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Der neue Weltalmanach 1853
Beitrag #1 |

Der neue Weltalmanach 1853
Der neue Weltalmanach 1853
Zahlen Staaten Daten Länder Fakten
Herausgegeben von
Xarxaros Sardinis, Dariasos Ghazabi
und
Sharssad Sassidina
  
Verlag der Universität Padasħoh Īlğuăm II.
Scharda 1853


 
Der neue Weltalmanach 1853 Zahlen Staaten Daten Länder Fakten
Herausgegeben von Xarxaros Sardinis, Dariasos Ghazabi und Sharssad Sassidina
 
Redaktion:           Aftab Chomani
Yasemin Sharday
Ghorzab Ghazubi,
Rashad Surduni
 
Quellenverzeichnis:
Die Herausgeber und der Verlag danken folgenden Personen, Institutionen, Verlagen und Unternehmen für ihre freundliche Genehmigung zum Abdruck von geschützten Materialien:
Universität von Tzra (Kartenmaterial), Amt für Heraldik, Kaiserreich Aerath (Flaggen und Wappen), S.H. Ilovan Braciz, Hohepriester von Tztsz (Plan des Konföderationsheiligtums), Kaiserliches Archiv von Shi-ie-La, Hofamt von Nihongo, Außenministerium des Königreichs Lulumeha, Kaiserlicher Verlag von Baştu, Geheimes Staatsarchiv von Anadolü.
In einigen Fällen ist es uns trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, die Rechtsinhaber von Texten und Abbildungen zu ermitteln. Wir bitten die Rechteinhaber deshalb auf diesem Wege, sich mit uns in Verbindung zu setzen.
 
 
 
 
 
 
Ergänzende Hinweise, für die wir jederzeit dankbar sind, bitten wir zu richten an:
Verlag der Universität Padasħoh Īlğuăm II., Universitätsplatz 1, 45897 Scharda
 
© 1853 Verlag der Universität Padasħoh Īlğuăm II., Scharda
Druck: Kaiserliche Staatsdruckerei Schardunia
Gedruckt in Schardunia



Vorwort
Seit 200 Jahren gibt die Universität Padasħoh Īlğuăm II. von Scharda alle zehn Jahre einen Weltalmanach heraus. Diese Jubiläumsausgabe ist umfangreicher als alle ihre Vorgänger und unternimmt den Versuch, alle Staaten dieser Welt in einer kurzen und prägnanten Form darzustellen. Zum ersten Mal konnten zudem internationale Fachleute in den Bereichen der Politik, Geschichte, Religion und Kultur gewonnen werden, darunter neben Spezialisten wie Einar Einarson aus dem Vereinigten Königreich der Westinseln auch bedeutende Personen der Gesellschaft wie Prinz Râu aus Vat-lam, Bruder des amtierenden Königs.
Wir verweisen an dieser Stelle auf unsere Kollegen der Universität von Tzra, die derzeit ein Werk zur Geschichte von Araşu und Borĝan vorbereiten. Zudem entsteht derzeit an der Kaiserlichen Historischen Akademie von Aerath ein Werk „Geschichte der Völker und Religionen der Welt“, dass noch in diesem Jahr abgeschlossen sein wird. Wir werden damit zum ersten Mal eine Gesamtschau unserer ganzen Welt vorliegen haben, wie dies nie zuvor der Fall gewesen ist. Das ist auch deswegen so ein besonderer Glücksfall, weil am Ende dieses Jahres der erste Internationale Kongress in Aerath stattfinden wird, an dem Vertreter fast aller Staaten teilnehmen werden.
Unsere Welt befindet sich derzeit in einer Phase des Umbruchs, neue Staaten entstanden, neue Regierungsformen etablieren sich – und der Nordwestkontinent mit seiner bunten Schar aufstrebender Nationen verschafft sich international immer deutlicher Gehör. Noch nie zuvor war die Wirtschaft unserer Welt enger verwoben, war die Mobilität der Bevölkerung- und damit der Kulturen, Ideen, Religionen und politischen Bewegungen größer als in diesem Jahrzehnt. Die Erfindung der Dampfmaschine markiert einen wichtigen technologischen Meilenstein, der dabei ist, die Welt aus den Angeln zu heben und unsere Wirtschaft nochmals radikal zu verändern.
Seit Jahrzehnten herrschte in der Welt zudem ein stabiler Frieden, der aber in den letzten Jahren durch das Erstarken von nationalistischen Ideologien, den Zusammenbruch politischer Systeme und das Erwachen radikaler religiöser Vorstellungen besonders bedroht ist. Der erste Weltkongress, der sich zum Ziel gemacht hat einen Bund der Völker zu schaffen, um den Frieden in der Welt zu wahren, ist ein Lichtschimmer an einem dunkler werdenden Horizont. 
 
 
 
Die Herausgeber


 
Grußwort seiner kaiserlichen Majestät Padasħoh Īlğuăm IX.
 
Wir sind stolz, dass auch 1853 ein neuer Weltalmanach in unserem Staat entstanden ist, der sich zum Ziel gesetzt gleichsam eine Inventur der Welt als auch tiefsinnige Einblicke in das Wesen und die Kultur ihrer Staaten zu geben. Noch nie zuvor haben so viele internationale Experten an einem Weltalmanach mitgewirkt – und noch nie waren so viele Staaten vertreten wie heute. Wir leben heute in einer interessanten Welt. Aus der Perspektive eines Monarchen ergibt sich vielleicht noch ein anderes Bild von unseren Staaten, hat er doch als Maßstab Generationen und nicht wenige Jahre wie die meisten modernen Politiker in den so genannten Demokratien. Betrachten Wir heute die Staaten der Welt, so sehen Wir vielerorts Nationen, Gebilde, die sich auf ein Volk, eine Sprache, eine Religion und eine gemeinsame Geschichte berufen. Das war nicht immer so und es ist noch nicht allzulange vergangen, dass die Welt dominiert wurde von Reichen und Dynastien, die über Grenzen von Sprachen und Ethnien hinweg ihre Imperien erbauten. Manche dieser Reiche waren von kurzer Dauer wie das Ilkhanüt der Anadolü, andere eigentlich nur lokale Machtzentren wie das Handelsimperium, doch manche zwangen der Welt ein neues Gesicht auf wie das mächtige Shi-ie-La oder Aerath. Unser großer Nachbar im Norden ist wohl das letzte der großen Imperien – und es wirkt heute fast aus der Zeit gefallen und manche munkeln, sein Zusammenbruch stehe bevor, andere sehen es auf dem Sprung zu neuer, alter Größe. Die neuen Nationalstaaten sind von vielen als Befreiung von kolonialem Joch gefeiert worden, als eine Möglichkeit der Selbstentfaltung und Selbstbestimmung und manch ein Staat hat einen Weg des Glücks und Erfolgs eingeschlagen, doch andere sind nun genauso unfrei wie zuvor, abgeschnitten von einem weltumspannenden Handel, zerrissen durch ethnische Konflikte, die die großen Reiche in dieser Schärfe nicht kannten, geblendet von religiösem Fanatismus oder ins politische Chaos versunken. Revolutionen haben uralte Dynastien gestürzt und Länder in den Abgrund gerissen, andere Staaten beharren auf uralten Traditionen und verlieren so den Anschluss an die moderne Welt. Wirklich, wir leben in aufregenden und turbulenten Zeiten.
Dieser Weltalmanach soll zu einem Verständnis dieser immer chaotischeren Welt mit vielen Mitspielern auf dem internationalen Spielbrett der Diplomatie beitragen, soll erklären und beschreiben, aber nicht bewerten. Die Welt von heute ist nicht die Welt gestern, aber sie ist auch noch nicht die Welt von morgen. Diese soll gestaltet werden auf dem Großen Weltkongress und Wir sind stolz, daran teilnehmen zu können.
Wollen Wir hoffen, dass in zehn Jahren, im Jahr 1863, ein neuer Weltalmanach erscheinen wird, der uns eine friedlichere, fortschrittlichere und bessere Welt wird präsentieren können, in der Fanatismus und Krieg, Rassismus und blutige Umstürze keinen Platz mehr haben!


 
Vorwort zu aerathischen Auflage, Hesstische Variante
 
Wir freuen uns, dass der diesjährige Weltalmanach wieder auch in einer hesstischen Auflage erscheinen konnte. Wir danken der Wissenschaftsakademie „Graf Ludobert von Waffelreinstein“ für die Übersetzung der schardunischen Originalauflage. Zum ersten Mal erscheint ein Weltalmanach zudem in der neuen vereinfachten hesstischen Normalschrift, unser Dank dafür gilt dem Druckhaus Bodhelschwingh, Dartmund. Aus technischen und zeitlichen Gründen war es leider nicht immer möglich die Literaturlisten zu transliterieren. Wir bitten, diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.
Wir möchten zudem seiner Durchlaucht, Graf Radebert von Runtaberg, für eine Überarbeitung des Kapitels zur hesstischen Geschichte danken. Seinen fundierten Kenntnissen ist es zu verdanken, dass das Kapitel eine umfassende und detaillierte Darstellung unserer Landesgeschichte darstellt.
 
Seine königliche Hoheit, Erzherzog Randolf von Hesstien

 
Randolf von Hesstien
 


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