Es ist: 02-12-2021, 16:47
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Wolfgang Hohlbein
Beitrag #1 |

Wolfgang Hohlbein
hinzugefügt von Sternchen

Wolfgang Hohlbein

Zum deutschsprachigen Fan - Forum.
Zum Internet-Heim hohlbein.net.
Interview mit seiner Tochter Rebecca Hohlbein.

Buchrezensionen im Bücherregal:
Wolfsherz
Hagen von Tronje
Die Chronik der Unsterblichen

von wikipedia
Wolfgang Hohlbein (* 15. August 1953 in Weimar) ist ein deutscher Schriftsteller in den Genres Horror-, Science-Fiction- und Fantasyliteratur. Mit 35 Millionen verkauften Büchern zählt er außerdem zu den erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Seinen Durchbruch erlangte er bereits 1982 mit seinem ersten Roman Märchenmond.
Ernsthaft zu schreiben begann er aus Langeweile bei einer Anstellung als Nachtwächter. Nach eigener Aussage wurde diese Leidenschaft durch die Romane von Karl May ausgelöst. Anfangs schrieb er Kurzgeschichten, danach Horrorromane und Wildwestromane. Er veröffentlichte seine Werke unter zahlreichen Pseudonymen.


Selbstbild

Hohlbein sieht sich nicht als intellektuellen Schriftsteller mit moralischer Botschaft, er bezeichnet sich selbst lieber als Unterhaltungsautor: „Ich schreibe einfach nur die Bücher, die ich selbst gerne lesen würde. Außerdem kann ich mich mit Literaten wie Böll oder Grass nicht vergleichen.“ Als seine wichtigsten literarischen Vorbilder nennt er J.R.R. Tolkien, Michael Ende, Edgar Allan Poe, Stephen King und H.P. Lovecraft.
Wird der Autor nach seinen Inspirationsquellen gefragt, verweist Hohlbein meistens auf die Bibel. Das Alte Testament sei eine unversiegbare Quelle für Ideen. Dabei ist er kein gläubiger Christ und geht auch nicht in die Kirche.


Werke

Seinem Bekunden nach ist Hagen von Tronje sein Lieblingswerk. Als Hobbys gab Wolfgang Hohlbein, neben seinen Haustieren, Motorradfahren und Computerspiele an. Auch ist Hohlbein ein begeisterter Anhänger der Warhammer-Tabletopspiele.
Meistens schreibt Hohlbein nachts an seinen Romanen; er bezeichnet sich selbst als Workaholic. Nur so könne er es schaffen, derart viele Bücher zu schreiben. Aber er betont auch, dass die viele Arbeit ihm Spaß mache und er sie keineswegs als Belastung ansehe. Oft wird Hohlbein als „König der Vielschreiber“ bezeichnet.

Pseudonymen:
Angela Bonella, Wolfgang Eschenloh, Martin Heidner, Michael Marks, Raven, Jack Vernom, Henry Wolf, Ryder Delgado (zusammen mit Martin Eisele), Martin Hollburg (zusammen mit Martin Eisele und Karl-Ulrich Burgdorf), Robert Craven, Jerry Cotton, Robert Lamont, Jason McCloud.

mehr zu Wolfgang Hohlbein.
   



Hallo,

wieso gibt es eigentlich noch gar keinen Hohlbein-Thread? *G* Der erfolgreichste deutsche Fantasyautor verdient zumindest ein eigenes Thema. Icon_wink

Zunächst einmal können die ganzen Hohlbein-Leser sich outen und aus ihren Höhlen kriechen. ^^

Generell wollte ich einfach mal nach den Lieblingswerken fragen, auch den Büchern, die euch gar nicht geschmeckt haben und natürlich können sich auch mal Leute melden, die Hohlbein gar nicht mögen. *G*

Ich finde ja, dass er doch nachgelassen hat mittlerweile, aber vielleicht kommt es einem nur so vor, wenn man so viele Werke gelesen hat von einem Autor. ^^

Grüße,

Holy


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Beitrag #2 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Hallo Holy,

ja, dann oute ich mich mal Mrgreen

Ich habe Unmassen vom großen Auflagen-König verschlungen, ich hatte sogar eine Phase, in der ich nichts anderes gelesen habe. Ich muss hinzufügen, dass mich das ziemlich geprägt hat - bei kleinen Lesungen im Kreise meiner Schule kommt immer irgendein Ausruf: "Klingt wie Hohlbein." Offenbar bin ich leicht zu durchschauen Icon_confused

Wie auch immer, nachdem ich lange Zeit regelrecht süchtig war, ist die Begeisterung abgeflaut, und mittlerweile kann er mich nicht mehr vom Hocker hauen. Ich weiß nicht, woran das liegt, ob er wirklich nachgelassen hat und zu einer "Schreibfabrik" verkommen ist, wie man ihn in Kennerkreisen so liebevoll betitelt, oder ob ich einfach schon zu viel von ihm gelesen habe, als dass ich mich noch dafür begeistern könnte. Außer Zweifel steht, dass seine neusten Werke (ich sag´ nur Horus) wohl eher schwach ausgefallen sind. Habe ich bisher keine Neuerscheinung verschmäht, so setze ich nun Prioritäten - so etwas wie "Unheil" kommt mir nicht ins Haus, nicht nach DIESER Leseprobe!

Was mich auch immens aufregt, ist die witzlose Chronik der Unsterblichen. Eine Reihe so lange fortzuführen, nachdem einem schon so offensichtlich alle Ideen ausgegangen sind, ist doch wirklich traurig. Jeden neuen Band beginne ich in der Hoffnung, dass es der Letzte ist, oder wenigstens den Grundgedanken wieder aufnimmt. Aber dann, jedes Mal die große Enttäuschung: wieder nur ein neuer Superschurke, von denen man mittlerweile schon so viele kennt Icon_nosmile

Hohlbein ist nun nicht mehr meine Nummer eins - und auch mein Stil hat sich mittlerweile wieder eingerenkt und ist nun ganz der meine, zum Glück *puh*. Aber ich muss ihm zugute halten, dass ich bisher nicht einen Autor gefunden habe, der mich so lange in einer solchen Intensität gefesselt hat. Woran es liegt, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich bin ich mit den Jahren einfach allgemein kritscher und anspruchsvoller geworden, und es ist für mich zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden, mich auf einen einzigen Autoren zu fixieren.

Vielleicht ist Hohlbein aber auch einfach gut - oder war es zumindest einmal. Denn seine alten Romane lese ich ja doch immer wieder gerne. Und als alter Fan möchte ich nicht ganz so streng mit ihm ins Gericht ziehen.

Einen gewissen Zauber hat er schon, der Auflagenkönig Icon_smile




Liebe Grüße,

Melanie

Worüber man nicht schweigen kann,
darüber muss man sprechen,
denn die Grenzen der Sprache
sind die Grenzen der Welt,

Ludwig Wittgenstein


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Beitrag #3 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Ja Hohlbein ist ja mittlerweile so ne Sache.

Eigentlich lese ich ihn total gerne. Mein Ziel war es auch mal alle Bücher von ihm zu besitzen (das hab ich jetzt aber glaube ich überwunden.
Ein Ereignis in jüngster Zeit hat meine Meinung über ihn aber etwas nach unten sinken lassen. So kann es einem nämlich passieren, das man verschiedene Bücher von ihm kauft, und dann da aber doch das selbe drinsteht! Und nur für nen anderen Titel Geld ausgeben, sehe ich nicht ein!!

Welche Bücher ich wirklich von ihm mag sind: Der Hexer (alle), CDU, seine historischen Romane und die phantastischen Geschichten.

Und ich hoffe durch Holy sein Interview wird endlich geklärt was es mit dem Namen "Sarim de laurec" auf sich hat. *smile*


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Beitrag #4 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Nun ja, mal abgesehen davon, daß ich einfach keine Orc-Elfen-Schwachsinn-Bücher lese, werde ich bei großem kommerziellen Erfolg und Fließbandschreiben erst mal ziemlich skeptisch.

Ich bin absolut dafür, daß man Narren von gefährlichen Waffen fernhält. Beginnen wir mit Schreibmaschinen. (Frank Lloyd Wright)

Prinzessin von Kagran

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Beitrag #5 |

RE: Wolfgang Hohlbein
@Mel:

Also bei mir ist es so ähnlich muss ich zugeben. Irgendwann lässt die Begeisterung doch nach, weil auch nichts wirklich Neues mehr kommt und die Geschichten sich doch sehr gleichen. Das ist das Problem dabei.

"Unheil" kannste auch im Laden liegen lassen. Das Buch ist das Geld nicht wert. Erzwungene Story oftmals und absolut unrealistisch bei der Handlung. *g* Ich sags vor allem bei Hohlbein selten gerne: Aber ein mieses Buch. ^^

@Amber:

Denke alle zu besitzen ist schon eine logistische Kunst an sich, denn es dürfte viele Titel nicht mehr geben. Nehme ich zumindest mal an. Icon_wink Aber dass du die Indiana Jones-Bände noch hattest, überrascht mich echt!

@talblick:

Also empfehlen kann ich dir die Jugendreihe "Eine phantastische Geschichte". Die sind gut. Ansonsten auch Bücher wie "Die Rückkehr der Zauberer". Icon_smile

Grüße,

Holy


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Beitrag #6 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Hallo,

Ja, die Hexer- und CdU-Reihe fand ich auch großartig (abgesehen davon, dass letzere endlich mal abgeschlossen gehört). Auch Nemesis war klasse, wenn es sich gegen Ende auch ziemlich gezogen hat. Ein kleiner Hintergedanke an die Mindestseitenanzahl war wohl schon dabei, als Hohlbein Frank im letzten Band vier oder fünfmal das Bewusstsein verlieren lässt. Und das Ende ... Dazu sage ich lieber nichts.

Furchtbar finde ich die Sache mit den Jugendbüchern (Greif, Spiegelzeit, Unterland usw.). Da laufen die Geschichten wirklich immer nach demselben Schema ab, eine Überraschung gibts da kaum. Selbst Anders war so anders nicht. Da kommt dann doch der Gedanke auf, dass der Auflagenkönig nur seinen Titel verteidigen will.

Ich denke, wenn er nicht ganz so viel veröffentlichen würde, wären seine Bücher weitaus besser und auch begehrter. Es bleibt mehr Zeit für Ausbau und Überarbeitung, das Publikum wird auf die Folter gespannt und neugierig, und am Ende gewinnt jeder.

Ob diese Veröffentlichungswut etwas mit einem strengen Vertrag zu tun hat? Wäre doch irgendwie schade.



Liebe Grüße,

Melanie

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Ludwig Wittgenstein


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Beitrag #7 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Hey!

Ja, ich les den Mann auch, vor allem als ich noch jünger war, so mit sechzehn war ich total von ihm begeistert. Da mochte ich die Horror-Sachen am liebsten, er war neben Stephen King mein Lieblingsautor. Inzwischen hat sich die Euphorie aber wieder gelegt. Weiß teilweise (wie bei King auch) nicht mehr so genau, was ich sooo toll an seinen Büchern gefunden haben.

Zweitlos überdauert hat dann meine Begeisterung für die Märchenmond-Bücher -> aber da hat seine Frau ihm ja auch geholfen Mrgreen. Sind die einzigen Bücher, die ich noch von ihm besitze und sie werden auch sicherlich eine Zeit lang überdauern. Nicht nur, weil sie schöne Jugenderinnerungen wecken, sonder auch, weil ich da immer so ein bisschen ins Träumen gerate... ich finde die Welt und die Wesen einfach wunderschön...

Liebe Grüße,
Lain

Schmetterlinge weinen nicht

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Beitrag #8 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Hab gerade gelesen das der vierte Teil von der Templerin im September erscheint.
Die Bücher haben es mir auch angetan, und ich bin mal gespannt ob das Buch anders sein wird, da seine Tochter ja mitgeschrieben hat.


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Beitrag #9 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Also als Jugendliche hatten die Bücher, die Hohlbein geschrieben hat, eine sehr große Bedeutung für mich. Ich habe mit "Märchenmond" und "Spiegelzeit" angefangen und mich dann mit großer Begeisterung weitergearbeitet. Zunächst war es eine ziemliche Investition, sich ein neues Buch zuzulegen, da es ja nur/vor allem die teuren Hardcover mit dem Schutzumschlag gab. Später bin ich dann auf die günstigeren Weltbildausgaben gekommen und habe da auch entdeckt, dass Hohlbein nicht nur Jugendbücher schreibt -wobei mich da auch noch die Enworsaga begeistert hat. Ich weiß noch, wie meine Freundin und ich über die Schilderungen gekichert haben (heute finde ich die Beschreibungen von Sex in diesen Büchern relativ harmlos, aber man war ja noch jung damals ;-) ). Ich nehme auch heute noch ab und an gerne ein Hohlbeinbuch zur Hand und würde mich auch so schnell nicht von den Büchern, die sich da bei mir angesammelt haben, trennen.
Ich habe übrigens zwei Lesungen von Hohlbein besucht, als er in Wien war. Das hat mich sehr beeindruckt. Nicht nur die gute Lesestimme, aber vor allem, dass ein so erfolgreicher Autor fern jeglicher Allüren zu sein scheint, geduldig säckeweise Bücher signiert und auch locker mit den Leuten plaudert. Bei der einen Lesung in der Stadtbücherei war er unter den Leuten, die bis abgesperrt wurde, geblieben sind. Da gibts weniger erfolgreiche Künstler, die sich bei solchen Gelegenheiten bei erster Gelegenheit aus dem Staub machen.


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Beitrag #10 |

RE: Wolfgang Hohlbein
Hi Holyknight und alle anderen!

Dann poste ich mal.

Hohlbein, ja das ist so einer dessen Bücher ich ab 11 Jahren verschlungen hab.

Geliebt von seinen Werken hab ich:
Märchenmond 1-3, Die Prophezeihung, Schattenjagd.
Anders 1-4, Elfentanz, Fluch der Karibik 1-3
Dreizehn, Katzenwinter, Der Greif
Unterland, Midgard, Spiegelzeit
Drachenfeuer, Krieg der Engel,

Die fand ich originell, spannend, lustig und abenteuerlich. Ihr merkt vielleicht, dass es alles Bücher sind, die er mit seiner Frau u. seiner Tochter geschrieben hat. Das ist meineserachtens der Knackpunkt. Dazu später.

Miese Bücher:
Das Buch, Märchenmond 4, Das Teufelsloch

Die waren nicht nur in schrecklichem Stil verfasst, nein, sie waren leider auch sehr einfallslos.
Das Buch, nach dem 6 mal, wo Leonie ein neues Leben bekam, war ich genervt. Die Springerei machte einen Irre.
Märchenmond 4 ist trauriger weise das geworden, wogegen ich mich früher heftig gewehrt hab. Eine Ansammlung der Gebrüder Grimms Märchen, auch, wenn er Hänsel und Gretel in Torin und Toran umbenannt hat, änderte das nichts an der Tatsache, dass es eine Sammlung war.
Das Teufelsloch, das hab ich bis zur Hälfte gelesen und dann bei seite gelegt, nach dem einfach nichts passiert ist. Es lies sich zäh wie eine Schuhsohle lesen und es war so langweilig, dass ich jedesmal nach zwei Zeilen eingeschlafen bin. Fazit, das waren so die Werke, die mich veranlassten, doch mal neue Autoren kennen zu lernen.

Mir ist aufgefallen, dass dem lieben Herrn Hohlbein wohl entweder die Ideen ausgehen, oder er einfach keine Lust mehr hat. Überhaupt, ich denke, die Phantasie bringen seine Tochter und seine Frau in die Bücher; er selber ist, wie er in einem Interview selbst sagte, Realist. Und das merkt man seinen Büchern an. Nennt mir ein Buch, wo er die fantastischen Welten nicht untergehen lässt. Nein, das ist schade, weil ich denke, er könnte so vieles mehr. Aber jetzt scheint die Luft raus zu sein. Er selber sagte sogar mal in einem Interview, dass sich Fantasy besser vermarkten lässt, weshalb mich das vermuten lässt, dass ihm das einfach mehr Umsatz bekommen lässt. Schade, wirklich schade, dass er einer von denen ist, die daraus Profit schlagen wollen.

Aber das war ja nicht immer so und ich hoffe ja, dass er wieder anders schreiben wird.

LG
Leony


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