Es ist: 15-11-2019, 18:35
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Terra Mater Prolog
Beitrag #1 |

Terra Mater Prolog
Willkommen zu meinem neuen Roman Terra Mater
Hier eine Inhaltsangabe:
Es gab eine Zeit, in der Götter und Menschen sich verbündet haben. Doch diese Zeiten sind lange vorbei ... 
Für die junge Musikstudentin Freya zählt einzig und allein ihr Musikstudium. Ihr Leben ist geordnet und sicher. Doch als sie eines Tages von einem Dämon der Nacht angegriffen wird, steht ihre ganze Welt Kopf. Sie erfährt von Göttern, Avalon und einer Schule für außergewöhnliche Fähigkeiten. Woher stammen ihre plötzlich auftauchenden Fähigkeiten? Was hat es mit der Jagd auf sich, die die Dämonen auf sie machen? Und was will der attraktive Wächter Logan eigentlich von ihr?

Viel Spaß beim Lesen
Ich freue mich auf Kritik Icon_smile




Prolog
 

Aus den geheimen Chroniken von Avalon:


1.5.1456, 15:44


Am heutigen Tag ist es mir gelungen, mit der Urgöttin Gaia persönlich zu reden. Sie ist so eine beeindruckende und wundervolle Persönlichkeit. Mir hat es schier den Atem geraubt. Sie erzählte mir von der Großartigkeit, Leben zu erschaffen, aber auch von der Bürde, die diese Kräfte mit sich brachten. Mir als Schreiblehrling ist dies Fremd. Doch ich bin außer mir vor Stolz, die Erkenntnisse dieses Gespräches festhalten zu dürfen. Master Veland hatte die ausgezeichnete Idee dieses außergewöhnlichen Treffens, nachdem der Pakt zwischen Götter und Menschen gezeugt wurde. Dies ist ein bedeutender Tag in der Geschichte der Menschheit.
gez. Benjamin DWight, Schreiblehrling



28.7.1481, 09:33


Die goldene Zeit hält weiter an. Ich kann mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass eine Kooperation mit den Menschen der Erde nichts im Weg steht. Wir haben sie eine Zeit lang beobachtete, und außer eine zeitweilige Brutalität hinsichtlich ihren Gelüsten nichts außergewöhnliches feststellen können. Einige unseres Rates sind dieser Rasse gegenüber skeptisch, finden sie zu primitiv, doch einige wenige, zu denen ich, die Göttin der Nacht - Nyx - und ein weiteres Ratsmitglied gehören, sind dafür, dieser Rasse eine Chance zu geben. Ebendiese Chance hatte es uns Bewohner von Avalon ermöglicht, die Magie, den Ursprung unseres wunderbaren Landes, besser zu verstehen. Sollten wir nicht jedem diese Möglichkeit geben?
Währenddessen konnte ich mich weiter über die göttliche Entstehung informieren. Die Urgöttin Gaia war so freundlich, mir einige meiner dringendsten Fragen zu beantworten. Zuerst war ich entsetzt über die Möglichkeit, Gaia zu beleidigen, doch sie war überaus zuvorkommend und freundlich. Sie erklärte mir ihre Geschichte, ihre Geburt. Eine eindrucksvollere Geschichte habe ich noch nie gehört. Doch leider muss das Verzeichnen dieser Geschichte bis nach der Ratssitzung warten.
gez. Benjamin Dwight, gelehrter Schreiber



15.04.1496, 17:55


Der Pakt mit den Menschen der Erde ist geschlossen. Ich bin überwältigt und habe die ehrenvolle Aufgabe, den Menschen die fröhliche Neuigkeit zu überbringen. Die Urgöttin hat mich, Benjamin Dwight, als Botschafter der Götter erklärt. Gaia und mich verbindet inzwischen eine innige Freundschaft, die ich nicht mehr missen möchte. Auch meine Recherche der Entstehung der Götter neigt sich dem Ende zu. Inzwischen habe ich Informationen, die mehrere Bücher füllen kann. Sobald diese abgeschlossen sind, werde ich sie der Urgöttin präsentieren und ihre Beurteilung mit klopfendem Herzen abwarten. Oh, ich hoffe, sie gefallen!
gez. Benjamin Dwight, Botschafter der Götter



03.07.1504, 13:25


Ein dunkles Geheimnis umgibt die Göttin der Nacht. Vergangene Nacht belauschte ich Nyx und einen der Menschen der Erde, wie sie geheime Pläne miteinander teilten. Leider konnte ich nichts verstehen. Ich musste mich verstecken, bevor ich entdeckt wurde. Meine alte Freundin Gaia hingegen schenkt meinen Anschuldigungen keinen Glauben. Es mag töricht von mir sein, doch nun begegne ich der Göttin der Nacht mit Misstrauen und Skepsis. Ich fürchte, dass uns dunkle Zeiten bevor stehen, sollten sich meine Ängste in Wirklichkeit ereignen.
gez. Benjamin Dwight, Vermittler der Welten



04.03.1507, 21:57


Ich hatte, leider Gottes, Recht behalten. Vor einigen Tagen überfiel uns Nyx mit grässlichen Kreaturen. Keiner von uns war darauf vorbereitet, auch wenn ich versuchte, mit Gaia über meine Ängste zu sprechen, doch sie schenkte meinen Ahnungen kein Gehör. Nun ist es eingetroffen. Die Hälfte meiner Freunde sind tot, die Götter ziehen sich zurück. Diese Kreaturen, die Nyx erschaffen hat, ernähren sich von dem Tareén, der magischen Energie, die vor allem Götter in sich tragen. Ich weiß nicht, wie wir dieses Grauen überstehen sollen. Ich versuche, meine Familie zu schützen, doch ich bin ein alter Mann und habe gebrechliche Knochen. Es sind dunkle Zeiten angebrochen.
gez. Benjamin Dwight, Vermittler der Welten.



18.03.1507


Meine Familie ist tot, der Rat existiert nicht mehr. Die Hälfte der Götter sind gestürzt worden, nur Gaia steht weiterhin mit erhobenem Haupt vor den Kreaturen der Finsternis. Wir nennen sie Baylors. Nyx ist kurz davor, die Herrschaft an sich zu reißen. Ich hoffe, diese Aufzeichnungen werden gefunden und gelesen. Ich hoffe, Rettung naht. Doch nun, da ich einer der letzten Überlebenden bin, gibt es wenig Hoffnung. Allerdings hoffe ich auf einen baldigen und schnellen Tod. Mögen die Götter mit denjenigen sein, die Nyx stürzen. Möge dieser Tag bald erscheinen. Ich bete für uns, für unsere noch lebenden Kinder. Ich bete für ein neues Morgen und sollte der Tag kommen, an dem die Götter sich wieder erheben, wird ein neues Zeitalter anbrechen, an dem Götter und Menschen wieder mit vereinten Kräften regieren werden. Mögen die -



23.05.1756


Ich fühle mich geehrt, die Aufzeichnungen eines Gelehrten vervollständigen zu können. Möge Benjamin Dwight, Vermittler der Welten, in Frieden ruhen.
Die Zeiten sind hart. Gaia ist gefallen. Ihre Kräfte jedoch übertrugen sich auf einige wenige Menschen, derer auch ich angehöre. Meine Großeltern waren die ersten, der diese Kräfte  innewohnten. Auf meine Mutter übertragen, erbte auch ich diese Gaben. Zusammen mit drei meiner Freunde haben wir beschlossen, eine Schule zu gründen, die anderen helfen sollen, ihre Gaben zu kontrollieren. Viele töten sich selber mit unüberlegten Handlungen, andere verletzen Menschen in ihrer Umgebung. Dem muss Einhalt geboten werden. Dieser Aufgabe fühle ich mich verbunden, und ich werde erst Ruhen, wenn diese Aufgabe erledigt wurde. Mittlerweile sind viele der Bewohner Avalons zurückgekehrt, seid meine Großeltern es geschafft haben, Nyx und ihre Baylors in die Unterwelt zu verbannen. Jetzt ist es unsere Aufgabe, Avalon wieder aufzuräumen. Und diesmal werden wir, mit unserer Schule, dafür sorgen, dass niemals wieder eine so dunkle Zeit wie damals auftauchen werden. Unsere erstes Ziel wird es sein, Gaia zu finden. Auch wenn ihre äußere Hülle zu Staub zerfallen ist, werden wir ihre Seele und ihre Gaben in einem anderen Körper wiederfinden, da sind wir uns sicher. Und wenn es Jahre dauern sollte. Selbst dann, wenn ich es nicht mehr erfahren werde.
gez. Archibald Ford, Gründer der Avalon-Akademie

Kapitel 1: https://www.literatopia.de/forum/thread-10025.html


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