Es ist: 29-11-2020, 17:11
Es ist: 29-11-2020, 17:11 Hallo, Gast! (Registrieren)


Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 70 - 130
Beitrag #10 |

RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 70 - 130
Die Ausbildung beginnt

Ich finde, Skal hättest du am Anfang noch ein wenig nervöser gestalten können, nicht zu sehr, aber ein bisschen; es ist schließlich schon sein zweiter Schüler und sein erster ist vor kurzem gestorben... Aber gut ist Geschmackssache, denke ich. Zum Training: ich finde, das hättest du, wie die Einleitungsszene ein wenig ausführlich machen können, die Übungen mehr angeben können. Auch hätte auch Skal und Darius erstmal ein wenig reden lassen – aber gut, ist wohl Geschmackssache. Und ich glaube, eineinhalb Tage Sport hält niemand durch; vielleicht wäre es besser gewesen, hättest du ihn zwischendurch mal zusammenbrechen können und dann rafft er sich wieder auf und dann kommt die entscheidende Szene, auf die ja das ganze Kapitel hinführt. Wäre so meine Idee.
Den Traum hättest du meiner Meinung nach ruhig noch ein wenig mystischer gestalten können.
Darius kommt ehrlich gesagt teilweise ein wenig zurückgeblieben rüber, beziehungsweise einige Kommentare wirken ziemlich kindlich. Ist nichts allzu schlimmes, ich wollte es nur mal anmerken.
Auch einige Rechtschreibfehler und Zeichensetzungsfehler sind mir aufgefallen. Es waren jetzt nicht so viele, dass es wirklich negativ aufgefallen wäre, aber man hätte sie dennoch recht leicht ausmerzen können, denke ich.
Fazit: Das Kapitel fand ich jetzt nicht herausragend aber auch nicht schlecht. So zwischen Mittelmaß und gut, weil eben viele kleine Fehler vorkommen.

Der Albewald

Wie schon gesagt: Mit Albewald habe ich überhaupt gar keine Probleme, sondern finde den Namen im Gegenteil wirklich gut.
Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist, warum Skal Darius ungeschützt in den Wald gehen lassen will, wenn er doch vor kurzem erst einen Schüler verloren hat. Es würde mir besser gefallen, wäre er da ein bisschen vorsichtiger. Grundsätzlich hätte ich es gut gefunden, wäre Skal ein wenig ängstlicher gewesen und hätte Darius mehr gegen Einschränkungen rebelliert.
Die Keiferei zwischen Darius und Therry finde ich wiederum gut gelungen, zumal ich auch so Leute kenne, die es irgendwie schaffen, keine Argumentation zu verlieren. Icon_wink
Auch schön gemacht finde ich, dass du Ryus Satz aus dem Traum nochmal erwähnt hast. Pro Hat irgendwie gepasst. Icon_smile

Nächtlicher Angriff

Ganz zuerst: der Titel gefällt mir nicht – er verrät einfach viel zu viel! Titel sollten meiner Meinung nach keine Inhaltsangabe in wenigen Worten geben, sondern mehr neugierig machen, dass man den Titel erst versteht, nachdem man das Kapitel gelesen hat...
Der Kampf selbst hat mir auch vom Schreibstil her sehr gut gefallen und das ist gar nicht so leicht, wie ich selbst schon erlebt habe! Die Choreographie ist zwar recht klassisch: Kampf scheint verloren, auf einmal entdeckt man ungeahnte Kräfte. Aber das muss ja nicht unbedingt etwas Schlimmes sein.

@jeronimus:
Die Relativsätze sind mir jetzt nicht unbedingt störend aufgefallen, aber wenn ich mal in einer Geschichte drin bin, dann lese ich auch recht schnell, besonders in Action-Szenen, daher stört mich so etwas grundsätzlich nicht.
Also: Mich stören (sorry für die 3fache Wiederholung Icon_wink) sie nicht, aber mir fallen sie auch nicht positiv auf.

Sorgen

Den Titel finde ich besser als den Vorherigen, er ist kein Wahnsinns-Titel, aber wenigstens spoilert er nicht – neugierig macht er allerdings auch nicht wirklich. Ansonsten finde ich, ist Therry gut getroffen und ein origineller Charakter, weil sie eben ihre Schwächen und Stärken hat, aber immer durchkommt, dass sie eben doch professionelle Kämpferin ist. Pro
Die „Sorgen“-Stelle ist dann wieder recht klassisch – aber Fantasy ist halt einfach ein Genre, wo man in den meisten Fällen mehr mit Details punktet und das hast du bisher durchaus geschafft.

Zitat:Für meinen Geschmack, hätte ich den ersten Teil weniger, dafür das Herausrennen Skals vertieft. bzw fand ich den besudelten Skal eine sehr coole idee, aber da hätte man atmosphärisch mehr heraus holen können. Die "andere schwarze Flüssigkeit" fand ich unnötig. erstens weiß ich nicht, ob darius das wirklich aufgefallen wäre, bei dem Trubel und zum anderen ist das auch wieder so ein "jaja, das ist nicht alles Blut!!!" ... das kommt immer so mit wehenden Fahnen, statt unauffällig, dass man als Leser denken könnte: "was ist das andere Zeugs"

Ist mir auch negativ aufgefallen, subtiler find ich da meistens besser!
Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn man natürlich sowas in der Art erwartet.

Die Rückkehr der Alben

Der Titel!! Icon_aufsmaul Ne, so schlimm ist er nicht, aber er spoilert einfach extrem und das mag ich überhaupt nicht.
Und jetzt weiß ich, was mir am ersten Kapitel gefehlt hat: die charakterliche Ausbildung, denn die ist ja mindestens ebenso wichtig, wie die kämpferischen Fähigkeiten und doch fällt deren Theorie komplett weg und es geht gleich in die (lebensgefährliche) Praxis. Bei einem System wie dem der Iatas, das sich über Jahrhunderte bewährt hat, sollte das auf keinen Fall fehlen! Und vor allem muss der Schüler ja lernen, bedingungslos seinem Meister zu gehorchen und alles zu tun, was dieser von ihm verlangt. Dann wäre eine solche Situation gar nicht erst entstanden, in der Darius so „rumzickt“ und damit mehrere Leben in Gefahr bringt. Auch die Rettung finde ich ungünstig. Zufall ist schon mal, dass die Orks genau dann auftauchen. Denen würde ich es auch zutrauen, dass sie einfach wild draufloskämpfen, aber die Alben, denke ich, sind intelligent genug, abzuwarten und die drei Feinde von den Orks erledigen zu lassen. Also mir persönlich da einfach viel zu viel Zufall drin und wenn ich jeronimus' Beitrag lese, dann denke ich, dass ich nicht allein mit dieser Meinung bin.
Ach ja: Die Fußnote fand ich da auch eher unnötig, denn dass Schuppengesichter Orks sein sollen ist eher logisch.
Tut mir leid, wenn das jetzt so abwertend klingt, aber ich denke, meine ehrliche Meinung bringt dich eher weiter...

Das Urteil der Götter
Das Kapitel fand ich deutlich besser. Das Konzept mit den Göttern ist zwar schon bekannt, aber dennoch nicht zu ausgelutscht. Erinnert mich ein bisschen an Richard Schwartz Die darauffolgende Stelle gefiel mir auch gut. Pro
Hätte es aber wieder deutlich besser gefunden, wenn der letzte Absatz weggelassen worden wäre. Das sage ich jetzt nur, weil das ja nicht das „Häppchen-Hinterher-Werf-Prinzip“, sondern der Satz aus einem anderen Grund kein so schöner Schlusssatz ist. Wahrscheinlich wieder Geschmackssache.

Gesamtfazit: Mir hat dieser Teil nochmal besser gefallen als der erste. Er hatte einzelne schwächere Kapitel, aber die Story wurde insgesamt nochmal spannender und ich fand es auch flüssiger zu lesen. Ich kann nicht wirklich beschreiben, warum, vielleicht kannst du ja mal Rückmeldung geben, ob das bei dir genauso war, jero.
Ansonsten will ich mich nochmal dafür entschuldigen, dass ich's so verplant habe und mir immer entweder die Kreativität vollkommen gefehlt hat oder ich keine Zeit hatte. Icon_slash Jetzt ist die Schulaufgaben-Zeit aber wieder rum und meine Kreativität wieder da. Icon_smile

LG,
rex

"Für den Freund der Aufhellung behalten Wort und Begriff des >Volkes< selbst immer etwas Archaisch-Apprehensives und er weiß, dass man die Menge nur als >Volk> anzureden braucht, wenn man sie zum Rückständig-Bösen verleiten will. Was ist vor unseren Augen, oder auch nicht just vor unseren Augen nicht alles geschehen, was im Namen Gottes, oder der Menschheit, oder des Rechtes nicht wohl hätte geschehen können!"
Thomas Mann, Doctor Faustus (1947)

Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Lesekreis: ,,Das Biest in Dir – Das Urteil der Götter'' Seite 70 - 130 - von rex noctis - 07-05-2012, 20:55

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2020 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme