Es ist: 15-11-2019, 19:58
Es ist: 15-11-2019, 19:58 Hallo, Gast! (Registrieren)


Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Großherzogtum Hägimi
Beitrag #1 |

Der neue Weltalmanach - die Puhua-Staaten, Großherzogtum Hägimi
Nagyhercegség Hägimi

Großherzogtum Hägimi






A pénz önmagában nem teszi boldoggá










Amtssprache(n): Nyelv

Hauptstadt: Hercegvár

Regierungsform: konstitutionelle Monarchie

Staatsoberhaupt: Großherzog Bartós II.

Regierungschef: Erster Freund des Staates Ilja Bartók

Fläche: 287.116 km2

Einwohnerzahl: 14,8 Millionen

Bevölkerungsdichte: 54,5 Ew/ km2

Währung: Zsákmány

Hägimi bezeichnet sich selbst als A Suamini Testvériség, Bruderstaat Suamins, und tatsächlich sind die Bewohner ethnisch und sprachlich mit den Puhua verwandt. Der Staatsgründungsmythos Hägimis kennt eine Herkunftslegende, die Nagy déli utazás az emberek között, die Große Südfahrt des Volkes, ein bis neute äußerst beliebtes Sagenmotiv, das jedes Kind kennt. Die Legende berichtet von blutigen Bruderkriegen, Seuchen, Hungersnöten, Ungeheuern und Göttern und spielt in einem mythifizierten Suamin, dass in den Texten meist als Észak ország, Nordland, oder auch als Régi ország, Altes Land, bezeichnet wird. Einige Elemente der Mythen, wie Naturkatstrophen, Hungersnöte und Kriege zwischen einzelnen Stämmen der Puhua finden sich auch in Mythen Suamins und der Lobrøten, so dass man davon ausgehen kann, dass ihnen zumindest ein wahrer Kern zugrunde liegt. Es wurde wiederholt angenommen, dass die Besiedlung der im Westen gelegenen Inselgruppe etwa zur gleichen Zeit stattgefunden haben könnte, wie die ersten Auswanderungen nach Hägimi. Das ist allerdings schwer nachweisbar und erste Erwähnungen von Novy Liudy (neuen Leuten) in Texten aus Baştu stammen erst aus der Zeit um 100. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lobrøten aber breits seit längerern Zeit besiedelt. 
Im Gebiet des heutigen Hägimi lebten zum Zeitpunkt der Einwanderung im Zentrum des Landes bereits die halbnomadischen kozákok, die wohl mit dem heutigen Staatsvolk Baştus, den Kozaky, wenn schon nicht identisch, dann aber doch eng verwandt gewesen sind. Im Norden siedelten kleinere Verbände von als Reyndzher bezeichnten Stämmen, doch ist die Identität dieser nur in Quellen Baştus genannten Leute kaum auszumachen. Der Name eines „Königs der Reyndzher” lautet Čerap Drabnilku, der Schädelzerquetscher. Die Namensbildung erinnert entfernt an die Sprache der Kozaky (Cherep Drobarka wäre die Entsprechung), weswegen man annehmen kann, dass es sich um eine eng verwandte Gruppe gehandelt hat. Im Süden Hägimis lebten dagegen hauptsächlich Totorho, die wohl aus dem Osten Baştus eingewandert sein dürften, da die dort lebenden ’Angovar eine eng verwandte Sprache sprechen und sich selbst bisweilen auch als Az pajaşon raftand Totorho bezeichnen. 
Wieviele Puhua letzendlich unter der Führung des sagenhaften „Königs“ Saminää in das Gebiet von Hägimi eingewandert sind, kann nicht entschieden werden. Ein König war dieser Mann sicher nicht, wohl eher ein lokaler Stammesführer, den archäologisch lassen sich nur kleine, kaum befestigte Siedlungen ganz im Norden nachweisen, die die typisch runde Umwallung der Puhua-Siedlungen aufweisen. Eine erste historische Persönlichkeit ist der sowohl in Suamin als auch Baştu erwähnte Heerführer und „Große Anführer” Hägiminii, der um 230 die Herrschaft angetreten haben dürfte und er scheint die Puhua-Siedler geeint zu haben, wodurch sie zum ersten Mal zu einer politischen und militärischen Größe in Hägimi aufgestiegen sind. Dokumente aus Baştu erwähnen die Hochzeit des Hägiminii mit der Prinzessin Graborga der Reyndzher und eine etwa zwanzig Jahre später vollzogene Vereinigung der Reyndzher mit der Puhua, die sich nun aber Hägimini nennen. Der Nachfolger, Halgar I., geht ein 251 Bündnis mit Suamin ein und unterwirft die kozákok während er, wie sein Vater, die Totorho durch Heirat an sich bindet. Die Vereinigung Hägimis zu einem einheitlichen Königreich dürfte um 276 abgeschlossen sein, denn der neue König Bartosi I. nennt sich nagy király, Großkönig. Er ist auch der erste Herrscher, der selbst Urkunden in einer Kanzlei fertigen lässt. Die Sprache dieser frühen Dokumente ist teilweise ein stark fehlerhaftes und archaisch anmutendes Puhua, öfter aber breits eine Frühform des Nyelv. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich aus der Kultur der Puhua und ihrer Nachbarvölker die typisch Kultur Hägimis, die „ritterlicher” geprägt ist als die Suamins und auch in der Religion wohl viele Anregungen der Nachbarn übernommen hat. Das Verhältnis zum nördlichen Nachbern blieb stets eng und freundschaftlich, während es mit Baştu immer wieder auch zu kleineren und größeren Konflikten gekommen ist. Zu größeren kriegerischen Konflikten ist es allerdings nie gekommen, auch weil man die Expansion anderer Nationen wie der Sabran stets argwöhnisch betrachtete und dem temporären Gegner Baştu hier auch Unterstützung angeboten hat . 
Im 13. Jahrhundert zerfiel das frühe Zharkhat von Baştu unter dem Ansturm der Anadolü, der Süden wurdem dem großen Reich einverleibt. Ein Angriff der Anadolü auf die alte Hauptstadt Nagy kastély im äußersten Süden Hägimis konnte 1305 noch zurückgeschlagen werden, 1306 wurde die Stadt aber dann eingenommen und zerstört. Um weitere Kriegshandlungen zu vermeiden unterwarf sich König Bartós I. Freiwillig und aktzeptierte jährliche Tributzahlungen und die Minderung seines Ranges zum főherceg/grandük, also Großherzog, der zumindest formell dem Herrscher Anadolüs unterstellt war. Rechtlich gesehen blieb Hägimi aber weitgehend autonom und erhielt den Status eines Büyük hükümdarın arkadaşı ve müttefiki, also eines Vasallenstaates. Beim Zusammebruch des Anadolü-Imperiums unterstütze Hägimi Baştu mit Warenlieferungen, kündigte aber offiziell niemals den Staus des Freundschafts- und Bündnisvertrages mit Anadolü auf. Dieser besteht sogar bis heute offiziell weiter und die Beziehungen zwischen den Anadolü-Staaten und Hägimi sind durchaus eng und freundschaftlich. Auch behielten die Herrscher nach dem Zusammenbruch des Imperiums den Titel des Großherzogs bei und strebten keine erneute Rangerhöhung in den Königsstand an . 

Geographie
Der Staat stellt die Landverbindung zwischen dem so genannten Zentralland, dass geologisch betrachtet zum Ostkontinent gehört, und dem Nordkontinent her. Landschaftlich stellt Hägimi eine Fortsetzung der großen Ebene von Nord-Baştu dar. Es gibt keine Gebirge nur einige wenige Hügel (höchste Erhebung ist der Korona Hegy mit 234 m.) Von den usrprünglich wohl im Norden des Landes vorhandenen Wäldern sind heute bis auf ganz kleine zusammenhängende Waldstücke keine Reste mehr vorhanden. Die Wälder wurden bereits seit dem 4. Jahrhundert zu Gunsten von Acker- und vor allem Weideland abgeholzt. 
Der größte Fluss des Landes ist die Zala, die im Norden Hägimis entspringt und bei Veszprém ins Meer mündet. An ihr liegt auch die Hauptstadt Hercegevár. Die Zala hat drei Nebenflüsse von denen zwei nach Westen fließen, nämlich die Dun und den Drap. Beide fließen weiter nach Baştu. Nach Osten zweigt der kleine Vizet Zúgolva ab. 
Bei Vác entspringt der Gyorsán, ganz im Osten fließt noch der kleine Törpe . 



Administrative Gliederung

Hägimi ist in 16 Komitate (Gespanschaften) eingeteilt, innerhalb der Komitate gibt es 16 Städte mit Komitatsrecht. Diese gehören verwaltungsrechtlich zum Komitat, ihre Einwohner wählen jedoch die Komitatsvertretung (Megyei Közgyűlés) nicht mit. Die Komitate wiederum sind in Kleingebiete unterteilt, so genannte Körök, in denen die kleineren Städte zusammengefasst sind. 

I. Borsod-Abaúj-Zemplén, Stadt Dunakeszi
II. Csongrád, Stadt Gyönyöscegbv
III. Baranya, Stadt Vac
IV. Hajdú-Bihar, Stadt Békéscsaba
V. Jász-Nagykun-Szolnok, Hajdúböszermény
VI. Komárom-Esztergom, Jászberény
VII. Somogy, Slófok
VIII. Szabolcs-Szatmár-Bereg, Gyál
IX. Zalaegerszeg, Veszprém
X. Eger, Törökszentmiklós
XI. Érd, Hödemzövásárhely
XII. Pécs, Tatabánya
XIII. Miskolc, Kiskunfélegyháza
XIV. Nagykanizsa, Ózd
XV. Nyíregyháza, Szekésfehérvár
XVI. Szeged, Hercegvár

Der Staat ist grundsätzlich eher zentralistisch aufgebaut, allerdings sind den Komitaten bestimmte Rechte überlassen worden, so die Sorge für die Infrastruktur, der Heimatschutz und die Ausführung des Bildungsauftrages des Staates. Daneben betreiben sie eine eigene Wirtschaftspolitik. Das Gremium der Komitate ist die Megyei Közgyűlés, die Komitatsvertretung. 80 % der Mitglieder werden gewählt, weitere 10 % der Sitze stehen den alten Adelsfamilien zu und werden nur von diesen gewählt, weitere 10 % der Sitze werden vom Großherzog vergeben. Verwaltungschef des Komitats ist der in der Vertretung gewählte Kormányzó, der Statthalter, dessen zwei Stellvertreter zum einen von den adligen Mitgliedern des Parlaments und zum anderen von Großherzog ernannt werden. Politisch bedeutungslos sind die Űrgróf, die Markgrafen, die aber nominell Vertreter des Großherzogs in den Komitaten sind, ebenso wie die Gróf die Vertreter des Königs in den Körök sind, die auch weitgehend den alten Grafschaften entsprechen . 

Sprachen
Die Amtssprache Hägimis ist das entfernt mit dem Puhua verwandte Nyelv, dass allerdings stark durch die lokalen Sprachen der verschiedenen Völker, die einst auf dem Staatsgebiet lebten, geprägt ist. Auch die Sprachen der großen Nachbarn Baştu und Anadolü haben Spuren in der Sprache hinterlassen. Heute ist Nyelv nicht nur die einzige offizielle Amtssprache, sondern – mit Ausnahme einer kleinen Sprachinsel von Baştu im äußersten Süden um die Stadt Siofók – auch die einzige im Land gesprochene Sprache. Die Baştu sind als Minderheit aber durch ein besonderes Sprachgesetz geschützt und sie dürfen in der Kleinregion um Siofók diese auch als offizielle Sprache neben dem Nyelv benutzen. Allerdings sind 90 % der wenigen tausend Sprecher des Baştu bilingual aufgewachsen und beherrschen daher die Landessprache perfekt. 

Ethnische Gruppen

Knapp 85 % der Bevölkerung bezeichnen sich selbst als Hägimiórszági emberek, Leute aus Hägimi. Es handelt sich dabei um eine ethnisch durchaus heterogene Gruppe aus den verschiedenen Bevölkerungen, die in dem Land lebten und leben, die aber jetzt durch ihre einheitliche Sprache und Kultur vereint sind. Hauptsächlich ganz im Norden leben die 2 % Puhua, ganz im Süden die 0,5 % baştunische Kozaky. Zudem gehören etwa weitere 2 % den Anadolü-Völkern an, 1 % der Bevölkerung sind Luchta, weitere 0,5 % stammen aus Norodur . 

Religion
Die Religion Hägimis unterscheidet sich so deutlich von denen Suamins und Baştus, dass man annehmen kann, dass sie das Erbe eines der anderen Völker sein muss, die auf dem Gebiet des heutigen Staates gelebt haben. Man verehrt in Hägimi eine Dreiheit von Gottheiten, nämlich Menny, Anya und Ifjúság, Himmel, Mutter und Jüngling, die aber auch als die drei Gesichter des Nagy Isten, des Großen Gottes, bezeichnet werden. Daneben kennt man allerdings auch die so genannten gottähnlichen unsterblichen Helden, isteni halhatatlan hősök, denen im Volksglauben eine größere Bedeutung zukommt als den bisweilen recht abstrakten Hochgöttern. Manche Helden werden im ganzen Land verehrt, so die ehemaligen Könige Saminää, Hägiminii, Halgar I. und Bartosi I., die Königinnen Kecsesen, Arany Haya oder Édeskés. Andere werden nur lokal verehrt, so Stadtgründer, manche Herzöge, aber auch so genannte Große Weise (Remek módja) und Heldenkrieger (Hős harcos).
Kultstätten sind die Tempel, die man als Festhallen (Hall a pártok számára) bezeichnet. Es handelt sich um Holzbauten von bis zu 70m Länge, die stets Ost-West-orientiert sind. Sie verfügen immer über eine große, lange Halle, die etwa 4/5 der Gesamtfläche einnimmt. In der Mitte der Hallen gibt es eine große offene Feuerstelle und lange Tische mit Sitzbänken. Die Westwand wird durch ein Podium eingenommen, auf dem, gerahmt von reich verzierten Säulen, drei leere Throne stehen. An den Wänden der Hallen sind hölzerne Bildnisse der isteni halhatatlan hősök und Wandteppiche mit mythologischen Szenen angebracht. Hinter dem Thronpodest befinden sich drei Schlafgemächer, drei Toiletten und ein Vorratsraum. Die Tempel gelten somit als die irdischen Wohnsitze der Götter. Die Hallen sind immer geöffnet und viele Gläubige kommen hierher, um zu den isteni halhatatlan hősök zu beten und ihnen kleine Speiseopfer darzubringen. Einmal im Monat findet dann ein großes Festmahl in der Halle statt, an dem alle Menschen teilnehmen können. Im Rahmen dieser manchmal fast orgiastischen Gelage singen Barden Lieder über die Götter und erzählen Mythen und Geschichten über die Götter, mythische Figuren und die isteni halhatatlan hősök. Zudem werden oft Trinksprüche auf die Götter und Helden ausgebracht und dann stets Alkohol verspritzt. Gemeinsame Gebete und Lieder werden spontan in das Fest eingebracht und unterliegen keiner festen Liturgie. 
Die Mythologie ist sehr reichhaltig und kennt Ungeheuer, Drachen, Zwerge und Naturgeister, doch diese sind heute in der gelebten Religion kaum noch von Bedeutung . 


Politisches System

Staatsoberhaupt des Landes ist der Főherceg, der bei der Thronbesteigung die Lehen an die űrgróf und gróf neu vergeben muss und bei Bedarf die Lehen auch entziehen und neuvergeben kann. Das ist insofern von politischer Relevanz, als dem Adel insgesamt 20 % der Sitze in der Zweiten und 45 % der Sitze in der Ersten Parlamentskammer zu kommen und diese durch den Herzog vergeben werden. Der Herzog ist offiziell auch der Regierungschef, allerdings wird dieses Amt faktisch durch den Az állam első barátja, den ersten Freund des Staates, ausgeübt, der vom Herrscher allein bestimmt werden kann. Meist handelt es sich um einen Vertreter des Adels, seltener um den Mehrheitsführer der Zweiten Parlamentskammer. Der Großherzog besetzt zudem alle Obersten Gerichte des Staates zu 60 %, die übrigen 40 % sind aufgeteilt, die Hälfte bestimmt der Adel, die andere Hälfte das Parlament. Der Großherzog muss alle Gesetze gegenzeichnen und kann diese durch sein Veto erst aufschieben und durch ein zweites Veto, das halál szó, auch endgültig ablehnen. Dem Großherzog obliegt die Vertretung des Staates nach Außen, einen Außenminister gibt es nicht. Zudem entscheidet er zusammen mit dem Kriegsrat, den er selbst zusammenstellt, über Krieg und Frieden. Der Militärhaushalt unterliegt dabei nicht der Kontrolle des Parlaments. 

Der Großherzog kann zudem das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen, auch ohne Angabe von Gründen. 
Die Exekutive wird geleitet durch den Großherzog, der als seinen Stellvertreter den Ersten Freund des Staates als (Vize-)Regierungschef und Ersten Minister bestellt. Der Herrscher bestimmt auch die Minister, allerdings wählt er fast immer die Kandidaten, die ihm vom Ersten Minister vorgeschlagen werden. 
Die Legislative liegt beim Zweikammerparlament. Die Erste Kammer, das Nemesi Ház, ist eine Vertretung der Provinzen. Sie entsenden 55 % der Abgeordneten, 45 % der Sitze werden direkt vom Großherzog an Vertreter des Adels vergeben. Die Kammer muss alle Gesetzesinitiativen der zweiten Kammer, dem alsóház diskutieren und kann sie durch ein Veto aufschieben. Verhindert werden können aber nur solche Gesetze, die eine Veränderung der Verfassung, oder der Provinzaufteilung betreffen würden. Die Zweite Kammer, das Unterhaus, wird in freien und geheimen Wahlen alle 4 Jahre gewählt und hat 260 Abgeordnete. Das Parlament bringt Gesetze ein und muss über die durch die Regierung und den Großherzog eingebrachten Erlasse und Edikte diskutieren und abstimmen. Besonders wichtig ist dabei, dass das Parlament die Finanzhoheit innehat, die Regierung also ihr Vorgehen immer mit dem Parlament abstimmen muss, damit ihre Vorschläge angenommen und d.H. finanziert werden. Dies war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Es besteht dann die Möglichkeit, das Parlament aufzulösen und Neuwahlen anzusetzen. Dies wurde in den letzten 20 Jahren insgesamt 17 mal gemacht. Da das Land schon seit langer Zeit in keinen Krieg mehr verstrickt gewesen ist, bedient sich die Regierung auch der Militärkasse, die etwa 15 % des Staatshaushaltes ausmacht und über den sie mit Zustimmung des Landesfürsten frei verfügen kann . 

Presse
Es gibt zwar zwei überregionale Zeitungen (Hírek und Jelenlegi) sowie mehr als 50 lokale Zeitungen, doch sind diese fast alle durch staatliche Behörden kontrolliert und daher nicht als frei zu bezeichnen. 

Bildungssystem
Im Vergleich mit seinen nördlichen Nachbarn ist das Bildungssystem Hägimis als desaströs zu bezeichnen. Es gibt zwar eine allgemeine Schulpflicht, die vom 6. bis zum 14. Lebensjahr gilt, allerdings gibt es nur wenig staatliche Kontrollen über den tatsächlichen Schulbesuch. Insbesondere auf dem Land und in den unteren sozialen Schichten brechen viele Schüler ihre schulische Ausbildung bereits mit 12 Jahren ab, also dem Ende der sechsjährigen Volksschule, Elemi Iskola. Bis zu 10 % der Kinder besuchen niemals eine Schule. Oftmals gibt es zudem in den ärmeren Stadtvierteln und auf dem Land zuwenig Schulen, so dass Klassengrößen von bis zu 60 Schülern keine Seltenheit sind. 
Auf die Elemi Iskola folgt eine weitere, zweijährige Oberschule, Középiskola. Theoretisch ermöglicht erst der Abschluss dieser Oberschule die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung, praktisch bilden aber viele Handwerker auch junge Menschen ohne den Abschluss aus, da es keine beruflichen Schulen oder staatlichen Ausbildungskontrollen gibt. In einigen Städten haben sich aus diesem Grunde Gilden gebildet, ähnlich denen in Tsch, die eine geordnete Ausbildungsordnung erarbeitet und verbindliche Qualitätsstandards eingeführt haben. 
Nach der Oberschule können Schüler gegen die Zahlung von Schulgeld die Fejlett Iskola besuchen, die vier Jahre dauert und an deren Ende man den Zugang zu den Beamten- und Militärakademien und Universitäten erhält. Da der Besuch sehr teuer ist, ist absolvieren nur etwa 15 % der Schüler die Fejlett Iskola, die dann aber fast zu 100 % einen der oben genannten weiteren Bildungsweg einschlagen. Der Anteil der Adligen liegt im Bereich der höheren Bildung bei etwa 45 %, im Staatsdienst bei knapp 60 %, in den Offiziersrängen sogar bei 80% obwohl auch diese in der Theorie dem Bürgertum offenstehen. Es gibt nur drei Universitäten, von denen zwei in der Hauptstadt und eine in Gyöngyös ihren Sitz haben . 

Wirtschaft
Hägimi verfügt über fast keine Bodenschätze. Lange war daher die Landwirtschaft auf den sehr fruchtbaren Böden der Hauptwirtschaftsfaktor des Landes. Getreide und Wein wurden schon immer an die Nachbarn exportiert. Durch seine geographische Lage ist Hägimi aber auch ein Transitland für den Handel zwischen dem Zentralland und den Nordkontinent. Gerade Rohmaterialien wie Leder, Stoffe und Rohmetall werden inzwischen in Hägimi weiterverarbeitet oder verdelt und dann deutlich teurer weiterverkauft. Gerade die Textilwirtschaft ist dabei enorm wichtig und die Kunstschmiede Hägimis gelten als hevorragende Handwerker . 


Alle Beiträge dieses Benutzers finden
Diese Nachricht in einer Antwort zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Deutsche Übersetzung: MyBB.de, Powered by MyBB, © 2002-2019 MyBB Group.

Design © 2007 YOOtheme