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Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Beitrag #129 |

RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
*Lanna meldet sich zum Dienst*

Wo sind die anderen Schnarchnasen? Icon_aufsmaul

Passiert euch eigentlich auch manchmal, dass ihr so eine innere Distanz zu euren Charakteren verspürt? Ich hab das Problem mit meinem Beamten Janis van Deelen (ja, er tauchte schon des Öfteren hier auf Icon_ugly ) - also es ist nicht so, dass ich ihn nicht richtig kenne oder er mir fremd ist oder so. Aber er legt halt viel Wert auf Höflichkeit und weigert sich auch, irgendwen mit Vornamen anzusprechen (und besteht darauf, dass man ihm die gleiche Höflichkeit erweist). Und irgendwie ist er in meinem Kopf die meiste Zeit deshalb "van Deelen". Es fühlt sich wie ein Angriff auf seine Privatssphäre an, wenn ich mich näher mit ihm beschäftigen möchte, bzw. mehr seiner Persönlichkeit in der Geschichte (und damit dem Leser) offenbaren möchte.
Ich befürchte, DAS ist der Grund, warum er so emotionsarm und ... stereotyp rüberkommt. Weil er nichts von sich zeigen will.

Dank D. habe ich zumindest für die Überarbeitung einen ganz guten Ansatzpunkt, wie ich ihn ein bisschen menschlicher und individueller gestalten kann, und ich hoffe, damit bekomm ich ihn ein bisschen weichgekocht.
Normalerweise erzählt jeder Perspektiventräger bei mir seine eigene Geschichte - aber bei Janis geht es nur um das große Ganze, so als hätte er keine eigene Geschichte zu erzählen.

Auf der anderen Seite hab ich dann einen Perspektiventräger, der zu introvertiert ist. Also in seiner Gedankenwelt. Er redet schon mit anderen und interagiert, aber sobald Dinge geschehen, ist er sehr stark auf sich und noch eine andere Person fokussiert und hat allgemein seeehr viel inneren Monolog (oder auch mal Dialog).

Da frage ich mich in letzter Zeit oft: Stört es beim Lesen, wenn die einzelnen Perspektiventräger ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sind und somit ihre eigene Art haben, die Geschichte zu erzählen (oder gar hauptsächlich ihre eigene Geschichte erzählen), ihren Fokus auf ganz andere Dinge legen als die anderen und sowas? Gerade wenn die Kapitel nicht so lang sind und dann viel gewechselt wird - wenn ein Kapitel hauptsächlich aus Dialog besteht und der Erzähler viel beobachtet, was andere tun - und das nächste quasi fast nur Dinge erklärt, die irgendwann mal geschehen sind - und wiederum das nächste ist voller Emotionen und viel mehr auf Zwischenmenschliches gerichtet als auf das eigentliche Geschehen vor Ort.

Ich denke zum Beispiel, mit Yelena und Nate hätte ich auch eine eigene, ganz andere Geschichte erzählen können. Eine emotionale, dramatische Liebesgeschichte. Aber die ist jetzt nunmal in Kumen-Esh drin, neben der von dem Typen, der langsam irre wird, und neben der von dem Typen, der seinen persönlichen Überlebenskampf ausficht. Und ich befürchte, dass das alles zu viel ist. Und ich irgendwann anfangen muss, Nebengeschichten rauszukürzen (nicht dass Yelena und Nate eine Nebengeschichte wären ... aber der Rest halt).
Oh Mann, ich will das Ding fertig haben, damit mir jemand sagen kann, was ich tun soll Icon_ugly

Ok, ihr seht, ich drücke mich vorm Schreiben und missbrauche den Thread mal wieder als mein persönliches Gedankentagebuch. Deshalb darf mich jeder einmal mit der Bratpfanne (wahlweise auch mit der Mikrowellentür) schlagen, wenn ihm danach ist Mrgreen Und jetzt geh ich schreiben. Write

»Couldnʼt you crawl into a bush somewhere and die? That would be great, thanks.« (Alistair, Dragon Age)

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What's funny is how many people choose to be stupid.«
(Zack Finfrock)

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RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von Lanna - 28-05-2015, 14:28
RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von pendlbäuerin - 10-06-2015, 12:31

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