Es ist: 15-01-2021, 21:46
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Deine Hände
Beitrag #1 |

Deine Hände
Deine Hände

Hände, gezeichnet von der Zeit
Falten und Narben sind zu sehen
Nichts weilt bis in die Unendlichkeit
Konntest du das Leben verstehen?

Meine Hände, jung und klein
Das Leben haben sie noch vor sich
Halten die deinen, einst auch so rein
Zitternd, aus Angst und Vorsicht

Du siehst mich an, was ist das nur?
Gefühle einst so wunderbar
Langsam tickt nun deine Lebensuhr
Bist so fern und doch so nah

Müde Augen schauen mich an
Bald musst du wohl gehen
Obwohl ich es nicht glauben kann
Muss ich es doch verstehen


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Beitrag #2 |

RE: Deine Hände
Ich fine toll, wie du es geschrieben hast.
Daumen hoch.
Und zum Nachdenken bringt es einen auch.

Weil mein Schatten auch nur ich selber bin.

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Beitrag #3 |

RE: Deine Hände
Die Geschichte, die du erzählst ist ergreifend (wie die Hände? *lächel*), und du erzählst sie wirklich gut. Das Metrum kommt zuweilen nicht ganz hin, dass hat mich beim lesen ein oder zweimal gestört. Aber an sich finde ich dein Gedicht ausgesprochen bewegend.

Kompliment

M

Ich bin der Geist, der stets verneint. Denn alles was entsteht ist wert das es zu Grunde geht. Drum besser wärs das nichts entstünde! So ist denn alles was ihr Sünde, Zerstörung, kurz: das Böse nennt, mein eigentliches Element

J.W. von Goethe - Faust I

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Beitrag #4 |

RE: Deine Hände
Das mit dem Metrum: Ich musste das Gedicht mal umschreiben, wegen diversen Ausdrücken, die unpassend waren und seit dem stimmt das Metrum nicht mehr. Aber diese Version ist schöner als die, wo das Metrum noch gut hinkam. Da kann ich dann auch drüber hinwegsehen.
Dieses Gedicht wurde übrigens beim Begräbnis meiner Großmutter vorgelesen. Ich denke, dass es gefällt, weil es einfach wahr ist. Sowas fühlt man meistens (:
Ansonsten vielen Dank für das Lob.


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Beitrag #5 |

RE: Deine Hände
Hey Eva,

Ich kann dir jetzt nicht sagen, ob das Metrum gestimmt hat oder das Reimschema, ehrlich gesagt, habe ich darin (außer durch schulisch angeeigneten Fähigkeiten) keine so rechte Erfahrung. Du darfst dich also geehrt fühlen, dies ist mein erster Komentar zu einem Gedicht *grins*
Ich habe es sehr flüssig gelesen, bin nicht beim Lesen geholpert, sondern habe die Worte genossen.
Es sind sehr rührende worte, die eine melancholische und feinfühlige Geschichte erzählen. Sie beinhalten sehr viel Emotion, das fand ich schön.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl eine junge Frau oder ein junges Mädchen würde ihren Opa betrachten. =)
Die Verse erzählen vom Leben, aber auch von Tod. Ich habe dein GEdicht sehr gerne gelesen, mMn sehr schön.Icon_smile

lg
bianca

"kein Mann ist so stark wie eine Frau, die schwach wird" (Hans Holt)
Biancas kleine Werke

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