter auftaucht, die auf Berechtigung geprüft werden möchte.

Zitat:Diese drei Anmerkungen nehme ich mal zusammen, weil es ja im Prinzip um eine große Textstelle geht.
Der gerichtete Blick kommt definitiv weg, ich achte da schon selbst immer drauf (weil ich weiß, dass ich zu "Blick"-Formulierungen neige), überseh es aber noch ganz oft. Dein Vorschlag mit dem Griff zum Schwert gefällt mir sehr gut!
Den abrupten Übergang und den Logikbruch, warum Xephos auf Makkus gedachte Frage eingeht, habe ich damit gelöst, dass ich einfach Makku die Frage nach den Feen stellen lasse. Das ergab in meiner Version wirklich keinen Sinn, da war ich wohl zu tief im "Infos für den Leser"-Modus *lach*
Das ganze sieht jetzt erstmal so aus:

»Dreck!«, spuckte Makku aus.
»Ich durfte nicht zulassen, dass sie stirbt!«, fuhr Xephos auf, seine Hand am Schwertgriff, als suche er nach Bestätigung. »Es wäre … falsch gewesen.«
In diesem Zelt stand er mit seiner Entscheidung alleine. Nihel schüttelte nur den Kopf und bedachte die Anwesenheit der beiden Waldelben mit einem kaum hörbaren Seufzen. Sie kannten die Blutklinge lange genug, um zu wissen, dass jede Gegenrede verschwendeter Atem war.
»Was ist mit den Feen?«, lenkte Makku ein.
Vielleicht wurde Xephos’ Handeln nachvollziehbar, wenn er selbst erzählte, wie er mitten im Sumpf neue Freunde gefunden hatte.
Ohne aufzusehen tat Xephos ihm den Gefallen und fasste die Ereignisse zusammen.
Sie waren einer Gruppe Feen auf der Spur gewesen ...
Das klingt gut.
@Blick: Das Ganze fällt mir auch immer wieder auf, auch in Nr. 6. Oft gucken sich deine Charaktere an, der eine mustert den anderen, als könnte er sich nicht an ihm sattsehen etc. Diese Blick-Geschichte ist eine ganz nette Art, um Interaktionen hervorzurufen und Überleitungen zu schaffen, aber manchmal kommt es mir ein bisschen viel vor. Monoton. Da ich aber auch nicht sonderlich gut in Alternativvorschlägen bin, können wir ja abwarten, was die anderen dazu sagen Icon_smile

Zitat:Ja, wie auch schon bei der ersten "Zusammenfassung", bin ich mir unsicher, wie detailliert diese hier sein soll/muss. Der Teil ab "Nur Qai hatte noch gezuckt" ist ja neu, den will ich auf jeden Fall drin haben. Ich überlege auch manchmal, ob ich es Xephos nicht in wörtliche Rede verpacken lassen soll, mag das bei solchen längeren Erzählpassagen aber eigentlich nicht so gerne.
Die ersten beiden Sätze könnte ich vielleicht noch kürzen - ich denke, da werde ich mal noch mehr Rückmeldungen sammeln und dann schaun, wie es im Durchschnitt so ankommt mit diesen Rückblenden.
Also wichtig ist hier, dass Qai vollkommen hilflos war und dass Xephos eben nicht "nur" aus einem Gefühl heraus entschieden hat, sie zu retten, sondern auch, weil er erfährt, dass sie was mit Lanneq zu schaffen hat. Einen verwundeten Feenschlächter hätte er mit ziemlicher Sicherheit getötet (im geplanten Roman hat Xephos schon im 1. Kapitel so seinen Ärger mit einem von denen *lach*).
Oho, es gibt einen geplanten Roman mit Xephos? Das ist interessant Icon_ugly
Den Teil, der mit Rasds Erzählung übereinstimmt, kannst du ja abtun mit etwas wie "Seine Version der Ereignisse stimmte mit der des Elben überein", nur etwas eleganter formuliert freilich *lach* Und sobald Xephos etwas erwähnt, was man noch nicht weiß, kannst du wieder in die wörtliche Rede übergehen.

Zitat:Ja, quasi "er legte einen verschlossenen Gesichtsausdruck auf". Kann man da sagen "er verschloss seine Miene"? Das klingt für mich merkwürdig, mir fällt im Moment aber auch keine Alternative ein.
"verschloss sich sein Gesichtsausdruck", das kenne ich nur so. Aber geht sicher auch anders ...

Zitat:Zustimmung im Sinne von: Eigentlich wäre es besser, wenn sie unsere Gefangenen wären. Sowohl was die Befragungsmöglichkeiten angeht, wie auch den Eindruck, den es auf die Söldner macht. Habe mal "Zustimmung" in "Einsicht" geändert, bin aber nicht sicher, ob es besser passt. Die Stelle lautet jetzt:
Aber unter Schmutz und Ärger entdeckte Makku auch Einsicht. Ihr Hauptmann wusste nur zu gut, wie schnell ihm die Königstreuen einen Strick aus seinem Handel mit zwei Waldelben drehen konnten.
(dann kommt auch nochmal dieses Interne Problem (Küstenfürst vs. König) durch - auch wenn ich mir jetzt den Begriffs "Königstreue" aus einem anderen Roman ausgeliehen habe *lach*
Allerdings bin ich nicht ganz sicher, ob der Sprung zwischen "Befragung" und "königsuntreues Verhalten" jetzt womöglich zu groß ist. Xephos' Rechtfertigung ist halt: "Wir nehmen sie mit, die haben Informationen". Wenn die Infos aber nicht geliefert werden, fragt man sich, ob der Hauptmann überhaupt weiß, was er tut, und das ist für einen Hauptmann natürlich nie gut.)
Ah, okay, das macht Sinn. Ich war mir ob der Formulierung nur nicht ganz sicher, wie du das meintest.

Zitat:Oh, da muss ich drüber schlafen. Bei mir hieß das schon immer "Bin ich Hellseher oder was?" Mrgreen
Das ja, aber ich kenne das in der von dir an dieser Stelle verwendeten Variante nur als "sei er ein Hellseher" - naja, macht wohl nicht so sehr den Unterschied Icon_ugly

Zitat:Hm ... Entscheidungen der Sorte "Es fühlt sich falsch an, deshalb töte ich die Frau, deren Leute mich und meine Söldner töten wollten, heute mal nicht."
Also allgemein diese Entscheidungen aus einem Gefühl heraus, und im Speziellen eben die, Qai zu retten und Rasd nicht zu foltern, um an möglicherweise wichtige Infos zu kommen. Die zwei Waldelben, die dabei waren, als Söldner von Waldelben getötet wurden, als Gäste(!) im Lager aufzunehmen, nicht als Gefangene irgendwo anzuketten. Sie nichtmal bewachen zu lassen, weil er eben im Gefühl hat, dass sie schon nicht weglaufen werden.
Hm ... eine Möglichkeit wäre:
dass ein paar weitere Entscheidungen dieser Sorte - getroffen nur aus einem Gefühl heraus - ihn zum Gespött der Männer machen würde.
So mach ich das glaub ich mal.
Das macht es klarer und auch für solche dummen Leser wie mich verständlich :D

Zitat:Lustigerweise gibt es dieses Schwert in der Planung für den Roman, aus dem ich Figuren und Welt ja entliehen habe, gar nicht. Bzw. dort wird es in dieser Art nicht erwähnt, es ist nur am Rande geplant gewesen, dass Xephos manchmal in eine Art Kampfrausch fällt, den er selbst "seine Blutzeit" nennt und dass er irgendwie mit seinem Schwert verbunden ist, auf damals noch unbestimmte Art und Weise. Aber für Makkus Geschichte war mir das irgendwie zu unmagisch und es hat mir einfach die Erklärung gefehlt, warum das so ist. Also hat er diese Blutklinge bekommen.
Lange Rede, kurzer Sinn: absolut unrelevant Icon_ugly sorry.
Neeein! Du kannst ihm doch nicht die Wichtigkeit des Schwertes mopsen! Icon_panik
(Tatsächlich definiere ich Xephos über diese Klinge. Wenn die später nicht mehr so wichtig ist, okay.)

Zitat:Ja, die Feen haben eine eigene Zivilisation samt Arbeitsteilung, also Krieger, Verteidiger, Jäger, Sammler, Handwerker, Magier, Frauen und Kinder Icon_smile
Als "Krieg" würde ich es nicht direkt bezeichnen, weil die Feen normalerweise ihre erste Verteidigung darauf bauen, nicht entdeckt zu werden. Also wenns nach den Feen gehen würde, würden sich alle Völker einfach in Ruhe lassen, aber wenn sie gezwungen werden zu kämpfen, tun sie das auch.
Die Feenschlächter (bzw. auch die Waldelben im Allgemeinen) sind auf die Vernichtung der Feen aus, den Menschen (Xephos und seinen Söldner) geht es in erster Linie um den Quellstein.
Dass Zivilisten nicht getötet werden, will ich so jetzt nicht behaupten. Die Feenschlächter tragen ihren Namen schon zu recht
Das beantwortet die Frage, die ich im Kommentar unter 6 gestellt habe - wer den Feen an den Kragen will, hat halt ein Problem. Tja, Leute, der Sumpf ist halt nichts für euch Icon_ugly

Zitat:Joa, das stimmt schon, eine konrekte Größe wäre gut.
In meinem Kopf war das eher schwammig, weil ja niemand weiß, was die Feen sich dabei denken und wo sie die Grenze ziehen. Eventuell sollte ich von dem "Abstand" weg, eher Richtung Gefahr:
Jetzt würden die Feen erbarmungslos alles töten, was sie auch nur im Ansatz als Bedrohung für ihre Siedlung sahen.
Hehe, das ist immer noch schwammig, aber konkreter als zuvor. Macht das Sinn?

Zitat:Ich mag diese Doppelungen nicht "um sie herum" oder auch "durch etwas hindurch" (deshalb schreib ich auch oft "Um sie her"). Ein Verb täte dem Satz aber vermutlich schon gut
Deshalb versuch ichs in eine etwas andere Richtung:
Über ihnen wuchs die Nacht, in der Makku das Sirren von Feenlichtern zu hören glaubte
Pro
Das ist ein schöne Formulierung!

Zitat:Hier bleib ich beim verkürzten "was", da hab ich bei Makkus Sprache versucht drauf zu achten, dass er eher mal was verkürzt.
Hm, so sehr ist mir das bis jetzt nicht aufgefallen, vieles spricht er auch aus.

Zitat:Bei dem BLick geht es ja nicht darum, dass Makku erkennt, wie Xephos einen einzelnen Baum in fünfhundert Meter Entfernung fixiert. Xephos starrt ja recht undefiniert "in die Ferne", das ist in dieser Situation quasi alles, was nicht gerade zum Söldnerlager gehört. Ich denke schon, dass man sowas auch bei Dunkelheit erkennen kann, bzw. zumindest vermuten kann, wohin dieser Blick gerade gerichtet ist. Vor allem halt in Ermangelung der Möglichkeiten, worauf er sonst gerichtet sein könnte.
Ich könnte ihn den Blick auch an den Himmel richten lassen, aber dann könnte ich nicht widerstehen, die Leere einzubauen, die dort oben zu sehen ist und das wäre so ohne Zusammenhang und Erklärung glaube ich sehr irritierend. Für den Roman war extra ein Prolog geplant, um das Phänomen zu erklären Icon_ugly
Wenn sich noch mehr dran stören, muss ich mich wohl nach Alternativen umsehen, aber erstmal würd ich es gerne so lassen.
Uh, mit der Leere hat es noch mehr auf sich als einfach nur eine nette Redewendung? Das ist ...
* Eselfine möchte mehr wissen, mehr, mehr mehr! Icon_ugly

Zitat:Ja, da hab ich mir selbst ins Knie geschossen, mit dieser Beziehung. Denn einerseits vertrauen die beiden sich teilweise wirklich blind, im Kampf und vor allem darin, dass sie sich gegenseitig immer die Wahrheit sagen und sowas. Aber andererseits haben sie bei manchen Dingen grundverschiedene Einstellungen und sind sich nicht immer einig - vor allem was Dinge angeht, die mit der Blutklinge zu tun haben. Das kommt später nochmal kurz zur Sprache.
Das ist für mich (als "Mutti" der Figuren) das spannende an dieser Beziehung und gleichzeitig halt super hinderlich beim Schreiben. Makku vertraut Xephos. Aber nicht der Blutklinge. Und das weiß Xephos. Deshalb vertraut er Makku zwar auf menschlicher/sozialer Ebene, aber nicht Makkus Loyalität gegenüber Xephos' Entscheidungen aka den Entscheidungen der Blutklinge.
Ist vermutlich für diese Geschichte ein zu dickes Problem und ich würd es besser rausnehmen, aber ... aber ... es gehört doch zu Xephos und Makku dazu. Ich werd aber nochmal verstärkt nach Möglichkeiten Ausschau halten, Andeutungen einzustreuen.
Dann mache das doch deutlicher. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Tagen einer bleiernen Müdigkeit fröne und deshalb nur die Hälfte von dem mitbekomme, was vor meiner Nase sitzt und winkt. Aber ich denke, ein oder zwei Sätze, die deutlich zeigen, dass Makku Xephos vertraut, aber nicht seinen Entscheidungen, würden nicht schaden und so manche Verwirrung klären.

Viele Grüße,
Eselfine


RE: Blutklinge (5/10) - Lanna - 27-08-2015

Hey Fine,

auch hier hoffe ich, nichts durcheinanderzubringen, weil ich heute so viel zwischen den Kommentaren und Teilen hin und her springe *lach*

(Edit: und prompt poste ich diese Antwort unter Teil 6 und bekomme 10 Sekunden später Panik, weil unter Teil 5 keine Antwort steht und ich direkt davon ausgehe, dass ich das Fenster ausversehen geschlossen hab, ohne abzuschicken. Mei, das war dann aber auch genug Aufregung für heute Mrgreen )

@Blick
Ja, Himmel, ich hab da gestern Abend mal im Allgemeinen drübergeguckt und das ist ja wirklich schlimm, was ich stellenweise produziert habe. Hab schonmal notdürftig ein bisschen was rausgestrichen, aber da werde ich demnächst mal noch einen extra Durchlauf für nehmen, nur nach Blicken, Augen, sehen, richten usw. suchen und hoffenltich ausdünnen. Wenn mir nur nicht jeder einzelne Blick so WICHTIG! vorkommen würde Icon_ugly

Zitat:Oho, es gibt einen geplanten Roman mit Xephos? Das ist interessant
Betonung auf "geplant". Da zähle ich schon gar nicht mehr mit, wie viele von diesen geplanten Dingern auf meiner Festplatte gammeln. Ich nutz sie hauptsächlich zur Inspiration für Kurzgeschichten *lach*
(Xephos wäre im Roman auch nicht DIE Hauptfigur, da ginge es hauptsächlich um ein Menschenmädchen und einen Feenwächter auf der Flucht).

Über die Zusammenfassung der Sumpfereignisse mache ich mir auf jeden Fall auch nochmal ausführlicher Gedanken, vielleicht hat da ja ein anderer Kommentator eine hübsche Idee *hoff*

Zitat:Das macht es klarer und auch für solche dummen Leser wie mich verständlich :D
Na na, den Titel "dummer Leser" habe ich noch bis mindestens zum Ende des Quartals gepachtet! Mrgreen
Nein, ernsthaft, ich finde solche Anmerkungen immer wichtig (zu Unklarheiten, Verständnisproblemen), weil ich mich schwer tue, meine eigenen Geschichten so zu lesen, als hätte ich all das Hintergrundwissen nicht. Deshalb bemerke ich nie, wo der Leser noch mitkommt und wo ich ihn unterwegs verliere. Und vor allem wenn es durch einen kurzen Einschub oder einen Nebensatz klarer gemacht werden kann, ist das ja kein Aufwand Icon_smile

Zitat:
Zitat: Lustigerweise gibt es dieses Schwert in der Planung für den Roman, aus dem ich Figuren und Welt ja entliehen habe, gar nicht. Bzw. dort wird es in dieser Art nicht erwähnt, es ist nur am Rande geplant gewesen, dass Xephos manchmal in eine Art Kampfrausch fällt, den er selbst "seine Blutzeit" nennt und dass er irgendwie mit seinem Schwert verbunden ist, auf damals noch unbestimmte Art und Weise. Aber für Makkus Geschichte war mir das irgendwie zu unmagisch und es hat mir einfach die Erklärung gefehlt, warum das so ist. Also hat er diese Blutklinge bekommen.
Lange Rede, kurzer Sinn: absolut unrelevant :Icon_ugly: sorry.
Neeein! Du kannst ihm doch nicht die Wichtigkeit des Schwertes mopsen! :Icon_panik:
(Tatsächlich definiere ich Xephos über diese Klinge. Wenn die später nicht mehr so wichtig ist, okay.)
cookie Mrgreen
Das Schwert ist schon wichtig! (also, nicht in dieser Geschichte so speziell, aber im Großen und Ganzen und für Xephos und Makku und Qai)
Wie Xephos zu dem Schwert gekommen ist, ist unwichtig, das meinte ich. Xephos selbst definiert sich tatsächlich zu großen Teilen über die Klinge, sie formt seinen Charakter (um), prägt seine Beziehung zu Makku, sein Handeln und natürlich seine Entscheidungen.
In meinem Kopf nimmt allein die theoretische Fortsetzung der Geschichte um Xephos, Makku und Qai in den letzten Tagen epische Züge an, das volle Programm mit den Mächten des Schicksals, der Dunkelheit und des Universums, Verrat, Intrigen, Freundschaft, Treue ... alles was dazugehört. Und DA spielt die Blutklinge eine enorme Rolle.
Also ... dat is schon mehr als n Buttermesser Icon_ugly

Zitat:
Zitat: Hier bleib ich beim verkürzten "was", da hab ich bei Makkus Sprache versucht drauf zu achten, dass er eher mal was verkürzt.
Hm, so sehr ist mir das bis jetzt nicht aufgefallen, vieles spricht er auch aus.
Auffallen sollte es auch nicht, ist eher was, wo ich selbst am Rande bissl drauf schau. Bei Kumen-Esh hab ich diese Verkürzung bei einer Figur ja bis ans Äußerste getrieben, vielleicht bin ich dadurch übersensibilisiert *lach*

Zitat:Uh, mit der Leere hat es noch mehr auf sich als einfach nur eine nette Redewendung? Das ist ...
* Eselfine möchte mehr wissen, mehr, mehr mehr!
Ein bisschen lernt man die Leere noch kennen, aber am Ende kann ich dir gerne alles über das Gesamtkonzept erzählen, was ich noch zusammenkriege. (Ja, Lanna ist nicht so der Typ, der sich Notizen zu Romanideen macht. Die sind alle so toll, die kann sie sich merken. Zumindest eine Zeitlang *hust*)

Zitat:Dann mache das doch deutlicher. Vielleicht liegt es daran, dass ich seit Tagen einer bleiernen Müdigkeit fröne und deshalb nur die Hälfte von dem mitbekomme, was vor meiner Nase sitzt und winkt. Aber ich denke, ein oder zwei Sätze, die deutlich zeigen, dass Makku Xephos vertraut, aber nicht seinen Entscheidungen, würden nicht schaden und so manche Verwirrung klären.
Ich werf da auf jeden Fall mal noch ein Auge drauf - kannst du unter Teil 7 dann vielleicht kurz sagen, ob es dort deutlich wird / verständlicher ist?
Mein Problem im Moment ist, dass Jason in seinem Kommentar die Beziehung Makku-Xephos am Anfang sehr negativ wahrnimmt, deshalb will ich da eigentlich nicht noch mehr Misstrauen reinbringen. Andererseits würde es vielleicht helfen, wenn ich direkt differenziere Xephos - Blutklinge. Das wiederum könnte verwirrend sein, wenn man sonst noch nichts über die Blutklinge weiß.
Wieso können meine Protas auch nicht einfach mal ganz normale Leute mit ganz normalen Beziehungen sein Icon_rolleyes Icon_ugly

Liebe Grüße
Lanna


RE: Blutklinge (5/10) - Eselfine - 27-08-2015

Hallo Lanna,

noch eine kurze Rückmeldung, dann gehe ich wirklich in Nr. 7 buddeln. Wir wollen ja, dass das bald fertig ist, näch? Icon_ugly

(27-08-2015, 16:10)Lanna schrieb: @Blick
Ja, Himmel, ich hab da gestern Abend mal im Allgemeinen drübergeguckt und das ist ja wirklich schlimm, was ich stellenweise produziert habe. Hab schonmal notdürftig ein bisschen was rausgestrichen, aber da werde ich demnächst mal noch einen extra Durchlauf für nehmen, nur nach Blicken, Augen, sehen, richten usw. suchen und hoffenltich ausdünnen. Wenn mir nur nicht jeder einzelne Blick so WICHTIG! vorkommen würde
Am Anfang fällt das auch gar nicht auf, nur ab Part 5 oder 6 häuft sich das Ganze und man fragt sich dann, eh, die starren ja die ganze Zeit?

Zitat:Betonung auf "geplant". Da zähle ich schon gar nicht mehr mit, wie viele von diesen geplanten Dingern auf meiner Festplatte gammeln. Ich nutz sie hauptsächlich zur Inspiration für Kurzgeschichten *lach*
(Xephos wäre im Roman auch nicht DIE Hauptfigur, da ginge es hauptsächlich um ein Menschenmädchen und einen Feenwächter auf der Flucht).
Dann kannst du mir doch nicht solche Hoffnungen machen, noch viel über die Welt zu erfahren ...

Zitat:Also ... dat is schon mehr als n Buttermesser Icon_ugly
Das singende, klingende ... ah nee. Icon_lol

Zitat:Ein bisschen lernt man die Leere noch kennen, aber am Ende kann ich dir gerne alles über das Gesamtkonzept erzählen, was ich noch zusammenkriege. (Ja, Lanna ist nicht so der Typ, der sich Notizen zu Romanideen macht. Die sind alle so toll, die kann sie sich merken. Zumindest eine Zeitlang *hust*)
Wenn ich es nicht vergesse, komme ich nach Part 10 noch mal bei dir vorbei und tausche einen Keks gegen das Gesamtkonzept Icon_ugly Mrgreen

Zitat:Ich werf da auf jeden Fall mal noch ein Auge drauf - kannst du unter Teil 7 dann vielleicht kurz sagen, ob es dort deutlich wird / verständlicher ist?
Mein Problem im Moment ist, dass Jason in seinem Kommentar die Beziehung Makku-Xephos am Anfang sehr negativ wahrnimmt, deshalb will ich da eigentlich nicht noch mehr Misstrauen reinbringen. Andererseits würde es vielleicht helfen, wenn ich direkt differenziere Xephos - Blutklinge. Das wiederum könnte verwirrend sein, wenn man sonst noch nichts über die Blutklinge weiß.
Wieso können meine Protas auch nicht einfach mal ganz normale Leute mit ganz normalen Beziehungen sein
Das wäre ja langweilig!
Wenn ich es bis dahin nicht vergessen habe, dann mache ich das Icon_wink
Das direkte Differenzieren würde das Problem ja aus dem Raum schaffen, hätte also nur Vorteile.

Viele Grüße,
Eselfine Icon_smile


RE: Blutklinge (5/10) - Lanna - 27-08-2015

Zitat:Am Anfang fällt das auch gar nicht auf, nur ab Part 5 oder 6 häuft sich das Ganze und man fragt sich dann, eh, die starren ja die ganze Zeit?

Jaja, oder auch als kompakte Zusammenfassung von 26 Minuten mit ALLEN Stares der gesamten Reihe *klick* Icon_ugly (was soll ich jetzt eigentlich darüber denken, dass du ausgerechnet mit einer TWILIGHT!-Link kommst? Soooo schrecklich fand ich die ganzen Blicke dann auch wieder nicht Mrgreen Icon_ugly )
(Meine erste Reaktion direkt nach Anklicken des Links sah übrigens so aus: Icon_lachtotIcon_lachtotIcon_lachtot weil ich schon in der ersten Sekunde des Videos wusste, was jetzt kommt!)

(Und wenn du die Honest Trailers magst, kann ich dir CinemaSins - Everything Wrong With nur empfehlen! Auch für Twilight)

Zitat:Dann kannst du mir doch nicht solche Hoffnungen machen, noch viel über die Welt zu erfahren ...
Ein Fehler, den ich immer wieder mache. Vielleicht sollte ich Geld dafür nehmen, Hoffnungen zu enttäuschen, dann würd es sich wenigstens lohnen Icon_ugly

*hust* genug des Unsinns. Ich habe Arbeit vor mir!
Icon_wink


RE: Blutklinge (5/10) - Eselfine - 28-08-2015

(27-08-2015, 22:20)Lanna schrieb: Jaja, oder auch als kompakte Zusammenfassung von 26 Minuten mit ALLEN Stares der gesamten Reihe *klick* Icon_ugly (was soll ich jetzt eigentlich darüber denken, dass du ausgerechnet mit einer TWILIGHT!-Link kommst? Soooo schrecklich fand ich die ganzen Blicke dann auch wieder nicht Mrgreen Icon_ugly )
(Meine erste Reaktion direkt nach Anklicken des Links sah übrigens so aus: Icon_lachtotIcon_lachtotIcon_lachtot weil ich schon in der ersten Sekunde des Videos wusste, was jetzt kommt!)
Icon_lachtot
Die Zusammenfassung kannte ich noch nicht, aber bei den ganzen Blicken konnte ich nicht widerstehen ... Icon_lol

Zitat:(Und wenn du die Honest Trailers magst, kann ich dir CinemaSins - Everything Wrong With nur empfehlen! Auch für Twilight)
Bei denen habe ich als erstes geguckt, weil ich eigentlich dachte, dass die einen Stare-Counter hatten, aber waren wohl doch die HonestTrailers, bei denen es um das Starren ging ...

Zitat:Ein Fehler, den ich immer wieder mache. Vielleicht sollte ich Geld dafür nehmen, Hoffnungen zu enttäuschen, dann würd es sich wenigstens lohnen Icon_ugly
Geld nehmen? Geld geben, damit du dir das abgewöhnst! Auf mein Schweizer Konto ... Icon_ugly