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Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Beitrag #94 |

RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
*schleicht vorsichtig in den Thread*
Äh ... Hallo, Leute!

Mich gibt es noch.

Was soll ich sagen, mein MoPro war bisher so unglaublich erfolglos, deshalb habe ich so wenig von mir hören lassen. Zum einen habe ich es extrem schwer gefunden, mich zu motivieren, auch weil ich im aktuellen Kapitel nicht wirklich voran komme. Mit dem Schulpraktikum ist dann auch noch meine Zeit arg beschnitten und nach der Trauerfeier für meinen Opa am vergangenen Freitag bin ich ein wenig in ein Motivations- und Stimmungsloch gefallen, was meinem Antrieb dann den Rest gegeben hat.

Ich werde versuchen, in den nächsten Tagen ein wenig zu schreiben, da ich zumindest nicht völlig untätig war und mir Gedanken über die Entwicklung von Fancott und Nilan gemacht habe und generell noch ein, zwei Stellen in älteren Kapitel nachbessern werde. Ob ich meine Pinnwand aktualisiere, kann ich aktuell noch nicht sagen, ich werde es aber am Wochenende wohl mal in Angriff nehmen.

@Lanna:
Zitat:Wie ist das bei euch? Braucht ihr pro Kapitel einen Themenschwerpunkt oder stört es euch nicht, wenn da mehrere Nebenhandlungen vermischt werden?
Schwierige Frage. Normalerweise waren meine Kapitel immer etwas planlos, für die Dornen habe ich mir da eine striktere Struktur vorgenommen (was auch ein Grund ist, warum ich so zögerlich voran komme). In der Regel kenne ich die zentralen Punkte eines Kapitels bevor ich zu schreiben anfange, oder ich lerne sie kurz nach dem Schreibbeginn kennen. Ist das nicht der Fall, bedeutet das oft, ein Kapitel komplett neu schreiben zu müssen (was nicht so schlimm ist, abgesehen davon, dass es mein Tempo noch weiter ausbremst). Dabei versuche ich mich dann, auf ein oder zwei Hauptpunkte zu beschränken, die die Handlung des jeweiligen POVs voranbringen. Also ja, ich habe einen Themenschwerpunkt.
Es ist mir andererseits auch wichtig, Nebenhandlungen, Themen und Plotpunkte einzubauen, wo sie passen, besonders, wenn diese später eine wichtigere Rolle spielen, aber auch, wenn sie dem Worldbuilding dienen.
Ein großer, erhobener Zeigefinger:
Die möglichen Antworten auf deine Frage hängen sehr stark davon ab, wo sich das betreffende Kapitel im Gesamtwerk befindet. Ich denke, zu Anfang ist eine klarere Struktur notwendig, genau so, wie komplexere, vermischte Abläufe gegen Ende unvermeidbarer werden.
Um es also zusammenzufassen: Ich kann dir keine klare Antwort geben Icon_ugly

@Szenen
Zitat:Kennt ihr das eigentlich: dass die Szenen, auf die ihr euch am meisten freut, am schwersten zu schreiben sind? Icon_ugly
Oha, ja, kenne ich. Ich habe oft ganze Dialoge im Kopf, die perfekt funktionieren und sobald ich sie aufschreiben will, stelle ich fest, dass ich keine Ahnung habe, wie ich die Charaktere überhaupt zum Reden kriege. Ladys "Textinseln" beschreiben das ganz hervorragend.

@Klischees
Zitat:Wie viel setzt ihr daran, Klischees zu vermeiden?
Klischees vermeide ich, so gut ich kann. Klischees sind nämlich immer schlecht.
Klingt eingebildet? Lasst mich relativieren.
Zitat:Ich hab erst neulich ein Interview mit einer Autorin gelesen (der Name ist mir leider entfallen) die gesagt hat, dass Klischees praktisch sind. Weil der Leser dann sofort ein Bild vor Augen hat. Klischees würden einem ein Gefühl von Heimat geben, weil man sich als Leser sofort auskennt. Ich glaub man muss beim Schreiben mehr wie ein Leser denken. Icon_ugly
Worüber Lady hier spricht (bzw. die Autorin) ist im Kern nicht unbedingt das Klischee, auch wenn es im Deutschen gerne so benannt wird (weil jede andere Definition mordsgefährlich schwammig ist). Eigentlich ist es ein Tropus, also eine wiederkehrende Stilfigur, etwas, das die Leser kennen, weil es oft verwendet wird. Lannas Vaterfigur/Sohn-Beziehung ist ein Tropus, aber kein Klischee. Der Bauernjunge, der sich als Königssohn herausstellt, ist auch ein Tropus, aber eben auch ein Klischee, weil es ein derart abgenutztes Motiv ist, dass es niemanden mehr überrascht, der jemals irgendetwas gelesen oder geschaut hat.
So, genug Klugscheißerei. Smiley_emoticons_blush

Klischees zu vermeiden ist natürlich immer schwer, gerade weil sie oft so weit bekannt sind. Man sollte es aber versuchen. Wenn sie trotzdem (unbewusst) den Weg in den Text finden, war es wohl nicht zu vermeiden. Schlimmer finde ich es, wenn der Umstand, dass etwas ein Klischee ist ("Der Leser kennt das, der will das!") als Grund angeführt wird, nicht mal etwas Kreatives zu versuchen oder das Klischee ungefragt zu verwenden. Die Heldenreise ist so eine Nummer (Eragon, I'm looking at you!). Campbell wird immer gerne als DIE Instanz auf dem Gebiet angeführt, dabei ist er da bei weitem nicht.

Zitat:Mir ist gerade gestern durch den Kopf gegangen, dass mein Anta DAS Klischee schlechthin als Antrieb hat.
-Lady
Ich weiß ja nicht, was die Motivation ist (und deiner Geschichte zuliebe, will ich das auch gar nicht aus dir rauskitzeln), aber im Kern ist das ja überhaupt kein Problem, schließlich kommt es darauf an, was du daraus machst.
DIE Klischeemotivation (bzw. der betroffene Tropus) für den Anta wäre für mich "Rache für den Tod einer geliebten Person". Das ist nur problematisch, wenn auf die Frage, warum der Anta tut, was er tut genau dieser Wortlaut als Antwort käme. Interessant wird es aber dadurch, dass man den Charakter als jemanden zeigt, der nachvollziehbar seine schröcklichen Taten aus Rache vollbringt, weil das einfach das ist, was dieser Mensch tun würde.
Beispiel Jaime Lanniste (und leichte Spoiler, nehme ich an):
Der tut vieles, von dem, was er tut aus Liebe zu einer Frau. Er mordet sogar, ohne zu zögern. Interessant ist er aber dadurch, das a) die Frau seine eigene Schwester ist und b) sein gesamter Hintergrund, wie er aufwuchs, was er gelernt und erlebt und vorgehalten bekommen hat, in derart geformt haben, dass er genau so handeln würde, wie er handelt.

Oh Gott, ich schwurbele ... ist das noch nachvollziehbar? Mrgreen

Dread
Zitat:Da ichs gerade gesehen habe: @Saryn:
Marinehandbücher Navigation immer.
Super. Kann dir nur noch nicht sagen wann, so mit dem ganzen Drumherum um die Beerdigung, aber ich werde mir was einfallen lassen.

@Eselfine
Zitat:Abgesehen davon, dass heute TW3 herauskam und für Ablenkung sorgt
Oh Gott, wem sagst du das? Ich glaube, selbst wenn ich Motivation zum Schreiben gefunden hätte, hätte die wohl seit Dienstag gegen Geralt den Kürzeren gezogen. Wild Hunt ist genial, mit das beste, was ich seit Jahren gespielt habe - Story, Setting, Charaktere, Kampfsystem, Soundtrack, Stil, Quests, Mechaniken, Landschaften, selbst die Grafik, die längst nicht so gut aussieht, wie in den Trailern ist für Open World beeindruckend und noch immer das schönste, was ich seit langem über den Bildschirm hab flimmern sehen.

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RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von Saryn - 21-05-2015, 14:23
RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von pendlbäuerin - 10-06-2015, 12:31

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