Es ist: 04-07-2020, 03:44
Es ist: 04-07-2020, 03:44 Hallo, Gast! (Registrieren)


Die Götter der Germanen - Teil 6
Beitrag #6 |

RE: Die Götter der Germanen - Teil 6

Hi Teja!

Ich denke, ich verzichte in den weiteren Teilen auf das Textzeugs, über Wiederholungen solltest du halt (sofern noch Interesse an der Geschichte besteht) auf jeden Fall mal drübergehen und die Anrede »Sie« ist hin und wieder mal klein geraten

Zitat: „Hahn, gut dass ich sie gleich erwischt habe“, atmete eine Stimme auf.
Da die beiden ja schon länger zusammenarbeiten, sollte Hahn die Stimme relativ sicher als die Mauls erkennen, oder? Würd ich dann auch direkt erwähnen, dass es Maul ist

Zitat: Sie haben nicht viel gesagt und jetzt weiß ich nicht, wo ich meinen Bericht hinschicken soll.
Wieso wurde der Bericht nicht mitgenommen? Erscheint mir auffällig schlampige Arbeit der beiden Gestapos, den Bericht nicht mitzunehmen. Wollen sie, dass Hahn ihn in die Hände kriegt?

Zitat: Während der Worte begann Hahn zu grinsen. Und am Ende grinste er, was er nur grinsen konnte, vergaß sogar beinahe zu antworten.
ich bin ja im Allgemeinen gegen das ganze Gegrinse, aber hier an dieser Stelle ist es schon abartig. So was stell ich mir bei einem kleinen Jungen vor, der gerade die perfekte Gelegenheit für einen Streich erhält, aber nicht bei einem Kripo-Hauptmann, der ernsthaft in einem Fall ermitteln will und sich dadurch enorme Schwierigkeiten einhandeln kann …

Zitat: „Heil Hitler!“, verabschiedete sich Hahn, aber Doktor Maul hatte schon aufgelegt. So, als wolle er den Gruß nicht hören.
Ja, der Doktor Maul schien schon beim ersten Mal nicht ganz so enthusiastisch mit dem Heil Hitler wie seine anderen Kollegen. Vermutlich ein Verräter, ein Rebell.

Zitat: „Sie haben keinen Befehl erhalten zu schweigen?“
„So deutlich sind sie nicht geworden, deshalb hab’ ich Sie ja auch angerufen.“

Also an der Sache scheint was richtig faul zu sein. Entweder die Gestapo-Leute wollen, dass Hahn die Informationen bekommt, oder Maul lügt rum. Er wird mir grad sowieso sehr suspekt, grüßt nicht ordentlich Heil Hitler, schickt was nicht ans Gestapo-Amt, nur weil es ihm merkwürdig vorkommt, gibt geheime Informationen weiter …

Zitat: Die Schnitte auf der Brust bildeten übrigens ein Hakenkreuz mit den Haken nach links.
Deswegen ist Hahn das Kreuz am Anfang merkwürdig vorgekommen? Und das hat er nicht erkannt? Spricht nicht gerade für seinen polizeilichen Spürsinn Icon_ugly

Zitat: Hahn spürte, dass der Reiter am erwachen war.
Der Reiter war vorhin schonmal irgendwo … ist einer von den germanischen Göttern ein Reiter? Oder ist das nur symbolisch für Unruhe gemeint? *grübel*

Zitat: „Ich habe Befehl zu schweigen, Doktor Maul! Nicht einmal dem Führer dürfte ich antworten.“
Er hat auch Befehl, die Ermittlungen einzustellen … hat er jetzt doch Angst vor Konsequenzen? Aber er verstößt grad sowieso gegen die Auflagen, da kanns doch egal sein?

Mich würde noch interessieren, was das für eine Tätowierung außen am Arm ist. Könnte doch auch ein Hinweis auf die Identität sein, warum wird das nicht nochmal aufgegriffen?

Zitat: Aber Befehl war Befehl. Seit der Devisenaffäre versuchte Hahn Befehle etwas genauer zu befolgen als zuvor und auch jetzt war er nur hier, um den Bericht abzuholen und weiterzuleiten.
Äh, ernsthaft? »Befehl war Befehl«? Und was war mit dem Befehl von Ahler, ihm die Leiche auszuhändigen? Mit dem Befehl, keine Ermittlungen mehr anzustellen? Wieso behauptet Hahn, er wäre nur da, um den Bericht zu überstellen, wo er am Telefon geradezu diabolisch gegrinst hat und jetzt auch erstmal im Bericht stöbert?
Das ist doch Blödsinn. Wäre er nur da, um den Bericht abzuholen, würde er sich nicht mit Maul über die Leiche unterhalten. Also ich verstehe, dass er nix weitererzählen will von dem Gestapo-Zeug, aber das würde ich anders verpacken. Nicht in solche scheinheiligen Gedanken, die ich als Leser als Lüge empfinde.
»Aber er konnte es sich nicht leisten, gegen den Befehl zu verstoßen. Auch wenn er vorgeblich nur hier war, um den Bericht abzuholen und weiterzuleiten, konnte ihm ein missgünstiger Gestapo-Mann Mauls Tratscherei vielleicht doch als Missachtung des Befehls auslegen. Schon damit bewegte er sich auf dünnem Eis.«
sowas in der Richtung vielleicht, das fände ich viel besser zu lesen.

Zitat: Spätestens jetzt war der Zeitpunkt umzudrehen, den Bericht bei Maul zu lassen und in sein Büro zurück zu kehren.
Eben hieß es noch, er holt den Bericht ab und leitet ihn weiter … dann hätte er wenigstens eine glaubhafte Erklärung für seinen Besuch bei Maul. Wenn er den Bericht jetzt da lässt, sieht es viel mehr danach aus, als wolle er die Ermittlungen fortsetzen, finde ich

Zitat: Und der Fall, der keiner war, würde ihn nicht zur Ruhe kommen lassen und seinen Reiter wecken.
Was ist denn dieser Reiter? Er wird hier im Kapitel dauernd erwähnt, als wolltest du extra darauf rumreiten (Icon_ugly ), aber ich versteh nicht, ob er nur symbolisch steht oder ob da wirklich irgendwie was … gestörtes in Hahn ist. So eine zweite Persönlichkeit, die er selbst den »Reiter« nennt oder sowas. Sehr irritierend.

Zitat: Er konnte nur hoffen, als Pferd seinen Reiter irgendwie zu lenken, damit das Pferd nicht noch mehr Schaden nahm.
Ahja … also Hahn ist das Pferd, und er hat einen schweren Dachschaden, durch den der Reiter entstanden ist, eine kontrollierende Persönlichkeit, die manchmal Besitz von seinem Körper ergreift und ihn wie ein Pferd lenkt. Der Reiter ist dabei rücksichtslos und zerstört Hahns Leben.
Mich deucht, der Reiter ist nur ein Synonym für mangelnde Disziplin Icon_ugly
Nein, ernsthaft: Ist das eine geistige Schädigung oder nur ein Bild, das Hahn sich selbst macht, wenn er halt mal so einen Anfall von Kriminologischem Perfektionismus hat?
(Also wenn er Kleptomane wäre, würde er sagen: Das ist der Reiter, der alles geklaut hat. ?)


Mensch, ich ärger mich echt, das ich so wenig Zugang finde, bzw. dass mir der Zugang abhanden gekommen ist. Aus dem Zeug könnte man so viel machen, so viel Gänsehaut und Angst und Spannung rausholen, so viel Gefühl. Aber alles wird abgehandelt, wiedergekäut, und liegengelassen. Zumindest ist mal endlich eine konkrete Angst Hahns da, die Befürchtung, doch noch an die Front geschickt zu werden. Aber er ist fein raus aus der Sache, ist sich selbst keine Rechenschaft schuldig, denn der Reiter übernimmt das ganze »Böse«. Hahn ist nach wie vor ein volkstreuer Polizist, der halt unter dem Bann des Reiters steht.
Gott, jetzt muss ich plötzlich an Batman denken. Hahn bei Tag, der Reiter bei Nacht, der sich über die Grenzen der Justiz hinwegsetzt, um Unrecht zu bekämpfen *hust* tut mir Leid.

Die Personen neben Hahn bleiben blass und schwammig. Sie ähneln sich sehr stark. Alles Duckmäuser oder befehlende Arschlöcher. Nur Maul ist da etwas anders, aber er ist oft so wechselhaft, zwischen gut gelaunt zu totbeleidigt. Diesen extremen Schwankungen scheinen alle deine Personen zu unterliegen, sie zeigen zu viele Charakterzüge innerhalb zu kurzer Zeit. Bei Voecks hat man es ganz stark gemerkt, dass er ständig sein Verhalten ändert – gut, vielleicht passt er sich immer an, aber auch Hahn und Maul sind so wankelmütig.

Die Sache mit Hanne scheint schon wieder komplett vergessen, was dem Brief einen noch stärkeren Hauch von »Ich gehör hier nicht her« gibt. Er steht außerhalb der Geschichte, unverbunden, uneingebunden.

Unter anderen Umständen würde ich vermutlich nur noch überfliegen, um zu wissen, wie es letztendlich ausgeht, aber wenn ich was angefangen hab, will ich es auch zu Ende führen. Ich hoffe, damit stoß ich dir nicht vor den Kopf.

Liebe Grüße
Lanna

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Die Götter der Germanen - Teil 6 - von Teja - 17-06-2008, 18:40
RE: Die Götter der Germanen - Teil 6 - von Lanna - 06-10-2011, 02:03

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