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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Nørskim
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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Nørskim
Kungeriken Nørskim
Königreich Nørskim




Wahlspruch: Gud, tro, vaderland
Wahlspruch König Frihet og samvittighet er pilarene i rige


Amtssprache(n): rik språk, standard språk

Hauptstadt: Otlø

Regierungsform: konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: König Olafur V.

Regierungschef: König Olafur V.

Fläche: 212.321 km2

Einwohnerzahl: 7,8 Millionen

Bevölkerungsdichte: 36,76 Einwohner pro km2

Währung: Nørskim Penge



Das südliche Königreich, Rike Nørskim, ist mit 212.321 km2 das größte Land auf der Halbinsel. Zugleich hat es aber mit nur 7,3 Millionen Einwohnern die geringste Bevölkerung. Nørskim wurde als zweiter Staat im Rahmen der Luchtenischen Landnahme gegründet, allerdings von später nachziehenden Klans, die aus einer weiter nördlich gelegenen Region Luchtahinnas stammten, was die Unterscheide in der Sprache zwischen Nørskim und Dikamik erklärt. Zudem waren die Einwanderer religiös Verfolgte, die als Ketzer das Land verlassen mussten. Noch heute prägt daher in weiten Teilen des Landes ein deutlich puristischeres Verständnis der luchtenischen Religion den Glauben der Menschen. Derzeit gibt es massive innenpolitische Spannungen in Nørskim, die dazu geführt haben, dass die Provinzen Wøllstatt und Bargålda von gilbergischen Truppen, die Provinzen Skøva und Rång von einer Koalition aus luchtahinnaschen und huggastinischen Truppen besetzt sind und sich die Provinzen Årland und Hijlbørg als Gud tilstand selbstständig gemacht haben. Da Dikamik mit Truppen in den Konflikt einzugreifen droht und auch das Vereinigte Königreich der legitimen Regierung in Otlø Unterstützung zusichert, ist der Ausgang des Bürgerkrieges bisher noch nicht abzusehen. 

Geographie
Nørskim liegt im Süden der Nordwesthalbinsel und fällt von den Bergen in Dikamik hin stark zum Meer ab. Die nördliche Küste liegt meist nur knapp über dem Meeresspiegel, Teile des östlichen und westlichen Seenlandes deutlich darunter. Landschaftlich gliedert sich Nørskim in:
Das im Osten gelegen Delta-Gebiet, Myr genannt, des aus Dikamik kommenden Brølende Flod, lokal Brøl Flyt genannt. Von diesem gabelt sich bei Riggahim der Hvin Flyt, der zahlreiche Wirbel und Untiefen aufweist. Bei Brøgin mündet zudem der Langsom Flod, hier Sakte Flyt genannt, aus dem Goldhaargebirge in den Brøl Flyt. In Brøgin beginnt auch der Stor Aplov-Kanal, der zugleich der Entwässerung als auch dem Verkehr dient. Er verbindet Brøgin über Ørløs mit dem Frenzied Flod, Vill Flyt im Norden und Kallaberga an der Küste im Süden. 
Die „Zwischenebene“, Mellom Lavlandet, ist geprägt von fruchtbaren Auenlandschaften, die aber auf Grund des sehr hohen Grundwasserspiegels aufwendig entwässert werden müssen. Dies geschieht auch über den Großen Kanal und wie in Dikamik über Windmühlen, doch sind diese technisch nicht so weit entwickelt und können die großen Wassermassen nicht gut bewältigen.
Das östliche oder schmale Seenland, Smal innsjø land mit tausenden kleineren und zwölf großen Seen, dass zudem mit Ausnahme der Küstenzone stark bewaldet ist (innsjø skog), wird geprägt durch den N-S-Arm des Großen Kanals im Osten und den Vill Flyt im Westen. Die Seen verbindet ein engmaschiges Netz aus Kanälen, welches auch die Gewässer des westlichen Seenlandes mit einbindet . 


Das westliche oder breite Seenland, Bred innsjø land mit über 10.000 kleineren und 18 großen Seen, wobei die drei südlichsten Brack- bzw. Salzwasserseen sind. Der Boden ist grundsätzlich stark salzhaltig und kann in der Südhälfte der Region nicht für die Landwirtschaft genutzt werden. Nur der äußerste Westen, der durch den Stor Slange Flyt bewässert wird, ist für Ackerbau in gewissem Umfang zu nutzen. 
Im Norden liegt der Grønn skog, der eine Fortsetzung des Sort Skov darstellt. Während er im Norden vor allem ein Tannenwald ist, wird er Richtung Süden vom Misch- zu einem Laubwald. 
Im Nordwesten schließlich liegt die obere Ebene, Høy Lavlandet, die sehr fruchtbare Böden hat. 


Administrative Gliederung

Das Königreich ist in elf Provinzen aufgeteilt. Diese sind von Osten nach Westen und Norden nach Süden:
1. Brøgin
2. Skøva
3. Wøllstatt 
4. Bønda
5. Rång
6. Sloma
7. Krønberga
8. Vannhim
9. Mikas
10. Hijlbørg
11. Årland
Hinzukommt die Spesiell administrative Sonen fri og hovestadt rike Nørskim Otlø.

Die Provinzen werden anachronistisch als Fyrstedømme bezeichnet da sie den elf Klanchefs der ausgewanderten Luchta als Fürstentümer als Lehen verliehen worden waren. Aus diesem Grund trägt der gewählte Provinzverwalter auch den Titel eines Valgt-Fyrste.
Die Provinzhauptstädte sind stets fri by, also „freie Städte“. Ihre Bürger haben das Recht eigene Petitionen an den König zu senden. 
Alle Städte über 1000 Einwohnern wählen einen by rådet und einen ordfører, den die Einhaltung der städtischen Ordnung und die Durchsetzung von Recht und Gerechtigkeit sowie die Pflege der örtlichen Infrastruktur obliegt . 

Bevölkerung
Nørskim ist mit nur 7,1 Millionen Einwohnern recht dünn besiedelt, vor allem im Vergleich zum nördlichen Nachbarn. Insgesamt leben etwa 230.000 Ausländer im Königreich wobei die Gildberger mit 178.000 die große Mehrheit ausmachen. Etwa 15.000 Hesstier und einige tausend Summum leben auch im Land. 
Größte Stadt des Reiches ist die Hauptstadt Otlø mit 2,89 Millionen Einwohnern. 
Liste der größten Städte
1. Otlø 2.894.325 Ew.
2. Bargåldå 734.187 Ew.
3. Årland 512.087 Ew.
4. Røgadim 463.934 Ew.
5. Kallaberga 461.876 Ew.
6. Wøllstatt 163.678 Ew.
7. Brøgin 161.743 Ew.
8. Raång 89.456 Ew.
9. Hijlbørg 78.443 Ew.
10. Sloma 54.321 Ew.
11. Vannhim 41.208 Ew.
12. Bønda 35.714 Ew.
13. Trøllhima 22.897 Ew.
14. Emmerks 15.989 Ew.
15. Mijnden 11.786 Ew.
16. Mikas 9876 Ew.
17. Ahhus 8543 Ew.
18. Kortås 7634 Ew.
19. Krønberga 5098 Ew.
20. Røglahim 5001 Ew.
21. Trådhim 4567 Ew.
22. Drøberga 3321 Ew.

Derzeit leben also 5.785.675 Menschen in den 22 größten Städten des Landes, das macht 81,2 % der Gesamtbevölkerung aus. Weitere 11 % leben in Städten zwischen 1000 und 2500 Einwohnern, so dass die Urbanisierungsrate bei 92,2 % liegt . 


Politisches System

Nørskim ist eine Monarchie mit ständischen und demokratischen Elementen. Anders als in Dikamik oder Šeringen gibt es allerdings keine geschriebene Verfassung. Der König ist oberster Heerführer und Chef der Exekutive, die aus dem allein von ihm bestimmten Rik rådet mit den Riksminister besteht. Allerdings müssen zwei Minister, Justiz und Religion, durch Bischöfe der Staatskirche besetzt werden. Der König erhält dazu Vorschläge durch den Erkebiskop von Otlø. Traditionell wird auch das Bildungsministerium von einem Bischof übernommen. In Steuerfragen muss der König sowohl mit dem Høy Kirke-Rådet als auch der Edel-Møte abstimmen. In der Edel-Møte sitzen die 26 gråvet, je zwei pro Provinz und vier aus der Hauptstadt. Die Grafen sind Stellvertreter der alten Familien, denen bestimmte steuerliche Privilegien zustehen, auch wenn sie politisch sonst keine Macht mehr haben. Den großen Familien gehören zusammen allerdings gut 1/3 des nutzbaren Landes, was sie politisch bedeutsam macht. Zudem sitzen in der Edel-Møte die 23 Äbte und Äbtissinnen der größten Klöster des Landes. 

Oberste juristische Instanz ist nicht der König, sondern das Høy Kirke Domstol unter Vorsitz des Erzbischofs von Otlø. 
In den Provinzen werden durch allgemeines Wahlrecht die Vlag Fyrsted gewählt, die einer vom König eingesetzten Provinzialverwaltung vorstehen und sich bei Problemen direkt an den König wenden können. 
Stadträte und Bürgermeister werden frei gewählt .

Religion
Die von den luchtahinnaschen Theologen entworfene Einteilung der Luchta-Religion ist sehr grob und trifft die Vielgestaltigkeit der täglichen Kultausübung nur sehr bedingt. Theologisch ist die Religion bzw. Konfession in Nørskim der nyhet skole, also der monotheistischen aber eher kult-lastigen Ausprägung der luchtenischen Religion zuzuordnen, unterscheidet sich aber in der tatsächlichen Kultausübung ganz erheblich von den anderen Konfessionen der nyhet skole.
Tatsächlich sind die Einwohner Nørskims gerade wegen ihres monotheistischen Glaubens zur Zeit der Luchtenischen Landnahme als Ketzer in Luchtahinna verfolgt worden. In Dikamik hatte sich dagegen der konservative Glaube noch erhalten, war aber durch den Summum-Kult und mit dem gömul trú bereits stark modifiziert. Zwar gelang es Missionaren der neuangekommenen Nørskim die Vorstellungen eines monotheistischen Gottes auch in Dikamik und später dann in Seringen und auf Grandland zu verbreiten, die puristische Kultweise und die enge Bindung an das Wort der Ersten Schriften unter Ablehnung aller neueren heiligen Schriften späterer Propheten als Guntram stießen aber weitestgehend auf Ablehnung . 

Sprachen
Amtssprache ist die rige språk, ein West-Dialekt des Luchtenischen, der mit den Varietäten von Dikamik und Scheringen große Gemeinsamkeiten aufweist. Besonders in den jeweiligen Grenzregionen ist eine Verständigung meist problemlos möglich. Im öffentlichen Raum wird zudem auch die standard språk genutzt, wie oben bereits beschrieben eine Mischform der drei westlichen Luchta-Sprachen . 


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