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Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Beitrag #142 |

RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread)
Huhu zusammen,

Lanna schrieb:Da frage ich mich in letzter Zeit oft: Stört es beim Lesen, wenn die einzelnen Perspektiventräger ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sind und somit ihre eigene Art haben, die Geschichte zu erzählen (oder gar hauptsächlich ihre eigene Geschichte erzählen), ihren Fokus auf ganz andere Dinge legen als die anderen und sowas?

Ich glaube es liegt in der Natur der Sache, dass unterschiedliche Leute, unterschiedliche Persönlichkeiten haben. Icon_wink Was mich manchmal beim Lesen stört ist, wenn die Handlungsstränge wechseln. Ich möchte dann doch viel lieber, z.B. die Geschichte des eigentichen Prots weiterverfolgen und mir kein Geschwafel vom Anta anhören müssen. Aktuell lese ich z. B. einen Krimi, bei dem die Geschichte des Ermittlers chronologisch erzählt wird. Eingestreut sind (anscheinend, so ganz klar ist das noch nicht) die Gedanken des Antas. Also relativ kurze, kursive Absätze. Einerseits stört mich das, weil ich natürlich wissen will, wie es mit meinem Helden weitergeht. Andererseits ist es ja genau das, was dann auch die Spannung erzeugt. Deshalb ist es wie immer so: Es kommt halt drauf an, wie es sich am Ende liest, wie es umgesetzt ist und ob am Schluss diese ganzen Fäden zu einem gescheiten Ende zusammenlaufen. Icon_wink

Dread schrieb:Denn Fehler in Bescheiden machen selbigen angreifbar. (Deswegen lesen sich die 'Dinger' auch teilweise recht mühselig.)

Nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Schreiben sind die Dinger mühselig. Icon_wink

Lanna schrieb:@Lady
Liest du noch mit? Wie gehts mit der Überarbeitung deines Eliah voran? cookie

Jepp, ich lese noch mit. Nur leider bin ich beim Überarbeiten nicht so fleißig, wie ich es gerne wäre und wie ich es beim Schreiben war. Meine kleine Eliah-Fremdgeh-Kurzgeschichte sieht sogar ganz gut aus, damit bin ich recht zufrieden. Aber meine Eliah-Textinsel -Problematik ist eine wahre Katastrophe. Ich habe mich rangesetzt und ein paar Absätze gelesen, bis mir klar wurde, dass ich ein Plan brauche. Icon_panik Argh, ich könnte noch ewig lang kleine Episoden aus seinem Leben erzählen, aber daraus was mit Anfang, Mittelteil und Ende zu basteln ist nicht so einfach. Icon_ugly

Lanna schrieb:Passiert euch eigentlich auch manchmal, dass ihr so eine innere Distanz zu euren Charakteren verspürt?

Ähm, ich glaub nicht. Was mir passiert ist, dass ich öfters mal den Faden von Handlungssträngen verliere. Bei meinem Romanprojekt habe ich ja auch mehrere Charas, die eben an verschiedenen Orten agieren. Wenn ich mich erstmal bei einem festbeiße, schreibe ich seine Sicht dann auch durch, bis wieder ein Plothole auftaucht und dann gehts irgendwo anders weiter. Diese Taktik war es dann auch, die zu den besagten Eliah-Textinseln geführt hat. Ich glaube ich meine so in etwa das, was Saryn auch beschreibt. Gerade bei Eliah würde mir wahrscheinlich etwas Distanz gut tun, ich mag ihn so sehr, dass ich gar nicht will, dass es zu Ende ist.

Saryn schrieb:Habt ihr für euch schon den besten Arbeitsprozess gefunden oder stellt ihr fest, dass sich immer noch verändert, wie ihr schreibt, auch drastisch?

Ich weiss nicht, ob deine Frage vielleicht eher auf Romane abziehlt. Ich bin ja eher eine Kurzgeschichten-Schreiberin und arbeite nur an einem "großen" Romanprojekt. (wobei sich die Eliah-Sache auch dahin entwicken könnte) Aber ja: Bei jeder Geschichte ist der Schreibprozess anders. Wenn ich ganz genau weiß was ich will, dann kann ich sowas in einem Rutsch runterschreiben. (Also vorne Anfangen und dann chronologisch durch bis ans Ende) Bei längeren Sachen wird es dann schwieriger. Bei manchen weiß ich genau, was ich wann wie drin haben will, dann schreib ich auch erstmal durch bis zum Ende und füge dann bei der Überarbeitung noch Absätze ein. Oder ich schreib einen Abschnitt und mir fällt auf, dass vorher noch was fehlt, das füg ich dann direkt ein. Es kommt also ganz auf die Geschichte an, wie der Prozess abläuft.

Zitat:Erlegt ihr euch Limits auf, was die Länge eurer Kapitel angeht? Zeichen, Wörter oder Seiten?

Ähm. Nö. Ich muss gestehen, ich achte nicht darauf, wie lange die Kapitel sind. Bei mir ist ein Kapitel schon fast eine kleine Kurzgeschichte in sich. Da achte ich eher auf inhaltliche Dinge, die drin sein müssen, weil ich sie später brauch.

Grüße Lady

Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht. -Leonardo da Vinci-
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RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von LadydesBlauenMondes - 01-06-2015, 09:45
RE: Das 10. MotivationsProjekt (Anmelde- und Plauderthread) - von pendlbäuerin - 10-06-2015, 12:31

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