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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, die sabrakroabosniakilbanischen Staatenwelt
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Der neue Weltalmanach - das Zentralland, die sabrakroabosniakilbanischen Staatenwelt
Überblick 
Die sabrakroabosniakilbanischen Staatenwelt besteht heute aus den fünf Staaten Krkl, Tztsz, Tsch, Tzra und Schrk die eine weitgehend einheitliche Sprache, Religion und Kultur prägt. Das Gebiet der heutigen Staaten wurde ursprünglich wohl von Baltičke bewohnt, die insbesondere in Tsch auch noch eine zahlenmäßig starke Minderheit bilden. Die Legenden berichten von einer Seefahrt zu den neuen Siedlungsgebieten im Norden, behaupten also eine Abstammung der sabrakroabosniakilbanischen Völker aus dem Süden. Historisch ist diese Legende aber nicht zu belegen und in keinem Gebiet außerhalb der Staaten werden Sprachen gesprochen, die mit dem Sabrakroabosniakilbanischen verwandt sind. Es muss daher angenommen werden, dass es sich um eine auch ursprünglich aus dieser Gegend stammende Bevölkerung handelt, die möglicherweise ursprünglich auf den heute von Andolü bewohnten Inseln der Ederne-Gruppe gesiedelt haben könnten, die sowohl südlich als auch durch das Meer von den heutigen Siedlungsgebieten getrennt sind. Dafür sprechen könnten die Namen einiger Bergdörfer auf Ederne, deren Namen wohl nicht Anadölisch sind. 

Erste Siedlungen der Sabrakroabosniakilbaniten lassen sich schon sehr früh im Gebiet der heutigen Staaten nachweisen. Erste Erwähnungen sind eine Stadtgründungsurkunde aus dem Jahr 234. In den folgenden 100 Jahren entstanden mehrere Siedlungsschwerpunkte und es lassen sich in den Texten auch bereits die späteren „Völker“ der Sabran (Schrk), Kroabani (Tsch, Tzra), Bosnakani (Schrk, Tsch) und Ilbaniten (Krkl) nachweisen, die jeweils unter einem Vojvoda/Vojvodata („Fürst“) geeint waren.
Insgesamt lassen sich 17 verschiedene Fürstentümer nachweisen, die immer wieder auch gegeneinander Krieg führten und wechselnde Allianzen mit- und gegeneinander eingegangen sind . 467 werden die Staaten zum ersten Mal durch den Vojvoda Prml III. geeint. Die folgende Bevorzugung der Sabran im neuen Staatswesen und die Verdrängung der anderen lokalen Dialekte zugunsten des Sabranischen führten aber schon bald nach dem Tod des Reichsgründers wieder zu dessen Auflösung und der Formierung der noch heute bestehenden Staaten. Weitere Einigungsversuche scheiterten immer wieder nach kurzer Zeit, der letzte 1345 mit der Auflösung des Trgovinsko carstvo, dem Handelsimperium, unter Führung von Tzra. 1348 wurde allerdings ein Vertrag geschlossen, der als Nachfolger des politischen Gebildes des Trgovinsko carstvo die Bildung einer Trgovinska konfederacija vorsah. Bei Bedarf treten die Staaten seitdem außen- und vorallem wirtschaftspolitisch gemeinsam auf und unterhalten einen gemeinsamen Rat,Veliki Savjet, der auf der Insel Ztsz tagt. Die Staaten verfolgen viele gemeinsame Ziele und es gibt keine Zollgrenzen innerhalb der Staaten der Föderation. Die Einzelstaaten können aber auch weiterhin selbstständig agieren, wenn ihre Politik dem Gesamtbund nicht schadet oder seinen Interessen zuwider läuft. Auf vielen weiteren Ebenen wie der Kultur-, Sprach-, Religions- und Verteidigungspolitik arbeiten die Staaten ebenfalls eng zusammen . 

Sprachen
Staats-, Verwaltungs-, Gerichts- und Bildungssprache in allen Staaten ist das Sabrakroabosniakilbanische. Der Begriff erscheint zum ersten Mal 1645 in der Grammtik des aus Tzra stammenden Sprachwissenschaftlers Vuk Karadzciki und bezeichnet eine standardisierte Varietät der gesprochenen Sprachen, die sich am Dialekt des Kaczinischen orientierte . Bis heute ist unstritten, ob es sich bei Sabrakroabosniakilbanisch um eine Sprache oder eine Sprachunterfamilie handelt. Die Varietäten der Sprache stimmen im größten Teil der Grammatik und im Wortschatz überein, allerdings mit unterschiedlichen Anteilen von Fremdwörtern aus den benachbarten Sprachen. Es ist demnach strittig ob man bei den lokalen Varietäten überhaupt von sehr eng verwandten eigenständigen Sprachen oder doch nur Dialekte sprechen kann. Im Schriftbild gab es allerdings bis weit in das 18. Jahrhundert hinein starke Abweichungen und zahlreiche mehr oder weniger verbindliche Standards, zudem bediente man sich bis 1734 verschiedener Alphabete, was die Verständigung vor allem im Schriftverkehr deutlich erschwerte: Während man in Tzra und Tsch in der Mitte des 14. Jahrhunderts die hesstische Standardschrift eingeführt hat, wurde in Schrk mit den anadölischen und in Krkl mit dem luchtenischen Runenalphabet geschrieben. Erst mit der Gründung der Akademija jezika Konfederacije 1734 in Tzra begann eine alle Länder umfassende Schrift- und Sprachreform, bei der die bis heute gültigen Standards des Sabrakroabosniakilbanisch in Grammatik, Orthographie, Lexikon und Alphabet festgelegt worden sind. Offiziell ist nun die hesstische Normalschrift in allen Ländern verbreitet, in Schrk schreiben dennoch viele Menschen privat bis heute eher im anadölischen Alphabet . 
Bsp. Für die Verwendung der verschiedenen Schriftarten
U drzavama se koriste razliciti sustavi pisanja
U državama se koriste različiti sustavi pisanja
دراغافاما سي كوريست رازليسيتي سوستافي بيسانجا

Religion
Die Religion in den Staaten basiert auf einer gemeinsamen Grundlage, kennt aber verschiedene lokale Ausprägungen. Grundsätzlich ist die Religion polytheistisch, wobei die wichtigsten Götter in allen Staaten verehrt werden. Der höchste Gott, dessen ältestes Heiligtum auf der Insel Ztsz liegt, ist Svrg, der Gott des Lichtes und der Schöpfung. Seine vier Kinder werden in jeweils einem der Staaten als Nationalgot verehrt:
• Pericz, der Kriegs- und Unwettergott als Stammvater von Schrk
• Svarzic, der Sonnen- und Weisheitsgott als Stammvater von Tzra
• Vilis, der Gott der Gerechtigkeit und Fruchtbarkeit als Stammvater von Tsch
• Mikasch, die Große Mutter, als Stammherrin von Krkl.

Diese fünf Gottheiten gelten als die fünf Großen Götter, pet velikih bogova, und werden in allen Staaten verehrt und zudem auch am Konföderationsheiligtum auf Ztsz. Weitere wichtige Götter sind Chrs, der Mondgott, Strbrg, die Göttin des Windes, Šmgl, der Hirschköpfige Gott der Jagd, Svantvit, der Gott des Handwerks und Trgliwa, die Göttin des Handels und der Seefahrt. In der Volksreligion nimmt bis heute die Dämonolatrie einen großen Raum ein. Man verehrt Naturgeister, Dämonen und niedere Gottheiten, die die Kräfte der Natur repräsentieren, insbesondere die vier Elemente. Erdgeister- und niedere Erdgötter bewohnen nach den Vorstellungen des Volksglaubens Felsen, Grotten, Höhlen und Berge. Zu diesen Wesen gehören auch die besonders bei Bergleuten gefürchteten Patuljak, zwergenähnliche Geister und die in den Wäldern lebenden Ogroman, Riesen. Auch Flüsse, Seen, Tümpel und Quellen gelten als von Geistern bewohnt, wobei man einigen sehr positive Eigenschaften zweist, so den Rsalki, Nymphen, die stets in Gruppen auftreten, anderen dagegen sehr negative wie den Sumpfhexen, den Močvica vještica. Gefürchtet ist die Windhexe Djrd Mris, die als Todesbotin gilt. Brdziz gilt als Gottheit des Heims- und Herdfeuers und man verehrt ihn besonders zur Sommer- und Wintersonnenwende mit großen gemeinsamen Feuern. Auch eine Vielzahl von Wald-, Baum- und Fruchtbarkeitsgeistern wird verehrt, darunter Nrgis, die Göttin des Getreides und Hijkl, den Gott des Waldes. Gerade bei Frauen genießt zudem Podneva žena große Verehrung, die als Schicksalsgöttin aber auch als göttliche Hebamme gilt. Daneben hat jeder Haushalt seine Hausgeister, die die Bewohner des Hauses beschützen, wenn man ihnen ein kleines tägliches Opfer darbringt.

Man glaubt an ein Fortleben der Seelen der Toten, die nach dem Tod den Körper verlassen und im Idealfall in die podzemlje eingehen. Hat der Tote aber noch unerledigte Aufgaben hinterlassen kann seine Seele als Geist auch im Diesseits weiterleben und muss dann als Hausgeist besänftigt werden. Um der Seele das Verlassen des Körpers zu ermöglichen, wird dieser nach dem Tod verbrannt, die Asche nachher auf Ruhefeldern ausgestreut. Individuelle Bestattungen kennt man dagegen nur in den Monarchien Krkl und Schrk für die Angehörigen der Herrscherfamilien. 
Ursprünglich kannte die Religion keine festen Tempel, im Allgemeine waren heilige Haine, einfache Opfersteine oder Ringwallanlagen als Zentralheiligtümer bekannt. In den letzgenannten waren auch schon ganz früh hölzerne Idole der Götter aufgestellt gewesen. Aus diesen entwickelten sich dann aber seit dem 9. Jahrhundert auch feste Tempelanlagen. Als erstes wurde das Heiligtum von Ztzs zu einem regelrechten Tempel ausgebaut. Berichte des Reisenden Bronni von Sigiinii (Suamin) geben eine grobe Beschreibung dieses frühen Tempels:
„Im Ztsz liegt die runde und dreitorige Burg Vlažizc, rings umgeben von einem großen, für die Einwohner unverletzlich heiligen Walde. Zwei ihrer Tore sind dem Zutritt aller geöffnet. Das dritte und kleinste Osttor mündet in einen Pfad, der zu einem nahe gelegenen, sehr düsteren See führt. In der Burg befindet sich ein kunstfertig errichtetes, großes hölzernes Heiligtum, das auf einem Fundament aus Hörnern verschiedenartiger Tiere steht. Außen schmücken seine Wände, soviel man sehen kann, verschiedene, prächtig geschnitzte Bilder von Göttern und Göttinnen. Innen aber stehen von Menschenhänden gemachte Götter, jeder mit eingeschnitztem Namen. Ganz in Mitte, im Allerheiligsten, dem Komara, stehen fünf Bildnisse aus Holz, die den Fünf Großen Göttern geweiht sind.“ 
Aus diesem Ur-Tempel entwickelten sich dann die typischen Tempel der Region mit einer runden Umwallungsmauer mit drei Toren, Türmen und einem darin liegenden Hallenheiligtum, auch heute meist aus Holz. Das Hauptgebäude ist zweigeteilt, in einen öffentlichen Gebetsraum und ein nichtöffentliches Allerheiligstes, das Komora. Kleinere Heiligtümer können auch ohne eine Burgartige Umwallung gebaut sein und einige der größten Tempelanlagen, so das Konförderationsheiligtum in Vlažizc oder das Staatsheiligtum von Tzra, weisen zwar eine Umwallung auf, diese ist aber nicht rund und in ihrem Innern liegen mehre Heiligtümer, Versammlungshallen und weitere Einrichtungen. Betreut werden die Tempel durch die sveštenik genannten Priester und die Dvorska Dama, die Priesterinnen. Große Tempel haben eine ausgeprägte Priesterhierarchie mit Vorlesepriestern (čitač), Opferpriestern, Orakelpriestern, Kultherren und einem Hohepriestern, bisweilen mit bis zu sieben Stellvertretern wie im Fall des Konförderationsheiligtums. Als Oberhaupt der Priester gilt der Erste und Oberste Hoheprister (Prvi i najviši svećenik) von Vlažizc .




Die Konföderation

Die 1348 gegründete 
Trgovinska konfederacija, Handelskonföderation, hat nicht nur die immer wieder aufflammenden zwischenstaatlichen Konflikte beendet und damit zur Stabilisierung der politischen Systeme beigetragen, sondern hat die kleinen Staaten zudem wirtschaftlich und auch militärisch handlungsfähig gemacht. Die Verträge der Konföderation sahen von Beginn an offene Binnengrenzen sowie einheitliche Zollbestimmungen vor. Daneben wurden feste Wechsel für die lokalen Währungen, und gemeinsame Maße und Gewichte festgelegt, eine gemeinsame Handelskompanie gegründet und ein Hoher Rat für jährliche Zusammenkünfte der Regierungen beschlossen. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Zusammenarbeit noch enger geworden und die Konföderation unterhält eigene Gesandschaften in den wichtigsten Hauptstädten. Die gemeinsame Sprach- Kultur- und Religionspolitik hat zudem die nationalstaatlichen Grenzen immer weiter in den Hintergrund treten lassen. Politisch unterscheiden sich die Systeme in den Staaten allerdings noch immer, so dass Verordnungen und Erlasse des Hohen Rates mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten umgesetzt werden. Der Plan, die Gesetze besonders im Bereich der Steuern und im Privatrecht anzugleichen scheiterten bisher, meist am Widerstand Schrks, das grundsätzlich eine nationalistischere Politik betreibt als die übrigen Staaten. Die 1803 beschlossene Angleichung der Bildungsabschlüsse- und systeme in den Staaten wurde bisher nur zögerlich umgesetzt. 
Die Konförderation hat verschiedene Glieder: der hohe Rat hat sich im 18. Jahrhundert von einer Versammlung der Staatsführer zu einer Art ”Parlament” entwickelt, in dass die Staaten je nach Einwohnerzahl eine bestimmte Anzahl von Abgeordneten entsenden. Der Hohe Rat wird unterstützt durch die Hohe Kommission mit den Hochkommissaren für Finanzen, Wirtschaft, Verteidigung, Sprache und Religion. Je ein Staat besetzt ein Hochkommissariat, der Bereich Religion rotiert alle vier Jahre unter den Staaten. Daneben gibt es den Kleinen Rat, in dem sich die Fachminister oder die Regierungschefs für engere Abstimmungen und Beratungen zusammenfinden. Offizieller Sitz aller Institutionen ist das Priesterfürstentum von Vlažizc. Auf Grund seiner isolierten Lage und der eher ungünstigen naturräumlichen Voraussetzungen auf der kleinen Insel werden hier aber nur noch bestimmte symbolisch wichtige Handlungen vollzogen, so das erste Zusammentreten des Hohen Rates am Beginn einer neuen Legislaturperiode, das jährliche gemeinsame Opfer am Konföderationsheiligtum oder die Unterzeichnung besonders wichtiger Verträge. Eigentlicher Sitz der Konföderationsorgane ist Tzra-Grad. Tzra spielt auf Grund seiner starken Wirtschaft und großen Bildungseinrichtungen im 
Die Sprachakademie Akademija jezika in Tsch-Meschta
Grunde die Rolle eines Primus inter Pares, eine Tatsache die immer wieder auch zu Konflikten mit Schrk führt, das traditionell die Führungsrolle der Sabrakroabosniakilbanischen Staaten beansprucht. Um Probleme zu vermeiden, hat Schrk aus diesem Grund das Hohe Konföderationsgericht erhalten, Tsch die Sprachakademie und Krkl die Eichbehörde. 
Die modernen sabrakroabosniakilbanischen Staaten sind:
1. Das Fürstentum Krkl
2. Das Priesterfürstentum Vlažizc
3. Die Republik Tsch
4. Die Republik Tzra
5. Das Königreich Schrk
Die sabrakroabosniakilbanischen Staaten sind die Heimat von 30.048.550 Millionen Einwohnern (kleinster Staat Vlažizc mit 18.000 Einwohnern, bevölkerungsreichster Staat Tzra mit 12,3 Millionen Einwohnern) und bedecken eine Fläche von insgesamt 341.374 km2. (Kleinster Staat Vlažizc mit 23.217 km2, größter Staat Schrk mit 96.702 km2) .

Völker und Kulturen 
Die sabrakroabosniakilbanischen Staaten stellen einen in sich recht homogenen Kulturraum dar, der sich in ganz ähnlichen Formen der Malerei, Musik, im Tanz, der Tracht und vielen weiteren Aspekten zeigt. Die jahrhundertelangen Konflikte der politischen Gebilde auf diesem Gebiet haben aber auch zur ganz bewussten Herausbildung von lokaler und nationaler Kultur geführt. Zudem waren die verschiedenen Gebiete im Laufe der Geschichte in unterschiedlich starkem Maße dem Einfluss anderer Staaten ausgesetzt gewesen. 
Anhand der Kerndialekte und bestimmter Gründungsmythen der ersten Fürstentümer in den Gebieten der modernen Staaten kann man vier sabrakroabosniakilbanische Völker unterscheiden:
• Sabran 
• Kroabani 
• Bosnakani 
• Ilbanier 
Heute ist nur der Staat Krkl ethnisch gesehen homogen, was historische Gründe hat. Der Stamm der Ilbanier hatte als einziger die Insel Krkl besiedelt. Da es sich wohl um den kleinsten der vier einwandernden Stämme handelte, verblieben so gut wie keine Ilbanier auf dem Festland. Die Insel war daher schon ganz früh das Siedlungsgebiet der Ilbanier, war aber im Vergleich mit den deutlich fruchtbareren und strategisch günstiger gelegenen Festlandfürstentümern als Siedlungsgebiet weniger attraktiv. Die urspünglichen Stammesbindungen gingen in den folgenden Jahrhunderten vor allem in Tsch und Tzra immer mehr verloren, während in Schrk der Volksstamm der Sabran stets die dominante Mehrheit bildete (auch heute noch 95 %). Im 11. und 12. Jahrhundert kamen im Königreich Sabraniž, dem Vorläufer des heutigen Schrk, Vorstellungen rassischer Reinheit auf. Nur das Volk der Sabran sei für die Führung aller sabrakroabosniakilbanischen Staaten und Menschen ausersehen, da nur sie ihr Blut reingehalten hätten. Daraus leitete das Königreich auch sein Recht auf Eroberungskriege und eine anschließende Sabranisierungspolitik ab. Der Zusammenbruch des Reiches durch die Eroberungen des Ilkhanüts in den Ostgebieten Sabraniž beendet die Sabranisierung . Von 1207 bis 1319 war Sabraniž Provinz des Anadölischen Großreiches, während 1210 das Handelsimperium unter der Führungs Tzras zur Anadolü-Abwehr gegründet wurde . 

Mit dem Erstarken der Khmi'a erwuchs derweil dem Anadolü-Reich ein ernsthafter Gegner auf der Ostflanke. Während 1267 noch die Inseln Ederne erobert werden konnten, ging die erst zehn Jahrte zuvor eroberte Provinz Luas 1268 an die Khmi'a verloren, 1271 ging dann auch die bereits 1204 eroberte Provinz Šturi wieder verloren. Der sabrische Statthalter Vulicz Schrk I. stellte darauf hin die Tributzahlungen ein. Da 1276 ein Bürgerkrieg das Ilkhanüt in ein mehr als 40jähriges Chaos stürzte, an dessen Ende der endgültige Untergang des Imperiums stand, nutzte der sich nun selbst kralj nennende Vulicz die Gelegenheit und griff das bisher unter anadolüischem Schutz stehende Großfürstentum Vadanna an (heute Van und Dan). 1279 musste der Großfürst Artjom II. Vulicz als Lehnsherren anerkennen und eine Rangminderung zum Herzog hinnehmen. Damit war Vadanna Vasall des neu entstehenden und nach seinem Gründer benannten Staates Schrk, besser Groß-Schrk, dass auch die Insel Tztsz eroberte und damit den wichtigsten Tempel des Kulturraums in seiner Hand hatte. Schrk war damit über einen langen Zeitraum der anadolüischen Kultur ausgesetzt gewesen und hatte seinen Blick stets vor allem nach Osten gerichtet. Dies hat auch kulturell tiefe Spuren in dem Land hinterlassen, auch wenn dies heute nicht gern gehört wird. Augenfälligster Einfluss auf das Land war sicher die Einführung der anadolüischen Schrift in Schrk, die auch nach dem Ende der Fremdherrschaft beibehalten worden ist. Auch in der Architektur Schrks zeigen sich starke Einflüsse der ehemaligen Herren, die ihre großen Kuppeltempel auch in den Provinzstädten errichteten. Auch gibt es in Schrk bis heute eine ausgeprägte Badehauskultur, die von den ehemaligen Herrschern übernommen worden ist. Viele der großen Badehäuser aus der anadolüischen Epoche sind auch heute noch in Benutzung, ebenso wie die meist umgewidmeten Kuppeltempel. Überhaupt zeigen die größten Städte des Landes gerade in den Altstadtbereichen noch eine stark anadolüische Prägung. Die Küche Schrks weist neben den traditionellen Gerichten wie Czavabcizci, gegrillten Hackfleischröllchen, die man in allen Staaten des Kulturraums kennt, und den anadolüischen Einflüsse auch Einschläge der Küche von Vadanna auf, was sich besonders in der Vielzahl der Käsesorten und Milchprodukte zeigt .


Das Handelsimperium wiederum, 1210 als Reaktion auf die Eroberung des sabranischen Königreichs gegründet, handelte mit allen Staaten, auch dem ”Feind”, also dem Ilkhanüt. Wirtschaftlich entfaltete das Imperium seine größten Tätigkeiten zwischen 1232 und 1328, geriet dann aber in einen massiven außenpolitischen Konflikt mit Aerath unter Riaš-Mešu XII., der zu einer Strafexpedition des kaiserlichen Heeres gegen Tzra-Gad und der Versenkung der gesamten Südflotte des Handelsimperiums führt, da das Handelsimperium die Seeblockade Aeraths gegen Schardunia umging. 
Nach enormen Tributzahlungen konnte weiterer Schaden abgewandt werden und schon etwa zehn Jahre später florierte der Handel mit Aerath erneut. Außenpolitisch war die Situation vorerst recht ruhig, allerdings kam es immer wieder zu Auseinandersetzung mit Schrk, das sich als neue Mittelmacht zu konstituieren suchte. Ein Eingreifen des Imperiums zu Gunsten von Vadanna scheiterte und bis 1324 wurde jeder weitere Waffengang vermieden. Schrk behielt den Osten wachsam im Auge, da das Imperium der Khmi’a zum Sprung ansetze, das Imperium des Ilkhanüts zu beerben (1320 Eroberung von Anadolü, 1323 Eroberung von Hilğiş) und 1324 zudem das Zarkhat von Baştu den gesamten Süden des heutigen Staatsgebietes erobern konnte, der bisher in eine Vielzahl von anadolüischen und einheimischen Klein- und Kleinstfürstentümern zerfallen war. 
Das Handelsimperium beobachtete diese Entwicklung in Baştu besorgt, da man befürchten musste, dass der langjährige Verbündete und Handelspartner Hägimi durch einen Krieg in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Als sich diese Befürchtungen als unberechtigt erwiesen – Baştus Herrscher wollte nur das ehemalige Herrschaftsgebiet seiner Vorgänger erobern, erwies sich aber gegenüber den alten Nachbarn als zuverlässiger Partner – wandte man sich wieder verstärkt dem West- und Südhandel zu. Da man in Aerath und den gesamten Westkontinenten die hesstische Normalschrift im diplomatischen Verkehr benutzte, führte man diese auch im Imperium ein. Zudem kamen viele Ausländer in das Staatsgebiet von denen sich viele auch dauerhaft ansiedelten und auch Ehen mit Einheimischen eingingen. Dies hatte einen deutlichen Einfluss auf die Kultur Tzras und Tschs, die sehr international orientiert sind. Gerade in der Architektur, aber auch der Musik und Küche, sind viele Anklänge der Mark und Hesstiens zu spüren, großen Einfluss übte aber auch schon immer die aerathische Reichskultur aus . 
Krkl dagegen blieb, dem Anspruch Schrks auf besondere ethnische Reinheit zum Trotz, kulturell wohl der authentistische der sabrakroabosniakalbanischen Staaten. Allerdings handelt man hier bereits sehr früh insbesondere mit Luchtahinna. Zwar blieben die ausgesandten Missionare erfolglos, immerhin brachten sie aber die luchtenische Runenschrift nach Krkl, dessen Sprache bis dahin keine eigene Schrift kannte . 
Die ursprüngliche Kultur ist trotz dieser verschiedenen und bisweilen enorm starken ausländischen Einflüsse noch am deutlichsten in der Religion, aber auch der sehr spezifischen Literatur und Musik erkennbar. Die Küche kennt noch einige typische gemeinsame Gerichte. Man isst generell recht viel Fleisch, wobei dem Lamm und dem Schwein eine größere Rolle zukommen als dem Rind. Daneben steht auch viel Geflügel auf dem Speiseplan. Eine ganz typische und traditionelle Zubereitungsart ist das Grillen. In allen Staaten gleichermaßen beliebt sind hier z.B. die Czavabcizci, Hackfleischröllchen, die man mit viel rohen Zwiebeln isst, Ražniczjici, Fleisch- Gemüsespieße oder gefüllte Pliaskacziki, Hackfleischtörtchen. Gern werden auch Fische und Meersfrüchte im ganzen oder zerteilt und mit vielen Kräutern garniert gegrillt. Als regelrechte Nationalgerichte der Staaten gelten die regional sehr unterschiedlich zubereiteten Sorten Papazcianici, im Ofen gegartes Fleisch mit Gemüse sowie Duviczc, ein Reisgericht mit geschmortem Fleisch und Gemüse. Besonders beliebt an den Küsten ist der Eintopf Riblici zcorba aus Fisch, Wein, Tomaten und Knoblauch, die Pasulicz, eine deftige Bohnensuppe mit Wurst, ist ebenfalls sehr beliebt. Überhaupt sind Schinken, Speck und Würste wie die Kobasicic oder die Kulen in der Küche sehr bedeutsam und werden z.B. auch zu Brot am Morgen oder Abend gegessen, ähnlich wie die vielen Käsesorten, meist aus Schaf- oder Ziegenmilch gewonnen. Nur Schrk kennt auch eine größere Zahl von Kuhmilchkäsen. Bei kaum einem Essen fehlen Aijvicz, eine meist scharfe Paste aus Paprika und Zwiebeln, Kajmakcz, ein Streichrahm oder surutka, eine Quarkspeise die es herzhaft und süß gibt. Man kann zudem festhalten, dass die Küche Krkls insgesamt am rustikalsten und ursprünglichsten ist, während die Küche Tzras als eher elegant, fein und leicht zu bezeichnen ist. Die Einflüsse aus Aerath sind hier sehr groß, was sich in der raffinierten Würzung und der teilweise sehr aufwendigen Zubereitung zeigt. In Schrk sind die Einflüsse der anadolüischen Küche heute weitegehend an den Rand gedrängt, zeigen sich aber vor allem in den (süßen) Backwaren, der häufigen Verwendung von Joghurt auch bei warmen Gerichten und der großen Bedeutung des Tees .


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