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Der neue Weltalmanach 1853 - Das Vereinigte Königreich der Westinseln
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Der neue Weltalmanach 1853 - Das Vereinigte Königreich der Westinseln
Sámmla Konungsríki Vestur Eyjan/ Forent Rike Vest Øy/ Yhdistynyt kunningskunta länsi saari

Vereinigtes Königreich der Westinseln




Saman í stað þess að skilja
Sammen i stedet for atskilt
Yhdessä erottamisen sijaan



Amtssprache(n): Oustenisch, Westenisch, staðal tungúmal, Puhua

Hauptstadt: Grøthim/Stugahølm

Regierungsform: parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: Hochkönig Einar II.
König der Ostinsel: Einar IV./II.
König der Westinsel: Haakon II.
Fürst der Løbroten: Eetu XII.

Regierungschef: Ministerpräsident Joll Bradø
Kanzler Ostinsel: Baldur Baldurson
Kanzler Westinsel: Gunnar Gålm

Fläche: 299.954 km2
Ostinsel: 96.546 km2
Westinsel: 180.189 km2
Løbroten: 23.219

Einwohnerzahl: 22,43 Millionen
Ostinsel: 18,4 Millionen
Westinsel: 3,34 Millionen
Løbroten: 632.00

Bevölkerungsdichte: 74,8 Einwohner pro km2
Ostinsel: 190,58 
Westinsel: 18,53 
Løbroten: 27,21 

Währung: Thaler

Grånland und Førkir bilden zusammen das Vereinigte Königreich der Westinseln (Sammála Konungsríki Vestur Eyjan/Forent Rike Vest Øy/Yhdistynyt kuningaskunta länsi saari) und besteht aus den beiden Teilkönigreichen Grånland im Westen und Førkir im Osten sowie den sieben Großen und 21 Kleinen Løbroden-Inseln, die im Norden als Bogen zwischen den beiden Hauptinseln liegen. Diese sind nur lose mit dem eigentlichen Königreich verbunden und im Innern weitgehend autonom, mit eigener Sprache, Religion und Kultur. 

Geographie


Grånland
Grånland ist mit 180.189 km2 etwa doppelt so groß wie Førkir mit 96.546 km2. Die Insel wird im Volksmund auch vest øy oder ny stat genannt.
Den Osten der Insel dominieren große Grasflächen mit fruchtbaren Böden, die für die Landwirtschaft genutzt werden können. Hier liegt auch die Hauptstadt Grøthīm. Im Osten und Norden der als „Grotet Plane“ bezeichneten Ebene liegen dichte Tannenwälder die (von Norden nach Süden) mit drei Flurbezeichnungen benannt werden: Britwalda, Wassawalda und Langawalda. Die beiden wichtigsten Flüsse der Ebene sind der Brå, der bei Grøthīm in die Ørø-Straße mündet und der Olbi, der sich vor Lillhåmå in ein breites Delta auffächert. Im Norden und Westen wird die Grotet Plane vom Zentralmassiv der Insel, dem Stuggastinna, begrenzt. 
Am Fuße der westlichen Berge haben sich drei große Seen, der Innamar (540 km2), der Lütmar (345 km2) und der Bermar (412 km2), gebildet.
Der Süden der Insel, zwischen dem Stuggastinna im Osten und Norden und dem Langstinna im Westen, ist eine sehr fruchtbare Ebene und fällt zum Meer hin stark ab. Dieser Bereich der Insel wird als Undalanda bezeichnet. Die beiden Flüsse Gamla und Hogin entwässern sich an der Südspitze der Insel in einem riesigen Delta, dessen Landschaft äußerst fruchtbar ist und durch intensive Landwirtschaft genutzt wird. 
Im Norden der Undalanda liegt der enorm große Bårå-See (567,8 km2), weiter südlich, bei Håmlå, liegt der langezogene Snåkå-See (278,5 km2). 
Zwischen dem Stuggastinna und dem Langstinna liegt die Hochebene von Obbahīm (durchschnittlich 1234 m über dem Meeresspiegel) mit einem sehr trockenen Klima und wenig Vegetation. 
Westen und Norden der Insel sind von steinig-sandigen Ebenen geprägt und unbewohnbar. 


Førkir 
Mit 96.546 km2 ist die östliche Insel Førkir, auch als Austur Eyjan oder gamall ástand bezeichnet, deutlich kleiner als die Westinsel, aber sehr viel dichter bewohnt, was auch mit den geographischen Begebenheiten zusammenhängt.
In der Mitte der Insel liegt das bis zu 2387 m hohe miðlægt fjöll, von dem alle Flüsse der Insel entspringen. Diese teilen das Land zugleich auf natürliche Weise in die Provinzen Suid-héraði, Westa- héraði, Oussta- héraði und Noarda- héraði ein.
Der Südteil der Insel liegt zwischen den Flüssen Kúla Vatn im Westen und dem Varlega Vatn im Osten. Das Gebiet fällt vom Zentralmassiv sanft zur Küste hin ab, wo der Kúla bei Stugahølm in einem Delta ins Meer mündet. Der durch die Hauptstadt fließende Nebenarm wird als Konungur Vatn bezeichnet.
Der Kúla ist kurz vor dem Delta durch einen Kanal, den Suid-Rás, mit dem Grænt vatn verbunden, der in den Varlega mündet. Ebenso ist der Konungur Vatn durch den Konungur-rás mit dem Valerga verbunden. 
Die Südprovinz ist sehr fruchtbar und wird intensiv für die Landwirtschaft genutzt. Im Schwemmland des Varlega ist der Boden besonders fruchtbar, da der Fluss viele Sedimente aus dem Gebirge mit sich führt und nach Überschwemmungen auf den Äckern ablagert. Dieser Schlamm wird als svart gull, schwarzes Gold, bezeichnet. 
Die Westprovinz liegt wischen dem Varlega Vatn im Süden und dem Fråtzø Vatn im Norden. Etwa in der Mitte der Provinz verläuft der Bara Vatn, ein Nebenfluss des Varlega Vatn, der bei Kølthīm ins Meer mündet. Der Fråtzø Vatn und der Bara Vatn werden durch den austur rás miteinander verbunden, der noch weiter nach Norden reicht und dort in den Ofgnótt Vatn einleitet. 
Der größte Teil der Westprovinz besteht aus sanft hügeligem Grasland. Im Süden der Provinz, zwischen Bara und Varlega, wird Wein angebaut, im übrigen Teil der Provinz intensive Viehwirtschaft betrieben. 
Die Nordprovinz, auch Vatn svæðinu genannt, umfasst das Gebiet vom Fråtzø-Vatn im Südosten bis zum eðla vatn im Südosten. Durch ein Aufstauen des Ofnótt Vatn und des westlichen Blár Vatn entstand am Fuß des Zentralmassivs der große skipgengum sjó, von dem aus sich ein sehr fruchtbares Gebiet bis zur Küste erstreckt. Der norður rás verbindet etwa in der Mitte der Provinz den Ofnótt und den Blár. Der Ostteil der Provinz ist, wie der Westen, von fruchtbaren Hügeln bedeckt, hier werden vor allem Schafe gehalten. Der sehr fruchtbare Mittelteil wird landwirtschaftlich genutzt, im skipgengum sjó sowie den nördlicher gelegenen, ebenfalls künstlich angelegten, Seen, djupt sjó, íbúð sjò, rífa sjó, Pollur sjó und siskur sjó wird intensive Fischzucht betrieben. Der Westteil der Provinz zwischen Blár und Eðla, die durch den norður-Vestur rás verbunden sind, ist im Osten durch dichten Nadelwald geprägt, an der Küste durch sehr fruchtbare Lößböden. 
Die Westprovinz von Eðla im Norden bis zum Kúla im Süden, die durch den Mikill rás verbunden werden, ist im Nordosten ebenfalls von dichten Wäldern geprägt. Das Gebiet zwischen dem Eðla und dem kleineren leðja vatn im Süden ist an der Küste von Lößböden geprägt, das Gebiet zwischen leðja und Kúla dagegen durch sanfte Hügellandschaften. 


Klima

Grånland
Die Niederschlagsmengen sind sehr unterschiedlich: In der Grotet Plane beträgt die jährliche Niederschlagsmenge zwischen 1000 und 1200 mm, in den Undalanda sogar bei 1300 bis 1500 mm jährlich, während es im Norden, Westen und auf der Ebene von Obbahīm so gut wie gar nicht regent und die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge bei nur 3mm liegt. 
An der Ostküste werden im Juli durchschnittlich 16 °C gemessen, im Süden sind es sogar 20 °C. Am Tage liegen die Temperaturen in der Regel über 20 °C, nachts sind es um 13 °C. Im Winter herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt (tagsüber um 2 °C, nachts um −3 °C). In den Gebirgen wird es deutlich kälter, hier herrschen im Winter tagsüber Temperaturen um -8 °C, nachts bis zu -20 °C). 
Die Wassertemperaturen an den Küsten schwanken zwischen 3 °C im Winter und 17 °C im Sommer in der Ørø-Straße und 7 °C und 25 °C in der Straße von Ørlå

Førkir
Das Klima der Insel ist gemäßigt mit warmen, feuchten Sommern und kalten, schneereichen Wintern in der Mitte und milderen Wintern an den Küsten und in den Hügelregionen. Die Durchschnittstemperatur im Sommer beträgt 20,1 °C am Tag und 14 °C in der Nacht, im Winter am Tag durchschnittlich 5 ° C am Tag und 3 ° C in der Nacht. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 1500 mm im Jahr, wobei es im äußersten Norden mit 1900 mm deutlich mehr regnet. 

Städte und Einwohner

Gråndland
Grånland hat insgesamt 3,34 Millionen Einwohner, von denen gut ein Drittel, 1,12 Millionen, in der Hauptstadt Grøthīm, leben. Weitere bedeutende Städte sind:
Trøsø 136.678 Ew.
Råstøke 112.309 Ew.
Liebørga 23.409 Ew.
Lillhåmå 18.207 Ew.
Jütabørga 14.257 Ew.
Håmlå 11.463 Ew.
Trødå 11.236 Ew.
Ødhīm 6.457 Ew.
Wüstberga 6.294 Ew.
Die Urbanisierungsrate liegt demnach bei knapp 42 %. Die übrige Bevölkerung verteilt sich auf Kleinstädte, Dorfgemeinschaften, Weiler und Einzelgehöfte .


Førkir
Obwohl die Ostinsel deutlich kleiner ist als die Westinsel, ist sie sehr viel dichter besiedelt und stärker urbanisiert. Die Gesamtbevölkerung beträgt 18,4 Millionen Menschen von denen 14,9 Millionen in den 19 größten Städten des Landes leben. Etwa 1,8 Millionen Menschen leben in den kleineren Städten unter 100.000 Einwohnern und gut 1,6 Millionen in Dörfern und kleinen Gemeinden. Die Urbanisierungsrate beträgt demnach 89 %. Größtes Ballungsgebiet ist die Hauptstadtregion Höfuðborgarsvæðið Skjarhølm mit 3,2 Millionen Einwohnern, wobei 2,6 Millionen auf die Hauptstadt entfallen. 
Die größten Städte des Landes sind
1. Skjarhølm 2,6 Millionen Ew.
2. Ørø 2,1 Millionen Ew.
3. Brugahīm 1,8 Millionen Ew.
4. Thåle 1,2 Millionen Ew.
5. Vatnberga 1,05 Millionen Ew.
6. Skørgørg 865.345 Ew.
7. Kølthīm 832.856 Ew.
8. Rikavik 734.187 Ew.
9. Wastaberga 645.398 Ew.
10. Riks 534.278 Ew.
11. Søldi 523.467 Ew.
12. Fråtzø 477.654 Ew.
13. Fjørda 321.085 Ew.
14. Brugahīm 298.234 Ew.
15. Trø 287.654 Ew.
16. Ølberga 266.934 Ew.
17. Grindberga 198.721 Ew.
18. Nørdhīm 145.632 Ew.
19. Willahīm 125.437 Ew. 





Bodenschätze und Wirtschaft

Gråndland
Die Insel ist reich an Eisenerz- und Steinkohlevorkommen. Daneben gibt es Silbererze, die in Barga abgebaut werden. In Ødhīm werden zudem Kupfer und Steinsalz abgebaut. Die Wälder werden durch intensive Forstwirtschaft genutzt, aber auch gepflegt. Sowohl an der Küste als auch an den großen Seen dominiert eine als industriell zu bezeichnende Fischerei, wobei ein Großteil des Fisches eingekocht, geräuchert oder getrocknet exportiert wird. Zugleich machen Fisch und Meeresfrüchte auf der ganzen Insel gut 68 % des tierischen Eiweißes aus. 
Ackerbau wird vor allem im Undalanda betrieben sowie im Delta des Olbi. Es dominiert der Anbau von Gerste, Roggen und Emmer. Die Grassebenen im Süden und Osten der Insel dienen vor allem als Schaf- und Rinderweiden. Der Wollexport spielt eine große Rolle und auch Milchprodukte wie der Grotakaas werden exportiert. 
Die Schiffbau-Industrie spielt für die Wirtschaft der Insel eine zentrale Rolle. Fischereischiffe werden auch exportiert, vor allem in die drei Westkönigreiche. Zudem werden Kriegsschiffe für den Export nach Luchtahinna und Frachtschiffe für die östlichen Handelsrepubliken gefertigt. 

Førkin
Das Zentralmassiv ist reich an Eisenerz, Silber und Steinsalz, dass vor allem im Industriegebiet in und um Fråtzø abgebaut und verarbeitet wird. Besonders beliebt sind Bleche und vorgefertigte Platten aus Eisenerz, es werden aber auch fertige Waffen und Geräte produziert und exportiert. Die Wälder werden vor allem zur Holzkohleproduktion genutzt, allerdings ist dies seit einigen Jahren zurückgegangen, da man günstig Steinkohle von der Westinsel einführen kann. Das gute Bauholz der Wälder wird auch exportiert. 
Die Landwirtschaft ist sehr ertragreich und seit einigen Jahrzehnten kommt auch der Weinproduktion eine große Rolle zu. Im Westen der Insel werden Ölpflanzen wie Raps und Sonnenblumen in großen Monokulturen angebaut. 
In den Seen im Norden wird eine intensive Fischwirtschaft betrieben und die dort vor allem gezüchteten Aale und Forellen werden getrocknet oder geräuchert vor allem exportiert. 
Die ausgedehnten Flachsfelder im Norden sind die Grundlage einer blühenden Textilindustrie, zugleich werden Färbepflanzen angebaut und Farben produziert, die ebenfalls exportiert werden. 
Daneben spielt der Dienstleistungssektor eine große Rolle. Besonders das Finanzwesen hat sich auf der Insel etabliert. Die konungur penigar hús als größte Bank der Insel spielt dabei eine ganz zentrale Rolle. 

Administrative Gliederung

a. Grånland
Die Insel ist in fünf Provinzen aufgeteilt:
1. Nordalanda mit der Hauptstadt Barga
2. Oustalanda mit der Hauptstadt Lillhåmå
3. Zuidalanda mit der Hauptstadt Råstøke
4. Westalanda mit der Hauptstadt Liebørga
5. Middalanda mit der Haupstatdt Trødå


Westalanda und Middalanda teilen sich zudem die Verwaltung über die Karstebenen im Norden und Westen der Insel. 
Die Hauptstadt Grøthīm gehört zu keiner Provinz . 

b. Førkir
Die Insel ist aufgeteilt in vier Provinzen:
Suid-héraði
Westa- héraði
Oussta- héraði
Noarda- héraði
Sowie die Höfuðborgarsvæðið Skjarhølm .

C. Løbroten
Die Inselgruppe ist in die drei Provinzen 
Etelä-Saarj
Lähi-Saarj
Itä-Saarj
Aufgeteilt, benannt nach den drei bewohnten Hauptinseln Etelä, Lähi und Itä. Die deutlich kleineren Inseln Reunus, Mäki, Kallioinen und Yksinäinen werden jeweils nur von wenigen hundert Menschen bewohnt, die hier im Sommer Fischfang betreiben, währen die 24 Kleinen Løbroten ganzjährig unbewohnt sind . 


Bildungssystem
Ab dem sechsten Lebensjahr bis zum 16. Lebensjahr besteht im Vereinigten Königreich eine allgemeine Schulpflicht. Diese beginnt mit der neunjährigen Grunnskóli/barneskole/alkeiskolu, einer Gemeinschaftsschule. Am Ende der Schulzeit steht die Grunnprófun/grunnleggende undersøkelse/ perustutkinto, die über den weiteren Verlauf der Schullaufbahn entscheidet. Schüler mit unterdurchschnittlichen Leistungen können direkt danach einfachere Ausbildungsberufe erlernen. Daneben besuchen sie mindestens ein und bis zu drei Jahre die skóla vinnu/skolearbeid/koulutyötä in denen sie neben praktischem, berufsbezogenem Wissen auch eine weitere Allgemeinbildung erhalten. 
Schüler mit einem mittleren Ergebnis in der Grundprüfung besuchen die framhaldsskóli/ videregående skole/ lukio. Dieser Abschluss ermöglicht es ihnen nach einem Jahr entweder die stofnunarinnar/instituttet/instituutii zu besuchen oder eine Ausbildungs zu beginnen. Im Fall einer Ausbildung besuchen sie noch ein Jahr eine höhere Klasse der skóla vinnu/skolearbeid/koulutyötä. 
Gute und und sehr gute Schüler wechseln nach der Grundprüfung auf das stofnunarinnar/instituttet/instituutii, wo sie nach weiteren drei Jahren das háskóla inngangur/ universitet inngang/yliopistoon erwerben, dass sie zu einem Studium an einer der Universitäten befähigt. 
Der Unterricht wird in der jeweilig vorherrschenden Sprache, also Westenisch, Oustenisch oder Puhua gehalten, obligatorisch ist allerdings ab der 1. Klasse auch Unterricht in staðall tungumál, in dem auf dem stofnunarinnar/instituttet/instituutii dann wechselnd 50 % der Fächer unterrichtet werden. 
Neben Unterricht in der Grammatik und Literatur der Muttersprache und in staðall tungumál, erhalten alle Schüler während der neunjährigen Grundausbildung Unterricht in Mathematik, Geschichte und Politik, Wirtschaft, Religion, Staatsbürgerkunde, Sporterziehung, Naturkunde und in einer Fremdsprache. Dominant als erste Fremdsprache ist das Aerathische. Auf der framhaldsskóli/ videregående skole/ lukio wird eine zweite Fremdsprache angeboten, meist wird dabei Standard språk gewählt. 
Am stofnunarinnar/instituttet/instituutii wird eine freiwillige dritte Fremdsprache angeboten, etwa 30 % der Schüler wählen Sabrakratobasniakibanisch. 
Es gibt insgesamt 15 Universitäten auf der Ostinsel (drei in der Hauptstadt), vier auf der Westinsel und eine auf den Løbroden. Der Zugang zu den staatlichen Hochschulen, háskóla/universitet/yliopisto, ist kostenlos. Ein Studium dauert in der Regel vier Jahre und wird mit einem meistari/mester/mestari abgeschlossen. Angeschlossen werden kann eine Promotion, kynningu/forfremmelse/edistämminen. 


Sprachen
Auf den beiden Hauptinseln werden Dialekte des Luchtenischen gesprochen, die sich aber deutlich voneinander unterscheiden. Die Sprache der Ostinsel hat sich, auf Grund der deutlich früheren Landnahme auf diesem Eiland, ein hohes Maß an Altertümlichkeit erhalten. Sie stellt gewissermaßen eine direkte Fortsetzung des Althochluchtechnischen dar, wie es sich in alten Handschriften Luchtahinnas zeigt. Die Abweichungen gegenüber den luchtenischen Dialekten Huggastinas, der drei Westkönigreiche und Luchtahinnas ist teilweise beträchtlich, insbesondere was das Vokabular angeht. Das als Oustenisch bezeichnete Idiom ist fast ganz frei von nicht-luchtenischen Fremdwörtern. Neue Konzepte und Gegenstände werden dagegen mit Neologismen bezeichnet, die den altluchtenischen Wortbildungsregeln entsprechen. 
Oustenisch ist die Muttersprache von etwa 16 Millionen Einwohnern, insbesondere auf der Ostinsel, 450.000 Oustenisch-Sprecher leben aber auch in den Westkönigreichen, etwa 100.000 in Huggastina, 23.000 in Luchtahinna und etwa 14.000 in Tzra. 
Westenisch ist ein sekundärer Dialekt des in Dikamik gesprochenen Luchtenischen, der nur wenig vom dort verwendeten Standardluchtenisch, dem Standard språk abweicht, dass auch in Šerige und Nørskim die Hoch- und Verkehrssprache ist. Wie das Standard språk weicht auch das Westenische in der Orthographie teilweise deutlich von den Varietäten in Huggastina und Luchtahinna ab, auch hinsichtlich des Vokabulars gibt es einige deutliche Abweichungen, da der Standard språk eher vom gildbergischen Unitje Taal beeinflusst wurde, während der Huggastinna-Dialekt stärkere Anregung aus dem Summum aufnahm. Westenisch ist Muttersprache von etwa 3,1 Millionen Menschen, von denen der Großteil auf der Westinsel lebt. Etwa 100.000 Westenisch-Sprecher leben heute in den Westkönigreichen. 
Auf den Løbroten wird eine völlig eigenständige Sprache gesprochen, das Puhua. Die Inselgruppe wird lokal auch als Saaristo bezeichnet. Ursprünglich scheint die Sprache auf beiden großen Inseln ebenfalls gesprochen wurden zu sein, wie kleine Sprachinseln bei Fråtzø und Trødå zeigen. (Vergleiche auch Abschnitt Geschichte). Zudem ist es die wichtigste Sprache in Suamin. Trotz großer Bemühungen der lokalen Behörden, ist die Sprache heute gefährdet, da viele junge Menschen auswandern und auf den beiden Haupteilanden Arbeit suchen. Zudem ist ein Teil der Fischereiindustrie durch Handelskompanien der Hauptinseln übernommen worden. Aus diesem Grund verbreitet sich auch auf den Løbroten seit einigen Jahrzehnten die staðall tungumál. Puhua wird heute noch von etwa 100.000 Menschen als Muttersprache gesprochen, besonders bedroht sind die beiden Sprachinseln auf den Hauptinseln, allerdings genießt die Sprache seit etwa 10 Jahren den besonderen Schutz der Regierung und wird finanziell gefördert. 

staðall tungumál
Um die Verständigung zwischen den Bewohnern der Inseln zu erleichtern wurde vor 100 Jahren die staðall tungumál als Verständigungssprache entwickelt. Sie kombiniert die Oustenische Orthorgraphie mit einer vor allem westenisch geprägten Syntax. Im Lexikon dominiert zwar das Oustenisch, aber es sind auch westenische und sogar Puhua-Worte sowie einige Fremdwörter aus dem Aerathischen vorhanden. staðall tungumál wird als Pflichtfach an allen Schulen gelehrt, alle amtlichen Veröffentlichungen werden in staðall tungumál verfasst, es ist die offizielle Sprache bei Hofe und 30 % aller Vorlesungen an den Universitäten werden in staðall tungumál gehalten. Vor etwa 40 Jahren gaben 2 % der Gesamtbevölkerung staðall tungumál als ihre bevorzugte Sprache an, vor 20 Jahren waren dies bereits 8 %, wobei zudem 2 % staðall tungumál als ihre Muttersprache bezeichneten. Derzeit verstehen und sprechen etwa 98 % der Bevölkerung staðall tungumál, 15 % geben es als ihre bevorzugte und 8 % als ihre Muttersprache an. 

Geschichte 
Erste Besiedlungsspuren auf der Ostinsel und den Løbroten datieren bereits in die Zeit um das Jahr 70. Keramische Funde, Werkzeuge und einige Gräber lassen den Schluss zu, dass die Bevölkerung damals aus dem Osten von Baştu eingewandert ist. Diese erste Besiedlungswelle erfasste in den nächsten 120 Jahren die gesamte Ostinsel und die Løbroten, dann in weiteren Schritten auch die Westinsel. Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es kaum größere Städte gegeben hat und die bauerliche Bevölkerung in weit voneinander entfernten Kleinstsiedlungen gelebt hat. Etwa um das Jahr 667 erscheinen dann Burganlagen vor allem an den Ost-Küsten der Ostinsel, was man wohl mit der luchtenischen Landnahme in Verbindung bringen kann, denn bereits um 678 gibt es sechs luchtenische Siedlungen auf der Ostinsel. Die Urbevölkerung scheint danach zum einen in die Gebirgstäler geflohen zu sein und zum anderen auf die Løbroten, wo ein sprunghafter Bevölkerungsanstieg um das Jahr 684 zu einer Hungersnot führte. 
756 erfolgte die Gründung der Hauptstadt Skjarhølm. Erster urkundlich belegter Herrscher war Guðmundur I., der sich in seinen Dokumenten aber nur als jarl, also Graf, bezeichnet und seine Urkunden zudem nach einem Mikillkonungur von Lichthinna datiert. Es handelt sich dabei um Jökull II., den vierten Großkönig aus dem Haus fjallið. 
Bis 978 nennen sich alle nachfolgenden Herrscher der Ostinsel jarl, aber dann markaðurinn jarl, es ist aber bekannt, dass bereits Bjarki II. um 954 militärischen Hilfegesuchen des Großkönigs nicht folge leistete und Bjarki III. 971 alle Zahlungen an Luchtahinna einstellte. Mit der Thronbesteigung von Ásgeir I. 1030 ist dann zum ersten Mal der Titel eines konungur belegt. 

Religion 
In der Religion gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen den drei Gebieten des Vereinigten Königreiches, auch wenn bei einer Befragung des Religionsamtes 97,1 % der Bevölkerung den luchtenischen Glauben als ihr Bekenntnis angaben. 
Ein vom luchtahinnaschen Amt für religiöse Fragen erstelltes Gutachten kommt zu dem Schluss, dass man im Vereinigten Königreich drei Hauptkonfessionen unterscheiden kann:
Die gömul trú auf der Ostinsel
Sowie die konservativ skole und die nyhet skole auf der Westinsel.
Die gömul trú stellt, wie die Sprache der Insel, eine Fortsetzung der altluchtenischen Religion vor dem Auftreten der ersten Propheten dar. Die gömul trú kennt mehrere Götter, die als Naturkräfte verstanden werden. Himla und Oskor, die in der konservativ skole als zwei antagonistische Gottheiten und in der nyhet skole als nur noch ein Gott verstanden werden, sind in der gömul trú der Himmelskönig und der Gott des Totenreichs, beide haben aber auch noch Gemahlinnen, Hamla und Oskara. Daneben kennt man eine Vielzahl kleinerer Götter, Geister und Dämonen, die man sich als in Bäumen, Felsen, Gebirgen, Bächen und Seen lebend vorstellt. Eine wichtige Rolle im Volksglauben spielen die vier Schicksalsgöttinnen Uldø, Šarra, Amlå und Hīltrum, die die Zukunft beeinflussen können. Auch opfert man den vielen Geisterwesen. Der Volksglaube ist sehr lebendig und beeinflusst die üppige Literatur, das Theater und die Kunst. Die gömul trú ist nicht nur auf der Ostinsel verbreitet, sondern findet gerade in den letzten zwanzig Jahren auch großen Zulauf auf der Westinsel und in den westlichen Königreichen. Die Gesamtzahl der Anhänger wird auf derzeit weit über 15 Millionen geschätzt, von denen etwa 12,8 Millionen auf der Ostinsel, 2,13 Millionen in den Westkönigreichen (vor allem in Dikmik: 1,760.000 ) und die übrigen auf der Westinsel und in Huggastina leben. 


Die nyhet skole, die vor allem in Huggastina und den Westkönigreichen verbreitet ist, ist zwar eine monotheistische Religion, duldet aber die Verehrung der alten Gottheiten als Heilige und hat zudem durch einen recht üppigen Kult um die Propheten einen gewissen Ausgleich geschaffen. Die nyhet skola entstand nach der Gründung der drei Westkönigreiche und zeichnet sich durch eine größere Toleranz gegenüber anderen Kulten aus als z.B. die konservativ skole oder die radikale orden god-Bewegung. Die heiligen Schriften werden nicht wörtlich gelesen und in der Religionsausübung hat sich ein recht komplexes Kultritual entwickelt, dass nicht das Wort des Buches, sondern die Feier des Gemeinsamen Gottesdienstes durch Liturgie und Lieder in den Mittelpunkt stellt. Die nyhet skole verbreitete sich von den Westkönigrechen während der Migration auch auf die Westinsel, wo sie lange Zeit die dominante Religion gewesen ist. Heute ist sie vor allem in die Städten noch der vorherrschende Kult, wird dort aber zunehmend durch die gömul trú ersetzt. 


Auf dem Land herrscht dagegen seit etwa 80 Jahren die konservativ skole vor, die durch luchtahinna Missionare ins Land gebracht worden ist und als sehr konservativ und moralisch streng gelten kann. Der Kult ist stark reduziert und das Wort des Buches steht im Mittelpunkt. Etwa 53 % der Bevölkerung der Westinsel bekennen sich zur konservativ skole. 


Anhänger der orden god-Bewegung, die bereits 45 % der Bevölkerung Luchtahinnas ausmachen und auch in Huggastina und den Westkönigreichen Anhänger findet und wachsende Gemeinden aufweist, ist im Vereinigten Königreich bisher noch nicht verbreitet. 

Die Bewohner der Løbroten sind zu großen Teilen noch Anhänger ihrer eigenen, schamanisch geprägten Naturreligion. 

Politisches System
Nach Beilegung des „Inselkrieges“ im Jahr 1493, der als Vermittler eingeschaltet worden war (siehe Abschnitt Geschichte), etablierte sich auf den beiden Inseln das einzigartigen System der „abwechselnden Herrschaft“ (Oustenisch: skiptis yfirráð Westenisch: vekslende Dominans; løbrotisch: vuorotteleva ylivalta). Die beiden Inseln sind nach innen recht autonom und nehmen ihre Angelegenheit selbst wahr. Beide verfügen über eine eigene Königsdynastie, das Haus Dragehode auf der West- und das Haus Öflugt félag auf der Ostinsel. Jeweils auf Lebenszeit herrscht ein König einer der beiden Dynastien als hár stórt/høy kong, danach geht das Amt auf die andere Dynastie über. Der Hochkönig leitet auch das einmal jährlich stattfindende Samlingstillstand/ríkur fundur abwechselnd in einer der beiden Hauptstädte. 

In die Zuständigkeit des Hochkönigs fällt die oberste Gerichtsbarkeit, die Wahrung des inneren Friedens, Ausbau und Pflege der Kanäle und Straßen, diplomatische Beziehungen zu anderen Staaten, Festlegung der Abholzungs- und Fischereiquoten und deren Einhaltung, Fürsorge für Religion und Kulte, Schutz der Rechte von Minderheiten sowie die Erklärung von Krieg und Frieden nach Absprache mit der Reichsversammlung. Zur Bewältigung dieser Aufgaben ernennt der Hochkönig eine Reichsregierung (ríkisstjórn/riks-regjeringen) unter der Leitung eines Ministerpräsidenten (forsætisráðherra /statsminister) und mit Fachministerien, den skrifstofu/kontoren. 
Der Ministerpräsident wiederum wird dem Hochkönig von den Mitgliedern der Reichsversammlung vorgeschlagen, der aus diesen Reihen auch seine Minister rekrutiert. 
Die Reichsversammlung wird alle sechs Jahre in freien, geheimen Wahlen nach dem allgemeinen Wahlrecht für alle Reichsbürger über 21 Jahren gewählt und tritt alle drei Monate in der jeweiligen Hauptstadt zusammen. Die Reichsversammlung erarbeitet Gesetzte, die der Hochkönig erlassen muss. Dieser kann auch durch eigene Edikte Gesetze erlassen, wenn die von ihnen betroffenen Finanzen nicht mehr als 1 % des Staatshaushaltes ausmachen. Bis 5 % müssen diese vorher von der Versammlung disktuiert werden, alle größeren Ausgaben bedürfen der Zustimmung. Der Hochkönig kann die Reichsversammlung nicht auflösen. 
In der politischen Praxis spielt der Hochkönig kaum eine Rolle, da er seine Aufgaben fast vollständig auf den Ministerpräsidenten delegiert. 
Beide Inseln verfügen zudem über eigene Inselversammlungen, die parlamentet bzw. Alþingi heißen. Das Parlament der Westinsel hat 120, das der Ostinsel 310 Mitglieder, die ebenfalls alle sechs Jahre in freien und geheimen Wahlen gewählt werden. Aus ihren Reihen ernennt der Kong/konungur einen Inselkanzler, eyjan-kanslarinn/øy-kansler und dessen Stellvertreter, ritari/sekretær, als Leiter der Exekutive, der dann aus den Mitgliedern der Parlamente seine Minister rekrutiert. 
Zudem entsenden die Provinzen je nach Einwohnerzahl zwischen 5 und 25 Senatoren (gamall sæmilega maður/Gammel hederling mann) in eine zweite Kammer des Inselparlamentes. 


Die Inseln sind stark zentralistisch organisiert, so dass es keine Provinzialparlamente gibt. Die Provinzialverwaltung obliegt einem vom König ernannten Gouverneur, dessen Hauptaufgabe der polizeiliche Schutz der Provinz ist. Zudem untersteht ihm das Provinzgericht. 
Städte über 4.000 Einwohnern wählen einen Bürgermeister, borgarstjóri/ordfører sowie einen Stadtrat, ráðið/rådet, der dann auch für die kleineren Städte und Dörfer in der Umgebung seiner Stadt zuständig ist. 
Die Løbroten sind ein autonomes Gebiet, autonominen alue; sjálfstæð svæði; autonomt område, und sind durch drei Gesandte in der Reichsversammlung vertreten. Die Inseln bilden eine Föderation von drei Fürstentümern, ruhtinaskunta, Furstadæmið, fyrstedømme. Etelä, Lähi und Itä bilden dabei drei gleichberechtige Erbfürstentümer mit einem prinssin, prinsinn, prins, an der Spitze. Fünf Jahre lang ist jeder Inselfürst dabei im Turnus der Ylivoimaisen kuvitteellinen, háleita hækkun, forhøyede falna, und vertritt die Interessen der Inseln gegenüber dem Vereinigten Königreich. Auf ihren Inseln herrschen die Fürsten zusammen mit einem Rat der Ältesten aller Siedlungen. 

Polizei
Es gibt eine Reichspolizei, lögreglan/politii, die vom Zentralstaat überwacht wird und die Sicherung der Grenzen übernimmt sowie die Zollhoheit überwacht. Daneben verfügt jede Insel über eine eyjan- lögreglan /øy- politii, die sich der Bekämpfung von Verbrechen und dem Zivilschutz widmet. Sie ist aufgeteilt in eine borg- lögreglan/by-politii und eine Landpolizei, landið - lögreglan/land-politii, die auch in den Dörfern und kleineren Städten präsent ist. 


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