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Der neue Weltalmanach 1853 Gemeinsamkeiten der drei Westkönigreiche
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Der neue Weltalmanach 1853 Gemeinsamkeiten der drei Westkönigreiche
Die drei Königreiche im Westen teilen sich viele Aspekte der Alltagskultur, auch im Bereich der Literatur, Kunst und Musik. 

Küche
Die Küche wird dominiert von Fisch- und Fleischgerichten, ist aber auch bekannt für eine Vielzahl von Molkereierzeugnissen sowie Brot- und Backwaren. 
Man isst besonders an der Küste viel Seefisch, wobei Hering, Scholle und Dorsch am beliebtesten sind, die im Ganzen gebraten oder geschmort oder als Filet zubereitet werden. Daneben werden in allen drei Staaten auch Lachse gezüchtet und der Zuchtlachs aus Scheringen ist weltweit begehrt, vor allem geräuchert.

Geräucherter und eingesalzener Fisch wird in großen Mengen verzehrt. 
Berühmt ist ein Eintopf auf Fisch, Muscheln und viel Wurzelgemüse, der im Inland auch mit Speck oder Fleisch statt Fisch zubereitet wird. 
An Meeresfrüchten isst man besonders gerne die große Miesmuschel, in großen Kolonien an den Küsten gezüchtet werden. 
Im Inland isst man vor allem Schweinefleisch, dass auch zu allerlei Würsten und Schinken verarbeitet wird, während die Rinder vor allem der Milchproduktion dienen. 
Besonders in Scheringen sind klimpar beliebt, Klöße aus Teig oder Fleisch, die mit Käse oder Pilzen gefüllt und ein einer cremigen Soße serviert werden, während für Dikamik der sprød stege, ein Schweinkrustenbraten, typisch ist. Die Küche Nørskims ist grundsätzlich schlichter, allerdings isst man recht viel Lamm, das vor allem als Eintop zubereitet wird. 
Der Hartkäse Gammel Stinker wird exportiert, ebenso der mildere Cremet Fødder. Alle Käsesorten Dikamiks zeichnen sich durch einen würzigen Geschmack und scharfen bis strengen Geruch aus. Auch kærnemælk, Buttermilch, wird in großen Mengen produziert und konsumiert. In Scheringen wird ebenfalls recht viel Köse produziert, der allerdings grundsätzlich deutlich milder ist, als derjenige aus Dikamik. In Nørskim wird vor allem Schafskäse produziert, der in Salzlake haltbar gemacht wird zudem der sehr proteinhalte Joghurt Sykmma, ebenfalls aus Schafsmilch. 
Man kennt über 350 Brotsorten, wobei dunkle Vollkornbrote bei weitem überwiegen. Bekannt ist das süßliche Roggenschwarzbrot Sort Kys, dass als fedtafvisende mit reichlich Butter, Käse, Wurst, sauren Gurken und Zwiebeln belegt und gern als Mittagessen verzehrt wird. Man kennt auch süße Variationen, die mit Marmeladen und Früchten serviert werden. 
Beliebt bei Einheimischen und Gästen sind die zahlreichen Süßwaren wie die Zimtschnecken (kanelsnegl) oder der Marzipankuchen (kransekage). 
Neben den oben genannten Milchprodukten wie Kefir, flüssiger Joghurt und Buttermilch trinkt man gerne Säfte, vor allem aus Beeren. Besonders beliebt ist der mit Wasser verdünnt getrunkene Johannisbeersaft, im Inland auch der Preiselbeersaft. Daneben wird sehr viel Bier produziert, dass auch exportiert wird . 

Bildungssystem in den drei Königreichen 

Bedingt durch ihre enge kulturelle, religiöse und historische Verbindung, hat man sich im Vertrag von Ørbøta vor 25 Jahren darauf geeinigt, ein gemeinsames Bildungssystem zu entwickeln, den rammer træning/ trening rammeverk/ ramverk utbildning, der es Schülern aller drei Königreiche ermöglichen soll, in den jeweils anderen Staaten weiterführende Bildungseinrichtungen, Ausbildungsbetriebe und Universitäten zu besuchen. Es besteht eine neunjährige Schulpflicht für Jungen und Mädchen. Das Schulsystem ist kostenlos. 
Der Vertrag sieht für Kinder vom 3. bis zum 6. Lebensjahr die vuggestue/ barnehage/daghem vor, deren Besuch freiwillig, aber kostenlos, ist. 
Ab 6. Lebensjahr besuchen alle Kinder die vierjährige grundskole/grundskola/barneskola. Der Unterricht wird hier in der jeweiligen Landessprache abgehalten, zwei Stunden pro Woche wird aber auch Standard Språk unterrichtet. In Nørskim werden etwa 75 % der barneskola von der Staatskirche betrieben, in Šeringen etwa 35 %, während die Staatskirche in Dikamik mit dem Vertrag von Dorbå in der Regierungszeit von Olf-Adabart XI. aufgelöst worden ist. 
Auf die Grundschule folgt die fünf Jahre umfassende mellem skole/mellan skola/mellom skola. 50 % des Unterrichts in wechselnden Fächern wird hier in der Standard Språk unterrichtet. Neben Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaften stehen in Diakamik zudem Philosphie, in Nørskim und Šeringen Religionskunde auf dem Lehrplan. Daneben gibt es Unterricht in Wirtschaft, Bautechnik, körperlicher Ertüchtigung, Nationalkunde, Weltgeschichte und einer Fremdsprache. Die Schüler können wählen zwischen Aerathisch und Gildbergisch, wobei sich etwa 76 % für Gildbergisch als erster Fremdsprache entscheiden. 
Am Ende der fünf Jahre steht der Forstå Eksamener/ Forstå Tentor/ Forstå Eksamener, der Leistungen in allen Fächern abfragt und ganz auf Standard Språk abgehalten wird. Die Tests werden von einer gemeinsamen Kommission der Bildungsminister der drei Länder erarbeitet und abgesegnet. Auf Grund des hohen Einflusses der Staatskirche in Nørskim kam es dabei immer wieder zu Disputen und Kontroversen.
Erreicht der Schüler weniger als 60 % und mehr als 45 % erhält er den ferdigstillelse/ fullbordan/ ferdigstillelse, der ihn zur Aufnahme einer Ausbildung bei einem staatlichen Betrieb und in der Verwaltung befähigt. 
Erreicht er weniger als 45 % aber mehr als 25 % erhält er den skole rapport/skola rapport/ skola rapporten, der es ihm erlaubt eine Ausbildung bei einem nicht-staatlichen Betrieb, z.B. im Handwerk oder in der Landwirtschaft, anzutreten. 
Schüler, die unter 25 % erreichen, müssen das letzte Schuljahr wiederholen.
Schüler, die mehr als 60 % erreichen bekommen dagegen die adgangstilladelse/ åtkomstbehörighet/ tilgangsautorisasjon, die sie für den höheren Staatsdienst und zwei weitere Schuljahre an der Øvre skole/övre skola/ Øvre skola berechtigt. 
Neben den kostenlosen, staatlichen Mittelschulen gibt es in Nørskim 5678 und in Šeringen etwa 2000 kirchliche Mittelschulen, die eine monatliche Gebühr erheben. In Dikamik sind Privatschulen dagegen verboten. 
Die Øvre skole/övre skola/ Øvre skola umfasst zwei Schuljahre, in denen die Kenntnisse der Schüler in allen Bereichen weiter vertieft werden. Zudem gibt es in allen Ländern einige spezialisierte Oberschulen, die entweder den Musischen, den Technisch-Mathematischen oder den Literarischen Zweig abdecken. Hinzukommt auf allen Oberschulen eine zweite obligatorische Fremdsprache, Aerathisch, Gildbergisch, Hesstisch oder Summum. Als dritte Fremdsprache kann in der Vertiefung noch Hochluchtenisch oder Oustenisch belegt werden. Der angestrebte Abschluss ist der høj Forstå Eksamener/ hög Forstå Tentor/ høy Forstå Eksamener, das als Zugangsberechtigung zur Universität gilt. 
Die überwiegende Mehrheit der Oberschulen sind staatlich, 97 %, daneben gibt es aber auch kirchliche Privatschulen, die Gebühren erheben, in Nørskim und Šeringen.
Die Universitäten sind staatlich, in Nørskim und Šeringen gibt es daneben theologische Hochschulen der Staatskirchen, und grundsätzlich kostenfrei. Man schließt das vierjährige Studium mit einem mester/mästare/mester ab und kann danach bei guten Leistungen eine Promotion an einem institut/institute/instituttet anstreben. 
In Krolhim und Fjølberga gibt es Summum-sprachige vuggestue/ barnehage/daghem, grundskole/grundskola/barneskola und skole/mellan skola/mellom skola, wobei auch Rige sprog und Standard språk unterrichtet werden. 
In Nørskim gibt es in Kallaberg und Bargåldå gildbergischsprachige Schulen. Zudem sind in Šeringen nicht-luchtenische Einwohner vom sonst obligatorischen Religionsunterricht befreit .


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