Es ist: 15-08-2020, 14:06
Es ist: 15-08-2020, 14:06 Hallo, Gast! (Registrieren)


FKK
Beitrag #1 |

FKK
FKK - hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die Freikörperkultur, ein freizügiges Bekleidungskonzept, das bei Männern bestenfalls Unterhose und bei Damen bestenfalls BHs und Höschen erlaubt.

Nord-Westpommern heißt eine Insel, die heute zu dem unabhängigen Südseeterritorium "Föderierte Staaten von Mikronesien" gehört. Wir Deutschen haben dort zur Jahrhundertwende erstmals Kontakt zu dem FKK-Konzept gehabt.

"Einheimische schamlos gekleidet"

"Baströckchen schwer en vogue"

"Splitternackt in heißer Südseesonne..."

So lauteten Überschriften aus zeitgenössischen Zeitschriften aus dem Jahre 1900. Ein evangelischer Missionar wird aber auch mit den Worten "Anders kann man es hier aber auch nicht aushalten, so heiß, wie es hier ist" zitiert.

Der erste FKK-Club in Deutschland machte dann 1907 auf Sylt auf, mitten im Somer, an einem umfriedeten Stück des Strandes.

"Sittenlos am Strand von Syt"

"Frivoler Freiherr pfeifft auf Etikette"

So berichteten die örtlichen und regionalen Tageszeitungen aus Norddeutschland.

Bekleidung ist heute sehr teuer. Das  gilt insbesondere für die gebildeten, noblen und adeligen Stände. Morgens beim Frühstückskaffee kann man noch nachlässig gekleidet erscheinen. Aber schon im Büro ist dann edler Zwirn angesagt, und das bescheidene Abendkleid kostet erst recht ein Vermögen.

Klagt der Freiheirr von Fiffymann aus Schleswig-Holstein. Zumindest an warmen Tagen im Sommerurlaub möchte er darauf verzichten. Also hat er seinen FKK-Club auf Sylt eröffnet.

Was macht er aber im kalten, verregnet-verschneiten Winter? "Ach, da bin ich dann in der Südsee; da gibt es noch viele unbewohnte Atolle, wo man sich mit Seinesgleichen austoben kann."

Weihnachten unter Palmen sei besonders prikelnd. Nach seinen Worten dauert die Reise mit dem neumodischen Zeppelin 2 Wochen, mit dem Schiff - dank der vielen Umleitungen - dreimal so lange.

"Ich habe einen anderen Grund, warum ich der Freikörperkultur fröne," berichtet Dankwart Chlodwig Graf vom Velderland. "Meine Eltern gehören zum verarmten niederrheinischen Adel. Ich mußte immer die Sachen von meinen älteren Brüdern auftragen. Eine ekelhafte Sache. Samstags war Badetag. Ein eigenes Badezimmer gab es natürlich nicht. Eltern wie Kinder gleichermaßen badeten in einem mobilen Bottich miten in der Küche. Für micht ist es ganz natürlich, nackige Menschen zu sehen und mich nackend zu präsentieren."
Freifrau Constanze Viktoria von Ypernburg errötet leicht, wenn man  sie fragt, warum sie diesem Laster frönt. "Ich bin Anfang 40, immer noch Jungfrau und der Männer unkundig. Freikörperkultur ist meine Form der Bräutigamschau.


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme