Es ist: 28-11-2020, 03:54
Es ist: 28-11-2020, 03:54 Hallo, Gast! (Registrieren)


Geburtenschicksal - Teil 2/4
Beitrag #8 |

RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4
Hallo zum Zweiten!
Es hat ein bisschen gedauert, aber hier bin ich wieder.

Zitat:Er sah auf und ließ seinen Kopf in einer Anwandlung von Selbstbestrafung auf die Wand hinter ihm fallen.
-- Hm, da die Wand senkrecht ist, müsste es wohl eher "gegen" heißen, oder? Wobei gegen etwas fallen ja auch nicht geht, da müsstest du dann noch etwas ändern.

Zitat:Warum? Es war nicht gerecht, den Qualen seiner Frau zu lauschen und sich zu wünschen, statt ihr würde eine Andere im Bett liegen. Dabei war es acht Monate her, dass er die Hexe erneut aufgesucht hatte. Acht Monate, in denen er bereute, Marianne ein weiteres Mal besucht zu haben.
-- Verstehe ich das richtig, dass er sich hier Marianne an die Stelle seiner Frau wünscht? Er will also Marianne, hat sich vielleicht sogar in sie verliebt?
Ich finde es übrigens schade, dass du diese zweite Begegnung nicht aufgeschrieben hast, denn gerade die beiden zusammen machen den Reiz der Geschichte für mich aus.

Zitat:Immer wieder beruhigte er sich mit dem Gedanken, dass sie ihn verführt hatte. Womöglich hatte sie ihn verhext, einen Liebestrank gebraut und in seinen Wein gemischt.

-- *g* diese Methode hatten wir schon einmal, aber wahrscheinlich arbeiten Hexen ja immer so, ne? Icon_wink

Zitat:Immerhin hatte er sich danach geschworen, sie nie wiederzusehen und er hatte diesen Vorsatz eingehalten.
-- Da ist ein Leerzeichen zu viel.

Zitat:Der Anblick schien in einzelne Teile vor seinen Augen zu zerfasern.
-- Das "vor seinen Augen" finde zu viel. Der Satz würde auch ohne gehen. Aber das ist deine Entscheidung. Jedenfalls müsste es ein bissl umgestellt werden: Der Anblick schien vor seinen Augen in einzelne Teile zu zerfasern.

Zitat:Das Bild brannte sich in seine Kopfhaut und ließ ihn die Luft anhalten.

-- Wohl eher in seine Erinnerung, seinen Verstand, sein Gehirn, aber wohl nicht die Kopfhaut. :D

Zitat:In der Mitte des breiten Bettes lag seine Frau, umgeben von zerwühlen Laken. Schweiß glitzerte im Kerzenschein auf ihrer blassen Haut, unter ihrem Schoß hatte sich eine Lache Blutes gebildet.
-- zerwühlten und eine Lache Blut

Zitat:In der Dunkelheit seiner geschlossenen Lider fragte er:
-- Das finde ich toll.

Zitat:Ein ganzes Jahr.
Ihm wurde bewusst, dass er nicht länger warten konnte. Es war Zeit, wieder zu heiraten, sich eine Frau zu suchen und sie an seine Seite zu binden.
-- Hm, ist der erste Satz hier ein Gedanke, weil es steht nicht kursiv und außerhalb vom Text. Finde ich etwas komisch. Ist es nun eigentlich 1 Jahr nach dem Tod seiner Frau oder ein Jahr nach dem Besuch bei Marianne?

Zitat:Wind blies in das kleine Zimmer hinein, wirbelte den Staub von unzähligen Büchern auf.
-- Da er ja, wie wir wissen, der König ist und es sich hier um eine Bibliothek handelt, verwundert mich das "kleine Zimmer". Da hätte ich was großes erwartet.

Zitat:Blassrotes Licht zog sich in ein Veilchenblau.
-- Wieder so eine tolle Beschreibung. Icon_smile

Zitat:Über seinem Kopf stimmte das Zittern der Blätter, vereint mit dem Gesang der Nacht ein stilles Lied an.

-- Hier fehlt ein Komma.

Zitat:Er sprang von seinem Pferd ab, band die Zügel an einen Baumstamm und betrachtete den Eingang der Höhle.
-- Als König müsste er eigentlich gar nicht ohne Gefolge ausreiten dürfen. *grübelt*

Zitat:Moos und Efeu rankten am Stein empor, eine Spinne krabbelte über den Fels und kehrte zu ihrem schimmernden Netz zurück.
-- Die Spinne kenne ich! Mrgreen

Zitat:Nach einem letzten Seufzen trat er einen Schritt in die Dunkelheit ein.

-- Entweder "trat er in die Dunkelheit." oder "er trat in die Dunkelheit hinein."

Zitat:Er wusste, dass er einige Meter ins Ungewisse gehen musste, ehe er den eigentlichen Wohnraum der Hexe erreichte.
-- Wieso ist es da eigentlich so dunkel? Was ist mit dem Tageslicht?

Zitat:Er kniff die Augen zusammen und versuchte in der Finsternis des Waldes eine Gestalt auszumachen;
-- versuchte, in der

Zitat: Gleich darauf trat sie in den Schein des Mondlichts, genau vor ihm.
-- Ach, es ist Nacht? Das habe ich gar nicht mitbekommen! Und da sieht er dann die Spinne?

Zitat:Vielleicht irrte er sich, vielleicht lag es an der tiefen Schwärze, aus der sie getreten war – aber sie wirkte völlig unverändert, um keinen Tag gealtert.
-- Naja, ein Jahr, wenn man Anfang zwanzig ist fällt eigentlich nie ins Gesicht. Von daher ist diese bemerkung etwas unsinnig. Icon_wink

Zitat:Er bemerkte den Korb um ihren Arm und spürte gleichzeitig, wie sie ihn musterte.
-- Der Korb hängt an ihrem Arm. Und wenn er da hinguckt, sieht er auch, dass sie ihn ansieht - eigentlich. Was ist denn eigentlich in dem Korb? Das schreibst du nirgens?

Zitat: Es lag keine Bitternis in ihrer Frage, nur ein stummer Vorwurf. Eine Mahnung, dass er sie nicht unterschätzen und schon gar nicht mit ihr spielen sollte.

-- Der zweite Satz ist wieder sowas, dass ich hier nicht verstehen kann. Warum sollte sie ihn mahnen? Die Geschichte der Beiden bietet eigentlich keinen Grund, dass hier dann so ein Satz stehen müsste.

Zitat:„Hast du es gewusst, Hexe? Hast du gewusst, dass sie sterben würden? Wenn ja, warum hast du mir den Trank gegeben? Ja, er hat gewirkt, sie gebar ein Kind und verlor dabei ihr Leben, ebenso mein Sohn. Was hatte es für einen Zweck? Was hatte es dann für einen Sinn?“
-- Da sowohl der Leser als auch die Personen wissen, dass der Trank gewirkt hat, die Frau schwanger geworden ist und dann den Sohn verloren hat, musst du das hier nicht nochmal erwähnen. Wenn ich mir einen wütenden Mann vorstelle, würde ich den ersten Satz noch verstehen, den zweiten vielleicht auch noch. Aber der Rest?

Zitat:Ein Geruch nach Hartz und Erde hing ihr nach.
-- Nach Hartz?? Hartz 4 oder was? Das habe ich eigentlich auf dem Amt genug und brauch ich nicht hier in deiner Geschichte, von daher würde ich raten, dass du das "t" wieder mitnehmen.

Zitat: Roter Lichtschein zog sich über die Wände, fraß sich in den Stein und ließ Schatten in die Winkel huschen.

-- Das finde ich super beschrieben.

Zitat:„Deine Frau war schwanger und wer hätte eine Hexe zu dir vorgelassen?“
-- Hat das eine etwas mit dem anderen zu tun?

Zitat:Er hatte nicht erwartet, dass ihre Stimme einen derartig schneidenden Klang annehmen, derartig kalt wirken konnte, als sie sagte: „Du kannst sie nicht anerkennen! Selbst wenn du es tust, niemand anderes wird dir dabei folgen.“
-- Das versteh ich nicht. Er ist doch der König! Sein Wort müsste doch Gesetz sein. Dies ist so der einzige schwere Logikfehler.

So, dann will ich hier mal kurz dem Fazit vorrausgreifen, bevor ich es vergesse, will ich nämlich was zur Namensfrage sagen.
Es ist verständlich, dass du bis zum Ende die Identität des Mannes verheimlichen willst, aber seinen Namen könntest du von Anfang an erwähnen. Der verrät ja nichts. Dann, super Idee!, könntest du auch im dritten Teil weiter er und Charles schreiben, die Madam sprachlos machen und erst wenn dann Magie kommt, sagen, dass er der König ist. Was hältst du davon?

"I wish a car would just come and fucking hit me!"
"Want me to hail a cab?"
"No, I'm talking bus!"  (The four faced liar)

Da baumelt die kleine Doktorspinne in ihrem Seidenreich und träumt von ihren Silberfäden.
[Bild: riverdance.gif]

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Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von bianca - 07-08-2009, 22:25
RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von bianca - 14-08-2009, 21:57
RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von bianca - 22-12-2009, 16:30
RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von bianca - 25-01-2010, 23:16
RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von Adsartha - 24-04-2010, 21:14
RE: Geburtenschicksal - Teil 2/4 - von bianca - 31-07-2010, 13:04

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