Es ist: 14-11-2019, 22:06
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Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Das Königreich Norodur
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Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Das Königreich Norodur
alltakünntü Norodur

Königreich Norodur






Körvauksit ja öküdenmükaisiis  


Amtssprache(n): Pühüiinna

Hauptstadt: Höppövuörillä

Regierungsform: konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: König Hilmar XIII.

Regierungschef: Erzkanzler Barnii Igariis

Fläche: 891.217 km2

Einwohnerzahl: 41,05 Millionen

Bevölkerungsdichte: 46 Ew./ km2

Währung: Rahüii



Historischer Überblick

Das Königreich Norodur, im Nordosten des Königreich Luchtahinna gelegen, kann weder zu den Luchta-Staaten noch zu den Puhua-Staaten (Suamin, Hägimi) gerechnet werden, sondern stellt ethnisch, sprachlich und religiös eine Synthese dieser grundverschiedenen Völker und Kulturen dar. Auf Grund seiner Besonderheiten ist es angebracht, kurz die Geschichte Norodus in ihren Grundzügen zu rekapitulieren. 
Wann genau die ersten luchtenischen Siedler in Norodur eingetroffen sind, ist nicht sicher zu klären. Es ist wahrscheinlich, dass sie während einer der ersten beiden großen Wanderbewegungen um 90 oder 110 im Gebiet des heutigen Norodur eingetroffen sind, also etwa zeitgleich mit dem Clan des Gunram in Luchtahinna. Während aber das westliche Gebiet nur von wenigen Bauern besiedelt war, gab es im Gebiet des heutigen Norodur bereits befestigte Puhua-Siedlungen. Offensichtlich ging die Ansiedlung aber ohne größere Konflikte vonstatten, denn die ersten dokumentierten Luchta-Siedlungen sind nicht umwallt und liegen zudem sämtlich im Landesinneren, während die Puhua-Siedlungen an den Küsten lagen. Schon früh sind auch Handelsbeziehungen zwischen den beiden Völkern nachweisbar .
Wie auch in Luchtahinna liegt die Frühgeschichte weitestgehend im Dunkeln und wird erst im 4. Jahrhundert durch Schlaglichter in Form von Urkunden erhellt. 327 errichtet Haukur I. die Burg von Luchtahinna und erscheint in diesem Dokument auch bereits mit dem Königstitel. Es ist anzunehmen, dass er eine zumindest nominelle Oberherrschaft auch über die luchtenischen Siedlungen in Norodur ausübte, allerdings scheinen hier die Verhältnisse recht kompliziert zu sein:
Seit 324 ist ein suuriruhtinas von Kavalliipöä belegt, heute ein Teil der Hauptstadt Suamims . Dieser erhält aus den Puhua-Städten im heutigen Norodur Steuereinnahmen und Truppen, übt also eine Oberherrschaft über diese aus. Durch einige Listen, die im Archiv der Hauptstadt aufbewahrt werden, wird ersichtlich, dass auch luchtenische Siedlungen in dieses System eingebunden waren, manche dieser Städte scheinen aber sowohl an Luchtahinna als auch an Suamin Steuern gesandt zu haben. Verkompliziert wird die Situation dadurch, dass einige Grafen luchtenische Namen, aber den Titel jaarlii (Graf) tragen, der ihnen vom suuriruhtinas verliehen worden sein muss, daneben aber auch Puhua-Namen bei Trägern des luchtenischen Jarl-Titels belegt sind. Während sich in Luchtahinna und Suamin prästaatliche Strukturen mit einem klar definierten Oberhaupt, dem kungen und dem suuriruhtinas, bilden, ist Norodur ein Geflecht von feudalen Kleinherrschaften, die sich zum Schutz wohl mal eher an Suamin und mal eher an Luchtahinna anlehnen. 
406 erscheint dann zum ersten Mal ein Träger des Titels Hertuaa Ljóshöffnin, also der eines Herzogs, der als Lehnsherr der Grafen auftritt – und zwar sowohl der Puhua-sprachigen an der Küste als auch den den binnenländischen luchtenischen. Der erste belegte Herzog ist Hjörni dessen Gemahlin Svanii aus einer Puhua-Familie stammt. Überhaupt ist seit dem 5. Jahrhundert eine starke Vermischung der Adelshäuser zu beobachten und in vielen der großen Familien erscheinen sowohl Puhua- als auch Luchta-Namen im Onomastikon. Briefe und lokal ausgestellte Urkunden zeigen bereits in dieser Zeit eine Vermischung der beiden Sprachen und gelten als erste Dokumente der entstehenden Uusi Spräk genannten Mischsprache, die heute die Amtssprache Norodurs ist . 


Über die Religion der frühen Phase des späteren Norodur ist recht wenig bekannt, allerdings ähneln sich der vorprophetische luchtenische Glaube und die suamimische Naturreligion in vielen Elementen und einige wenige erhaltene Stelen, Bauinschriften und bei Ausgrabungen gemachte Funde deuten auf eine synkretistische Religion hin, die zumindest in der Bevölkerung weit verbreitet war. Im Adel war die Situation wohl grundsätzlich ähnlich. Bei den ausbrechenden Streitigkeiten um den Propheten Jökull und seine Kultreformen unterstützen die meisten Grafen Norodurs, darunter auch der Herzog von Ljòshinna, die Vertreter der alten Kulte gegenüber dem König von Luchtahinna und der Reformpartei. Obwohl es zur Einrichtung von sieben Bistümern des neuen Kultes auch in Norodur kommt, gewähren die Grafen den Priestern der alten Ordnung Schutz und verhindern auch aktiv die Zerstörung von alten Heiligtümern. 516 legt der Rat der Grafen von Norodur formell Protest gegen die Einführung der neuen Klosterregeln des Gunnam ein, was zu einer Abberufung von sechs der sieben Bischöfe führte sowie einer gezielten Landvergabe an gläubige Bauern im Grenzbezirk zwischen Luchtahinna und Norodur. 
Durch Stiftungen an die Klöster und Kirchen zeigen die Adligen ihre Verehrung der neuen Kulte, wohl auch um militärischen Konflikten mit dem König Luchtahinnas aus dem Weg zu gehen, die Kapellen in den Burgen sind aber noch nach den alten Kulten ausgestattet und zeigen den immer stärkeren Synkretismus mit der Religion Suamins. 


540 übernimmt Hilma von Brack das Bistum von Ljòshinna, es wird angenommen, dass der Vater die Wahlkommission entweder bestochen oder unter Druck gesetzt hat, da Hilma keine formale religiöse Ausbildung erhalten hatte . Die Wahl wird in der Folge vom Erzbischofs Luchtahinnas angefochten, da aber der Vater Hilmas, Huliddin von Brack, seine jüngste Tochter Balgrada mit dem jüngsten Sohn des Königs von Luchtahinna verlobt hatte, konnte er eine Absetzung seines Sohnes verhindern. Hulidiin gilt als ein starker Verfechter einer Eigenstaatlichkeit Norodurs und war Seneschall am Hof des Herzogs von Ljóthinna. In diesem Licht muss auch die Durchsetzung der Wahl seines Sohnes zum Bischof gesehen werden: Da die Familie von Brack enge Bindungen zu Suamin-Familien hatte, gehörte sie stets zu den Befürwortern religiöser Toleranz und einem Festhalten an den alten Kulten. In der Staatskirche hatte die Familie daher eigentlich keine Ämter besetzt. Mit dem Erstarken der Bistümer wurden dieser aber zu Konkurrenten der Grafen in ihren eigenen landesherrlichen Rechten, weshalb man spätestens um das Jahr 500 mit einer Infiltration der Kirche begann. 540 waren mindestens 70 der 90 Klöster bereits in der Hand von Reformgegnern, mit der Ernennung Hilmas kam zudem das wichtigste und größte Bistum hinzu. Da Huliddin allerdings bei einem Brand auf einer seiner Burgen zusammen mit seiner Frau und seinen beiden älteren Söhnen ums Leben kam, übernahm Hilma, gegen das Kirchengesetz verstoßend, nun zusätzlich den Grafentitel an und verwaltete seine Provinz selbst . 


Trotz der anstehenden familiären Verbindung mit dem Königshaus von Luchtahinna griff der König nicht ein, als der Erzbischof von Luchtahinna ihn 541 mit dem Kirchenbann belegt. Faktisch blieb dies jedoch ohne Konsequenzen, da im gleichen Jahr mit Bärli und Jogiisi zwei weitere Bischöfe aus Grafenfamilien ernannt wurden und Hilma in seiner Politik unterstützten. 543 erfolgte eine Erneuerung des Kirchenbanns, da Hilma die einzige Tochter des Herzogs von Ljóthinna heiratet, der wiederum mit einer Tochter des Großfürsten von Suamin verheiratet ist. Zugleich wird Hilma aufgefordert, in dem ihn unterstehenden Klöstern und Bistümern den Zölibat durchzusetzen, was er ebenfalls ablehnt. Auf Druck des Königs verspricht er dies allerdings binnen vier Jahren umzusetzen, woraufhin der Kirchenbann gelöst wird. Der König wird dies auch deswegen betrieben haben, da seit 538 der neue Prophet EyÞor eine weitere und sehr umfassende Kirchenreform vorbreitet und der König 545 zu einer Synode einladen wollte. Er erhoffte sich bei seinen Plänen, den Propheten zu unterstützen, Hilfe durch den mächtigen Bischof und Grafen . 
Auf der Synode kommt es allerdings zu einem Eklat, da der Prophet die Regeln der Laientonsur und des Bartes sowie des Schleiers für die Frauen thematisiert. Die theologischen Aspekte spielen dagegen für die Bischöfe aus Norodur nur eine untergeordnete Rolle, da sie grundsätzlich eine liberale und tolerante Kirchenpolitik verfolgen. Die Tonsur ist dagegen ein ernsthaftes Problem, da der Adel Suamins das Haar zum Zeichen seiner Macht lang trägt, Bärte und kurzes Haare gelten als Zeichen der arbeitenden Klassen, ein geschorener Kopf als Sinnbild einer begangenen Straftat. Zudem spielen Frauen in der Suamin-Gesellschaft eine ganz zentrale Rolle und sind den Männern rechtlich völlig gleichgestellt . Diese Aspekte sind schon lange auch in den Grafschaften Norodurs praktiziert worden. Laientonsur, Bärte und die Verbannung der Frau aus dem öffentlichen Raum sind daher für die Norodur-Bischöfe nicht verhandelbar. In Norodur gilt zu diesem Zeitpunkt sogar die Mönchstonsur als mit der Landeskultur nicht vereinbar. Als sich dennoch eine Mehrheit für die Annahme der neuen Reglungen abzuzeichnen beginnt, reist Hilma mit seinen Bischöfen und Äbten aus Protest ab. Auf dem Weg erreicht sie die Nachricht vom Tod des Herzogs von Ljóthinna, worauf hin Hilma mit seinem Gefolge an den wichtigsten Städten Station macht und dort die Huldigungen als neuer Herzog empfängt. In der Hauptstadt lässt er sich durch eine Versammlung aller Grafen und mit ausdrücklicher Zustimmung des Großfürsten von Suamin daraufhin zum ersten König von Norodur ausrufen . 

Reiterstandbils Hilmas als König von Norodur in Keskös 
Alle Klöster des Landes, die noch nicht von Getreuen besetzt sind, werden aufgelöst, ihre Ländereien als Krongut eingezogen. Zugleich werden alle Bistümer aufgelöst. An ihre Stelle treten – wie in alter Zeit – Priesterkollegien mit einem Hohepriester. Lokale Kirchen werden dagegen nicht angetastet und Glaubensfreiheit garantiert. Da es dennoch vereinzelt zu Übergriffen auf Kirchen kommt – durch einen Unfall wird die Kathedrale von Bragahinni in Brand gesteckt und zusammen mit mehr als 40 % der ganzen Stadt vernichtet – fordert das noch immer tagende Konzil von Luchtahinna den König zum Heiligen Krieg gegen Norodur auf. 

Der König stimmte zu und marschierte gegen Norodur, dass allerdings bereits einen Verteidigungspakt mit Suamin geschlossen hatte. 568 stirbt Hilma mitten in den Kriegshandlungen, allerdings geht der Thron ohne Schwierigkeiten auf seinen Sohn Barne I. über, der die Kampfhandlungen mit neuem Elan weiterführt und glänzende Siege erringen kann. Der erst 14jährige Sohn des Barne, Nilla, gerät allerdings bei einem Angriff 575 in Gefangenschaft Luchtahinnas und bleibt bis 590 Geisel am Hof des Königs von Luchtahinna. Mit knapp 30 Jahren wird er zurückgeschickt, ist in dieser Zeit aber religiös radikalisiert worden. Nilla kann die luchtatreuen Grafen im Grenzgebiet der beiden Länder sowie die dortige neugläubige Bevölkerung auf seine Seite ziehen. Öffentlichkeitswirksam empfängt er bereits auf dem Staatsgebiet von Norodur zusammen mit 14 Grafen und deren Gefolgsleuten die Tonsur und erklärt sich zum König von Norodur. Trotz seiner Erfolge muss Barne daraufhin einen Frieden mit Luchtahinna aushandeln, um sich gegen den eigenen Sohn wenden zu können, der im Westen des Landes bereits erfolgreich einige Städte und Burgen eingenommen hat. Fünf Jahre lang tobt der Bürgerkrieg vor allem in den Westprovinzen. Dort sind relativ viele Einwohner strenggläubige Anhänger der Lehren der Staatskirche von Luchtahinna, zugleich ist es eine arme Region mit wenig kulturellen Kontakten zu Suamin. Die Bevölkerung, fast ausschließlich Luchtasprachig, fühlt sich zudem in der multikulturellen und synkretistischen Kultur marginalisiert. Am Ende gelingt es Barne den Sohn niederzuringen, muss aber bestimmte Zugeständnisse machen, so die Erlaubnis der Mönchstonsur, die Einführung und Überwachung des Zölibats in Klöstern und bei den Priestern der reformierten Staatskirche sowie Steuererleichterungen für die Kirche. Um den neuen Pakt zu besiegeln werden die Westprovinzen zum neuen Fürstentum Luggahinna zusammengefasst. Hier sollen die strengen Regeln der Staatskirche Luchtahinnas gelten, zudem wird der Gebrauch des Luchtenischen als Gerichts- und Verkehrssprache festgelegt . 
Während Norodur im Großen und Ganzen von jetzt an eine religiös und kulturell eigenständige Entwicklung durchläuft, führen die noch immer recht große Gruppe von Luchta im Land (etwa 35 %, in den Westprovinzen 70 bis lokal 90 %) sowie die Konstruktion des Fürstentums von Luggahinna zu einer noch jahrhundertelangen Verflechtung der beiden Königreiche. So wird Norodur auch in den Strudel der luchtenischen Reformation gezogen. 
Als Vertreter der Kirche werden daher die verbliebenen fünf Bischöfe und als weltlicher Vertreter der Fürst von Luggahinna zum Reformationskonzil geladen. Schon recht früh wird deutlich, dass drei der fünf Bischöfe der Reformation zugeneigt sind, die Grafen, die den Fürsten von Luggastinna begleiten neigen sogar den radikalen Ansichten zu, da sie sich so von der auch weltlichen Herrschaft der Kirche in ihren Herrschaftsgebieten zu entledigen suchen. Zugleich erscheint dies als Möglichkeit, den westlichen Nachbarn grundsätzlich zu schwächen. Korrespondenzen Hilmis II. mit dem Fürsten Galwinni bezeugen, dass diese politischen Motive die massive Unterstützung der (radikalen) Reformation in großem Maße bestimmt haben. Trotz eines sich abzeichnenden Kompromisses zwischen den gemäßigten Reformatoren und der Staatskirche halten die norodurischen Teilnehmer an weitreichenden Forderungen fest. Als der Erzbischof von Luchtahinna nach Abschluss des Konzils den Kirchenbann gegen die drei führenden Reformatoren verhängt und diese festnehmen lassen will, schreitet die Leibgarde des Fürsten von Luggastinna ein. Nach heftigen Tumulten mit mehreren Verletzten und Toten zieht sich die Norodur-Fraktion mit den Reformatoren in das eigene Staatsgebiet zurück. 
Die Reformationsprediger ziehen weiterhin große Mengen an und da sie im Grenzgebiet zwischen den beiden Königreichen wirken kommt Luchtahinna trotz Reform der Staatskirche nicht zur Ruhe. Die Grafen Norodurs nutzen die teilweise wirren Situationen im Grenzgebiet auch zu Raubzügen – immer unter dem Deckmantel, die Reformation zu schützen. Bei einem dieser Raubzüge des Grafen Gilgi-Gunram von Gjöll in das benachbarte Luchtahinna wird der jüngste Sohn des Königs von Luchtahinna getötet, der als Kommissär die Grenzprovinzen inspiziert hat. Jetzt sieht sich der König zum Handeln gezwungen und fordert den König Norodurs, Hilmi II., zum Handeln auf: Ende der Predigten der Reformatoren auch in seinem Staatsgebiet, Abzug aller Truppen aus luchtenischen Gebieten, Restitution der abgesetzten oder enteigneten Grafen, Zahlung eines Straftributes für den Tod des Sohnes und Anerkennung des höheren Rangs des Königs von Luchtahinna. Die Antwort Norodurs ist knapp, aber deutlich: in Norodur herrsche Religionsfreiheit, er könne und wolle daher die Prediger nicht behindern, zudem seien sie zwar unter seinem Schutz ins Land gekommen, letztlich aber Bürger Luchtahinnas, daher habe er keinen Einfluss darauf, ob und wann sie auch dort predigen würden. Die Grafen im Grenzgebiet hätten die unter seinem Schutz stehenden Prediger und deren Anhänger bedroht und man habe sich lediglich zur Wehr gesetzt. Da durch diese militärischen Aktionen Kosten bei seinen Vasallen entstanden seien, hätten diese alles Recht diese durch Beschlagnahmungen wieder einnehmen zu wollen. Der Tod des Sohnes sei tragisch, aber es sei doch fraglich, warum er sich in dieser Situation nahezu unbewaffnet in den Grafschaften bewegt habe. Den König von Norodur treffe aber keine Schuld am Tod des Prinzen, weswegen er auch jede Form der Wiedergutmachung ablehne. Zuletzt sei kein König dem anderen untergeben und eine Unterordnung Norodurs unter Luchtahinna nicht einmal vorstellbar . 
Die Kriegserklärung Luchtahinnas an Norodur war die Konsequenz, der folgende sechsjährige Krieg wird auch als der Heilige Krieg bezeichnet. Anfangs kann die Reformationskoalition in Norodur große Erfolge erringen, allerdings kommt es im Verlauf des Krieges immer wieder auch zu Spannungen zwischen den verschiedenen Reformationsgruppen, die sich teilweise in gewalttätigen Auseinandersetzungen entladen, was wiederum die Unterstützung der Grafen für den Krieg untergräbt. Als dann einige Grafen Separatfrieden mit Luchtahinna schließen und zu radikale Anhänger der Reformation ausliefern, zerbricht die Koalition und Luchtahinna kann in einem Gewaltmarsch die im Zentrum des Landes gelegene Hauptstadt Ljòshinna bedrohen und einschließen. Hilmi II. kann allerdings fliehen und ein neues Heer um sich versammeln, dass die Hauptstadt entsetzt, die dabei aber massive Schäden davonträgt. Als dann die Anhänger der gemäßigten Reformation das Land verlassen, gibt Hilmi letztlich die Unterstützung der radikalen Reformation aus. Da auch Luchtahinna massiv an den Kriegsfolgen leidet und Unterstützung durch Bündnispartner ausbleibt, wird letztendlich ein Friedensvertrag geschlossen, der die alten Grenzen wiederherstellt, es aber Anhängern der (radikalen) Reform verbietet, auf luchtenischem Staatsgebiet zu missionieren. Hilmi wiederum löst drei weitere Bistümer auf und verkleinert das Gebiet des halbautonomen Fürstentums von Luggastinna, eine staatliche Förderung der luchtenischen Kirche wird ausgesetzt, allerdings stimmt er der Gründung freier Kirchen zu, insbesondere da diese der radikalen Reformation zuneigen und daher auf einer strikten Trennung von Kirche und Staat bestehen.
Als weitere Konsequenz aus dem Krieg mit Luchtahinna geht Norodur noch engere Bindungen mit Suamin ein, schließt aber zugleich auch Bündnisverträge mit Hägimi und der Handelsföderation. Zudem werden diplomatische Gesandtschaften in das Ilkhünat und nach Baştu entsandt und die Beziehungen zu Aerath verbessert. Daneben wird die Hauptstadt an die Nordost-Küste verlegt und man beginnt den Aufbau einer mächtigen Flotte. Hier fehlt ja noch ne Menge…

Geographie
Norodur, dass im Westen an Luchtahinna und im Süden an Suamin grenzt, hat eine Staatsfläche von 891.217 km2. Die Ostküste ist stark zerklüftet und besonders im Norden gibt es drei bis weit in das Landesinnere reichende Fjiordii. 

Der Süden des Landes wird durch fruchtbare Ebenen geprägt, ebenso der äußerste Westen. Bei Münii entspringt der Bjallim der weiter westlich in den Jöll-See mündet. Als Bjaliim fließt er weiter bis nach Fiska-Bekkur, wo er ins Meer mündet. Dem See entspringt zudem der nach Süden abfließende Jölii, von dem bei Suolaa der Jöllii-Kanälii abgeht, der den Jölii mit dem bei Öllülü entspringenden Hömii verbindet. Dieser wiederum fließt nach Südosten und mündet bei Malmi ins Meer. Ein Küstenkanal verbindet Malmi mit dem nördlichen Lehmä, zudem bindet der Gründii-Kanal die wichtigen innländischen Bergwergsorte Briös, Yüllo, Skilkii und Hopea an. 
Im Zentrum des Landes liegt das Yhüllahiinyälii-Gebirge, dessen höchster Gipfel der Yhii mit 4578 m ist. Das Gebirge wird auch als Kösi-Gebirge, also Hand-Gebirge bezeichnet, da sich von ihm Fingerartig schmale Bergketten abzweigen. Im Osten des Gebirges liegt zudem ein dichter Nadelhochwald, der aber kaum wirtschaftlich genutzt wird, da er nur schwer zugänglich ist. 


Die Nordküste ist geprägt von den drei Fjiordii, dem Kupla-Fjordi, dem Impyräi-Fjordi und dem kleinen Kääpiöi-Fjordi. Der wichtigste Fluss im Norden entspringt die Estö dem Gebirge und mündet bei Ölb in den Kääpiöi-Fjordi. Drei nach Westen abgehende Kanäle verbinden die Bergwerksstädte Keskös, Halliheim, Güri und Iinääi mit dem Fluss . 

Administrative Gliederung

Norodur ist in sechs so genannte Bundesfürstentümer eingeteilt, die eine gewisse Teilautonomie besitzen und jeweils durch einen suuriruhtinas, einen Großfürsten, verwaltet werden. Die Fürstentümer sind (von Westen nach Osten:
Ruohoalue mit der Hauptstadt Jöll
Raja-alueella mit der Hauptstadt Järvi
Vuoristoalue mit der Hauptstadt Reunös
Etelärannikko mit der Hauptstadt Fleskür
Itärannikolla mit der Hauptstadt Kanova-Köpök
Pohjoisrannikolla mit der Hauptstadt Ölb. 


Die Halbinsel Löma, auf der auch die Bundeshauptstadt Höppövuörilla liegt gilt als Staats- oder Kronland und untersteht direkt dem körkä küninga, dem Hochkönig. 
Die Viron Valtiö genannten Bundesfürstentümer sind wiederum in herttuakunta, Herzogtümer, aufgeteilt, die wiederum in Margravates, Markgrafenschaften, eingeteilt sind. Die Markgrafenschaften wiederum sind eingeteilt in Gravates, Grafschaften, deren Untereinheit die paronin arvo, die Baronie, darstellt. Die kleinste Einheit sind die Sääntö, die Herrschaften, zu denen auch einige Städte gezählt werden. Tatsächlich täuscht allerdings der Eindruck eines feudal organisierten Staates. Die Bezeichnung der Provinzen und der kleineren Verwaltungseinheiten geht auf die Verfassung des 14. Jahrhunderts zurück, allerdings wurden die Herrschaften der Markgrafen, Grafen und Herren bereits im 16. Jahrhundert marginalisiert, da man ihnen Beamte der Fürstentümer als Kontrollinstanzen an die Seite gestellt hat. Im 18. Jahrhundert wurden dann auch die Herrschaftsrechte der Herzöge beseitigt und ständische Versammlungen den Fürsten an die Seite gestellt, die sich im Verlauf dieses Jahrhunderts zu echten Parlamenten entwickelt haben, auch wenn die Rolle der Fürsten noch immer recht bedeutend ist, zumal sie großen Einfluss auf die Besetzung der zweiten Kammer des Bundesparlamentes haben. Die Adelstitel haben dennoch bis heute eine große Bedeutung, da nur Adlige in der zweiten Kammer sitzen können und ihnen durch noch immer enormen Landbesitz auch noch eine große wirtschaftliche Rolle zukommt. 

Da die Bundesgesetze nur bestimmte Bereiche wie das Militär, die Außenpolitik, Handel, Zoll, Maße und Gewichte, Religionskontrolle und Sicherung des Inneren Friedens durch eine Bundespolizei obliegt, nehmen die Fürstentümer die meisten innenpolitischen Aufgaben selbst war. Insbesondere die Bildung ist föderal organisiert, was in den letzten Jahren aber auch viel Kritik auf Grund der nur schwer zu vergleichenden Bildungsabschlüsse in den Fürstentümern geführt hat . 

Bevölkerung
Norodur hat eine Bevölkerung von 50,3 Millionen Menschen und ist damit der bevölkerungsreichste Staat auf der nordöstlichen Halbinsel. Bei einem Zensus des Jahres 1803 gaben 15 % an, Luchta zu sein, diese leben hauptsächlich im Grenzgebiet zu Luchtahinna, im ehemaligen Fürstentum Luggastinna, wo sie lokale bis zu 98 % der Bevölkerung stellen. 5 % geben an Puhua zu sein, etwa 78 % bezeichnen sich als Pühüiinna. Die Pühüiinna sind ethnisch gesehen zumeist Nachkommen von Luchta-Einwanderern, die sich schon in den ersten Generationen nach ihrer Ankunft mit den Puhua vermischt hatten. Diese sind die Träger der Norodurischen Kultur, Sprache und Religion und empfinden sich dezidiert nicht als Luchta. Die 5 % „reinen“ Puhua sind entweder Angehöriges des Adels oder in den letzten 50 Jahren als Arbeitskräfte nach Norodur eingewandert. Kleinere Gruppen von Ausländern leben noch in den größeren Städten, besonders aus Hägimi, den Handelsrepubliken, Baştu und Aerath . 

Sprache
Einzige Amtssprache Norodurs ist Pühüiinna, eine im Verlauf der Jahrhunderte entstandene Mischform des Altluchtenischen und des Puhua. Im Vokabular dominieren die Einflüsse des Puhua, allerdings in teilweise stark gewandelter Aussprache. Die im Luchtenischen verbreiteten Sondergrapheme Þ, ø, ð und å sind im Pühüiinna durch th, ö, d und ä ersetzt worden, haben also ihre Lautung kaum verändert. Grammtisch ist das Pühüiinna stärker mit dem Luchtenischen der Ostinsel des Vereinigten Königreichs verwandt als den heute in Luchtahinna verbreiteten Dialekten. Durch die eher luchtenisch geprägte Grammatik bei einem Wortbestand, der zu etwa 65 % auf dem Puhua basiert, ist die Hochsprache weder für Puhua-Sprecher noch Luchta (gut) verständlich. In den Grenzregionen werden aber Dialekte gesprochen, die sich der jeweiligen Nachbarsprache stärker angenähert bzw. nie weit von dieser wegentwickelt haben, so dass die Verständigung auch über die Grenzen hinweg gut möglich ist. Die 15 % Luchta gaben war bei einer Befragung zu 89 % Luchtenisch als Muttersprache, Pühühinna aber als bevorzugte Alltagssprache an, nur 2 % gaben an kein oder wenig Pühüiinna zu sprechen. 
Zur Pflege und Standardisierung der Sprache wurde bereits 1431 ein Amt für den Schutz der Sprache eingeführt, das auch heute noch existiert und die Standards für Orthographie, Grammatik und Aussprache der Sprache verbindlich festlegt . 

Religion
Obgleich Norodur immer wieder auch in die religiösen Konflikte seines größeren Nachbarn hineingezogen worden ist, gehört der Staat nicht zur luchtenischen Glaubenswelt. Seit der Reformation sind zudem alle organisatorischen Verbindungen mit der Staatskirche Luchtahinnas aufgelöst worden. Etwa 12 % der Bevölkerung geben den Luchta-Glauben als ihre Religion an, also nicht einmal alle Personen, die sich selbst als Luchta bezeichnen. Davon gehören etwa 45 % einer der zahlreichen freikirchlichen Gemeinden an, die meist nur auf lokaler Ebene organisiert sind. Die meisten Gemeinden lehnen hauptamtliche Priester ab und treffen sich für das gemeinsame Gebet, das Studium der Heiligen Bücher und Predigten entweder in Versammlungshäusern oder auch in privaten Haushalten. Etwa 48 % der Kirchenmitglieder gehören der nyhet skole an. Es gibt derzeit fünf Bistümer und ein Erzbistum, die den Primas von Dikamik als leitende Instanz anerkennen und ihre Wahl formal durch diesen bestätigen lassen. 7 % gehören einer der radikaleren Neureformations- oder Erweckungskirchen an. Diese leben zumeist an der Grenze zu Luchtahinna und werden von der staatlichen Religionsbehörde überwacht. 
86 % der Bevölkerung geben Ösküntü als ihre Religion an. Das Wort bedeutet in Pühüinna schlicht „Religion“ und ist – wie ein großer Teil der Kultpraxis selbst – aus Suamin entlehnt, wo Uskonto die naturverbundene, schamanisch-animistische Religion bezeichnet . 
In Norodur verehrt man mehrere große Götter, deren Namen teilweise noch auf eine Luchta-Herkunft verweisen, so Vater Himmel und Mutter Erde. Neben dem Himmelspaar verehrt man zudem den Kriegs- und Totengott Thürmii, den Gott des Handwerks Lökünn, die Göttin der Liebe und Sexualität Grindiiberga, die Göttin der Feldfrüchte Erthiinä und die Göttin der Weisheit Dralinä. Für diese werden Tempel errichtet, in denen Priester tägliche Rituale vollziehen, die aber auch den Gläubigen stets offenstehen. Einen gemeinsamen Gottesdienst kennt man nicht, ebenso wenig ein als Heilige Schrift verstandenes Buch. 
Daneben werden Naturgeister verehrt, die als die Seelen der Dinge sielütü thingii bezeichnet werden. Sie leben in der Luft, in den Steinen, Bäumen und Gewässern. Oftmals werden sie namenlos verehrt, große bedeutende Seen, Flüsse oder Bäume haben auch stärker personalisierte Geister, denen man oft ganz spontan Opfer darbringt. 

Eine große Rolle spielt die Verehrung der Ahnen, sowohl der eigenen Familie in kleinen Hausschreinen und an den Begräbnisstätten, als auch der Kult um Stadtgründer, besonders verehrte Personen des öffentlichen Lebens und gerade in der Hauptstadt auch ein dynastischer Ahnenkult um die Hilmi-Dynastie, die das Land in die Unabhängigkeit geführt und bis zu ihrem Ende 1246 regiert hat. 
Sieht man von diesen besonderen, nationalen, Formen des Totengedenkens ab, so ähnelt die Religion sowohl dem alten luchtenischen Glauben, wie er z.B. noch im Vereinigten Königreich verbreitet ist, aber auch den Kulten in Suamin, allerdings ist dort die Rolle des Schamanen als Mittler zwischen den Welten der Götter und Toten noch sehr groß, während dies ein Norodur schon immer im Vergleich zu der kultausführenden Priesters eher gering gewesen ist .

Politik
Norodur ist eine parlamentarische Wahlmonarchie. Seit dem Erlöschen der Hilmi-Dynastie 1246 kam kurzzeitig die Bärnii-Dynastie auf den Thron (1257-1301, Bärnii I. (1257-1265), Bärnii II. (1265-1268), Jögün I. (1268-1301). Eine Versammlung der Grafen, ein Störtiingi, setzte 1301 den dritten und letzten König dieser Dynastie ab, da er die Vorrechte der Provinzherren zugunsten einer starken Zentralgewalt abbauen wollte. Das Störtiingi ernannte darauf hin Bjangii I., vormals Graf von Yhtöl, zum neuen König und legte zugleich fest, dass von diesem Zeitpunkt an jeder König durch den Störtiingi gewählt werden müsse. Zugleich wurden die Adelsränge neu geordnet. Eine erste Verfassung aus dem Jahr 1307 sieht einen jährlichen Hoftag des Königs vor, der stets im Kreis in einem der Bundesfürstentümer und dann in der Hauptstadt durchgeführt werden solle. Auf diesem Hoftag sollten die sechs Bundesfürsten, die 41 Herzöge, 101 Markgrafen, 234 Grafen und 891 Barone als Vertreter des Adels jeweils eine Bank bilden, Händler und Kaufleute, Handwerker, Bauern und Fischer jeweils eine weitere. Die Fürstenbank erhielt in dieser Verfassung 12, die Herzogsbank 9, die Markgrafenbank ebenfalls 9, die Grafenbank 6 und die Baronbank 4 Stimmen, die nicht-adligen Bänke jeweils 4 Stimmen, also zusammen 20 Stimmen gegenüber den 34 Stimmen des Adels. Der Klerus hingegen war in der Planung nicht vorgesehen. Alleiniges Wahlrecht bei der Königswahl haben nach dieser Verfassung die Bundesfürsten, die aber nicht selbst König sein dürfen. 

Im 16. Jahrhundert gab es eine große Reform bei welcher der Hoftag in Bundestag umbenannt und in zwei Kammern aufgeteilt worden ist. Das Oberhaus bildeten die ehemaligen Adelsbänke, das Unterhaus die bürgerlichen Bänke. Während das Oberhaus Gesetze sowohl des Königs als auch des Unterhauses ablehnen und selbst welche verabschieden konnte, konnte das Unterhaus nur Vorschläge diskutieren und einbringen, bei einem Patt entschied die Stimme des Königs. Zudem wurde der Bundestag nun eine ständige Einrichtung in der Hauptstadt. Aus diesem entwickelte sich im Verlauf des 18. Jahrhunderts ein ständisches Parlament mit lokalen Versionen in den Bundesfürstentümern. Eine erneute Verfassungsreform Ende des 18. Jahrhunderts hat dann zum heutigen System geführt:
Staatsoberhaupt und Chef der Exekutive ist der Hochkönig, der nach dem Tod des Vorgängers durch die Bundesfürsten gewählt wird. Die Wahl eines Sohnes nach dem Tod des Vaters ist zwar immer wieder vorgekommen, aber nicht die Regel. Die meisten Könige entstammen dem Herzogsstand, es gab aber auch vier Markgrafen, sechs Grafen und einen Baron. Zugehörigkeit zum Adel ist zwingend notwendig. Der König ist vor allem der oberste Schiedsrichter in Streitfragen zwischen den Bundestaaten und im Parlament, dem er selbst auch als Vorsitzender angehört. Seine Stimme kann bei Patt-Situationen den Ausschlag geben. Zudem kann der König das Parlament auflösen und Neuwahlen ansetzen. In der Praxis wird der König meist durch den Lordikansleri bei den Parlamentssitzungen vertreten, der als stellvertretender Regierungschef auch dem Kabinett vorsteht. Dieses wird vom König ernannt, wobei er sich meist auf die Mehrheitsfraktion im Unterhaus stützt.
Das Zweikammer-Parlament besteht aus dem Unterhaus und dem Oberhaus, wobei das Oberhaus noch immer eine ständische Adelsvertretung ist. ¼ aller Sitze wird vom König auf Lebenszeit vergeben, die übrigen von den Adligen gewählt. Allerdings sind die Befugnisse dieses Oberhauses beschränkt: Es kann Gesetzesvorschläge machen, die aber vom Unterhaus gebilligt werden müssen. Zudem hat es ein aufschiebendes Veto-Recht, über dessen Gültigkeit der König entscheidet. Nur in Fragen von Adelsrängen und bei Gesetzen bezüglich der Verfassung ist die Zustimmung des Oberhauses dringend erforderlich. 
Das Unterhaus wird alle acht Jahr gewählt und hat 329 Abgeordnete. 12 müssen Luchta, 15 Puhua sein. Die Wahl erfolgt frei, geheim und nach einem allgemeinen Wahlrecht, das aktiv ab dem 25. und passiv ab dem 30. Lebensjahr gilt . 


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