Es ist: 03-07-2020, 14:08
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SW 2: Wünschelrouten (Libertine)
Beitrag #10 |

RE: SW 2: Wünschelrouten
Hallo du *schmunzel*,


ich will mir gleich zu Beginn nur das vornehmen, was mir so aufgefallen ist – und zwar, um nicht gleich alles vorwegzunehmen ^^ ... Also mal sehen *Haarspaltwerkzeuge herauskram und gespannt bereitleg*

=> Kleine Sandwolken stoben auf, so kräftig drückte er auf den Boden.
Wortwiederholung *pingel* Mrgreen – vielleicht hast du eine Idee?

=> Sie kniete sich neben ihn und kratzte zwei Zeichen in den Boden. „Hier, so muss es am Ende aussehen. Du machst immer so was.“ Behutsam schrieb sie das erste Zeichen, für das zweite krickelte sie mit geschlossenen Augen Striche durcheinander.
Hm, wieder Wortwiederholung, theoretisch, aber vor allem finde ich’s hier ein bisschen einen Wirrwarr vom zeitlichen Ablauf her – also ich wäre eher für etwas wie: „... und begann, etwas in den Boden zu kratzen.“

=> „[...] und dann sehen wir, was passiert
„Hoffentlich fragen sie nicht, was mit dir passiert ist.“

Wortwiederholung (*grins* langsam werd ich lästig, hm?)

=> das Auge dick angeschwollen
Eher „zugeschwollen“, oder? Das Auge an sich sollte ja eigentlich nicht anschwellen ... und ich glaube, das hast du auch nicht gemeint.

=> Nur schwach war der Schmerz im Mundwinkel zu erkennen, den der leichte Druck verursachte.
Hier liest sich der Satz so losgelöst von der Person des Vaters, vielleicht machst du den Bezug klarer?

=> Auf der linken Wange ein runder Fleck, [...] Arme und Beine waren überzogen mit dunklen Flecken
Okay, das ist jetzt wirklich pingelig als Wortwiederholung *g* Aber du beschreibst ja mit diesem Wort auch in beiden Fällen etwas anderes, erst eine Art Wundmal (vielleicht kannst du wirklich nur „Mal“ nehmen?) und dann scheinbar eher Schmutzflecken.

=> „Ja, du hast erzählt, dass es unseren Vorfahren das Leben gerettet hat, weil sie sich in der Wüste verlaufen haben. Und dann hat es ihnen den Weg -“
Gedanken-, nicht Bindestrich *pingel* ^^

=> Land zu finden, das Leben bewahrte. Samirjuk, der Anführer der Familien, versprach ihnen, dieses Land zu finden
Vielleicht beim ersten „Land zu entdecken“? Die Wiederholung von Land ist okay, wirkt gewollt, aber die gesamte Formulierung ist dann doch zu viel.


=> „Aram, du kennst doch noch die Geschichte, die ich dir vom weißen Wildpferd erzählt habe, nicht wahr?“
„Samirjuk“, flüsterte seine Mutter

Das liest sich, als wäre „Samirjuk“ der Name des Wildpferdes.

=> wenn sie ihm vertrauten, wenn sie nicht nachfragten. Sie vertrauten ihm
Wirkt eher ungewollt – vielleicht „Sie ließen sich darauf ein“ oder „Das taten sie“, irgendeine Alternative eben?

=> „... da machte sich Unruhe breit und sie wollten Samirjuk verlassen, um allein voranzukommen. Und gerade in diesem Moment bemerkten sie, dass die Tiere aus einem kleinen Fluss tranken, und sie ließen sich dort nieder. Auf die Frage, woher er von diesem Fluss gewusst habe, antwortete Samirjuk nur mit einem Blick zum Horizont. Einige der Frauen meinten, ein weißes Wildpferd in der Wüste verschwinden gesehen zu haben.“
Erstens würde ich hier kennzeichnen, wer spricht – das scheint ja Aram zu sein, aber der Tonfall entspricht ihm nicht. Und das ist mein zweiter Kritikpunkt: Auch wenn Aram die Geschichte schon oft gehört und verinnerlicht hat, gib ihm auch hier einen eigenen und typischeren Tonfall.
Drittens eine Frage – warum haben nur Frauen gemeint, das Wildpferd gesehen zu haben? Und warum ist es eine Erwähnung wert, dass es Frauen waren? Mrgreen

=> Wieder ein zitterndes Lachen im Mundwinkel
Vielleicht „in dessen Mundwinkel“, um den Bezug klarer zu machen?

=> Obwohl eines seiner Augen noch immer von einem Tuch verdeckt war, schaute er mit einer Tiefe, die den Jungen beängstigte.
„schaute er mit einer Tiefe“ finde ich holprig. Ich bin mir sicher, dass dir eine bessere Formulierung einfällt, in sowas bist du gut ^^

=> wenn dieser Weidegrund aufgebraucht, alles ausgedorrt wäre
Ich kenne nur „verdorrt“ oder „ausgedörrt“, aber ich bin gern bereit, meinen Wortschatz zu erweitern.

=> „Wenn es wieder so weit wäre, wenn dieser Weidegrund aufgebraucht, alles ausgedorrt wäre, wenn wir nicht wüssten, wohin, oder wem zu folgen, dann könnte ich ein Wildpferd gesucht haben, doch jedes hätte mir ins Gesicht gespuckt.“
Hm, ich wollte zwar erst am Ende des Kommis werten, aber hier muss ich doch mal sagen, dass das ein wirklich ausdrucksstarkes Bild ist! (Und so gelungen mit der Mythologie des Volkes verknüpft, toll Icon_smile)

=> Seine Mutter stand auf, nahm das Tuch von Elyas' Auge und offenbarte, dass es trotz des starren Blicks des anderen halb geschlossen war.
Hier holpert es wieder ab „offenbarte“, kannst du das umformulieren?

=> Aram verstand nicht, was diese Geschichte mit der Stadt zu tun hatte und lenkte die Aufmerksamkeit seines Vaters bald wieder auf die Schreibversuche, die wegen der bald untergehenden Sonne nicht mehr lange zu erkennen sein würden.
Das ist mir zu übergangslos, vielleicht noch ein Moment des Verharrens, z.B. „Aram versuchte zu verstehen, was diese Geschichte mit der Stadt zu tun hatte, doch schnell hatte er genug und lenkte ...“ – außerdem finde ich das mit der Sonne zu umständlich, ich wäre für etwas wie „... die im Licht der Abenddämmerung nicht mehr lange zu erkennen sein würden“ o.ä.

=> einige Familien, die Stühle tragend ankommen, ein paar Dutzend, die bereits in kleinen Halbkreisen sitzen
In kleinen Halbkreisen? Irgendwie ist das ein seltsames Bild. Einen großen Halbkreis würde ich verstehen (hat Versammlungscharakter), auch kleine Grüppchen / kleine Kreise (das hat zwangloseren Charakter, wie bei einer Art Caféhausatmosphäre), aber kleine Halbkreise?
Übrigens dachte ich erst, der Kampf wäre eine Art Arena-Veranstaltung ^^

=> die meisten Blicke auf zwei junge Männer gerichtet, die aufeinander einschlagen, Staub aufwirbelnd
*ganz übel pingel* Mrgreen

=> und presste dessen Kehle mit beiden Händen am Boden fest
Ich wäre eher für „... gegen den Boden“

=> weswegen sich lediglich seine Augen wehrten, die immer größer aus den Höhlen stachen
„stechen“ verbinde ich eher mit spitzen Gegenständen, das sind Augen ja nicht unbedingt Icon_wink

=> während Joran Fahn die Faust unter die Nase hub
Also ... „hub“ klingt für mich ganz falsch O_o

=> „Es schauen Kinder zu“, mahnte Elyas
Zugegeben, mich wundert auch, warum er das erst jetzt sagt und das auch noch nachdem er die Sessel ganz in der Nähe der Kämpfenden aufgestellt hat *g*

=> „Die verlieren hier schon nicht ihr Gesicht“
Also entweder ist diese Formulierung in dem Volk ganz anders gemeint als bei uns oder sie ist ziemlich fehl am Platze ^^

=> Es lag kein Donnern in der Stimme des Vaters der beiden
Auch hier holpert es irgendwie.

=> Nael führte die Versammlungen des Dorfes, seine beiden Söhne, die kaum verschiedener aussehen, handeln und denken konnten, sollten es ihm irgendwann gleichtun, doch noch waren sie dafür zu stur, Fahn zu kaltblütig, Joran zu idealistisch.
Dieser Satz könnte noch ein bisschen Gliederung vertragen Icon_wink – zumindest nach „Dorfes“ ein Semikolon oder ein Gedankenstrich.

=> Das ganze Dorf war versammelt, abgesehen von zwei Familien, die nie kamen und nur im Sommer ihre Hütten bezogen.
Was sind das für Familien? Und wo sind sie? Gibt’s in Athalem um die Zeit denn sowas wie Sommerfrische? *lach*

=> Endlich setzte sich auch Elyas neben Lenja auf einen Stuhl
Ehrlich gesagt dachte ich, dass er sich schon längst gesetzt hat ^^

=> Vor einigen Tagen ist Aven'har überfallen worden, wahrscheinlich wird es heute schon von Magie kontrolliert.
Das finde ich einen interessanten Aspekt der athalem’schen Geschichte Icon_smile

=> „Das kann doch nicht wahr sein, wie diese Magier ihre Macht missbrauchen!“
„Ich glaube das nicht!“
„Also wenn ich Magie besäße, ich würd sie wegsperren.“
„Genau! Ich würd mich eher erhängen, als dass ich sie gegen jemanden einsetze, der sich nicht wehren kann. Das ist sowas von armselig, einfach nur armselig!“

Wie ... naiv *g*

=> zeigte auf die Männer, die erzornt aufgestanden waren
Äh *lach* Es gibt das Wort „erzürnt“, aber „erzornt“ meines Wissens nach nicht.

=> Niemand von uns verfügt über magische Fähigkeiten, deswegen leben wir zusammen in diesem Dorf.
Also eine Art Zusammenschluss von Magiegegnern? Das heißt, das Volk bzw. zumindest das Dorf entstand ursprünglich aus dem Wunsch heraus, sich gegen Magie zu verbünden?

=> Wir haben gesagt, wir reden im Ernstfall so lange auf diesen Menschen ein, bis er von allein abzieht. Wir sind davon ausgegangen, dass die besseren Argumente auch zum richtigen Ergebnis führen.
Und die Überlegung kam von erwachsenen Menschen? *G* So viel Naivität ist schon schwer glaubwürdig Icon_wink

=> Ein grauer Schimmer hing in den Augen des Dorfes
Das Dorf hat Augen? Eher in den Augen der Dorfbewohner, oder?

=> „Vielleicht kommen sie einfach nicht hier vorbei.“
„Sie können uns doch gar nicht sehen. Wenn wir nachts das Feuer auslassen, dann sind wir unsichtbar.“
„Na, sie werden wohl nicht nachts nach uns suchen.“
„Sie werden uns gar nicht suchen, sie wissen ja nichts von uns.“
„Das Feuer müssen wir deswegen wirklich nicht auslassen.“

Mir scheint, das ist ein Dorf der Kinder *g*

=> Da stehen Magier vor der Tür, die euch zurichten werden
Eher versklaven und vernichten, oder? „zurichten“ klingt noch recht harmlos.

=> „Wir müssen uns -“ [...]„- müssen uns mit den Magiern arrangieren“
Je ein Gedanken- statt dem Bindestrich ^^

=> „Fahn, du bist doch nur hier, weil sie dich auf der Magierschule nicht genommen haben!“
Auch interessant. Ein verhinderter Magier in dieser Gemeinschaft ... Mich würde interessieren, was sie mit ihm gemacht hätten, wenn er genommen worden wäre. Hätten sie ihn ausgestoßen?

=> „Dafür brauchen wir keine Magie, das ist der Lauf der Dinge!“, schrie ein junger Mann
*lachen muss* Das erinnert an Diskussionen um die Einführung der Elektrizität und so weiter Mrgreen

=> Lenja erzählte Aram ein weiteres Mal die Geschichte von Samirjuk und dem weißen Wildpferd, weswegen dieser sich immer wieder umsah.
Zweimal an einem Tag?

=> einige zeigten mit dem Finger auf ihn, andere erzählten ihren Kindern Geschichten
Wieder so ... kindliche Verhaltensweisen, einerseits das Zeigen, andererseits das ausblendende Erzählen. Seltsames Volk *g*

=> Lenja hielt Aram die Ohren zu.
Ob das effizient ist?

=> Joran rannte auf ihn zu und schlug ihm ins Gesicht
Also erstens finde ich es ziemlich daneben, jemanden einfach so zu schlagen, der eh schon dermaßen zugerichtet ist, und zweitens ist das weder ein so kindlicher Zug – ich weiß nicht ganz, was ich davon halten soll.

=> Der Aufbruch hing über den Dächern wie ein erdrückendes Band.
Das Bild ist für mich irgendwie schief, ich finde Bänder generell nicht so erdrückend und wenn sie hängen, dann schon gar nicht.

=> Am Ende hatten sie sich mit leichter Mehrheit für die gerinstmögliche Veränderung entschieden.
geringstmögliche

=> „Warum hast du nicht geschlafen, Lenja?“
„Vielleicht weil ich gehofft habe.“
„Gehofft worauf?“
„... dass der Morgen nicht kommt.“

Stark!

=> das zerstörte Auge wieder frisch verbunden
Es ist ja nicht ganz zerstört, nur zugeschwollen, oder nicht?

=> „Es spielt keine Rolle, was stimmt.“ Elyas klang bestimmt
Wortwiederholung

=> Selbst wenn wir wissen, was stimmt, können wir es nicht ändern.
Das verstehe ich nicht. Können sie was nicht ändern? Ihren Entschluss? Und wenn ja, warum? Oder redet er vom Entschluss des Dorfes? Hier wünsche ich mir eine Spezifizierung.

=> Aram, wusstest du eigentlich, dass dein Name 'Zeichen' bedeutet? Ja, genau, Zeichen.
Schönes Detail, das sich gut in die Geschichte fügt Icon_smile

=> „Aram, das sieht wirklich schön aus! In welche Richtung läuft denn das Pferd?“
Wer spricht hier? Lenja?

=> Die Unsicherheit seiner Stimme und die halb geöffneten Lippen offenbarten den fehlenden Schneidezahn. Er wirkte wie ein Strich, ein Lichtfang, der einen so schmalen Schatten wie möglich werfen wollte.
Das ist eine schöne Stelle.

=> „Es kann fliegen. Und damit die Beine es nicht so zum Boden ziehen, sind sie nicht so dick.“
„Und wo sind die Flügel?“
„Die ... also wenn die Sonne, wenn die Sonne dem Pferd lang genug auf den Rücken scheint, dann fliegt es von allein. Dann ist das Pferd wie Wasser, Wasser kann auch fliegen, wenn die Sonne lang genug scheint.“

Genial Icon_smile

=> „Du hast selbst gesagt, dass es das Pferd gibt.“
„Ja, aber wenn ich das sage, ist das anders.“

*schmunzel* Du hast die Kinderlogik so gut erfasst.

=> seine Lippe zitterte vor Furcht
Das klingt, als hätte er nur eine Lippe Icon_wink – „Unterlippe“?

=> „Es ist besser so, glaub mir, und wir werden an einen sicheren Ort kommen.“
Davor würde ich einen Zeilenumbruch einfügen, sonst denkt man im ersten Moment, der Junge würde sprechen.

=> Vielleicht weil er sie selbst finden musste, wenn sie die erste Nacht in der Wüste verbrachten, wenn sie wie ihre Vorfahren ohne festes Ziel weiterreisten, wenn sie nicht genug zu essen hatten, wenn sie sich verliefen, wenn sie in einen Sturm gerieten.
Hier stimmt was mit der Zeit nicht: „Vielleicht weil er sie selbst würde finden müssen ...“

=> „Macht nicht so viel Wind, hier ist genug Staub.“
Wieder stark. Was für ein Kontrast zwischen Situation und der Art, damit umzugehen.

Ein Dorf, das gegen die Magie eingestellt ist; Magie, die zu diesem Zeitpunkt das Umfeld zu erobern droht – und der Beschluss, sich zu verstecken, während einige Menschen die Flucht in die Wüste wagen ...

Gut, ich muss gestehen, dass ich alle Wettbewerbsgeschichten schon gelesen habe und gleich wusste, was diese hier für mich ist – nämlich mein Favorit. Eindeutig.
Ja, da sind ein paar Stellen, die vielleicht ein bisschen Überarbeitung bräuchten, und einige Handlungsweisen und Überlegungen der Erwachsenen finde ich wirklich sehr kindlich, aber du hast hier so eine unaufgeregte Art zu erzählen gefunden, hast so eine gelungene Atmosphäre kreiert, ganz abgesehen davon, dass ich diese Sichtweise der Magie wirklich interessant finde und somit auch der Grundidee einiges abgewinnen kann ... Ich mag es, wie du so gar nicht wertest, wie du es schwer machst, die Persönlichkeiten zu fassen, weil auch sie nicht bewertet und festgelegt werden, weil sie so ein reales Element haben. Ich glaube, dass ich Aram besonders mag, wird dich nicht wundern *lach* Du hast ein Talent dafür, ganz eigene Kinderfiguren mit speziellem Charme zu entwerfen, und seine Art, seine Überlegungen und die so bodenständigen Phantastereien sind einfach wunderbar. Und ich kann definitiv sagen, dass du damit immer wieder Eigenschaften von Kindern einfängst, die besonders schwer einzufangen sind und die auch oft übersehen werden (wie diese gezogene Parallele zwischen fliegendem Pferd und verdampftem Wasser, einfach nur toll Icon_smile). Kinderlogik eben ^^
Ich mag auch die Zwischenüberschriften und die kurzen Szenenbeschreibungen ausgesprochen gern, erstere verlocken so dazu, in den jeweiligen Abschnitten nach diesen Elementen zu suchen, die ja nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind – eine schöne Idee, Blickwinkel zu verstecken, fast ein bisschen Schnitzeljagd. *lach*

Vom Stil her ist das nicht deine beste Geschichte, es fehlen einfach ein paar deiner Formulierungen (und ich frage mich, ob du hier bewusst versucht hast, ein paar Stilmittel zu vermeiden, der Anonymität zuliebe *schmunzel*), auch so sind ein paar Schnitzer drin. Dennoch, wie gesagt, mein Wettbewerbsfavorit – die Idee, die Handlung, vor allem aber die Stimmung und auch der Hintergrund des Volkes ... Ich mag es, wie du ihre Abgeschiedenheit durch die Bewohner charakterisierst, auch wenn einiges doch sehr kindlich wirkt, auch für ihre Verhältnisse. Ich mag die Geschichte von Samirjuk, die einfach so gut passt, ich mag es, wie du mit diesem mythischen Leitmotiv auch diesen Geschehnissen etwas episches verleihst, als wäre sie der Beginn einer Legende, die man sich später nachts am Feuer erzählen wird. Es ist ein winziger Abschnitt, den du zeigst, und nicht einmal einer, in dem dramatische Dinge geschehen, du lässt so viel offen – und doch scheint es ausreichend. Vielleicht liegt die Stärke der Geschichte genau darin ...

Wirklich gelungen und sehr gerne gelesen. Und, was auch einmal angemerkt werden muss: Der Titel ist genial Mrgreen
Schön, dass du Athalem mit dieser Geschichte eine weitere Facette verliehen hast – und ich muss gestehen, dass diese Facette eine ist, die mich zum weiterspinnen reizt, zum nachspüren und mehr erfahren.


Mira

Ich bin ein Fragezeichen
kein Punkt
- Rose Ausländer -

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RE: SW 2: Wünschelrouten - von Adsartha - 30-04-2009, 12:01
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