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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Dikamik
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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Dikamik
Kongeriger Dikamik

Königreich Dikamik



Wahlspruch: Gud hjælper den flittige
Wahlspruch König Tro på Gud, kærlighed til folket

Amtssprache(n): rige sprog, standard språk

Hauptstadt: Kobahøvå

Regierungsform: parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: Königin Margot III.

Regierungschef: Ministerpräsident Jorun Djøllfull

Fläche: 189.678 km2

Einwohnerzahl: 21,8 Millionen

Bevölkerungsdichte: 115,21 Einwohner pro km2

Währung: Dikamik Penge


Das nordwestliche Königreich Dikamik mit seiner Hauptstadt Kobahøva ist zwar flächenmäßig das kleinste der drei Königreiche (189.678 km2), hat aber mit 21,8 Millionen die größte Bevölkerung. Kulturell ist Dikamik prägend für die anderen Königreiche gewesen und gilt als Zentrum der westluchtenischen Kultur. Es wurde als erstes der drei Staatswesen gegründet und von hier aus wurde auch Gråndland besiedelt. 

Geographie
Im Süden des Königreiches liegt das Sne ok Is Bjerge, dessen höchster Gipfel der Skyskraber mit 2345 m ist. Nach Süden hin fällt das Land stark zur Küste des Westmeeres hin ab und die drei von Norden nach Süden fließenden Flüsse Dikamiks, der Hurtig Flod, der Frenzied Flod und der Brølende Flod speisen mit ihren Wassermassen die weiter südlich, in Nørskim gelegene Tiefebene, wo sie unzählige große Seen bilden. Der Brølende Flud mündet bei Skøva in Nørskim ins Meer, nachdem er sich in ein gigantisches Delta aufgefächert hat. 
In der Tiefebene südlich des Sne ok Is Bjerge liegt der Sort Skov, ein großer Tannenwald, der nach Osten hin zu einem Mischwald wird. 
Der Südwesten und der Nordwesten werden von großen fruchtbaren Ebenen eingenommen, die durch die Hügel des Kumperet landskabet und Ausläufer des Goldhaargebirges im äußersten Westen getrennt sind. Vom Goldhaargebirge aus durchläuft der Langsom Flod die südliche Ebene und mündet dann in Nørskim zusammen mit dem Brølende Flud ins Meer. 
Die nördliche Begrenzung der fruchtbaren Nordebene bildet der Opdelt Flod, der zugleich die Nordöstliche Grenze des Flyde landskabet darstellt, die westliche bildet der Vride Flod. Die Flyde landskabet im Norden des Landes liegen nur knapp über dem Meeresspiegel und die beiden großen Ströme, die aus dem Sne ok Is Bjerge entspringen, der Vride Flod und der Opdelt Flod, entwässern sich hier in einem riesigen Deltagebiet. 
Die wichtigsten Nebenarme des Vride Flod sind der knækket Flod und der Øst Flod. Diverse Kanäle verbinden die verschiedenen Flussarme, diese werden in Dikamik Vandveje genannt. 
Die jährlichen Überflutungen im Delta werden durch Kanäle, Rückhaltebecken und Windmühlen reguliert, so dass der Norden als sehr fruchtbares Gebiet für die Landwirtschaft genutzt werden kann. 
Der Westen des Landes ist von besonders großen Kanälen durchzogen, die der Entwässerung des Bodens dienen, da die Landschaft hier stark nach Süden abfällt und der Grundwasserspiegel sehr hoch ist. So entstand hier eine sehr fruchtbare Ebene, die landwirtschaftlich genutzt werden kann . 

Bodenschätze und Wirtschaft
Dikamik verfügt über relativ wenig eigene Bodenschätze, im Gebirgsbereich gibt es einige Minen für Steinsalz, Eisenerz und im Goldhaargebirge auch für Gold und Bergkristall. Das Holz des südlichen Waldgebietes wird als begehrtes Bauholz exportiert. Besonders wichtig sind vor allem die Weinanbaugebiete im Osten sowie die großen Anbaugebiete für Flachs und Papyrus im Norden, die die Grundlage der blühenden Textilindustrie bilden. Auf dem Flachland im Westen wird neben Getreide und anderen Nahrungsmitteln für den eigenen Bedarf vor allem Viehhaltung zur Milchproduktion betrieben. Sowohl Rinder als auch Schafe werden gezüchtet und der Käse, aber auch das Fleisch, die Wolle und das Leder werden roh und verarbeitet exportiert. 
Die von Gildberg angeregte Wasserbaukunst wurde in Dikamik durch führende Ingenieure weiterentwickelt und die staatliche Diakamik Vandmølle Selskab fertigt auch im Auftrag Mühlen, Pumpen und berät bei der Anlage von Deichen und Kanälen. Die Universität von Kobahøvå, die Konge Bjarne III. Universitet, gilt als weltweit führend im Bereich des Wasserbauingenieurswesen. 

Bevölkerung
Die Gesamtbevölkerung Dikamiks beträgt 21,8 Millionen. Die größte Minderheit stellen, neben den kaum als ausländisch betrachteten Bewohnern der Nachbarländer und des Vereinigten Königreichs, vor allem größere Summum-Gemeinden in den Provinzen Flyde Område und Kuperet Område dar. Allein in diesen beiden Gebieten leben ca. 1 Million Summum, in Krolhim und Fjølberga stellen sie mit 75 bzw. 97 % sogar deutlich die Bevölkerungsmehrheit. Eine kleinere Summum-Gemeinden gibt es zudem in der Hauptstadt, sie zählt etwa 12.000 Personen. Mit ca. 450.000 Personen stellen die Gildberger die zweitgrößte Minderheit, die aber besonders erfolgreich ist und viele Führungspositionen besetzt. Mit 125.000 Personen gibt es zudem eine recht große hesstische Gemeinde in Dikamik . 


Administrative Gliederung
Dikamik ist in fünf Großprovinzen eingeteilt, Flyde Område im Nordosten, Aflejringer Område im Nordwesten, Kuperet Område im Südosten, Südwesten Lavland Område und im Süden Bjerge ok skov Område, wobei sich die Provinzgrenzen an die naturräumlichen Grenzen der fünf Großlandschaften Dikamiks halten. 
Die Provinzen unterstehen jeweils einem Herzog, hertog, dessen Amt erblich ist, dem aber ein königlicher Sekretär der Finanzaufsicht, kongelik sekretær skattekontor, sowie ein von der frei gewählten Provins møde, dem Provinzparlament, ernannter Kontrolleur, inspektør, zur Seite gestellt sind. 
Alle Provinzen sind in jeweils fünf region eingeteilt, die einem Gråv unterstehen. Auch diesem ist ein königlicher Sekretär, ein kongelik nedenfor sekretær skattekontor und ein vom Regionalrat, dem regional råd, gewählter nedenfor inspektør, an die Seite gestellt. 
Städte über 5000 Einwohnern wählen zudem einen borgmester sowie den ihn unterstützenden borg råd . 
Politik
Dikamik ist eine parlamentarische Monarchie mit einem starken König, der offiziell der Chef der Exekutive und damit zugleich Staatsoberhaupt und Regierungschef ist. Die Macht des Königs ist faktisch aber durch den rige råd, das Kabinett mit dem Første Minister, sowie das Rige Parlament, begrenzt. 

Das Kabinett, der rige råd, besteht aus dem Ministerpräsidenten, Første Minister, als leitender Instanz und direkter Vertretung des Königs sowie den nur dem König und dem Parlament verantwortlichen Finanzminister, den Skat Kansler. Daneben gibt es Minister für Wasserversorgung (vandforsyning), Wirtschaft und Handel (Økonomie og Handel), Soziale Fragen (sociale spørgsmål), Straßenbau und Verkehr (vejbygning og trafik), Innere Sicherheit (indre sikkerhed), Bildung (formation) und Provinzfragen (provins spørgsmål). 
Das Parlament ist ein Zweikammerparlament bestehend aus dem Lavere Hus und dem Hæderkronede Hus. 

Alle drei Jahre finden geheime, allgemeine und freie Wahlen für die 290 Plätze des Lavere Hus statt. Wahlrecht hat jeder Mann ab dem 16. Lebensjahre und jede Frau ab dem 21. Lebensjahr. Gewählt werden Listen, auch Bänke genannt (bænk). Die Bank mit den meisten Stimmen hat das Vorrecht, dem König einen Kandidaten für das Amt des Første Minister und des Skat kansler vorzuschlagen. Dies gilt auch dann, wenn eine Bank nicht die absolute Mehrheit von 146 Abgeordneten hat. In diesem Fall wird eine Koalition, samfund, gebildet, die über die notwendige Mehrheit verfügt. Der König kann die Kandidaten für die Ämter dreimal ablehnen, danach muss er einen Kandidaten ernennen. Er wählt dann ebenfalls aus den Vorschlägen der Mehrheit die Minister aus, besetzt aber stets selbst das Ämter des Kriegs- Außen- und Religionsministers. Ihm obgliegt damit die Gestaltung der Außenpolitik sowie die Entscheidung über Krieg und Frieden. Sowohl der König, als auch alle Fachminister und die gesamte Regierung können Gesetzesvorschläge in das Parlament einbringen, dieses hat aber auch selbst Gesetzesinitiative. Allerdings können Gesetzte, die mehr als 10 % der Staatsausgaben, Fragen der Religion, der Staatsverwaltung, des Heeres, der Marine und der Wasserwirtschaft durch den König blockiert werden. Dieser wiederum kann in diesen Feldern eigene Gesetze ohne parlamentarische Zustimmung erlassen. Bei Gesetzen, die mehr als 10 % der Staatsfinanzen betreffen sind die königlichen Edikte aber zustimmungspflichtig im Kabinett. 
50 % der 200 Mitglieder des Hæderkronede Hus werden alle sechs Jahre in freien geheimen Wahlen als Vertreter der Provinzen gewählt, 50 werden durch die Gråven benannt, 25 durch die hertoge und 25 durch den König. Ihnen werden alle Gesetze des Lavere Hus zur Beratung vorgelegt. Sie können die Verabschiedung durch ein Veto aufschieben, aber nicht verhindern. Änderungen, die von 75 % des Hauses vorgeschlagen werden müssen aber aufgenommen werden. 
Zudem hat das Hæderkronede Hus das Recht, königliche Gesetzesvorschläge zu diskutieren und Änderungswünsche an den König zu übersenden. Bei 95 % Zustimmung zu einer Änderung muss der König diese in das Gesetz einbringen . 

Sprache

Die in Dikamik gesprochene Sprache ist ein Dialekt des westluchtenischen, bzw. seine Standardvarietät mit nur minimalen dialektalen Abweichungen in den Landesteilen. Sie wird in Dikamik als rige sprog bezeichnet und unterscheidet sich nur minimal vom rik språk in Nørskim und dem rik språk in Šeringen. Insbesondere in der Orthographie zeigen sich Unterschiede, da das Luchtenisch in Dikamik fast völlig auf die luchtenischen Sonderzeichen des klassischen Hochluchtenischen verzichtet. Die rige sproge wird im Alltag sowohl gesprochen als auch geschrieben, im offiziellen Schriftverkehr wird allerdings eine angepasste Orthographie verwendet die als Standard språk bezeichnet wird. Diese gilt in allen drei Königreichen als Standard- und Verkehrssprache verwendet, nicht aber als offizielle Staatssprache. Der rige sprok wird im Alltag daher auch als dikamiknsk, obwohl es sich linguistisch betrachtet nicht um eine eigene Sprache handelt. 
Durch intensiven Handel mit Gildberg zeigt die rige sprog im Vokabular einen starken Einfluss des Unitje Taal, inbesondere bei Begrifflichkeiten aus den Bereichen Finanzen, Handel und Ingenieurskunst. 
In Grassa, Krolhim und Huggahim gibt es größere summumsprachige Gemeinden und die Sprache besitzt dort einen halboffiziellen Status . 


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