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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Šeringen
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Der neue Weltalmanach 1853 - Königreich Šeringen
Kungeriken Scheringen

Königreich Šeringen









Wahlspruch: Brödraskap, vi går framå
Wahlspruch König Kämpar för folket - till slutet

Amtssprache(n): rik språk, standard språk
Hauptstadt: Støhølmå

Regierungsform: parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: Königin Ylva II.
Regierungschef: Regierungspräsidentin Pernilla Brandstråm

Fläche: 198.637 km2

Einwohnerzahl: 12,7 Millionen

Bevölkerungsdichte: 63,93 Einwohner pro km2

Währung: Scheringen Penge

Scheringen ist eine sekundäre Staatsgründung der Luchta, wie auch die Westinsel des Vereinigten Königreichs. Das Land ist das zweitgrößte auf der Halbinsel und hat eine wirtschaftlich sehr starke Küstenregion und ein vor allem landwirtschaftlich geprägtes Hinterland. Ähnlich wie Dikamik ist der Staat sehr liberal und seine Verfassung durch starke Elemente der Mitbestimmung geprägt. Überhaupt ist dies ein typisches Merkmal der meisten luchtenischen Verfassungen und muss nicht unbedingt als eine Entwicklung der jüngeren Vergangenheit gedeutet werden. Vielmehr sind die autoritären Herrschaftsformen in Luchtahina und Huggastina wohl als Sonderfälle einzustufen. Die Ostinsel des Vereinigten Königreichs hatte schon ganz früh ein Parlament (745) und auch in Dikamik entstand eine solche Volksversammlung bereits unter dem zweiten König, in Scheringen gehört sie zur politischen Grundausstattung des Staates. 

Geographie
Das westliche der drei Westkönigreiche hat eine Fläche von 198.637 km2. Das gesamte Staatsgebiet ist ein großes Tiefland, mit bedeutenden Senken im Zentrum um Tråberga, Talla und Midland bis hin zu Ostküste, die extrem versumpft, und im Norden. In diesen Senken haben sich große Seen gebildet, wobei die östliche Seenplatte, Öst Sjöar Tallrik, als eine Fortsetzung des Seengebietes in Nørskim anzusehen ist. Der Grens Sjör liegt dann auch mit seinem östlichen Teil im Nachbarland und nur sein Westteil gehört zu Scheringen. 
Die Nordküste ist geprägt durch das Deltagebiet der Flüsse Snabbt Vatten, Slingrande Vatten, Träsk Vatten und Fläkt Vatten. Durch ein aufwendig angelegtes Kanal- und Deichsystem sowie den steten Einsatz von Windmühlen konnte dieses einst sehr sumpfige Gebiet in äußerst fruchtbares Ackerland umgewandelt werden, dass nur um die drei größten Seen der nördlichen Seenplatte, dem Inuti Hav, Tandas Hav und Dvärf Hav noch mit einem sumpfigen Waldgebiet begrenzt wird. Ein großer Kanal verbindet die Flüsse der Nordküste und das Staatsgebiet von Scheringen mit Dikamik, zudem grundsätzlich sehr enge Beziehungen, unter anderem eine Zollunion, bestehen. 

Im Zentrum des Landes, dass durch den Gürtel-Kanal, Bälte-Kanal, von der Küstenregion getrennt ist, wird ebenfalls sehr intensive Landwirtschaft und Milchviehzucht betrieben. Fast alle großen Seen liegen im Ring des Bälte-Kanals, der auch zur Entwässerung der Küstenregionen dient . 

Administrative Gliederung

Das Land ist in so genannte Großprovinzen, Stor provins, Reichkreise, rik sirkel, und Städte und Gemeinden, Stad och Gemenskap, aufgeteilt. 
Die nördlichste Provinz ist Norrland, von der Küste bis zum Bälte Kanal im Süden mit den rik sirkelen Seeberga, Nørdhinna, Ruggastina und Høgastimhim.
Der Westen von der Küste bis zum Bälte wird von der Provinz Kustland eigenommen, mit den Kreisen Trøberga, År, Horhus und Spissberga.
Das nördliche Zentralland umfasst die Provinz Skogland mit den beiden Kreisen Grifhurn und Sømda, das südliche Zentralland wird durch die Provinz Mjölkland eingenommen, mit den drei Kreisen Midland, Tråberga und Tall. 
Die an der nördlichen Westküste gelegene Hauptstadt ist keiner Provinz zugeordnet und wird als Fri Rike Stad och Uppehåls bezeichnet. 
Die Provinzen werden durch einen Provinschefen verwaltet, die Kreise durch einen Ordförande, die Städte und Gemeinden durch einen Borgmästere, der im Fall der Hauptstadt den Titel Herre-Borgmäster och kunglig regulator trägt .

Bevölkerung
Scheringen hat eine Bevölkerung von 17,53 Millionen von denen 12,1 Millionen in den größten Städten des Landes leben, allein 4,1 Millionen in der Hauptstadt Støhølma, die wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes ist. Der Ausländeranteil ist im Vergleich zu Dikamik eher gering und konzentriert sich neben der Hauptstadt auf die Küstenstädte År und Spissberga sowie deren Umland. In der Hauptstadt leben etwa 45.000 Menschen aus Gildberg und 34.000 aus Hesstien als nennenswerte Gemeinden. In Spissberga gibt es zudem eine fast 20.000 Personen umfassende Gemeinschaft aus Qu’a’al. Im ganzen Land leben zudem etwa 13.00 Sooraj und weitere 20.000 Personen aus dem Kaiserreich Aerath und den Handelsrepubliken. Vor allem die Sooraj und die Qu’a’al sind sozial oft schlecht gestellt und nur ungenügend ausgebildet . 



Größte Städte

Støhølma 4,1 Millionen Ew.
År 3,8 Millionen Ew.
Spissberga 1,4 Millionen Ew.
Trøndberga 1,1 Millionen Ew.
Horhus 621.354 Ew.
Talla 318.027 Ew.
Tråberga 101.219 Ew.
Midland 68.217 Ew.
Nørdhinna 11.508 Ew.
Høgastimhim 10.010 Ew.
Ruggastina 8.705 Ew.
Somda 5.078 Ew.

Sprache
Amtssprache Scheringens ist die rik språk, ein West-Dialekt des Luchtenischen, der mit den Varietäten von Dikamik und Nørskim große Gemeinsamkeiten aufweist. Besonders in den jeweiligen Grenzregionen ist eine Verständigung meist problemlos möglich. Im öffentlichen Raum wird zudem auch die standard språk genutzt, wie oben bereits beschrieben eine Mischform der drei westlichen Luchta-Sprachen . 

Politik
Scheringen ist eine parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt und nomineller Oberbefehlshaber der Truppen ist der König (kung), der zugleich Oberhaupt der noch bestehenden Staatskirche Scheringens ist (rik kyrka). Der König hat fast ausschließlich repräsentative Funktionen, auch wenn rein formell die ausführende Gewalt auch bei ihm liegt. Diese wird in der Praxis aber vom Kabinett, dem skåp, unter der Leitung des Regeringen President, des Regierungspräsidenten, ausgeübt. Dieser wird vom König auf Vorschlag des Mehrheitsführers im Parlament, dem Parlament, vom König ernannt. Der Monarch kann dann aktiv werden, wenn sich keine Mehrheit der Stimmen im Parlament findet: Er ernennt dann den Kandidaten oder die Kandidatin der größten Gruppe im Parlament zum Regierungschef und beauftragt ihn mit der Bildung einer Minderheitsregierung. 

Die gesetzgebende Kraft liegt beim Einkammerparlament. Alle Gesetze müssen vom König gegengezeichnet werden, allerdings hat sein mögliches Veto nur aufschiebende Wirkung, außer bei Gesetzen die Kirche und den Kriegsfall betreffen, wo der König die Entscheidungen dauerhaft blockieren kann. Die Legislaturperiode ist auf vier Jahre beschränkt. Die 179 Abgeordneten werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl bestimmt. Aktives und passives Wahlrecht besitzt jeder Bürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat . 



Religion 
Grundsätzlich gilt in Scheringen Religionsfreiheit.
Die große Mehrheit der Bevölkerung, etwa 89 %, bekennen sich zu nyhet skole und teilen ein Glaubensbekenntnis und Gottesdienstgemeinschaft mit der Kirche von Dikamik. Die Kirche besitzt noch den rechtlichen Status einer Reichs- oder Staatskirche und erhält aus diesem Grund staatliche Fördermittel, die durch eine spezielle Steuer, die Kyrke Leverans, erhoben werden. Zugleich hat die Kirche das Recht, Schulen, Universitäten und Krankenhäuser zu betreiben, allerdings unter staatlicher Aufsicht. 
Offiziell ist der König das Oberhaupt der Staatskirche. Er delegiert seine Rechte allerdings an eine Kommission aus Bischöfen, Priestern und Laien (Rådet för kyrkliga frågor), die bei Kirchenwahlen alle drei Jahre gewählt werden und aus 23 Personen besteht. Den Vorsitz führt der König, der sich aber meist durch den Erzbischof von Støhølma vertreten lässt. Alle Beschlüsse des Rates müssen allerdings dem Monarchen zur Unterzeichnung vorgelegt werden. 
Die Staatskirche ist gegliedert in Erzbistümer, Bistümer, Propsteien und Gemeinden. Die Erzbistümer entsprechen den Provinzen. Sitze eines Erzbischofs sind Seeberga, Grifurn, Talla, Spissberga und Støhølma. Die Bischöfe werden von Bistumswahlmannschaften auf Lebenszeit gewählt, Priesterkollegien wählen die Pröpste und Gemeinden ihren Priester. Im Fall der Vakanz eines Erzbistums tritt das Kirchenprovinzparlament zusammen und wählt einen Nachfolger. Die Frauenordination ist üblich, derzeit sind die Erzbistümer Spissberga und Støhølma und die Bistümer Midland, Hørhus und Somda von Frauen besetzt. 
Etwa 3 % Bevölkerung bezeichnen sich selbst als freikirchlich, wobei die Gemeinden sehr unterschiedlich strukturiert und ausgerichtet sind. Radikalere Kleinkirchen gibt es vor allem im ländlichen Gebiet an der Grenze zu Nørskim. Die Gottesstaat-Bewegung ist trotz umfassender Religionsfreiheit in Scheringen als Terroristische Organisation verboten. Man schätzt, dass sich derzeit etwa 3.000 Personen zu dieser radikalen Form der Luchta-Religion bekennen, die vor allem im Untergrund leben, aber auch in abgelegenen Dorfgemeinschaften im zentralen Seenland. 
Daneben gibt es Anhänger des Sooraj-Kultes, mit eigenen Tempeln in der Hauptstadt, in År und Hørhus, Anhänger des Wahren Weges aus Qu’a’al, zudem gibt es in der Hauptstadt einen Tempel für die Gildsteinische Muttergöttin Gracieuze Moeder und den Hesstischen Weingott Em-Wei-soi-Godd. Vor drei Jahren wurde zudem in der Hauptstadt der erste Tempel für den Kaiserkult außerhalb des Reiches eingeweiht . 


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