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Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Das Königreich Suamin
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Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Das Königreich Suamin
Suamin Kuningaskunta

Königreich Suamin


Uskollisuus isänmaalle, rakkaus kuninkaalle


Amtssprache(n): Puhua

Hauptstadt: Savolinna

Regierungsform: konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: König Veeti IX.

Regierungschef: Ministerpräsident Vilho Iginiiääi

Fläche: 863.417 km2

Einwohnerzahl: 19 Millionen

Bevölkerungsdichte: 22 Ew./ km2

Währung: Hopearaha

Suamin ist ein alter Staat, der noch auf das 1. Jahrhundert zurückgeht. Das Gebiet des heutigen Staates dürfte auch die ursprüngliche Heimat der Puhua, der Bewohner Suamins, gewesen sein. Ursprünglich besiedelte dieser Volksstamm auch Teile der heutigen Staaten Luchtahinna und Norodur. Der weite geographische Rahmen der zahlenmäßig eher kleinen Bevölkerung reichte weit nach Westen, bis zum heutigen Vereinigten Königreich der Westinseln. Ausgrabungen in Scheringen haben gezeigt, dass es hier bis in das 3. Jahrhundert auch Niederlassungen von Puhua gegeben hat. Mit der Ankunft der militärisch und zahlenmäßig überlegenen Luchta endet allerdings die Expansion der Puhua, die sich nun freiweiligg und gezwungen stärker auf ihre östlichen Siedlungsgebiete in Suamin und Norodur konzentrierten. 
Das Königreich Suamin war fast ständig in irgendeiner Form in die innerluchtenischen Kämpfe verwickelt, sei es als Opfer luchtenischer Großmachtspolitik, als Schützer von religiös Verfolgten oder durch seine enge Verbindung nach Norodur. Bis heute sind die Beziehungen zum größeren Nachbarn Luchtahinna angespannt, zumal auch in den westlichen Grenzprovinzen Suamins die radikaleren Luchta-Prediger aufgetaucht sind und dort für Unruhe in der luchtenischen Minderheit sorgen. 

Geographie
Suamin liegt bereits auf dem Nordkontinent und grenzt im Süden an Hägimi, im Norden an Norodur, im Westen an Luchtahinna und im Osten an die Krk-See (hier auch als Itämeri bezeichnet). Bis heute bestehen Grenzstreitigkeiten mit Luchtahinna über den Küstenstreifen östlich von Kom-Heim, der hauptsächlich von Puhua bewohnt wird und erst 1734 von Luchtahinna besetzt worden ist. 
Der Süden und Osten des Landes sind durch große Ebenen geprägt, die sehr fruchtbar sind. Etwa im Zentrum des Landes beginnt das Sinien Kopuli-Gebirge, dass bis nach Norodur reicht und reich an Eisenerz, Kupfer und Silbervorkomen ist. Im Norden gibt es zudem große Zinnvorkommen. Höchster Gipfel ist der Rautapää mit 3457 m Höhe. 
Von den einst sehr ausgedehnten Wäldern sind nur kleinere Bereiche erhalten geblieben, die sich hauptsächlich im Norden und Nordosten des Landes konzentrieren . 


Sprachen und Völker

Landes- und Staatssprache ist das Puhua, dass von Sprachwissenschaftlern als Neu-Puhua bezeichnet wird, um es von dem altertümlicheren Dialekt der Lobrøten abzugrenzen, auf denen ebenfalls Puhua gesprochen wird (vgl. das Vereinigte Königreich der Westinseln). Das Puhua ist verwandt mit dem Nyelv , welches in Hägimi gesprochen wird, hat sich aber im Verlauf der jahrhundertlangen kulturellen Trennung vom südlichen Nachbarn anders entwickelt. Sowohl in der Grammatik als auch im Lexikon sind deutliche Einflüsse des klassischen Luchtenisch zu identifizieren. Verwandtschaftliche Beziehungen bestehen auch zur Staatssprache Nordours, dass man als eine sekundäre Abspaltung des Puhua mit starken Einflüssen des Luchtenischen bezeichnen kann. Etwa 90 % der Bevölkerung sprechen Puhua als Muttersprache oder zumindest als bevorzugte Sprache im Alltag und auch in der familiären Kommunikation. Das ist durchaus bemerkenswert, da nur etwa 75 % der Bevölkerung ethnische Puhua sind. Weitere 10 % bezeichnen sich als Norodur und weitere 10 % als Luchta. 2,5 % sind Hägimi, die übrigen Ausläder leben vor allem in der Hauptstadt, keine Gruppe ist aber besonders groß. 
Unter den Luchta sind etwa 40 % zugewanderte aus den westlichen Königreichen oder aus dem Vereinigten Königreich, 10 % bezeichnen sich als luchtenischen Puhua, das bedeutet, sie leben schon seit Jahrhunderten auf dem Staatsgebiet Suamins, sei es weil sie als einfache Siedler hier eingewandert sind oder weil sie vor religiöser oder politischer Verfolgung in Luchtahinna geflohen sind, die übrigen sind durch die verschiedenen Grenzverschiebungen und bestimmte Landtausch-Abkommen der Regierungen unter die Suamin-Herrschaft geraten. Diese etwa 50 % sehen sich als Luchta und sprechen auch ausschließlich luchtenische Dialekte, was also etwa 5 % der Bevölkerung ausmacht. Die übrigen 5 % verteilen sich auf Sprecher des Pühühinna, des Nyelv, des Sabrakroabosnilbanischen und einiger anderer Sprachen . 

Religionen 
Nach der Verfassung von 1789 garantiert der Staat absolute Religionsfreiheit und hält sich selbst weitgehend aus religiösen Angelegenheiten heraus. Religion ist kein Schulfach und es gibt keine öffentlichen Gelder für religiöse Einrichtungen. Die am weitesten verbreitete Religion ist Uskonto mit etwa 70 % der Bevölkerung, gefolgt von verschiedenen luchtenischen Konfessionen, denen auch einige Puhua anhängen (20 %). Die Uskonto zu beschreiben ist nicht ganz leicht, da es keine einheitliche Lehre und keine heiligen Schriften gibt. Es handelt sich um die moderne Fortsetzung einer eigentlich in einer kleinteiligen Gesellschaften entstandenen und sehr naturverbundenen Religion, in der personale Götter fast keine Rolle spielen. Es gibt zwar einen Schöpfergott, den Kaikki isät, doch bleibt er namen- und weitgehend gesichtslos. Die Welt selbst wird als göttlich verstanden und man verehrt die Kräfte und Geister der Natur durch kleine Geste wie das Niederlegen eines besonders schönen Steins oder einer einzelnen Blume. Gebete sind eher ungewöhnlich, allerdings kennt man die Anrufung der Ahnengeister insbesondere der eigenen Familie, aber auch von besonders wichtigen Personen wie Stadtgründern, lokalen Fürsten oder Königen, die in der henkimaailmaan, der Geisterwelt, leben und eins geworden sind mit der Natur und so ihre Kräfte beeinflussen können. Tempel gibt es nicht, ebenso wenig eine Priesterschaft. Es gibt allerdings Schamanen, shamaani, denen man nachsagt, eine besonders enge Verbindung zur Geisterwelt zu besitzen. Es handelt sich dabei aber nicht um ausgebildete Priester, sondern Laien, deren Begabung durch ene Erweckung, also einen besonders engen ersten Kontakt mit der Geisterwelt ausgelöst worden ist. 
Diese scheinbare Areligiosität der Bevölkerung war immer wieder Anlass für Schmähschriften der luchtenischen Nachbarn, die auch immer wieder versucht haben, auf dem Staatsgebiet Suamins zu missionieren. Der Erfolg der Missionare aus Luchtahinna blieb dabei aber immer – selbst in den Zeiten der politischen Herrschaft über das Nachbarland – sehr gering, da die strenge Frömmigkeit und Weltabgewandtheit der konservativeren Ausrichtungen der Luchta-Religion dem Wesen der Puhua stets fremd blieb. Etwa 15 % der Bevölkerung gehören heute einer der progressiven Konfessionen der luchtenischen Religion an, meist der nyhet skola in der Ausprägung Dikamiks. 3 % gehören der konservativ skola an, weitere 2 %, besonders im Grenznahen Gebiet zu Luchtahinna, sind in den letzten Jahren einer der neuaufkommenden radikalen Predigergruppen beigetreten. Mit 5 % ist auch die norodurische Religion im Land verbreitet, weitere 2 % der Bevölkerung gehören der vallás Hägimis an, die übrigen Religionen sind vor allem unter den Ausländern der Hauptstadt verbreitet, wo im letzten Jahr die Sondergenehmigung zum Bau eines Kaisertempels nahe der aerathischen Botschaft gestattet worden ist. Da dabei angeblich auch staatliche Gelder eingesetzt worden sind, kam es vor allem unter den Anhängern der strengeren luchtenischen Glaubensrichtungen zu Protesten, da man sich benachteiligt fühlte. Es gab allerdings auch größere Proteste der Bevölkerung, die eine Einmischung des Staates in religiöse Angelegenheiten generell ablehnt . 

Administrative Gliederung

Das Königreich ist teilföderal aufgebaut, dass bedeutet den Provinzen kommt ein gewisses Maß an Selbstverwaltung zu. Man bezeichnet sie daher als autonomiset alueet, Autonome Gemeinschaften, die mit einem eigenen Regionalparlament, dem alueparlamentin, und einer eigenen Regierung unter der Leitung eines Aluejohtaja, des Regionalpräsidenten, steht. 
Es gibt sechs autonomiset alueet, nämlich
I. vihreää niittyä mit der Hauptstadt Lappenrani
II. Tulvien ja maanviljelijöiden maa mit der Hauptstadt Uusi-Kapunki
III. Itä-metsä mit der Hauptstadt Pori
IV. Pohjois-metsä mit der Hauptstadt Svolinää
V. Sydämen maa mit der Hauptstadt Oulu
VI. Rannikko mit der Hauptstadt Nurmijärvi
Sowie die Hauptstadtregion Pääkaupunkiseudulla Savolinna. 
Der Bürgermeister der Hauptstadtregion, der auch als kuvernööri, Gouverneur, bezeichnet wird, hat den Rang eines Regionalpräsidenten. Die Regionalparlamente werden, ebenso wie der Stadrat der Hauptstadt, alle vier Jahre in freien und allgemeinen Wahlen gewählt. Die Mehrheitsfraktion stellt dann den Regionalpräsidenten, der vom König ernannt werden muss. Hauptaufgaben der Provinzen sind die innere Sicherheit durch die Polizei, Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, Bereitstellung der notwendigen Bildungseinrichtungen und die Förderung der lokalen Wirtschaft. 
Als Ebene unter den autonomen Regionen gibt es die Makunaat, die Landkreise sowie die itsenäiset kaupungit, die kreisfreien Städte. Diese sind auf der Karte verzeichnet. Landkreise und Städte werden durch einen Bürgermeister und einen Stadrat verwaltet. 


Politik
Suamin ist eine teilföderale, parlamentarisch-konstitutionelle Monarchie. Das Staatsoberhaupt ist der König (kuningas), der aber ausschließlich zeremonielle Pflichten und Aufgaben hat. So erhalten Gesetze erst mit seiner Unterschrift Rechtsgültigkeit. Bei der (theoretisch möglichen) Weigerung des Königs wird das Gesetz an das Parlament zurückgegeben, kann dann aber trotzdem verabschiedet werden und muss dann unterschrieben werden. Der König eröffnet zudem das Parlament, hält dort eine jährliche Ansprache und löst es am Ende einer Legislaturperiode oder auf Antrag von 2/3 der Abgeordneten auf. Zudem ernennt der König den Pääministeri, den Regierungschef. Er muss dabei aber den Kandidaten auswählen, der ihm von einer Mehrheit des Parlaments vorgeschlagen wird. Ebenso ernennt er die obersten Richter, die von der Perustuslakitoimikunnan, der Verfassungskommission, vorgeschlagen werden. 

Die Exekutive wird durch die Regierung unter dem Pääministeri und seinen Fachministern gebildet. Diese Regierung muss eine Mehrheit im Parlament besitzen, um regieren zu können. Durch ein Misstrauensvotum kann die Regierung auch durch das Parlament gestürzt werden. 
Die Legislative liegt ausschließlich beim Einkammerparlament, dem Eduskunta, dessen Mitglieder alle vier Jahre in einer allgemeinen, freien und geheimen Wahl durch alle Staatsbürger ab dem 18. Lebensjahr gewählt werden. Das passive Wahlrecht haben alle Bürger ab 21 Jahren. Das Parlament ist sehr stark und alle Gesetze können nur durch das Parlament erlassen werden. Die Regierung unterliegt damit einer andauernden Kontrolle. 

Die wichtigsten Parteien Sumains sind die konservative Isänmaa, die liberale Vapaus, die wirtschaftsorientierte Edistyminen sowie die Luchta-Partei Stemme. Bisher politisch keine wichtige Rolle spielen die religiöse Luchta-Bewegung Sann Tro sowie die nationalistisch-antidemokratische Kansallinen edustus.
Eine wichtige Rolle spielt auch der Verfassungsrat. In diesem sitzen 30 Personen, ehemalige Richter, Minister und so genannte ”Verdiente Bürger” die von den Partein vorgeschlagen und dann in einer allgemeinen Wahl gewählt werden. Dieses Gremium ist zuständig für die Nominierung von Kandidaten für die höchsten Staatsgerichte und das Verfassungsgericht. Die Zusammensetzung soll garantieren, dass die Justiz unabhänig agieren kann . 


Wirtschaft

Die noch immer ausgedehnten Wälder Suamins stellten von jeher eine der wichtigsten Rohstoffquellen des Landes dar. Allerdings ist der Baumbestand in den letzten 200 Jahren dramatisch zurück gegangen, da man zum einen enormen Mengen von Holz als Bauholz geschlagen und exportiert hat, zum anderen aber auch, um Holzkohle für die Schwerindustrie zu gewinnen. Erst seit etwa 50 Jahren pflegt man die Wälder des Landes wieder deutlich intensiver und beginnt auch mit ausgedehnten Aufforstungen. Noch bis vor 30 Jahren machten die Holz- und die daran geknüpfte Papierwirtschaft etwa 70 % der Exporte Suamins aus, heute noch etwa 10 %. Heute ist vor allem die Metallindustrie besonders wichtig. Das Land verfügt über große Eisen- und Silbererzvorkommen. Erst seit wenigen Jahrzehnten werden diese massiv ausgebeutet. Dies hängt auch damit zusammen, dass die Steinkohleförderung im benachrbarten Norodur deutlich verstärkt wurde und so die energertisch hochwertigere Kohle in größeren Mengen in Suamin zur Verfügung steht. Das Metall wird sowohl in Form von Barren, Blechen und Drähten exportiert, als auch im Land weiterverarbeitet. Im Osten des Landes liegen einige wichtige Verarbeitungsbetriebe, die Maschinenteile, Werkzeuge, Waffen und Bauteile aus Eisen produzieren, während ein Großteil des Silbers im Land verbleibt. 
Die Landwirtschaft diente lange Zeit allein der Versorgung der Bevölkerung: Bis in das 18. Jahrhundert wurden kaum 7 % der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt, auch weil im Norden die Böde sehr sauer sind und daher für eine intensive Nutzung nicht geeignet sind. Nach dem Abholzen großer Teile der Wälder wurden dann deutlich mehr Fläche landwirtschaftlich genutzt, nömlich etwa 25 % der Staatsfläche. Heute ist der Anteil wieder auf 10 % zurückgegangen. In den Küstenregionen dominiert der Getreideanbau, vor allem Roggen, Gerste und Hafer, in den großen Ebenen im Süden dominiert dagegegen die Rinderzucht und die damit verbundene Milchwirtschaft. Der Norden ist geprägt von ausgedehnten Kartoffel- Kohl- und Wurzelgemüsekulturen. Suamin exportiert keine so gut wie keine landwirtschaftlichen Produkte, sieht man von einigen Delikatesen ab, die nach Hägimi und Norodur ausgeführt werden. Andererseits importiert man größere Mengen von Früchten, Fleisch und vor allem Gewürzen aus dem Ausland . 

Bildungssystem
Alle Kinder besuchen ab dem 2. bis zum 6. Lebensjahr eine Kindertagesstätte, die Esikoulu, die eigentliche Schulpflicht beginnt in dem Jahr, in dem das Kind das 7. Lebensjahr vollendet und dauert neun Jahre. Alle Schüler besuchen dann die Einheitsschule, Peruskoulu. Der Staat legt verbindliche Bildungsziele und Bewertungskriterien, die vom Kansallinen koulutuskomitea , dem Nationalen Komitee für Bildung, dem der Bildungsminister der Zentralregierung, die Bildungsminister der Autonomen Regionen und gewöhlte Vertreter der Erzieher, Lehrer, Hochschullehrer, Eltern und Schüler angehören, ausgearbeitet werden. 
Schulen und Gemeinden erstellen darauf basierend einen Lehrplan, der stark an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. So haben die Lehrer fast völlige Freiheit bei der Wahl der Lehrmaterialien und Unterrichtsmethoden. Großer Wert wird auf Fremdsprachen und Sonderunterricht gelegt. Nach dem Ende der Schulpflicht bestehen im Wesentlichen zwei Bildungswege: Schüler können das dreijährige Lukio, die Oberschule, besuchen, dass sie in einem Kurssystem zur Hochschulreife (Ylioppilastutkinto) führt. Diese Abschlussprüfung ist zentral organisiert und wird an allen Lukio gleichzeitig abgehalten. Sie umfasst immer Prüfungen in Puhua, zwei Fremdsprachen, Mathematik, einer Geistes- und einer Naturwissenschaft. Daneben müssen Prüfungen in drei Neigungsfächern abgelegt werden. Die Ylioppilastutkinto ermöglicht den Schülern die Aufnahme eines Studiums an einer Universität oder einer Ammattikorkeakoulu, einer praxisbezogenen Hochschule. 
Daneben besteht auch die Möglichkeit nach der Einheitsschule die Ammattikoulu, eine Berufsfachschule, zu besuchen. In sieben verschiedenen Sektoren werden Berufsqualifikationen angeboten. Dazu zählen: Technik und Verkehr, Handel und Verwaltung, Naturressourcen, Ernährung und Wirtschaft, Soziales und Gesundheit, Kultur und Freizeit/Sport. Jede Berufsausbildung umfasst mindestens 20 Studienwochen Ausbildung am Arbeitsplatz sowie Kurse in den Kernfächern sowie Wahlfächer. Nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung können die Schüler ebenfalls eine Ammattikorkeakoulu besuchen, nach drei Jahren Berufserfahrung dann auch eine Universität. Universitäten sind zur Wahrung der gleichen Studienmöglichkeiten über das ganze Land verteilt. Von den 20 Universitäten sind 15 multidisziplinäre Universitäten, drei Technische Universitäten, eine Wirtschaftsuniversität und eine Kunstuniversität. In der Hauptstadt gibt es darüber hinaus eine Militärhochschule, Maanpuolustuskorkeakoulu. An den Fachhochschulen wird in den Bereichen Technik und Verkehr, Verwaltung und Handel, Sozial- und Gesundheitssektor, Tourismus-, Ernährungs- und Hauswirtschaftssektor, Ressourcenwirtschaft sowie dem geisteswissenschaftlichen Unterrichtssektor Lehren erteilt, wobei der Praxisbezug deutlich größer ist als an den Universitäten. Allerdings besteht für den Absolventen nicht die Möglichkeit, den Rang eines Tohtori, also eines Doktors, zu erreichen . 




Medien
Die Presse ist frei und es gibt enorm viele regionale Zeitungen. Die beiden bedeutendsten landesweiten Zeitungen sind der Kuriiri und die Kansan ääni. Im Norden erscheint zudem die pühüinnasprachige Sänät pühjöisestäii. Sprachrohr der luchtasprachigen Minderheit ist die Tid.

Küche
Die Küche Suamins gilt bei den Nachbarn als sehr einfach und basiert hauptsächlich auf Fisch, Wurstwaren, Kohl, Kartoffeln und Teigwaren. Üblicherweise isst man nur eine warme Mahlzeit am Tag, das päivällinen, das Abendessen. Besonders häufig sind dies Suppen mit viel Kartoffeln, saurer Milch und Wurst- oder Fischeinlage. Gerne isst man auch Würste mit einem süßlichen Kartoffelbrei oder kleinen Buchweizenfladen und einer sehr süßen Marmelade aus Waldbeeren. Pfannkuchen, süß wie herzhaft, werden ebenfalls gerne gegessen. 
Süßspeisen, insbesondere Kuchen, isst man nur sehr selten, vor allem an Feiertagen, allerdings besteht das Frühstück meist aus einer Hafergrütze mit Dickmilch und süßen Früchten. Zu Mittag isst man traditionell belegte Brote, die voipaperi. 
Beliebte Getränke sind der zu allen Tageszeiten getrunkene Kräutertee, yrttitee, am Abend auch mit Schnaps oder Likör versetzt sowie der Gerstenkaffee, Ohra kahvia, den man gerne mit Rübensirup und Milch mischt. Während man gerne Bier trinkt, ist Wein sehr teuer. Aus diesem Grund wird verhältnismäßig viel Schnaps getrunken, der sowohl aus Getreide, als auch aus Kartoffeln und Früchten gewonnen wird . 


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