Es ist: 19-11-2019, 03:15
Es ist: 19-11-2019, 03:15 Hallo, Gast! (Registrieren)


Blutige Seelenbilder
Beitrag #9 |

RE: Blutige Seelenbilder
So, dann schreib ich mal meine erste "Kritik"
Ich kommentiere gerne beim lesen, vor allem wenn mir Gedanken zum Text durch den Kopf jagen die ich nicht vergessen moechte. Sollte ich also unklare Stellen ansprechen die in irgendeiner Form im folgenden Text noch einmal aufgegriffen und erklaert werden, weist du wieso ich sie angemerkt habe.

LadydesBlauenMondes schrieb:Es ist Nacht und sein Arbeitszimmer wird nur spärlich vom blassen Mondlicht erhellt. Auf der Fensterbank steht eine Kerze, er schreibt in ihrem flackernden Licht, liebt es mit den Worten zu spielen.
Also wird der Raum, oder zumindest die Stelle auf die er sich konzentriert vom Mond und von der Kerze erhellt. Obwohl wenn die Kerze auf der Fensterbank steht, und ich nicht weis wie breit sein Tisch ist ... Allerdings treten beim normalen lesen keine Unklarheiten auf.
..., liebt es mit den Worten zu spielen ist vielleicht auch kein geeigneter Uebergang zu einem konzentreierten arbeiten.
Zitat:Konzentriert arbeitet Avanjos an der Geschichte einer jungen Frau.

Zitat: Er hat sich lange mit Theas Vergangenheit beschäftigt, weiß genau, was sie fühlt, denkt und tun wird.
Vielleicht reicht Thea, da die Nebensaetze nichts mit ihrer Vergangenheit zu tun haben.

Zitat:Sie wohnt in einer großen Stadt und vor ein paar Minuten hat sie Nico zum ersten Mal gesehen, den Mann, in den sie sich verlieben wird.
Verlieben ist fuer die ersten Minuten Bekanntschaft vielleicht zu tiefgegriffen?

Zitat:Sie feiern bis in den Morgen, als dieser anbricht, steigt das frisch verliebte Paar in Theas Auto, fröhlich und ohne Sorgen.
Sie feiern bis in den Morgen. Als dieser anbricht, ...

Zitat:
Doch Avanjos weiß bereits jetzt, dass sie an der nächsten Kreuzung die Vorfahrt nicht beachtet und in das von rechts kommende Auto rasen wird.
Hier kannst du Spannung erzeugen, erschrecken. Mit Kuerzeren Saetzen.
Doch Avanjos weiß bereits um den naechsten Moment. Thea beachtet an der Kreuzung nicht die Vorfahrt, rast in ein kommendes Auto.
(Ist selbstverstaendlich alles nur meine Meinung, beachte es nicht, wenn du es nciht fuer noetig empfindest)

Zitat: Avanjos lässt Nico sofort an einer Kopfverletzung sterben und widmet sich erst dann Theas Schicksal.
Auch hier.
Avanjos lässt Nico nach forn kippen, an einer Kopfverletzung sterben. (Mit dem Kopf wer weis wo gegen kommen. Vielleicht ist er auch nciht angeschanllt und du schleuderst ihn komplet aus der Windschutzscheibe). Dann widmet sich Thea, ihrem Schicksal, seinem Plan (Idee).

Zitat:Er lässt sie noch einen Moment lang um ihren Liebsten trauern, doch dann beendet er, mit dem letzten geschriebenen Wort, die Geschichte und das Leben der jungen Frau und sieht auf.
Auch hier. Sie kennt ihn erst seid Stunden, demnach wuerde sie sich nun vermutlich mehr um sich selbst sorgen als um ihn. Lass sie doch von Beginn an ein festes Paar sein. Und intensive Momente klingen in kuerzeren Saetzen manchmal deutlicher, staerker. Auch fehlt mir ein die Beschreibung, der Moment, das Bild.
Er lässt sie um ihren Liebsten trauern, nach ihm greifen, an seinem leblosen Koerper ruetteln und ziehen. Laesst sie vergeblich seinen Namen fluesstern, bevor er mit den letzten Worten ihr Leben beendet.
Wieso soll er das ganze als Geschichte beenden? Fuer mcih als Leser hoert es sich so an, als haette die Geschichte dieses Maedchens erst gerade begonnen. Wenn er sie aus einer Emotion heraus, (kein Bock Stimmung) beendet, erwaehn es.

Zitat: Er betrachtet die schwarzen Umrisse des Baumes, die fast nahtlos mit der Dunkelheit der Nacht verschmelzen.
Das erzeugte Bild gefaellt mir. Allerdings: Wie sieht er Umrisse, welche du als eine fast Einheitliche Flaeche mit der Dunkelheit beschreibst?

Zitat:Avanjos braucht kein Licht, um zu wissen, wie sie aussieht, er kennt jeden Zentimeter des Laubbaumes.
Vielleicht unnoetig, die erwenst zuvor, das er den Baum seid langem beobachtet.

Zitat: Die starken Wurzeln, die ihn in der Erde festhalten und für sein Wachstum sorgen.
Er kennt/ hat die Wurzeln des Baumes gesehen?

Zitat:Seine Blicke wanderten schon oft weiter hinauf,. folgten den schlanken, biegsamen Ästen, die dem Spiel des Windes ausgesetzt sind und blieben schließlich an den grünroten, eiförmigen Blättern hängen.
Was ich Kursiv angestrichen habe, koenntest du eventuel auslassen.


Zitat:
Avanjos hält inne, sieht nicht mehr die Buche, sondern Bilder von Blut, welches aus den Büchern rinnt, aus dem Regal fließt und kleine Seen auf dem dreckigen Teppich bildet, sich zu einem roten, grenzenlosen Meer sammelt und schließlich den gesamten Fußboden bedeckt.
Ein wirklich unheimlich langer und vollbepackter Satz. Unterteil ihn. Und lass ihn nicht mehr die Buche sehen, lass ihn gleichzeitig wegsehen.
Vorschlag:
Avanjos hält inne. Sein Blick entfernt sich von der Buche, angezogen (vielleicht geleockt) von etwas anderem (ok, ist vielleicht nicht der beste Vorschlag). Bilder von Blut. Sie rinnen aus den Büchern, aus dem Regal. Sich zu einem roten, scheinbar grenzenlosen Meer sammeld bedeken sie den Fußboden.

Zitat: Blut fließt aus seiner Feder, bildet dünne Linien auf dem Papier, formt Wort für Wort und schreibt seine Geschichte.
Also die Stelle hat mich leicht rausgehaun. Muss das Blut auf dem Fussboden da noch sein?
Vielleicht:
Es schien an denen Beinen seines Tisches hinauf zu fliesen. Befleckte, durchzog das Papier mit seinen duennen Armen, Lienien, sich zu Schriftzeichen windend. Zu einer Geschichte.
Manchaml habe ich zu hoeren bekommen, meine Art zu schreiben sei kompliziert. Nim was du gebrauchen kannst, ansonsten vergiss den Rest.



Bin wieder rausgehaun ...
Zitat:Das silbrige Mondlicht fällt niemals auf die Wände meines Arbeitszimmers.
Was spielt das fuer eine Rolle, ob das Mondlicht seine Waende erreicht oder nicht? Grund

Zitat: Sie sind vollständig bedeckt von Bücherregalen. Jedes Buch voller Menschenleben, voller Schicksale.
Das es solche Buecher sind, vielleicht schoen erwaehnen das Blut aus ihnen Tropft ...?

Zitat:Niemand kennt meinen Namen,
Kann er sich nciht mit dem Namen Tod identifizieren? So wuerde ich ihn nennen.

Zitat:Ich wurde vom Leben vergessen.
Schoener Wiederspruch! Aber die Lebenden werden ihn sicher nie vergessen. (Nicht in dem Sinne das sie ihn kennen, sondern von ihm gehoert haben)

Zitat:Ich habe versucht der Realität zu entkommen, wurde aber von ihr eingeholt. Ich bin für immer verloren in der Ewigkeit.
Ziemlich nichtssagend und verwirrend.

Zitat:Die Welt wird mir fremd, bricht über mir zusammen und zerfällt zu Staub, der wie Wasser durch meine Finger rinnt.
Aber er sieht sie doch, aus den Augen der sterbenden heraus.
Und Staub mit Wasser zu vergleichen?
Natuerlich kann man das auch so sehen: Er empfindet vielleicht nach, wie andere gestorben sind. Etwas das zu Staub zerfaellt, ist Lebensspaendent (fuer Pfelnzen, rodung z.B oder wie das auch immer heist) und kann vielleicht deshalb mit dem lebensspendenden Wasser verglichen werden, das ihn durch die Finger entkommt ....
In dem Bild wuerde ich es schoen finden, doch so wie es jetzt ist, kann man nur raten.

Zitat:Ich kann diese blutigen Bilder nicht mehr erdulden, schaffe es nicht mehr, die Verantwortung für so viele Schicksale zu tragen. Mein Geist gehorcht mir nicht mehr, lässt sich nicht mehr von mir kontrollieren.
Vielleicht mehr sein Koerper? Sein Geist scheint aj noch recht bei Bewusstsein zu sein und spiegelt seine Gedanken.

Zitat: Schon lange ist er am Abgrund meiner Seele angekommen, ist noch einen Schritt weitergegangen und hat die Grenze zum Undenkbaren überschritten.
Sein Geist ist an den Grenzen seiner Seele angekommen? hat sie ueberschritten? Muesste er dann nicht follkommen wirrwarr sein? Also so stell ich mir das zumindest vor.
Ansonsten finde ich das Stueck nur irritierend, ich kann keine klare Aussage erkennen.

Zitat:Er wird den Kampf gegen das Unvermeidliche verlieren.
Personifiezier das Unvermeindliche, lass es nicht offen im Raum stehen wo es mich nur irritiert.

Zitat:Meine Gedanken kreisen, durchstreifen meinen Kopf, bringen meinen Geist durcheinander und ich bin unfähig, sie daran zu hindern.
Also dafuer das er zuvor noch konzentriert eine Geschichte beendet hat ....

Und noch Tee kochen kann...
Zitat:Ich koche Tee, in der Hoffnung, dass dieser mich beruhigen wird.
Zudem, was soll ihn an dem Tee beruhigen? Eine Droge tuts da vielleicht eher ...

Zitat: Während die heiße Flüssigkeit in die Tasse läuft,
Wenn du sagst er kocht Tee, gehe ich davon aus das das heise Wasser mit dem Baeutel schon in der Tasse ist

Zitat:Ich lasse die Kanne fallen, sie schlägt auf dem Boden auf und zerbricht in viele Scherben. Die Scherben meines Lebens und ich bin unfähig dieses Puzzle wieder zusammenzusetzen.
Schoen, das solltest du vorgreifen! Dann ist die Ganze Sache mit seinem Geist vielleicht besser verstaendlich.

Zitat:Ich lasse die Bruchstücke liegen und nehme die Tasse mit in mein Arbeitszimmer.
Ich dachte, da ist gerade sein Leben zersplittert?, ist nicht mehr zusammensetzbar? Und jetzt sind es nur ncoh Bruchstuecke? Das kannst du auch genauer machen. Bruchstuecke seiner Erinnerung, seiner Persoenlichkeit, was auch immer ...

Anscheinend werde ich nicht fertig, mache aber sicher ein anderes Mal weiter. Mit ein wenig Ordung und Entwirrung ist das hier sicher ein ganz schoenes Stueck!
Solten meine Kommentare fuer dich hart ausgefallen sein, so tut es mir leid. Bedenke nur das ich dich weder beleidige noch sonst was, ich gebe dir verbesserungsforschlaege. Wenn du sie nichtr brauchst, beachte sie nciht.

Liebe Gruese
JuniChrissi


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